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Breite politische Allianz stellt sich hinter den Claraturm

Nicht weniger als neun Protagonisten eines überparteilichen Komitees von der SVP bis zum Grünen Bündnis bekannten sich heute Mittwochnachmittag in Basel zum Bau des Claraturms.
Basel, 23. Oktober 2013

Der Bebauungsplan am Messeplatz, über den das Basler Stimmvolk am 24. November abstimmt, sieht einen 96 Meter hohen Wohn- und Büroturm mit 170 Wohnungen vor. Dafür müsste eine relativ alte Häuserzeile mit vier Quartierrestaurants abgerissen werden.

An der Medienkonferenz traten auf: Komitee-Präsident Peter Lachenmeier ("Wenn wir Landschaft künftig schützen wollen, ist das der Weg"), SVP-Grossrat Jöel Thüring ("Der Claraturm stärkt das Sicherheitsempfinden im Quartier"), SP-Grossrat Mustafa Atici ("Es entsteht mehr Lebensraum für die Quartierbevölkerung"), Grüne-Grossrätin Mirjam Ballmer ("Es wird kein einziger Quadratmeter neu überbaut"), GLP-GRossrätin Martina Bernasconi ("Es gib kaum einen Ort, der mit dem ÖV so gut erschlossen ist"), FDP-Grossrat Peter Bochsler ("Das ist der Nukleus eines neuen Quartiers"), LDP-Grossrat Felix Eymann ("Wir müssen auch an kommende Generationen denken"), Warteck-Museum-Gründer Daniel Jansen ("Es entsteht ein Vorzeigeprojekt in Sachen Wohnen") und IG Kleinbasel-Präsident Peter Winiker ("Der Claraturm zeigt, dass das Kleinbasel lebenswürdig und lebensfähig ist").

Die Komitee-Mitglieder halten die dem Abbruch geweihte Häuserzeile nicht für schutzwürdig. Einzig das Eckhaus ("Altes Warteck") könne, so Jansen, als historisch bezeichnet werden. Auch der Schattenwurf könne vernachlässigt werden, weil er nicht die Wohngegend treffe, sondern die "Röschtiraffle" (wie Eymann den Messeneubau bezeichnete).




Weiterführende Links:
- Claraturm: Bauherrin zieht Abbruchgesuch zurück
- Referendum gegen "Claraturm": 3'800 Unterschriften
- "Claraturm" erhält breite politische Unterstützung
- Claraturm: "Abgerissen werden die Häuser so oder so"
- Der Claraturm – das neue Hochhaus am Messeplatz


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"Mit allerlei Lametta des Zeitgeistes garniert"

Die Akzeptanz des Claraturmprojekts quer durch alle politischen Parteien und Interessenvertretungen hindurch zeigt im historischen Zusammenhang der Basler Stadtplanungsgeschichten vorab des 20. Jahrhunderts betrachtet, wie zeitlos die Kurzsichtigkeit der Basler Modernitätsgläubigkeit zu bewerten ist: In den 1930er Jahren wurde im Glauben an den jungen Automobilverkehr die sogenannte "Talentlastungsstrasse" propagiert, worauf das ganze Altstadtgeviert zwischen Fischmarkt und Blumenrain am Petersberg weggebaggert wurde für ein einziges Gebäude – den Spiegelhof. In den 50er Jahren wurde im Versprechen, aus der Aeschenvorstadt eine moderne Einfallsstrasse zur City zu erhalten, die ganze wertvolle Altstadtsubstanz sukzessive abgebrochen mit dem Resultat der heute wenig inspirierenden Geschäftshausklötze. Nicht weniger glanzvoll erging es der Steinenvorstadt. Der Bau des Cityrings in den 70er Jahren hatte eine beispiellose Banalisierung der Umgebung der Heuwaage zur Folge. Und nun sitzen die Helden des Fortschritts wieder da, als hätte sich keine Einsicht breit gemacht und träumen vom Cluster Messeplatz und hochtrabenden Turmplänen, die mit allerlei Lametta des Zeitgeistes garniert der Bevölkerung schmackhaft gemacht werden. Das ist nicht nur betrüblich, sondern in höchstem Grade peinlich.


Stephan Jon Tramèr, Basel



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"Anwätltin"

Schweizer Fernsehen
Text auf einem Standbild
der Verteidigerin
des Fussballers Dani Alves
am 22. Februar 2024
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Drippelfehler.

RückSpiegel


Die bz zitiert den OnlineReports-Artikel über die Wiedereröffnung des Gefängnisses in Sissach.

Baseljetzt erzählt den OnlineReports-Artikel über die Räppli-Krise nach.

Das Regionaljournal Basel, Baseljetzt, BaZ und 20 Minuten vermelden mit Verweis auf OnlineReports den Baufehler bei der Tramhaltestelle Feldbergstrasse.

