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"Antworten auf sehr komplexe Fragen": Gesundheitspolitiker Engelberger, Weber

Endlich: Der Schulterschluss im regionalen Gesundheitswesen

Engelberger und Weber: Die beiden Basel prüfen eine gemeinsame Spitalgruppe


Von Markus Sutter


Der Kostendruck war ausschlaggebend: Die beiden Basel planen – nach Jahrzehnten schwieriger Kooperation – eine "vertiefte Kooperation in der Gesundheitsversorgung". Das Universitätsspital Basel (USB) und das Kantonsspital Baselland (KSBL) sollen zu einer Spitalgruppe zusammenwachsen. Auf dem Bruderholz ist eine neue "Tagesklinik für operative und interventionelle Eingriffe" vorgesehen.


"Sie können von allen Vier erwarten, dass wir Klartext reden", versprach der Baselbieter Regierungsrat Thomas Weber (Vorsteher Volkswirtschafts- und Gesundheitsdirektion Baselland) heute Morgen an der Medienkonferenz in Münchenstein. Mit "vier" waren neben ihm noch sein Regierungskollege aus der Stadt, Lukas Engelberger, sowie die beiden Verwaltungsrats-Präsidenten des Universitäts-Spitals Basel (USB), Michel Plüss, respektive Werner Widmer (Kantonsspital Baselland (KSBL) gemeint.

Bruderholzspital wird abgerissen

Konkret benannt wurden aber primär erst die Ziele der neuen Ausrichtung, während der Weg zum Ziel noch viele Optionen offenlässt. Klar ist, dass die beiden grossen Spitäler in den Kantonen Basel-Stadt und Baselland, das USB und das KSBL, in einer gemeinsamen Spitalgruppe zusammengeschlossen werden sollen. Und klar ist nach dem Willen der obersten Spitalverantwortlichen auch, dass auf dem Bruderholz eine Tagesklinik für operationelle und interventionelle Eingriffe, kurz TOP genannt, aufgebaut wird. Hier sollen die heutigen ambulanten Angebote der beiden Spitäler nach Möglichkeit gebündelt werden.

Was bedeutet die geplante Neuausrichtung für das heutige Bruderholzspital? "Das Bruderholzspital wird rückgebaut", drückte sich Weber klar aus. Im Klartext: Abgerissen. Mittel- bis langfristig soll die stationäre akutsomatische Versorgung auf die Standorte Basel und Liestal konzentriert werden. Die freiwerdende Fläche auf dem Bruderholz ist für Wohnungen vorgesehen. Und aus dem kleinen Spital in Laufen, dessen Zukunft seit langem ungewiss ist, soll ein "bedarfsorientiertes Gesundheitsnetzwerk" entstehen.

Wettbewerb mit Privatspitälern soll spielen

Dass aus der heute geplanten Spitalgruppe eines Tages eine noch grössere werden könnte, wird nicht ausgeschlossen. "Man habe aber irgendwo anfangen müssen", so Lukas Engelberger. Zudem würden die beiden anderen einst staatlichen Basler Spitäler, das Felix Platter-Spital und die Universitären Psychiatrischen Kliniken, nicht die gleichen Synergiechancen bieten und seien von ihrem Profil und ihrer Ausrichtung her bereits gut positioniert.

"Die Region wird als integraler Gesundheitsraum definiert, in dem die Bevölkerung auf eine bezahlbare, qualitativ hochstehende und gut erreichbare Gesundheitsversorgung zählen kann", definiert Engelberger die von den Regierungen der beiden Basel gemeinsam verabschiedete Leitidee. Er unterstrich ausdrücklich, dass die privaten Spitäler in der regionalen Gesundheitsversorgung weiterhin einen wichtigen Platz einnehmen sollen. Beide Kantone seien bestrebt, den Wettbewerb zwischen öffentlichen und privaten Häusern ausdrücklich zuzulassen.

Freizügigkeit bleibt erhalten

Die Entwicklungen in der Medizin machen aber vor Kantonsgrenzen nicht halt, und auch die Patienten sind mobil. Das gilt vor allem für die Menschen aus dem Baselbiet. Knapp die Hälfte lässt sich ausserhalb des eigenen Kantons behandeln. Das sei finanziell gesehen schlecht für den Kanton Baselland, räumte Weber zwar ein. Wer aber meine, er könne das Rad zurückdrehen, indem man von der Freizügigkeit wieder Abstand nehme, täusche sich. Die Bürger würden eine solche Kehrtwende nie zulassen. Die Rolle der Politik bestehe darin, "die politischen Weichen so zu stellen, dass wir umsetzbare Antworten auf sehr komplexe Fragen geben können".

