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"Präzis und Kopflos": Umstrittener Schutzbach-Blog

Schutzbach und BaZ: Das grosse Wundern hinterher

Aussperrung als links-ideologische Strategie: Wie ein Anti-SVP-Blog zu Spätzünder wurde


Von Peter Knechtli


Natürlich sind die Gedanken frei. Und selbstverständlich machen sich mit mir zahlreiche Zeitgenossen zu Recht darüber Sorgen, wie weit rechts sich die zunehmend autokratisch-populistisch geführten Weltgesellschaften noch entwickeln und auf welche Weise freiheitliche Systeme verteidigt werden können. Die Basler Feministin Franziska Schutzbach, Lehrbeauftragte für Gender-Studies an der Universität Basel und Mitglied der kantonalen Gleichstellungs-Kommission, tut das auch. Sie ist aber an der "Basler Zeitung" aufgelaufen. Und die BaZ an ihr.

Es ging um einen Aufsatz der Doktorandin in ihrem privaten Blog "Präzis und Kopflos", in dem sie unter dem Titel "Sofortiger parlamentarischer Ungehorsam" nach aussen kehrte, was in der Intimsphäre ihres Gedanken-Orbits an Strategien gegen rechts wuselte: Keine Inserate mehr in der "Weltwoche", Boykott von Rechtsnationalen durch Taxiunternehmen und Fluggesellschaften, Aussperren von SVP-Anlässen aus Veranstaltungsorten, Hotels und TV-Talksendungen, Mikrofone abschalten. Zeitungen, meinte sie, sollen rechtslastige Exponenten totschweigen.

Die BaZ machte den Eintrag vom Mai 2016 öffentlich, liess die SP-Präsidenten Pascal Pfister (BS) und Adil Koller (BL) sich von Schutzbach distanzieren, fragte, ob die Forscherin an der Universität "noch tragbar" sei und meldete schliesslich  triumphal den Höhepunkt, auf den auch OnlineReports hereinfiel. Titel: "Schutzbach verliert Auftrag".


"Ein Blog hat denselben Öffentlichkeits-Status
wie ein Nachrichten-Medium."



E
s folgte ein landesweites ideologisches Donnergrollen, an dem drei Facetten auffielen. Zum einen schienen Schutzbach und ihre Supporter zu glauben, dass ihr Boykott-Text den privaten Schutz des Faradayschen Käfigs geniesst und in keiner Weise mit ihrem Lehrauftrag an einer öffentlichen Hochschule in Verbindung gebracht werden dürfe. Das war naiv: Gerade als Doktorandin müsste ihr bewusst sein, dass auch ein Ein-Frau-Blog denselben Öffentlichkeits-Status hat wie ein Nachrichten-Medium. Sie kann sich nicht darauf berufen, sie habe ihre rabiaten Kampf-Ideen gegen rechts nur im privaten Kreis verbreiten wollen. Anders als Gedanken sind Blogs eben nicht frei.

Aber auch der junge BaZ-Redaktor Serkan Abrecht, von der "NZZ am Sonntag" etwas fantasievoll als "Medienpolizist" markiert, ist in einem Aspekt der Schutzbach-Story gestolpert. Er schrieb seine Zielperson von der Uni weg, indem er ein Zitat mit einem einzigen Wort ins Gegenteil verkehrte: "Frau Schutzbach hat für das nächste Semester keinen Lehrauftrag erhalten", zitierte er den Dekan der Historisch-Philosophischen Fakultät. Der so erweckte Eindruck: Schutzbach sei von der Uni-Leitung sanktioniert und aufgrund der BaZ-Artikelserie der Lehrauftrag entzogen worden.

Rektorin Andrea Schenker-Wicki hatte der Deutschen zwar deutlich zu verstehen gegeben: "Die Vorschläge von Frau Schutzbach entsprechen nicht der Art und Weise, wie in der Schweiz Politik betrieben wird."

Doch rausgeworfen wurde sie nicht. Denn Dekan Walter Leimgruber hatte auf die schriftliche BaZ-Anfrage nur geantwortet "Frau Schutzbach hat für das nächste Semester keinen Lehrauftrag". Damit wollte er bloss aussagen, dass ihr Lehrauftrag Ende Januar ausläuft. Das entscheidende Wort "erhalten", das der Story einen völlig andern Drall gibt ("Schutzbach verliert Auftrag"), führte der Autor eigenmächtig ins Zitat hinzu.

