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"Noch weit entfernt": Demonstration vor BaZ-Redaktion

Die "Basler Zeitung": Was ist und was werden könnte

Die Akteure, mögliche Pläne, und eine Zeitung, die nicht sterben will: Eine Auslegeordnung


Von Peter Knechtli


Die Diskussion um die Zukunft der "Basler Zeitung" (BaZ) und ihren politischen Kurs hat eine landesweite Dimension erreicht. Es geht längst nicht mehr um ein SVP-Beratungsmandat, sondern es geht um das Überleben der Zeitung und die Interessen anderer Schweizer Medienhäuser.


1. Die Überlebensfrage

Nachdem der Financier Tito Tettamanti und der Anwalt Martin Wagner diesen Februar die "Basler Zeitung" übernommen hatten, wurden Stimmen laut, die Matthias Hagemann, dem letzten Präsidenten des Familienunternehmens, einen Mangel an unternehmerischer Fantasie und Kreativität vorwarfen. Diese Kritik trifft in dieser Form daneben: Die Verhältnisse waren längst so prekär, dass es kein Halten mehr gab. Kreativität und Fantasie wären zehn bis zwanzig Jahre früher nötig gewesen – nämlich dann, als am Gesellschaftshorizont das Internet auftauchte.

Jetzt müssen vor allem Wagner als neuer Präsident der "Basler Zeitung Medien" und Tettamanti als seine Eminenz im Hintergrund zeigen, dass sie es besser können. Noch immer ist die Gruppe hauptsächlich Gutenberg-konventionell ausgestattet: Sie produziert mit einer Rotationsmaschine und einer etwa 70-köpfigen Redaktion (Freie Mitarbeitende nicht eingerechnet) eine Papierzeitung. Der Onlinebereich ist nicht autonom und auch nicht überzeugend; er besteht in einer Kooperation ("NewsNetz") mit dem Zürcher Tamedia-Konzern, der inhaltlich und technisch unverkennbar führt.

Pikant wird die Unterordnung der BaZ unter die Tamedia-Führung immer dann am ehesten, wenn die Zürcher Online-Redaktion einen BaZ-kritischen Beitrag ins Netz stellt, der aus der "BaZ online"-Ausgabe nicht oder zu spät herausgefiltert wird wie vergangenen Freitag ("Blocher war schon immer da).

Das grösste Problem ist der Zeitfaktor. Wagner und Tettamanti bedienen immer noch Zehntausende zahlende Abonnenten und eine Vielzahl an Werbekunden täglich mit einer Papier-Zeitung. Eine Zeitung kann nicht einfach abgestellt werden. Sie ist ein sich fortdauernd wiederholender Prozess. Die Transformation von der Druck- in die (bezahlte) Online-Ausgabe braucht Jahre, wenn nicht Jahrzehnte. Produktionsmittel mit dreistelligem Millionen-Wert wollen täglich gefüttert werden. Die "Basler Zeitung" aber ist defizitär. In ihrer heutigen Produktionsweise und Ausstattung wird sie nie mehr Gewinne machen. Früher oder später käme es zum Bankrott.

 

2. Die Interessen der Konkurrenz

Die Schweizer Zeitungsverleger reden zwar alle miteinander, viele kooperieren zunehmend, viele sind sich spinnefeind. Viele vertreten – wie die "Basler Zeitung" – ebenso vitale Eigeninteressen, die sich gelegentlich auch im redaktionellen Teil ihrer Zeitungen manifestieren. Die Medienberichterstattung der Zeitungen ist immer auch unter dem Aspekt eines möglichen Eigennutzes zu beobachten. Vielleicht war es nicht ganz Zufall, dass der "Tages-Anzeiger" letztes Jahr den bevorstehenden Verkauf der BaZ-Gruppe an die NZZ vermeldete, wobei Wagner und Tettamanti den Zuschlag erhielten.

