© Fotos by Matthias Brunner
"Blut fliesst kaum": Betäubtes Pferd vor Eingriff

Hightech-Einsatz bei Pferde-Operation

Hautnah dabei, als der Stute Enza in der Grosstierklinik ein Knochensplitter entfernt wurde


Von Matthias Brunner


Nicht nur Menschen, auch Tiere müssen gelegentlich auf den Schragen: In der Grosstierklinik Stohler + Partner AG in Biel-Benken werden jährlich rund 1'000 Pferde stationär behandelt. OnlineReports-Autor Matthias Brunner, selbst ein leidenschaftlicher Reiter, beschreibt, wie sein eigenes Pferd mit Hightech-Methoden operiert wurde - und wie ihm beim Beobachten zumute war.


Seit zwei Monaten hatte meine spanische Stute Enza am linken Hinterbein gelahmt und trotz Schonung war keine Besserung eingetreten. Die erste Diagnose des Tierarztes lautete auf eine Sehnenscheidenentzündung. Doch die anschliessenden Röntgenaufnahmen des Fesselgelenks und die Ultraschalluntersuchung brachten die tatsächliche Ursache für die Lahmheit zutage: Die Sehnen waren zwar unverletzt, doch am Gleichbein war ein Knochenstück abgesplittert. Daher rührte auch die Entzündung und die Lahmheit.

Möglicherweise ist mein 12-jähriges Pferd beim Aufstehen in seiner Boxe ausgerutscht und hat sich dabei verletzt, als es mit der Hinterhand gegen die Boxenwand getreten hat. Letztlich lässt sich aber die Ursache für den Bruch nicht genau nachvollziehen. Für mich bedeutet diese Diagnose zuerst einmal ein Schock. Was sind die Konsequenzen? Hat meine Stute Enza überhaupt noch eine Überlebenschance? Was nun?

Arthroskopischer Eingriff

Pferdetierarzt Thomas Stohler rät mir zu einem operativen Eingriff als einzige Möglichkeit, das Tier behalten zu können. Früher wäre eine solche Diagnose das endgültige Todesurteil gewesen. Doch die Veterinärmedizin hat sich mit den Jahren derart entwickelt, dass heute selbst Hightech-Medizin zum Einsatz kommt.

Damit sich das Pferd wieder beschwerdefrei bewegen und damit es erneut geritten werden kann, muss das Knochenfragment operativ entfernt werden. Thomas Stohler entschliesst sich dazu, den Eingriff arthroskopisch - also mittels einer Sonde - durchzuführen. "Es handelt sich dabei um eine minimal-invasive Methode", begründet Stohler die Entscheidung zu diesem Vorgehen. Der Vorteil ist, dass der operative Eingriff mit geringem Blutverlust verbunden ist nur eine relativ kleine Wunde hinterlässt.

Mit dem Kran auf den Operationstisch

Doch vor Operationsbeginn muss das Pferd erst einmal sediert und anschliessend anästhesiert werden. Damit sich die Stute Enza nicht zu sehr darüber aufregt, was gleich mit ihr geschehen wird, erhält sie bereits in der Boxe der Klinik eine Beruhigungsspritze und Antibiotika gegen allfällige Infektionsgefahren verabreicht, ausserdem bereits jetzt ein entzündungshemmendes sowie ein muskelerschlaffendes Medikament.

Schon nach kurzer Zeit zeigt das Beruhigungsmittel seine Wirkung: Enza beginnt zu taumeln, bis sie sich schliesslich schwer atmend hinlegt. Jetzt wird ihr eine Maulsperre eingesetzt, damit sie während der Operation nicht an der eigenen Zunge erstickt und danach problemlos ein Schlauch zur Intubation eingeführt werden kann.

