© Archiv-Foto by Peter Knechtli, OnlineReports.ch
"Abbau des Service public": Schmucker Basler Briefkasten von Melchior Berri

Massiver Abbau der Briefkasten-Leerung in der Region Basel

Die Post begründet die Massnahme mit dem Einbruch an Briefsendungen um 25 Prozent in fünf Jahren


Von Fabian Schwarzenbach


Heimlich, still und leise: Die gelben Briefkästen der Post werden in der Region Basel seit Sonntag grösstenteils bereits am Vormittag geleert – vom Zustellungspersonal, das auch die Briefe nach Hause bringt.


Wer nach der Arbeit nur noch schnell einen wichtigen A-Post-Brief einwerfen möchte, sollte die Leerungszeiten des Briefkastens ab sofort genau lesen. Die Schweizerische Post hat die Leerungszeiten der Briefkästen in der Region Basel letzten Sonntag geändert. Kästen, die letzte Woche noch um 18 Uhr geleert wurden, werden seit dieser Woche bereits morgens um 8.30 Uhr geräumt.
 

"Die Menge der Briefe aus den gelben Briefkästen ist alleine in den letzten fünf Jahren um 25 Prozent eingebrochen. Die Kundinnen und Kunden nutzen sie immer weniger", erläutert Markus Werner, Sprecher der Region Nord der Post, gegenüber OnlineReports. Auf diesen Trend müsse das Unternehmen reagieren.

Da die Post – anders als bei den Filialen – die Zahl der Briefkästen nicht reduzieren wollte, wurden deren Leerungszeiten angepasst. "Wir bieten unseren Kundinnen und Kunden ein sehr dichtes Netz an Briefkästen."


Post begründet auch ökologisch

"Neu werden die Briefkästen vom Zustellpersonal auf seiner Tour geleert", erklärt der Postsprecher, die neue Abwicklung. Damit seien weniger Touren und Fahrten notwendig, was "effizienter, günstiger und letztendlich auch ökologischer ist". Werner betont aber drei Punkte, die der Post wichtig sind: In Ortschaften, wo bisher ein Briefkasten nach 16 Uhr geelert wurde, wird auch neu mindestens einer nach 16 Uhr geleert.

In Binningen stehen beispielsweise weiterhin drei Briefkästen, denen abends um 18 Uhr die Post entnommen wird. Dasselbe gelte auch am Wochenende: Auch hier werde weiterhin in jeder Ortschaft der Schweiz mindestens ein Briefkasten am Wochenende bedient. Drittens würden stark frequentierte Briefkästen in urbanen Zentren nach wie vor möglichst spät und auch am Sonntag geleert.

Klarer Service-Abbau

Aus der detaillierten Liste der Briefkasten-Leerungen, die auf der Internet-Seite der Post abgerufen werden kann, geht allerdings hervor, dass in der Stadt Basel – ein klarer Service-Abbau – nur noch sehr wenige Briefkästen abends geleert werden. Viele werden neu bereits morgens um 8 oder 9 Uhr von den Pöstlerinnen und Pöstlern bedient. Die von der Post garantierte Leerung am Wochenende kann bereits am Samstagvormittag um 9 Uhr erfolgen. Sonntags werden nur noch sporadisch gelbe Kästen geleert. Binningen zum Beispiel verliert seine Sonntags-Leerungen gänzlich.
 

Werner weist  darauf hin, dass sich die Post den veränderten Kundenbedürfnissen anpassen und Prozesse effizienter gestalten müsse. "Denn wir haben den Auftrag, neben sozial verantwortungsvoll und ökologisch, auch wirtschaftlich zu handeln. Und jede Fahrt, die zusätzlich für die Leerung eines Briefkastens notwendig ist, verursacht Kosten", begründet der Postsprecher.

