© Fotos by Peter Knechtli und Marc Gusewski, OnlineReports.ch
"Dann ziehe ich weg": Südbadischer Windpark, Hof auf Buuseregg

"In dieser Region wird nie eine Windturbine drehen"

Abklärungen laufen noch, doch die Zukunft für die Nutzung von Windenergie in der Nordwestschweiz sieht düster aus


Von Peter Knechtli


Den Plänen für einen massiven Einsatz von Windturbinen in der Nordwestschweiz droht Flaute: Noch ist offen, ob in der Region je eine Windturbine drehen wird. Höhere Kosten, geringere Erträge, träge Verfahren und Widerstand in Teilen der betroffenen Gemeinden haben die Zuversicht der Promotoren schwinden lassen.


Wer an einem klaren Tag von der Buuseregg im Oberbaselbiet Richtung Norden schaut, bemerkt in 25 Kilometern Entfernung Unerwartetes: einige sich munter drehende Windturbinen, jenseits der Landesgrenze auf den Höhen des Schwarzwaldes. Genau so stellten sich die CEOs der drei grossen Energiedienstleister IWB, EBL und EMB vor vier Jahren die Szenerie in Teilen der Nordwestschweiz vor: als Standort verschiedener Windparks, die zur Energiewende mit ihrer Abkehr von der Atomenergie beitragen sollen.

Die Zuversicht im Jahr  2014

Im Frühjahr 2014 sassen die drei Energieunternehmen erstmals seit zwölf Jahren wieder an einem Tisch, um zusammen mit der Baselbieter Baudirektorin Sabine Pegoraro an einem gemeinsamen Strick zu ziehen (kleines Bild*). Sieben mögliche Standorte für Windturbinen und davon drei bevorzugte nannten sie öffentlich: Die IWB führen ihre Planungen für den Standort "Challhöchi" im Gebiet Kleinlützel, Burg und Röschenz fort. Die EBM prüft Windräder bei Liesberg und in der Rheinebene bei Muttenz und die EBL an einem Standort auf dem Schleifenberg bei Liestal.

Zwei Indizien belegen die damalige Zuversicht. Regierungsrätin Pegoraro prognostizierte dem Baselbiet 2012 ein Potential von einer halben Milliarde Kilowattstunden Windenergie – etwa einen Viertel des kantonalen Stromverbrauchs. Zweitens äusserten die Strombarone die Hoffnung, dass der erste Windpark "frühestens 2020" ans Netz gehen könnte.

ADEV-Geschäftsführer glaubt an den Wind

Ambitiös sind die Pläne der IWB, die im baselandschaftlich-solothurnischen Grenzgebiet den Bau von fünf Turbinen mit einer Leistung von je drei Megawatt, einer Spannweite von 120 Metern und einer Nabenhöhe von 140 Metern prüfen. Im Verbreitungsgebiet der EBL sah der kantonale Richtplan 17 Anlagen in drei Regionen vor. Geblieben ist die Anhöhe bei Liestal. Die EBM bearbeitet drei Projekt mit sieben bis neun Turbinen an den Standorten Muttenz, Liesberg sowie Meltingen-Erschwil SO.

Andreas Appenzeller, Geschäftsführer der auf dezentrale Energie spezialisierten ADEV in Liestal (sie betreibt im jurassischen St-Brais schon zwei Windanlagen), ist optimistisch: "Windenergie ist eine Super-Ergänzung zum Solarstrom. Ich bin fest davon überzeugt, dass auch in der Region Basel die Windenergie eine Rolle spielen wird."

Gerade dies bezweifelt eine Insider-Quelle, die den Glauben an die lokal produzierte Windkraft verloren hat: "In der Region Basel wird nie eine Windturbine drehen", meinte sie gegenüber OnlineReports. Die EBM erhofft sich "die Realisierung von wenigstens einem Projekt" (so EBM-Geschäftsleitungsmitglied Dominik Baier gegenüber OnlineReports).

EBL will schon bald informieren

In die Karten wollen sich die drei Promotoren aber nicht blicken lassen. Am weitesten fortgeschritten sind die Abklärungen bei der EBL. Die Windmessungen über 18 Monate sind abgeschlossen, wie Direktor Urs Steiner gegenüber OnlineReports ausführte.