Leimgruber hatte in seinen Antworten an die BaZ – hier offenbart sich der beschränkte Erkenntnisgewinn der Mail-Recherche – allerdings nur gerade das absolute Minimum an Informationen preisgegeben und damit möglicherweise falschen Spekulationen Raum gewährt. Dass die BaZ daraus den nicht belegbaren Schluss zog, war ein fataler Fehler. Aber auch Leimgruber hätte sofort Klartext reden und zweifelsfrei erklären müssen, dass Schutzbach aus freiem Willen keinen Antrag auf eine Fortführung des Lehrauftrags gestellt hat.


"Die Ablenkung von Schutzbachs Ungehorsam-
Elaborat kam vielen wie gerufen."



T
apfer stellte sich die BaZ in einem Leitartikel hinter ihren jungen Kollegen, der an einer Basler SP-Versammlung von einzelnen Genossen ausgebuht wurde: Was er in den letzten Tagen an "verbalen Prügeln abbekommen" habe, müsse sich "selbst ein Journalist nicht gefallen lassen". Berichtigt und entschuldigt hat sich die BaZ nicht. Am überdrehten Titel wird nichts geändert, das manipulierte Zitat bleibt. Abrecht sagte zu OnlineReports, er habe Anlass zur Zitat-Erweiterung gehabt aufgrund von Informationen, wonach die Spitze des Universitätsrates bei der Rektorin gegen Schutzbach interveniert habe.

Dem Fan-Lager der Feministin kam die Ablenkung vom Hauptthema – Schutzbachs Ungehorsam-Elaborat – wie gerufen. Es und ihr nahestehende Journalisten, die meist kaum noch brisante Recherchen anstellen und statt dessen Meinungen abgeben, nahmen nun die "Blocher-Medien" und ihre schreibenden Akteure ins Visier. "Die Skandalisierung dieses Blogeintrags" sei "lächerlich", schrieb das Zürcher "Magazin"; trotzdem wälzte es ihn über eineinhalb Seiten aus. Ein Redaktor dieses früheren "Tages-Anzeiger-Magazins", das am Samstag auch der "Basler Zeitung" beiliegt, ist der Lebenspartner Schutzbachs.

"Magazin"-Redaktor Daniel Binswanger setzte nun seinerseits zu einem dunklen Szenario an: Ihm schwante schon, "dass die SVP die Definitionsmacht darüber erlangt hat, was an Schweizer Universitäten geforscht und gelehrt werden darf und was nicht".  Universitätsleitung und akademisches Personal müssten jetzt "auf die Barrikaden gehen", gab er die Parole aus. Auf dem Spiel stehe "die Forschungsfreiheit in unserem Land", dramatisiert Binswanger und kulminiert: "Die Lehr- und Forschungsautonomie der Uni Basel ist bedroht."

Das stimmt, festgemacht am Beispiel Schutzbach, eben gerade nicht, weil nicht die Universität dem Lehrauftrag der Links-Feministin ein Ende gesetzt hat, sondern offenbar sie selbst. Vielmehr liesse sich die Frage stellen, ob nicht Lehrbeauftragte mit beschränkter Sensibilität für Öffentlichkeitswirkung verstärkte Achtsamkeit bei der Rekrutierung von Forschenden provozieren. Ob die Basler Universität bei der Lehrauftrags-Vergabe an Schutzbach von ihren Totschweig-Fantasien Kenntnis hatte, bleibt indes offen.

Bemerkenswert ist jedenfalls die Bereitschaft vieler Linker, die Boykott- und Mikrophon-Off-Optionen Schutzbachs zu unterstützen oder sie mindestens konkludent zu dulden. Anders sind die Verharmlosungs-Versuche, die radikalen Thesen seien ja nicht mehr aktuell, nicht zu deuten. Wenn die Autorin ihren Brachial-Text für veraltet, nicht mehr publikationsreif oder inopportun hielte, so hätte sie ihn jederzeit löschen können. Hat sie aber nicht getan.

Unter dem Druck ihrer Genossen sind hingegen die beiden jungen SP-Präsidenten von ihren Schutzbach-kritischen Aussagen in der BaZ zurückgekrebst. Das halte ich für falsch und fahrlässig, weil sie damit rückwirkend Schutzbachs Aussperrungs-Ideen nicht nur tolerieren, sondern sie für akzeptabel halten. Das präsidiale Duo ist damit nicht mehr zum Protest legitimiert, wenn es dereinst zu vergleichbaren Ausgrenzungs-Szenarien von rechts kommt.