Die Basler Zeitung bezieht sich in einem Interview zu den Gemeindefusionen auf OnlineReports.

persoenlich.com und Klein Report vermelden mit Verweis auf OnlineReports die Personalrochade bei Prime News.

Die Volksstimme schreibt über die Wahl von Claudio Miozzari zum Grossratspräsidenten von Basel-Stadt und zitiert dabei OnlineReports.

In einem Artikel über die Leerstandsquote bei Büroflächen in Basel nimmt die bz den Bericht von OnlineReports über einen möglichen Umzug der Basler Polizei ins ehemalige Roche-Gebäude an der Viaduktstrasse auf.

Das Regionaljournal Basel und die bz berichten über die Bohrpläne der Schweizer Salinen im Röserental und beziehen sich dabei auf OnlineReports.

Landrat Thomas Noack zitiert in einem Carte-blanche-Beitrag in der Volksstimme aus dem OnlineReports-Artikel über die Finanzkrise in Baselbieter Gemeinden.

Die Nachrichtenagentur SDA nimmt Bezug auf OnlineReports und schreibt, dass SP-Nationalrätin Sarah Wyss für eine Regierungs-Kandidatur nicht zur Verfügung steht.

Baseljetzt und Klein Report vermelden mit Verweis auf OnlineReports, dass Swisscom die Führungen durch den Fernsehturm auf St. Chrischona einstellt.

20 Minuten und ein Podcast der Zeit nehmen den Artikel von OnlineReports über das Hupe-Verbot für das Kinderkarussell auf dem Münsterplatz auf.

Die bz zieht den OnlineReports-Artikel über die frühere Grellinger Kirchen-Kassiererin nach, die ihre Verurteilung vor Bundesgericht anficht.

Die Basler Zeitung und Happy Radio greifen die OnlineReports-Recherche zur Girema Bau AG auf.  

 

Weitere RückSpiegel

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In einem Satz


Cyril Bleisch übernimmt bei den Jungfreisinnigen Baselland das Präsidium von Lucio Sansano.

Die Basler Sozialdemokraten haben die SP queer Basel-Stadt gegründet und als neues Organ in den Statuten der Partei verankert.

Eiskunstläuferin Kimmy Repond und Wasserfahrer Adrian Rudin sind Basler Sportlerin beziehungsweise Basler Sportler des Jahres.

Jean-Luc Nordmann übergibt das Präsidium der Stiftung Tierpark Weihermätteli per 1. Januar 2024 an Martin Thommen.

Iris Graf steigt von der Projektleiterin und akademischen Mitarbeiterin der Baselbieter Fachstelle für die Gleichstellung von Frauen und Männern zur Leiterin auf.  

Sonja Kuhn,
ehemalige Co-Leiterin der Abteilung Kultur Basel-Stadt, ist neu Präsidentin der SRG Region Basel.

Florian Nagar-Hak und Saskia Bolz übernehmen die Leitung des Gesundheitszentrums Laufen, das zum Kantonsspital Baselland gehört.

Mohamed Almusibli übernimmt ab März 2024 die Direktion der Kunsthalle Basel von Elena Filipovic.

Marilena Baiatu ist neue Kommunikationsbeauftragte der Staatsanwaltschaft im Kanton Baselland und ersetzt Thomas Lyssy, der Ende November pensioniert wird.

 

Mitte-Landrat Simon Oberbeck folgt am 1. August 2024 als Geschäftsführer der Schweizerischen Vereinigung für Schifffahrtund Hafenwirtschaft auf André Auderset.

Die Junge SVP Basel-Stadt hat Demi Hablützel (25) einstimmig für zwei weitere Jahre als Präsidentin wiedergewählt.

Dominic Stöcklin wird neuer Leiter Marketing und Mitglied der Geschäftsleitung von Basel Tourismus.

 

Samir Stroh, aktuell Gemeindeverwalter in Brislach, übernimmt Anfang Mai 2024 die Leitung von Human Resources Basel-Stadt.

Das Sperber-Kollegium hat Sterneköchin Tanja Grandits zur "Ehrespalebärglemere 2023" ernannt.

Der mit 50'000 Franken dotierte Walder-Preis geht dieses Jahr an Konrad Knüsel, den Präsidenten des Vernetzungsprojekts Rodersdorf und des Naturschutzvereins Therwil.

Götz Arlt tritt am 1. Januar 2024 die Nachfolge von Christian Griss an und übernimmt die Stufenleitung der Sekundarschulen I im Bereich Volksschulen des Erziehungsdepartements Basel-Stadt.

Michael Gengenbacher tritt am 1. Februar 2024 seine neue Stelle als Chief Medical Officer (CMO) und Mitglied der Spitalleitung beim Bethesda Spital an.

Markus Zuber übernimmt am 1. Oktober die Leitung der St. Clara Forschung AG (St. Claraspital).

Das Präsidium der Juso Baselland besteht neu aus Clara Bonk, Angel Yakoub (Vize) und Toja Brenner (Vize).