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SP-Präsident Adil Koller tritt Mitte Oktober zurück

An der Spitze der Baselbieter Sozialdemokraten zeichnet sich ein Wechsel ab: Adil Koller, seit fünf Jahren SP-Kantonalpräsident, gab heute Donnerstagabend an der Delegiertenversammlung in Bottmingen seinen Rücktritt auf Mitte Oktober bekannt. Er bleibt aber im Landrat.
Liestal/Bottmingen, 9. Januar 2020

Der 26-jährige Münchensteiner Landrat, der derzeit sein Masterstudium in Wirtschaftswissenschaften absolviert und in einem 40 Prozent-Pensum als wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Schweizerischen Gewerkschaftsbund arbeitet, war im April 2015 als 21-Jähriger zusammen mit Regula Meschberger ins Baselbieter SP-Co-Präsidium gewählt worden. Im April 2016 wählten ihn die Delegierten zum alleinigen Präsidenten.

Unter Adil Koller waren der SP einige beachtliche Erfolge gelungen, nachdem die Partei in den Februar-Wahlen von 2015 ihren einzigen Regierungs-Sitz verloren hatte. So setzte der der Jungpolitiker mit Juso-Wurzeln auf einen Oppositionskurs gegen die "rechtskonservative Landratsmehrheit".

Eine bemerkenswerte Bilanz

Vier Jahre später gelang es der SP, mit der früheren Fraktions-Chefin Kathrin Schweizer in die Regierung zurückzukehren. Ebenso legte die SP trotz starkem Kurs-Hoch der Grünen in den Landratswahlen um einen Sitz zu und erreichte damit das Ziel, stärkste Landratsfraktion zu werden. Mit 22 Sitzen ist sie um ein Mandat stärker als die SVP, die lange über die klare Fraktionsführerschaft verfügt hatte (2015: 28 Sitze). Einen Überraschungserfolg erzielte die SP in der Volksabstimmung um das Unterbaselbieter Strassenbau-Konzept "Elba".

Auch bei der Erhaltung des "Läufelfingerli" und bei der Initiative gegen die U-Abo-Verteuerung – beides überparteiliche Aktionen – war die SP mit dabei.

Auch Niederlagen

Anderseits blieb die SP in Kollers Amtszeit mit ihrer Prämienverbilligungs-Initiative ebenso erfolglos wie mit ihrer ablehnenden Haltung zur Steuervorlage 17. Auch gelang es ihr nicht, mit Nationalrat Eric Nussbaumer den Ständeratssitz von Claude Janiak (SP) zu verteidigen. Die Grüne Maya Graf ging als Siegerin aus den Ständeratswahlen hervor.

Schnelldenker Koller hat sich indes als politisches Talent erwiesen: So eloquent er sich mit politischen Gegnern duelliert, so sehr gelang es ihm, aufmerksam zuzuhören und bei erfahrenen Parteifreunden Rat einzuholen. Das verschaffte ihm auch bei älteren Semestern Respekt und eine hohe Akzeptanz. Während Kollers Amtszeit als Präsident stieg die Zahl der SP-Mitglieder im Baselbiet um über zehn Prozent von 1'200 auf 1'340.

Der junge Amtsälteste

In seiner Rücktrittsankündigung heute Abend löste der demissionierende Jungpolitiker, der mit 26 Jahren amtsältester Parteipräsident des Baselbiets ist, mit folgendem Satz eine Stehende Ovation unter den Genossinnen und Genossen aus:

"Ich habe das Präsidium der SVP gehen und kommen sehen. Ich habe das Präsidium der Grünen gehen und kommen sehen. Ich habe die Präsidien der GLP und der EVP und der BDP gehen und kommen sehen. Jetzt denkt ihr, ihr habt den Punkt verstanden, aber es geht noch weiter: Ich habe das CVP-Präsidium gehen und kommen und gehen und kommen sehen. Ich habe das FDP-Präsidium gehen und kommen und gehen und kommen sehen."




