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Jeder dritte Laden verkauft Tabak an Minderjährige

Keine Verbesserung bei der Missachtung der Jugendschutzbestimmungen im Baselbiet: Weiterhin verkauft ein Drittel der Läden und Kioske widerrechtlich Tabak an Jugendliche.
Liestal, 5. Januar 2011

Von 110 getesteten Läden, Kiosken und Shops in der Zeit von September bis November 2010 haben 41 Verkaufsstellen oder 37 Prozent Tabakwaren an Jugendliche verkauft, obwohl diese noch nicht volljährig waren. Das ist etwa gleichviel wie bei den Testkäufen 2009. Das Jahr zuvor verkauften noch 51 Prozent der Läden Tabakwaren an Minderjährige, teilt die Baselbieter Volkswirtchafts- und Gesundheitsdirektion mit.

Kleine Verkaufsstellen öfter im roten Bereich

Der Verkauf von Zigaretten und anderen Tabakwaren an Minderjährige ist seit dem 1. Januar 2007 im Baselbiet verboten. Das Verkaufspersonal ist laut Alkohol- und Tabakgesetz berechtigt und bei Zweifeln über die Volljährigkeit der Kundinnen und Kunden verpflichtet, das Alter mit einer Ausweiskontrolle zu prüfen. Mit 37 Prozent liegt der Anteil von Verkaufsstellen, die Tabakwaren an Minderjährige verkauft auch vier Jahre nach Inkrafttreten des Gesetzes immer noch bei mehr als einem Drittel.

Tendenziell verkauften 2010 wie schon im Vorjahr eher kleine Betriebe wie Kioske und Tankstellenshops Zigaretten an Minderjährige, nämlich 32 von 74 Betrieben. Das entspricht einem Anteil von 43 Prozent. Besser setzten Grossverteiler und Ladenketten das Verkaufsverbot durch. Hier verkauften 9 von 27 Betrieben Tabakwaren an Jugendliche, das sind 25 Prozent der Geschäfte.

Mit den Kontrollen der Tabakverkäufe hat die Volkswirtschafts- und Gesundheitsdirektion Basel-Landschaft wiederum das Jugendsozialwerk des Blauen Kreuzes Baselland beauftragt. Die minderjährigen Testkäuferinnen und Testkäufer wurden für ihren Einsatz vom Jugendsozialwerk geschult und beim Einsatz begleitet.

Ausweise oft nicht kontrolliert

Bei den Testkäufen zeigte sich, dass sich das Verkaufspersonal erstaunlich oft weder nach dem Alter noch nach einem Ausweis der Jugendlichen erkundigt. Manchmal verlassen sich die Verkäuferinnen und Verkäufer auch auf falsche mündliche Altersangaben. Ihnen wird darum empfohlen, nach einem Ausweis zu fragen und sich genügende Zeit zu nehmen, diesen zu kontrollieren. Ein Teil des Verkaufspersonals ist immer noch zuwenig sensibilisiert für den gesetzlichen Jugendschutz. So wurden bei den letztjährigen Testkäufen fehlbare Läden festgestellt, die schon 2009 bei den Testkäufen Tabakwaren an Minderjährige verkauft hatten.

Die Verkaufsstellen wurden vor Beginn der Testkäufe schriftlich über die gesetzlichen Bestimmungen und die bevorstehende Testrunde informiert. Gleichzeitig wurden sie eingeladen, bei Bedarf kostenlose Hinweisschilder zu den Alkohol- und Tabak-Jugendschutzbestimmungen bei der Gesundheitsförderung Baselland zu beziehen.



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"pasuchel"

Süddeutsche Zeitung
vom 22. August 2021
https://www.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/gelesen.gif

Eine hochgradige Qualitätszeitung beim Versuch, das Wort "pauschal" zu schreiben.

RückSpiegel


Telebasel nahm den OnlineReports-Primeur über die Sichtung einer Waschbären-Familie in Gelterkinden auf.

20 Minuten nahm die OnlineReports-Meldung über die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens gegen den Basler Grossrat Eric W. auf.

20 Minuten, Telebasel und die BZ Basel nahmen die OnlineReports-News über die Durchführung der Basler Herbstmesse auf. Die Basler Zeitung kam einen Tag später und unterliess die Quellennennung.

