© Fotos by OnlineReports.ch
"Publikum ist Potenzial": Möglicher Museums-Standort "Burghof" in Basel

Das Kunstmuseum Basel und der Erweiterungsbau – eine bestechende Aussicht

Mit mehr Ausstellungsfläche könnte die permanente Sammlung durch Werke aus dem Depot bereichert und die Bedeutung gesteigert werden


Von Aurel Schmidt


Das Kunstmuseum Basel könnte bis in sieben Jahren einen Erweiterungsbau erhalten. Die Vorgeschichte ist bekannt: Die Mäzenin Maja Oeri hat der Stadt den Burghof an der Dufourstrasse gegenüber dem Kunstmuseum geschenkt unter der Voraussetzung, dass dort innerhalb einer gesetzten Frist dieser Bau errichtet wird. Das Vorhaben ist ehrgeizig, es sind noch verschiedene Hürden zu überwinden, aber die Aussichten sind aufregend. Das Kunstmuseum mit seiner fabelhaften Sammlung, die heute schon ein Anziehungspunkt in der Kunstwelt ist, könnte seine Attraktivität im besten Sinn des Wortes ausbauen. Aber der Bau muss angestrebt werden, sonst geschieht nichts.

Kultur hat sich zu einem bedeutenden gesellschaftlichen Faktor entwickelt. Museumsbauten sind ein Signum unserer Zeit. Mit ihnen und mit ihrem kulturellen Angebot wetteifern die Städte miteinander. Seit dem Bau des Guggenheim-Museums von Frank O. Gehry ist die Stadt Bilbao zu einem Begriff geworden.

Aber bleiben wir in der näheren Umgebung. Das Kunstmuseum Solothurn plant einen Ergänzungsflügel. Das Historische Museum in Bern wird im kommenden Juni ein Nebengebäude eröffnen. Das Landesmuseum ist im Umbau. Man denke ausserdem an den neuen Teil des Museums Rietberg in Zürich sowie an den bevorstehenden Umbau des Museums der Kulturen in Basel. Sogar die Stadt Grenchen hat sich ein Annexgebäude für sein Kunsthaus geleistet.

Nicht zuletzt steht auch in Zürich ein Erweiterungsbau des Kunsthauses nach den Plänen von David Chipperfield in Aussicht, falls alles nach Plan verläuft und nicht zwei alte Turnhallen aus Gründen des Heimatschutzes das Projekt zu Fall bringen. Und Basel? Soll zuschauen?

"Kein Museum kann es sich leisten,
auf das Publikum warten."




Das Kunstmuseum Basel war bisher der Hort der Sammlung, während für aktuelle Wechselausstellungen die Kunsthalle in Betracht kam. Diese Aufgabenteilung ist heute nicht mehr haltbar. Kein Museum kann sich auf den Lorbeeren seiner Sammlung ausruhen und darauf warten, dass Publikum sich einfindet. Die Aufmerksamkeit muss vielmehr gesteigert und das Ansehen durch Sonderausstellungen erhöht werden. Kunstmuseums-Direktor Bernhard Mendes Bürgi (Bild rechts, im Gespräch dem Autor) hat seit seinem Antritt grosse Anstrengungen unternommen, um durch grosse wechselnde Ausstellungen die Attraktivität des Museums zu steigern (zuletzt "Die Magie der Dinge", "Chaim Soutine", "Action Painting"; im kommenden April werden für die Ausstellung von Werken mit der Landschaftsdarstellungen von Vincent van Gogh 500'000 Besucherinnen und Besuchern erwartet). 

Im vorgesehenen Bau auf der gegenüberliegenden Strassenseite würde Platz entstehen für grosse Sonderausstellungen ebenso wie für wechselnde Präsentationen der permanenten Sammlung, mit dem Vorteil, dass nicht jedesmal ein Teil Sammlung ausgeräumt und nach Ende der Ausstellung wieder neu platziert werden muss. Das ist umständlich, aber vor allem eine bedauerliche Einschränkung des Angebots, besonders der Klassischen Moderne, die entscheidend das Ansehen des Kunstmuseums begründet. 

Auch für das Depotproblem würde eine Lösung gefunden, desgleichen für die Sicherheitprobleme nach heutigen Standards, nicht zu vergessen die Gastronomie, auch nicht das so genannte Merchandising (der Ausdruck ist abscheulich, aber er deutet an, was für einen ökonomischen Faktor das Museums darstellt), zum Beispiel die Buchhandlung.

