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"Ohne Abschweifungen konzeptionell": SP-Spitzenpolitikerin Schweizer

SP-Frau Kathrin Schweizer steht in der Pole Position

Die Muttenzer Landrätin und Gemeinderätin hat das Potenzial, die erste sozialdemokratische Regierungsrätin des Baselbiets zu werden


Von Peter Knechtli


Nach dem Rausschmiss vor drei Jahren drängt die Baselbieter SP zurück in die Kantonsregierung. In einem Jahr sind Wahlen, das Bewerbungs-Karussell beginnt sich bereits zu drehen. Zu den linken Top-Favoriten zählt OnlineReports die Muttenzer Landrätin Kathrin Schweizer. Ihre Kandidatur hätte gute Chancen, die Sozialdemokraten in die Regierung zurückzuführen.


Sie ist keine Frau der lauten Töne, aber sie kann sehr bestimmt auftreten. Sie drängt sich nie in den Vordergrund, wirkt aber im Hintergrund umso einflussreicher. Sie wirkt reserviert, kann aber im öffentlichen Diskurs umso schlagfertiger aufdrehen. Die 48-jährige Muttenzer SP-Landrätin Kathrin Schweizer steht in ihrer politischen Karriere am Scheideweg.

Drang zurück in die Regierung

Denn jetzt sind die Baselbieter Sozialdemokraten daran, sich nach der schallenden Ohrfeige in den Wahlen von 2015 wieder auf die Beine zu rappeln. Damals flog die Links-Partei aus der fünfköpfigen Kantonsregierung, in der sie einen Sitz besetzte. Dass die SP im Landrat stagnierte – während die SVP die historische Spitzenmarke von 28 Sitzen errang –, war einerseits in mehreren Wahlkreisen Restmandats-Pech, aber sicherlich kein Trost für die historische Verbannung aus der Regierungs-Mitverantwortung in die Oppositionsrolle.

Die Sozialdemokraten waren – was retrospektiv als übermütiger Fehler eingestanden wird – mit einer geschlechterparitätischen Zweierkandidatur in den Kampf um eine links-grüne Regierungsmehrheit aufgebrochen. Am Schluss blieb die krachende Niederlage. Der von der Wirtschaftskammer empfohlene Gewerkschafter Daniel Münger fiel ab, während Staatsarchivarin Regula Nebiker das Absolute Mehr schaffte, aber als überzählig aus der Wahl fiel.

Die Frau der Stunde

Hätte sich die SP auf die Frauen-Kandidatur beschränkt und hätte nicht der dissidente Grüne Jürg Wiedemann für die freisinnige Novizin Monica Gschwind die Werbetrommel gerührt, wäre Regula Nebiker vermutlich gewählt worden. Statt dessen glänzten nun ausgerechnet die Freisinnigen mit zwei Regierungs-Frauen: Monica Gwschind und Sabine Pegoraro.

Für die traditionelle Gender-Partei SP führt nun nichts daran vorbei, den Weg zurück in die Regierung mit einer Frauen-Kandidatur einzuschlagen: Kathrin Schweizer ist die Frau der Stunde.

Das hat sich nicht über Jahre hinweg abgezeichnet. Nach ihrer Wahl in den Landrat vor elf Jahren erschien sie mehr als einem Beobachter als "kleines graues Mäuslein" (so ein links-grüner Landrat zu OnlineReports), als Politikerin, die "Zuspruch brauchte". Auch in ihrer Rolle als Fraktionspräsidentin von 2011 bis 2015 hatte sie die Zügel wohl intern fest in der Hand, aber nach aussen gelang es ihr nicht, die Stimme der SP massgeblich zu verstärken.

Wenig Persönliches bekannt

Persönliches gibt sie kaum von sich preis. Auf Ihrer mässig informativen Website steht gerade mal, dass sie in den Ferien mit ihrem Mann in den Alpen irgendwo zwischen Nizza und Wien unterwegs ist und "bei trockenem Wetter die schönsten Landschaften durchwandert". Dennoch wird klar, dass sich hinter Kathrin Schweizer mehr versteckt als sicht-, hör- und lesbar ist. "Sie hat sich in den letzten Jahren sehr stark entwickelt", beobachtet ein langjähriger Begleiter ihre Fähigkeit, "ohne Abschweifungen konzeptionell und sachlich zielgerichtet zu denken".