Letzten Sonntag verkündete die – übrigens vorzüglich gemachte – "NZZ am Sonntag" auf der Titelseite, Blocher übernehme die Macht bei der "Basler Zeitung", was so nicht stimmt. Vielleicht auch nicht ganz Zufall. Hier spitzte selbst die noble NZZ, die beim Kauf der BaZ nicht zum Zug kam, klar zu: Aus dem Beratungsmandat allein – Chapeau für die Enthüllung! – kann nicht die Kontrolle über das Unternehmen geschlossen werden. Abgesehen davon: Blocher braucht die Macht nicht zu übernehmen, der neue Chefredaktor Markus Somm macht das schon ungefähr im Sinne seines Biografie-Objekts.

Die Schere im Kopf der Redaktoren wird hingegen stärker schnippen und schnappen. Denn da geht es um Familienväter- und -mütter, um Arbeitnehmende mit sozialen Verpflichtungen. Sie werden ihre Stelle nicht heldenhaft aufs Spiel setzen wollen.

Morgen Sonntag werden die Zeitungen wieder voll von BaZ-Geschichten sein. Es wird Fakten, Vermutungen, Gerüchte und Interpretationen hageln: Die Debatten-Dynamik ist lanciert.

 

3. Zwei mögliche Stossrichtungen

Tito Tettamanti, der kühl kalkulierende Tessiner Gentleman, verkörpert als Financier eine Vorgehensstrategie, die sich, grob gesagt, immer gleicht: Starke Beteiligung, Spar- und Gewinn-Druck auf Management, filettieren, mit Gewinn verkaufen. Es ist naheliegend, dass er als Mehrheitsaktionär der BaZ-Gruppe auch mit ihr so verfahren wird. Oberstes Ziel: Geldvermehrung.

Es ist aber genau so gut denkbar, dass sein BaZ-Engagement diesmal kein Investment-Projekt ist, sondern ein politischer Plan: Gut vernetzt mit parteiungebundenen finanziell potenten Freunden, die der SVP nahe stehen, aber auch mit bekannten SVP-Unternehmern, die für die BaZ Beratungsmandate ausüben, könnte die Schweizer Medienlandschaft von Basler aus rechtskonservativ aufgemischt werden ("Weltwoche", "Star TV"-Talk, "Tele Blocher"). Die Rechte am Titel "National-Zeitung" jedenfalls gehören den BaZ-Eigentümern. Gelänge es, wenn AZ Medien-König Peter Wanner am Punkt angekommen sein wird, den Matthias Hagemann schon hinter sich hat, ins Mittelland vorzustossen und einen Keil zwischen Zürich und Bern zu treiben, hätten plötzlich die grossen Zürcher Verlage wie Tamedia und NZZ ein Problem.

Bekannt ist, dass reichen rechtskonservativen Kreisen seit Jahren ein Dorn im Auge ist, dass einige Medien und Medienschaffenden der SVP systematisch Haue gaben. Jetzt könnte Gegensteuer gegeben werden. Tito Tettamanti als neuer Eigentümer und Markus Somm könnte in Basel ebenso entsprechende Belege sein wie Blochers Beratungsmandat.

Würde die "Basler Zeitung" tatsächlich zu einer Forums-Zeitung rechter Prägung umgebaut, könnte Basels Linker eines blühen: Dass sie plötzlich ohne Medium dasteht. Die Auflage würde zwar massiv sinken – beispielsweise auf 50'000 Exemplare – aber die bürgerlich-konservative Leserschaft wäre treu, das Abonnement wäre – Revival der Parteizeitung – so etwas wie Pflicht.

 

4. Der Umbau der "Basler Zeitung"

Es ist unverkennbar ist, in welch raschen Schritten der BaZ-Umbau voranschreitet. Kauf, Abstossen der kommunalen Wochenblätter, zweifache Auswechslung des CEO, Auswechslung des Chefredaktors, Strategie zur Beseitigung der Verlustquellen. Das ist verständlich. Aber die grossen Veränderungen könnten erst noch bevorstehen. Denn Wagner kommt – egal, wie er die Zeitung ausrichtet – nicht darum herum, die BaZ inhaltlich und personell neu auszurichten. Die Zeitung müsste so rasch wie möglich aus der Druckerpresse-Welt in die Online-Welt herangeführt werden – und möglicherweise ihren Anspruch, eine "Komplett-Zeitung" zu sein, aufgeben.