"Unzählige hochrangige Werke
der Klassischen Moderne liegen in den Depots."




Nach den Erwartungen des Kunstmuseums ist im Erweiterungsbau ein Raumprogramm einmal von 1'200 Quadratmetern (so gross wie der "Bührle-Saal" des Kunsthauses Zürich) sowie einmal von 2'300 Quadratmetern vorgesehen, mit dem das Haus in einer ganz anderen Art und Weise bespielt werden könnte. Wieviel für ein zusätzliches Programm des Kunstmuseums spricht, zeigt sich beim Vergleich mit dem Kunsthaus Zürich, das mit der Sammlung Bührle im neuen Teil einmal einen Glanzpunkt vorzuzeigen hben wird.

Das Kunsthaus Zürich kann heute ungefähr zehn Produzent seiner Bestände zeigen, mit der in Zukunft einmal zusätzlichen Ausstellungsfläche werden es zwanzig Prozent sein. In Basel liegen die Verhältnis ähnlich. Was Basel jetzt schon zu bieten hat, kann sich wahrhaftig sehen lassen. Aber damit ist es nicht getan: In den Depots werden noch unzählige hochrangige Werke aufbewahrt, unter anderem der Klassischen Moderne, die erlauben würden, das bisher schon respektable Ausstellungsangebot noch auszubauen. Bedauerlicherweise müssen sie jedoch der Öffentlichkeit vorenthalten bleiben. Bürgi meint: "Mit dem, was wir im Augenblick nicht zeigen können, wären wir durchaus in der Lage, ein mittleres Museum auszustatten."

Warum also nicht auf die schon jetzt prominente Stellung setzen und sie ausbauen? Kultur und Stadtmarketing gehören zueinander und ergänzen sich. Dabei zeigt sich, dass unter den Institutionen das Kunstmuseum den grössten Beitrag zum Ansehen Basels leistet.

"Die einzigartige Bedeutung zwingt das Museum,
auf internationalem Niveau mitzuhalten."




Natürlich könnte sich das Kunstmuseum Basel auf den Standpunkt stellen: "Small is beautiful", aber gewonnen würde damit nicht viel. Wer stehen bleibt, verpasst den Anschluss. Das internationale Ansehen des Kunstmuseums zwingen es, auf hohem internationalen Niveau mitzuhalten. Aber dann stellt sich sofort die Frage: Wie sieht es mit den Mitteln aus? Die Tate Gallery oder das Museum of Modern Art in New York, berühmte Institutionen, mit denen das Kunstmuseum bei den grossen Ausstellungen in der Vergangenheit als ebenbürtiger Partner zusammengearbeitet hat, verfügen über Voraussetzungen, von denen Basel nur träumen kann. Mit anderen Worten: In Basel ist das Verhältnis zwischen Bedeutung der Sammlung und finanzieller Ausstattung des Museums in einem unausgeglichenen Verhältnis. Das ist die Schwierigkeit, mit der Bürgi sich konfrontiert sieht.

Damit ist auch auf Folgendes hingewiesen: Der neue Bau wird mehr Kuratoren und Mitarbeitende in der Verwaltung bedingen. Der Bau ist auf 100 Millionen Franken veranschlagt (mit 50 Millionen Franken je vom Staat und von privater Seite), ausserdem muss mit einer Erhöhung der Betriebskosten (Heizung, Aufsichtspersonal) gerechnet werden. Zum Teil können diese zusätzlichen Auslagen durch erwartete Mehreinnahmen wieder eingespielt werden. 

Man kann aber auch eine andere Rechnung anstellen. Jeder für Kultur ausgegebene Franken generiert einen zweiten Franken für die Wirtschaft. Es gibt gute Gründe dagegen, dass Kultur zu einem Dienstleistungsfaktor des Wirtschaftslebens gemacht wird. Dem allerdings steht das Ranking der Städte gegenüber, das konkurrenzielle Verhältnis, das zwischen ihnen besteht.

"Die Frage müsste heissen, was das
Kunstmuseum für die Stadt Basel leistet."




Zürichs Stadtpräsident Elmar Ledergeber hat es verstanden, Zürich in der Öffentlichkeit den Charakter einer weltoffenen, modernen, dynamischen und zugleich lebensfrohen Metropole zu verleihen, ein "Yes, we can"-Image avant la lettre. Guy Morin, ab Anfang Februar als Basels neuer vollamtlicher Regierungspräsident auch für die Kultur zuständig, steht hier vor einer grossen Aufgabe. Kultur ist ein urbanes Phänomen mit einer belebenden Wirkung auf das städtische Gemeinwesen. Die bekannte baslerische Diskretion mag ja nobel sein, steht aber einer optimistischen, selbstbewussten, initiativen Haltung eher im Weg. Ein fröhlicher Wettstreit zwischen Zürich und Basel ist für beide Städte von Vorteil. Und ausserdem ist Erfolg nichts Negatives.