4. Juni 2021

Weiterführende Links:


 Ihre Meinung zu diesem Artikel
(Mails ohne kompletten Absender werden nicht bearbeitet)
https://www.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/echo.gif

"Wir dürfen die Abschaffung der A-Post noch zahlen"

Ich glaubte, dass der Maler einen Schreibfehler gemacht hatte, als ich auf dem Briefkasten St. Alban-Vorstadt die Leerung 8:00 statt 18:00 las. Dass das stimmt und auch noch ökologisch begründet wird, steigert meine Wut. Es ist tatsächlich eine Abschaffung der A-Post, aber wir dürfen noch dafür zahlen.

Statt das mit der Ökologie und den erhöhten Kosten zu rechtfertigen, würde ich eher alle Direktoren bei der Post entfernen,das würde sehr viel mehr sparen. Die Pöstler(innen) dürfen in Zukunft nicht nur die Post zustellen, sondern auch die Briefkästen leeren und irgendwelche Plasticflaschen sammeln. Beim Wort Ökologie werde ich in Zukunft keinen Rappen mehr zahlen.


Alexandra Nogawa, Basel




"Post hatte sehr kundenfreundliche Idee"

Vor wenigen Jahren hatte die Post einen sehr kundenfreundlichen Service ausprobiert: Man konnte seine ausgehende Post in den Milchkasten tun und eine Karte in den Briefkastenschlitz hängen, damit der Postbote wusste: "Da ist Post zum Mitnehmen."

 

Die Idee war grossartig. Sie hatte nur zwei Mängel: A-Post ging auch erst am Morgen raus, und die Karte für den Briefschlitz war nicht optimal.

 

Ersteres haben wir ja jetzt, nach den neuen Entscheiden, inzwischen auch. Letzteres wäre durch einen "Schieber" zu beheben, der auf den Briefkasten geklebt werden könnte. Die Post könnte die Idee wieder aufnehmen.


Peter Waldner, Basel




"Erschreckender Leistungsabbau"

Das Zustellpersonal soll auch die Briefkästen leeren? Ändert sich was? Die Zustellungen erfolgen ja auch erst im Laufe des Nachmittags!

Im Ernst: Der Leistungsabbau der Post ist erschreckend. Sie hätte einen "Service public"-Auftrag, unabhängig von der Zahl der Kunden. Es hat mich doch nicht zu interessieren, wie oft "meine Strasse" den Postkasten in Anspruch nimmt. Änderungen im Auftrag hat die Politik zu beschliessen und demokratisch abzusegnen.


Peter Bächle, Basel




"Die A-Post wird völlig ausgehebelt"

Die Argumentation, die Post wolle Kosten sparen, kann ich stehen lassen. Nicht aber die Behauptung, es entspreche den (veränderten) Kundenbedürfnissen, wenn die Briefkästen morgens um acht geleert würden. Das nützt rein niemandem ausser der Post selbst. Wieso soll der Postverteildienst (der an meinem Wohnort in Binningen übrigens seit einiger Zeit ohnehin erst am Nachmittag vorbeikommt) ausgerechnet am Morgen (abseits der "Tour")  Briefkästen leeren, in die noch gar niemand etwas einwerfen konnte?

Nichts gegen eine einzige Leerung am Tag. Aber bitte am Abend und nicht zwischen acht und neun Uhr morgens. A-Post wird zudem durch diesen absurden Ablauf völlig ausgehebelt! Die Sendungen kommen frühestens am übernächsten Tag an. Nach einer völlig unnötigen Nacht im Briefkasten. Oder habe ich etwas falsch verstanden?


