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"Ehrliche Feedback-Kultur fehlt": Professor und Philosoph Hans Wüthrich

"In den Chefetagen der Wirtschaft herrscht eine artifizielle Welt"

Ökonomieprofessor Hans Wüthrich plädiert für die Rückkehr des Hofnarren - in den Machtzentren der Unternehmen


Von Peter Knechtli


Auf den Chefetagen der Schweizer Wirtschaft kriselt es. Über Jahre gefeierte Top-Shots wie CS-Chef Lukas Mühlemann befinden sich auf Schleuderkurs oder treten gar - wie der allmächtige "Zürich"-Fürst Rolf Hüppi - unter Druck zurück. Gleich reihenweise werden Namen abzockender Topmanager bekannt. Nicht nur an einzelnen Personen liege das Problem, sondern an Systemmechanismen, glaubt Ökonomieprofessor Hans A. Wüthrich. Er plädiert in einem Buch für eine ganz und gar unkonventionelle Lösung gegen das grassierende Malaise in den Chefetagen: Die Rückkehr der Hofnarren.


Der Professor für Internationales Management an der Universität der Bundeswehr in München sieht die Hauptursache vieler Entscheidungsfehler in der "Lernresistenz" hoher Hierarchen. Top-Manager erhielten selten ein ehrliches und zeitgerechtes Feedback - "höchstens von den eigenen Kindern", schreiben Wüthrich und die beiden Ko-Autoren Wolfgang Winter und Andreas Philipp in ihrem Buch "Die Rückkehr des Hofnarren".

Was an den mittelalterlichen Höfen in Form des Hofnarren als "institutionalisierte Form der Reflexion" Königen, Fürsten, Hofschranzen und Höflingen den Spiegel vorhielt, hätte nach Meinung der Autoren heute - in neuer Form - dringende Berechtigung. Die Kritiker sind mit ihrer Analyse nicht allein. Auch der Zürcher Professor Bruno S. Frey fordert einen Advocatus Diaboli in den Schaltzentralen der Wirtschaft. Die Basler SP-Nationalrätin und Unternehmerin Anita Fetz möchte den Managern gar eine Viertagewoche verschreiben - "damit ein Tag fürs Nachdenken bleibt".

OnlineReports: Herr Wüthrich, sind Sie ein Narr?

Hans Wüthrich: (Denkt lange nach) Ich hoffe schwer, dass ich das bin. Denn ein Narr ist in der Lage, sich selbst und andern den Spiegel vorzuhalten. Insbesondere in der heutigen Zeit werden genau diese Fähigkeiten vor allem in der Wirtschaft wieder wichtiger.

OnlineReports: Sind Sie heute schon vor dem Spiegel gestanden?

Wüthrich: Der Spiegel als Metapher zur Reflexion begegnet uns glücklicherweise täglich bei der Morgen- und Abendtoilette. Es gibt wirklich Tage, da ist der Blick in den Spiegel unangenehm.

OnlineReports: Aha - wenn was vorgefallen ist?

Wüthrich: Wenn ich mich dabei ertappe, wie ich wieder einmal unkritisch ein Rollenspiel mitgespielt habe und wie ich mit sehr viel Energie meine eigene Wahrnehmung zur objektiven Wahrheit erklären möchte. Oder wenn ich fast reflexartig in den alten Mustern operiere - indem ich in Beratungen zurückgreife auf nicht hinterfragte Allgemeinplätze wie "Konzentration aufs Kerngeschäft".

OnlineReports: In Ihrem Buch beschwören Sie die Rückkehr des Hofnarren - vor allem an der Spitze von Unternehmen. Woran kranken Manager?

Wüthrich: Die Chefetagen sind so etwas wie moderne Höfe. Käme ein Zeitreisender aus dem Mittelalter in unsere Zeit zurück, würde er wahrscheinlich erstaunt feststellen, dass er in den heutigen Konzernen das antrifft, was er vor 500 Jahren auch an Höfen schon erlebt hat: Heilige Ordnung im Sinne von Hierarchien, Misstrauenskulturen und Rollenspiele sind Phänomene, die er bestens kennt.

OnlineReports: Aber in der Wirtschaftswelt zahlt sich Offenheit nicht aus. Karriere macht, wer Widerspruch meidet.