Noch diesen Mai sollen die Gutachten über das Fledermaus-Monitoring, Schall und Schatten sowie die zu erwartenden Erträge vorliegen. Danach soll über das weitere Vorgehen öffentlich informiert werden. Die Ergebnisse dürften wenig verheissungsvoll sein. Die EBM kann für die beiden Baselbieter Standorte im Verlaufe dieses Jahres entscheiden, über den solothurnischen "frühestens Ende 2019". Die IWB kämpfen damit, dass ihr Projekt "Chall" im solothurnischen Richtplan "nicht als Standort enthalten ist" (so Sprecher Erik Rummer).

Burg will "auf die Barrikaden"

Die ausführlichen Antworten der drei grossen Anbieter auf die Fragen von OnlineReports lassen eine recht deutliche Interpretation zu: Die Zuversicht, die vor vier Jahren noch herrschte, ist verschwunden. Die Jura-Berge werden bestenfalls eine Wind-Maus gebären. Grund: Die Windverhältnisse sind suboptimal, die Förderbeiträge sinken, uneinheitliche Regelungen, lange Verfahren, Probleme mit Richtplänen und die Zustimmung der betroffenen Gemeinden, ohne die, so Erik Rummer, "kein Windpark möglich" sei.

Der Sprecher weiss, wovon er spricht: In seinem Projektgebiet haben es die IWB mit einer von drei Gemeinden zu tun, die seit Jahren bis an die Behördespitze rabiaten Widerstand leistet – Burg im Leimental. "Wir gehen auf die Barrikaden", kündigt Gemeindepräsident Dieter Merz gegenüber OnlineReports im Einklang mit der Dorfbevölkerung an. Sein Dorf, das im Winter mit "rarem Sonnenschein" auskommen muss, hätte nicht nur den Schattenwurf der mächtigen Turbinen hinzunehmen, sondern auch "den ganz massiven Eingriff in die intakte Natur".

Gemeindevater Merz, Vorstandsmitglied der Bürgerinitiative "wind-still", lässt an seiner Position keinen Zweifel: "Wenn der Windpark gebaut wird, wäre dies ein Grund, meine Liegenschaft zu verkaufen und von Burg wegzuziehen."

Wind-Geld zur Solarförderung

Positiv gesinnt ist die Gemeinde Röschenz, wie Gemeindepräsident Remo Oser sagt. Viele Ängste gegenüber "dem sehr grossen Windpotenzial" seien "unbegründet". Zudem könnte die Bevölkerung über eine notwendige Zonenänderung abstimmen. Was in Röschenz die Stimmung hebt: Die Gemeinde erhielte von Bauherrin IWB zweckgebundene Fonds-Gelder zur Förderung von Solaranlagen.

Untransparent und öffentlichkeitsfeindlich zeigte sich Martin Borer, Gemeindepräsident der 1'250 Selen-Gemeinde Kleinlützel: "Ich kann im Moment nichts dazu sagen."

Solarenergie ist billiger

Dass die Stromanbieter gegenüber einheimischem Windstrom deutlich kritischer geworden sind, zeigt auch ihre Einschätzung der Entwicklung: Die Wirtschaftlichkeit der Solarenergie verbessere sich laufend, die Herstellungskosten von Solarenergie seien "derzeit tiefer" als bei Windstrom (so EBM-Sprecher Dominik Baier), während die Windenergie von den meteorologischen Bedingungen des jeweiligen Standorts abhängig sei.

Die EBL verweist darauf, dass industrielle Grosskraftwerke dort gebaut werden müssten, "wo diese natürlichen Ressourcen auch ergiebig vorhanden sind": Solarkraftwerke in Europas Süden, Windkraftwerke an Küstengebieten oder windreichen Regionen – dort, wo die drei Anbieter auch kräftig investieren. In der Schweiz dagegen wurde letztes Jahr keine einzige neue Turbine gebaut.

* Bild von links: David Thiel, Sabine Pegoraro, Urs Steiner, Conrad Ammann

Dieser Beitrag wurde dank des OnlineReports-Recherchierfonds möglich.

8. Mai 2018

Weiterführende Links:


 Ihre Meinung zu diesem Artikel
(Mails ohne kompletten Absender werden nicht bearbeitet)
fileadmin/templates/pics/echo.gif

"Deckmantel des Umweltschutzes"

Besten Dank für Ihren Artikel. Ich hoffe, dass es wirklich nichts gibt im Baselbiet, aber auch anderswo. Was in Deutschland unter dem Deckmantel des Umweltschutzes passierte, ist grässlich.


Peter Hess, Bretzwil



"Windturbinen sind rentabel"

Die öffentliche Diskussion über Windräder sollte sachlicher und weniger emotional geführt werden. Hoch qualifizierte Energieerzeuger wie ADEV würden keine Windparks planen, wenn sich diese nicht wirtschaftlich betreiben liessen.

