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Noch nicht im gewünschten Lot: Fusions-Konzern Novartis

Der Fusions-Erfolg von Novartis lässt auf sich warten

Nach der Bestätigung der Restrukturierung der Agro-Division: Gewerkschafter monieren Führungsprobleme, Analysten jubeln


Von Peter Knechtli


Nach der Fusion vor zweieinhalb Jahren hat Novartis Mühe, in Fahrt zu kommen. In Kommentaren stösst die Fusion bisher mehrheitlich auf Reserve. Doch die pannenreiche Ankündigung einer grossen Restrukturierung des Agro-Bereichs ist für die meisten Beobachter kein Grund, den Zusammenschluss von Ciba und Sandoz bereits als erfolglos zu bezeichnen.


Für Jost Arnet, Sekretär der Gewerkschaft Bau und Industrie (GBI) mit 29jähriger Erfahrung als Chemieangestellter, begann diese Woche mit einer ungeschminkten Analyse: "Novartis hat seit der Fusion schwerwiegende Führungs-, Planungs- und Informationsprobleme."

Nachdem die SonntagsZeitung vor einer Woche erstmals über die Restrukturierungsplänen berichtete, stellen sich tatsächlich Fragen. Am Dienstag wurden Mitarbeitende und Oeffentlichkeit offiziell über den Abbau von weltweit 1'100 Arbeitsplätzen informiert. Bereits am Sonntag sah sich die Novartis-Spitze offensichtlich veranlasst, via Vorzugs-Information an die NZZ präzise Abbauzahlen verbreiten zu lassen. Fragwürdig daran ist der Umstand, dass Konzernleitungsmitglied Hans Kindler, von der SonntagsZeitung auf eine mögliche Reduktion von 1'600 Arbeitsplätzen angesprochen, noch am Samstag zuvor von reinen "Spekulationen" sprach: Die Zahlen seien "bis jetzt noch nicht kristallisiert".

Dass der als absolut integer geltende Chef von Novartis Schweiz dabei flunkerte, ist nicht anzunehmen. Dagegen ist die Vermutung zumindest nicht auszuschliessen, dass er ("zu Zahlen will ich mich nicht äussern, ich weiss sie nicht") über die präzise Dimension des Abbauplans schlicht nicht informiert war.

"Novartis wird wie ein Konsumgüterkonzern geführt"

Dies war nicht die einzige Panne. Informationen der SonntagsZeitung, wonach bereits an einem Sozialplan gearbeitet werde, kommentierte Kindler am Samstag mit den Worten: "Einen Sozialplan gibt es im Moment nicht." Doch in einer am Dienstag an alle Mitarbeitenden der Sektoren Saatgut und Pflanzenschutz verbreiteten Mitteilung von Agro-Chef Heinz Imhof und Pflanzenschutz-CEO John Atkin steht der Satz: "Der Sozialplan, der für die Restrukturierung anwendbar ist, ist mit den Internen Personalvertretungen ausgearbeitet worden."

Tags darauf mussten die Mitarbeiter-Vertreter den Suggestiv-Schluss zurückweisen, mit dem Management bereits vorgängig über einen Personalabbau verhandelt zu haben. Viel mehr sei bereits "vor Wochen" ein generelles Massnahmenpaket ausgehandelt worden - allerdings nur für kleinere Restrukturierungsprojekte.

Nicht nur diese Pannen, auch der Stil der Veränderung macht für GBI-Funktionär Arnet deutlich, dass der fusionierte Life-Science-Konzern "immer mehr wie ein Konsumgüterkonzern geführt wird". So werde die Forschungsstrategie "gewechselt wie das Hemd". Gewerkschafter Arnet: "Wenn das so weitergeht, sehe ich schwarz für den Konzern."

"Immer diese Klagelieder" hört auch ein Insider, wenn er sich mit Novartis-Forschungskollegen trifft. In der Pharma-Forschung werde "aktivistisch alles umgepflügt", ständig würden neue Projekte angeschoben und laufende Programme gestrichen: "Praktisch jeder fühlt sich auf einem Schleudersitz. Umso weniger kann man erwarten, dass sich die Forscher einsetzen für etwas, was erst in acht bis zehn Jahren Früchte trägt."

Widerstand gegen Gentechnik

Auch in der Agro-Forschung und -Entwicklung sei "der Wurm drin". Der aggressive amerikanische Saatgutkonzern Monsanto habe zu Höchstpreisen die besten Firmen eingekauft und setze voll auf Gentechnologie. In Europa dagegen herrsche "riesiger Widerstand" gegen gentechnisch veränderte Pflanzen, wie er im jüngsten Entscheid der EU-Umweltminister über einen "de-facto-Zulassungsstopp für gentechnisch veränderte Organismen" (Greenpeace) zum Ausdruck kommt. "Auch in der Schweiz", so die Pharma-Quelle weiter, "haben wir trotz klar verworfener Genschutz-Initiative gebundene Hände."