Doch wie bringt man 500 Kilogramm Lebendgewicht auf den Operationstisch? Das inzwischen regungslose Pferd wird an allen vier Beinen mit Seilen befestigt und mittels eines Kranzuges vorsichtig auf den überdimensionalen Operationstisch gehoben, der mit dicken Polstern versehen ist. Diese sind deshalb notwendig, da sonst das Pferd durch sein eigenes Gewicht zu Schaden kommen könnte. Für mich ist der Anblick meiner vierbeinigen Kameradin, wie sie so reglos in der Luft hängt, schaurig, da er in mir Assoziationen zum Schlachthof weckt. In diesem Moment bin ich froh, mich auf meine professionelle Arbeit konzentrieren zu müssen und möglichst gute Fotos vom Geschehen zu knipsen.

Genau wie in der Humanmedizin, ist Sauberkeit das erste Gebot. So wird der hintere Körperteil des Pferdes mit einem grünen Tuch zugedeckt, die Ärzte tragen Operationskleidung und Mundschutz. Sämtliches Operationsbesteck ist steril verpackt. Trotzdem kann dieser Operationsraum natürlich nicht mit jenem für Menschen verglichen werden. Absolute Sterilität ist in der Veterinärmedizin kaum möglich.

Die glasigen Augen irrtieren mich

Nun führt Verena Bracher, Veterinärin und Mitbesitzerin der Klinik, einen Schlauch in den Schlund des Pferdes, über den gleichzeitig ein Anästhesiegas und Sauerstoff zugeführt werden. "Enza träumt nun irgendetwas", schmunzelt Bracher. Die Narkose ist heikler als bei Menschen. "Jedes Pferd reagiert anders", erklärt die Tierärztin. Ein Pferd, das sich sehr aufregt, brauche eine höhere Dosis an Narkosemitteln als eines, das ruhig bleibt. Auf das Körpergewicht allein kann also bei der Dosierung nicht abgestellt werden. Während der ganzen Operation wird Bracher die Narkose überwachen. Besonders das Kreislaufsystem muss dabei aufmerksam im Auge behalten werden. Ab einer Operationsdauer von über vier Stunden werde es auf jeden Fall kritisch für das Pferd.

Doch Enza schlummert anscheinend selig vor sich hin. Tief und schwer amtet sie ein und aus, wie man an dem sich abwechslungsweise aufblasenden und zusammenfallenden Ballon am Ende des angeschlossenen Gerätes erkennen kann. Zur Sicherheit erhält sie allerdings zusätzlich eine Lokalanästhesie direkt in das zu operierende Bein. Gleichzeitig erhält sie über eine Infusion Ringerlösung, um dem Flüssigkeitsverlust vorzubeugen.

Der leere Blick aus den glasigen Augen von Enza irritiert mich. Was mag wohl in ihr nun tatsächlich vorgehen? Ab und zu streicht ihr Bracher eine Salbe in die Augen, damit sie während der Operation nicht austrocknen.

Hightech-Methode aus der Humanmedizin

Zwei Assistentinnen haben inzwischen das ganze Operationsfeld rund um das Fesselgelenk rasiert. Dann nimmt Operateur Markus Wilke den ersten Schnitt mit dem Skalpell vor. Er ist spezialisiert auf arthroskopische Eingriffe und hat schon in einer grossen amerikanischen Klinik operiert. "Wir benützen diese Technik seit etwa zehn bis fünfzehn Jahren", erklärt Thomas Stohler. Vor allem in der Orthopädie komme diese Methode bevorzugt zum Einsatz. Trotzdem ist eine derartige Operation nicht alltäglich und bleibt eine aufwändige und diffizile Angelegenheit.

Durch die kleine Hautöffnung führt Wilke sorgfältig das Arthroskop ein. Die Sonde verfügt über eine Minikamera mit einer starken Leuchte, womit sich das Innere des Beines über einen Bildschirm betrachten lässt. Vorsichtig tastet sich Wilke mit dem Hightech-Gerät vorwärts, während er den Weg auf dem Monitor mitverfolgt. Mir erscheint die Übertragung aus dem Innenleben des Pferdes wie eine Fahrt durch eine fremde Welt.