Weiterführende Links:
- Meschberger/Koller: SP BL wählt Doppelpräsidium
- Adil Koller neuer Allein-Präsident der Baselbieter SP
- SP-Präsident Adil Koller rückt in den Landrat nach
- Überparteiliche Verbilligungs-Initiative gegen Prämien-Druck
- 10'000 Gespräche: SP will "bürgerliche Mehrheit brechen"
- Unbemerkt – aber bemerkenswert: Die SP-Wahlplattform
- Die Baselbieter SP fliegt aus der Kantonsregierung


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"Was hat die Pandemie für einen Impact auf Ihr Berufsleben?"

BZ Basel
in einem Interview
vom 3. April 2021
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Sie ist eine Challenge.

RückSpiegel


In ihrem Report über die Basler LDP nimmt die WochenZeitung (WoZ) Bezug auf ein OnlineReports-Interview mit LDP-Grossrat Michael Hug.

20 Minuten nahm die OnlineReports-Recherche über den Psychoterror in einem Arlesheimer Wohnblock auf.

Die BZ greift in ihrem Artikel "Bikini-Gate im Schrebergarten" einen Artikel von OnlineReports auf.

Den OnlineReports-Bericht über Masken-Sicherheit an Spital-Porten nahm die Konsumenten-Sendung "Espresso" von Radio SRF zum Anlass, das Thema vertieft zu untersuchen.

Blick, Telebasel, 20 Minuten und die BZ nahmen die OnlineReports-News über die Strafanzeigen gegen den ausländerfeindlichen Basler Grossrat E. W. auf.

Die BZ, die zu Recht die Intransparenz der Baselbieter Steuer(ab)rechnungen kritisierte, nahm in ihren Nachzug auf einen bestätigenden OnlineReports-Kommentar Bezug.

Prime News ging in der Kritik an "Weltwoche"-Kolumnist Christoph Mörgeli auf einen satirischen OnlineReports-Text über Lukas Engelberger ein.

Der Tages-Anzeiger bezog sich in einem Artikel über Impf-Privilegien auch auf einen OnlineReports-Artikel über UKBB-CEO Marco Fsicher.

Die Basler Zeitung nahm in ihrem Abschiedstext über den Basler Regierungsrat Hans-Peter Wessels in Text und Bild auf OnlineReports Bezug.

Die OnlineReports-Todesnachricht über alt-Landrat Peter H. Müller wurde von der BZ aufgenommen.

Die BZ nahm die OnlineReports-News über die Schliessung des Zeitungsladens "Press&Books" auf der Basler SBB-Passerelle auf.

Telebasel, das Regionaljournal und die Basler Zeitung nahmen in ihren Nachrufen auf Corina Christen auf OnlineReports Bezug.

Der OnlineReports-Primeur über den Rücktritt das Basler Grünen-Präsidenten Harald Friedl nahmen die BZ, Prime News, das Regionaljournal, die Basler Zeitung und Telebasel auf.

Die Medienwoche berichtete bezüglich einer "Weltwoche"-Falschmeldung über den Basler Regierungsrat Lukas Engelberger darüber, dass Mörgeli die humoristische Gedankenspielerei auf Onlinereports.ch für bare Münze nahm.

In ihrer Presseschau über die Basler Regierungsratswahlen zitierete die BZ ausführlich aus OnlineReports.

Die Basler Zeitung nahm die OnlineReports-News über einen geplatzten Baselbieter Strafprozess auf.

Die Wochenzeitung ging in ihrem Bericht über den Abbau in grossen Schweizer Zeitungsredaktion auch auf "kleinere Player" wie OnlineReports ein.

Die BZ zieht den OnlineReports-Report über den Verzicht auf das Muttenzer Multiplex-Kino der "Kitag AG" nach.

Die OnlineReports-News über die Schliessung eines Tanzlokals in der Basler Innenstadt nahm die BZ auf.

In ihrer Besprechung von Roland Starks Kolumne-Buch "Stark!" nimmt die Volksstimme auf OnlineReports Bezug.

Die BZ kritisierte den designierten Basler SP-Regierungsrat Beat Jans für seinen Twitter-Tweet: "Wieso muss man in unserer Region eigentlich 'Onlinereports' lesen, wenn man sich umfassend informieren, statt belehren lassen will?"

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz


Salome Bessenich wird Nachfolgerin des zurücktretenden Basler SP-Grossrats Sebastian Kölliker, der Co-Generalsekretär des Basler Präsidialdepartements wird.

