© Fotos by Peter Knechtli, OnlineReports.ch
"Hingehen, wo der Wind weht": Abtretender EBM-Chef Büttiker, Anlage in Sizilien

Die EBM ist grüner als ihr graues Image

Der Münchensteiner Energiedienstleister will den ökologischen Umbau zielstrebig vorantreiben


Von Peter Knechtli


Die Elektra Birseck Münchenstein (EBM) muss gegen ihr Image als atomfreundlicher Energiedienstleister kämpfen. Doch nun könnte der Wind drehen: Während der Einweihung einer 5 Megawatt-Photovoltaikanlage in Sizilien kündigte EBM-Boss Hans Büttiker an, im Ausland massiv in sanfte Technologien zu investieren.


Es sind merkwürdige Dinger, denen wir auf der Fahrt von Catania in die 30'000 Einwohner zählende Stadt Comiso mitten in den schier endlosen Orangenhainen begegnen: Türme (Bild), an denen oben ein Propeller und unten ein Motor befestigt ist. Ganz einfach: Es sind sizilianische Wetter-Ventilatoren (mit denen die EBM nichts zu tun hat). Wenn Frost droht, werden die Motoren in Gang gesetzt. Ihre Hitze steigt hoch und wird von den Rotoren über die Fruchtbäume geblasen. Eine extrem energieintensive, aber scheinbar wirtschaftliche Art, die Zitrusfrüchte vor dem Erfrieren zu bewahren.

Die EBM-Leitung mit Direktor Hans Büttiker und seinem Nachfolger Conrad Ammann (Bild unten, links) ist aber nach Sizilien gekommen, um Wärme anders und ökologischer zu nutzen. Auf einem Feld mit Namen "Donnadolce" knappe drei Kilometer ausserhalb Comisos steht eine 35'000 Quadratmeter oder fünf Fussballfelder grosse Photovoltaik-Anlage, die 7,6 Millionen Kilowattstunden oder Strom für 3'000 italienische Vier Personen-Haushalte produziert. Das ist etwa das Fünffache der Leistung, die in den Anlagen auf dem Stade de Suisse oder auf dem BLT-Dach in Oberwil installiert ist.

21'600 Module – made in China

Die Anlage, in nur zwei Monaten gebaut und damals im Besitz eines Fonds mit einer EBM-Minderheitsbeteiligung, ist bereits seit einem Jahr am Netz. Die Installation ist einfach: Die 21'600 in China hergestellten Module sind auf Metallgerüste geschraubt, deren Pfeiler direkt in den Boden getrieben wurden. Als der italienische Staat letzten November die Einspeisevergütung bestätigte, übernahm die EBM-Tochter Greenpower AG das Solarfeld, das den Strom ins lokale Netz einspeist. Damit die Photozellen nicht nächtens von ungebetenen Gästen zwecks Eigengebrauch demontiert werden, ist das Gelände mit Videokameras und Infrarotanlagen gesichert. Nachts patrouillieren mit Hunden verstärkte Wächter um das Gelände.

Die EBM hat ambitiöse Ziele: Bis ins Jahr 2050 will sie 80 Prozent ihrer verkauften Elektrizität aus erneuerbaren Quellen und nur noch 20 Prozent aus herkömmlichen Anlagen abdecken – heute ist das Verhältnis genau umgekehrt, bekräftigte die Firmenleitung in Comiso.

Die versorgungstechnische und auch ideologische Kehrtwende vollzog das Unternehmen letzten Sommer, deren Umsetzung ist schon in vollem Gange. Da sass EBM-Direktor Hans Büttiker, Elektroingenieur durch und durch, und seit seinem jahrelangen Engagement für ein zweites Atomkraftwerk in Gösgen mit dem Prädikat "Atombaron" versehen, im Vortragssaal und verkündete die neue Strategie seiner 50'000 Mitglieder zählenden Genossenschaft.