Der Operateur ist höchst konzentriert bei der Arbeit. Es dauert eine ganze Weile, bis er schliesslich die verletzte Bruchstelle durch all das Gewebe, die Nervenstränge und Bänder lokalisiert hat. Doch das Knochenfragment erweist sich als zu gross, um es in einem Stück zu entfernen. Mit einer Art Mini-Kneifzange entfernt der Chirurg Stück für Stück des abgesplitterten Knochenteils über einen zweiten Stichkanal. Jetzt ist viel Fingerspitzengefühl gefragt.

Blut fliesst dabei kaum, da die Schnittstelle minimal ist. Dabei wird die Wunde auch ständig über die erste Sonde ausgespült, wohl nicht zuletzt auch deshalb, um auf dem Monitor eine klare Sicht auf das Operationsgebiet zu haben. Nach anderthalb Stunden ist es geschafft: Alle Knochenfragmente sind draussen. Mit ein paar wenigen Nadelstichen werden die zwei kleinen Löcher geschlossen. Zum Schluss wird das frisch operierte Bein mit einem dicken Verband versehen.

Wie der Sparringpartner beim Boxtraining

Mit dem Kranzug wird Enza anschliessend in die dunkle Aufwachboxe transportiert. Dies ist nochmals eine heikle Phase. Denn wenn das Pferd aufwacht, ist es zunächst völlig orientierungslos und schutzlos. Da Pferde Fluchttiere sind, möchten sie möglichst schnell aufstehen und sich aus der fremden Umgebung so schnell wie möglich entfernen. In dieser Situation reagieren manche Pferde panisch. Dadurch könnten sie sich beim Aufstehen leicht selber gefährden.

Um solchen Verletzungen vorzubeugen, sind die Boxenwände mit Gummi ausgepolstert. Zusätzlich bekommt Enza einen Kopfschutz verpasst, ähnlich wie der Sparringpartner beim Boxtraining. Danach entfernen sich alle anwesenden Personen und das Licht wird gelöscht. Die Dunkelheit und Stille sollen auf das Pferd beruhigend wirken.

Gespannt beobachte ich Enza durch einen kleinen Spalt in der Türe. Hoffentlich geht alles gut, denke ich dabei. Bereits nach etwas mehr als einer Viertelstunde steht Enza - zwar noch ziemlich wacklig - auf ihren vier Hufen. Geschafft! Die Stute zittert am ganzen Körper und scheint noch sichtlich benommen. Es dauert eine Weile, bis sie ihren Gleichgewichtssinn wiedererlangt hat. Etwas erleichtert, aber mit wackligen Knien begleite ich sie in die Boxe, wo sie auch gleich damit beginnt, etwas Stroh zu knabbern.

Langwierige Genesungsphase

Drei Tage bleibt Enza noch in der Klinik zur Überwachung, dann darf sie endlich wieder in den heimischen Stall zurück. Die Operation ist zwar erfolgreich verlaufen, doch erst in einigen Monaten wird sich zeigen, ob das beschädigte Fesselgelenk wieder seine vollständige Beweglichkeit und Belastbarkeit erlangt.

Wie schnell der Heilungsprozess verläuft, ist von verschiedenen Faktoren abhängig. Das Problem besteht vor allem darin, dass das Pferd nun keine abrupten Bewegungen machen sollte und weder Sprünge vollführen noch sich zu wilden Galoppaden hinreissen lassen sollte. Doch leider kann man das ja dem Pferd schlecht erklären. So bleibt Enza in der ersten Zeit in der Boxe eingesperrt, um ihren natürlichen Bewegungsdrang zu bremsen. Nur ein kleiner Auslauf von wenigen Quadratmetern vor dem Stall steht ihr zur Verfügung, damit sie wenigstens ein bisschen etwas von der Umgebung wahrnehmen kann und nicht zu sehr dem "Boxenkoller" verfällt. Anschliessend braucht es eine sorgfältige Aufbauphase und langsame Angewöhnung, bis die Vierbeinerin endlich wieder mit ihren Artgenossen auf die Weide darf.