5. Dezember 2017

Weiterführende Links:


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"Linke und rechte Besserwisser"

Die Geschichte um Frau Schutzbachs Blog-Eintrag hat deutlich aufgezeigt, wie roh es mittlerweile in unserer Gegend, in Basel, journalistisch zu- und hergeht. Kampagnenjournalismus ist salonfähig geworden, linke und rechte Besserwisser geben kreischende Statements ab, unterstützt von einem Stakkato wutbürgerlicher Kommentarschreibenden auf den Onlinemedien. Unangenehm und bedauerlich ist das.

Eine Aussage im obigen Artikel gibt mir aber wirklich zu denken: "…ihr nahestehende Journalisten, die meist kaum noch brisante Recherchen anstellen und statt dessen Meinungen abgeben…" – ja. Es gibt Journalisten, die höchstens noch Fakten präsentiert, die die eigene Meinung unterstützen.
 
Das kennt man aus der Politik – sollte aber im Journalismus nicht die Regel werden.


Lars Mazzucchelli, Sissach



"Der äussere linke Rand übernimmt"

"Das Private ist politisch." – Womit, wenn nicht mit dieser grossartigen Erkenntnis der Frauenbewegung der siebziger Jahre, könnten Gender- und Sozialwissenschaften ihre Daseinsberechtigung heute sonst rechtfertigen!

Jetzt kommt eine sogenannte Wissenschaftlerin und will eine allgemein gültige Wahrheit auf den Kopf stellen: In den Social Media demonstriert sie ihr Privatestes, nämlich ihre gemeine Gesinnung, untermauert diese mit ihrem rechten Mittelfinger vor wutschnaubender Grimasse nach dem Motto "Wer nicht hören will, muss fühlen" und ist bei all dem überzeugt, ein besserer Mensch zu sein. Sie stellt ihr Seelenleben nackt zur Schau, erwartet Applaus, und lässt jene, die ihr etwas anhaben könnten, glauben, es sei unter einem pubertären Schub passiert. Wer Frau Schutzbach Hetze vorwirft, wird gejagt. Sie wäscht ihre Hände in Unschuld und legt sie in den Schoss. Es übernehmen Figuren und Sympathisanten vom äusseren linken Rand.

Immerhin: Die Uni-Leitung, mit dem Rücken zur Wand, hat die Kurve gerade noch bekommen. Jetzt dürfen wir gespannt sein, was die Fasnacht bringt. Noch brennender aber muss uns an der Doktorarbeit von Frau Schutzbach interessieren, welche Blüten sie hervorbringt. Allseits bekannt ist: Einem zugeknöpften Geist werden keine Erkenntnisse zuteil, da kann man noch so lange fleissig Daten sammeln. Es würde Politik und Gesellschaft jedenfalls gut anstehen, Gender-Studies und kantonale Gleichstellungskommissionen, welche sich von Demokratie zersetzenden Kreaturen wie Schutzbach ihren Kurs bestimmen lassen, unter die Lupe zu nehmen und auf nutzbringende Ergebnisse hin zu überprüfen.

Der Sozialdemokrat Alain Berset wurde zum Bundespräsidenten fürs 2018 mit einem Glanzresultat gewählt. Er mahnte in seinen Dankesrede: "Unser politisches System verlangt, dass wir alle über den eigenen Tellerrand blicken. Wir besitzen in der Schweiz ein seltenes Privileg. Wir müssen uns füreinander interessieren, wir müssen uns in andere hineindenken und ihre Sicht der Dinge verstehen. Ohne Kompromissbereitschaft geht es nicht."

Diese Worte wirken schon fast beruhigend nach der Aufregung um Frau Schutzbach. Dennoch dürfen sie kein Grund sein, einzuschlafen. Im Gegenteil! Denn das Private bleibt politisch.


Irene Koller, Therwil



"Aus meiner Sicht nicht abwegig"

Die Spiesse politischer Gegner, die sich in Abstimmungskämpfen und anderen politischen Auseinandersetzungen gegenüberstehen, sind ungleich. Es können deshalb politische Situationen entstehen, in denen die schwächere Seite, ihre Benachteiligung durch provokative und radikale Aktionen aufzuwiegen versuchen muss.