Kultur ist heute eine Sache des Lebensstils und mit Begriffen wie Aufgeschlossenheit, Interessiertheit, Neugier, aber auch Kreativität und Innovation verbunden. Bürgi weiss, dass er und das Museum unter einem Druck stehen: "Ausstellungen sind teuer und aufwändig, das Publikum ist verwöhnt." Aber dieses Publikum stellt ein ins Gewicht fallendes Potenzial dar. Der Staat hat viele und verschiedene Aufgaben zu erfüllen. Die Kultur auf Sparflamme zu setzen, könnte sich als gravierender Fehler herausstellen. Wenn die kulturellen Erwartungen erfüllt werden, kommt das zuletzt der Stadt als Gesamtheit zugut.

Die Frage kann daher nicht heissen, ob Basel sich ein erweitertes Museum leisten kann und ob das Geld reicht und gut angelegt ist. Sondern die Frage muss umgekehrt lauten: Was leistet eigentlich das Museum für Basel? Dann sieht die Sache gleich ganz anders aus.

30. Januar 2009


 Ihre Meinung zu diesem Artikel
(Mails ohne kompletten Absender werden nicht bearbeitet)
fileadmin/templates/pics/echo.gif

"Die Unauffälligkeit ist die Qualität"

Der Artikel über den geplanten Erweiterungsbau für das Kunstmuseum wundert mich. Gibt es denn soviel Opposition gegen eine Erweiterung? Zumindest

wüsste ich nicht, wer oder warum jemand ein gutes Argument dagegenhalten sollte.

 

Was bis heute nicht zur Sprache kommt, ist die Architektur selbst. Wie soll der Bau an der Kreuzung Dufourstrasse, Rittergasse, St. Alban-Vorstadt aussehen? Der bestehende Kopfbau wird jetzt gerne als minderwertig eingestuft. Doch gerade die Unauffälligkeit erachte ich als Qualität, weil sie unaufdringlich und ohne Designerspekatkel die Verklammerung zwischen Rittergasse und St. Alban-Vorstadt schafft. Wer sich mit bewusstem Hinsehen von der Vorstadt in Richtung Kunstmuseum bewegt, wird erkennen, dass der Burghof beispielsweise als optische Brücke hinüber zur Rittergasse funktioniert, welche bezüglich Masstäblichkeit, Proportion,

Farbigkeit, Volumen, Fensteranordnung die harte Prüfung besteht. Der Bau weist gewiss etwas Spannungsloses auf. Doch welch ein Architekt ist willens und in der Lage, den Neubau auf eine Weise in diesen Kontext einzufügen, dass er Spannung erzeugt, ohne aufdringlich "kreativ" sein zu müssen?

 

Dieser neurotische Drang, möglichst "anders" und auffallend zu sein, könnte in der Nachbarschaft zum bestehenden Kunstmuseum in einer wohltuend intelligenten Zurückhaltung überwunden werden, falls sich die Bauherrschaft darüber genügend Klarheit und Bewusstheit verschafft und nicht zwecks Selbstdarstellung dem Star-Getue auf den Leim geht. Kreativbauten von Stararchitekten haben wir genügend herumstehen. Ob sich ein Neubau dereinst als Scharnier zwischen den altstädtischen und vormodernen Bauten bewähren wird, dünkt mich die Herausforderung zu sein.


Stephan J. Tramèr, Basel


www.onlinereports.ch - Das unabhängige News-Portal der Nordwestschweiz

© Das Copyright sämtlicher auf dem Portal www.onlinereports.ch enthaltenen multimedialer Inhalte (Text, Bild, Audio, Video) liegt bei der OnlineReports GmbH sowie bei den Autorinnen und Autoren. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Veröffentlichungen jeder Art nur gegen Honorar und mit schriftlichem Einverständnis der Redaktion von OnlineReports.ch.