Die nächsten Monate werden zeigen, wie die Politik auf die Vorschläge der Gesundheits-Verantwortlichen reagiert. Ein Satz wie "Wir sehen die Region als einen einzigen Gesundheitsversorgungsraum und wollen entsprechend handeln" wird – wenn man sich an die Debatten um die Fusions-Initiative zurückerinnert – kaum völlig ungeteilte Zustimmung auslösen. Ebenso sind Aussagen wie "Es sollen Schwerpunkte gebildet und nicht überall alles angeboten werden" einfacher zu formulieren als in der Praxis zu realisieren.

Ambulante Versorgung soll forciert werden

Doch der Kostendruck ist gross. In gemeinsamen Anstrengungen soll nicht zuletzt deshalb der Umbau von der stationären zur insgesamt kostengünstigeren ambulanten Versorgung forciert werden. Ebenso machen sich die Regierungen für die langfristige Sicherung der Hochschulmedizin in der Region stark. Immerhin soll sich das Personal – zumindest dasjenige aus den Kernbereichen – keine Sorgen machen müssen. Ein Personalabbau sei überhaupt nicht vorgesehen.

Die Verantwortlichen sind sich bewusst, dass sie auf mehreren Ebenen noch viel Überzeugungsarbeit leisten müssen. Sie haben noch ein bisschen Zeit. Als Zielhorizont für die Umsetzung der Strategien und Konzepte wird 2019/2020 angegeben. Bis Ende September 2016 sollen Vorschläge der beiden Verwaltungsräte auf dem Tisch der Regierungen liegen.

29. Juni 2015


Reaktionen

Für die Basler FDP ist von höchster Bedeutung, "dass die beiden Regierungen in Zeiten, in denen primär von der Aufkündigung einzelner wichtiger Verträge die Rede ist, sich dazu bekennen, eine Spitalversorgung aus einer Hand anzubieten".

Die CVP Basel-Stadt und die CVP Baselland zeigen sich "hoch erfreut über das Zustandekommen eines Spitalkonzeptes für die beiden Basel". Die vorgeschlagene Lösung einer gemeinsamen Spitalgruppe berücksichtigte "sowohl die lokalen Bedürfnisse der Bevölkerung nach kurzen Wegen zur medizinischen Akutversorgung als auch die Optimierung der Gesundheitsversorgung und somit Reduktion der Kosten für die Prämienzahlerinnen und -zahler".

Die Grünen beider Basel "begrüssen ausdrücklich" die Absichtserklärung für einen "grundlegenden Strategiewechsel in der Spitalpolitik". Die Region als integralen Gesundheitsraum zu definieren, "in dem die Bevölkerung auf eine bezahlbare, qualitativ hochstehende Gesundheitsversorgung zählen kann, ist der richtige Weg in die Zukunft".

Der VPOD Region Basel hält es "grundsätzlich für richtig, dass die beiden Kantone die Spitalplanung gemeinsam anpacken". Zur Schliessung der Bettenstationen auf dem Bruderholz und weiteren personalrelevanten strukturellen Veränderungen verlangt die Gewerkschaft des Personals öffentlicher Dienste aber "ohne Wenn und Aber, dass keine Kündigungen ausgesprochen werden".

Auch der Gewerkschaftsbund beider Basel verlangt, dass die gemeinsame Spitalpolitik "nicht auf Kosten des Personals" umgesetzt werde. Vor allem im Kanton Baselland sei "die bürgerliche Gesundheitspolitik von Fiaskos geprägt".

Für die SP Basel-Stadt muss eine "gemeinsame, gute Versorgung muss weiterhin für alle gewährleistet sein". Auch müsse der Forschungsstandort "gestärkt und interkantonal besser vernetzt werden".

Die SP Baselland befürwortet grundsätzlich die Gründung einer gemeinsamen Spitalgruppe beider Basel, bemängelt aber, "dass die Regierungen zu wenig Informationen liefern". So sei offen, wo Kosten eingespart werden. Fraglich sei unter anderem auch, welchen Sinn eine Tagesklinik auf dem Bruderholz mache.