Wüthrich: In der Tat ist die spontane, ehrliche und zeitgerechte Feedback-Kultur in Unternehmen nicht viel stärker entwickelt als in mittelalterlichen Höfen. Es gibt nämlich einen Zusammenhang zwischen der erreichten Hierarchie-Stufe und der Lernresistenz. Viele Hierarchen lassen sich lieber durch Lob ruinieren als durch Kritik verbessern.

OnlineReports: Wer seinem Chef schonungslos die Meinung sagt, wird doch zusammen gestaucht. Darum wird lieber geschwiegen.

Wüthrich: In den Chefetagen der heutigen Wirtschaft herrscht eine artifizielle Welt, der Realitätsbezug geht verloren. Es ist für mich erschreckend, zu erfahren, wie stark in Unternehmen das opportunistische Verhalten bis zur Selbstaufgabe dominiert. Zudem sind Hierarchen stark gefährdet, sich mit Leuten zu umgeben, die gleichdenkend sind. Darum rate ich jeder Führungskraft, nicht geklonte Mitarbeiter um sich zu scharen, sondern Andersdenkende.


"Viele Hierarchen lassen sich lieber durch
Lob ruinieren als durch Kritik verbessern."


OnlineReports: Ist anderseits Ihre publizistische "Einladung zur Reflexion" nicht eine raffinierte Form der Akquisition von Beratungsaufträgen für Coaching und Supervision?

Wüthrich: Auftragsbeschaffung ist nicht das Ziel. Mich beschäftigt die Frage der Rollenfixierung auch persönlich. Ich möchte mit der Metapher des Hofnarren eine kulturelle Evolution auslösen.

OnlineReports: Sie sprechen von "Lernblockaden" und "Informations-Pathologien". Sind Manager dumm?

Wüthrich: Sicher nicht. Die Botschaft ist die, dass vor allem in hierarchischen Systemen die Gefahr gross ist, dass Information nur noch gefiltert fliesst. Und dies müssten sich Manager bewusst sein, aber auch Politiker und Wissenschafter.

OnlineReports: Plädieren Sie nun dafür, dass Nestlé und Novartis, Zürich und CS einen Advocatus Diaboli engagieren, der den Chefs auf die Finger klopft?

Wüthrich: Es kann nicht die Lösung sein, sich analog zu einem "Chef Qualitätssicherung" einen Hofnarren zu halten oder das Narrentum an einen abstrakten Coaching-Stab zu delegieren. Zentraler Akteur muss der Top-Manager sein. Er muss eine offene Feedback-Kultur erzwingen, indem er sein Umfeld ermutigt, nicht rein opportunistisch, sondern im Sinne der Sache zu informieren und kritische Bereiche nicht auszublenden. Der Top-Manager muss voraus gehen und permanentes Hinterfragen als Selbstverständlichkeit vorleben. Die Wirtschaft benötigt dringend vermehrt Philosophen.

OnlineReports: Hätte ein moderner Narr - nennen wir ihn einmal Sepp Moser - das Swissair-Debakel verhindern können?

Wüthrich: Das Beispiel ist gut. Sepp Moser hat hier eine wirkliche Narrenfunktion wahrgenommen. Genau wie im Mittelalter sieht man an diesem Beispiel aber die begrenzte strategische Einflussmöglichkeit des Narren. Er kann aufgrund seiner Redefreiheit den Spiegel vorhalten und kritisch kommentieren, aber letztlich das System nicht aushebeln.

OnlineReports: Somit hätten Hofnarren auch nicht die grassierende Abzockerei von Affolter über Barnevik bis Honegger vereiteln können?

Wüthrich: Nein. Sicher aber ist, dass Abzocker nicht über ein ausgeprägtes Reflexionsvermögen verfügen.

 

"Sicher ist, dass Abzocker nicht über ein
ausgeprägtes Reflexionsvermögen verfügen."


OnlineReports: Zahlreiche Firmen leisten sich einen Umwelt- oder sogar einen Ethikexperten. Sind sie reine Alibiübungen?

Wüthrich: Es sind durchaus sinnvolle erste Schritte, um Bewusstsein zu schaffen. Ziel muss aber sein, dass ethisch verantwortungsvolles Handeln und Reflexionsvermögen von jedem einzelnen Mitarbeiter zur Lebenshaltung wird. Es müsste in den Unternehmen eine Kultur des Narrentums entstehen, in der jeder den Narr in sich selbst tragen sollte.