Wer zum Beispiel die südfranzösische Hügellandschaft der Corbières kennt, erlebt Windturbinen als gut in die Natur integrierte Wunderwerke erneuerbarer Energie. Das Geräusch der Rotoren verliert sich nach kurzer Distanz im Rauschen des Windes. Und tote Vögel habe ich dort noch nie unter den Windrädern gefunden.


Andreas Rüegg, Gelterkinden



"Uns fehlen die ebenen Flächen"

Windenergie grossflächig sehe ich nicht in der Schweiz. Uns fehlen die ebenen Flächen wie in Norddeutschland. Einzelne Anlagen auf Bergen kann es geben, aber die Schweiz muss auf Solarenergie, Wasserkraft und Pumpspeicherwerke setzen.


Phil Boesiger, Basel



"Dieser Satz sagt wohl alles"

Von den "Prognosen der Regierungsrätin Madame Pegoraro" halte ich lieber nichts! Und im übrigen sagt der Satz im gut recherchierten Beitrag von Peter Knechtli "Die Juraberge werden bestenfalls eine Wind-Maus gebären" wohl alles.


Albert Augustin, Gelterkinden


www.onlinereports.ch - Das unabhängige News-Portal der Nordwestschweiz

© Das Copyright sämtlicher auf dem Portal www.onlinereports.ch enthaltenen multimedialer Inhalte (Text, Bild, Audio, Video) liegt bei der OnlineReports GmbH sowie bei den Autorinnen und Autoren. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Veröffentlichungen jeder Art nur gegen Honorar und mit schriftlichem Einverständnis der Redaktion von OnlineReports.ch.

Die Redaktion bedingt hiermit jegliche Verantwortung und Haftung für Werbe-Banner oder andere Beiträge von Dritten oder einzelnen Autoren ab, die eigene Beiträge, wenn auch mit Zustimmung der Redaktion, auf der Plattform von OnlineReports publizieren. OnlineReports bemüht sich nach bestem Wissen und Gewissen darum, Urheber- und andere Rechte von Dritten durch ihre Publikationen nicht zu verletzen. Wer dennoch eine Verletzung derartiger Rechte auf OnlineReports feststellt, wird gebeten, die Redaktion umgehend zu informieren, damit die beanstandeten Inhalte unverzüglich entfernt werden können.

Auf dieser Website gibt es Links zu Websites Dritter. Sobald Sie diese anklicken, verlassen Sie unseren Einflussbereich. Für fremde Websites, zu welchen von dieser Website aus ein Link besteht, übernimmt OnlineReports keine inhaltliche oder rechtliche Verantwortung. Dasselbe gilt für Websites Dritter, die auf OnlineReports verlinken.

fileadmin/templates/pics/gelesen.gif
"'Fischer, nie eine vo uns!!!': Mit diesen Worten auf einem Transparent im Joggeli wurde Marcel Fischer im Juni 2015 von den FCB-Supportern empfangen."

20 Minuten online
vom 2. August 2018
fileadmin/templates/pics/gelesen.gif

Ob einer oder keiner von uns – ob Marcel Fischer oder Urs Koller: spielt eh alles keine Rolle mehr.

Veranstaltungs-Hinweis


BÜRGERGEMEINDE-TAG IM BASLER STADTHAUS
Die Bürgergemeinde der Stadt Basel lädt zum Bürgergemeinde-Tag: Besuchen Sie die Ausstellung zum Wettbewerb «Innovation Basel» und verweilen Sie bei Speis, Trank und Sound von u.a. «Flagstaff» im schönen Innenhof.
Samstag, 18. August, 10–16 h | Stadthausgasse 13
 

RENDEZ-VOUS MIT STADTBIENEN
Kommen Sie mit, zu einem Rendez-vous mit den Stadtbienen von Basel.
Am 4. September um 18 Uhr beim Eingang Gundeldingerfeld.
Es erwartet Sie ein spannender anderthalb stündiger, moderierter Spaziergang mit dem Stadtimker Andreas Seiler und Dani von Wattenwyl. Unkostenbeitrag CHF 25 inkl. Snack und Getränk. Eine Begleitperson ist gratis!
www.sinnierenundflanieren.ch

Frisch pubertiert

Küssen, nicht spucken!
RückSpiegel


In der Meldung über das neue Basler Nachrichten-Portal "Prime News" bezogen sich die Nachrichtenagentur SDA und das Branchenmagazin Persönlich auf OnlineReports.

