"Lehrer H." nochmals verurteilt: Es wird immer teurer

Auch Exponenten der Basler Justiz klagten erfolgreich gegen den pseudonymen Internet-Mobber "Lehrer H.": Die Staatsanwaltschaft hat ihn jetzt zu einer bedingten Gefängnisstrafe verurteilt.
Basel/Sarnen, 16. August 2019

Der für seine brachialen anonymen Online-Kommentare gegen Staatsangestellte bekannt gewordene Basler "Lehrer H." erhält laut Recherchen von OnlineReports einen weiteren Denkzettel von der Justiz: Die Obwaldner Oberstaatsanwältin Esther Omlin hat den ehemaligen Lehrer des "Brunnmatt"-Schulhauses vor wenigen Tagen per Strafbefehl wegen Verleumdung und falscher Anschuldigung zu einer bedingten Gefängnisstrafe von fünf Monaten mit einer Probezeit von zwei Jahren und einer Busse mit Abschlussgebühr von gesamthaft 1'750 Franken sowie der Übernahme der Verfahrenskosten verurteilt.

Das Urteil ist die Folge von mehreren Strafanzeigen, die Staatsanwältin Eva Eichenberger und Strafgerichtspräsident Lucius Hagemann gegen den heute 58-jährigen aggressiven Blogger eingereicht hatten. Eichenberger vertritt die Ankage gegen "Lehrer H.", Hagemann war Präsident des Strafgerichts, das ihn in erster Instanz verurteilt hatte.

Kosten unabschätzbar

Mit der Bearbeitung der Strafanzeigen war aus Gründen der Unbefangenheit die Obwaldner Oberstaatsanwältin Omlin beauftragt worden.

In den zahlreichen Onlineforums-Kommentaren wimmelt es nur so von ehrverletzenden Anwürfen gegen die Staatsanwältin und den Gerichtspräsidenten. Nach Ansicht von Staatsanwältin Omlin bestehen genügend Indizien zur Feststellung, dass "Lehrer H." Urheber mehrerer Onlineforen war, von denen aus die verleumderischen Verbal-Attacken abgefeuert wurden.

Nach Informationen von OnlineReports wird "Lehrer H.", der sämtliche Rechtsmittel ausschöpft, auch dieses Strafbefehl-Urteil weiterziehen, so dass sich wiederum das Basler Strafgericht damit wird auseinandersetzen müssen. Die Kosten zulasten des Staates, die diese Endlos-Verfahren verursachen, sind unabschätzbar. Aber auch "Lehrer H." muss mit immer höheren Kosten rechnen: Allein aus der ersten Instanz mit 56'000 Franken.

"Lehrer H." bleibt unbeeindruckt

Letzten Dienstag hatte das Basler Appellationsgericht unter dem Vorsitz von Claudius Gelzer den Angeklagten wegen Verleumdung zu einer bedingten Gefängnisstrafe von zehn Monaten verurteilt. "Lehrer H." zeigte sich vom Urteil unbeeindruckt: Einen Tag später stellte er einen Kommentar ins Netz, in dem er Gelzer als "Bundesrechtsbrecher" bezeichnet.




Weiterführende Links:
- Staatsanwältin verlangt 2,5 Jahre unbedingt für ex-Lehrer
- Online-Verleumdung: Zwei Jahre für den "Lehrer H."
- Internet-Mobbing: "Lehrer H." legt Berufung ein
- Appellationsgericht entliess "Lehrer H." aus Sicherheitshaft
- Urteil zu Internet-Mobbing: "Lehrer H." hat verleumdet
- "Lehrer H.": Staatsanwältin Esther Omlin muss ihn anklagen
- Verleumder "Lehrer H." erhält nur noch zehn Monate bedingt
- Wie sich "Lehrer H." als Internet-Desperado verrannte
- Immer mehr Gift-Spritzen aus dem virtuellen Hinterhalt


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"Der Schwefelgeruch des Mauschelns"

BZ
vom 27. August 2019
über das Schwingfest
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Es mauschelt sich so schweflig – und das am Schwingfest.

RückSpiegel


Die BZ nahm den OnlineReports-Primeur über eine Rückzahlung der wegen Veruntreuung angeklagten ex-Kassierin der katholischen Krichgemeinde Grellingen auf.

Die Basler Zeitung greift in ihrem Bericht über die E-Trottinett-Anarchie auf ein OnlineReports-Interview zurück.

In ihrem Bericht über die Hühnerhaltung auf einem Basler Mehrfamiienhaus nimmt die BZ Bezug auf eine frühere Recherche von OnlineReports.