Als "besonders begrüssenswert" erachtet die Handelskammer beider Basel die Überlegungen zur Versorgungsqualität – Kernkompetenzen sollen abgestimmt und Schwerpunkte gebildet werden – sowie zur Kosteneffizienz mittels Regionalisierung der Vorsorgeplanung.


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"Ich frage mich"

Ich frage mich: Wird das Bruderholzspital nun abgerissen, bevor oder nachdem die Fernheizungsleitung aus dem Gundeli dort angekommen ist? Und: Hat das etwas mit einem weiteren BS/BL-Schildbürgerstreich zu tun?


Peter Ensner, Basel



"Abwarten und Tee trinken"

Eine bewährte Medizin bei so längst bekannten aber trotzdem spontanen Geburten ist noch immer: Abwarten und Tee trinken. Erst die Baselbieter Krankenkassenprämien der Zukunft zeigen, ob Thomas Weber auf den Leim gekrochen ist, den andere schon lange aufgetragen haben.


Klaus Kocher, Aesch



"Alles nur sehr vage"

Na ja, ob dies eine gute Medienkonferenz war, möchte ich bezweifeln. Alles nur sehr vage, bis auf die Tatsache, dass das Bruderholzspital abgerissen wird. Alles andere steht in den Sternen und am Ende werden die Räte (Grossrat / Landrat), oder sogar das Volk am Schluss ja oder nein zur gemeinsamen Spitalregion sagen.

Erstaunt bin ich über die Aussage, dass im Bruderholz eine Tagesklinik entstehen soll. Warum nicht gleich in Aesch? Dann könnte nebst dem Bruderholz auch gleich das Spital Laufen demontiert werden. Die Verkehrsanbindungen sind aus dem Laufental, dem Leimental, dem Birstal und der Stadt Basel optimal! War übrigens mal ein Vorschlag der Regierungsrätin Elsbeth Schneider (CVP, Reinach).

Und was machen die Regierungsräte mit der Frauenklinik? Basel ist ständig ausgelastet, das Bruderholz sowieso und Liestal ist auch gut ausgelastet. Wie soll jetzt ein gemeinsamer Standort ohne Ausbau möglich sein? Und schlussendlich schmunzeln musste ich auch über die Aussage: der Personalbestand wird nicht abgebaut! Und wie sieht es bei den logisch entstehenden Doppel/Dreifachbesetzungen der Chef- und Oberärzte aus? Ist dort das Sparpotential von welchem die Regierungsräte sprechen?

Wir werden sehen, was schlussendlich aus dieser Medienkonferenz wird. Am Ende nur heisse Luft und ein immenser Papierkrieg? Ich freue mich auf die Diskussionen …


Steffen Herbert, Reinach



"Endlich Erfolg"

Ich freue mich, dass die Bemühungen der Vereinigung für eine Starke Region Basel/Nordwestschweiz endlich Erfolg haben. Vor 15 Jahren (!) haben wir so ziemlich die nun vorgestellte Lösung präsentiert und in den vergangenen Jahren immer wieder moniert.


Hans Rudolf Bachmann, Basel


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"Darum dürfen wir auf keine Fall Erdbeeren kaufen!"

Blick online
Schlagzeile
vom 19. März 2020
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Ghlar, Alte-Mann, uf keine Fall.

RückSpiegel


Die BZ nahm die OnlineReports-Nachricht über die Berufung des Staatsanwalts im Fall der FCZ-Schlägerei im Lehenmattquartier auf.

Das Regionaljournal griff die OnlineReports-Geschichte über Kurzarbeit bei BaZ und BZ auf.

Die BZ nahm die OnlineReports-Nachricht über die Stadtpräsidenten-Ambition von Kantonsspital-CEO Jürg Aebi auf.

Die Volksstimme nahm die OnlineReports-Story über den anstehenden Gerichtsfall zum Rothenflüher Blechpolizisten-Sprenger auf.

In ihrem Basler Medien-Epos nahm die Medienwoche auch auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung, Prime News und die BZ berichteten unter Berufung auf OnlineReports über Adrian Plachesis Abgang bei Telebasel.

