© Fotos by Kunstmuseum Basel und Gianluca Baronchelli
"Verräterische Gesten": Lloyd-Werk "Untitled (Cut-Outs)".

Die Pose als Bedingung für Beifall im Gesellschaftstheater

Zwei einfallsreiche, anregende Ausstellungen in Basel: "Little Theatre of Gestures" und "Rüstung und Robe"


Von Aurel Schmidt


Im Jahr 1969 erregte die Ausstellung "Wenn Attitüden Form werden" von Harald Szeemann in Bern Aufsehen. Jetzt müssen wir uns mit dem Gedanken vertraut machen, dass auch Allüren Form werden können. Formwerden ist alles, was die Kunst ausmacht. Durch die Form wird die Sache sichtbar. Das ist nicht immer auf Einverständnis gestossen. Aber heute gilt es so.

Allüre heisst Gang, Benehmen, Haltung, Auftreten. Im Zeitalter der Selbstdarstellung, der Mode, des Styling ist die äussere Erscheinung, das Auftreten, der Habitus das Entscheidende. Die Gesten erzählen Geschichten über das Verhalten eines Menschen. Wenn man zum Beispiel Menschen beobachtet, die sich eine Zigarette anzünden, erfährt man viel über sie. Oder wenn sie telefonieren oder stolpern. Ihr Benehmen verrät sie. Es ist ein Verrat, der sie preisgibt.

Wie verhalte ich mich, ist also die Frage. Wie stelle ich mir dar? Welche Wirkung übt mein Verhalten auf die Anderen aus? Ich setze mich in Pose, um meine Position zu finden, um mich in der Öffentlichkeit richtig zu positionieren, um mich zur Geltung zu bringen. Wer nicht mit der Mode geht, mit den Regeln der Zeit, wer nicht das Auftreten beherrscht, hat seine Chance verpasst. Wer sich nicht richtig inszeniert, das heisst in Szene setzt, erhält keinen Beifall im Gesellschaftstheater. Wer nicht die richtige Marke trägt, ist out. Er markiert sich zwar wie durch ein Stigma, aber zeichnet sich dadurch auch aus.

"Es kommt darauf an, Gesten und Auftritte
mit ethnologischem Blick zu kartografieren."




Die neue Ausstellung "Little Theatre of Gestures" von Nikola Dietrich und Jacob Fabricius von der Kunsthalle Malmö, wo die Ausstellung später gezeigt wird, greift im Basler Museum für Gegenwartskunst das Thema auf. Es geht darum, Haltungen, Gesten, Auftritte, Selbstdarstellung mit beinahe ethnologischem Blick zu kartografieren. Nicht überraschend beginnt die Ausstellung auch mit einem Werk des Malers Isaac Mendes Belisario (1795-1849) aus Jamaika mit Lithografien von Adolphe Duperly, das über Verhalten, Gesten, Handlungen, Bekleidung der einheimischen Bevölkerung Auskunft gibt.

Die Werke, die in der Ausstellung zu sehen sind, gehen in gleicher Weise vor, nur übertragen in die Gegenwart. Zum Beispiel spielt Hilary Lloyd (Halifax/London) in der Diaprojektion "Untitled (Cut-Outs)" mit wechselnden Ausschnitten von Bildern, die zeigen, wie Männer, um anzugeben, ihre Hosen tragen. In einer anderen Projektion werden verschiedene Aufnahmen gezeigt, wie Männer ein Auto waschen. Die erotischen Konnotationen fallen erst bei genauerem Hinsehen auf. Der mexikanische Künstler Inaki Bonillas hat das Fotoarchiv seines Grossvaters ausgewertet, der von Mexiko nach Wyoming gezogen ist, weil er dort Cowboy werden wollte. In ihrer Video-Installation lässt die türkische Künstlerin Kutlug Ataman drei Frauen darüber sprechen, wie schwierig es für sie in der Türkei von heute ist, ihre Identität zu finden. Rodney Graham aus British Columbia stellt Werke aus, die wie Kunstwerke aussehen, während er in Wirklichkeit eine Kunstausstellung inszeniert, vielleicht parodiert.

Wie in der Kunst von heute  im Allgemeinen kommt es auch in der Ausstellung in Basel weniger auf das einzelne Werk an, sondern mehr auf dessen Präsentation. Die Kunst zieht nicht in den White Cube ein, sondern stellt am Ort, wo sie auftritt, einen quasi sakralen Raum her, in dem sie sich präsentiert beziehungsweise repräsentiert wird. Moderne Kunst wird inszeniert. In diesem Sinn kann man feststellen, dass die Ausstellung sich selbst zur Geste macht, die das Thema ist, das sie sich vorgenommen hat.