Simone Abt, Binningen




"Post drängt Bevölkerung ins Digitale"

Service public ist zunehmend ein Fremdwort geworden. Dienstleister verstecken sich hinter Ökologie, sozialer (!) Verantwortung und Wirtschaftlichkeit. Es ist eine Katze, die sich in den Schwanz beisst: Die Post drängt die Bevölkerung mehr und mehr dazu, sich digital zu bewegen. Postfinance lässt sich ja beispielsweise für Kontoauszüge in Papier bezahlen, sie verlangt bei Einzahlungen, welche nicht digital vorgenommen werden, Verarbeitungsgebühren. Die Liste der Unternehmen, die gleich ticken, liesse sich verlängern. Und dann wird gejammert, weil die Briefpost abnimmt? Diejenigen, die solche Entscheide fällen, sind noch nicht alt genug, um zu merken, wie schwierig es für einige Bevölkerungsgruppen ist, sich in dieser digitalen Welt zu bewegen und was der Abbau für Konsequenzen für das "Fussvolk" hat.


Beatrice Isler, Basel




"Zeit, die A-Post abzuschaffen"

Vielleicht wäre es jetzt an der Zeit, die A-Post abzuschaffen. Und die selbstklebende Sonnenbrille der B-Post zu 0.85 wie in der guten alten Zeit mit einem Aufdruck auf 1.00 oder gar 1.20 zu verteuern.


Arthur Petermann, Basel



Weitere aktuelle News

News

Sissacherfluh Und plötzlich brannte das Auto lichterloh
Basel Jammernder Betrüger kassierte 90'000 Franken
Basel Komitee gegen "fundamentalistisches Rauchverbot"
Binningen Zweifaches Radler-Pech auf dem Kronenplatz
Pratteln Schwere Frontalkollision forderte drei Verletzte
Basel Rentner rastete – und verschied auf der Stelle
Therwil Hirsch nach "Spaziergang" wieder eingefangen

www.onlinereports.ch - Das unabhängige News-Portal der Nordwestschweiz

© Das Copyright sämtlicher auf dem Portal www.onlinereports.ch enthaltenen multimedialer Inhalte (Text, Bild, Audio, Video) liegt bei der OnlineReports GmbH sowie bei den Autorinnen und Autoren. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Veröffentlichungen jeder Art nur gegen Honorar und mit schriftlichem Einverständnis der Redaktion von OnlineReports.ch.

Die Redaktion bedingt hiermit jegliche Verantwortung und Haftung für Werbe-Banner oder andere Beiträge von Dritten oder einzelnen Autoren ab, die eigene Beiträge, wenn auch mit Zustimmung der Redaktion, auf der Plattform von OnlineReports publizieren. OnlineReports bemüht sich nach bestem Wissen und Gewissen darum, Urheber- und andere Rechte von Dritten durch ihre Publikationen nicht zu verletzen. Wer dennoch eine Verletzung derartiger Rechte auf OnlineReports feststellt, wird gebeten, die Redaktion umgehend zu informieren, damit die beanstandeten Inhalte unverzüglich entfernt werden können.

Auf dieser Website gibt es Links zu Websites Dritter. Sobald Sie diese anklicken, verlassen Sie unseren Einflussbereich. Für fremde Websites, zu welchen von dieser Website aus ein Link besteht, übernimmt OnlineReports keine inhaltliche oder rechtliche Verantwortung. Dasselbe gilt für Websites Dritter, die auf OnlineReports verlinken.

https://www.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/gelesen.gif
"Wenn es keine driftigen Gründe für die Trennung gegeben hätte, hätte der anwaltlich vertretene Marc Fehlmann niemals eine Vereinbarung unterzeichnet."

BZ Basel
vom 21. Juni 2022,
die Basler Regierung zitierend
https://www.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/gelesen.gif

So triftig die Gründe auch sein mögen, sie driften nach Gutdünken ab.

Frisch pubertiert

Sommer: Wem gehört die Stadt?

RückSpiegel


In seiner Aufstellung über "Politiker, die Wasser predigen und Wein trinken", nahm der Nebelspalter auch auf einen Artikel in OnlineReports Bezug.

20 Minuten griff die OnlineReports-Meldung über einen Autolenker, der bei der verbotenen Fahrt durch eine Einbahnstrasse in Birsfelden eine Radfahrerin schwer verletzte, auf.