Kritisch gegenüber Schweizer Windanlagen

Mit Investitionen in der Schweiz allein wird die Energiewende nicht erreichbar sein, glaubt die EBM. "Man muss dort hin gehen, wo der Wind weht und die Sonne scheint", gibt Büttiker die Richtung vor: In Italien, Spanien oder an der Nordsee, wo Wind und Sonne eine um einen Drittel höhere Ausbeute erlauben. Er weiss dies bereits aus eigener Erfahrung: In Andalusien betreibt die EBM-Tochter Greenpower seit Mai 2010 eine 42 Megawatt-Windfarm. Ein weiteres 1 Megawatt-Solarkraftwerk führt die EBM in Apulien.

Die Strategie, die erneuerbaren Energien des Südens für sich auszunutzen, lohnt sich: Allein die Ausbeute der beiden Kraftwerke in Italien ist um fast die Hälfte höher als die aller 420 Anlagen im Schweizer EBM-Netzgebiet.

Gegenüber Windkraftanlagen in der Schweiz äusserte sich Büttiker eher skeptisch. Auf der Jurahöhe "Chall" der Gemeinden Kleinlützel, Röschenz und Burg, wo der Basler Energieversorger IWB den Bau von Windrädern mit 45 Meter langen Rotorblättern evaluieren, reichten die rund 1'500 Windstunden jährlich ebenso wenig zur Rentabilität wie Standorte im Emmental, die die EBM untersuchten. Und plötzlich bricht aus Hans Büttiker der feinfühlige Naturschützer hervor, als er den "Chall" als Juraschutzzone und "Vogel- und Fledermausgebiet" in Erinnerung ruft. Pragmatisch, wie er ist, würde er hinwiederum "mitmachen, wenn die Projekte realistisch sind".

Hoher Fremdkapitalanteil durch einheimische Banken

Risikolos sind aber auch Anlagen nicht, die in sonnenreichen und windstarken Gegenden des Auslands gebaut werden. Immerhin geht es um dreistellige Millionenbeträge: Die sizilianische "Donnadolce"-Anlage kostete 27 Millionen Franken, die Windfarm in Spanien, zweitgrösster Windmarkt in Europa, 100 Millionen Franken bei einer Produktion von 96 Millionen Kilowattstunden. Die Anlage lief schon während knapp zwei Jahren, als sie die EBM einem spanischen Immobilienhändler zu einem wohl kaum überrissenen Preis abkaufte, der in finanzielle Schwierigkeiten geraten war und Cash brauchte.

Hier ist der EBM eine gewisse Cleverness nicht abzusprechen: Bei ihren Auslandinvestitionen versucht sie das Eigenkapital tendenziell tief zu halten; dafür ist sie bereit, den Fremdkapitalgebern mit knapp sechs Prozent einen höheren Zins zu bezahlen. Ebenso beschränkt sie sich auf ein Eigenkapital von 20 bis 40 Prozent und lässt sich die Anlage zu 60 bis 80 Prozent durch Banken in den Standortländern fremdfinanzieren, wobei die Banken das Risiko ausdrücklich mittragen. Somit ist nicht nur die Bauherrin am Projekt-Erfolg interessiert, sondern mehr noch die örtliche Bank.

Einspeisevergütung als Unsicherheitsfaktor

Allerdings sind auch zahlreiche weitere Risikofaktoren abzuklären. Einer der wichtigsten ist die garantierte langfristige staatliche Einspeisevergütung, die die EBM in ihren Erwägungen allerdings nicht einfach als gegeben hinnimmt. Faktisch würden diese Vergütungen unter dem Einfluss der Schuldenkrise stärker gekürzt als ursprünglich geplant wurde, führte Bernhard Furrer, EBM-Treasurer und Geschäftsführer der Greenpower AG, aus: "Es gab auch schon rückwirkende Anpassungen." Allerdings werden die Technologien aber auch immer günstiger, so dass die Kürzungen immer öfter wirtschaftlich gerechtfertigt erscheinen.

Die Währungsrisiken werden klein gehalten, weshalb die EBM in Euro investiert und sich ihre Projekte auch in Euro finanzieren lässt. Nicht zu unterschätzen sind auch die bürokratischen Hürden. So seien für die Finanzierung der Italien-Projekte 359 Seiten Verträge notwendig gewesen.