Das heisst: Die BaZ wird deutlich dünner, aber hochstehend und hintergründiger. Sie entschlackt das aufwändige Layout und überlässt alle Aktualitäts-Stoffe, die sie täglich alt aussehen lassen (weil sie gestern in den Online-Portals zu lesen waren), den Internet-Plattformen, verstärkt aber den Fokus auf die Analyse, Beobachtung von Prozessen und Vorgängen sowie die Kommentierung von Langzeit-Beobachtungen. Der Umbau der Zeitung zu einem online-kompatiblen Lesemedium hätte personelle Konsequenzen: Nochmals ein beträchtlicher Personalabbau, die besten Chancen auf Bleiberecht hätten jene Medienschaffenden, die den neuen Ansprüchen am ehesten entsprechen.

Wenn Wagner diesen Transformationsprozess nicht in Angriff nimmt, wird ein anderer Verleger nicht dazu herumkommen, ihn in dieser oder ähnlicher Form zu vollstrecken.

 

5. Markus Somms hundert Tage

Als Martin Wagner eines Montags Ende August den 45-jährigen Markus Somm als neuen Chefredaktor aus dem Hut zauberte, gaben die beiden beim ersten Medienauftritt ein Bekenntnis ab: Die BaZ soll Forumszeitung bleiben. Somm decke als Chefredaktor eher den rechten Bereich ab, sein Stellvertreter Urs Buess eher den linken. Viele Baslerinnen und Basler machten zwar die Faust im Sack, gaben aber Somm die Bewährungschance – auch OnlineReports.

Noch sind Somms erste hundert Tage bei der BaZ nicht verstrichen, da wird deutlich: Somm gibt sich publizistisch deutlich mehr Gewicht als Buess sich nimmt. Die versprochene redaktionelle Parität kann nicht nachvollzogen werden. Daran ändern auch einige SP-Kolumnisten nichts, die sich halbwegs prominent ins Bild rücken dürfen. In dieses Bild passt der Vorgang, wie SVP-Nationalrat Jean Henri Dunant seinen sofortigen Rücktritt kommunizierte: Der BaZ-Chefredaktor Somm soll darüber mindestens ebenso prompt informiert worden sein wie die Nationalratspräsidentin: Überprominent würdigte die BaZ darauf den Demissionierenden.

An Somm aber gefällt, das räumen auch seine Kritiker ein, der eloquente Stil ("schreiben kann er"), er führte seitenlange Schwerpunkt-Stücke ein und trat publizistisch markant in Erscheinung. Seine politische Mission steht ihm dabei im Weg: Wenn der Ausgang oder gar die Absicht des Kommentars im vornherein feststeht und das Überraschungs-Element fehlt, erleidet die sprachgewandteste Komposition das Schicksal, nicht mehr gelesen zu werden.. Fazit: Von einem neuen Profil ist die BaZ noch weit entfernt.

 

6. Empörung als Psycho-Hygiene

"Jetzt reicht's!", ertönte es im Chor nach Bekanntwerden von Blochers Beratermandat. Über 16'000 Personen, ob sie nun BaZ-Abonnenten sind oder waren, gaben bisher auf rettet-basel. ch ihren Namen für eine Tettamanti- und Blocher-freie Zeitung. Der Ansteck-Knopf "Blocher-Zeitung – Nein Danke" findet fliessend Absatz. Die Zahl jener Leserinnen und Leser, die ihr BaZ-Abonnement abbestellten, wie es auch die Gewerkschafterin Rita Schiavi forderte, dürfte eine vierstellige Höhe erreicht haben.

Doch was nun? Zwar sinkt die BaZ-Auflage rascher unter die offizielle Zahl von 80'000 Exemplaren. Aber in die Knie lässt sich der Verleger dadurch nicht zwingen. Noch nie in der Schweizer Zeitungsgeschichte hat ein Leser-Boykott eine nachhaltig veränderte politische Ausrichtung herbeigeführt. Dies wird sich auch an der "Basler Zeitung" zeigen: Die Verleger werden nicht klein beigeben und das Beratungsmandat an die Robinvest AG nicht zurücknehmen. Diese redaktionelle Forderung dürfte ebenso auflaufen wie jene, die Zusammenarbeit mit Somm zu überprüfen. Redaktionsintern dürfte es pragmatisch auf eine minimale Verständigung zur Aufrechterhaltung der täglichen Zeitungsproduktion herauslaufen.