Komplikationen

Die Operation, die mit Voruntersuchungen einige tausend Franken kostete, fand im Juni letzten Jahres statt. Hat sie sich gelohnt? Eines ist sicher: Ohne die Operation hätte meine Stute kaum eine Überlebenschance gehabt. Trotz sichtlichen Fortschritten gab es aber Komplikationen, indem Enza eine Sehnenscheidenentzündgung bekam. Die genaue Ursache dafür steht nicht fest. Derzeit ist vorsichtiges Einlaufen angesagt.

31. Januar 2007


> 1'000 PERDE PRO JAHR

In der Region Basel und im angrenzenden Elsass befinden sich etliche Reitställe mit mehreren tausend Pferden. Aus diesem Grund hat sich der Veterinär Thomas Stohler auf diese sensiblen Vierbeiner spezialisiert und 1993 die Grosstierklinik Leimental in Biel-Benken gegründet.

In seiner Tierklinik werden pro Jahr rund 1'000 Pferde stationär behandelt. Häufig kommen Pferde wegen Koliken, Hufrehen und Problemen am Bewegungsapparat in die Klinik. Ausserdem werden Kastrationen sowie künstliche Befruchtungen vorgenommen. Dazu kommen die ambulanten Behandlungen.


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"Werden nun alle SAC-Hütten geschossen?"

Basler Zeitung
Schlagzeile
vom 18. März 2020
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Es hat zuviele Böcke.

RückSpiegel


Die BZ nahm die OnlineReports-Nachricht über die Berufung des Staatsanwalts im Fall der FCZ-Schlägerei im Lehenmattquartier auf.

Das Regionaljournal griff die OnlineReports-Geschichte über Kurzarbeit bei BaZ und BZ auf.

Die BZ nahm die OnlineReports-Nachricht über die Stadtpräsidenten-Ambition von Kantonsspital-CEO Jürg Aebi auf.

Die Volksstimme nahm die OnlineReports-Story über den anstehenden Gerichtsfall zum Rothenflüher Blechpolizisten-Sprenger auf.

In ihrem Basler Medien-Epos nahm die Medienwoche auch auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung, Prime News und die BZ berichteten unter Berufung auf OnlineReports über Adrian Plachesis Abgang bei Telebasel.

In ihren Bericht über den Abbruch des einstigen Kutscherhauses an der Rufacherstrasse in Basel bezogen sich 20 Minuten und die Basler Zeitung auf OnlineReports.

Die BZ nahm auf die OnlineReports-Recherche zum Konkurs der "Gallenacher"-Schule Bezog.

Die BZ nahm die OnlineReports-Meldung über die Beton-Elemente auf dem Basler Centralbahnplatz auf.

Die OnlineReports-News über die technische Panne bei Swisslos wurde von der BZ aufgenommen.

In ihrem Bericht über die Bereitschaft zur Regierungskandidatur von Beatriz Greuter zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Die BZ online bezog sich in ihrem Bericht über den Tod des Baselbieter Lehrerverbands-Geschäftsführers Michael Weiss auf OnlineReports.

Die Volksstimme zitierte in ihrem Bericht über den Konkurs von "Die Medienmacher" aus OnlineReports.

Telebasel bezog sich im Bericht über den Widerstand gegen die Basler IBA-Rheinterrassen auf einen Bericht von OnlineReports.

Die Basler Zeitung nimmt in ihrem Bericht über den Neujahrs-Empfang der Handelskammer beider Basel auf OnlineReports Bezug.

Die BZ schrieb in derselben Ausgabe zwei OnlineReports-Meldungen ab, ohne die Quelle zu deklarieren. Wiederholungstat!

In ihrem Bericht über Verkehrsprobleme am Aeschenplatz zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Die OnlineReports-Nachricht vom Tod des ersten Baselbieter Kantonsgerichtspräsidenten Peter Meier wurde von der BZ, Telebasel, der Basler Zeitung und vom SRF-Regionaljournal nachgezogen.

Telebasel, die BZ und die Badische Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die technisch bedingte Umkehr einer "Austrian Airlines"-Maschine nach Wien auf

Die Basler Zeitung und die BZ nahmen die OnlineReports-Nachricht zum Tod des Konjunkturforschers Christoph Koellreuter auf.