Ohne Zweifel gehört die Biologin mit Nachdiplomstudium Umwelt, die als Projektleiterin im Bereich Verkehr im Basler Bau- und Verkehrsdepartement arbeitet, zu den wertvollsten Aktivposten der Baselbieter SP. Spitzenleute überzeugt sie mit ihren "breiten Themenhorizont und ihrer Dossiersicherheit". In ihrer Haltung sei sie "sehr klar, umgänglich und leidenschaftlich engagiert".

Gross-Erfolg gegen "Elba"-Konzept

Ihr bisher spektakulärster politischer Erfolg ist fraglos der Sieg in der Abstimmung über das Unterbaselbieter Strassenkonzept "Elba" im November 2015: Zusammen mit ihrem Fraktionskollegen Martin Rüegg war sie der Kopf der Kampagne, die das Projekt bekämpfte und an der Urne mit einem Neinstimmen-Anteil von 61 Prozent gewann – eine historische Überraschung im Strassenbau-freundlichen Baselbiet.

"Nächtelang" und "unzählige Stunden", berichten Vertraute, habe sie sich auch in die Erarbeitung der Volksinitiaitve für Verbilligungen der Krankenkassenprämien gekniet. Mit diesem Volksbegehren gelang der SP unter ihrem neuen Präsidenten Adil Koller ein ungewöhnlicher Sammelerfolg: Innerhalb einer Woche kamen 5'460 Unterschriften zusammen.

Seit drei Jahren Exekutiv-Erfahrung

Akzeptenz beim Wahlvolk fand Schweizer 2015, als sie eine Ersatzwahl in den Gemeinderat schaffte. Ein Jahr später, bei den Gesamterneuerungs-Wahlen glänzte die Linke mit dem besten Resultat aller sieben Gemeinderäte. "Das habe ich nicht erwartet, ich habe mich sehr gefreut", sagt sie mit der ihr eigenen Vorsicht, dass sie auch das bürgerliche Elektorat anzusprechen vermag.

Heute holt sie sich als Vize-Gemeindepräsidentin Exekutiverfahrung. Aus dem eher bürgerlichen Gemeinderatskollegium – so eine Stimme – wird sie als "kooperativ", "sehr angenehm" und "streitfähig" eingeschätzt. Als Ko-Präsidentin der SP Muttenz ist sie sich nicht zu schade, Basisarbeit zu leisten.

Die Quelle, die von der früheren "Mäuslein"-Wahrnehmung sprach, hat ihre Meinung über Kathrin Schweizer inzwischen radikal geändert: "Sie hat ihren Weg gemacht. Ich erlebe sie heute ganz anders als noch vor acht Jahren." Genauso wäre ihr zuzutrauen, im Regierungsamt weiter zu wachsen.

Marti oder Schweizer nach Bern?

Die entscheidendste aller Fragen aber ist für Kathrin Schweizer, für welchen Weg sie sich entscheiden will: Liestal oder Bern. Denn das Regierungsmandat ist nicht die einzige sich bietende Option. Falls die langjährige SP-Nationalrätin Susanne Leutenegger Oberholzer, die eben ihren siebzigsten Geburtstag feierte, noch dieses Jahr vorzeitig zurücktreten wird – was allgemein erwartet wird – wäre Schweizer als Ernstnachrückende komfortabel ihre Nachfolgerin in Bern.

Frauen-Politikerin Leutenegger Oberholzer dürfte nicht ungelegen kommen, einer Frau Platz zu machen. Schon vor drei Jahren hatte sie sich mit einem Frauenkomitee für die Wahl Regula Nebikers in die Regierung stark gemacht. Selbst wenn sich Kathrin Schweizer für eine Regierungs-Kandidatur entschlösse, würde im Nationalrat dennoch ein Sitz für eine Frau frei: für die 24-jährige Juso-Frau und Partei-Vizepräsidentin Samira Marti. Die Ziefener Ökonomin und Soziologin hat sich als linkes Jungtalent schon Respekt verschafft.

