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Nach Vorwürfen: SVP-Frehner trennt sich von SVP-Thüring

Nach Enthüllungen über lusches Finanz-Gebaren trennt sich der Basler SVP-Kantonalpräsident Sebstian Frehner von seinem Partei- und Geschäftsfreund Joël Thüring.
Basel, 7. August 2015

In den letzten Tagen richtete die "Basler Zeitung" unangenehme Vorwürfe an die beiden SVP-Politiker Sebastian Frehner (Bild links) und Joël Thüring (Bild rechts). Kantonalpräsident und Nationalrat Frehner habe sich im eidgenössischen Wahlkampf vor vier Jahren mit dem vergangenen Februar verstorbenen Grossrat Karl Schweizer überworfen, weil er von denm damaligen Nationalrats-Kandidaten Schweizer und Lorenz Amiet beschaffte und für den Nationalrats-Wahlkampf bestimmte Adresse für seinen eigenen, im kleinen Kreis beschlossenen Ständerats-Wahlkampf benützt und für die Spenden sein privates Konto statt jenes der Partei angegeben habe.

Frehner habe Joël Thüring, Mitarbeiter der gemeinsamen Beratungsfirma "Aspero", für den Versand verantwortlich gemacht, aber hinterher nach einer parteiinternen Ermittlung den Betrag von 10'805 Franken an die Partei zurückbezahlt. Die Umstände um die Senden-Affäre und die Art der Erfindung seiner Ständerats-Kandidatur waren massgeblich die Ursache eines Putsch-Versuchs gegen Frehner, der jedoch scheiterte.

Die Vorwürfe gegen Thüring betreffen seinen wiederholt schwierigen Umgang in Geld-Angelegenheiten. So habe der 31-jährige Politiker wiederholt wegen Nichtbezahlens der Militärersatzsteuer betrieben werden müssen – bis zur Pfändungsankündigung. Thüring hatte vor zehn Jahren in seiner Funktion als Präsident der Jungen SVP schon ein gröberes Problem, als er 4'000 Franken aus der Parteikasse entwendete und als Präsident zurücktreten musste. Später zahlte er den "ausgeliehenen" Betrag zurück.

Heute Freitagnachmittag nun die Stellungnahme: Frehner teilt in einem Communiqué mit, dass er sich von Thüring trenne und aus der "Aspero AG" ausscheide. Die operative Trennung erfolge in den nächsten Wochen. Thüring habe "Mühe, finanzielle Angelegenheiten ordnungsgemäss zu erledigen". Frehner weiter: "Diese Schwäche gefährdet meine Reputation als Geschäftsmann und Nationalrat."

Gleichzeitig verurteilte die SVP Basel-Stadt in einem Communiqué "die Hetzkampagne" der "Basler Zeitung" gegen die beiden Politiker.



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"Das zweite politische Vorhaben jenseits der ausgelutschten Parkplatz-Debatte, die als eine Art Kitt fungiert, ..."

Tageswoche online
vom 3. April 2018
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War nicht eher der fungierte Kitt ausgelutscht?

In einem Satz


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• Nach den Kontrollen an der vergangenen Basler Fasnacht bleiben Pferde von Chaisen und Vorreitern weiterhin erlaubt.

• Die 43-jährige Elisabeth Heer Dietrich wurde mit 82 von 84 Stimmen glanzvoll zur neuen Baselbieter Landschreiberin gewählt.

• Die Revitalisierung der unteren Wiese hat sich aufgrund der vielen Hochwasser um den Jahreswechsel so stark verzögert, dass das Basler Tiefbaumt sie nicht rechtzeitig vor der Fischschonzeit abschliessen konnte und bis Ende Mai pausieren muss.

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Matthias Hubeli, Leiter des Polizeistützpunkts Liestal und stellvertretender Leiter der Sicherheitsabteilung Ost, wird Geschäftsführer des Eidgenössischen Schwing- und Älplerfests 2022 in Pratteln.

• Der von der Wirtschaftskammer Baselland eingereichten Gesetzesinitiative "Für eine faire steuerliche Behandlung der Wohnkosten" (Wohnkosten-Initiative) stellt die Regierung einen Gegenvorschlag gegenüber.

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Melchior Buchs (FDP) ist neuer Gemeindepräsident von Reinach, indem er mit 2'544 Stimmen die CVP-Kandidatin Béatrix von Sury (CVP) mit 2'452 Stimmen knapp schlug.

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