Das "Little Theatre of Gestures" ist zweifellos eine der witzigsten und intelligentesten Ausstellungen der letzten Zeit in Basel. Das jedoch kann man auch von einer anderen, neuen Ausstellung sagen: "Rüstung und Robe", die Guido Magnaguagno drei Tage zuvor im Museum Tinguely eröffnet hat. Schwer sich unter dem Titel etwas vorzustellen – bis man mit den eigenen Augen gesehen hat, was gemeint ist. Auch hier geht es um Präsentation, Haltung, Auftreten.

"Wie Designer-Roben
sind auch Rüstungen eine Art von Kleidern."




Durch die Gegenüberstellung von Harnischen, Helmen und Brustpanzern und Designer-Roben des italienischen Modeschöpfers Roberto Capucci entsteht ein Wechselspiel und ein Dialog (Bild), der voller Überraschungen ist, weil man die Rüstungen als eine Art Bekleidung ansehen kann und muss (nicht ganz leicht; eine Rüstung wiegt je nach Grösse zwanzig bis dreissig Kilo) und die Roben von Capucci nicht etwas zum Tragen sind, sondern Kunstwerke und Phantasieobjekte.

Harnische können für Fans der Plattnerei (wie die Kunst, solche Eisenkleider herzustellen, bezeichnet wird) reines Entzücken auslösen. Im Museum Tinguely kommt es jedoch nicht darauf an oder nicht ausschliesslich. Durch den Einbezug von Werken von Oskar Schlemmer zu seinem "Triadischen Ballet", von neuen, aus Eisenteilen montierten Figuren von Daniel Spoerri, von Werken von Niki de Saint-Phalle und Eva Aeppli wird das Thema ausgeweitet und das Museum in einen Assoziationsraum umgewandelt, in dem den Besuchenden ein Licht nach dem anderen aufgeht. Solche Überschreitungen sind immer anregend. 

Worin genau die Absicht liegt, lässt sich schwer sagen. Aber man kann auf allerlei Gedanken kommen, wenn man einen runden Kopf mitbringt, in dem nach Francis Picabia die Gedanken besser zirkulieren können. Hier eine kleine Aufzählung von Einfällen zum Thema: Leben und Tod; hart und weich; Haut (zweite Haut); Abrüstung, Aufrüstung; Alexander Newsky; Langusten; Raumfahrerausrüstung (Star Wars); Metropolis; Madonna mit Metallbüstenhalter; Korsett und Reifrock; Maske; Schutz; High Tech; gepanzerte Polizei; von Roll; Waffenexport; Verkleidung und Versteckspiel; Ritterturniere; Schlacht bei St. Jakob 1444; Fellini; Osmanisches Reich (die Steiermark, von wo die glänzenden Stücke nach Basel gekommen sind, stand während Jahrhunderten im Krieg mit den Türken); Rollenspiele; Haute Couture; Samurai; Siegfried und der Ring des Nibelungen; Theater; "in Harnisch (Wut) bringen" – und so weiter. Auch zum ehemaligen Schlosser Jean Tinguely ist der Sprung nicht gross.

"Mit der Ausstellung 'Rüstung und Robe' geht
die Ära von Guido Magnaguagno zu Ende."




Mit der Ausstellung hat sich Guido Magnaguagno einen lange gehegten Traum erfüllt. Seit 1991 hat ihn das Thema begleitet. Jetzt ist es seine letzte Ausstellung geworden. Mitte Juni geht seine Direktionszeit zu Ende und beginnt diejenige von Roland Wetzel. Seit er im Januar 2001 nach Basel kam, hat er 35 Ausstellungen kuratiert; in seinem ganzen Leben dürften es an die 100 sein. In den acht Basler Jahren hat er Zeichen gesetzt und das ursprünglich monografische Museum zu einem Kunstort erster Güte gemacht.

An der Vernissage der Ausstellung war Franz B. Humer, Präsident des Verwaltungsrats von Roche, anwesend. Er versicherte, das Museum Tinguely sei das wichtigste Kulturengagement von Roche und werde es bleiben. Es gab Beifall für diese Aussage und eine Standing Ovation für Guido Magnaguagno, der sich jetzt, wie er sagte, auf das Vagabundieren verlegen wolle. Er wird sicher noch für ein paar Überraschungen gut sein.

