Malaysia bestreitet sexuelle Gewalt an Penan

Basel, 15. Dezember 2008

Sexuelle Gewalt gegen Penan-Frauen durch Angehörige der Holzkonzerne seien eine "riesige Lüge". Dies erklärte Alfred Jabu, der stellvertretende Chief Minister des malaysischen Bundesstaats Sarawak, an einer Medienkonferenz in Sarawaks Hauptstadt Kuching. "It is a great lie by Bruno Manser Fonds to the world", zitierte die "Borneo Post" am 11. Dezember den Minister, was der attackierte Bruno Manser Fonds (BMF) heute in einer Medienmitteilung auch in Europa öffentlich macht. Die in Basel angesiedelte Menschenrechts- und Regenwaldschutzorganisation hatte im September eine Reihe von Fällen sexueller Gewalt von Holzarbeitern gegen Frauen des Penan-Waldvolkes aufgedeckt und umgehend publik gemacht.

Seither sehe sich der BMF "verbalen Angriffen von malaysischen Offiziellen ausgesetzt", berichten Fonds-Mitarbeitende. Am 27. November 2008 hatten sie der malaysischen Polizei einen vertraulichen Bericht über sexuelle Gewalt von Holzarbeitern der Abholz-Firmen "Interhill" und "Samling" gegen Penan-Frauen und Mädchen im Einzugsgebiet des Baram-Flusses ausgehändigt. Eine Kopie des Berichts ging an den UNO-Sonderberichterstatter für die Menschenrechte der indigenen Völker und an die malaysische UNO-Botschaft in Genf. "Trotz Nachfrage haben die malaysischen Behörden den Eingang des Berichts bisher nicht bestätigt", versichert Geschäftsführer Lukas Straumann.

Stattdessen hagle es Vorwürfe. So habe auch Malaysias oberster Polizist, Inspector General of Police Musa Hassan, den Bruno Manser Fonds als "unkooperativ" beschimpft und ihn gar für das Scheitern einer polizeilichen Untersuchung verantwortlich gemacht. Straumann: "Nota bene erhob Hassan diese Vorwürfe, ohne dass die malaysische Polizei den Bruno Manser Fonds je kontaktiert hatte."

Minister Jabu liess sich an der Medienkonferenz  auch die Gelegenheit nicht entgehen, dem im Jahre 2000 in Sarawak verschollenen Bruno Manser vorzuwerfen, er habe die ursprünglich jagenden und sammelnden Penan-Nomaden sozusagen in der Steinzeit festnageln wollen: "Ohne den negativen Einfluss von Bruno Manser hätten sich die Penan in Sarawak schneller entwickelt", meinte Alfred Jabu. Seiner Auffassung nach übe auch der BMF einen "schädlichen" Einfluss auf die Penan in den Überresten des Regenwalds von Sarawak aus. Der BMF verhalte sich "egoistisch", was die Verantwortlichen der Organisation nur die Köpfe schütteln lässt.




Weiterführende Links:
- Holzfäller vergewaltigen Penan-Frauen
- Das unerklärliche Verschwinden von Bruno Manser


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"Kilomattstunde"

OnlineReports.ch
in einer Meldung
vom 30. Mai 2018
über Wind-Energie
in der Region Basel
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Kein Wunder bei diesen lauen Lüftchen.

RückSpiegel


20 minuten online bezeog sich im Bericht über die Email-Affäre um Joël Thüring auf OnlineReports.

Die BZ Basel nahm in ihrer Meldung über Christian Kellers Abgang bei der "Basler Zeitung" Bezug auf eine vorangegangene Nachricht in OnlineReports.

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Weitere RückSpiegel

In einem Satz


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Anja Bandi übernimmt Anfang Juni von Marc Lüthi die Gesamtleitung der Abteilung Bestattungswesen der Stadtgärtnerei Basel.

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Erfolgreich verlief der ausserordentliche Sirenentest am 23. Mai in beiden Basel.

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• Die Basler Energieversorgerin IWB steigerte 2017 den Umsatz auf 739 Millionen Franken, doch fiel der Jahresgewinn mit 74 Millionen Franken wegen Wertberichtigungen und Rückstellungen um 33 Millionen Franken niedriger aus als im Vorjahr.

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Barbara Gafner soll zur neuen Vorsteherin der unabhängigen staatlichen Finanzkontrolle des Kantons Baselland gewählt werden.

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• Die Baselbieter Grünen werden in der Oberwiler Dorfpolitik aktiv, indem sie die Themen und das personelle
Engagement der sich auflösenden Neuen Liste Oberwil (NLO) übernehmen.

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10'454 Patienten weist die Psychiatrie Baselland für das Geschäftsjahr 2017 aus.

Peter Brodmann wird neuer Baselbieter Kantonschemiker und Leiter des Amts für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen als Nachfolger von Peter Wenk, der Ende August in Pension geht.

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• Der Gemeinderat von Birsfelden hat auf einen Vorstoss von Désirée Jaun (SP)beschlossen, als erste Gemeinde in der Nordwestschweiz die Auszeichnung als "Fair Trade Town" anzustreben.

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• Die SP Muttenz hat an ihrer Generalversammlung Kathrin Schweizer einstimmig als Regierungsrats-Kandidatin der SP Baselland nominiert.

• Nach fast zwanzig Jahren Tätigkeit verlässt Moderatorin Tamara Wernli Telebasel, weil sie sich künftig aufs Schreiben konzentrieren will.

• Die Gemeinde Riehen ist laut der Einschätzung des Gemeinderates "weiterhin kein Hotspot für kriminelle Aktivitäten".

Heidi Mück und Tonja Zürcher bleiben laut Wahl durch die Mitglieder für weitere zwei Jahre Co-Präsidentinnen von "Basta".