Die Redaktion bedingt hiermit jegliche Verantwortung und Haftung für Werbe-Banner oder andere Beiträge von Dritten oder einzelnen Autoren ab, die eigene Beiträge, wenn auch mit Zustimmung der Redaktion, auf der Plattform von OnlineReports publizieren. OnlineReports bemüht sich nach bestem Wissen und Gewissen darum, Urheber- und andere Rechte von Dritten durch ihre Publikationen nicht zu verletzen. Wer dennoch eine Verletzung derartiger Rechte auf OnlineReports feststellt, wird gebeten, die Redaktion umgehend zu informieren, damit die beanstandeten Inhalte unverzüglich entfernt werden können.

Auf dieser Website gibt es Links zu Websites Dritter. Sobald Sie diese anklicken, verlassen Sie unseren Einflussbereich. Für fremde Websites, zu welchen von dieser Website aus ein Link besteht, übernimmt OnlineReports keine inhaltliche oder rechtliche Verantwortung. Dasselbe gilt für Websites Dritter, die auf OnlineReports verlinken.

fileadmin/templates/pics/gelesen.gif
"Ein Denkmal des Kalaschnikow-Erfinders wird zur Spott objekt"

Basler Zeitung
Untertitel
vom 6. Oktober 2017
fileadmin/templates/pics/gelesen.gif

Korrektorat in Chur. Wird zur Spott objekt.

"Und übrigens ..."

Waschmaschinen gegen Gemüse
RückSpiegel


Ausführlich geht die Basler Zeitung auf einen kritischen OnlineReports-Gastkommentar über den Eigenmietwert-Steuerfall um Rösly M. ein.

In seinem Beitrag über "Die Basler Sinnkrise" zitiert der Tages-Anzeiger aus dem OnlineReports-Leitartikel "Willkommen im Baselbiet: Nichts geht mehr", in dem es um einen "Kanton in der Sinn-Krise" geht.

barfi, die BZ Basel, die Tageswoche, die Badische Zeitung und das Baublatt haben die OnlineReports-Story über den Abbruch des "Rostbalkens" und die geplanten Hochhäuser beim Basler Bahnhof SBB aufgenommen.
 
Infosperber.ch geht in einem Kommentar über das "Dauer-Bashing" der Behörden durch die Medien auf die Konter-Position von OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung nahm in ihrer Berichterstattung über den "Fall Wessels" auf einen OnlineReports-Kommentar Bezug.

Die Basler Zeitung, die BZ Basel, die SDA und die Badische Zeitung gingen auf den OnlineReports-Primeur über die Berufung des türkischen Basler Polizei-Assistenten gegen den Strafbefehl der Staatsanwaltschaft ein.

20 Minuten online nahm die OnlineReports-News über die Basler verkehrs-Betriebe (BVB) an der Grenze ihrer Belastung auf.

Die BZ Basel und das Regionaljournal gingen aktuell auf die OnlineReports-Recherche über einen Manipulations-Versuch der BVB-Direktion im Vorfeld der Wahlen in die Personalkommission ein.

Barfi zog die OnlineReports-Story über die umstrittene Umnutzung des "FKK-Clubs" in ein Bordell an der Amerbachstrasse in Basel nach.

Der Landbote nahm die OnlineReports-Story über den Stromeinkauf der Gemeinde Muttenz beim Stadtwerk Winterthur auf.

Die OnlineReports-News über den Personalabbau auf der Basler Hauptpost wurde durch Telebasel aufgenommen.

Telebasel online ging in seinem Bericht über die SP-Prämieninitiative auf einen Kommentar von OnlineReports ein. 

Die Weltwoche zitierte in ihrem Bericht über den Basler Scharia-Befürworter Aziz Osmanoglu aus einem Gerichts-Bericht von OnlineReports.

Die Basler Zeitung berief sich in ihrem Bericht über die "Maulwurfjagd gegen Mitarbeiter der Basler Verkehrs-Betriebe" auf einen OnlineReports-Artikel.

Im Artikel über die Versetzung eines Kadermanns im Basler Jusitz- und Sicherheitsdepartement nimmt die Basler Zeitung auf eine OnlineReports-Recherche Bezug.

In den BaZ-Standpunkten des Schweizer Fernsehens nennt NZZ-Medienredaktor Rainer Stadler OnlineReports als Element der Basler Medienvielfalt.

Die Basler Zeitung und die Volksstimme zogen die OnlineReports-Nachricht über den Massen-Exodus aus der Parteileitung der FDP Baselland nach.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-News über die Wahl von Beatriz Greuter zur neuen "Birshof"-Direktorin auf.

Barfi
nahm im Bericht über Waschbären in der Stadt Bezug auf eine OnlineReports-Reportage über Waschbären, die Toronto bevölkern.

