Regenwald-Bedrohung: Credit Suisse wehrt sich

Basel, 20. Februar 2007

Keinen Grund sieht die Credit Suisse Group (CS), sich von der Organisation des bevorstehenden Börsengangs des umstrittenen malaysischen Holzkonzerns Samling zurückzuziehen. Die CS war am Donnerstag vom Bruno-Manser-Fonds (BMF) und der Erklärung von Bern (EvB) aufgefordert worden, dieses Geschäft fallen zu lassen und sodann klare Standards für die Behandlung von Umwelt- und Menschenrechtsfragen zu erstellen.

In einer späten Antwort auf eine Anfrage von OnlineReports von letzter Woche erklärt nun CS-Sprecher Alex Biscaro, die Transaktion mit Samling sei bankintern einem umfassenden "Risiko-Überprüfungsprozess" unterzogen worden. Damit sei auch die Einhaltung der lokalen Umwelt- und Zertifizierungsbestimmung wie auch die internationalen Standards der nachhaltigen Waldbewirtschaftung durch Samling geprüft worden: "Deshalb nehmen wir derartige Vorwürfe ernst, und wir werden weiterhin die Einhaltung der lokalen Gesetze und internationalen Waldbewirtschaftungsstandard durch Samling verfolgen."

Auch wehrt sich der Bankkonzern gegen die Behauptung seiner Kritiker, er verfüge über keine transparenten Richtlinien für die Einhaltung der Menschenrechte und des Umweltschutzes. In der Tat wende die CS-Gruppe "umfassende Standards" im Bereich der Nachhaltigkeit an, die international anerkannt seien. Biscaro: "Dabei integriert die Credit Suisse Umwelt-, Menschenrechts- und andere gesellschaftlichen Aspekte in ihre Geschäftstätigkeit." Zur Anwendung gelange ein ausgeklügeltes System, das sicherstelle, "dass Transaktionen mit signifikanten Umwelt-, Menschenrechts- oder Gesellschaftsaspekten vertieft analysiert und speziell bewilligt werden müssen".

Dies sieht BMF-Geschäftsleiter Lukas Straumann im Zusammenhang mit der teils illegal rodenden Samling-Gruppe nicht bestätigt in Sarawak. Es sei für ihn nicht nachvollziehbar, dass ein Schweizer Konzern, der wohl auch schon einmal etwas vom Regenwaldschützer Bruno Manser gehört habe, trotzdem eine Geschäftsbeziehung mit Samling eingehe. Dieser Rodungs- und Handelskonzern sei nach wie vor "massgeblich an der Abholzung der Sarawak-Regenwälder und der Zerstörung des Lebensraums des indigenen Volks der Penan" beteiligt.

Erich Manser, der Bruder des verschollenen Bruno, erklärte im Namen der Familie an die Adresse von CS-Verwaltungsrat-Präsident Oswald Grübel: "Es macht uns traurig, dass sich eine Schweizer Bank auf solch ein Geschäft einlassen kann. Die Firma Samling steht für all das, wogegen mein Bruder Bruno sich jahrelang engagiert hat. Wir bitten Herrn Grübel, die Zusammenarbeit mit Samling sofort zu stoppen." Erich Manser hat auf verschiedenen Suchexpeditionen nach seinem 2000 verschwundenen Bruders die fortschreitenden Verwüstungen durch Samling in Penanland beobachten können.

Unterdessen hat auch die deutsche Organisation "Rettet den Regenwald" eine Email-Kampagne an die Adresse der CS-Leitung gestartet - mit der Aufforderung, das Samling-Geschäft umgehend fallen zu lassen.



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"Steuervoralge 17"

CVP
Communiqué vom
11. Dezember 2018
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Kein gutes Omen, wenn die Vorlage schon zur Alge mutiert ist.

RückSpiegel


Telebasel zitierte zur Einleitung des "Sonntalks" über Prämienverbilligungen aus dem OnlineReports-Kommentar "Anton Lauber muss sozialer werden".

Die NZZ nimmt in ihren Hintergrund-Artikel über "Basel in der Abseitsfalle" auf einen OnlineReports-Leitartikel Bezug.

Eine Kolumne in der Basler Zeitung erinnert daran, dass OnlineReports über die Verlegung der Tram-Haltestelle vom Spalentor in die Spalenvorstadt berichtet hat.

Die Basler Zeitung publiziert aus Anlass des 20-jährigen Bestehens von OnlineReports ein ausführliches Porträt zur Entwicklungsgeschichte.

Prime News führte aus Anlass des 20-jährigen Bestehens von OnlineReports ein ausführliches Interview mit Chefredaktor Peter Knechtli.

In ihrem Bericht über einen hartnäckigen Streit um das Basler Restaurant "Löwenzorn" nimmt die Basler Zeitung auf einen früheren OnlineReports-Bericht Bezug.

Die Nachrichtenagentur SDA erwähnt OnlineReports und seine schwarzen Zahlen seit zwanzig Jahren im Zusammenhang mit der Einstellung der "Tageswoche".

Der Basler Zeitung fiel in einem Leserbrief in OnlineReports auf, dass der frühere Baselbieter Polizeisprecher auf der SVP-Liste für den Landrat kandidiert.

Telebasel, nau.ch und 20 Minuten bezogen sich in ihren Beiträgen über Sachbeschädigungen gegen die Jüdische Genossenschafts-Metzgerei auf OnlineReports.