OnlineReports: Welche Fähigkeiten zeichnet ein solche Kultur aus?

Wüthrich: Wir würden zwei Fähigkeiten besitzen: Regelmässig selbst in den Spiegel schauen und sich kritischen Fragen stellen. Und zweitens, Sitzungen und bilaterale Gespräche für eine Auszeit unterbrechen und dabei andern den Spiegel vorhalten, wenn die Diskussion in eine falsche Richtung läuft.

OnlineReports: Wie wenden Sie den offenen Umgang mit Kritik und Selbstkritik als Professor gerade an der Bundeswehr-Universität an?

Wüthrich: In meinem Institut funktioniert die Feedback-Kultur gut. Ich habe Mitarbeiter aus ganz andern Disziplinen, zum Beispiel aus der Luft- und Raumfahrttechnink - und nicht nur Ökonomen, die die entsprechenden Muster inhaliert haben. Es gibt, von der Selbstbedienungsmentalität bis zum Realitätsverlust, so viel Irritierendes in der Wirtschaft und eine klare Dominanz der ökonomischen Denklogik gegenüber Politik und Gesellschaft, dass sich eine kritische Reflexion geradezu aufdrängt.

 

"Es müsste in den Unternehmen eine Kultur
des Narrentums entstehen, in der jeder den Narr
in sich selbst tragen sollte."


OnlineReports: Wie stark hat Ihr Narrenbewusstsein das Unterrichtssystem beeinflusst?

Wüthrich: Ich habe seit fünf Jahren die Vermittlung von Faktenwissen stark reduziert, weil dessen Halbwärtszeit gerade noch sechs bis acht Jahre beträgt, und dafür die Schulung der Problemlösungs- und Sozialkompetenz verstärkt.

OnlineReports: Wie reagieren die Studenten?

Wüthrich: Durchaus positiv. Es braucht allerdings immer eine bestimmte Zeit, bis sie den Nutzen auch erkennen. Am Anfang sind viele irritiert.

OnlineReports: Wie sollen Manager soziale Kompetenz erwerben, wo sie doch in den meisten Ausbildungen nur betriebswirtschaftliche Daten und Formeln büffeln?

Wüthrich: Wir bilden tatsächlich noch viel zu intensiv ökonomische Handwerker aus. Das ist zwar zentral, aber es genügt nicht. Die Herausforderung liegt im Erschliessen von Erkenntnissen anderer Disziplinen. Es ist erschreckend zu sehen, mit welcher Arroganz heute die Ökonomen die Psychologie, Soziologie und Therapie ausblenden. Wir müssten in der Ausbildung das differenzierte Beobachtungsvermögen sowie Kommunikations- und Konfliktfähigkeit wesentlich stärker fördern, um Systemmechanismen in Unternehmen hinterfragen zu können.

OnlineReports: Gibt es solche Ansätze schon?

Wüthrich: Ja. An der Universität St. Gallen ist soziale Kompetenz integrierender Teil der Ausbildung. In Deutschland ist diesbezüglich die Privat-Universität Witten-Herdecke, die Metakompetenz schult, am weiteresten. Ziel des Studiums ist es, verantwortungsvolle Unternehmer zu entwickeln, die auch in Philosophie und Kultur geschult werden.

OnlineReports: Was geht in Ihnen vor, wenn Sie einem Manager gegenübersitzen, der nur von sich, seinen Meinungen und seinen angeblichen Leistungen quasselt?

Wüthrich: In solchen Fällen kommt bei mir Mitleid auf, weil er Riesenchancen vergibt, vom Gegenüber zu lernen. Dies ist ein generelles Phänomen, das vor allem Hierarchen trifft. Von ihnen wird vor allem erwartet, dass sie Antworten geben und keine Fragen stellen. Aber wer nur sendet und nicht empfängt, kann nicht lernen.

27. Mai 2002


Gesprächspartner

Gesprächspartner Hans A. Wüthrich (46) ist Professor für Internationales Management an der Universität der Bundeswehr in München, Partner der Zürcher Managementberatungsfirma B&RSW AG und früherer Vizepräsident der Feldschlösschen Holding. Er veröffentliche kürzlich das Buch "Die Rückkehr des Hofnarren - Einladung zur Reflexion nicht nur für Manager". Wüthrich ist Vater dreier Kinder und lebt in Rheinfelden AG.