SP gehört in die Regierung

Auf welche Art die SP die Frauen-Perlenkette zieht, ist also noch offen. Am 20. Juni entscheidet die SP über die Nomination. Die Chancen, dass sich das Baselbiet die Sozialdemokraten in die Regierung zurück delegiert, sind gross.

Zum einen sind sich die bürgerlichen Parteien über den Sitzanspruch uneinig – die Verteidigung der zwei bisherigen Sitze der FDP (Wähleranteil 19 Prozent) steht auf brüchigem Eis, während auch die von der SVP (knapp 27 Prozent) lange herbei gesehnete Doppelvertretung alles andere als in trockenen Tüchern ist. Zum andern ist die Legislatur-Bilanz der SP-freien Regierung so wenig überzeugend, dass auch unter bürgerlichen Wählern die Einsicht gereift ist, die SP mit ihrem Wähleranteil von 22 Prozent gehöre in die Exekutive.

Von OnlineReports darauf angesprochen, ob eine Regierungs-Kandidatur sie reizte, meinte Kathrin Schweizer vielsagend knapp: "Es ist ein sehr interessantes Amt. Mehr will ich nicht sagen."

20. März 2018

Weiterführende Links:


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"Viva Kathrin!"

Wäre eine gute Wahl für BL. Viva Kathrin!


Felix Wehrle, Muttenz



"Passt gut in das Regierungsamt"

Kathrin Schweizer kenne ich persönlich und schätze sie. Sie würde, von ihrer Person und auch von ihrem "Schulsack" her, sehr gut in das Regierungsamt passen. Und, darüber hinaus, wäre es wünschenswert, wenn die SP wieder in der Regierung vertreten wäre. Allein der Wähleranteil von 22 Prozent gebietet es.


Albert Augustin, Gelterkinden


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"Personenwagen entfernt sich nach Kollision mit Velo von der Unfallstelle"

Polizei Basel-Landschaft
Titel einer Medienmitteilung
vom 28. Mai 2019
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In solchen Fällen schalten die PWs den Flucht-Autopiloten ein.

RückSpiegel


Die Basler Zeitung bezog sich in ihren Artikel über den Baselbieter Fremdsprachen-Streit auf OnlineReports.

In ihrem Bericht über die BVB-Tramblockade an der "Bankverein"-Kreuzung nahm die BZ Basel auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung und das SRF-Regionaljournal bezogen sich in ihren Berichten über das Urteil gegen den Rheinufer-Todesschläger auf OnlineReports. 

Die Basler Zeitung äusserte sich in einer Gerichtsberichterstattung über einen "Sexverbrecher" (so die BaZ) kritisch über OnlineReports.

Telebasel und die Basler Zeitung bezogen sich in ihren Berichten über das Bordell in der Schillerstrasse auf einen OnlineReports-Bericht.

Die BZ Basel, die Basler Zeitung, 20 Minuten, die Nachrichtenagentur SDA, das SRF-Regionaljournal und die Badische Zeitung nahmen die OnlineReports-News über den Unfall an der Parking-Baustelle beim Kunstmuseum auf.

Die OnlineReports-Recherche über die Zukunft des Basler "Viertel-Kreis" wurde von der Gundeldinger Zeitung aufgenommen.

Die Nachrichtenagentur SDA nahm die OnlineReports-News über die Berufung im Fall des pädophilen Sekundarlehrers auf.

Die OnlineReports-Nachricht des Todes von Hannes Bertschi wurde von der Basler Zeitung, für die der Verstorbene auch gearbeitet hat, aufgenommen.

Die BZ Basel, Telebasel, das Regionaljournal, die SDA und die Basler Zeitung zogen die OnlineReports-Recherche über den Verzicht auf den Bau eines Forschungszentrums beim Basler Augenspital nach.

