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"Houruniverse": Genialer Markenname der MCH Group

Basel, 26. Juli 2020

Die neue Generation der Basler Uhren- und Schmuckmesse "Baselworld" bekommt einen neuen Namen: "Houruniverse" soll der Nachfolger jener Messe heissen, die Basel jahrzehntelang internationales Renommee und viel, viel Geld eingetragen hat.

Wie genau man sich dieses neue Produkt vorstellen muss, ist erst in Konturen erkennbar. Sicher aber geht es um eine digitale Transformation, in der die physische Präsenz von Anbietern und internationaler Kundschaft nur noch Teil des Geschäftsmodells sein wird.

Beim ersten Anblick des Kunstbegriffs "Houruniverse" war ich irritiert. Mein spontaner Gedankenblitz erzeugte die Verbindung zum Matterhorn, das in seiner Standortgemeinde Zermatt "Horu" heisst. Doch mit dem weltbekannten Fels hat "Houruniverse" vermutlich nichts zu tun ausser mit dem Anspruch, ebenfalls "hoch hinaus" zu wollen.

Englisch als our universe ausgesprochen bedeutet "Houruniverse" so etwas wie "unsere Welt" oder eben "unser Universum". Als Marke ausgeschrieben ist das Akronym eine Verbindung von "Hour" (Stunde, Zeit) und "Universe" (Welt, Universum).

"Ein vernichtendes Urteil"

Die "Basler Zeitung" benutzt dazu die Einschätzung eines einzigen Markenexperten (Markus Gut), um über die sprachliche Kunstschöpfung "ein vernichtendes Urteil" (so der Haupttitel, allerdings ohne Anführungszeichen) zu fällen, als stehe hinter der Voraus-Vernichtung des Neustarts Absicht. Wenn das saftigste Zitat einer singulären Meinung nicht in Anführungszeichen als Titel gesetzt wird, dann wird damit eine Übereinstimmung mit der Meinung der Redaktion signalisiert.

Ich vertrete dazu eine völlig andere Meinung. Nämlich: Wie erfolgreich die neue Markenschöpfung tatsächlich ist, kann heute noch gar nicht beurteilt werden. War etwa "Baselworld" jene geniale Erfindung, die die 170'000 Einwohner-Stadt Basel zur Weltmetropole machte? Vielleicht während ein paar Tagen zum Mekka der Uhren- und Schmuckbranche. Das ist schon viel. Aber das war's dann. Und die Erfolgs-Marke geriet umgehend zum Etikett des Misserfolgs, weil sich Branche, Technologie und Verkaufskanäle sozusagen über Nacht – und auch von den heutigen Kritikern unbemerkt – in eine völlig unerwartete Richtung verändert haben.

"Novartis" löste Stirnrunzeln aus

Wer vor 24 Jahren die spektakuläre Basler Pharma-Fusion von Ciba-Geigy und Sandoz miterlebt hat, wird sich lebhaft daran erinnern, wie irritiert sich Basel zeigte, als die damaligen Konzernchefs ihrem neuen Mega-Konstrukt die Bezeichnung "Novartis" verliehen. Es dauerte eine gewisse Zeit, bis auch der letzte Stirnrunzler begriffen hatte, dass sich der neue Name vom lateinischen "nova ars" (neue Kunst) ableitete, was für ein Forschungskonglomerat der Plausibilität nicht entbehrt. Heute stört sich kein Mensch mehr an "Novartis" (ausser wenn die Kurse fallen).

Was stimmt: "Novartis" geht dreisilbig leichter über die Lippen als das fünfsilbige "Houruniverse". Und ob die Einwort-Konstruktion gegenüber zumindest einem "HourUniverse" mit Versal-U der Weisheit letzter Schluss ist, bleibe dahingestellt. Aber letztlich ist die Marke so gut wie ihr Produkt – und nicht umgekehrt. Wenn sich das neue Uhren-Geschäftsmodell der MCH Group erfolgreich entwickelt – was keinesfalls sicher ist –, dann sonnt sich auch die Marke im Erfolg.



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"Name hat viel Potential"

Peter Knechtli hat absolut recht: Der Markenname "houruniverse" ist genial, vielschichtig und hat sehr viel Potential. Wenn das Produkt so gut wird wie der Name, dürfen wir uns auf ein veritables Comeback freuen.


Isaac Reber, Regierungsrat, Liestal




"Wahrhaftige Schlagzeile"

Eine wahrhaftige Schlagzeile …


Roland Gass, Liestal




"Name hat viel Potential"

Peter Knechtli hat absolut recht: Der Markenname "houruniverse" ist genial, vielschichtig und hat sehr viel Potential. Wenn das Produkt so gut wird wie der Name, dürfen wir uns auf ein veritables Comeback freuen.