Bajour nahm im Artikel über die Basler Nano-Forschung auf eine OnlineReports-Meldung Bezug.

Im Beitrag von Prime News über die "zunehmende Missachtung der Aufgabentrennung zwischen Staat und Medien" wird OnlineReports zitiert.

Telebasel und die BZ Basel nahmen die OnlineReports-News über den Grund des Tramunglücks vom Oktober 2019 auf.

Die OnlineReports-Erstmeldung über die zweite Beschwerde von ex ASE-Präsident Simon Müller vor Bundesgericht wurde von der BZ Basel aufgenommen.

Die Medienwoche nahm den OnlineReports-Leitartikel über die Förderung von Onlinemedien ohne Subventionen in ihr Monitoring auf.

Telebasel, 20 Minuten und Primenews nahmen die OnlineReports-Exklusivmeldung über den Ausnahmezustand im überfüllten Gartenbad St. Jakob auf.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-News über die Berufungen im Fall der Grellinger Kassengriff-Kassiererin auf.

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Die OnlineReports-News über das Urteil des Aargauer Obergerichts gegen den früheren ASE-Präsidenten wurde von der Aargauer Zeitung aufgenommen.

20 Minuten nahm in der Nachricht über einen Hacker-Angriff auf die Basler Gewerbeschule auf OnlineReports Bezug.

In ihrem Report über die Basler LDP nimmt die WochenZeitung (WoZ) Bezug auf ein OnlineReports-Interview mit LDP-Grossrat Michael Hug.

20 Minuten nahm die OnlineReports-Recherche über den Psychoterror in einem Arlesheimer Wohnblock auf.

Die BZ greift in ihrem Artikel "Bikini-Gate im Schrebergarten" einen Artikel von OnlineReports auf.

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Blick, Telebasel, 20 Minuten und die BZ nahmen die OnlineReports-News über die Strafanzeigen gegen den ausländerfeindlichen Basler Grossrat E. W. auf.

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz


Der Kanton Basel-Stadt budgetiert für das Jahr 2022 einen Überschuss von 78 Millionen Franken.

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Der diplomierte Ingenieur Florian Kaufmann wird per 1. September im Baselbieter Amt für Raumplanung die Leitung der Abteilung Öffentlicher Verkehr übernehmen (Nachfolge von Eva Juhasz).

Laurent Métraux wird per 1. August neuer Leiter der Baselbieter Finanzverwaltung und Nachfolger von Tobias Beljean, der nach drei Jahren eine neue Herausforderung in der Privatwirtschaft angenommen hat.

CEO Roland Heri hat sich entschieden, den FC Basel zu verlassen und sich "umzuorientieren" und sich "neuen Aufgaben zu widmen".

Josiane Tinguely Casserini wird per 1. August neue Baselbieter Kantonsapothekerin und Leiterin der Abteilung Heilmittel im Amt für Gesundheit.

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Das Landratspräsidentinnen-Fest zu Ehren der Grünliberalen Regula Steinemann muss aus Pandemie-Gründen vom 24. Juni auf den 26. August verschoben werden.

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Ab 19. April sind die Sportanlagen im Kanton Basel-Stadt gemäss den Vorgaben des Bundes und unter Einhaltung der Schutzmassnahmen wieder zugänglich.

Salome Bessenich wird Nachfolgerin des zurücktretenden Basler SP-Grossrats Sebastian Kölliker, der Co-Generalsekretär des Basler Präsidialdepartements wird.

Der 615. Liestaler Banntag vom 10. Mai ist durch einen Beschluss der vier Rottenchefs aus pandemischen Gründen abgesagt worden.

Innerhalb von zwei Wochen sind über 3’000 Unterschriften gegen die vom Grossen Rat beschlossene Abschaffung der Parkplätze beim Friedhof Hörnli zusammengekommen.

Daniel Urech, Gemeinderat der Freien Wähler Dornach und Kantonsrat der Grünen Solothurn, tritt für das Gemeindepräsidium Dornach an.

Mit einer Geschwindigkeit von 124 km/h statt der erlaubten 60 km/h erwischte die Polizei am 29. März auf der Oristalstrasse in Liestal einen 33-jährigen italienischen PW-Lenker, der in Richtung Büren raste und es jetzt mit der Justiz zu tun bekommt.