Museum Tinguely Basel: Rüstung und Robe. Bis 30. August. Der Katalog wird am 14. Juni bei einem Art Breakfast vorgestellt.
Museum für Gegenwartskunst Basel: Little Theatre of Gestures. Bis 15. August. Katalog (nur auf Englisch) im Verlag Hatje Cantz, 30 Franken.

15. Mai 2009


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"Hingehen und sehen"

Rüstung und Robe im Museum Tinguely, hingehen und sehen. Dasselbe gilt auch für die Ausstellung im Museum für Gegenwartskunst, Little Theatre of Gestures. Sie werden bestimmt begeistert die Ausstellungsräume verlassen.


Yvonne Rueff-Bloch, Basel


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EVP Riehen
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Sie hat halt doch einen unübersehbaren Rotstich, die EVP.

RückSpiegel


Die Basellandschaftliche Zeitung und 20 Minuten nahmen die OnlineReports-Nachricht über die geplante Massenentlassung bei der "Küschall AG" in Witterswil auf.

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In ihrem Artikel über die "Berlusconisierung von links" zitiert die Weltwoche aus dem "dem gutinformierten Basler Internetdienst OnlineReports".

In seinem Bericht über die Gefährlichkeit des Basler Centralbahnplatzes geht Barfi auf einen OnlineReports-Bericht aus dem Jahr 2001 ein, der damals schon die Probleme thematisierte.

Blick, Tages-Anzeiger, Basler Zeitung, BZ Basel, 20 Minuten und Barfi bezogen sich in ihren Artikeln über die Schüsse einen Mann in der Basler Innenstadt auf einen News-Primeur von OnlineReports.

Der Tages-Anzeiger und 20 Minuten nahmen in ihren Berichten über den gefährlichen Zwischenfall mit einem Intercity-Zuges der SBB in Stein-Säckingen auf OnlineReports Bezug.

In ihrem Interview mit der neuen BVB-Präsidentin Yvonne Hunkeler nahm die Basler Zeitung auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung nahm den OnlineReports-Feature über den Einbruch im Restaurant "Dalbestübli" auf.

Die Volksstimme zitierte in ihrer Presseschau über die Säuli-Metzgete in Sissach aus der OnlineReports-Reportage.

Im Bericht über Rechtsprobleme des Bordells an der Basler Amerbachstrasse zitiert Barfi aus OnlineReports.

Ausführlich geht die Basler Zeitung auf einen kritischen OnlineReports-Gastkommentar über den Eigenmietwert-Steuerfall um Rösly M. ein.

In seinem Beitrag über "Die Basler Sinnkrise" zitiert der Tages-Anzeiger aus dem OnlineReports-Leitartikel "Willkommen im Baselbiet: Nichts geht mehr", in dem es um einen "Kanton in der Sinn-Krise" geht.

barfi, die BZ Basel, die Tageswoche, die Badische Zeitung und das Baublatt haben die OnlineReports-Story über den Abbruch des "Rostbalkens" und die geplanten Hochhäuser beim Basler Bahnhof SBB aufgenommen.
 
Infosperber.ch geht in einem Kommentar über das "Dauer-Bashing" der Behörden durch die Medien auf die Konter-Position von OnlineReports ein.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


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Hans-Peter Ulmann, seit 1996 CEO von Psychiatrie Baselland, tritt auf 30. Juni 2019 in den Ruhestand.

• Im Jahr 2017 verhängte die Basler Kantonspolizei im Zusammenhang mit dem FC Basel 17 Rayonverbote – davon sieben an Fans von Gastmannschaften –, während der FC Basel acht Stadionverbote anordnete, von denen fünf Fans von Gastmannschaften betrafen.

• Die Gemeinde Allschwil plant eine Erneuerung und Erweiterung der Parkanlage sowie rund 140 Wohnungen auf dem Areal Wegmatten zwischen Baselmattweg und Bachgraben.

Thomas Bretscher wird ab 1. Februar neuer Geschäftsführer des "Business Park Laufental & Thierstein" und damit Nachfolger von Daniel Fiechter.

• Die Riehener CVP verlangt eine generelle Aufgabenprüfung (GAP), um die Diskussion um Aufgaben und Leistungen der Gemeinde und die dafür benötigten Ausgaben und Einnahmen zu versachlichen.

