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Landrats-Kommission will Ende des "Läufelfingerli"

Die Bau- und Planungskommission des Baselbieter Landrates will das "Läufelfingerli" als Bahnlinie aufheben und durch einen Bus ersetzen. Rot-Grün wehrt sich.
Liestal, 1. März 2017

Die seit langem diskutierte Preisgabe der Bahnlinie "Läufelfingerli" (S9, Bild) auf der SBB-Strecke Sissach-Läufelfingen-Olten durch das Homburgertal könnte bald Realität werden: Die vorberatende Kommission des Landrates kommt in ihrem Bericht zum 8. Generellen Leistungsauftrag im Bereich des öffentlichen Verkehrs für die Jahre 2018 bis 2021 mehrheitlich zum Schluss, das "Läufelfingerli" durch einen Busbetrieb zu ersetzen. Grund, so heisst es im Bericht: "Diese Linie erfüllt die Anforderung an den Mindest-Kostendeckungsgrad von 25 bis 30 Prozent nicht."

Laut der Bau- und Planungskommission könne mit der Umstellung auf Bus nicht nur gespart werden, vielmehr werde auch der Takt im Tal verdichtet, in dem die allermeisten Bewohner von der vorgeschlagenen Lösung profitierten.

Sparmassnahme im Unterbaselbiet

Als weitere Sparmassnahme beantragt die Kommission das Angebot auf den Unterbaselbieter Buslinien 47, 60, 61, 62, 63, 64 und 65 um jeweils maximal fünf Kurspaare zu reduzieren.

Geplant ist aber auch eine Angebotserweiterung. So sollen auf den Linien 91 (Abschnitt Bretzwil-Reigoldswil), 92 und 93 von Montag bis Freitag jeweils 13 Kurspaare verkehren. Mit knappem Mehr möchte die Kommission auch, dass auf den Linien 91, 92, 93, 108 und 109 am Wochenende drei bis sechs Kurspaare verkehren sollen.

Kritik von Rot-Grün

Rot-Grün wendet sich scharf gegen die Anträge. Die SP bezeichnet die Abschaffung des "Läufelfingerli" als "schlechten Witz". Erst vor kurzem seien die Perrons auf dieser Strecke modernisiert und erneuert worden. Der aktuell niedrige Kostendeckungsgrad der Linie sei "teilweise von Kanton und SBB selbst verschuldet" worden: Die S9 habe schlechte Anschlüsse in Olten, was viele ÖV-Reisende vertrieben habe.

Die Grünen Baselland sind "schockiert" darüber, dass die Kommission im Unterbaselbiet "die bestgenutzten und rentabelsten Buslinien ausdünnen" will. In den Randregionen soll das Bus-Angebot mindestens am Wochenende erhalten bleiben. Ausserdem soll die Diskussion um das "Läufelfingerli" aus der Vorlage herausgelöst und separat entschieden werden.



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"Weinstein setzte Spione auf Opfer ab"

BZ Basel
vom 8. November 2017
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... nachdem er sie zu Miniaturen erniedrigt hatte.

RückSpiegel


Der Tages-Anzeiger und 20 Minuten nahmen in ihren Berichten über den gefährlichen Zwischenfall mit einem Intercity-Zuges der SBB in Stein-Säckingen auf OnlineReports Bezug.

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Im Bericht über Rechtsprobleme des Bordells an der Basler Amerbachstrasse zitiert Barfi aus OnlineReports.

Ausführlich geht die Basler Zeitung auf einen kritischen OnlineReports-Gastkommentar über den Eigenmietwert-Steuerfall um Rösly M. ein.

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barfi, die BZ Basel, die Tageswoche, die Badische Zeitung und das Baublatt haben die OnlineReports-Story über den Abbruch des "Rostbalkens" und die geplanten Hochhäuser beim Basler Bahnhof SBB aufgenommen.
 
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Die BZ Basel und das Regionaljournal gingen aktuell auf die OnlineReports-Recherche über einen Manipulations-Versuch der BVB-Direktion im Vorfeld der Wahlen in die Personalkommission ein.

Barfi zog die OnlineReports-Story über die umstrittene Umnutzung des "FKK-Clubs" in ein Bordell an der Amerbachstrasse in Basel nach.