Der 615. Liestaler Banntag vom 10. Mai ist durch einen Beschluss der vier Rottenchefs aus pandemischen Gründen abgesagt worden.

Innerhalb von zwei Wochen sind über 3’000 Unterschriften gegen die vom Grossen Rat beschlossene Abschaffung der Parkplätze beim Friedhof Hörnli zusammengekommen.

Daniel Urech, Gemeinderat der Freien Wähler Dornach und Kantonsrat der Grünen Solothurn, tritt für das Gemeindepräsidium Dornach an.

Mit einer Geschwindigkeit von 124 km/h statt der erlaubten 60 km/h erwischte die Polizei am 29. März auf der Oristalstrasse in Liestal einen 33-jährigen italienischen PW-Lenker, der in Richtung Büren raste und es jetzt mit der Justiz zu tun bekommt.

Die neugewählten Basler Regierungsmitglieder Esther Keller (GLP) und Kaspar Sutter (SP) wurden zu neuen Verwaltungsratsmitgliedern des EuroAirport ernannt.

Das Referendum gegen eine flächendeckende Parkraum-Bewirtschaftung in Allschwil ist mit über 800 Unterschriften zustande gekommen; das Quorum beträgt 500 Unterschriften.

Waltraud Parisot wird neue Verwaltungs-Chefin an der Musik-Akademie Basel und damit Nachfolgerin von Marc de Haller, der nach 18 Dienstjahren regulär pensioniert wird.

Lina Arti hat heute als 10'000. Baslerin im Impfzentrum die Corona-Zweitimpfung und von Gesundheitsdirektor Lukas Engelberger einen grossen Blumenstrauss erhalten.

Der Kanton Basel-Stadt hat bis 2. März gesamthaft 25,2 Millionen Franken A-fonds-perdu-Beiträge aus dem Härtefall-Programm an Unternehmen ausbezahlt und 4,9 Millionen Franken Bürgschaften für KMU-Kredite bewilligt.

Dominik Scherrer wird als Nachfolger von Titus Hell neuer Präsident der Jungfreisinnigen Basel-Stadt.

Die Fluxdock AG wird den Kasernen-Hauptbau betreiben, in dem Anfang 2022 das Kultur- und Kreativzentrum seine Tore öffnet.

Marcus Vetter ist neuer Chefarzt für Onkologie und Hämatologie des Kantonsspitals Baselland.

Alexa Ipen-Providoli wird ab 1. April neue Leiterin des Amtes für Beistandschaften und Erwachsenenschutz und damit Nachfolgerin von Sarah Thönen, die ins Erziehungsdepartement wechselt.

Bis 1. Februar erhielten in Basel-Stadt über 9'800 Personen eine erste Impfdosis gegen das Coronavirus, über 3'700 weitere Personen haben bereits zwei Dosen erhalten.

Das Kantonale Laboratorium Basel-Stadt hat bei 36 Haarfärbemittel-Proben neun Produkte mit einem Verkaufsverbot belegt.

Die Wahlvorbereitungs-Kommission beantragt dem Grossen Rat, am 10. März Staatsanwalt Urs Jürg Müller-Egli zum Leitenden Staatsanwalt und Leiter der Allgemeinen Abteilung zu wählen.

Elisabeth Simon wird am 1. August neue Rektorin des Gymnasiums Bäumlihof und somit Nachfolgerin von Anna-Katharina Schmid, die auf diesen Zeitpunkt in Pension geht.

Mit einer Mehrheit von 89,4 Prozent beschlossen die Mitglieder der CVP Basel-Stadt am 25. Januar den Namenswechsel in "Die Mitte Basel-Stadt".

Gegen die Kreditbewilligung des Landrates in Höhe von 17,15 Millionen Franken für die Verlängerung der Tramlinie 14 von Pratteln nach Augst reichte am 25. Januar die Aktionsgruppe "aapacke" Pratteln das Referendum ein.

Mark Eichner (Präsident), Carol Baltermia, Liselotte Henz, Isabelle Mati und Karin Sartorius bilden die Findungskommission zur Evaluation eines neuen Basler FDP-Präsidiums.

Medbase und das Kantonsspital Baselland (KSBL) werden das "Regionale Gesundheitszentrum Laufen" im "Birs Center" betreiben und damit ein breites ambulantes Angebot mit Notfallversorgung anbieten.