Wind und Energie aus dem Süden geben der EBM neuen Schub: Bis 2015 plant das Unternehmen 300 Millionen Franken in drei weitere europäische Wind- und Solaranlagen zu investieren und so den Anteil an erneuerbaren Energien in ihrem Strommix von heute 20 auf 25 Prozent zu erhöhen. Über die auserwählten Standorte hüllen sich die Verantwortlichen aber in Schweigen: "Weil erstens nicht sicher ist, dass wir den Standort erhalten und weil wir nicht wollen, dass ihn uns ein Anderer wegschnappt." Denn: Wind- und Solaranlagen oder auch nur Standorte dafür sind europaweit sehr gesucht und die diversifizierungshungrigen Energieversorger treiben seit Fukushima die Preise der Anbieter in neue unbekannte Höhen.

"Fukushima" gab den Ausschlag

Wer miterlebt hat, wie freudig der EBM-Boss auf dem verregneten Projektgelände in Comiso zur Einweihung letzten Freitag den Prosecco entkorkte, dürfte kaum mehr daran zweifeln, dass er für die "Neuen Erneuerbaren" allmählich Feuer fängt. Jedenfalls hat Büttiker seine Prioriäten seit der Atomkatastrophe von Japan überprüft, wie Insider durchaus glaubhaft versichern. Er selbst erklärte, dass "Fukushima" ausschlaggebend dafür war, "den Einstieg in eine ökologische Energieversorgung deutlich zu beschleunigen" – und stärker als bisher zu kommunizieren.

Der Boss der EBM-Chef, der sich in den letzten zwanzig Jahren herzlich wenig um den Pressespiegel scherte und gerade heraus seine Herzensanliegen auftischte, findet neuerdings auch an bestätigender Berichterstattung gefallen: Die EBM-Medienreise hatte letzten Freitagmittag kaum begonnen, als sich Geschäftsleitungsmitglieder für eine "positive Berichterstattung" schon mal im Voraus bedankten.

Mitarbeit: Marc Gusewski

18. April 2012

Weiterführende Links:


 Ihre Meinung zu diesem Artikel
(Mails ohne kompletten Absender werden nicht bearbeitet)
fileadmin/templates/pics/echo.gif

"Herr Schmidlin von der EBM rief an"

Es tut Not die EBM mit vollen Scheinwerfern zu beleuchten, nachdem sie sich in ein hübsches Licht gestellt hat. Vorausgeschickt sei: Der Schreibende ist mit dem grosszügigen Investieren der EBM in erneuerbare Energien 100% einverstanden. Und er ist Genossenschafter der EBM.

 

Nun also die Geschichte: Herr Schmidlin, EBM, ruft uns im letzten November an. Sie könnten noch Solarstrom von unserer 115 kWp-Gemeinschaftsanlage im Jura gebrauchen. Verhandlungsbasis seien jetzt 15 Rp pro kWh, nicht mehr 14 Rp wie bei der letzten Verhandlung.

 

Unsere und andere veröffentlichten Berechnungen ergeben Produktionskosten von rund 30 Rp pro kWh Solarstrom. Nach Rücksprache mit dem Kassier unserer 10 Parteien umfassenden Solardach-Initiativgruppe – wir haben die ganze Anlage von 900 m2 mit Hilfe eines Fachmannes selber erstellt – lassen wir der EBM unsere Preisvorstellung zukommen. Die Berner Kraftwerke, BKW, vergüten uns gut 10 Rp, also wäre der Preis für die EBM knapp 20 Rp/kWh. Das ist ausserhalb ihrer Preisvorstellungen. Sie lehnen ab.

