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"Publikum ist Potenzial": Möglicher Museums-Standort "Burghof" in Basel

Das Kunstmuseum Basel und der Erweiterungsbau – eine bestechende Aussicht

Mit mehr Ausstellungsfläche könnte die permanente Sammlung durch Werke aus dem Depot bereichert und die Bedeutung gesteigert werden


Von Aurel Schmidt


Das Kunstmuseum Basel könnte bis in sieben Jahren einen Erweiterungsbau erhalten. Die Vorgeschichte ist bekannt: Die Mäzenin Maja Oeri hat der Stadt den Burghof an der Dufourstrasse gegenüber dem Kunstmuseum geschenkt unter der Voraussetzung, dass dort innerhalb einer gesetzten Frist dieser Bau errichtet wird. Das Vorhaben ist ehrgeizig, es sind noch verschiedene Hürden zu überwinden, aber die Aussichten sind aufregend. Das Kunstmuseum mit seiner fabelhaften Sammlung, die heute schon ein Anziehungspunkt in der Kunstwelt ist, könnte seine Attraktivität im besten Sinn des Wortes ausbauen. Aber der Bau muss angestrebt werden, sonst geschieht nichts.

Kultur hat sich zu einem bedeutenden gesellschaftlichen Faktor entwickelt. Museumsbauten sind ein Signum unserer Zeit. Mit ihnen und mit ihrem kulturellen Angebot wetteifern die Städte miteinander. Seit dem Bau des Guggenheim-Museums von Frank O. Gehry ist die Stadt Bilbao zu einem Begriff geworden.

Aber bleiben wir in der näheren Umgebung. Das Kunstmuseum Solothurn plant einen Ergänzungsflügel. Das Historische Museum in Bern wird im kommenden Juni ein Nebengebäude eröffnen. Das Landesmuseum ist im Umbau. Man denke ausserdem an den neuen Teil des Museums Rietberg in Zürich sowie an den bevorstehenden Umbau des Museums der Kulturen in Basel. Sogar die Stadt Grenchen hat sich ein Annexgebäude für sein Kunsthaus geleistet.

Nicht zuletzt steht auch in Zürich ein Erweiterungsbau des Kunsthauses nach den Plänen von David Chipperfield in Aussicht, falls alles nach Plan verläuft und nicht zwei alte Turnhallen aus Gründen des Heimatschutzes das Projekt zu Fall bringen. Und Basel? Soll zuschauen?

"Kein Museum kann es sich leisten,
auf das Publikum warten."




Das Kunstmuseum Basel war bisher der Hort der Sammlung, während für aktuelle Wechselausstellungen die Kunsthalle in Betracht kam. Diese Aufgabenteilung ist heute nicht mehr haltbar. Kein Museum kann sich auf den Lorbeeren seiner Sammlung ausruhen und darauf warten, dass Publikum sich einfindet. Die Aufmerksamkeit muss vielmehr gesteigert und das Ansehen durch Sonderausstellungen erhöht werden. Kunstmuseums-Direktor Bernhard Mendes Bürgi (Bild rechts, im Gespräch dem Autor) hat seit seinem Antritt grosse Anstrengungen unternommen, um durch grosse wechselnde Ausstellungen die Attraktivität des Museums zu steigern (zuletzt "Die Magie der Dinge", "Chaim Soutine", "Action Painting"; im kommenden April werden für die Ausstellung von Werken mit der Landschaftsdarstellungen von Vincent van Gogh 500'000 Besucherinnen und Besuchern erwartet). 

Im vorgesehenen Bau auf der gegenüberliegenden Strassenseite würde Platz entstehen für grosse Sonderausstellungen ebenso wie für wechselnde Präsentationen der permanenten Sammlung, mit dem Vorteil, dass nicht jedesmal ein Teil Sammlung ausgeräumt und nach Ende der Ausstellung wieder neu platziert werden muss. Das ist umständlich, aber vor allem eine bedauerliche Einschränkung des Angebots, besonders der Klassischen Moderne, die entscheidend das Ansehen des Kunstmuseums begründet. 

