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"Übertriebene Vorstellungen": Ausflugsziel "Gempenturm"

Wird aus dem "Gempenturm" ein "historisches Schlösschen"?

Im Ausflugsrestaurant auf dem Gempen gibt es einen Pächterwechsel – mit Hintergrundgeräuschen


Von Christof Wamister


Kommenden Samstag geht das Restaurant "Gempenturm" unter neuer Leitung wieder auf. Der Besitzer hegt jedoch Umbau- und Erweiterungspläne, von denen die zuständigen Behörden des Kantons Solothurn aber gar nicht begeistert sind.


Die Schartenfluh mit ihrem Aussichtsturm und dem Restaurant "Gempenturm" oberhalb Dornach ist ein beliebtes Ausflugsziel in der Region Basel. Hier treffen sich bunt gemischt Wanderer, Mountainbiker und Autofahrende zum Innehalten: Die Lage über der Felswand ist spektakulär, und bei klarem Wetter ist sogar die Alpenkette zu sehen.

Neue Aussichten nach turbulenten Szenen

Nur mit dem Restaurant klappte es in letzter Zeit nicht mehr so recht. Es war oft geschlossen, und das Gebotene liess zu wünschen übrig. Der Pächter hatte das Restaurant vor zweieinhalb Jahren übernommen, wirtschaftete aber glücklos. Nach Auskunft der Eigentümer zahlte er während rund neun Monaten keinen Mietzins mehr, hielt den Betrieb trotz Kündigung aufrecht und musste am Ende gerichtlich aus dem Haus gewiesen werden.

Zurzeit ist das Restaurant noch geschlossen, aber schon kommenden Samstag wird es wieder eröffnet. Neue Pächterin ist Sara Stämpfli, die das Haus zusammen mit ihrer Tochter Anita führen wird. Die neuen Wirtinnen wollen nur mit Frischprodukten arbeiten und Schweizer Küche bieten. Sie haben früher in dem der Familie Stämpfli gehörenden Restaurant "Viertelkreis" im Gundeldingerquartier gewirtet.

Umstrittene Pläne für einen Umbau

Die Ausflügler müssen sich trotz dieses Neustarts mittelfristig auf weitere Veränderungen beim "Gempenturm" gefasst machen. Denn der Eigentümer des stattlichen Restaurant-Gebäudes, Hansrudolf Kellenberger, Inhaber eines Elektrofachgeschäftes in Arlesheim, hat Pläne für einen Umbau und eine Erweiterung des Hauses, wie er gegenüber OnlineReports erklärte. Kellenberger hat die Immobilie samt Aussichtsturm vor rund sechs Jahren von den früheren Besitzern, der Gempener Familie Vögtli, übernommen. Er möchte die Aussenhülle ersetzen und das Gebäude um das Anderthalbfache erweitern, so dass es neben modernen Restaurant-Einrichtungen auch Platz für eine genügend grosse Pächterwohnung bieten würde.

Ein formelles Baugesuch wurde bis jetzt aber nicht eingereicht. Zuständig dafür wäre nicht die Gemeinde Gempen, sondern der Kanton Solothurn, weil die "Gempenturm"-Anlage ausserhalb der Bauzone liegt. Kellenberger verhandelt schon seit drei Jahren mit dem Amt für Raumplanung. Doch er kommt nicht vom Fleck. Grund: Das zuletzt eingereichte Vorprojekt sei "gestalterisch nicht erfreulich", meinte der dafür zuständige Markus Schmid gegenüber OnlineReports.

Das Amt anerkennt einen Bedarf für Erneuerung und Erweiterung, aber der Bauherr habe "übertriebene Vorstellungen von einer räumlichen Ausdehnung" und wolle anstelle des bisherigen Gebäudes so etwas wie ein "historisches Schlösschen" errichten lassen. Schmid: "Die letzte Besprechung hat im Mai stattgefunden und wir erwarten jetzt vom Eigentümer neue Vorschläge."

Romantisches Gebäude passt sich gut an

Das aus der Zeit vor 1914 stammende Haus fügt sich mit seiner romantischen Anmutung gut in die exponierte Lage ein und ist von weither sichtbar. Denkmalschutzwürdig ist es laut Markus Schmid nicht, aber es erinnere in seiner Art etwas an die Bergstation einer touristischen Bahn und damit an frühere Pläne, von Dornach aus eine Bergbahn auf den "Gempenstollen" (Volksmund für Schartenfluh) zu bauen. Zum Gebäudekomplex gehören sodann auch ein Lagerschuppen und ein unansehnlicher Container, von dem aus Trottinett-Fahrten den Berg hinunter angeboten werden.