20 minuten online, Blick, nau.ch, das SRF-Regionaljournal und Telebasel nahmen den OnlineReports-Primeur über den Unfalltod des Basler Umweltschützers Martin Vosseler auf.

nau.ch schrieb die OnlineReports-Recherche über den FDP-Wahlversand an Basler Neu- und Jungwähler zu einem eigenen Artikel um und verwertete auch die OnlineReports-Illustration dazu.

Weitere RückSpiegel

Coronavirus: Absagen


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Mitgliederversammlung auf Herbst verschoben

Schaltkreis Wassermann:
Auftritt am 18. April in Basel anlässlich des LSD-Symposiums "Bicycle Day" fällt aus

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Parteitag vom 23. April

Haus der elektronischen Künste:
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BLKB:
34. Zertifikats-Versammlung vom 20. und 21. April in der St. Jakobshalle Basel

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Advokatenkammer Basel: Kammerapéro und Kammermahl vom 4. Juni

Mission 21: Ehemaligentag 2020 vom 3. April

Tierheim an der Birs: Hunde-Military verschoben auf 13. September

Sinfonietta: 4. Abo-Konzert verschoben, Kinderkonzerte abgesagt

Theater Rampenlicht Frenkendorf-Füllinsdorf: Aufführungen Spielsaison 2020

In einem Satz


Coronavirus Baselland, Stand 31. März, 14 Uhr: 561 bestätigte Fälle (+22 gegenüber Vortag); 10 verstorbene Personen (+3).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 31. März, 10 Uhr: 628 positive Fälle (+7 gegenüber Vortag); 16 Todesfälle (+1 gegenüber Vortag); 292 Personen sind genesen; 105 Personen (davon 82 aus BS) hospitalisiert, 15 Personen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 30. März, 14 Uhr: 539 bestätigte Fälle (28 mehr als am Vortag); sieben verstorbene Personen (+1).

Vom 1. April bis 31. Juli
gilt zum Schutz des Jungwilds die gesetzliche Leinenpflicht für Hunde in Baselbieter Wäldern.

Coronavirus
Basel-Stadt
, Stand 30. März, 10 Uhr: 621 positive Fälle (12 mehr als am Vortag); 15 Todesfälle (unverändert gegenüber dem Vortag); 263 Personen sind genesen; 90 Personen (davon 70 aus BS) hospitalisiert, weiterhin 12 Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland
, Stand 29. März, 14 Uhr: 511 bestätigte Fälle (9 mehr als am Vortag); sechs verstorbene Personen (+1).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 29. März, 10 Uhr: 609 positive Fälle (36 mehr als am Vortag); 15 Todesfälle (zwei mehr als am Vortag); 228 Personen sind genesen; 87 Personen (davon 65 aus BS) hospitalisiert, 12 Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 28. März, 14 Uhr: 502 bestätigte Fälle (36 mehr als am Vortag); unverändert fünf verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 28. März, 10 Uhr: 573 positive Fälle (39 mehr als am Vortag); 13 Todesfälle (unverändert); 211 Personen sind genesen; 59 Personen (davon 57 aus BS) hospitalisiert, elf Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 27. März, 14 Uhr: 466 bestätigte Fälle (44 mehr als am Vortag); unverändert fünf verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 27. März, 10 Uhr: 534 positive Fälle (29 mehr als am Vortag); 13 Todesfälle (+1); 191 Personen sind genesen; 76 Personen (davon 57 aus BS) hospitalisiert, acht Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 26. März, 14 Uhr: 422 bestätigte Fälle (83 mehr als am Vortag); unverändert fünf verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 26. März, 10 Uhr: 505 positive Fälle (39 mehr als am Vortag); 12 Todesfälle (+4); 155 Personen sind genesen; 74 Personen (davon 54 aus BS) hospitalisiert, acht Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 25. März, 14 Uhr: 341 bestätigte Fälle (35 mehr als am Vortag); fünf im Baselbiet am Coronavirus verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 25. März, 10 Uhr: 466 positive Fälle (52 mehr als am Vortag); acht Todesfälle; 128 Personen sind genesen; 58 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 24. März, 14 Uhr: 306 bestätigte Fälle (vier mehr als am Vortag); vier im Baselbiet am Coronavirus verstorbene Personen.