Auch für das Depotproblem würde eine Lösung gefunden, desgleichen für die Sicherheitprobleme nach heutigen Standards, nicht zu vergessen die Gastronomie, auch nicht das so genannte Merchandising (der Ausdruck ist abscheulich, aber er deutet an, was für einen ökonomischen Faktor das Museums darstellt), zum Beispiel die Buchhandlung.

"Unzählige hochrangige Werke
der Klassischen Moderne liegen in den Depots."




Nach den Erwartungen des Kunstmuseums ist im Erweiterungsbau ein Raumprogramm einmal von 1'200 Quadratmetern (so gross wie der "Bührle-Saal" des Kunsthauses Zürich) sowie einmal von 2'300 Quadratmetern vorgesehen, mit dem das Haus in einer ganz anderen Art und Weise bespielt werden könnte. Wieviel für ein zusätzliches Programm des Kunstmuseums spricht, zeigt sich beim Vergleich mit dem Kunsthaus Zürich, das mit der Sammlung Bührle im neuen Teil einmal einen Glanzpunkt vorzuzeigen hben wird.

Das Kunsthaus Zürich kann heute ungefähr zehn Produzent seiner Bestände zeigen, mit der in Zukunft einmal zusätzlichen Ausstellungsfläche werden es zwanzig Prozent sein. In Basel liegen die Verhältnis ähnlich. Was Basel jetzt schon zu bieten hat, kann sich wahrhaftig sehen lassen. Aber damit ist es nicht getan: In den Depots werden noch unzählige hochrangige Werke aufbewahrt, unter anderem der Klassischen Moderne, die erlauben würden, das bisher schon respektable Ausstellungsangebot noch auszubauen. Bedauerlicherweise müssen sie jedoch der Öffentlichkeit vorenthalten bleiben. Bürgi meint: "Mit dem, was wir im Augenblick nicht zeigen können, wären wir durchaus in der Lage, ein mittleres Museum auszustatten."

Warum also nicht auf die schon jetzt prominente Stellung setzen und sie ausbauen? Kultur und Stadtmarketing gehören zueinander und ergänzen sich. Dabei zeigt sich, dass unter den Institutionen das Kunstmuseum den grössten Beitrag zum Ansehen Basels leistet.

"Die einzigartige Bedeutung zwingt das Museum,
auf internationalem Niveau mitzuhalten."




Natürlich könnte sich das Kunstmuseum Basel auf den Standpunkt stellen: "Small is beautiful", aber gewonnen würde damit nicht viel. Wer stehen bleibt, verpasst den Anschluss. Das internationale Ansehen des Kunstmuseums zwingen es, auf hohem internationalen Niveau mitzuhalten. Aber dann stellt sich sofort die Frage: Wie sieht es mit den Mitteln aus? Die Tate Gallery oder das Museum of Modern Art in New York, berühmte Institutionen, mit denen das Kunstmuseum bei den grossen Ausstellungen in der Vergangenheit als ebenbürtiger Partner zusammengearbeitet hat, verfügen über Voraussetzungen, von denen Basel nur träumen kann. Mit anderen Worten: In Basel ist das Verhältnis zwischen Bedeutung der Sammlung und finanzieller Ausstattung des Museums in einem unausgeglichenen Verhältnis. Das ist die Schwierigkeit, mit der Bürgi sich konfrontiert sieht.

Damit ist auch auf Folgendes hingewiesen: Der neue Bau wird mehr Kuratoren und Mitarbeitende in der Verwaltung bedingen. Der Bau ist auf 100 Millionen Franken veranschlagt (mit 50 Millionen Franken je vom Staat und von privater Seite), ausserdem muss mit einer Erhöhung der Betriebskosten (Heizung, Aufsichtspersonal) gerechnet werden. Zum Teil können diese zusätzlichen Auslagen durch erwartete Mehreinnahmen wieder eingespielt werden. 

Man kann aber auch eine andere Rechnung anstellen. Jeder für Kultur ausgegebene Franken generiert einen zweiten Franken für die Wirtschaft. Es gibt gute Gründe dagegen, dass Kultur zu einem Dienstleistungsfaktor des Wirtschaftslebens gemacht wird. Dem allerdings steht das Ranking der Städte gegenüber, das konkurrenzielle Verhältnis, das zwischen ihnen besteht.

