© Foto by OnlineReports.ch / PB
"Keinen Überblick": Ex-EHCO-Aktive Pius Rudolf von Rohr, Sohn André

EHCO: Das Foul-Spiel mit der Zweiten Säule

EHCO: Das Foul-Spiel mit der Zweite Säule


Von Peter Knechtli


Mit der sozialen Verantwortung gegenüber ihrer Mannschaft nehmen es die Zuständigen des Eishockey-Clubs Olten nicht wirklich ernst: Ehemalige Spieler wehren sich gegen Schlamperei im Umgang mit der Beruflichen Vorsorge. Die staatlichen Aufsichtsorgane lassen den Club, an der langen Leine. Der Präsident gibt sich ahnungslos.


"Hopp Dreitanne – no ne Pfanne!", dröhnte es in den achtziger Jahren im Eisstadion "Kleinholz". Der Schlachtruf galt den Eishockey-Aktiven von Olten, das drei Tannen im Wappen führt. Die Mannschaft war in die Nationalliga A aufgestiegen, ihre Schützlinge waren die Jugend-Idole einer ganzen Region.

Was damals eine grosse Sportvereins-Familie war, die über 9'000 Zuschauer in die Eishalle lotste, ist heute eine Aktiengesellschaft, die finanziell auf der Nahtstelle zum Abgrund steht und deren Akteure vor weit weniger Publikum in der Nationalliga B kämpfen. Der aus familiärer Geborgenheit genährte Kampfgeist ist einer anonym-kommerziellen Atmosphäre gewichen.

Nicht alles ging mit rechten Dingen zu

Pius Rudolf von Rohr, 55, hat den Wandel selbst miterlebt. Während fast 40 Jahren war er – über lange Zeit selbst Protagonist auf dem Eis - der Mannschaft treu verbunden. Doch jetzt kämpft er für seinen Sohn André (28), der auch im Club spielte, aber Mitte 2002 gefeuert wurde. Grund: Er hatte sich geweigert, in eine massive Lohnreduktion einzuwilligen. Den Club-Verantwortlichen, die den jungen Spieler als "Querulanten" bezeichneten, ist sein Vater aber auf den Fersen, weil er eine düstere Vermutung hat: Bei der Abwicklung der Beruflichen Vorsorge gehe nicht alles mit rechten Dingen zu und her. Recherchen von OnlineReports zeigen: Die Vermutung ist begründet.

Denn zumindest seit Anfang 2000, als der Verein zur Aktiengesellschaft mutierte, gingen die Verantwortlichen mit den Vorsorgeansprüchen ihrer Stock- und Kufenkünstler teilweise unverantwortlich um.

Keine BVG-Beiträge abgezogen

In André Rudolf von Rohrs Lohnausweis für das Jahr 2001 waren keine BVG-Beiträge deklariert, obwohl er mehr verdiente als das abzugspflichtige Minimum von 25'320 Franken. Auch dem früheren Flügelstürmer Reto Germann (29) wurden nach eigenen Angaben während der ganzen Saison 2000/2001 keine BVG-Beiträge abgezogen. Vater Rudolf von Rohr bezweifelt, dass die Beiträge arbeitgeberseitig korrekt abgerechnet und einbezahlt wurden. Einige Spieler, darunter auch Profis, "wissen gar nicht, was das BVG ist", meint ein Insider. Andere hätten "freiwillig" auf diese Abzüge verzichtet, weil sie in ihrem Hauptberuf schon versichert waren.

Vor mehr als einem Jahr erkundigte sich Vater Rudolf von Rohr bei der AHV-Ausgleichskasse des Kantons Solothurn nach der Vorsorge-Einrichtung des EHCO. Bereichsleiter Michael Christ beschied ihm, "gemäss unserem Register" habe der Club sein Personal "bei der Vorsorge-Versicherung Providentia für die berufliche Vorsorge versichert". Diese Auskunft war nicht auf aktuellem Stand. Denn einen Tag zuvor schrieb Providentia an Rudolf von Rohr: "Unsere Gesellschaft hat es abgelehnt, das BVG für die neue Firma durchzuführen, da wir diverse Ausstände mit dem alten EHC Olten haben" – es soll sich um einen fünfstelligen Betrag gehandelt haben.