Im Interview mit Claudia Sigel geht die Basler Zeitung auf eine Aussage der Baselbieter CVP-Präsidentin Brigitte Müller in einem OnlineReports-Interview ein.

In ihrem Bericht über das Ja der Wettbewerbs-Kommission zur Übernahme der "Basler Zeitung" durch Tamedia erwähnt die NZZ auch OnlineReports.

Die BZ Basel, Telebasel und die Basler Zeitung nahmen die OnlineReports-Nachricht vom Tod der FCB-Legende Peter Ramseier auf.

Prime News geht in ihrem Überblick über die Perspektiven des Medienplatzes Basel auch auf OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung geht in ihrem Bericht über den "Spagat der CVP-Präsidentin" Brigitte Müller auf ihre Aussagen im OnlineReports-Interview ein.

Die Basler Zeitung, die Basellandschaftliche Zeitung, Prime News und Telebasel zitierten in ihren Berichten zur Baselbieter CVP aus dem OnlineReports-Interview mit Parteipräsidentin Brigitte Müller.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


• Die Baselbieter Regierung will bei der Staatssteuer den Vergütungszins für das Jahr 2019 bei 0,2 Prozent belassen, ebenso bleibt der Verzugszins bei 6 Prozent.

• Die Bau- und Raumplanungs-Kommission des Basler Grossen Rates spricht sich für den Neubau von Staatsarchiv und Naturhistorischem Museum im St. Johann-Quartier aus.

Matthias Gysin, heute Verwaltungsleiter in der Gemeinde Aesch, wird ab 1. April 2019 neuer Geschäftsführer des "Verbandes Basellandschaftlicher Gemeinden" (VBLG) und Nachfolger von Ueli O. Kräuchi.

• Das Projekt eines Ozeaniums des Basler Zoos hat mit starkem Wellengang zu kämpfen: Das gegnerische Komitee reichte fast 5'000 Referendums-Unterschriften ein, wodurch es zu einer Volksabstimmung kommen wird.

Yvette Harder wird per 18. März 2019 neue Generalsekretärin des Basler Finanzdepartements und damit Nachfolgerin von Alexandra Schilling, die in die Kommandoabteilung der Kantonspolizei wechselte.

• Der frühere Baselbieter SP-Regierungsrat Urs Wüthrich-Pelloli übernahm an der ordentlichen Mitgliederversammlung des Fördervereins Universität Basel von Jean-Luc Nordmann das Präsidium.

• In weniger als sieben Wochen sammelte das parteiunabhängige Komitee "Kein Parkhaus unter dem Tschudi-Park" mehr als 3500 Unterschrift'en für seine Petition.

• Die Baselbieter Regierung beantragt dem Landrat, dem Staatspersonal für das Jahr 2019 einen Teuerungsausgleich von 1,4 Prozent auszurichten.

Elena Hermann wird neue Leiterin der Staatlichen Schlichtungsstelle für Mietstreitigkeiten Basel-Stadt und löst Ernst Jost ab, der per Ende Jahr in Pension gehen wird.

• Das Basler Komitee gegen die kantonale Vorlage zur "Steuervorlage 17", das sich aus linken Parteien und Gewerkschaften rekrutiert, hat 3'300 Unterschriften für das Referendum gesammelt.

Andreas Häner, von 2009 bis 2015 schon Vorstandsmitglied, wird neuer Geschäftsführer des Basler Heimatschutzes und damit Nachfolger von Paul Dilitz, der nach elfjähriger Tätigkeit in den Ruhestand tritt.

Daniel Roth (61) wird im Baselbiet neuer Leiter des Rechtsdienstes von Regierung und Landrat, als Nachfolger von Hans Jakob Speich, der sich vorzeitig pensionieren lässt.

Irene Heinimann wird neue Baselbieter Kantonsapothekerin und folgt als bisherige Stellvertreterin auf Hans-Martin Grünig, der Ende Dezember in Pension geht.

• Vertiefte Kostenkontrollen zum Umbau der Kunsteisbahn Sissach zur geschlossenen Halle zeigen, dass der Bau bis zu zehn Prozent teurer wird als vorgesehen.

• Der Baselbieter alt Landratspräsident Jürg Degen und der Läufelfinger Gemeindepräsident Dieter Forter sind von "Pro Bahn Schweiz" für ihr Engagement zur Erhaltung des "Läufelfingerlis" mit dem Preis "Premio Pro Spez 2018" ausgezeichnet worden.

Steigende Bildungs- und Sozialkosten belasten das Ergebnis der Gemeinde Reinach, so dass für 2019 ein Defizit von 1,67 Millionen Franken budgetiert werden muss.

Olivier Aebi wird per 1. Februar 2019 neuer CEO des Basler Ingenieur- und Planungsunternehmens Gruner AG und Nachfolger von Kurt Rau ab, der die Gruner-Gruppe interimistisch leitet.

• Aufgrund einer umfassenden Kontrolle der Stadtgärtnerei müssen im Kanton Basel-Stadt 229 Bäume zum grössten Teil aus Sicherheitsgründen gefällt und ersetzt werden; die Liste der betroffenen Bäume wird im Kantonsblatt vom 10. Oktober publiziert.

Andrea Schenker-Wicki, die Rektorin der Universität Basel, ist durch den Universitätsrat für weitere vier Jahre bestätigt worden.

• Am 1. Oktober beginnen in Basel die Vorarbeiten für den Bau des unterirdischen Kunstmuseum-Parkings mit der Umlegung unterirdischer Leitungen.