Ob sich der verständliche Protest gegen die BaZ aber in einen publizistischen Volksaufstand ausweitet, wage ich zu bezweifeln – erst recht, wenn das konkrete persönliche Engagement der 15'000 Basel-Rettenden gefragt wäre (wofür die Unterschrift eigentlich steht). Wo sind in der Schweiz jene linken Medien-Projekte geblieben, die sich im Markt ohne Mäzen-Support oder Konzessionsgebühren erfolgreich durchsetzten? Das gut gemeinte Projekt der "Neuen Zeitung" (NeZ) aus dem Jahr 1992 blieb im Stadium einer (gut machten) Nullnummer stecken.

Die "Blockade" des Eingangs zur BaZ-Redaktion letzten Donnerstag mit rund 80 Beteiligten war ein Nasenwasser im Vergleich zur Demonstration gegen die damalige Fusion von "National-Zeitung" und "Basler Nachrichten" im Herbst 1976, als schon die Entlassung des Feuilletonredaktors Mario C. Abutille eine von Kulturschaffenden lancierte Unterschriftensammlung auslöste.

 

7. Ein Schimmer der Hoffnung

Egal, wie sich die "Basler Zeitung" entwickeln wird – Medienwettbewerb ist aus der Optik des lesenden Publikums das Beste, was es sich wünschen kann: Er erlaubt ihm im Interesse eines demokratischen Diskurses, eine Vielzahl an Meinungen zu sammeln, um sich seine eigene zu bilden, und nichts treibt die Journalisten so wirkungsvoll zur Nachrichtenbeschaffung an wie Wettbewerb und der Wille, die Konkurrenz zu übertreffen.

In "Facebook"-Debatten wurde auch schon die Frage aufgeworfen, ob nicht OnlineReports.ch die Rolle als "Ersatz-BaZ" übernehmen könnte. Nein, OnlineReports kann – und will – kein BaZ-Surrogat werden. Wir sind aber sehr offen dafür, unser bisherigen Angebots-Menü sinnvoll auszuweiten. Ebenso ist es unser Ziel, unter unserer wachsenden Leserschaft das Bewusstsein dafür zu schärfen, dass Qualitäts-Information auf Dauer keine Gratisware bleiben kann und ein freiwilliger Beitrag in den OnlineReports-Recherchierfonds einen wesentlichen Beitrag zur Fortentwicklung unseres Portals ist. Entscheidend ist, dass wir unsere journalistische Unabhängigkeit und Glaubwürdigkeit gerade im jetzigen emotional aufgewühlten Prozess nicht preisgeben wollen.

Trotz meiner persönlichen Skepsis gegen die Annahme, wie Phönix aus der Asche werde demnächst eine "Neue Basler Zeitung" aus der Medienlandschaft aufsteigen, ist Überraschung nicht ausgeschlossen. Die nächsten Tage und Wochen werden zeigen, ob der bisher hauptsächlich virtuell geäusserte Protest auch eine reale Basis hat. Wunder gibt es immer wieder.

So auch der Auftritt von Tito Tettamanti am kommenden Montagabend in der Basler Uni-Aula. Seine Thema: "Mediokratie - Die Macht der Medien: eingebildet oder real?"

OnlineReports-Recherchierfonds

20. November 2010

Weiterführende Links:


 Ihre Meinung zu diesem Artikel
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"Die Polarisierung geht weiter"

Seltsam nur, Herr Knaus, dass die Bürgerlichen in Basel jahrelang sehr gut und ohne gross zu mäckern mit der BaZ leben konnten, genauso wie die Linken. Leben und leben lassen war das Motto, der redaktionelle Spagat gelang mehr oder weniger sehr gut. Aber scheinbar kann man mit dieser Devise heutzutage keinen Blumentopf (sprich Money) mehr gewinnen. Alles muss parteiisch werden, da hat man mindestens eine Seite auf sicher. Die Polarisierung geht leider auch hier weiter. Da kommt ein Medium wie OnlineReports.ch gerade richtig.