In ihren Bericht über den Abbruch des einstigen Kutscherhauses an der Rufacherstrasse in Basel bezogen sich 20 Minuten und die Basler Zeitung auf OnlineReports.

Die BZ nahm auf die OnlineReports-Recherche zum Konkurs der "Gallenacher"-Schule Bezog.

Die BZ nahm die OnlineReports-Meldung über die Beton-Elemente auf dem Basler Centralbahnplatz auf.

Die OnlineReports-News über die technische Panne bei Swisslos wurde von der BZ aufgenommen.

In ihrem Bericht über die Bereitschaft zur Regierungskandidatur von Beatriz Greuter zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Die BZ online bezog sich in ihrem Bericht über den Tod des Baselbieter Lehrerverbands-Geschäftsführers Michael Weiss auf OnlineReports.

Die Volksstimme zitierte in ihrem Bericht über den Konkurs von "Die Medienmacher" aus OnlineReports.

Telebasel bezog sich im Bericht über den Widerstand gegen die Basler IBA-Rheinterrassen auf einen Bericht von OnlineReports.

Die Basler Zeitung nimmt in ihrem Bericht über den Neujahrs-Empfang der Handelskammer beider Basel auf OnlineReports Bezug.

Die BZ schrieb in derselben Ausgabe zwei OnlineReports-Meldungen ab, ohne die Quelle zu deklarieren. Wiederholungstat!

In ihrem Bericht über Verkehrsprobleme am Aeschenplatz zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Die OnlineReports-Nachricht vom Tod des ersten Baselbieter Kantonsgerichtspräsidenten Peter Meier wurde von der BZ, Telebasel, der Basler Zeitung und vom SRF-Regionaljournal nachgezogen.

Telebasel, die BZ und die Badische Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die technisch bedingte Umkehr einer "Austrian Airlines"-Maschine nach Wien auf

Die Basler Zeitung und die BZ nahmen die OnlineReports-Nachricht zum Tod des Konjunkturforschers Christoph Koellreuter auf.

20 minuten online, Blick, nau.ch, das SRF-Regionaljournal und Telebasel nahmen den OnlineReports-Primeur über den Unfalltod des Basler Umweltschützers Martin Vosseler auf.

nau.ch schrieb die OnlineReports-Recherche über den FDP-Wahlversand an Basler Neu- und Jungwähler zu einem eigenen Artikel um und verwertete auch die OnlineReports-Illustration dazu.

Weitere RückSpiegel

Coronavirus: Absagen


Z7 Pratteln:
Dead Shaman und Tyrannosaurus Globi am 8. April.

Bruno Manser Fonds: Jahresversammlung vom 9. Mai auf 5. September verschoben

Freundeskreises Museum.BL:
Mitgliederversammlung auf Herbst verschoben

Schaltkreis Wassermann:
Auftritt am 18. April in Basel anlässlich des LSD-Symposiums "Bicycle Day" fällt aus

Päpstliche Schweizergarde:
Vereidigung auf Oktober verschoben

Allgemeine Lesegesellschaft, Basel:
Bibliothek und Lesesäle für alle Mitglieder / Abonnentinnen und Abonnenten bis auf Weiteres geschlossen

Galerie Katapult:
Schliessung bis 19. April

Europäisches Jugendchor Festival Basel:
abgesagt

Tierpark Weihermätteli Liestal:
samt Durchgang geschlossen

Verein Surprise:
Strassenmagazin-Verkauf und Soziale Stadtrundgänge ab sofort eingestellt

Offiziersgesellschaft beider Basel:
alle Anlässe abgesagt

CVP Baselland:
Parteitag vom 23. April

Haus der elektronischen Künste:
bleibt bis auf weiteres geschlosen

Rheumaliga beider Basel:
alle Bewegungskurse bis nach den Frühlingsferien am 19. April abgesagt, auch Veranstaltung "Tango statt Fango" vom 23. April

Haus der elektronischen Künste Basel:
Bis 30. April geschlossen

Tierschutz beider Basel:
Tierheim an der Birs für die Öffentlichkeit geschlossen

Zoo Basel:
Bis auf weiteres geschlossen

St. Johannsmarkt am Vogesenplatz:
Flohmarkt bis Ende April ausgesetzt

Bürgerhaus Pratteln:
Vorübergehend geschlossen

Campus der Musik-Akademie Basel:
Für die Öffentlichkeit geschlossen

BLKB:
34. Zertifikats-Versammlung vom 20. und 21. April in der St. Jakobshalle Basel