Die OnlineReports-Nachricht vom Tod des früheren Baselbieter Regierungsrats Urs Wüthrich nahmen Telebasel, die BZ Basel, die Basler Zeitung, das SRF-Regionaljournal, Prime News, die Nachrichtenagentur SDA, 20 Minuten und Happy Radio auf.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-Recherche über Lärm-Überschreitungen im Osten des Gundeldinger-Quartiers auf.

Auf die OnlineReports-News über den Rücktritt der Laufener Finanzkommission reagierte die BZ Basel mit einem Nachzug.

Die Basler Zeitung nahm in ihrer Analyse der Basler FDP auf einen OnlineReports-Artikel aus dem Jahr 2005 Bezug.

Die BZ Basel nahm in ihrem Bericht über den Protest gegen entwässerte Basler Brunnen auf OnlineReports Bezug.

Die OnlineReports-News über stehengelassene BVB-Buspassagiere wurde von der BZ Basel aufgenommen.

Die BZ Basel und die Basler Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die Aufnahme von Frauen in die drei Kleinbasler Ehrengesellschaften auf.

Die BZ Basel zog die OnlineReports-News über Login-Probleme bei der Basler Kantonalbank (BKB) nach. Ebenso das Regionaljournal, das aber keine Quelle nannte.

Die BZ Basel und das SRF-Regionaljournal nahmen die OnlineReports-Meldung vom Tod des ehemaligen Baselbieter LdU-Nationalrats Claudius Alder auf.

In ihrem Bericht über den Störungs-Aufruf von "Basel nazifrei" zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Der Tages-Anzeiger bezog sich in seinem Artikel über das "Russengrab" auf dem Friedhof "Hörnli" auf die vorausgegangene OnlineReports-Recherche.

In ihrem Bericht über die Forderung nach einer Neudiskussion über ein Windkrafwerk im Muttenzer Hardacker nimmt die Basler Zeitung auf OnlineReports Bezug.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-News über den Abgang von BLT-Direktor Andreas Büttiker kommendes Jahr auf.

In ihren Bericht über den Streit um öffentliche Wege durch Basler Schrebergärten zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Der SF-Bericht von Schweiz aktuell zitiert OnlineReports mit der Erstmeldung über die defekten Gummieinlagen in Basler Tramschienen.

Die BZ Basel zog die OnlineReports-News über den Wegzug der Bank Vontobel aus der Basler Rittergasse nach.

Die BZ Basel, die Basler Zeitung, das Regionaljournal und 20 Minuten nahmen die OnlineReports-News über beschädigte Gummiprofile auf der Tram-Teststrecke im Gundeldingerquartier auf.

Das Regionaljournal bezog sich in seinem Bericht über die gescheiterte Ausschreibung zum Betrieb des Gärtnerhauses auf OnlineReports.

Die Basler Zeitung thematisiert den Flächenmiete-Vorschlag von OnlineReports zu einer kantonalen Medienförderung.

Im Bericht über den Ausstieg der BKB aus dem FCB-Sponsoring bezieht sich 20 Minuten auf OnlineReports.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-Erstmeldung über die Planung von fünf Kraftwerken an Birs und Ergolz auf.

In ihrem Artikel über die hohe "Swisslos"-Vergabung an "Primeo Energie" bezieht sich die BZ Basel auf OnlineReports.

Die OnlineReports-Forderung nach kantonaler Medienhilfe nahmen Bajour, das Regionaljournal und die BZ Basel auf.

Die Basler Zeitung beruft sich in ihrem Bericht über den Zubringer Bachgraben auf eine Erstmeldung in OnlineReports.

Die BZ Basel bezieht sich in ihrem Bericht über Gemeindewahlen in Riehen auf OnlineReports.

Im Einspieler zum "Sonntagstalk" nahm Telebasel Bezug auf eine OnlineReports-Kolumne von Andrea Strahm.

Die OnlineReports-News über die Beschwerde gegen "Tempo 30" auf Teilen der Kantonsstrassen wird von der BZ Basel aufgenommen.

