Werbung

© Foto by OnlineReports.ch
"Eine Welt brach zusammen": Damaliger ASE-Sitz in Frick

ASE-Wundermänner jetzt vor den Schranken des Gerichts

ASE Investment AG: Drei Angeschuldigte müssen sich für riesigen Anlage-Schwindel verantworten


Von Peter Knechtli


Am Montag beginnt in Eiken der Strafprozess gegen drei Angeschuldigte im Fall der ASE Investment AG: Es handelt sich um einen der grössten Anlagebetrugs-Fälle in der Schweiz und um die unglaubliche Art, wie ein ganzes Schwindel-System jahrelang hoffnungsvolle Anleger täuschte. OnlineReports hatte als erstes Medium über den ASE-Skandal berichtet.


Was die Firma ASE Investment mit ihrer von Frick aus gesteuerten Geldmaschine bis zum Zusammenbruch im April 2012 angezettelt hat, sprengt den Rahmen dessen, was die Aargauer Staatsanwaltschaft üblicherweise zu behandeln hat: 2'500 Anleger wurden im Umfang von 170 Millionen Franken geschädigt, die Akten haben einen Umfang von 448 Bundesordnern, die Anklageschrift einen von 592 Seiten.

Der Prozess vor dem Bezirksgericht Laufenburg findet aus Platzgründen in der Zivilschutzanlage Eiken statt.

Geschäftsführer im vorzeitigen Strafvollzug

Die Staatsanwaltschaft ermittelte im Fall des ehemaligen ASE-Geschäftsführers Martin Schlegel wegen gewerbsmässigem Betrug, ungetreuer Geschäftsbesorgung, Geldwäscherei, Misswirtschaft und Urkundenfälschung, im Fall des damaligen ASE-Präsidenten Simon Müller wegen ungetreuer Geschäftsbesorgung, Misswirtschaft und Geldwäscherei. Auf der Anklagebank sitzt auch ein früherer Mitarbeiter des von Zürich aus betriebenen Private Banking der Basler Kantonalbank (BKB): Ihm wird Gehilfenschaft zum gewerbsmässigen Betrug vorgeworfen.

Im April 2012 war Geschäftsführer Schlegel verhaftet worden. Als Hauptbeschuldigter ist er weitgehend geständig; er arbeitete auch "grösstenteils kooperativ" mit der Staatsanwaltschaft zusammen. Nach Jahren in Untersuchungshaft befindet er sich seit Februar 2015 im vorzeitigen Strafvollzug. Im Juni 2012 wurde über die ASE der Konkurs eröffnet, im Januar 2014 wurde die Firma mangels Aktiven eingestellt.

Geheimes Parallelkonto

Das Schema der wundersamen Geldvermehrung durch die ASE lief immer nach dem gleichen Grundmuster ab. Am Anfang standen Renditeversprechungen bis gegen 20 Prozent durch Devisengeschäfte insbesondere über den 2007 gegründeten, auf den Cayman Islands domizilierten "Quanto Strategic Currency Fund". Kunden erhielten anfänglich diese Renditen real gutgeschrieben – aber nicht durch erfolgreiches Geschäften, sondern als Abzweigungen von neuen Kundengeldern.

Die Anleger, auf deren Namen Schlegel bei der Bank ein geheimes Parallelkonto eröffnete, wurden mit Erfolgsmeldungen getäuscht und stockten ihre Investments noch auf, obschon es mit der AES bergab ging. Die Bank-Belege, die den Kunden immer wieder Anlage-Erfolge vorgaukelten, waren durch den ASE-Geschäftsführer gefälscht worden.

Verluste – aber ASE-Manager bereicherten sich

Im Schneeball-System wurden Löcher gestopft, bis das Kartenhaus durch massive Verluste im Devisenhandel und abenteuerliche Aktienkäufe zusammenbrach. Ende März 2012 wies der Quanto Fund einen Vermögensstand von über 67 Millionen Franken aus. In Tat und Wahrheit war aber nur noch knapp eine halbe Million vorhanden.

Gleichzeitig hatten die beiden ASE-Manager über Gehälter, weit überrissene Management Fees, Bestandes- und Vermittlungsprovisionen, Retrozessionen, Verwaltungsrats- und andere Honorare Millionen gescheffelt, so dass es Schlegel möglich wurde, in Thailand, wo er auch ein Domizil hat, mehrere Liegenschaften zu kaufen.

Die Staatsanwaltschaft schätzt, dass Schlegel und Müller zwischen 2006 und 2012 für sich Erträge von mindestens 13 Millionen Franken "generiert" haben. Ein grosser Teil der Erträge sei zudem an den Steuerbehörden vorbeigeschleust worden.