 

Auf ihrer Strombestellkarte, die an alle Strombezüger verschickt wurde: "Rechnen Sie mit der Natur", bieten sie die kWh-Solarstrom zu einem Mehrpreis von 75 Rp an, also zusätzlich zum Grundpreis. Ab diesem Jahr beträgt der Mehrpreis 55 Rp, der der geneigte Strombezüger der EBM neben dem Grundpreis zu bezahlen hat. Der Grundpreis ist komplex in der Berechnung und verbrauchsabhängig. So in der Grössenordnung von 15-20 Rp/kWh wird er sich in den letzten 12 Monaten für einen Privatbezüger wohl bewegt haben. Sie lieber Solarstrombezüger bezahlen also pro kWh Solarstrom heute total etwa 70-75 Rp.

 

Nun hat die EBM natürlich auch Abgaben für Netzbenutzung, Förderbeiträge Bund etc mit einzurechnen. Diese betragen pro kWh 1,4796 Rp. Zudem fallen ja auch noch administrative Kosten an, die mir nicht bekannt sind, die wohl kaum viel höher wie die erwähnten Abgaben sein dürften.

 

Es bleibt also ein durchaus gutes Geschäft, das die EBM mit den privaten Klein- und Kleinstproduzenten machen könnten, auch wenn sie ihnen die Produktionskosten bis zum Erhalten der Kostendeckenden Einspeisevergütung, KEV, voll bezahlen würden. Das tun sie zwar gegenüber Solaranlagen, die in ihrem Verbundsgebiet stehen, was hohe Anerkennung verdient. Steht die Anlage jedoch ausserhalb desselben, so geht die EBM mit den kleinen Produzenten um, als ob sie Geschäftsgegner wären, als ob sie von ihrem Engagement profitieren müssten, als ob sie die paar Tausend Franken nicht erwirtschaften könnten! In unserem Fall wären es keine 6'000 Fr Mehrkosten, die für eine Jahresproduktion von voraussichtlich 120'000 kWh anfallen würden.

 

Das ist die Kehrseite des in der Öffentlichkeit so glitzernd dargestellten Unternehmens, das als Genossenschaft sehr leicht als fairer Geschäftspartner auftreten könnte!

 

Es ist mit klar, dass hier noch ein Kapitel über die andern Stromerzeuger und -verteiler angefügt werden könnte, zB die Gebaren der BKW. Das noch schwierigere Verhalten anderer erlaubt jedoch keinem sich auch unfair zu gebaren. Es geht hier doch nicht einfach um ein möglichst gutes Geschäften, es geht doch längst um ein Anerkennen von Leistungen im Sektor erneuerbare Energieerzeugung. Da mahlen die Staatsmühlen langsam, dass wissen wir. Aber sie sind unterwegs, zum Glück! Um so mehr sollten die wirtschaftlichen Unternehmen aus ihrer Überzeugung heraus fördernd wirken. Oder reicht ev. die Überzeugung gar nicht so weit wie die Imagepflege vorgibt. Dem würde man dann vorgaukeln sagen.


Viktor Krummenacher, Bottmingen


www.onlinereports.ch - Das unabhängige News-Portal der Nordwestschweiz

© Das Copyright sämtlicher auf dem Portal www.onlinereports.ch enthaltenen multimedialer Inhalte (Text, Bild, Audio, Video) liegt bei der OnlineReports GmbH sowie bei den Autorinnen und Autoren. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Veröffentlichungen jeder Art nur gegen Honorar und mit schriftlichem Einverständnis der Redaktion von OnlineReports.ch.

Die Redaktion bedingt hiermit jegliche Verantwortung und Haftung für Werbe-Banner oder andere Beiträge von Dritten oder einzelnen Autoren ab, die eigene Beiträge, wenn auch mit Zustimmung der Redaktion, auf der Plattform von OnlineReports publizieren. OnlineReports bemüht sich nach bestem Wissen und Gewissen darum, Urheber- und andere Rechte von Dritten durch ihre Publikationen nicht zu verletzen. Wer dennoch eine Verletzung derartiger Rechte auf OnlineReports feststellt, wird gebeten, die Redaktion umgehend zu informieren, damit die beanstandeten Inhalte unverzüglich entfernt werden können.