Die BZ bezog sich in ihrer Recherche über die Abgänge von Kaderärzten am Kantonsspital Baselland auf einen Bericht in OnlineReports.

Die BZ berief sich in einem Bericht über die Massenkündigungen am Schorenweg auf eine OnlineReports-News.

Die Schweiz am Wochenende und die Basler Zeitung haben die OnlineReports-News über den Bombenalarm am EuroAirport aufgenommen.

Das SRF-Regionaljournal, Telebasel, die Schweiz am Wochenende und Prime News haben den OnlineReports-Primeur über die Schliessung des Basler Kinos "Rex" nachgezogen.

In ihrem Bericht über den Gelterkinder Antennenposter-Streit bezog sich die Basler Zeitung auf OnlineReports.

Die BZ nahm die OnlineReports-News über den Rücktritt der Basler Unispital-Verwaltungsrätin Irmtraut Gürkan aus dem Vorstand des Universitäts-Klinikums Heidelberg auf.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


Designierte Verwaltungsratspräsidentin der Schweizerischen Rheinhäfen ist Martina Gmür, Petra Mösching wird Mitglied des Verwaltungsrats.

Der Verein Region Oberbaselbiet wählte den aus dem Fricktal stammenden Gerry Thönen, der die Oberbaselbieter Gemeinden bis zur Gründung des Regionalvereins betreute, zum Geschäftsführer.

Anlässlich der Feierlichkeiten zum 70-Jahr Jubiläum der diplomatischen Beziehungen zwischen der Schweiz und Israel organisiert die Schweizer Botschaft in Israel im September diverse Anlässe mit Bezug zu Basel.

Die Parteileitung des CVP-Wahlkreises Liestal hat einstimmig beschlossen, Elisabeth Augstburger für die Ständeratswahlen vom 20. Oktober zu unterstützen.

Schweizerische Rheinhäfen: Benedikt Weibel hat seinen Rücktritt als Verwaltungsrats-Präsident per 31. Dezember 2019 bekannt gegeben; Martin Dätwyler, Direktor der Handelskammer beider Basel, trat per 30. Juni zurück.

Beat Tschudin (48), seit rund zwölf Jahren den Fachbereich Fahrzeugbewirtschaftung der Baselbieter Polizei, übernimmt ab Dezember die Leitung des Fahrzeugwesens der Bau- und Umweltschutzdirektion als Nachfolger von Christian Oberhausser, der Ende August in vorzeitige Pension geht.

• Das Basler Gesundheits-Departement hat den Umzug von der St. Alban-Vorstadt an seinen neuen Hauptstandort an der Malzgasse 30 in Basel abgeschlossen.

Tom Ryhiner und Balz Stückelberger wurden an einer ausserordentlichen Generalversammlung in den Verwaltungsrat der St. Clara AG und damit gleichzeitig in den Verwaltungsrat des Claraspitals gewählt.

• Am 21. Juni fand der Spatenstich für den Neubau des Schweizerischen Tropen- und Public Health-Instituts) im BaseLink-Areal in Allschwil statt.

• Die Generalversammlung der "SVP Frauen Basel-Stadt" wählte Gianna Hablützel-Bürki einstimmig zur neuen Präsidentin.

• Nach elfjähriger Tätigkeit als Bürgerrätin der Basler Bürgergemeinde tritt die Juristin Gabriella Matefi auf Ende Jahr zurück.

• Die Nationalratsliste der Jungen LDP: Benjamin Grob, Emélie Dunn, Benjamin von Falkenstein, Adrienne Strahm und Michael Hug.

• Der frühere BVB-Kommunikations-Chef Stephan Appenzeller tritt die Nachfolge von Stephan Maurer als Präsident der IGöV Nordwestschweiz an.

• Die Nationalrats-Kandidierenden der EVP Baselland: Elisabeth Augstburger, Liestal; Sara Fritz, Birsfelden; Martin Geiser, Gelterkinden; Andrea Heger, Hölstein; Werner Hotz, Allschwil; Lukas Keller, Bottmingen

• Die Stadt Weil am Rhein und der Kanton Basel-Stadt veranstalten gemeinsam einen städtebaulichen Studienauftrag für das Areal Otterbach Süd in Weil am Rhein, das sich im Eigentum der Einwohnergemeinde der Stadt Basel befindet.

• Der SP-Vizepräsident Mustafa Atici tritt Ende Mai aus dem Grossen Rat zurück und nach damit seiner Nachfolgerin Michela Seggiani Platz.

• Die Wintersingerin Nicole Roth wird neue Präsidentin der Jungen SVP Baselland (JSVP BL).