Isaac Reber, Regierungsrat, Liestal




"Schade, dass die Marke schon verrissen wird"

Ich finds schade, dass die neue Schöpfung "Houruniverse" bereits vor der Vorstellung des Konzepts verrissen wird. Die "Baselworld" ist Geschichte, weil man die Marktentwicklung nicht sehen wollte, respektive verschlafen hat. Das ist die Vergangenheit; schauen wir nach vorn.

 

Die Messe Schweiz muss sich neu erfinden, oder sie wird in kurzer Zeit wie die "Baselworld" Geschichte sein. Geben wir ihr also die Chance zum Neustart mit neuen und zeitgemässen Messeformaten, solange sie noch die Möglichkeiten dazu hat. 

 

Der Erfolg hat viele Väter – wenn "Houruniverse" einschlägt, werden die Kritiker sogleich verstummen. Wenn die neue Plattform hingegen floppt, ist es eh vorbei mit dem Messestandort Basel. Definitiv etwas, was in unserer Wirtschaftsregion wohl niemand herbeischwatzen möchte.


Phil Bösiger, Basel



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"Fraglos ist der Verbrunnungsmotor ein Meisterwerk der Ingenieurskunst"

BaZ online
vom 2. Oktober 2020
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Das wären dann die revolutionären Wasser-Motoren.

RückSpiegel

 

Das SRF-Regionaljournal, die BZ, fasnacht.ch sowie LDP-Grossrat Michael Hug (Interpellation) nahmen die OnlineReports-Recherche über Lärmprobleme durch Trommler, Pfeifer und Gugge in Kleinhüningen auf.

Bajour schreibt, die Berichte von OnlineReports zur Baselbieter Velobahn-Affäre gefielen ihr "am besten".

In ihrem Kommentar über staatliche Medienförderung geht Prime News auf das über zwanzigjährige Bestehen von OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung und die BZ zitierten in ihren Berichten über das Velobahn-Amigo-Geschäft von Klaus Kirchmayr und Isaac Reber ausführlich aus OnlineReports.

In ihrem Bericht über die Umgestaltung der Basler Meriangärten nimmt die BZ auf eine zuvor erschienene OnlineReports-Recherche Bezug.

Die Badische Zeitung zitierte in ihrer Vorwahl-Analyse der Basler Regierungs-Wahlen aus einem OnlineReports-Kommentar.

In der BZ-Kolumne nahm Daniel Wiener Bezug auf den OnlineReports-Kommentar über den Macht-Poker um die Basler Regierungspräsidentin Elisabeth Ackermann.

In ihrem Leitartikel über den Zustand des Kantons Basel-Stadt zitierte die BZ aus dem OnlineReports-Interview mit Michael Hug.

Die BZ nahm die OnlineReports-Geschichte über den Abbruch des Hauses an der Basler Rufacherstrasse 73 auf. Die Basler Zeitung verzichtete auf eine Quellennennung.

Die BZ nahm die OnlineReports-Story über eine umstrittene Eichen-Fällung auf.

In ihrer News über das Debakel um die Wahl des Gemeindepräsidenten in Schönenbuch nahm die Basler Zeitung auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung bezog sich in ihrem Artikel über die Kandidatensuche der Basler SVP auf ein Interview in OnlineReports.

In ihrem Beitrag über den Protest gegen das "General Sutter"-Denkmal in Rünenberg nahm die BZ auf OnlineReports Bezug.

Die BZ zog die OnlineReports-News über den Rücktritt von Beat Jans als IWB-Verwaltungsrat nach.

Auch das Regionaljournal zog die OnlineReports-Geschichte über Probleme in den Familiengärten nach, verzichtete aber vornehm auf eine Quellenangabe.

Die BZ nahm die OnlineReports-Recherche über die erneute Schliessung der Familiengärten an der Landesgrenze auf.

Die BZ nahm die OnlineReports-Nachricht über die Berufung des Staatsanwalts im Fall der FCZ-Schlägerei im Lehenmattquartier auf.

Das Regionaljournal griff die OnlineReports-Geschichte über Kurzarbeit bei BaZ und BZ auf.

Die BZ nahm die OnlineReports-Nachricht über die Stadtpräsidenten-Ambition von Kantonsspital-CEO Jürg Aebi auf.

Die Volksstimme nahm die OnlineReports-Story über den anstehenden Gerichtsfall zum Rothenflüher Blechpolizisten-Sprenger auf.

In ihrem Basler Medien-Epos nahm die Medienwoche auch auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung, Prime News und die BZ berichteten unter Berufung auf OnlineReports über Adrian Plachesis Abgang bei Telebasel.

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz


Die Basler FDP nominierte für den zweiten Wahlgang der Regierungsrats-Wahlen erwartungsgemäss ihr Mitglied Baschi Dürr sowie die LDP-Liberale Stephanie Eymann.

Auf der Autobahn A3 bei Eiken, wo 120 km/h erlaubt sind, wurde am frühen Morgen des 24. Oktober eine Autofahrerin mit Tempo 214 km/h als Raserin geblitzt.