Telebasel, das Regionaljournal, die Basler Zeitung und die BZ Basel nahmen den OnlineReports-Primeur über die Massenkündigung von Mietern der Hochhäuser am Basler Schorenweg auf.

In einer Buchbesprechung über LSD zitierte die Basler Zeitung aus einem OnlineReports-Bericht aus dem Jahr 2006.

La Liberté zitiert in einer Vorschau Peter Knechtli zur geplanten Fusion der öffentlichen Spitäler in der Region Basel.

In ihrem Bericht über den Verkauf der "Winkler Livecom" durch die MCH Group zitiert die Basler Zeitung einen OnlineReports-Bericht aus dem Jahr 2007.

In ihrer Analyse über die Zukunft der Basler Medienlandschaft ging die BZ Basel auch auf OnlineReports ein.

Die BZ Basel schrieb OnlineReports eine Meldung über eine Baselbieter Richter-Karriere ab.

Die Basler Zeitung und Telebasel griffen die OnlineReports-Recherche über die aggressive Mietzins-Erhöhung der Schweizerischen Rheinhäfen gegenüber dem privaten Sportboot-Hafen auf.

Telebasel zitierte zur Einleitung des "Sonntalks" über Prämienverbilligungen aus dem OnlineReports-Kommentar "Anton Lauber muss sozialer werden".

Die NZZ nimmt in ihren Hintergrund-Artikel über "Basel in der Abseitsfalle" auf einen OnlineReports-Leitartikel Bezug.

Eine Kolumne in der Basler Zeitung erinnert daran, dass OnlineReports über die Verlegung der Tram-Haltestelle vom Spalentor in die Spalenvorstadt berichtet hat.

Die Basler Zeitung publiziert aus Anlass des 20-jährigen Bestehens von OnlineReports ein ausführliches Porträt zur Entwicklungsgeschichte.

Prime News führte aus Anlass des 20-jährigen Bestehens von OnlineReports ein ausführliches Interview mit Chefredaktor Peter Knechtli.

In ihrem Bericht über einen hartnäckigen Streit um das Basler Restaurant "Löwenzorn" nimmt die Basler Zeitung auf einen früheren OnlineReports-Bericht Bezug.

Die Nachrichtenagentur SDA erwähnt OnlineReports und seine schwarzen Zahlen seit zwanzig Jahren im Zusammenhang mit der Einstellung der "Tageswoche".

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


• Am 21. Juni fand der Spatenstich für den Neubau des Schweizerischen Tropen- und Public Health-Instituts) im BaseLink-Areal in Allschwil statt.

• Die Generalversammlung der "SVP Frauen Basel-Stadt" wählte Gianna Hablützel-Bürki einstimmig zur neuen Präsidentin.

• Nach elfjähriger Tätigkeit als Bürgerrätin der Basler Bürgergemeinde tritt die Juristin Gabriella Matefi auf Ende Jahr zurück.

• Die Nationalratsliste der Jungen LDP: Benjamin Grob, Emélie Dunn, Benjamin von Falkenstein, Adrienne Strahm und Michael Hug.

• Der frühere BVB-Kommunikations-Chef Stephan Appenzeller tritt die Nachfolge von Stephan Maurer als Präsident der IGöV Nordwestschweiz an.

• Die Nationalrats-Kandidierenden der EVP Baselland: Elisabeth Augstburger, Liestal; Sara Fritz, Birsfelden; Martin Geiser, Gelterkinden; Andrea Heger, Hölstein; Werner Hotz, Allschwil; Lukas Keller, Bottmingen

• Die Stadt Weil am Rhein und der Kanton Basel-Stadt veranstalten gemeinsam einen städtebaulichen Studienauftrag für das Areal Otterbach Süd in Weil am Rhein, das sich im Eigentum der Einwohnergemeinde der Stadt Basel befindet.

• Der SP-Vizepräsident Mustafa Atici tritt Ende Mai aus dem Grossen Rat zurück und nach damit seiner Nachfolgerin Michela Seggiani Platz.