Das SRF-Regionaljournal bezog sich in seiner Meldung über die Selbst-Vergiftung des Basler Museumsdirektors Michael Kessler auf OnlineReports.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-News über den Streit der Basler SVP mit ihrem Grossrat Patrick Hafner über Ausstände bei den Mandatabgaben auf.

Das SRF-Regionaljournal und die Schweiz am Wochenende nahmen auf die OnlineReports-Recherche über den durch die Suva verfügten Baustopp am neuen Werkhof in Sissach Bezug.

Die WochenZeitung verweist darauf, dass textfokussierte Nachrichtenportale wie OnlineReports gemäss dem Entwurf des neuen Bundesgesetzes über elektronische Medien nicht in den Genuss einer Bundesförderung kämen.

20 Minuten
entlarvte die von OnlineReports vermeldete Besetzung des Gewächshauses auf dem Dreispitz-Lok-Depot als Scheinbesetzung.

Die Basler Zeitung nahm in ihrem Bericht über den Rückzug des potenziellen Baselbieter FDP-Regierungs-Kandidaten Daniel Recher Bezug auf OnlineReports.

20 minuten online
bezog sich im Bericht über die Email-Affäre um Joël Thüring auf OnlineReports.

Die BZ Basel nahm in ihrer Meldung über Christian Kellers Abgang bei der "Basler Zeitung" Bezug auf eine vorangegangene Nachricht in OnlineReports.

Barfi.ch
und die Gundeldinger Zeitung zogen die OnlineReports-Meldung über den Velofriedhof am Basler Bahnhof SBB weiter.

Die OnlineReports-Erstnachricht vom Tod des ehemaligen Basler Regierungsrates Lukas "Cheese" Burckhardt wurde von Barfi.ch, der BZ Basel, die Basler Zeitung, vom SRF-Regionaljournal und von der Nachrichtenagentur SDA aufgenommen.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-Meldung über die Anschlussberufung der Staatsanwaltschaft zum Urteil gegen den Basler Datenschnüffler-Polizisten auf.

Die BZ Basel zog die OnlineReports-News über den Einbürgerungs-Streit der drei baselstädtischen Bürgergemeinden mit dem Kanton Basel-Stadt und den Gang ans Bundesgericht nach.

Die Schweiz am Sonntag schrieb eine OnlineReports-Nachricht über die rechtlichen Schritte der Wirtschaftskammer Baselland gegen die "Basler Zeitung" ab.

In ihrem Artikel über Markus Ritters Abgang aus dem Basler Präsidialdepartement bezog sich die Basler Zeitung auf OnlineReports.

20 Minuten, die BZ Basel, theworldnews.net, die Basler Zeitung, die Tageswoche, die Bauernzeitung und Telebasel nahmen die OnlineReports-Story über das gescheiterte Projekt von "Urban Farmers" in Basel auf.

Die BZ Basel, die Basler Zeitung und das Regionaljournal zogen die OnlineReports-Meldung über die Schliessung der Basler Buchhandlung "Narrenschiff" nach.

Die Basler Zeitung nahm die OnlineReports-Nachricht vom Tode des früheren BLKB-Bankrats-Präsidenten Werner Degen auf.

In ihrem Bericht über die "FDP Baselland auf seltsamen Wegen" (Schlagzeile) nimmt die Basler Zeitung zentral auf einen OnlineReports-Primeur über den neu auftauchenden Namen Daniel Recher Bezug.

Die Kommentar-Plattform Infosperber geht auf die Berichterstattung von OnlineReports zum Mord an Martin Wagner ein.

In ihrem Kommentar zu "Lukas Engelberger, der Pressezensor" nimmt die Basler Zeitung eine Metapher ("medienrechtliche Namesburka") von OnlineReports auf.

InsideParadeplatz.ch empfahl den Lesern die Lektüre des OnlineReports Porträts des getöteten Medienanwalts Martin Wagner.

Die OnlineReports-Erstnachricht über den gewaltsamen Tod des Basler Wirtschaftsanwalts Martin Wagner in Rünenberg haben unter anderen der Tages-Anzeiger, BZ Basel, Le Temps, Tageswoche, 20 Minuten, Watson, Telebasel, die Volksstimme, der Blick und nau.ch aufgenommen.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


Pierre Lavielle, der Präsident des EuroAirport-Verwaltungsrats, ist am 2. August unerwartet gestorben.

• Verschiedene Baselbieter Gemeinden wie Therwil oder Gelterkinden haben aufgrund der Trockenheit ein totales Verbot des Abbrennens von jeglichen Feuerwerkskörpern (Raketen, Vulkane, Heuler usw.) erlassen, bevor auch der Kantonale Krisenstab ein generelles Verbot aussprach.