Der Landbote nahm die OnlineReports-Story über den Stromeinkauf der Gemeinde Muttenz beim Stadtwerk Winterthur auf.

Die OnlineReports-News über den Personalabbau auf der Basler Hauptpost wurde durch Telebasel aufgenommen.

Telebasel online ging in seinem Bericht über die SP-Prämieninitiative auf einen Kommentar von OnlineReports ein. 

Die Weltwoche zitierte in ihrem Bericht über den Basler Scharia-Befürworter Aziz Osmanoglu aus einem Gerichts-Bericht von OnlineReports.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


• Das Basler Energieunternehmen IWB plant, im Februar 2018 elf neue Ladesäulen für Elektrofahrzeuge in Quartierstrassen auf Allmend zu installieren.

• Entgegen der Parole der kantonalen CVP sagte der CVP-Wahlreis Liestal Nein zum "8. Generellen Leistungsauftrag für den öffentlichen Verkehr" und damit Ja zum "Läufelfingerli".

Raymond Cron wird als Nachfolger von Andreas Büttiker ab 1. Januar 2018 neues Verwaltungsratsmitglied des EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg.

• Der Basler Grosse Rat hat die Standesinitiative der SP gegen der Schliessung von Quartier-Poststellen überwiesen.

• Die bürgerlichen Jungparteien von Basel-Stadt ziehen ihre Zweirad-Initiative zurück, da sie mit dem vom Grossen Rat beschlossenen Gegenvorschlag ihre Hauptforderungen als erfüllt betrachten.

• Die Baselbieter Wahlen des Landrats und des Regierungsrats für die Amtsperiode vom 1. Juli 2019 bis 30. Juni 2023 finden am 31. März 2019 statt.

• Weil mit dem als Gegenvorschlag verabschiedeten neuen Bürgerrechtsgesetz und den Anpassungen auf Bundesebene die Anliegen der Initianten erfüllt sind, zieht die SVP Basel-Stadt ihre Volksinitiative "Keine Einbürgerung von Kriminellen und Sozialhilfeempfängern" zurück.

• Mit der Gründung der Sektion Waldenburg wollen die Grünen Baselland im Wahlkreis Waldenburg den verlorenen Landratssitz zurück erobern.

• Der Binninger Mike Keller ist neuer Präsident des Trinationalen Eurodistricts Basel (TEB) bis Frühjahr 2019 und somit Nachfolger des neuen Basler Stadtentwickers Lukas Ott, der alle politischen Ämter niederlegt.

• Der an der Harvard-Universität arbeitende Forscher Professor Alexander F. Schier wird ab 2018 neuer Leiter des Biozentrums der Universität Basel.

• Das Unternehmerpaar Marc Friedrichsen und Julia Reidemeister übernahm Mitte Oktober die "Boutique Danoise" an der Aeschenvorstadt in Basel im 50. Jahr ihres Bestehens von Thomas und Astrid Bachmann.

Hoffmann-La Roche will bis ins Jahr 2020 den Wasserverbrauch pro Mitarbeitenden um zehn Prozent senken.

• Da die Prämien der obligatorischen Krankenversicherung in Basel-Stadt im kommenden Jahr um durchschnittlich 4,5 Prozent ansteigen, passt die Regierung die Prämienbeiträge des Kantons für Haushalte mit bescheidenem Einkommen im gleichen Umfang an.

• Für den 9. Basler Pop-Preis sind folgende Bands nominiert: Alma Negra (Electronic World Music, Basel), Audio Dope (Electronic Music, Basel), Schammasch (Avantgarde Metal, Liestal), We Invented Paris (Indie-Pop, Liestal) und
Zeal & Ardor (Black Metal/Gospel, Basel.

• Weil sich FDP und SVP nicht auf eine gemeinsame Kandidatur für die Ersatzwahl in den Stadtrat von Liestal einigen konnten und "alle offiziell Kandidierenden wählbar" sind, verzichtet die CVP auf eine Wahlempfehlung.

• Die Wettbewerbs-Kommission hat entschieden, den geplanten Zusammenschluss zwischen dem Universitätsspital Basel und dem Kantonsspital Baselland ohne Auflagen zu genehmigen.