• Die Wintersingerin Nicole Roth wird neue Präsidentin der Jungen SVP Baselland (JSVP BL).

Anna Holm wird Präsidentin der Juso Baselland, Jasmine Bosshard und Noam Schaulin firmieren als Vizepräsidium.

• Der Arzt, Uni-Dozent, LDP-Grossrat, Meister E.E. Zunft zum Goldenen Stern und Aktivfasnächtler Raoul Furlano ist neuer Obersperber des Basler Sperber-Kollegiums.

• Eine Baselbieter Rentnerin übergab einem "falschen Polizisten" Schmuck im Wert von mehreren 10'000 Franken.

• Bei einem budgetierten Gewinn von 3 Millionen Franken schloss die Baselbieter Staatsrechnung mit einem Überschuss von 56 Millionen Franken.

• Die "Starke Schule Baselland" hat den Rückzug der Initiative "Niveaugetrennter Unterricht in Promotionsfächern" bekanntgegeben.

• Ein Referendums-Komitee hat am 30. März 5’000 Unterschriften für das Referendum gegen die "Lautsprecher-Beschallung" in Basel der Staatskanzlei übergeben.

• Die Rechnung 2018 des Kantons Basel-Stadt schliesst mit einem Überschuss von 283 Millionen Franken ab und liegt damit um 150 Millionen Franken über dem Budget.

• Die Universität Basel vergibt den Auftrag zur Realisierung des Ersatzneubaus Departement Biomedizin an das Basler Architekturbüro Burckhardt+Partner.

• Der Ständerat hat am 7. März einstimmig die Aufnahme der Projektierungskosten für die Durchmesserstrecke Herzstück in den Bahnausbauschritt 2035 beschlossen.

Michael Wilke wird neuer Leiter der Fachstelle Diversität und Integration in der Kantons- und Stadtentwicklung Basel-Stadt und Nachfolger von Andreas Räss, der neuer Leiter des Baselbieter Amts für Migration und Bürgerrechte wird.

• Die Einführung von Mitarbeitergesprächen und einer leistungsabhängigen Lohnentwicklung bei den Baselbieter Kantonsangestellten führt dazu, dass die "Liga der Baselbieter Steuerzahler" ihre Verfassungsinitiative "Für eine vernünftige staatliche Personalpolitik" zurückzieht.

• Die Basler Regierung spricht sich im Rahmen der Konsultation zum Entwurf des institutionellen Abkommens Schweiz-EU für eine Unterstützung des vorliegenden Abkommens aus.

• Die Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) haben mit fast 128 Millionen Fahrgästen letztes Jahr 2,2 Prozent weniger Fahrgäste befördert – dies vor allem wegen Gleiserneuerungs-Arbeiten.

• Das von SVP- und FDP-Kreisen getragene Komitee gegen das vom Grossen Rat beschlossene Neubauprojekt "Naturhistorisches Museum / Staatsarchiv" hat fristgerecht das Referendum mit über 2'700 Unterschriften eingereicht.

• Das Basler Tiefbauamt erteilt Gabriel Pellicanò und Alfredo Ogi den Zuschlag für den Betrieb des Gastro-Kiosks "Hamburgeria Pellicano" an der Feldbergstrasse, der ab Frühjahr in Betrieb gehen soll.

• Mit 18'000 Besuchenden, davon 14'000 Kindern und Jugendlichen und über 300 Schulklassen verzeichnet die "tunBasel" einen Besucherrekord, der sogar das Spitzenjahr 2017 übertraf.

• Die Juso Basel-Stadt haben ihre Nationalrats-Bewerbenden nominiert: Seyran Dilekci (20), Nicolas Eichenberger (28), Livia Kläui (21), Nino Russano (18) und Lucas Wirz (29).

Jochen Kirsch wird neuer Direktor der "Mission 21" und somit Nachfolger von Claudia Bandixen, die Ende August in Pension geht.

• Die Grünliberalen Frauen Schweiz haben die bisherige Vizepräsidentin, die Oberwilerin Tanja Haller, zu ihrer neuen Präsidentin gewählt.