EHCO "kein unbeschriebenes Blatt"

Als OnlineReports dem BVG-Rätsel nachging, war bloss eine Mauer des Schweigens und Abwimmelns auszumachen. Dabei fällt auf, dass die Behörden keineswegs eine besonders rigorose Kontroll- und Aufsichtsaktivität an den Tag legten. Kurt Hochstrasser, stellvertretender Leiter der Solothurner AHV-Kasse, berief sich auf das Amtsgeheimnis. "Der EHCO ist kein unbeschriebenes Blatt bezüglich Durchführung der Sozialversicherung", liess er sich nur entlocken und verwies an die kantonanale BVG-Stiftungsaufsicht.

Laut ihrer Leiterin Maria Carla Rüefli habe der Club am 27. Oktober letzten Jahres gemeldet, er sei bei der Stiftung Auffangeinrichtung BVG Winterthur versichert, doch müssten die Angaben der Spieler noch "vervollständigt" werden. Für weitere Auskünfte sei die Winterthur-Stiftung zuständig, bei der sich Geschäftsführer Markus Stieger auf die "Schweigepflicht" berief.

"Jetzt fragen Sie mich aber Sachen!"

Dass die Sport-Firma das BVG-Dossier mit der Sorglosigkeit eines Viertliga-Vereins führt, wurde spätestens bei der Nachfrage beim Club klar, in dem eben Präsident Marco Dätwyler zurücktrat und sich die Finanzchefs in den letzten Jahren die Klinke gaben. Dort wird die heisse Kartoffel fleissig weiter gereicht. "Jetzt fragen Sie mich Sachen!", reagierte Marcel Enkerli, seit letzten Herbst Geschäftsführer in bereits gekündigter Stellung auf die Frage nach der Vorsorge-Einrichtung: "Ich hatte nichts zu tun damit."

Auch der neue Präsident Stefan Steiner, der in Aarburg ein Modehaus betreibt und sich mit Enkerli gar nicht mehr grün ist, gibt sich wortkarg. Ob noch Zahlungsausstände bestehen, "weiss ich nicht. Beim Lohn komme ich zu wenig draus, ich bin nicht Buchhalter von Beruf", wand sich Club-Primus Steiner und verwies für weitere Auskünfte an den ehrenamtlichen Lohnbuchhalter Thomas Eng.

Dabei war Steiner bis Ende Jahr EHCO-Finanzchef. Er machte im Dezember Schlagzeilen, als er nach einem Spiel mit den Tageseinnahmen der Bratwurst-Verkäuferin türmte, weil die Verpflegungsfirma dem Club noch Geld schuldete. Der damalige Präsident Dätwyler brachte das Geld anschliessend zurück. Doch die Polizei ermittelte gegen Steiner wegen unerlaubter Selbsthilfe und Nötigung. Das Verfahren, heisst es aus der Umgebung des Untersuchungsrichters, sei immer noch hängig.

Lohnbuchhalter hat "keinen Überblick"

Lohn-Administrator Eng, hauptberuflich Treuhänder und bis Ende der neunziger Jahre ebenfalls EHCO-Finanzchef, räumte schliesslich sorgenvoll ein, dass er "keinen Überblick" habe, ob gegenüber der Vorsorge-Einrichtung noch Beiträge ausstünden. Seit letztem Herbst habe er noch keinem Spieler BVB-Beiträge abgezogen, weil "das Anmeldeprozedere noch nicht richtig klar" sei. Die BVG-Abwicklung sei im Gegensatz zu allen andern Versicherungen "sicher nicht ganz sauber gelaufen". So sei die Anmeldung des Clubs zur Vorsorge vor vier Jahren verpasst worden. Jetzt liege es an ihm, alle Belege bis zurück im Jahr 2000 aufzuarbeiten, was "frustrierend" sei: "Ich verdiene mein Geld mit der Kundschaft, nicht mit dem EHC Olten." Ob Gelder an Löhnen abgezogen, aber nicht einbezahlt worden seien? Eng: "Keine Ahnung."

Anfragen blieben unbeantwortet

Berge von Briefen mussten Rudolf von Rohr und seine Anwältin Veronika Eggler ("es ist sehr bemühend") schreiben, bis der frühere EHCO-Stürmer von der Stiftung die persönlichen Ausweise erhielt. Ex-Spieler Germann wartet nach eigenen Angaben noch immer auf seine BVG-Abrechnung, obschon der Arbeitgeber gesetzlich zur Aushändigung eines Vorsorgeausweises verpflichtet ist. Eine Anfrage per eingeschriebenem Brief an das Club-Sekretariat vom letzten Herbst blieb unbeantwortet, bei der Auffangeinrichtung Winterthur wurde er schon mehrmals telefonisch vertröstet.