Die Volksstimme nahm die OnlineReports-Erstmeldung über den Tod des früheren FDP BL-Präsidenten und Untersuchungsrichters Ernst Heimann auf.

Barfi und die Basler Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die Schliessung des Nobel-Restaurants "Schifferhaus" auf.

Die Basler Zeitung bezog sich in ihrer Nachricht über die Absage von Saskia Schenker als FDP BL-Präsidentin auf OnlineReports.

Die NZZ nennt Pionier OnlineReports in ihrem Beitrag über die Finanzierung von Online-Medien.

Die Basler Zeitung und die Basellandschaftliche Zeitung berichteten unter Bezugnahme auf OnlineReports über die Trennung der BVB von zwei Kaderleuten.

Das OnlineReports-Interview mit dem designierten FCB-Besitzer Bernhard Burgener nahmen die Fussball-Plattform 4-4-2.com, die Basellandschaftliche Zeitung und die Schweiz am Wochenende auf.

Telebasel berief sich in seinem Bericht über die Interpellation von "Basta"-Grossrat Beat Leuthardt über den designierten FCB-Präsidenten Bernhard Burgener auf OnlineReports.

Die Basler Zeitung berief sich in ihrer Meldung über Betriebs-Wegweiser-Posse auf OnlineReports.

Die Schweiz am Wochenende nahm eine OnlineReports-Story über den Gang der BVB ans Bundesgericht wegen einer Auflösung des Arbeitsverhältnisses auf.

In ihrem Bericht über den Streit um die schmale Treppe im neuen Gelterkinder Hallenbad bezogen sich die Basler Zeitung und die Volksstimme auf OnlineReports.

Die Basler Zeitung griff die OnlineReports-Recherche über markante bauliche Veränderungen im Nord-Teil des Basler "Dreispitz"-Areals auf.

Der schweizerbauer.ch nahm die OnlineReports-Meldung über das auf der Strasse erlegte Rind in Gelterkinden auf.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


• Da die Prämien der obligatorischen Krankenversicherung in Basel-Stadt im kommenden Jahr um durchschnittlich 4,5 Prozent ansteigen, passt die Regierung die Prämienbeiträge des Kantons für Haushalte mit bescheidenem Einkommen im gleichen Umfang an.

• Für den 9. Basler Pop-Preis sind folgende Bands nominiert: Alma Negra (Electronic World Music, Basel), Audio Dope (Electronic Music, Basel), Schammasch (Avantgarde Metal, Liestal), We Invented Paris (Indie-Pop, Liestal) und
Zeal & Ardor (Black Metal/Gospel, Basel.

• Weil sich FDP und SVP nicht auf eine gemeinsame Kandidatur für die Ersatzwahl in den Stadtrat von Liestal einigen konnten und "alle offiziell Kandidierenden wählbar" sind, verzichtet die CVP auf eine Wahlempfehlung.

• Die Wettbewerbs-Kommission hat entschieden, den geplanten Zusammenschluss zwischen dem Universitätsspital Basel und dem Kantonsspital Baselland ohne Auflagen zu genehmigen.

Endress+Hauser übernimmt die deutsche IMKO Micromodultechnik GmbH mit Sitz in Ettlingen, einen Hersteller innovativer Systeme zur Feuchtemessung, und beschäftigt die 19 Mitarbeitenden weiter.

• Verhaftet wurde ein 25-jähriger Spanier, der dringend verdächtigt wird, am 10. September eine Frau im Basler Erlenmattquartier vergewaltigt zu haben.

• Bei der Einreise von Frankreich nach Basel wurde ein etwa 50-jähriger Bulgare erwischt, der 800 Gramm Kokain mit sich führte.

• Die 57-jährige Juristin und frühere Leiterin der Basler Sozialhilfe Nicole Wagner wird Mitglied der Stiftung Habitat, wo sie die zurücktretende Beatrice Oeri ersetzt. 

• Nachdem im Baselbiet die Initiative zum Ausbau des Hochleistungsstrassennetzes rechtsgültig zustande gekommen ist, hat sich das Initiativekomitee aufgrund der laufenden Arbeiten zu einem allfälligen Gegenvorschlag mit einer Unterbrechung der Behandlungsfrist bis maximal 30. September 2019 einverstanden erklärt.

• Die Baselbieter Apotheken dürfen neu – mit Auflagen – nicht nur Grippe-Impfungen, sondern auch weitere Impfungen und Folge-Impfungen durchführen.