Fondation Beyeler:
geschlossen

Theater Basel:
Sämtliche Vorstellungen bis zum 30. April

Theater Fauteuil, Tabourettli & Kaisersaal:
Vorübergehende Schliessung

Advokatenkammer Basel: Kammerapéro und Kammermahl vom 4. Juni

Mission 21: Ehemaligentag 2020 vom 3. April

Tierheim an der Birs: Hunde-Military verschoben auf 13. September

Sinfonietta: 4. Abo-Konzert verschoben, Kinderkonzerte abgesagt

Theater Rampenlicht Frenkendorf-Füllinsdorf: Aufführungen Spielsaison 2020

In einem Satz


Coronavirus Baselland, Stand 2. April, 14 Uhr: 610 bestätigte Fälle (+22 gegenüber Vortag); 12 verstorbene Personen (+1), 262 Personen sind genesen.

Coronavirus
Basel-Stadt
, Stand 2. April, 10 Uhr: 718 positive Fälle (+27 gegenüber Vortag); 19 Todesfälle (+1 gegenüber Vortag); 350 Personen sind genesen; 119 Personen (davon 91 aus BS) hospitalisiert, 17 Personen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 1. April, 14 Uhr: 588 bestätigte Fälle (+27 gegenüber Vortag); 11 verstorbene Personen (+1). Seit 27. März (fünf Tote) hat sich die Zahl der Verstorbenen verdoppelt.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 1. April, 10 Uhr: 691 positive Fälle (+63 gegenüber Vortag, 29 davon wegen Nachmeldung eines Labors); 18 Todesfälle (+2 gegenüber Vortag); 323 Personen sind genesen; 108 Personen (davon 88 aus BS) hospitalisiert, 16 Personen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 31. März, 14 Uhr: 561 bestätigte Fälle (+22 gegenüber Vortag); 10 verstorbene Personen (+3).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 31. März, 10 Uhr: 628 positive Fälle (+7 gegenüber Vortag); 16 Todesfälle (+1 gegenüber Vortag); 292 Personen sind genesen; 105 Personen (davon 82 aus BS) hospitalisiert, 15 Personen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 30. März, 14 Uhr: 539 bestätigte Fälle (28 mehr als am Vortag); sieben verstorbene Personen (+1).

Vom 1. April bis 31. Juli
gilt zum Schutz des Jungwilds die gesetzliche Leinenpflicht für Hunde in Baselbieter Wäldern.

Coronavirus
Basel-Stadt
, Stand 30. März, 10 Uhr: 621 positive Fälle (12 mehr als am Vortag); 15 Todesfälle (unverändert gegenüber dem Vortag); 263 Personen sind genesen; 90 Personen (davon 70 aus BS) hospitalisiert, weiterhin 12 Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland
, Stand 29. März, 14 Uhr: 511 bestätigte Fälle (9 mehr als am Vortag); sechs verstorbene Personen (+1).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 29. März, 10 Uhr: 609 positive Fälle (36 mehr als am Vortag); 15 Todesfälle (zwei mehr als am Vortag); 228 Personen sind genesen; 87 Personen (davon 65 aus BS) hospitalisiert, 12 Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 28. März, 14 Uhr: 502 bestätigte Fälle (36 mehr als am Vortag); unverändert fünf verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 28. März, 10 Uhr: 573 positive Fälle (39 mehr als am Vortag); 13 Todesfälle (unverändert); 211 Personen sind genesen; 59 Personen (davon 57 aus BS) hospitalisiert, elf Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 27. März, 14 Uhr: 466 bestätigte Fälle (44 mehr als am Vortag); unverändert fünf verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 27. März, 10 Uhr: 534 positive Fälle (29 mehr als am Vortag); 13 Todesfälle (+1); 191 Personen sind genesen; 76 Personen (davon 57 aus BS) hospitalisiert, acht Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 26. März, 14 Uhr: 422 bestätigte Fälle (83 mehr als am Vortag); unverändert fünf verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 26. März, 10 Uhr: 505 positive Fälle (39 mehr als am Vortag); 12 Todesfälle (+4); 155 Personen sind genesen; 74 Personen (davon 54 aus BS) hospitalisiert, acht Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 25. März, 14 Uhr: 341 bestätigte Fälle (35 mehr als am Vortag); fünf im Baselbiet am Coronavirus verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 25. März, 10 Uhr: 466 positive Fälle (52 mehr als am Vortag); acht Todesfälle; 128 Personen sind genesen; 58 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 24. März, 14 Uhr: 306 bestätigte Fälle (vier mehr als am Vortag); vier im Baselbiet am Coronavirus verstorbene Personen.