Die Migros Basel erzielte mit 925,2 Millionen Franken weniger Umsatz als letztes Jahr (938,4 Millionen Franken), aber mit 16,9 Millionen Franken mehr Gewinn (Vorjahr 16,2 Millionen Franken).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 24. März, 10 Uhr: 414 positive Fälle (38 mehr als am Vortag); unverändert fünf Todesfälle; 78 Personen sind genesen; 58 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 23. März, 14 Uhr: 302 bestätigte Fälle (13 mehr als am Vortag); Anzahl der im Baselbiet am Coronavirus verstorbenen Personen unverändert drei.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 23. März, 10 Uhr: 376 positive Fälle (18 mehr als am Vortag); unverändert fünf Todesfälle; 78 Personen sind genesen; 56 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 22. März, 14 Uhr: 289 bestätigte Fälle (sieben mehr als am Vortag); Anzahl der im Kanton Basel-Landschaft am Coronavirus verstorbenen Personen unverändert drei.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 22. März, 10 Uhr: 358 positive Fälle (59 mehr als am Vortag); unverändert fünf Todesfälle; 73 Personen sind genesen; 50 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 21. März, 14 Uhr: 282 bestätigte Fälle (98 neue Fälle gegenüber dem Vortag); eine 94-jährige Frau mit verschiedenen Vorerkrankungen ist an Covid-19 verstorben.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 21. März, 10 Uhr: 299 positive Fälle, ein weiterer Todesfall (total fünf).

Coronavirus Baselland, Stand 20. März, 14 Uhr, es sind 184 bestätigte Fälle (50 neue positive Fälle im Vergleich zum Vortag).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 20. März, 10 Uhr: 272 positive Fälle, 50 mehr als am Vortag; unverändert vier Todesfälle; 46 Personen sind genesen; 45 Corona-erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Am Mittwoch, 18. März, 14 Uhr, sind im Baselbiet 27 neue positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Landschaft bekannt (total 116 bestätigte Fälle).

Coronavirus Stand Basel-Stadt, 17. März, 12 Uhr: 165 positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Stadt.

Coronavirus Stand Basel-Stadt, 16. März: 144 positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Stadt, bisher vier Personen verstorben.

Bis Samstag, 14. März, 14 Uhr, sind fünf neue positive Coronavirus-Fälle von Personen mit Wohnsitz im Baselbiet bekannt, wodurch sich die Zahl auf insgesamt 47 bestätigte Fälle erhöht.

Jeanne Locher-Polier (SP) kandidiert für das Gemeindepräsidium in Münchenstein.

Christoph Morat (SP) kandidiert für das Gemeindepräsidium in Allschwil.

Wegen der Corona-Pandemie wird in Birsfelden die Gemeindeversammlung vom 30. März abgesagt und auf 15. Juni verschoben.

Die Geschäftsleitung von Pro Senectute beider Basel hat entschieden, alle Kurse und Veranstaltungen bis am 22. März abzusagen.

Die 44-jährige Sabine Knosala, die in den letzten sieben Jahren die Redaktion des "Birsfelder Anzeigers" führte, wird als neue Redaktionsleiterin der "ProgrammZeitung" Nachfolgerin von Dagmar Brunner, die Ende Februar in Pension geht.

Die Basler Regierung lehnt ein mit Steuergeldern finanziertes flächendeckendes WLAN ab.

Die Baselbieter Regierung und die Verbände des Lehrpersonals haben sich auf die wesentlichen Eckwerte zum zukünftigen Mitarbeitenden-Gespräch geeinigt.

Baselland Tourismus hat ab Mai 2020 einen neuen Geschäftsführer: Michael Kumli übernimmt dann als Nachfolger von Tobias Eggimann die Leitung der touristischen Dachorganisation.