• Ab 9. September ist die Umfahrung Liestal im Bereich des Ergolzviadukts wieder ohne Einschränkungen befahrbar.

• Der Kanton Basel-Stadt rechnet für das Jahr 2018 mit einem Budgetüberschuss von 138 Millionen Franken.

Gottlieb Keller, Mitglied der Konzernleitung und Chefjustitiar der Hoffmann-La Roche, hat in der Deutschen Botschaft in Bern das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland erhalten.

• Die Fraktion "Grünes Bündnis" des Bürgergemeinderats Basel nominierte Brigitta Gerber einstimmig für das Amt als Bürgerrätin.

• Den städtebaulichen Wettbewerb zur Bebauung des Felix Platter-Areals in Basel hat das Team Enzmann Fischer Partner AG / Lorenz Eugster Landschaftsarchitektur und Städtebau GmbH gewonnen.

• Die Gemeinderäte der direkt betroffenen Gemeinden des Leimentals – von Binningen bis Burg – befürworten übereinstimmend den Bau der Tramlinie 17 über den Margarethenstich, da diese einen "klaren Mehrwert" darstelle.

Monique Juillerat, bisher als Mitglied der Geschäftsleitung von "familea" für die externe und interne Kommunikation verantwortlich, wird ab 1. September neue Kommunikations-Verantwortliche der Baselbieter Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion.

• Der Kanton Baselland verkauft das "Chuenimatt-Areal" der Bricks Group AG zur Realisierung des Konzeptes "Tri-innova", das eine schrittweise Entwicklung von unterschiedlich grossen Flächen für Dienstleistungs-, Labor-, Produktionsnutzungen sowie Co-working vorsieht.

Spitex Muttenz schliesst die Pflegewohnung Seminarstrasse per 30. November dieses Jahres.

• Die Schweizerischen Rheinhäfen (SRH) verkaufen ihren Anteil an der Rheinhafen-Gesellschaft Weil am Rhein an die Stadt Weil am Rhein.

• Das Rote Kreuz Basel eröffnet am 11. August einen neuen Secondhand-Kleiderladen im Kleinbasel, konkret: am Claraplatz.

• Der 47-jährige Ökonom Michael Harr, verheiratet und Vater zweier Kinder, übernimmt ab 1. August die Geschäftsleitung der Pro Senectute beider Basel.

• Die Basler Regierung legte die Abgeltung der Staatsgarantie durch die Basler Kantonalbank (BKB) für die Jahre 2017 bis 2020 auf jährlich 8,8 Millionen Franken fest.

• Mit Datum vom 1. Juli wird die Kunstkommission für das Kunstmuseum Basel vom Rechts-Professor Felix Uhlmann präsidiert, der den langjährigen Vorsitzenden Peter Mosimann ablöst.

• Die Basler Regierung hat der Bau- und Finanzgesellschaft Zum Greifen AG den Zuschlag für Bau und den Betrieb eines neuen Quartierparkings unter dem Landhof-Areal erteilt.

• Die von der UNICEF erst kürzlich rezertifizierte "kinderfreundliche Gemeinde" Riehen gibt ihr Wissen an 40 Bürgermeister aus Südkorea weiter, die die Basler Landgemeinde besuchen.

• Da der Vereinszweck erfüllt sei, hat die Generalversammlung den "Verein Kunschti Eglisee" am 16. Juni mit 30 zu 4 Stimmen aufgelöst.

• Nationalrat Christoph Eymann, der ehemalige Vorsteher des Basler Erziehungsdepartements, wurde als neues Mitglied in den Verwaltungsrat des Karger Verlags gewählt.

• Der Kanton Basel-Stadt führt eine neue, zusammenhängende Fussgängerorientierung ein, mit der sich ortsunkundige Gäste, aber auch Einheimische in Basel künftig durch neue Stadtpläne auf Stelen besser zurechtfinden sollen.

• Die kantonale Volksinitiative "Recht auf Wohnen" wurde mit bisher 3'188 gültigen Stimmen der Basler Staatskanzlei überreicht.

• Der Therwiler Gemeindepräsident Reto Wolf löst kommenden September Elisabeth Schneider-Schneiter im Präsidium der "Starken Region Basel/Nordwestschweiz" ab.

Dominik Prétôt, der frühere CEO von Telebasel, wird per 1. Januar 2018 mit einem 50 Prozent-Pensum neuer Informations-Beauftragter der Römisch-katholischen Landeskirche Baselland.