Vom Foul-Spiel mit der Zweiten Säule an ihren bejubelten Spielern wussten die Fans bisher nichts. Das "Oltner Tagblatt" ist Hauptsponsor des Eishockey-Clubs.

12. März 2004


 Ihre Meinung zu diesem Artikel
(Mails ohne kompletten Absender werden nicht bearbeitet)

Was Sie auch noch interessieren könnte

Peter Pegoraro und die Verlockung erfundener Aktienkurse

Peter Pegoraro und die Verlockung erfundener Aktienkurse


Reaktionen

Basel im Pingu-Fieber, akut, epidemisch

Basel im Pingu-Fieber, akut, epidemisch


Video: Mäzenin Christine Cerletti-Sarasin

Schwingfest, Schuttifest, Schützenfest, Schwimmfest

Schwingfest, Schuttifest, Schützenfest, Schwimmfest


Reaktionen

FC Liestal vor grösstem Fussball-Event der Vereinsgeschichte

FC Liestal vor grösstem Fussball-Event der Vereinsgeschichte


Auf Liebesentzug folgten verletzte Ehre und Todesschüsse

Auf Liebesentzug folgten verletzte Ehre und Todesschüsse


Video: Mustafa Dilenc auf dem Weg in den Gerichtssaal

Schluss mit anonymem Krawall im Stadion

Schluss mit anonymem Krawall im Stadion


Weshalb Sybille Zürcher im Basler Telefonbuch nicht zu finden ist

Weshalb Sybille Zürcher im Basler Telefonbuch nicht zu finden ist


FC Basel will Fanpass und Sitzplätze in der Muttenzerkurve

FC Basel will Fanpass und Sitzplätze in der Muttenzerkurve


Video: Fussball-Schlacht FCB-FCZ, 13. Mai 2006

Ein Reit-Paradies im Herzen der Provence

Ein Reit-Paradies im Herzen der Provence


Fussball-Schlacht zu St. Jakob: Meisterfeier in Tumult und Tränengas

Fussball-Schlacht zu St. Jakob: Meisterfeier in Tumult und Tränengas


Video: Eskalation im St.Jakob-Park
Reaktionen

www.onlinereports.ch - Das unabhängige News-Portal der Nordwestschweiz

© Das Copyright sämtlicher auf dem Portal www.onlinereports.ch enthaltenen multimedialer Inhalte (Text, Bild, Audio, Video) liegt bei der OnlineReports GmbH sowie bei den Autorinnen und Autoren. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Veröffentlichungen jeder Art nur gegen Honorar und mit schriftlichem Einverständnis der Redaktion von OnlineReports.ch.

Die Redaktion bedingt hiermit jegliche Verantwortung und Haftung für Werbe-Banner oder andere Beiträge von Dritten oder einzelnen Autoren ab, die eigene Beiträge, wenn auch mit Zustimmung der Redaktion, auf der Plattform von OnlineReports publizieren. OnlineReports bemüht sich nach bestem Wissen und Gewissen darum, Urheber- und andere Rechte von Dritten durch ihre Publikationen nicht zu verletzen. Wer dennoch eine Verletzung derartiger Rechte auf OnlineReports feststellt, wird gebeten, die Redaktion umgehend zu informieren, damit die beanstandeten Inhalte unverzüglich entfernt werden können.

Auf dieser Website gibt es Links zu Websites Dritter. Sobald Sie diese anklicken, verlassen Sie unseren Einflussbereich. Für fremde Websites, zu welchen von dieser Website aus ein Link besteht, übernimmt OnlineReports keine inhaltliche oder rechtliche Verantwortung. Dasselbe gilt für Websites Dritter, die auf OnlineReports verlinken.

fileadmin/templates/pics/gelesen.gif
"... zum Bericht zum Stand der Umsetzung Ausbau des Tramstreckennetzes und zur Aktualisierung des Plans zum Tramstreckennetz und zum Ratschlag zur Ausgabenbewilligung für die weitere Planung und Gesamtkoordination"

Umwelt-, Verkehrs- und Energiekommission
des Kantons Basel-Stadt
in ihrem Bericht
vom15. Januar 2020
fileadmin/templates/pics/gelesen.gif

Das weiss man auf einen Blick, worum es geht.