• Die Basler Regierung hat die Standesinitiative von FDP-Grossrat Christophe Haller betreffend "Abschaffung der Besteuerung des Eigenmietwerts" beim Generalsekretariat der Bundesversammlung eingereicht.

• Das Basler Hochbauamt rechnet beim Erweiterungsbau für das Kunstmuseum Basel mit einer Kostenüberschreitung von 3,5 Prozent.

Stagnierende Gesamtzahl der Studierenden an der Universität Basel: 12'873 Studierende und Doktorierende haben sich im Herbstsemester 2017 für ein Studium eingeschrieben.

• Die volle Freizügigkeit, die auf 1. Januar 2014 in beiden Basel eingeführt wurde, bleibt auch mit der ab 2018 geltenden Spitalliste weiterhin bestehen.

• An der Sitzung vom 18. Dezember hat das französische Parlament dem schweizerisch-französischen Abkommen zum Steuerregime am EuroAirport zugestimmt.

Elisabeth Pestalozzi, seit August 2016 stellvertretende Chefredaktorin von Radio SRF, wird im zweiten Quartal 2018 neue Kommunikationsleiterin der Christoph Merian Stiftung.

• Über tausend Personen verlangen in einer Petition der SP Gelterkinden die Einführung von Tempo 30.

• Im zweiten Wahlgang der Liestaler Stadtrats-Ersatzwahl vom 14. Januar 2018 treten Marie-Theres Beeler (geboren 1959, Grüne) und Karin Jeitziner (geboren 1961, FDP) an.

Marco Greiner, Regierungssprecher und Vizestaatsschreiber von Basel-Stadt, ist neuer Präsident der Schweizerischen Informations-Konferenz öffentlicher Verwaltungen.

• Die Basler CVP hat ihre mit 3'910 Unterschriften versehene Krankenkassen-Initiative eingereicht, die verlangt, dass selbstbezahlte Prämien für die obligatorische Krankenpflege-Versicherung vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden können

• Mit der Jus-Studentin Laetitia Block als Nachfolgerin von Pascal Messerli steht erstmals eine Frau an der Spitze der Jungen SVP Basel-Stadt.

• Das Basler Ristorante Cibo Mediterraneo ist der künftige Betreiber der neuen Buvette am St. Alban-Rheinweg.

Reto Meyer, Inhaber und Geschäftsführer der WS Kommunikation in Basel, kauft per Jahreswechsel sämliche Anteile der BSSM Werbeagentur von Urs Schneider und Hannes Müller.

Jana Wachtl (38) wird als Nachfolgerin von Sabine Kubli auf Jahresbeginn neue Leiterin der Baselbieter Fachstelle "Gleichstellung für Frauen und Männer".

• Das Basler Energieunternehmen IWB plant, im Februar 2018 elf neue Ladesäulen für Elektrofahrzeuge in Quartierstrassen auf Allmend zu installieren.

• Entgegen der Parole der kantonalen CVP sagte der CVP-Wahlreis Liestal Nein zum "8. Generellen Leistungsauftrag für den öffentlichen Verkehr" und damit Ja zum "Läufelfingerli".

Raymond Cron wird als Nachfolger von Andreas Büttiker ab 1. Januar 2018 neues Verwaltungsratsmitglied des EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg.

• Der Basler Grosse Rat hat die Standesinitiative der SP gegen der Schliessung von Quartier-Poststellen überwiesen.

• Die bürgerlichen Jungparteien von Basel-Stadt ziehen ihre Zweirad-Initiative zurück, da sie mit dem vom Grossen Rat beschlossenen Gegenvorschlag ihre Hauptforderungen als erfüllt betrachten.

• Die Baselbieter Wahlen des Landrats und des Regierungsrats für die Amtsperiode vom 1. Juli 2019 bis 30. Juni 2023 finden am 31. März 2019 statt.

• Weil mit dem als Gegenvorschlag verabschiedeten neuen Bürgerrechtsgesetz und den Anpassungen auf Bundesebene die Anliegen der Initianten erfüllt sind, zieht die SVP Basel-Stadt ihre Volksinitiative "Keine Einbürgerung von Kriminellen und Sozialhilfeempfängern" zurück.

• Mit der Gründung der Sektion Waldenburg wollen die Grünen Baselland im Wahlkreis Waldenburg den verlorenen Landratssitz zurück erobern.