Ganzes Pensions-Kapital weg

Derweil erlitten zahlreiche Anleger Totalverluste: Sie verloren teilweise ihr ganzes Pensions-Kapital, grosse Teile ihres Vermögens, Ersparnisse oder nicht benötigtes Geld aus ihrem Unternehmensertrag.

Bei den Anlegern handelt es sich um Personen vor allem aus der deutschsprachigen Schweiz, teilweise auch aus den Fernen Osten. Es scheint sich dabei nicht um Superreiche zu handeln, die mal "als Spielgeld" versuchsweise einen sechsstelligen Betrag einwerfen, sondern eher um Personen, die ihr Geld mit wahrhaftiger Arbeit verdient haben. Die meisten Investments bewegen sich in einer Höhe zwischen einigen tausend und einigen hunderttausend Franken.

Der Reiz des Honigtopfs

Über ihr Anlage-Motiv kann nur spekuliert werden. Aufgrund einzelner Namen von Geschädigten, die OnlineReports bekannt sind, handelt es sich – obschon der Gedanke daran nahe liegt – nicht einfach ausschliesslich um naive Zeitgenossen. Vielmehr dürfte sie der Reiz gekitzelt haben, auch einmal am Honigtopf der Devisengewinne zu partizipieren.

Zu ihrem Investment dürften sie sich auch durch das überzeugende Auftreten Schlegels haben verführen lassen. "Er war ein wahnsinnig geschickter Manipulator", heisst es Kreisen eines früheren Geschäftspartners. Für die gutgläubigen Anleger, die in die ASE-Praktiken Vertrauen hatten, "brach mit dem Zusammenbruch der Firma eine Welt zusammen", wie eine Quelle aus dem Fricktal gegenüber OnlineReports schilderte.

Von Schlegels charismatischer Art liessen sich auch die zahlreichen Vermittler anstecken, die ihrerseits im Kreise von Freunden, Bekannten oder Vereinen neue Investoren akquirierten und damit für ein geschmiertes Netzwerk ständig wachsender Geldflüsse sorgten.

Sauer auf Vermittler

Noch heute sind geschädigte Anleger noch sauer darauf, dass die Vermittler durch die Strafjustiz nicht erfasst wurden. Denn auch diese Kontaktleute arbeiteten nicht uneigennützig. Laut einem Branchenkundigen erhielten sie sagenhafte Vermittlungs- und Bestandesprovisionen, die "um bis Faktor zehn über jenen lagen, die Banken zahlten". Dies kurbelte ihr Interesse an, noch mehr Kunden von einer ASE-Anlage zu überzeugen.

Bekannt ist der Fall eines Vermittlers, der sich in der Zeit seiner Tätigkeit für die ASE eine neue Villa bauen liess. Das Vertrauen der Kunden gestärkt wurde auch durch das Qualitätssiegel der staatlichen Basler Kantonalbank, die als wichtige Depotbank im ASE-Anlagezauber firmierte und von Vermittlern in dieser Funktion gern erwähnt wurde. Vermittler liessen sich selbst blenden, indem sie der ASE eigenes Vermögen anvertrauten.

Die BKB sass der Masche auf

Dass der Schwindel über Jahre hinweg unbemerkt blieb, ist im Wesentlichen darauf zurückzuführen, dass die BKB keinen direkten Kontakt zu den ASE-Kunden hatte. Vielmehr liefen sämtliche Kontoauszüge und Korrespondenzen direkt über die ASE zu den Anlegern, was der Firma die vollständige Kontrolle über die Kundenbeziehung erlaubte.

Dieses merkwürdige Vorgehen war auch der Grund, weshalb die BKB der betrügerischen Masche der ASE-Geldjongleure so lange aufsass. Dies dürfte damit zusammenhängen, dass die Devisengeschäfte der 1998 gegründeten ASE bis 2005 grösstenteils erfolgreich verliefen, was eine gewisse Vertrauensbasis zu Schlegel entstehen liess, dessen Bruder zudem in der BKB tätig war.

Allerdings war es auch die BKB, die mit einer Strafanzeige wegen Urkundenfälschung das Strafverfahren gegen die ASE einleitete. CEO Hans Rudolf Matter musste gehen, die neu aufgestellte BKB trennte sich vom Private Banking und von Schwarzgeld-Kunden, verordnete sich eine konsequente Weissgeld-Strategie und schloss mit ASE-geschädigten Anlegern einen Vergleich im Umfang von 50 Millionen Franken.

46 Millionen: Eine Zahl fällt auf

Wer sich durch das Zahlen-Meer der Anklageschrift arbeitet, dem fällt eine Zahl von ihrer Dimension her ganz besonders auf: Die Rückzahlung von über 46 Millionen Franken an die thailändische Investorin "Genuine Seeds (TH) Co Ltd", die mit dem Datum vom 12. April 2012 vermerkt ist – knapp zwei Wochen vor Schlegels Verhaftung. Unter diesem Firmennamen führt eine Internet-Suche einen gerade mal zwölf Angestellte starken Betrieb in Thailand auf. Vielleicht erhellt der Prozess die Hintergründe dieses völlig aus dem Rahmen fallenden Betrags.