"Die Frage müsste heissen, was das
Kunstmuseum für die Stadt Basel leistet."




Zürichs Stadtpräsident Elmar Ledergeber hat es verstanden, Zürich in der Öffentlichkeit den Charakter einer weltoffenen, modernen, dynamischen und zugleich lebensfrohen Metropole zu verleihen, ein "Yes, we can"-Image avant la lettre. Guy Morin, ab Anfang Februar als Basels neuer vollamtlicher Regierungspräsident auch für die Kultur zuständig, steht hier vor einer grossen Aufgabe. Kultur ist ein urbanes Phänomen mit einer belebenden Wirkung auf das städtische Gemeinwesen. Die bekannte baslerische Diskretion mag ja nobel sein, steht aber einer optimistischen, selbstbewussten, initiativen Haltung eher im Weg. Ein fröhlicher Wettstreit zwischen Zürich und Basel ist für beide Städte von Vorteil. Und ausserdem ist Erfolg nichts Negatives.

Kultur ist heute eine Sache des Lebensstils und mit Begriffen wie Aufgeschlossenheit, Interessiertheit, Neugier, aber auch Kreativität und Innovation verbunden. Bürgi weiss, dass er und das Museum unter einem Druck stehen: "Ausstellungen sind teuer und aufwändig, das Publikum ist verwöhnt." Aber dieses Publikum stellt ein ins Gewicht fallendes Potenzial dar. Der Staat hat viele und verschiedene Aufgaben zu erfüllen. Die Kultur auf Sparflamme zu setzen, könnte sich als gravierender Fehler herausstellen. Wenn die kulturellen Erwartungen erfüllt werden, kommt das zuletzt der Stadt als Gesamtheit zugut.

Die Frage kann daher nicht heissen, ob Basel sich ein erweitertes Museum leisten kann und ob das Geld reicht und gut angelegt ist. Sondern die Frage muss umgekehrt lauten: Was leistet eigentlich das Museum für Basel? Dann sieht die Sache gleich ganz anders aus.

30. Januar 2009


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"Die Unauffälligkeit ist die Qualität"

Der Artikel über den geplanten Erweiterungsbau für das Kunstmuseum wundert mich. Gibt es denn soviel Opposition gegen eine Erweiterung? Zumindest

wüsste ich nicht, wer oder warum jemand ein gutes Argument dagegenhalten sollte.

 

Was bis heute nicht zur Sprache kommt, ist die Architektur selbst. Wie soll der Bau an der Kreuzung Dufourstrasse, Rittergasse, St. Alban-Vorstadt aussehen? Der bestehende Kopfbau wird jetzt gerne als minderwertig eingestuft. Doch gerade die Unauffälligkeit erachte ich als Qualität, weil sie unaufdringlich und ohne Designerspekatkel die Verklammerung zwischen Rittergasse und St. Alban-Vorstadt schafft. Wer sich mit bewusstem Hinsehen von der Vorstadt in Richtung Kunstmuseum bewegt, wird erkennen, dass der Burghof beispielsweise als optische Brücke hinüber zur Rittergasse funktioniert, welche bezüglich Masstäblichkeit, Proportion,

Farbigkeit, Volumen, Fensteranordnung die harte Prüfung besteht. Der Bau weist gewiss etwas Spannungsloses auf. Doch welch ein Architekt ist willens und in der Lage, den Neubau auf eine Weise in diesen Kontext einzufügen, dass er Spannung erzeugt, ohne aufdringlich "kreativ" sein zu müssen?

 

Dieser neurotische Drang, möglichst "anders" und auffallend zu sein, könnte in der Nachbarschaft zum bestehenden Kunstmuseum in einer wohltuend intelligenten Zurückhaltung überwunden werden, falls sich die Bauherrschaft darüber genügend Klarheit und Bewusstheit verschafft und nicht zwecks Selbstdarstellung dem Star-Getue auf den Leim geht. Kreativbauten von Stararchitekten haben wir genügend herumstehen. Ob sich ein Neubau dereinst als Scharnier zwischen den altstädtischen und vormodernen Bauten bewähren wird, dünkt mich die Herausforderung zu sein.