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https://www.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/gelesen.gif
"Fussballer! Virile Typen! Wollen total indivi­duell sein – und sehen aus wie alle: wie drapierte Äffchen."

Ludwig Hasler
in der "Schweiz am Wochenende"
vom 23. Januar 2021
https://www.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/gelesen.gif

Herrlich zutreffend formuliert.

Frisch pubertiert

Die Angst vor dem alten Mann

RückSpiegel


Die BZ greift in ihrem Artikel "Bikini-Gate im Schrebergarten" einen Artikel von OnlineReports auf.

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Blick, Telebasel, 20 Minuten und die BZ nahmen die OnlineReports-News über die Strafanzeigen gegen den ausländerfeindlichen Basler Grossrat E. W. auf.

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Prime News ging in der Kritik an "Weltwoche"-Kolumnist Christoph Mörgeli auf einen satirischen OnlineReports-Text über Lukas Engelberger ein.

Der Tages-Anzeiger bezog sich in einem Artikel über Impf-Privilegien auch auf einen OnlineReports-Artikel über UKBB-CEO Marco Fsicher.

Die Basler Zeitung nahm in ihrem Abschiedstext über den Basler Regierungsrat Hans-Peter Wessels in Text und Bild auf OnlineReports Bezug.

Die OnlineReports-Todesnachricht über alt-Landrat Peter H. Müller wurde von der BZ aufgenommen.

Die BZ nahm die OnlineReports-News über die Schliessung des Zeitungsladens "Press&Books" auf der Basler SBB-Passerelle auf.

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In ihrer Presseschau über die Basler Regierungsratswahlen zitierete die BZ ausführlich aus OnlineReports.

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Die Wochenzeitung ging in ihrem Bericht über den Abbau in grossen Schweizer Zeitungsredaktion auch auf "kleinere Player" wie OnlineReports ein.

Die BZ zieht den OnlineReports-Report über den Verzicht auf das Muttenzer Multiplex-Kino der "Kitag AG" nach.

Die OnlineReports-News über die Schliessung eines Tanzlokals in der Basler Innenstadt nahm die BZ auf.

In ihrer Besprechung von Roland Starks Kolumne-Buch "Stark!" nimmt die Volksstimme auf OnlineReports Bezug.

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Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz


Dominik Scherrer wird als Nachfolger von Titus Hell neuer Präsident der Jungfreisinnigen Basel-Stadt.

Die Fluxdock AG wird den Kasernen-Hauptbau betreiben, in dem Anfang 2022 das Kultur- und Kreativzentrum seine Tore öffnet.

Marcus Vetter ist neuer Chefarzt für Onkologie und Hämatologie des Kantonsspitals Baselland.

Alexa Ipen-Providoli wird ab 1. April neue Leiterin des Amtes für Beistandschaften und Erwachsenenschutz und damit Nachfolgerin von Sarah Thönen an, die ins Erziehungsdepartement wechselt.

Bis 1. Februar erhielten in Basel-Stadt über 9'800 Personen eine erste Impfdosis gegen das Coronavirus, über 3'700 weitere Personen haben bereits zwei Dosen erhalten.

Das Kantonale Laboratorium Basel-Stadt hat bei 36 Haarfärbemittel-Proben neun Produkte mit einem Verkaufsverbot belegt.

Die Wahlvorbereitungs-Kommission beantragt dem Grossen Rat, am 10. März Staatsanwalt Urs Jürg Müller-Egli zum Leitenden Staatsanwalt und Leiter der Allgemeinen Abteilung zu wählen.

Elisabeth Simon wird am 1. August neue Rektorin des Gymnasiums Bäumlihof und somit Nachfolgerin von Anna-Katharina Schmid, die auf diesen Zeitpunkt in Pension geht.

Mit einer Mehrheit von 89,4 Prozent beschlossen die Mitglieder der CVP Basel-Stadt am 25. Januar den Namenswechsel in "Die Mitte Basel-Stadt".

Gegen die Kreditbewilligung des Landrates in Höhe von 17,15 Millionen Franken für die Verlängerung der Tramlinie 14 von Pratteln nach Augst reichte am 25. Januar die Aktionsgruppe "aapacke" Pratteln das Referendum ein.