Bruno Heuberger, Oberwil




"Waren die Journalisten vor Somm unabhängig?"

Mich stört, dass immer von journalistischer Unabhängigkeit die Rede ist. Waren die Journalisten vor Somm unabhängig? Mitnichten. Für mich gilt auch die geistige Unabhängigkeit. Und die war bei Gott nirgends.

 

Linkes Denken, linkes Urteilen, Gewerkschafts- und SP-Lobby – das war die BaZ. Zugegebene politische Abhängigkeit, die akzeptiere ich! Aber behauptete, nicht gelebte und geschriebene Unabhängigkeit ist Heuchlertum!


Karl Knaus, Oberuzwil




"Kühlen Kopf bewahren"

Besten Dank Peter Knechtli, für die sachliche Auslegeordnung über die BaZ. Abwarten und den kühlen Kopf bewahren, eventuell wird doch nicht so heiss gegessen, wie gekocht wurde.


Yvonne Rueff-Bloch, Basel




"Ist es nicht bereits zu spät"

So ziemlich alles, was in dieser Analyse ausgeführt wird, kann ich unterschreiben. Ich frage mich allerdings, ob es angesichts der rasanten Veränderungen in der Medienbranche und vor dem Hintergrund dieser jahrzentelangen Versäumnisse der Hagemänner nicht bereits zu spät ist, um das Steuer nochmals rumzureissen. Besonders dann, wenn ich mir vergegenwärtige, was im Grossraum Zürich plus Thurgau/Schaffhausen in den letzten zwei, drei Jahren passiert ist und in der Westschweiz noch bevorsteht. Die Tamedia hat Zeitungen bzw. Verlage zusammengekauft wie wild und jedes Mal deren Vorstufe und die Zeitungsdruckereien dichtgemacht. So erzielt man scheinbar angesichts der bevorstehenden, unausweichlichen, noch weiteren Auflagenerosion vermutlich eine bessere Kostenverteilung/-struktur (weil man zentral – auch redaktionell – produziert bzw. eben druckt) und alle nicht zwingend betriebsnotwendigen Teile wie z.B. die Distribution auslagert. Damit erspart man sich erst noch dauernde "Lämpe" mit den Gewerkschaften.

 

Für die Betroffenen bzw. Entlassenen und ist das natürlich die ultimative Katastrophe. Böse Zungen behaupten sogar, Tamedia-CEO Kall sei eigentlich ein Eingeschleuster aus dem grossen Kanton und im übrigen nur dazu da, um den Konzern dann wie einen gesunden, reifen Apfel dem Springer-Konzern in den Korb zu legen.


Max Mantel, Kilchberg




"Endlich eine sachliche Analyse"

Bravo – endlich eine sachliche Analyse, ohne emotionales Gejammer oder Frohlocken.


Peter Waldner, Basel



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"In Gelterkinden wurden Waschbärennachwüchse gesichtet"

Nau.ch
Schlagzeile
vom 1. September 2021
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Nachwüchse. Soso.

RückSpiegel


Die BZ Basel zog die OnlineReports-News über die Polizei-Kontrolle von Rechtsextremen in Bubendorf nach.

Telebasel nahm den OnlineReports-Primeur über die Sichtung einer Waschbären-Familie in Gelterkinden auf.

20 Minuten nahm die OnlineReports-Meldung über die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens gegen den Basler Grossrat Eric W. auf.

20 Minuten, Telebasel und die BZ Basel nahmen die OnlineReports-News über die Durchführung der Basler Herbstmesse auf. Die Basler Zeitung kam einen Tag später und unterliess die Quellennennung.

Bajour nahm im Artikel über die Basler Nano-Forschung auf eine OnlineReports-Meldung Bezug.

Im Beitrag von Prime News über die "zunehmende Missachtung der Aufgabentrennung zwischen Staat und Medien" wird OnlineReports zitiert.

Telebasel und die BZ Basel nahmen die OnlineReports-News über den Grund des Tramunglücks vom Oktober 2019 auf.

Die OnlineReports-Erstmeldung über die zweite Beschwerde von ex ASE-Präsident Simon Müller vor Bundesgericht wurde von der BZ Basel aufgenommen.