18. November 2016

Weiterführende Links:


 Ihre Meinung zu diesem Artikel
(Mails ohne kompletten Absender werden nicht bearbeitet)

Was Sie auch noch interessieren könnte

Viele Journalisten verlassen
die Branche – wir bleiben

18. Juni 2024

Das erste Jahr OnlineReports mit
Alessandra Paone und Jan Amsler.


Reaktionen

Salzabbau im Röserental:
Grillparty gegen Widerstand

13. Juni 2024

Die Schweizer Salinen gehen proaktiv
auf die Öffentlichkeit zu.


Eine Jahrzehnt-Abstimmung,
als Konsens inszeniert

31. Mai 2024

Der Kommentar über die merkwürdig lange
Stille
um das Baselbieter Energiegesetz.


Reaktionen

Aus nach sieben Jahren
für Basler Unverpackt-Laden

28. Mai 2024

Ivo Sprunger und seine Abfüllerei an der Güterstrasse haben zu wenig Kundschaft.


Berto Dünki macht nach
neun Jahren Schluss

23. Mai 2024

BackwarenOutlet im Gundeli: Die Gründer hören auf. Wie geht es weiter?


BGV: Der neue Chef ist schon wieder weg

21. Mai 2024

Marcel Allemann war nur wenige Wochen Vorsitzender der Gebäudeversicherung.


Reaktionen

Basler Hicret-Moschee zieht ins Reinacher Kägen-Gebiet ein

14. Mai 2024

Der Verein will aus der Gewerbefläche einen Raum fürs Gebet machen. 


IWB: Konkurrenziert die Solaroffensive die Fernwärme?

7. Mai 2024

CEO Claus Schmidt präsentiert Ergebnis 2023 und nimmt im Interview Stellung.


Reaktionen

Handelskammer fordert "intelligente Aussenpolitik"

6. Mai 2024

Präsidentin Elisabeth Schneider-Schneiter wünscht gute Beziehungen ins heikle China.


Reaktionen

Kitas in Baselland: Personal und Eltern wandern in die Stadt ab

26. März 2024

Eine Kita-Allianz will verhindern, dass die Situation noch prekärer wird.


Reaktionen

www.onlinereports.ch - Das unabhängige News-Portal der Nordwestschweiz

© Das Copyright sämtlicher auf dem Portal www.onlinereports.ch enthaltenen multimedialer Inhalte (Text, Bild, Audio, Video) liegt bei der OnlineReports GmbH sowie bei den Autorinnen und Autoren. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Veröffentlichungen jeder Art nur gegen Honorar und mit schriftlichem Einverständnis der Redaktion von OnlineReports.ch.

Die Redaktion bedingt hiermit jegliche Verantwortung und Haftung für Werbe-Banner oder andere Beiträge von Dritten oder einzelnen Autoren ab, die eigene Beiträge, wenn auch mit Zustimmung der Redaktion, auf der Plattform von OnlineReports publizieren. OnlineReports bemüht sich nach bestem Wissen und Gewissen darum, Urheber- und andere Rechte von Dritten durch ihre Publikationen nicht zu verletzen. Wer dennoch eine Verletzung derartiger Rechte auf OnlineReports feststellt, wird gebeten, die Redaktion umgehend zu informieren, damit die beanstandeten Inhalte unverzüglich entfernt werden können.

Auf dieser Website gibt es Links zu Websites Dritter. Sobald Sie diese anklicken, verlassen Sie unseren Einflussbereich. Für fremde Websites, zu welchen von dieser Website aus ein Link besteht, übernimmt OnlineReports keine inhaltliche oder rechtliche Verantwortung. Dasselbe gilt für Websites Dritter, die auf OnlineReports verlinken.

https://www.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/gelesen.gif
"Zwei Unfälle mit Velofahrerenden"

Watson
in einem Titel
in der Rubrik Polizeirapport
am 20. Juni 2024
https://www.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/gelesen.gif

Am Ende die Velofahrer?

RückSpiegel

 

Die bz vermeldet den Tod von Aurel Schmidt und bezieht sich dabei auf OnlineReports.

Baseljetzt, bz, Volksstimme, SDA und Happy Radio nehmen die Recherche von OnlineReports über den geschassten CEO Marcel Allemann auf.

Die bz berichtet, dass Landrat Hannes Hänggi das Mitte-Präsidium übernehmen will, und verweist dabei auf OnlineReports.

Das Portal kath.ch nimmt die OnlineReports-Recherche über die Pläne der Basler Hicret-Moschee in Reinach im Medienspiegel auf.