Die politische Defensive, gepaart mit äusserst schwierigen Marktbedingungen und nicht rechtzeitiger Anpassung des Produkteportefolios führten zum Einbruch. Insider berichten, die Agro-Division werde dieses Jahr kaum 70 Prozent des budgetierten Gewinns erreichen.

Eher skeptisch äusserst sich auch ein erfahrener Branchen-Vertrauter. Im Pharma-Bereich sei "zumindest nicht sichtbar, dass die Produkte-Pipeline voller wird". Auch seien "keine kreativen Ueberbrückungsmassnahmen erkennbar", wie etwa der Zukauf von Lizenzierungen, Co-Marketing-Vereinbarungen oder der Einkauf kleiner Jungunternehmen mit Fukussierung auf ein erfolgsträchtiges Produkt.

Entscheidend sei, ob es Daniel Vasella gelingen werde, eine "Kultur der Leistungsbereitschaft und des Optimismus" zu schaffen: "Es gibt viele gute Aeusserungen Vasellas. Ich sehe aber neben ihm auf der zweiten und dritten Ebene keine Mannschaft, die ebenso engagiert das Kredo des Anpackens nach vorne propagiert."

Schlanke Organisationen sind dynamischer

Dass Vasella und seine Manager dennoch - wie es Sandoz vorexerziert hat - entschlossen die endlose Schlankheitskur verordnen, erstaunt den Kenner dagegen nicht: "Das ist die betriebswirtschaftliche bittere Wahrheit: Organisationen mit einem Minimum an Leuten produzieren nicht nur weniger Kosten, sondern sie sind auch dynamischer."

Doch lange dürfen die Erfolgsmeldungen nicht mehr auf sich warten lassen, sagt ein Szenenkenner, der weiss, dass Alexander Krauer "der kürzliche Abschied von Novartis nicht allzu schwer gefallen ist". Als rundum anerkannter UBS-Präsident werde der langjährige Ciba-Primus seinen Einfluss weiterhin zu nutzen wissen: "Wenn die Betriebsergebnisse nicht präsentabler werden, schaut die Zürcher Bahnhofstrasse nicht mehr lange zu."

Trotz solch markiger Aeusserungen halten es die meisten Beobachter verfrüht, bereits wegen der dringlichen Agro- und Pharma-Restrukturierung über den Zusammenschluss von Ciba und Sandoz den Stab zu brechen. "Bis heute hat die Fusion nichts gebracht", stellt ein Novartisaner zwar ernüchtert fest, anerkennt am neuen Pharma-Chef Jerry Karabelas aber, weder mit Ciba noch mit Sandoz verbandelt gewesen zu sein, den amerikanischen Markt hervorragend zu kennen und eine straffe Produktepolitik zu verfolgen.

Auch Leute, die der bisherigen Entwicklung reserviert gegenüberstehen, billigen Konzernchef Vasella zu, er sei "willig", sein neuer Agro-Chef Heinz Imhof habe schon bei Sandoz die Agro-Sparte "aufs Nötigste reduziert und eine toll motivierte Mannschaft geschaffen". Ein Imhof-Vertrauter: "Wer mit ihm zusammenarbeitet, weiss, was ein guter Chef ist."

"Ich glaube an Novartis"

Die Gewerkschaften dagegen, die an Einfluss verlieren und Stellenabbau sowie Auslagerungen ganzer Abteilungen zu beklagen haben, bekunden Mühe. Doch was sie als "laufende Ablenkung durch Organisations-Manöver" monieren, bringt die Finanzanalysten ins Schwärmen.

Vontobel-Analyst Martin Vögtli, hält die Pharma-Pipeline für "vielversprechend": Schon in einem oder zwei Jahren soll sich Königsdivision vom Taucher erholt haben: "Mittel- und langfristig sieht Novartis gut aus." Auch Meinrad Gyr von der Zürcher Kantonalbank, die derzeit Roche favorisiert, sieht dank Produkten wie Zelmac (Reizdarm), Starlix (Diabetes), E25 (Asthma) oder Amdray (Krebstherapie) "Chancen für überdurchschnittliches Wachstum ab 2001".

Selbst gegen die starke US-Pharma-Konkurrenz wie Merck, Bristol oder Pfizer könne Novatis "mithalten, wenn die Produkte auch in den USA entsprechend vermarktet werden, sagt Rolf Frey von "Rüd, Blass" und fügt gleich bei: "Ich glaube an Novartis."

Ein anderer Zürcher Analyst mag erst in zwei bis drei Jahren eine erste Fusionsbilanz ziehen. Von der Forschung aber erwartet er schon heute mehr Flexilbilität: "Wenn Forscher an Produkten festhalten, die eigentlich kommerziell schon längst tot sind, kann viel Geld verbraten werden." Es sei deshalb richtig, ihnen die "wenig versprechenden Projekte rechtzeitig aus der Hand zu nehmen".

28. Juni 1999


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Herzenk-
lubs

BZ
vom 25. August 2020
über ex U21-Trainer Alex Frei
und den FC Basel
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Wenn Herzen brechen, misslingen wenigstens Trennungen.

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