Ich halte nicht jeden Vorschlag, den Frau Schutzbach gemacht hat, unter diesem Gesichtspunkt für sinnvoll und legitim. Aber dass es zur Verteidigung der Demokratie in absehbarer Zeit nötig werden könnte, Aktionsformen in Aussicht zu nehmen, die als direkte und gewaltfreie den Rahmen formaldemokratischer Verfahren überschreiten, ist aus meiner Sicht nicht abwegig.

Es gäbe in der Schweiz keinen Zivildienst, hätten nicht während Jahren junge Männer in zivilem Ungehorsam den Militärdienst verweigert. Und in Kaiseraugst würde ein Atomkraftwerk strahlen und dampfen, hätten wir uns 1973 nicht dazu entschieden, es mit gewaltfreien direkten Aktionen zu verhindern.


Ruedi Epple, Sissach


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Frisch pubertiert

Küssen, nicht spucken!
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"Kilomattstunde"

OnlineReports.ch
in einer Meldung
vom 30. Mai 2018
über Wind-Energie
in der Region Basel
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Kein Wunder bei diesen lauen Lüftchen.

RückSpiegel


20 minuten online bezeog sich im Bericht über die Email-Affäre um Joël Thüring auf OnlineReports.

Die BZ Basel nahm in ihrer Meldung über Christian Kellers Abgang bei der "Basler Zeitung" Bezug auf eine vorangegangene Nachricht in OnlineReports.

Barfi.ch
und die Gundeldinger Zeitung zogen die OnlineReports-Meldung über den Velofriedhof am Basler Bahnhof SBB weiter.

Die OnlineReports-Erstnachricht vom Tod des ehemaligen Basler Regierungsrates Lukas "Cheese" Burckhardt wurde von Barfi.ch, der BZ Basel, die Basler Zeitung, vom SRF-Regionaljournal und von der Nachrichtenagentur SDA aufgenommen.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-Meldung über die Anschlussberufung der Staatsanwaltschaft zum Urteil gegen den Basler Datenschnüffler-Polizisten auf.

Die BZ Basel zog die OnlineReports-News über den Einbürgerungs-Streit der drei baselstädtischen Bürgergemeinden mit dem Kanton Basel-Stadt und den Gang ans Bundesgericht nach.

Die Schweiz am Sonntag schrieb eine OnlineReports-Nachricht über die rechtlichen Schritte der Wirtschaftskammer Baselland gegen die "Basler Zeitung" ab.

In ihrem Artikel über Markus Ritters Abgang aus dem Basler Präsidialdepartement bezog sich die Basler Zeitung auf OnlineReports.

20 Minuten, die BZ Basel, theworldnews.net, die Basler Zeitung, die Tageswoche, die Bauernzeitung und Telebasel nahmen die OnlineReports-Story über das gescheiterte Projekt von "Urban Farmers" in Basel auf.

Die BZ Basel, die Basler Zeitung und das Regionaljournal zogen die OnlineReports-Meldung über die Schliessung der Basler Buchhandlung "Narrenschiff" nach.

Die Basler Zeitung nahm die OnlineReports-Nachricht vom Tode des früheren BLKB-Bankrats-Präsidenten Werner Degen auf.

In ihrem Bericht über die "FDP Baselland auf seltsamen Wegen" (Schlagzeile) nimmt die Basler Zeitung zentral auf einen OnlineReports-Primeur über den neu auftauchenden Namen Daniel Recher Bezug.

Die Kommentar-Plattform Infosperber geht auf die Berichterstattung von OnlineReports zum Mord an Martin Wagner ein.

In ihrem Kommentar zu "Lukas Engelberger, der Pressezensor" nimmt die Basler Zeitung eine Metapher ("medienrechtliche Namesburka") von OnlineReports auf.

InsideParadeplatz.ch empfahl den Lesern die Lektüre des OnlineReports Porträts des getöteten Medienanwalts Martin Wagner.

Die OnlineReports-Erstnachricht über den gewaltsamen Tod des Basler Wirtschaftsanwalts Martin Wagner in Rünenberg haben unter anderen der Tages-Anzeiger, BZ Basel, Le Temps, Tageswoche, 20 Minuten, Watson, Telebasel, die Volksstimme, der Blick und nau.ch aufgenommen.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


• Die Basler Grünliberalen lancieren in Riehen eine Petition zum Thema Kunststoff-Recycling, die sowohl in Riehen wie in Basel eingereicht wird.

• Seit 1. Juni ist Bettina Bühler als Nachfolgerin von Birgit Sachweh Geschäftsführerin des Frauenhauses beider Basel.