Die Schartenfluh ist ein Wahrzeichen des Gempenplateaus, das als ganzes im Bundesinventar der Landschaften und Naturdenkmäler von nationaler Bedeutung eingetragen ist. Weil es sich um die höchste Erhebung handelt, wurden etwa hundert Meter vom Aussichtspunkt entfernt schon vor längerer Zeit eine Polizeifunk- und eine weitere Übertragungsantenne gebaut, deren Anblick keine Augenweide ist.

14. November 2011


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"Die Junge SVP Schweiz lehnt das sozialistische Mediengesetz ab ..."

Junge SVP Schweiz
in einer Medienmitteilung
vom 8. Juli 2021
https://www.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/gelesen.gif

Logisch, bei sozialistischen Mehrheiten in National- und Ständerat.

RückSpiegel


Telebasel und die BZ Basel nahmen die OnlineReports-News über den Grund des Tramunglücks vom Oktober 2019 auf.

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20 Minuten nahm in der Nachricht über einen Hacker-Angriff auf die Basler Gewerbeschule auf OnlineReports Bezug.

In ihrem Report über die Basler LDP nimmt die WochenZeitung (WoZ) Bezug auf ein OnlineReports-Interview mit LDP-Grossrat Michael Hug.

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Blick, Telebasel, 20 Minuten und die BZ nahmen die OnlineReports-News über die Strafanzeigen gegen den ausländerfeindlichen Basler Grossrat E. W. auf.

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Prime News ging in der Kritik an "Weltwoche"-Kolumnist Christoph Mörgeli auf einen satirischen OnlineReports-Text über Lukas Engelberger ein.

Der Tages-Anzeiger bezog sich in einem Artikel über Impf-Privilegien auch auf einen OnlineReports-Artikel über UKBB-CEO Marco Fischer.

Die Basler Zeitung nahm in ihrem Abschiedstext über den Basler Regierungsrat Hans-Peter Wessels in Text und Bild auf OnlineReports Bezug.

Die OnlineReports-Todesnachricht über alt-Landrat Peter H. Müller wurde von der BZ aufgenommen.

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Telebasel, das Regionaljournal und die Basler Zeitung nahmen in ihren Nachrufen auf Corina Christen auf OnlineReports Bezug.

Der OnlineReports-Primeur über den Rücktritt das Basler Grünen-Präsidenten Harald Friedl nahmen die BZ, Prime News, das Regionaljournal, die Basler Zeitung und Telebasel auf.

Die Medienwoche berichtete bezüglich einer "Weltwoche"-Falschmeldung über den Basler Regierungsrat Lukas Engelberger darüber, dass Mörgeli die humoristische Gedankenspielerei auf Onlinereports.ch für bare Münze nahm.

In ihrer Presseschau über die Basler Regierungsratswahlen zitierete die BZ ausführlich aus OnlineReports.

Die Basler Zeitung nahm die OnlineReports-News über einen geplatzten Baselbieter Strafprozess auf.

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Die BZ zieht den OnlineReports-Report über den Verzicht auf das Muttenzer Multiplex-Kino der "Kitag AG" nach.

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In ihrer Besprechung von Roland Starks Kolumne-Buch "Stark!" nimmt die Volksstimme auf OnlineReports Bezug.

Die BZ kritisierte den designierten Basler SP-Regierungsrat Beat Jans für seinen Twitter-Tweet: "Wieso muss man in unserer Region eigentlich 'Onlinereports' lesen, wenn man sich umfassend informieren, statt belehren lassen will?"

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz


Der 30-jährige Rechtsverteidiger Michael Lang wechselt per sofort von Borussia Mönchengladbach zurück zum FC Basel.

Barbara Rentsch wird neue Geschäftsleiterin der staatlichen Liegenschafts-Verwaltung Immobilien Basel-Stadt (IBS) und Nachfolgerin von Rolf Borner, der das Finanzdepartement per Ende Juli verlassen wird.

Christoph Gloor wird per 1. Juli neuer Präsident der Stiftung des Kunstmuseums Basel als Nachfolger von Markus Altwegg.

Sämtliche Nacht-S-Bahnen, Nachttrams und Nachtbusse des TNW-Nachtnetzes verkehren ab dem ersten Wochenende im Juli wieder gemäss Fahrplan.

Hptm Pascal Geiger wird per 1. Juli 2021 die Leitung der Sicherheitspolizei Ost von Hptm Armin Reichenstein übernehmen, der intern in die Verkehrspolizei wechselt.