Stephan J. Tramèr, Basel


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Frisch pubertiert

Küssen, nicht spucken!
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"Kilomattstunde"

OnlineReports.ch
in einer Meldung
vom 30. Mai 2018
über Wind-Energie
in der Region Basel
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Kein Wunder bei diesen lauen Lüftchen.

RückSpiegel


20 minuten online bezeog sich im Bericht über die Email-Affäre um Joël Thüring auf OnlineReports.

Die BZ Basel nahm in ihrer Meldung über Christian Kellers Abgang bei der "Basler Zeitung" Bezug auf eine vorangegangene Nachricht in OnlineReports.

Barfi.ch
und die Gundeldinger Zeitung zogen die OnlineReports-Meldung über den Velofriedhof am Basler Bahnhof SBB weiter.

Die OnlineReports-Erstnachricht vom Tod des ehemaligen Basler Regierungsrates Lukas "Cheese" Burckhardt wurde von Barfi.ch, der BZ Basel, die Basler Zeitung, vom SRF-Regionaljournal und von der Nachrichtenagentur SDA aufgenommen.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-Meldung über die Anschlussberufung der Staatsanwaltschaft zum Urteil gegen den Basler Datenschnüffler-Polizisten auf.

Die BZ Basel zog die OnlineReports-News über den Einbürgerungs-Streit der drei baselstädtischen Bürgergemeinden mit dem Kanton Basel-Stadt und den Gang ans Bundesgericht nach.

Die Schweiz am Sonntag schrieb eine OnlineReports-Nachricht über die rechtlichen Schritte der Wirtschaftskammer Baselland gegen die "Basler Zeitung" ab.

In ihrem Artikel über Markus Ritters Abgang aus dem Basler Präsidialdepartement bezog sich die Basler Zeitung auf OnlineReports.

20 Minuten, die BZ Basel, theworldnews.net, die Basler Zeitung, die Tageswoche, die Bauernzeitung und Telebasel nahmen die OnlineReports-Story über das gescheiterte Projekt von "Urban Farmers" in Basel auf.

Die BZ Basel, die Basler Zeitung und das Regionaljournal zogen die OnlineReports-Meldung über die Schliessung der Basler Buchhandlung "Narrenschiff" nach.

Die Basler Zeitung nahm die OnlineReports-Nachricht vom Tode des früheren BLKB-Bankrats-Präsidenten Werner Degen auf.

In ihrem Bericht über die "FDP Baselland auf seltsamen Wegen" (Schlagzeile) nimmt die Basler Zeitung zentral auf einen OnlineReports-Primeur über den neu auftauchenden Namen Daniel Recher Bezug.

Die Kommentar-Plattform Infosperber geht auf die Berichterstattung von OnlineReports zum Mord an Martin Wagner ein.

In ihrem Kommentar zu "Lukas Engelberger, der Pressezensor" nimmt die Basler Zeitung eine Metapher ("medienrechtliche Namesburka") von OnlineReports auf.

InsideParadeplatz.ch empfahl den Lesern die Lektüre des OnlineReports Porträts des getöteten Medienanwalts Martin Wagner.

Die OnlineReports-Erstnachricht über den gewaltsamen Tod des Basler Wirtschaftsanwalts Martin Wagner in Rünenberg haben unter anderen der Tages-Anzeiger, BZ Basel, Le Temps, Tageswoche, 20 Minuten, Watson, Telebasel, die Volksstimme, der Blick und nau.ch aufgenommen.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


• Die Basler Grünliberalen lancieren in Riehen eine Petition zum Thema Kunststoff-Recycling, die sowohl in Riehen wie in Basel eingereicht wird.

• Seit 1. Juni ist Bettina Bühler als Nachfolgerin von Birgit Sachweh Geschäftsführerin des Frauenhauses beider Basel.

• Laut einer Studie des Versicherungskonzerns "Baloise" ist Fussball die "gefährlichste Sportart der Welt", da sich jeder vierte Sportunfall in dieser Gattung ereignet.