Die Basler Juso bitten die Regierung in einer Petition, sich aktiv dafür einzusetzen, 100 Menschen aus dem Camp Moria in den Kanton Basel-Stadt aufzunehmen.

Der Stiftungsrat der Stiftung Brasilea hat die 37-jährige brasilianisch-schweizerische Doppelbürgerin Tatiana Andrade Vieira als neue Geschäftsführerin und Nachfolgerin von Daniel Faust gewählt.

Die Basler SP hat am 16. Oktober ihre Initiative "Kinderbetreuung für alle" mit über 3'000 Unterschriften eingereicht.

Dominik Beeler wird neuer Präsident der Grünen Liestal und damit Nachfolger von Erika Eichenberger.

Die Volksinitiative "für ein klimagerechtes Basel", die die Treibhausgas-Emissionen in Basel-Stadt bis 2030 auf Null senken will, ist am 8. Oktober mit über 3'700 Unterschriften bei der Staatskanzlei eingereicht worden.

Die Stadt Liestal hat die Einführung eines Ortsbusses namentlich in den Quartieren Sichtern und Langhag/Hanro mit 2'246 Ja-Stimmen gegen 2'717 Nein-Stimmen deutlich abgelehnt.

Binningen hat die SP-Initaitive gegen den Verkauf von gemeindeeigenem Boden mit  2'823 Ja gegen 2'809 Nein hauchdünn angenommen.

Münchenstein hat der Quartierplanung "Spenglerpark" mit dem 100 Meter hohen Hochhaus mit einem Ja- Anteil von 58 Prozent zugestimmt.

Der Deutsche Florian Röthlingshöfer wird neuer Direktor der Schweizerischen Rheinhäfen und Nachfolger von Hans-Peter Hadorn, der Ende Jahr abtreten wird.

Patricia von Falkenstein, die Präsidentin der Liberalen LDP, wird als Nachfolgerin von Helmut Hersberger neue Präsidentin des Hauseigentümer-Verbandes Basel-Stadt.

Roman Brunner (Muttenz) wird per 1. November 2020 neuer Präsident der Baselbieter SP-Landratsfraktion als Nachfolger von Miriam Locher, die sich für das Amt der Parteipräsidentin bewirbt.

Dem Enkeltrickgewerbe fielen in Basel kürzlich Beträge von 15'000 und 4'000 Franken in die Hände, während ein happiger Beutezug von 80'000 Franken misslang.

Der FC Basel und sein Captain Valentin Stocker verlängern den Vertrag vorzeitig um zwei weitere Jahre bis im Sommer 2023 – mit einer Option auf ein weiteres Jahr.

Im vergangenen Sommer lagen die Ozon-Konzentrationen in der Region Basel zwar tiefer als im Vorjahr, aber immer noch deutlich über den Grenzwerten der Luftreinhalte-Verordnung.

Mit zusätzlichen Städtepartnerschaften mit Abidjan (Elfenbeinküste) und einer Stadt in einem Erstfluchtland im Nahen Osten will die Basler Regierung "ein Zeichen der Solidarität setzen".

Teilerwerbstätigen Beziehenden von Ergänzungsleistungen und Beziehenden von Ergänzungsleistungen, die zu einer medizinischen Behandlung fahren, werden im Baselbiet die Kosten für Schutzmasken mit pauschal 30 Franken vergütet.

Ralph Lewin und Andreas Sturm stellen sich nach über zehnjähriger Amtszeit nicht mehr für eine Wiederwahl für die nächste Amtsperiode im Bankrat der Basler Kantonalbank zur Verfügung.

Die auslaufenden Verträge von Cheftrainer Marcel Koller und den Assistenztrainern Thomas Janeschitz und Carlos Bernegger mit dem FC Basel werden "im gemeinsamen Einvernehmen" nicht verlängert.

Die auf Gebäudetechnik und Energiekonzepte spezialisierte Rapp Gebäudetechnik AG plant die Konzentration ihrer Geschäftstätigkeit am Standort Münchenstein und erwägt die Schliessung ihrer beiden Filialen in Lausanne und Genf.

Der Baselbieter Landrat wird vorläufig – mindestens bis zu den Herbstferien – weiterhin im Basler Kongresszentrum tagen, wie die Geschäftsleitung beschlossen hat.

Der Kanton Basel-Stadt unterstützt über den Pendlerfonds das Veloverleihsystem Basel mit 2,15 Millionen Franken.

Wegen der Corona-Situation haben der Gewerbeverband und das Erziehungsdepartement entschieden, die 8. Basler Berufs- und Weiterbildungsmesse  vom 15. bis 17. Oktober nicht durchzuführen.

Auf der A2 bei Birsfelden wurde in der Nacht des 3. August ein in der Region wohnhafter Italiener als Raser erwischt, der bei erlaubten 80 mit 140 Stundenkilometern in Richtung Bern/Luzern unterwegs war.