Baseljetzt nimmt die Recherche von OnlineReports über den "Fuck SVP"-Schriftzug am Nebiker-Turm in Sissach auf.

In ihrem Bericht über die Wahl des neuen Baelbieter SVP-Präsidenten zitiert die Basler Zeitung aus einem OnlineReports-Kommentar.

 

Das Regionaljournal Basel veweist in einem Beitrag über die Probleme der Kitas im Baselbiet auf OnlineReports.

Der Klein Report nimmt die Recherche von OnlineReports über Roger Blums Buch über die Basellandschaftliche Zeitung auf.

Die BaZ bezieht sich in einem Artikel über die Zerwürfnisse in der Baselbieter SVP auf OnlineReports.

Die bz verweist in einem Bericht über die Kita-Krise im Baselbiet auf OnlineReports.

BaZ, Baseljetzt und Happy Radio nehmen die OnlineReports-News über das geplante Ministertreffen in Basel auf.

Der Sonntagsblick zitiert OnlineReports in einer grossen Recherche über die Baselbieter SVP-Politikerin Sarah Regez.

Baseljetzt verweist im Bericht über Basler Schiffsunfälle auf ein OnlineReports-Video.

Die Volksstimme greift die OnlineReports-Recherche über das Aus des Textildruck-Unternehmens Permatrend auf.
 

Weitere RückSpiegel

Werbung







In einem Satz


Markus Jordi, langjähriges Mitglied der SBB-Konzernleitung, übernimmt am 1. Januar 2025 den Vorsitz des Fachhochschulrats der Fachhochschule Nordwestschweiz.

Karoline Sutter und Urs Berger treten nach über zehn Jahren per 31. März 2025 aus dem Bankrat der Basler Kantonalbank zurück, die Vakanzen werden demnächst ausgeschrieben.

Jacqueline Herrmann und Alexander Bieger lösen Brigitte Jäggi ab, die als Rektorin des Gymnasiums Muttenz in Pension geht.

Bettina Zeugin folgt als Präsidentin von insieme Baselland auf Röbi Ziegler.

Der frühere Baselbieter SP-Regierungsrat Peter Schmid gibt das Präsidium des Freundevereins Zoo Basel an seine Parteikollegin und Landrätin Miriam Locher ab.

Eine Findungskommission sucht eine Nachfolge für Anna Schmid, Direktorin des Museums der Kulturen Basel, die 2025 in Pension geht.

Grünen-Politikerin Flavia Müller aus Allschwil rückt für Biljana Grasarevic in den Baselbieter Landrat nach.

Doppel-Pensionierung am Euro-Airport: Direktor Matthias Suhr geht Ende März 2025, sein Stellvertreter Marc Steuer Ende Dezember 2025 in den Ruhestand.

Jo Krebs
übergibt nach über 23 Jahren seine Stelle als Leiter Unternehmenskommunikation von Primeo Energie an Nachfolger Fabian Hildbrand.

Die Israelitische Gemeinde Basel wählt mit Steffi Bollag als Nachfolgerin von Emmanuel Ullmann erstmals eine Frau zur Präsidentin.

Sabina Brocal wird am
1. August Förderchefin der Abteilung Kultur im Präsidialdepartement Basel-Stadt.

Die Stadtreinigung des Basler Tiefbauamts wird ab 12. August neu von Markus Müller geleitet, sein Vorgänger Dominik Egli geht in Pension.

Christoph Jorns wird am 1. Juli Finanzchef der Basler Lebensversichererin Pax als Nachfolger von Alex Flückiger.

Mirjam Christ-Crain
 von der Universität Basel erhält den mit 200'000 Franken dotierten Otto-Naegeli-Preis für ihre patientenorientierte klinische Forschung.

Kimrobin Birrer übernimmt das Parteisekretariat der GLP Baselland von Yves Krebs.

Barbara Staehelin hat am
1. Mai das Verwaltungsrats-Präsidium des Kantonsspitals Baselland von Madeleine Stöckli übernommen.

Die Baselbieter Regierung hat Kathrin Choffat und Roger Müller als neue Mitglieder des Bankrats der BLKB für die laufende Amtsperiode bis Mitte 2027 gewählt. 

Der Baselbieter Regierungsrat hat Raphael Giossi zum Nachfolger des langjährigen kantonalen Bieneninspektors Marcel Strub gewählt.

Cyril Bleisch übernimmt bei den Jungfreisinnigen Baselland das Präsidium von Lucio Sansano.

Die Basler Sozialdemokraten haben die SP queer Basel-Stadt gegründet und als neues Organ in den Statuten der Partei verankert.

Eiskunstläuferin Kimmy Repond und Wasserfahrer Adrian Rudin sind Basler Sportlerin beziehungsweise Basler Sportler des Jahres.