Die Medienwoche nahm den OnlineReports-Leitartikel über die Förderung von Onlinemedien ohne Subventionen in ihr Monitoring auf.

Telebasel, 20 Minuten und Primenews nahmen die OnlineReports-Exklusivmeldung über den Ausnahmezustand im überfüllten Gartenbad St. Jakob auf.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-News über die Berufungen im Fall der Grellinger Kassengriff-Kassiererin auf.

Prime News nahm im Interview mit dem neuen Telebasel-Chefredaktor Philippe Chappuis Bezug auf einen Kommentar von OnlineReports.

Die OnlineReports-News über das Urteil des Aargauer Obergerichts gegen den früheren ASE-Präsidenten wurde von der Aargauer Zeitung aufgenommen.

20 Minuten nahm in der Nachricht über einen Hacker-Angriff auf die Basler Gewerbeschule auf OnlineReports Bezug.

In ihrem Report über die Basler LDP nimmt die WochenZeitung (WoZ) Bezug auf ein OnlineReports-Interview mit LDP-Grossrat Michael Hug.

20 Minuten nahm die OnlineReports-Recherche über den Psychoterror in einem Arlesheimer Wohnblock auf.

Die BZ greift in ihrem Artikel "Bikini-Gate im Schrebergarten" einen Artikel von OnlineReports auf.

Den OnlineReports-Bericht über Masken-Sicherheit an Spital-Porten nahm die Konsumenten-Sendung "Espresso" von Radio SRF zum Anlass, das Thema vertieft zu untersuchen.

Blick, Telebasel, 20 Minuten und die BZ nahmen die OnlineReports-News über die Strafanzeigen gegen den ausländerfeindlichen Basler Grossrat E. W. auf.

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz


Die Birsfelder EVP-Landrätin Sara Fritz tritt nach zwölf Jahren zurück, um ihren Muttenzer Parteikollegen Thomas Buser nachrücken zu lassen.

Der Kanton Basel-Stadt budgetiert für das Jahr 2022 einen Überschuss von 78 Millionen Franken.

Ab dem 1. Oktober übernimmt Jonathan Koellreuter die Leitung des Portfolio-Managements bei Immobilien Basel-Stadt (IBS).

Raffael Kubalek wird per 1. Oktober neuer stellvertretender Generalsekretär in der Baselbieter Sicherheitsdirektion und Nachfolger von Katrin Bartels, die Gemeindeverwalterin von Arlesheim wird.

Laut Beschluss der Mitgliederversammlung stehen Patricia von Falkenstein als Präsidentin und Michael Hug als Vize "für (mindestens) vier weitere Jahre" (so die offizielle Medienmitteilung) der Basler LDP vor.

Der 52-jährige Museumsfachmann Werner Hanak übernimmt auf 15. Oktober 2021 die stellvertretende Leitung der Abteilung Kultur Basel-Stadt.

Die Basler Regierung beantragt für die Weiterführung der kantonalen Entwicklungs-Zusammenarbeit für die Jahre 2022 bis 2025 Ausgaben in der Höhe von acht Millionen Franken.

Im Baselbiet sinkt der Leerwohnungsbestand auf 1 Prozent, was einem noch tieferen Wert entspricht, der derzeit in Basel-Stadt gilt.

Die Baselbieter Juso haben am 16. August über 2’100 Unterschriften für ihre Initiative "ÖV für alle" eingereicht, die das U-Abo für alle im Kanton wohnhaften Personen gebührenfrei machen will.

Die imposante Kanada-Pappel auf dem Basler Wiesendamm steht nicht mehr stabil und ihr Stammfuss ist teilweise faul, weshalb sie am 16. August gefällt und durch einen Jungbaum ersetzt wird.

Der 30-jährige Rechtsverteidiger Michael Lang wechselt per sofort von Borussia Mönchengladbach zurück zum FC Basel.

Barbara Rentsch wird neue Geschäftsleiterin der staatlichen Liegenschafts-Verwaltung Immobilien Basel-Stadt (IBS) und Nachfolgerin von Rolf Borner, der das Finanzdepartement per Ende Juli verlassen wird.