Die Migros Basel erzielte mit 925,2 Millionen Franken weniger Umsatz als letztes Jahr (938,4 Millionen Franken), aber mit 16,9 Millionen Franken mehr Gewinn (Vorjahr 16,2 Millionen Franken).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 24. März, 10 Uhr: 414 positive Fälle (38 mehr als am Vortag); unverändert fünf Todesfälle; 78 Personen sind genesen; 58 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 23. März, 14 Uhr: 302 bestätigte Fälle (13 mehr als am Vortag); Anzahl der im Baselbiet am Coronavirus verstorbenen Personen unverändert drei.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 23. März, 10 Uhr: 376 positive Fälle (18 mehr als am Vortag); unverändert fünf Todesfälle; 78 Personen sind genesen; 56 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 22. März, 14 Uhr: 289 bestätigte Fälle (sieben mehr als am Vortag); Anzahl der im Kanton Basel-Landschaft am Coronavirus verstorbenen Personen unverändert drei.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 22. März, 10 Uhr: 358 positive Fälle (59 mehr als am Vortag); unverändert fünf Todesfälle; 73 Personen sind genesen; 50 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 21. März, 14 Uhr: 282 bestätigte Fälle (98 neue Fälle gegenüber dem Vortag); eine 94-jährige Frau mit verschiedenen Vorerkrankungen ist an Covid-19 verstorben.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 21. März, 10 Uhr: 299 positive Fälle, ein weiterer Todesfall (total fünf).

Coronavirus Baselland, Stand 20. März, 14 Uhr, es sind 184 bestätigte Fälle (50 neue positive Fälle im Vergleich zum Vortag).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 20. März, 10 Uhr: 272 positive Fälle, 50 mehr als am Vortag; unverändert vier Todesfälle; 46 Personen sind genesen; 45 Corona-erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Am Mittwoch, 18. März, 14 Uhr, sind im Baselbiet 27 neue positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Landschaft bekannt (total 116 bestätigte Fälle).

Coronavirus Stand Basel-Stadt, 17. März, 12 Uhr: 165 positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Stadt.

Coronavirus Stand Basel-Stadt, 16. März: 144 positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Stadt, bisher vier Personen verstorben.

Bis Samstag, 14. März, 14 Uhr, sind fünf neue positive Coronavirus-Fälle von Personen mit Wohnsitz im Baselbiet bekannt, wodurch sich die Zahl auf insgesamt 47 bestätigte Fälle erhöht.

Jeanne Locher-Polier (SP) kandidiert für das Gemeindepräsidium in Münchenstein.

Christoph Morat (SP) kandidiert für das Gemeindepräsidium in Allschwil.

Wegen der Corona-Pandemie wird in Birsfelden die Gemeindeversammlung vom 30. März abgesagt und auf 15. Juni verschoben.

Die Geschäftsleitung von Pro Senectute beider Basel hat entschieden, alle Kurse und Veranstaltungen bis am 22. März abzusagen.

Die 44-jährige Sabine Knosala, die in den letzten sieben Jahren die Redaktion des "Birsfelder Anzeigers" führte, wird als neue Redaktionsleiterin der "ProgrammZeitung" Nachfolgerin von Dagmar Brunner, die Ende Februar in Pension geht.

Die Basler Regierung lehnt ein mit Steuergeldern finanziertes flächendeckendes WLAN ab.

Die Baselbieter Regierung und die Verbände des Lehrpersonals haben sich auf die wesentlichen Eckwerte zum zukünftigen Mitarbeitenden-Gespräch geeinigt.

Baselland Tourismus hat ab Mai 2020 einen neuen Geschäftsführer: Michael Kumli übernimmt dann als Nachfolger von Tobias Eggimann die Leitung der touristischen Dachorganisation.