Die Badische Zeitung bezieht sich in ihrem Bericht über den Kauf das Kleinbasler Clara-Areals durch den Staat auf OnlineReports.

Im Interview mit dem Medienökonomen Matthias Künzler stellt Bajour die Frage, ob es fair sei, dass OnlineReports, da kostenlos zugänglich, von der Medienförderung nicht profitieren könnte.

Prime News nimmt im Kommentar gegen das "Medienförderungsgesetz" auf die Position von OnlineReports Bezug.

Die BZ Basel und Happy Radio bezogen sich in ihrer Meldung über die Kündgung der Gelterkinder Schulleitung auf eine OnlineReports-News.

Die Badische Zeitung bezog sich in ihrem Bericht über die Absage des internationalen Reitsport-Turniers "CHI Classics" in der St. Jakobshalle auf OnlineReports.

In ihrer Meldung über den Widerstand gegen ein Kirchenglocken-Läutverbot geht die BZ Basel auf OnlineReports ein.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-Meldung über die Traiferhöhung auf den Basler Fähren auf.

Bajour interviewt OnlineReports-Gründer Peter Knechtli zu seiner Ablehnung des vor der Volksabstimmung stehenden "Medienförderungsgesetzes". Die Medienwoche nimmt das Interview auf.

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz


Die grosse Silberlinde im Riehener Solitude-Park musste durch die Stadtgärtnerei gefällt werden, weil sich aufgrund der lang anhaltenden Trockenheit zwei gefährliche Risse im Kronenansatz gebildet haben und der Baum zusätzlich stark in Schieflage geraten ist.

Auch die Gemeinden Arisdorf, Bubendorf, Frenkendorf, Füllinsdorf, Hersberg, Itingen, Lausen, Liestal, Lupsingen, Seltisberg und Ziefen per sofort das Feuerwerksverbot beschlossen.

Der Kanton Basel-Stadt unterstützt mit 118'000 Franken aus dem Pendlerfonds den Bau einer Mobilitätsdrehscheibe in Lörrach-Brombach, die dazu beitragen soll, den Pendler- und Besucherverkehr nach Basel auf umweltfreundliche Verkehrsmittel zu verlagern.

Der Landrat hat am 30. Juni Lucia Mikeler Knaack (SP) mit 68 von insgesamt 78 abgegebenen Stimmen zur neuen Präsidentin gewählt.

Die Volksinitiative "Sichere Velorouten in Basel-Stadt" ist am 24. Juni mit 3'176 beglaubigten Unterschriften bei der Basler Staatskanzlei eingereicht worden.

Claraspital-Direktor Peter Eichenberger wird per Jahresende Nachfolger von Fritz Jenny als Präsident des Verwaltungsrats der "Rehab Basel".

Nach 12 Jahren als Delegierte des Vorstands trat Ruth Ludwig-Hagemann an der GGG-Mitgliederversammlung vom 16. Juni zurück; als Nachfolger wurde David Andreetti gewählt.

Markus Leuenberger wird ab  August 2023 neuer Rektor des Gymnasiums Laufental-Thierstein und damit Nachfolger von Isidor Huber, der in Pension gehen wird.

Andreas Eggimann, Chief Digital & Information Officer (CDIO) und Mitglied des Executive Board der MCH Group verlässt das Unternehmen im Verlaufe des Sommers.

Der Liestal Gymnasiums-Rektor Thomas Rätz wird im Sommer 2023 in Pension gehen, worauf die bisherigen Konrektoren Urban Kessler und Andreas Langlotz seine Nachfolge als Co-Rektoren antreten werden.

Die Basler Regierung hat die Wohnschutzkommission gewählt: Rico Michael Maritz (vorsitzender Präsident), Béatrice Elisabeth Müller Schnürle, Piotr Franciszek Brzoza (Präsidium); Vera Gruber, Felix Spiegel, und Markus Anderegg (Vermietende); Beat Leuthardt (Mieterschaft); Martin Schlatter (Schreiber).