Christoph Gloor wird per 1. Juli neuer Präsident der Stiftung des Kunstmuseums Basel als Nachfolger von Markus Altwegg.

Sämtliche Nacht-S-Bahnen, Nachttrams und Nachtbusse des TNW-Nachtnetzes verkehren ab dem ersten Wochenende im Juli wieder gemäss Fahrplan.

Hptm Pascal Geiger wird per 1. Juli 2021 die Leitung der Sicherheitspolizei Ost von Hptm Armin Reichenstein übernehmen, der intern in die Verkehrspolizei wechselt.

Das Basler Gesundheitsdepartement hebt die befristete Verfügung "Allgemeine Maskentragpflicht und Konsumationsverbot von Speisen und Getränken auf Allmend in der Steinenvorstadt" per Samstag, 26. Juni, auf.

Corinne Hügli wird per 1. Oktober neue Leiterin des Statistischen Amts Baselland und Nachfolgerin von Johann Christoffel, der Ende September in den Ruhestand tritt.

Als Nachfolger von Felix Keller übernimmt am 1. Juli Simon Oberbeck das Präsidium der Baselbieter CVP/GLP-Fraktion.

Der diplomierte Ingenieur Florian Kaufmann wird per 1. September im Baselbieter Amt für Raumplanung die Leitung der Abteilung Öffentlicher Verkehr übernehmen (Nachfolge von Eva Juhasz).

Laurent Métraux wird per 1. August neuer Leiter der Baselbieter Finanzverwaltung und Nachfolger von Tobias Beljean, der nach drei Jahren eine neue Herausforderung in der Privatwirtschaft angenommen hat.

CEO Roland Heri hat sich entschieden, den FC Basel zu verlassen und sich "umzuorientieren" und sich "neuen Aufgaben zu widmen".

Josiane Tinguely Casserini wird per 1. August neue Baselbieter Kantonsapothekerin und Leiterin der Abteilung Heilmittel im Amt für Gesundheit.

Das Hafenfest Basel 2021, das vom 3. bis 5. September hätte stattfinden sollen, wurde vom Organisationskomitee aus epidemiologischen Gründen abgesagt.

Die Basler Regierung hat die kantonalen Einschränkungen für "Einrichtungen im Sportbereich" aufgehoben, so dass der Sportunterricht und die Nutzung der Garderoben auf Sekundarstufe I und II ab 3. Mai wieder möglich sind.

Marc-André Giger und Guy Lachappelle werden neue Mitglieder des Verwaltungsrats des Universitäts-Kinderspitals beider Basel (UKBB).

Das Landratspräsidentinnen-Fest zu Ehren der Grünliberalen Regula Steinemann muss aus Pandemie-Gründen vom 24. Juni auf den 26. August verschoben werden.

Rolf Borner, Geschäftsleiter Immobilien Basel-Stadt, verlässt das Finanzdepartement nach 16 Jahren per 1. August und wird Direktor "Infrastruktur und Betrieb" und Mitglied der Universitätsleitung der Universität Basel.

Ab 19. April sind die Sportanlagen im Kanton Basel-Stadt gemäss den Vorgaben des Bundes und unter Einhaltung der Schutzmassnahmen wieder zugänglich.

Salome Bessenich wird Nachfolgerin des zurücktretenden Basler SP-Grossrats Sebastian Kölliker, der Co-Generalsekretär des Basler Präsidialdepartements wird.

Der 615. Liestaler Banntag vom 10. Mai ist durch einen Beschluss der vier Rottenchefs aus pandemischen Gründen abgesagt worden.

Innerhalb von zwei Wochen sind über 3’000 Unterschriften gegen die vom Grossen Rat beschlossene Abschaffung der Parkplätze beim Friedhof Hörnli zusammengekommen.

Daniel Urech, Gemeinderat der Freien Wähler Dornach und Kantonsrat der Grünen Solothurn, tritt für das Gemeindepräsidium Dornach an.

Mit einer Geschwindigkeit von 124 km/h statt der erlaubten 60 km/h erwischte die Polizei am 29. März auf der Oristalstrasse in Liestal einen 33-jährigen italienischen PW-Lenker, der in Richtung Büren raste und es jetzt mit der Justiz zu tun bekommt.