Auf dieser Website gibt es Links zu Websites Dritter. Sobald Sie diese anklicken, verlassen Sie unseren Einflussbereich. Für fremde Websites, zu welchen von dieser Website aus ein Link besteht, übernimmt OnlineReports keine inhaltliche oder rechtliche Verantwortung. Dasselbe gilt für Websites Dritter, die auf OnlineReports verlinken.

fileadmin/templates/pics/gelesen.gif
"Der Besucher der Synagoge ist kostenlos."

Aargau Tourismus
auf seiner Website
über die Synagoge
in Endingen
fileadmin/templates/pics/gelesen.gif

Und niemand merkt's. Weil's niemand liest?

RückSpiegel


In ihrem Artikel über die Solidarisierung von BVB-Mitarbeitenden mit einem BaZ-Redaktor nahm Prime News auf einen früheren OnlineReports-Beitrag Bezug.

Die Badische Zeitung nahm die OnlineReports-News über den Wechsel von Orthopäden vom Bruderholz-Spital in die Allianz von Universitätsspital Basel und Bethesda-Spital auf.

Die Basler Zeitung bezog sich in ihren Artikel über den Baselbieter Fremdsprachen-Streit auf OnlineReports.

In ihrem Bericht über die BVB-Tramblockade an der "Bankverein"-Kreuzung nahm die BZ Basel auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung und das SRF-Regionaljournal bezogen sich in ihren Berichten über das Urteil gegen den Rheinufer-Todesschläger auf OnlineReports. 

Die Basler Zeitung äusserte sich in einer Gerichtsberichterstattung über einen "Sexverbrecher" (so die BaZ) kritisch über OnlineReports.

Telebasel und die Basler Zeitung bezogen sich in ihren Berichten über das Bordell in der Schillerstrasse auf einen OnlineReports-Bericht.

Die BZ Basel, die Basler Zeitung, 20 Minuten, die Nachrichtenagentur SDA, das SRF-Regionaljournal und die Badische Zeitung nahmen die OnlineReports-News über den Unfall an der Parking-Baustelle beim Kunstmuseum auf.

Die OnlineReports-Recherche über die Zukunft des Basler "Viertel-Kreis" wurde von der Gundeldinger Zeitung aufgenommen.

Die Nachrichtenagentur SDA nahm die OnlineReports-News über die Berufung im Fall des pädophilen Sekundarlehrers auf.

Die OnlineReports-Nachricht des Todes von Hannes Bertschi wurde von der Basler Zeitung, für die der Verstorbene auch gearbeitet hat, aufgenommen.

Die BZ Basel, Telebasel, das Regionaljournal, die SDA und die Basler Zeitung zogen die OnlineReports-Recherche über den Verzicht auf den Bau eines Forschungszentrums beim Basler Augenspital nach.

Telebasel, das Regionaljournal, die Basler Zeitung und die BZ Basel nahmen den OnlineReports-Primeur über die Massenkündigung von Mietern der Hochhäuser am Basler Schorenweg auf.

In einer Buchbesprechung über LSD zitierte die Basler Zeitung aus einem OnlineReports-Bericht aus dem Jahr 2006.

La Liberté zitiert in einer Vorschau Peter Knechtli zur geplanten Fusion der öffentlichen Spitäler in der Region Basel.

In ihrem Bericht über den Verkauf der "Winkler Livecom" durch die MCH Group zitiert die Basler Zeitung einen OnlineReports-Bericht aus dem Jahr 2007.

In ihrer Analyse über die Zukunft der Basler Medienlandschaft ging die BZ Basel auch auf OnlineReports ein.

Die BZ Basel schrieb OnlineReports eine Meldung über eine Baselbieter Richter-Karriere ab.

Die Basler Zeitung und Telebasel griffen die OnlineReports-Recherche über die aggressive Mietzins-Erhöhung der Schweizerischen Rheinhäfen gegenüber dem privaten Sportboot-Hafen auf.

Telebasel zitierte zur Einleitung des "Sonntalks" über Prämienverbilligungen aus dem OnlineReports-Kommentar "Anton Lauber muss sozialer werden".