Das Basler Gesundheitsdepartement hebt die befristete Verfügung "Allgemeine Maskentragpflicht und Konsumationsverbot von Speisen und Getränken auf Allmend in der Steinenvorstadt" per Samstag, 26. Juni, auf.

Corinne Hügli wird per 1. Oktober neue Leiterin des Statistischen Amts Baselland und Nachfolgerin von Johann Christoffel, der Ende September in den Ruhestand tritt.

Als Nachfolger von Felix Keller übernimmt am 1. Juli Simon Oberbeck das Präsidium der Baselbieter CVP/GLP-Fraktion.

Der diplomierte Ingenieur Florian Kaufmann wird per 1. September im Baselbieter Amt für Raumplanung die Leitung der Abteilung Öffentlicher Verkehr übernehmen (Nachfolge von Eva Juhasz).

Laurent Métraux wird per 1. August neuer Leiter der Baselbieter Finanzverwaltung und Nachfolger von Tobias Beljean, der nach drei Jahren eine neue Herausforderung in der Privatwirtschaft angenommen hat.

CEO Roland Heri hat sich entschieden, den FC Basel zu verlassen und sich "umzuorientieren" und sich "neuen Aufgaben zu widmen".

Josiane Tinguely Casserini wird per 1. August neue Baselbieter Kantonsapothekerin und Leiterin der Abteilung Heilmittel im Amt für Gesundheit.

Das Hafenfest Basel 2021, das vom 3. bis 5. September hätte stattfinden sollen, wurde vom Organisationskomitee aus epidemiologischen Gründen abgesagt.

Die Basler Regierung hat die kantonalen Einschränkungen für "Einrichtungen im Sportbereich" aufgehoben, so dass der Sportunterricht und die Nutzung der Garderoben auf Sekundarstufe I und II ab 3. Mai wieder möglich sind.

Marc-André Giger und Guy Lachappelle werden neue Mitglieder des Verwaltungsrats des Universitäts-Kinderspitals beider Basel (UKBB).

Das Landratspräsidentinnen-Fest zu Ehren der Grünliberalen Regula Steinemann muss aus Pandemie-Gründen vom 24. Juni auf den 26. August verschoben werden.

Rolf Borner, Geschäftsleiter Immobilien Basel-Stadt, verlässt das Finanzdepartement nach 16 Jahren per 1. August und wird Direktor "Infrastruktur und Betrieb" und Mitglied der Universitätsleitung der Universität Basel.

Ab 19. April sind die Sportanlagen im Kanton Basel-Stadt gemäss den Vorgaben des Bundes und unter Einhaltung der Schutzmassnahmen wieder zugänglich.

Salome Bessenich wird Nachfolgerin des zurücktretenden Basler SP-Grossrats Sebastian Kölliker, der Co-Generalsekretär des Basler Präsidialdepartements wird.

Der 615. Liestaler Banntag vom 10. Mai ist durch einen Beschluss der vier Rottenchefs aus pandemischen Gründen abgesagt worden.

Innerhalb von zwei Wochen sind über 3’000 Unterschriften gegen die vom Grossen Rat beschlossene Abschaffung der Parkplätze beim Friedhof Hörnli zusammengekommen.

Daniel Urech, Gemeinderat der Freien Wähler Dornach und Kantonsrat der Grünen Solothurn, tritt für das Gemeindepräsidium Dornach an.

Mit einer Geschwindigkeit von 124 km/h statt der erlaubten 60 km/h erwischte die Polizei am 29. März auf der Oristalstrasse in Liestal einen 33-jährigen italienischen PW-Lenker, der in Richtung Büren raste und es jetzt mit der Justiz zu tun bekommt.

Die neugewählten Basler Regierungsmitglieder Esther Keller (GLP) und Kaspar Sutter (SP) wurden zu neuen Verwaltungsratsmitgliedern des EuroAirport ernannt.

Das Referendum gegen eine flächendeckende Parkraum-Bewirtschaftung in Allschwil ist mit über 800 Unterschriften zustande gekommen; das Quorum beträgt 500 Unterschriften.

Waltraud Parisot wird neue Verwaltungs-Chefin an der Musik-Akademie Basel und damit Nachfolgerin von Marc de Haller, der nach 18 Dienstjahren regulär pensioniert wird.

Lina Arti hat heute als 10'000. Baslerin im Impfzentrum die Corona-Zweitimpfung und von Gesundheitsdirektor Lukas Engelberger einen grossen Blumenstrauss erhalten.

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