RückSpiegel


In ihrem Bericht über die Bereitschaft zur Regierungskandidatur von Beatriz Greuter zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Die BZ online bezog sich in ihrem Bericht über den Tod des Baselbieter Lehrerverbands-Geschäftsführers Michael Weiss auf OnlineReports.

Die Volksstimme zitierte in ihrem Bericht über den Konkurs von "Die Medienmacher" aus OnlineReports.

Telebasel bezog sich im Bericht über den Widerstand gegen die Basler IBA-Rheinterrassen auf einen Bericht von OnlineReports.

Die Basler Zeitung nimmt in ihrem Bericht über den Neujahrs-Empfang der Handelskammer beider Basel auf OnlineReports Bezug.

Die BZ schrieb in derselben Ausgabe zwei OnlineReports-Meldungen ab, ohne die Quelle zu deklarieren. Wiederholungstat!

In ihrem Bericht über Verkehrsprobleme am Aeschenplatz zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Die OnlineReports-Nachricht vom Tod des ersten Baselbieter Kantonsgerichtspräsidenten Peter Meier wurde von der BZ, Telebasel, der Basler Zeitung und vom SRF-Regionaljournal nachgezogen.

Telebasel, die BZ und die Badische Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die technisch bedingte Umkehr einer "Austrian Airlines"-Maschine nach Wien auf

Die Basler Zeitung und die BZ nahmen die OnlineReports-Nachricht zum Tod des Konjunkturforschers Christoph Koellreuter auf.

20 minuten online, Blick, nau.ch, das SRF-Regionaljournal und Telebasel nahmen den OnlineReports-Primeur über den Unfalltod des Basler Umweltschützers Martin Vosseler auf.

nau.ch schrieb die OnlineReports-Recherche über den FDP-Wahlversand an Basler Neu- und Jungwähler zu einem eigenen Artikel um und verwertete auch die OnlineReports-Illustration dazu.

In der Besprechung des Films "Bruno Manser – Stimme des Regenwalds" nahm die BZ auf eine OnlineReports-Recherche Bezug.

Die BZ nahm den OnlineReports-Primeur über eine Rückzahlung der wegen Veruntreuung angeklagten ex-Kassierin der katholischen Kirchgemeinde Grellingen auf.

Die Basler Zeitung greift in ihrem Bericht über die E-Trottinett-Anarchie auf ein OnlineReports-Interview zurück.

In ihrem Bericht über die Hühnerhaltung auf einem Basler Mehrfamiienhaus nimmt die BZ Bezug auf eine frühere Recherche von OnlineReports.

Die BZ bezog sich in ihrer Recherche über die Abgänge von Kaderärzten am Kantonsspital Baselland auf einen Bericht in OnlineReports.

Die BZ berief sich in einem Bericht über die Massenkündigungen am Schorenweg auf eine OnlineReports-News.

Die Schweiz am Wochenende und die Basler Zeitung haben die OnlineReports-News über den Bombenalarm am EuroAirport aufgenommen.

Das SRF-Regionaljournal, Telebasel, die Schweiz am Wochenende und Prime News haben den OnlineReports-Primeur über die Schliessung des Basler Kinos "Rex" nachgezogen.

In ihrem Bericht über den Gelterkinder Antennenposter-Streit bezog sich die Basler Zeitung auf OnlineReports.

Die BZ nahm die OnlineReports-News über den Rücktritt der Basler Unispital-Verwaltungsrätin Irmtraut Gürkan aus dem Vorstand des Universitäts-Klinikums Heidelberg auf.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


Die Baselbieter Regierung beantrag dem Landrat, das Gesetz "über den unverzüglichen Bau der H2 zwischen Pratteln und Liestal" formell aufzuheben, da es "seinen Zweck erfüllt" habe.

Kilian Winkler wird als Nachfolger von Marco Natoli neuer Präsident der JCVP Basel-Stadt.

Wegen des Baus eines neuen Kreisverkehrs im Schweizer Sektor der Basler Flughafenstrasse wurde eine temporäre Verkehrsumleitung auf der rechten Strassenseite auf der Höhe von dem Parkplatz S4 eingerichtet worden.