• Laut einer Studie des Versicherungskonzerns "Baloise" ist Fussball die "gefährlichste Sportart der Welt", da sich jeder vierte Sportunfall in dieser Gattung ereignet.

Anja Bandi übernimmt Anfang Juni von Marc Lüthi die Gesamtleitung der Abteilung Bestattungswesen der Stadtgärtnerei Basel.

• Noch eine neue Aufgabe für die Baselbieter FDP-Nationalrätin Daniela Schneeberger: Sie wird anstelle der zurücktretenden Christine Gorrengourt Verwaltungsrätin der BLT.

Erfolgreich verlief der ausserordentliche Sirenentest am 23. Mai in beiden Basel.

• Der Baselbieter FDP-Landrat Andreas Dürr wurde als Nachfolger von Urs Schweizer zum neuen Präsidenten des ACS beider Basel gewählt.

• Die Basler Energieversorgerin IWB steigerte 2017 den Umsatz auf 739 Millionen Franken, doch fiel der Jahresgewinn mit 74 Millionen Franken wegen Wertberichtigungen und Rückstellungen um 33 Millionen Franken niedriger aus als im Vorjahr.

• Die Baselbieter FDP-Nationalrätin Daniela Schneeberger wurde zur Vizepräsidentin des Schweizerischen Gewerbeverbands gewählt.

• Nach Konditionstrainer Marco Walker verlässt nun auch Fitness-Chef Werner Leuthard (56) per Ende Saison den FC Basel.

Barbara Gafner soll zur neuen Vorsteherin der unabhängigen staatlichen Finanzkontrolle des Kantons Baselland gewählt werden.

• Die Baselbieter FDP-Sektionen Binningen und Bottmingen haben in getrennten Abstimmungen die Fusion zur FDP Binningen-Bottmingen beschlossen.

• Die BKB-Filiale am Basler Neuweilerplatz 1, während der letzten Monate umfassend modernisiert, wurde am 5. Mai mit einem Eröffnungsfest für das Quartier neu eröffnet.

• Die Baselbieter Grünen werden in der Oberwiler Dorfpolitik aktiv, indem sie die Themen und das personelle
Engagement der sich auflösenden Neuen Liste Oberwil (NLO) übernehmen.

• Der Basler Erziehungsdirektor Conradin Cramer übernimmt per 1. Mai das Präsidium der Stiftung "éducation21", einer Fachagentur der Schweizerischen Erziehungsdirektoren-Konferenz (EDK), die sich der Bildung für nachhaltige Entwicklung widmet.

10'454 Patienten weist die Psychiatrie Baselland für das Geschäftsjahr 2017 aus.

Peter Brodmann wird neuer Baselbieter Kantonschemiker und Leiter des Amts für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen als Nachfolger von Peter Wenk, der Ende August in Pension geht.

• Die Grünen Baselland nominieren im Hinblick auf die Delegiertenversammlung vom 5. Mai in Olten Landrätin Florence Brenzikofer als Vizepräsidentin der Grünen Schweiz.

• Der Gemeinderat von Birsfelden hat auf einen Vorstoss von Désirée Jaun (SP)beschlossen, als erste Gemeinde in der Nordwestschweiz die Auszeichnung als "Fair Trade Town" anzustreben.

• In der Amtsperiode 2018-2022 bilden die Grünliberalen (GLP) im Einwohnerrat Riehen gemeinsam mit dem parteilosen David Moor eine Fraktion.

• Die Basler Badesaison beginnt im beheizten Sportbad St. Jakob (28. April), in den unbeheizten Becken des Gartenbads St. Jakob (12. Mai), im Gartenbad Eglisee (19. Mai) und im Gartenbad Bachgraben infolge Sanierungsarbeiten (2. Juni 2018).

• Die SP Muttenz hat an ihrer Generalversammlung Kathrin Schweizer einstimmig als Regierungsrats-Kandidatin der SP Baselland nominiert.

• Nach fast zwanzig Jahren Tätigkeit verlässt Moderatorin Tamara Wernli Telebasel, weil sie sich künftig aufs Schreiben konzentrieren will.

• Die Gemeinde Riehen ist laut der Einschätzung des Gemeinderates "weiterhin kein Hotspot für kriminelle Aktivitäten".

Heidi Mück und Tonja Zürcher bleiben laut Wahl durch die Mitglieder für weitere zwei Jahre Co-Präsidentinnen von "Basta".