Mark Eichner (Präsident), Carol Baltermia, Liselotte Henz, Isabelle Mati und Karin Sartorius bilden die Findungskommission zur Evaluation eines neuen Basler FDP-Präsidiums.

Medbase und das Kantonsspital Baselland (KSBL) werden das "Regionale Gesundheitszentrum Laufen" im "Birs Center" betreiben und damit ein breites ambulantes Angebot mit Notfallversorgung anbieten.

Am 18. Januar reichte in Basel das überparteiliche Komitee seine Volksinitiative zur Abschaffung des Präsidialdepartements und Reduktion der Anzahl der Regierungs-Mitglieder von 7 auf 5 mit 3'524 beglaubigten Unterschriften ein.

Am 1. April 2021 tritt Thomas Wenk (48) die neu geschaffene Stelle des Leiters der zentralisierten Informatik des Erziehungsdepartements an.

Der Basler SP-Grossrat Christian von Wartburg übernimmt für das Jahr 2021 die Präsidentschaft des Oberrheinrats.

Über das Referendum gegen den Allschwiler Quartierplan ALBA wid am 13. Juni abgestimmt.

Seit dem 4. Januar werden die Schülerinnen und Schüler der Sekundarschule Laufental in einem Neubau unterrichtet.

Raphael Kissling (29) wird zum Jahresbeginn neuer Geschäftsführer der Luftseilbahn Reigoldswil–Wasserfallen und Nachfolger von Johannes Sutter, der Stiftungsrat bleibt.

Die Muttenzer Gemeindeversammlung vom 9. Januar, 14 Uhr, wird auf Beschluss des Gemeinderates Corona-bedingt in der St. Jakob-Halle durchgeführt.

Für das Herbstsemester 2020 hat sich die Rekordzahl von 13'139 Studierenden und Doktorierenden für ein Studium an der Universität Basel eingeschrieben.

In Allschwil ist das Referendum gegen den Quartierplan "Alba" mit 601 gültigen Unterschriften zustande gekommen.

Michael Rolaz, derzeit Chief Development Officer CDO am Kantonsspital Baselland, wird neuer CEO der Universitären Psychiatrischen Kliniken Basel (UPK).

Für die zurückgetretenen Ralph Lewin und Andreas Sturm wurden neu Kristyna Ters und Mathis Büttiker in den BKB-Bankrat gewählt, während das Präsidium und die bisherigen Mitglieder durch die Regierung bestätigt wurden.

Die Basler Regierung beschloss zur Unterstützung von Unternehmen in der zweiten Corona-Welle, das Kreditbürgschafts-Programm wiederaufzunehmen.

Urs Bühler wird per 1. März 2021 neuer Leiter der "Zentralen Informatik" des Kantons Baselland.

Die Baselbieter Regierung senkt den Verzugszins 2021 bei der Staatssteuer von 6 auf 5 Prozent, während der Vergütungszins unverändert bei 0,2 Prozent bleibt.

Das Budgetdefizit 2021 in Höhe von 2,2 Millionen Franken sei "mehrheitlich coronabedingt", schreibt der Birsfelder Gemeinderat.

Sarah Thönen wird am 1. April 2021 die Leitung des Bereichs "Jugend, Familie und Sport" des Kantons Basel-Stadt übernehmen.

Die Birsfelder Gemeinderätin Regula Meschberger wird ab 1. Januar 2021 als Nachfolgerin von Bianca Maag-Streit den "Verband Basellandschaftlicher Gemeinden" (VBLG) präsidieren.

Gregor Leonhardt (52) übernimmt im Frühjahr 2021 die Leitung des Geschäftsbereichs Infrastruktur im Basler Tiefbauamt.

Der Basler Anwalt und Notar Andreas Waldmann zieht sich per 1. Januar 2021 aus der Kanzlei Waldmann Petitpierre als Partner zurück.

Der Baselbieter Landrat nahm das Gesetz über die Bekämpfung der Schwarzarbeit und das Arbeitsmarktaufsichts-Gesetz mit 71:18 Stimmen an, doch kommt es zur obligatorischen Volksabstimmung, weil die Vierfüntel-Mehrheit nicht erreicht wurde.