Die Gemeinde Riehen spendet 10'000 Franken zugunsten eines Nothilfe-Projekts des Roten Kreuzes für Geflüchtete in Bosnien-Herzegowina.

Ein überparteiliches Komitee hat am 15. Januar bei der Basler Staatskanzlei die Unterschriften für die Initiative "für erschwingliche Parkgebühren" eingereicht.

Urs Bucher wird am 1. August 2020 die Leitung der Volksschulen Basel-Stadt übernehmen und damit die Nachfolge von Dieter Baur antreten, der zum Ende des Schuljahres in Pension geht.

Die 53-jährige Juristin Blanche Gilli ist seit Anfang 2020 neue Präsidentin des Vereins gemeinsame Opferhilfe beider Basel.

Der FC Basel leiht seinen 21-jährigen Innenverteidiger Yves Kaiser bis zum Ende der Saison 2019/2020 an den FC Schaffhausen aus der Challenge League aus.

Knut Schmidtke, Marc Schärer und Lucius Tamm werden per 1. April 2020 die Leitung des in Frick domizilierten Forschungsinstituts für biologischen Landbau FiBL von Urs Niggli übernehmen.

Die Baselbieter Grünen reichten am 12. Dezember ihre mit rund 1700 Unterschriften versehene Klimaschutz-Initiative ein, die das Ziel des Pariser Abkommens gesetzlich verankern will.

Die Basler SP-Bürgergemeinderätin Canan Özden tritt auf Anfang 2020 die Nachfolge der zurücktretenden Gabriella Matefi (SP) als Basler Bürgerrätin (Exekutive der Bürgergemeinde) an.

Das Theater Basel konnte im Jahr 2018/2019 die Anzahl der Besuchenden zum vierten Mal in Folge auf 183'705 Personen (+1,6 Prozent) erhöhen, während jedoch die Besucher-Einnahmen um 1,7 Prozent sanken.

Die neue grüne Baselbieter Landrätin Laura Grazioli übernimmt von der frisch gewählten Nationalrätin Florence Brenzikofer das freiwerdende Präsidium der Finanzkommission.

Paola Gallo, die ehemalige Geschäftsleiterin von "Surprise", übernimmt per 1. Oktober 2019 die Geschäftsführung der Job Factory Basel AG und der Stiftung Job Training.

Der 19-jährige Geografie- und Geschichtsstudent Nino Russano wird als Nachfolger von Nicolas Eichenberger neuer Präsident der Juso Basel-Stadt.

Der Basler Bürgerrat hat eine spürbare Senkung der Einbürgerungsgebühren beschlossen, von der sowohl ausländische als auch Schweizer Bewerbende profitieren.

Die Verlängerung der BVB-Tramlinie 3 nach Saint-Louis kostete rund 84 statt 93,7 Millionen Franken und ist somit um fast zehn Millionen Franken günstiger als geplant.

Die Baselbieter Regierung beantragt dem Landrat, dem Staatspersonal per 1. Januar 2020 einen Teuerungsausgleich von 0,5 Prozent auszurichten.

Die Forscherin Michaela Kneissel nimmt anstelle des Ende Jahr ausscheidenden Ulrich Vischer Einsitz im Universitätsrat der Universität Basel.

Nach dem Rücktritt der neuen Basler Regierungsrätin Tanja Soland aus dem Grossen Rat rückt die ehemalige Juso-Präsidentin Jessica Brandenburger ab 1. Dezember ins Parlament nach.

Die ausserordentliche Mitgliederversammlung des Jungen Grünen Bündnisses Nordwest vom 3. November 2019 wählte als Nachfolger von Dominik Beeler Simon Fankhauser in das Co-Präsidium.

Zu sieben Fällen von Sachbeschädigungen an Autos kam es in der Nacht von Freitag auf Samstag, 2. November, in der Umgebung der Tramhaltestelle "Vogesenstrasse" in Reinach.

Der Gemeinderat von Riehen erwartet für die Planperiode 2020 bis 2023 jährliche Defizite von 1,3 bis 2,5 Millionen Franken.

Susanne Wäfler-Müller (42) wird ab dem 1. Mai 2020 die Führung der Kantonsbibliothek Baselland übernehmen und auf Gerhard Matter folgen, der im Frühjahr in den Ruhestand gehen wird.

Zu Beginn des Schuljahrs 2021/22 wird Informatik als obligatorisches Fach in allen Baselbieter Gymnasien eingeführt.