• Der Riehener CVP-Einwohnerrat Patrick Huber tritt von seinem Amt als Vizepräsident der Basler CVP und als Leiter der Arbeitsgruppe Wirtschaft auf Ende Juli zurück.

Patrick Huber wird im August neuer Geschäftsführer der Basler Bankenvereinigung (BBVg) als Nachfolger von Raphael Vannoni.
 
"Parterre Basel" ist die neue Pächterin des Basler Konzertlokals "Atlantis" am Klosterberg.

Ueli O. Kräuchi, Geschäftsführer des Verbandes Basellandschaftlicher Gemeinden (VBLG), gibt die Leitung der VBLG-Geschäftsstelle per 31. März 2019 altershalber ab.

• Das Bürgerspital Basel übernimmt per 1. Januar 2019 die Spektrum Werkstätte für Menschen mit einer psychischen Beeinträchtigung der Universitären Psychiatrischen Kliniken (UPK) Basel.

• Die Gewerkschaft Unia hat am 4. Juli 2'300 Unterschriften für das Referendum gegen längere Ladenöffnungszeiten eingereicht.

• Der Basler Gewerbeverband reichte zusammen mit den Parteien FDP und SVP, der "IG Lysbüchel" sowie verschiedenen Branchenverbänden das Referendum "gegen die Fehlplanung Lysbüchel" mit 2'972 Unterschriften ein.

Dominique Tellenbach, bisheriger Direktor der Berufsfachschule Basel, wird ab 1. Februar 2019 neuer Rektor der beiden Gewerblich-industriellen Berufsfachschulen Liestal und Muttenz.

Alexander Lenzlinger wird ab 1. August neuer Finanzchef der IWB und Nachfolger von Michael Ackermann, der eine längere berufliche Auszeit nimmt.

• Die Grünen Baselland folgten dem Vorstand und nominierten Isaac Reber für die Regierungsratswahlen 2019 (dritte Amtsperiode).

• Die Basler Grünliberalen lancieren in Riehen eine Petition zum Thema Kunststoff-Recycling, die sowohl in Riehen wie in Basel eingereicht wird.

• Seit 1. Juni ist Bettina Bühler als Nachfolgerin von Birgit Sachweh Geschäftsführerin des Frauenhauses beider Basel.

• Laut einer Studie des Versicherungskonzerns "Baloise" ist Fussball die "gefährlichste Sportart der Welt", da sich jeder vierte Sportunfall in dieser Gattung ereignet.

Anja Bandi übernimmt Anfang Juni von Marc Lüthi die Gesamtleitung der Abteilung Bestattungswesen der Stadtgärtnerei Basel.

• Noch eine neue Aufgabe für die Baselbieter FDP-Nationalrätin Daniela Schneeberger: Sie wird anstelle der zurücktretenden Christine Gorrengourt Verwaltungsrätin der BLT.

Erfolgreich verlief der ausserordentliche Sirenentest am 23. Mai in beiden Basel.

• Der Baselbieter FDP-Landrat Andreas Dürr wurde als Nachfolger von Urs Schweizer zum neuen Präsidenten des ACS beider Basel gewählt.

• Die Basler Energieversorgerin IWB steigerte 2017 den Umsatz auf 739 Millionen Franken, doch fiel der Jahresgewinn mit 74 Millionen Franken wegen Wertberichtigungen und Rückstellungen um 33 Millionen Franken niedriger aus als im Vorjahr.

• Die Baselbieter FDP-Nationalrätin Daniela Schneeberger wurde zur Vizepräsidentin des Schweizerischen Gewerbeverbands gewählt.

• Nach Konditionstrainer Marco Walker verlässt nun auch Fitness-Chef Werner Leuthard (56) per Ende Saison den FC Basel.

Barbara Gafner soll zur neuen Vorsteherin der unabhängigen staatlichen Finanzkontrolle des Kantons Baselland gewählt werden.

• Die Baselbieter FDP-Sektionen Binningen und Bottmingen haben in getrennten Abstimmungen die Fusion zur FDP Binningen-Bottmingen beschlossen.

• Die BKB-Filiale am Basler Neuweilerplatz 1, während der letzten Monate umfassend modernisiert, wurde am 5. Mai mit einem Eröffnungsfest für das Quartier neu eröffnet.

• Die Baselbieter Grünen werden in der Oberwiler Dorfpolitik aktiv, indem sie die Themen und das personelle
Engagement der sich auflösenden Neuen Liste Oberwil (NLO) übernehmen.