Die Kommission für Wirtschaft und Abgaben (WAK) des Basler Grossen Rates unterstützt die Beteiligung des Kantons Basel-Stadt an einer Kapitalerhöhung der MCH Group AG, wie es die Regierung vorschlägt.

Die künftige Direktorin des Basler Waisenhauses ist Anita Conrad, die auf den Ende November 2023 persionierten Uli Hammler folgt.

In der Gemeinderats-Ersatzwahl in Füllinsdorf wurde Christoph Keigel als Kandidat der Ortspartei "Pro Füllinsdorf" und Nachfolger des verstorbenen Beat Keller gewählt.

Die Initiative zum Bau einer neuen Stadthalle für Liestal ist bei einer Stimmbeteiligung von 44 Prozent mit einer Mehrheit von fast 69 Prozent Nein-Stimmen abgelehnt worden.

Einen Unterstützungsbeitrag in Höhe von 25'000 Franken aus dem Swisslos-Fonds hat die Basler Regierung dem türkisch-islamischen Sozial- und Kulturverein an die Infrastruktur von Küche und Aufenthaltsraum am Leimgrubenweg bewilligt.

Lukas Fischler wird neuer Chefarzt Anästhesie, Chief Medical Officer und Mitglied der Geschäftsleitung der Merian Iselin Klinik.

Der bei der Basler Zeitung in Ungnade gefallene Lokalredaktor Daniel Wahl ist in Markus Somms Nebelspalter untergekommen.

Die Gemeinde Reinach budgetierte war ein Defizit von 9,2 Millionen Franken, herausgekommen ist ein Verlust von 440'000 Franken.

Samuel Meyer, Leiter des Geschäftsbereichs Vertrieb der Bank Cler, wird per 1. Mai neuer CEO und Nachfolger von Mariateresa Vacalli.

Bei einem budgetierten Defizit von 5,7 Millionen Franken schliesst die Liestaler Rechnung 2021 nun ausgeglichen ab "dank höherer Steuereinnahmen und tieferen Sozialhilfekosten als erwartet".


Susanne Fisch und Noé Pollheimer sind die Nachfolgenden von Martin Leschhorn Strebel im Präsidium der SP Riehen.


Marc-Oliver Möller wird am 1. August neuer der Zentralen Dienste im Basler Erziehungsdepartement und Nachfolger von Thomas Riedtmann, der im Sommer pensioniert wird.

Der frühere Basler Regierungsrat Baschi Dürr (45) wird Verwaltungsrat bei der Sicherheitsfirma Pantex.

Die Findungskommission für die Direktion des Historischen Museums Basel ab 1. Mai 2024 ist konstituiert und nimmt ihre Arbeit auf, während der Vertrag mit dem interimistischen Direktor Marc Zehntner bis Ende April 2024 verlängert wurde.

Anstelle des zurücktretenden André Auderset soll Anita Treml Nidecker (64) das Präsidium der "Interessen-Gemeinschaft Kleinbasel" (IGK) übernehmen.

Die 35-jährige Zahnärztin Anja von Büren wird per 25. April 2022 neue Baselbieter Kantonszahnärztin und Leiterin des Kantonszahnärztlichen Dienstes im Amt für Gesundheit – als Nachfogerin von Ludmilla Strickler, die in Pension geht.

Für die zurücktretende Grossrätin Grüne Marianne Hazenkamp-von Arx (Riehen) rückt Béla Bartha nach.

In Riehen steigen EVP, Grüne und SP im dritten Wahlgang der Gemeinderatswahlen vom 24. April mit Daniele Agnolazza (EVP) ins Rennen.

Wegen massiven Preissteigerungen der letzten Monate an den internationalen Energiemärkten bei Gas sowie laufenden Investitionen in die CO2-Neutralität erhöhen die IWB die Fernwärmetarife ab 1. April um 12,25 Prozent.