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


Tom Ryhiner und Balz Stückelberger wurden an einer ausserordentlichen Generalversammlung in den Verwaltungsrat der St. Clara AG und damit gleichzeitig in den Verwaltungsrat des Claraspitals gewählt.

• Am 21. Juni fand der Spatenstich für den Neubau des Schweizerischen Tropen- und Public Health-Instituts) im BaseLink-Areal in Allschwil statt.

• Die Generalversammlung der "SVP Frauen Basel-Stadt" wählte Gianna Hablützel-Bürki einstimmig zur neuen Präsidentin.

• Nach elfjähriger Tätigkeit als Bürgerrätin der Basler Bürgergemeinde tritt die Juristin Gabriella Matefi auf Ende Jahr zurück.

• Die Nationalratsliste der Jungen LDP: Benjamin Grob, Emélie Dunn, Benjamin von Falkenstein, Adrienne Strahm und Michael Hug.

• Der frühere BVB-Kommunikations-Chef Stephan Appenzeller tritt die Nachfolge von Stephan Maurer als Präsident der IGöV Nordwestschweiz an.

• Die Nationalrats-Kandidierenden der EVP Baselland: Elisabeth Augstburger, Liestal; Sara Fritz, Birsfelden; Martin Geiser, Gelterkinden; Andrea Heger, Hölstein; Werner Hotz, Allschwil; Lukas Keller, Bottmingen

• Die Stadt Weil am Rhein und der Kanton Basel-Stadt veranstalten gemeinsam einen städtebaulichen Studienauftrag für das Areal Otterbach Süd in Weil am Rhein, das sich im Eigentum der Einwohnergemeinde der Stadt Basel befindet.

• Der SP-Vizepräsident Mustafa Atici tritt Ende Mai aus dem Grossen Rat zurück und nach damit seiner Nachfolgerin Michela Seggiani Platz.

• Die Wintersingerin Nicole Roth wird neue Präsidentin der Jungen SVP Baselland (JSVP BL).

Anna Holm wird Präsidentin der Juso Baselland, Jasmine Bosshard und Noam Schaulin firmieren als Vizepräsidium.

• Der Arzt, Uni-Dozent, LDP-Grossrat, Meister E.E. Zunft zum Goldenen Stern und Aktivfasnächtler Raoul Furlano ist neuer Obersperber des Basler Sperber-Kollegiums.

• Eine Baselbieter Rentnerin übergab einem "falschen Polizisten" Schmuck im Wert von mehreren 10'000 Franken.

• Bei einem budgetierten Gewinn von 3 Millionen Franken schloss die Baselbieter Staatsrechnung mit einem Überschuss von 56 Millionen Franken.

• Die "Starke Schule Baselland" hat den Rückzug der Initiative "Niveaugetrennter Unterricht in Promotionsfächern" bekanntgegeben.

• Ein Referendums-Komitee hat am 30. März 5’000 Unterschriften für das Referendum gegen die "Lautsprecher-Beschallung" in Basel der Staatskanzlei übergeben.

• Die Rechnung 2018 des Kantons Basel-Stadt schliesst mit einem Überschuss von 283 Millionen Franken ab und liegt damit um 150 Millionen Franken über dem Budget.

• Die Universität Basel vergibt den Auftrag zur Realisierung des Ersatzneubaus Departement Biomedizin an das Basler Architekturbüro Burckhardt+Partner.

• Der Ständerat hat am 7. März einstimmig die Aufnahme der Projektierungskosten für die Durchmesserstrecke Herzstück in den Bahnausbauschritt 2035 beschlossen.

Michael Wilke wird neuer Leiter der Fachstelle Diversität und Integration in der Kantons- und Stadtentwicklung Basel-Stadt und Nachfolger von Andreas Räss, der neuer Leiter des Baselbieter Amts für Migration und Bürgerrechte wird.

• Die Einführung von Mitarbeitergesprächen und einer leistungsabhängigen Lohnentwicklung bei den Baselbieter Kantonsangestellten führt dazu, dass die "Liga der Baselbieter Steuerzahler" ihre Verfassungsinitiative "Für eine vernünftige staatliche Personalpolitik" zurückzieht.