Anja Bandi übernimmt Anfang Juni von Marc Lüthi die Gesamtleitung der Abteilung Bestattungswesen der Stadtgärtnerei Basel.

• Noch eine neue Aufgabe für die Baselbieter FDP-Nationalrätin Daniela Schneeberger: Sie wird anstelle der zurücktretenden Christine Gorrengourt Verwaltungsrätin der BLT.

Erfolgreich verlief der ausserordentliche Sirenentest am 23. Mai in beiden Basel.

• Der Baselbieter FDP-Landrat Andreas Dürr wurde als Nachfolger von Urs Schweizer zum neuen Präsidenten des ACS beider Basel gewählt.

• Die Basler Energieversorgerin IWB steigerte 2017 den Umsatz auf 739 Millionen Franken, doch fiel der Jahresgewinn mit 74 Millionen Franken wegen Wertberichtigungen und Rückstellungen um 33 Millionen Franken niedriger aus als im Vorjahr.

• Die Baselbieter FDP-Nationalrätin Daniela Schneeberger wurde zur Vizepräsidentin des Schweizerischen Gewerbeverbands gewählt.

• Nach Konditionstrainer Marco Walker verlässt nun auch Fitness-Chef Werner Leuthard (56) per Ende Saison den FC Basel.

Barbara Gafner soll zur neuen Vorsteherin der unabhängigen staatlichen Finanzkontrolle des Kantons Baselland gewählt werden.

• Die Baselbieter FDP-Sektionen Binningen und Bottmingen haben in getrennten Abstimmungen die Fusion zur FDP Binningen-Bottmingen beschlossen.

• Die BKB-Filiale am Basler Neuweilerplatz 1, während der letzten Monate umfassend modernisiert, wurde am 5. Mai mit einem Eröffnungsfest für das Quartier neu eröffnet.

• Die Baselbieter Grünen werden in der Oberwiler Dorfpolitik aktiv, indem sie die Themen und das personelle
Engagement der sich auflösenden Neuen Liste Oberwil (NLO) übernehmen.

• Der Basler Erziehungsdirektor Conradin Cramer übernimmt per 1. Mai das Präsidium der Stiftung "éducation21", einer Fachagentur der Schweizerischen Erziehungsdirektoren-Konferenz (EDK), die sich der Bildung für nachhaltige Entwicklung widmet.

10'454 Patienten weist die Psychiatrie Baselland für das Geschäftsjahr 2017 aus.

Peter Brodmann wird neuer Baselbieter Kantonschemiker und Leiter des Amts für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen als Nachfolger von Peter Wenk, der Ende August in Pension geht.

• Die Grünen Baselland nominieren im Hinblick auf die Delegiertenversammlung vom 5. Mai in Olten Landrätin Florence Brenzikofer als Vizepräsidentin der Grünen Schweiz.

• Der Gemeinderat von Birsfelden hat auf einen Vorstoss von Désirée Jaun (SP)beschlossen, als erste Gemeinde in der Nordwestschweiz die Auszeichnung als "Fair Trade Town" anzustreben.

• In der Amtsperiode 2018-2022 bilden die Grünliberalen (GLP) im Einwohnerrat Riehen gemeinsam mit dem parteilosen David Moor eine Fraktion.

• Die Basler Badesaison beginnt im beheizten Sportbad St. Jakob (28. April), in den unbeheizten Becken des Gartenbads St. Jakob (12. Mai), im Gartenbad Eglisee (19. Mai) und im Gartenbad Bachgraben infolge Sanierungsarbeiten (2. Juni 2018).

• Die SP Muttenz hat an ihrer Generalversammlung Kathrin Schweizer einstimmig als Regierungsrats-Kandidatin der SP Baselland nominiert.

• Nach fast zwanzig Jahren Tätigkeit verlässt Moderatorin Tamara Wernli Telebasel, weil sie sich künftig aufs Schreiben konzentrieren will.

• Die Gemeinde Riehen ist laut der Einschätzung des Gemeinderates "weiterhin kein Hotspot für kriminelle Aktivitäten".

Heidi Mück und Tonja Zürcher bleiben laut Wahl durch die Mitglieder für weitere zwei Jahre Co-Präsidentinnen von "Basta".