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"Quartier hofft auf Grünfläche": "Dreispitz"-Planungsgebiet "M-Parc"

Nord-Ecke des "Dreispitz"-Areals vor grossen Veränderungen

Nach dem Abbruch der Planung erfolgt jetzt der Neustart mit einem konkreten Projekt


Von Christof Wamister


Markant verändern wird sich das Basler "Dreispitz"-Areal in seinem nördlichen Teil: Einerseits bereiten Migros und Christoph Merian Stiftung eine völlige Umgestaltung und bauliche Verdichtung des Areals um das Einkaufszentrum "M Parc" vor. Andererseits heben sie ihren Schienenverkehr auf dem "Dreispitz"-Areal auf.


Die Nordspitze des "Dreispitz"-Areals mit "M Parc" (Migros) und dem Handwerks- und Gartencenter "Obi" erinnert an Supermarkt-Landschaften in der französischen oder US-amerikanischen Provinz: Ein riesiger Parkplatz und etwas provisorisch wirkende Einkaufszentren in Leichtbauweise. Sie sind beim Publikum aber äusserst beliebt und sehr ertragreich. Ein gewisser populärer Charme ist der Einkaufsmeile nicht abzusprechen.

Höheren gestalterischen und stadtplanerischen Ansprüchen vermag das Areal aber nicht zu genügen. Es gibt zwar eine Tramhaltstelle "M Parc" und genügend Veloparkplätze, aber die Ausrichtung auf den autofahrenden Kunden dominiert. Die Anbindung an das benachbarte Gundeldinger-Quartier ist nicht optimal, eine Bushaltestelle in unmittelbarer Nähe auf der Gundeldinger Seite fehlt, und das "M Parc"-Areal ist auf allen drei Seiten von dicht befahrenen Strassen umgeben: Reinacherstrasse, Münchensteinerstrasse und die Güterstrasse, die den "Dreispitz"-Abschnitt als öder Durchfahrtskanal durchschneidet, den kein Fussgänger ohne zwingenden Grund begeht.

 

Areal mit Potenzial


Das Verbesserungspotenzial in der Nordspitze ist auch der Migros und vor allem der Grundeigentümerin, der Christoph Merian Stiftung (CMS), bewusst. Beim Neustart der "Dreispitz"-Planung Ende 2015 wurde der Nordabschnitt für eine gemischte Entwicklung mit Wohnen und öffentlichen Einrichtungen vorgesehen.  Dagegen wird im mittleren Abschnitt weiterhin die Wirtschaft dominieren. Die Idee, hier ein gemischtes Quartier mit Tramlinie und Boulevard enstehen zu lassen, erwies sich als Luftschloss.

Im zweiten Quartal dieses Jahres wollen CMS und Migros jetzt den Startschuss zu einer Neugestaltung geben. Es werden städtebauliche Studienaufträge bei mehreren namhaften Architektur- und Planungsbüros in Auftrag gegeben, kündigte Dieter Wullschleger, Sprecher der Migros Genossenschaft Basel, gegenüber OnlineReports an. Die Federführung liege bei CMS und Migros, war von Jürg Degen vom Basler Planungsamt zu erfahren. Die Verwaltung werde aber auf dem Laufenden gehalten, denn für eine spätere Realisierung sei ein Bebauungsplan notwendig.

Verdichtung anvisiert


Die Details zu den Vorgaben sind noch nicht bekannt. Aber es sei von einer verdichteten Bauweise auszugehen, sagt Wullschleger. Verdichtung bedeutet auch, dass die rund fünfhundert Parkplätze unter den Boden verlegt werden, auch wenn die Migros dies noch nicht ausdrücklich bestätigen will.

Das würde Platz schaffen für einen öffentlichen Raum als Begegnungszone. Das Gundeldinger-Quartier hoffe auf eine Grünfläche, betonte Gabriele Frank von der Quartierkoordination. Denn das dicht bebaute Quartier ist mit solchen Einrichtungen nicht gerade gesegnet.

Anspruchsvoll dürfte die Lösung der Aufgabe sein, wie sich die auch vom Kanton erstrebten Wohnbauten mit den Bedürfnissen eines grossen Einkaufszentrums kombinieren lassen. Das Hauptproblem dürfte aber der Bezug zur Umgebung sein. Ein kleines Beispiel: Unlängst wurde an der Nordspitze ein Fussgängerstreifen über die Münchensteinerstrasse aufgehoben. Die kantonalen Verkehrsbehörden erachten eine Verbindung über das Tramgeleise zum Fussweg in Richtung Wolf / Brüglingen als zu gefährlich.

Langer Abschied von der Schiene

Keine Verkehrsprobleme bereiten dagegen die dreispitzinternen Geleiseverbindungen. Die Migros hat bis jetzt Waren von ihrer Betriebszentrale im Süden des "Dreispitz"-Areals gleich gegenüber der Motorfahrzeug-Prüfstation zum "M Parc" zum Teil auf der Schiene transportiert. Damit ist seit Ende Januar Schluss. Der Schienenbetrieb habe der CMS nur noch Kosten verursacht, sagt Wullschleger. Und da habe man im Hinblick auf die weiteren Projekte Hand geboten und sich mit der CMS geeinigt.

Die CMS hatten schon vor etwas mehr als einem Jahr erklärt, die Schienen aus dem Dreispitz zu entfernen. Das daure nun doch etwas länger, erklärt deren Sprecher Toni Schürmann, aber es sei schon einiges geschehen: "Im Vergleich zu früher ist heute rund die Hälfte der Gleisanlage unter dem Parkhaus Ruchfeld rückgebaut." Dort befand sich bis jetzt eine grosse Anlage mit Abstellgeleisen.

Geleise als historisches Element

Die angestrebte Aufhebung der Eisenbahn auf dem Gebiet, das die CMS im Baurecht abgibt, bedeute jedoch nicht, dass künftig sämtliche Gleisanlagen entfernt würden. "Der Grund liegt einerseits in den grossen Kosten, die ein Rückbau verursacht, andererseits möchte die CMS die Geleise bewusst als Industrie-Reminiszenz erhalten," sagt Schürmann weiter.


Bis jetzt sind die Geleise im Areal noch deutlich präsent und sie gehören in der Tat zum historischen Charakter des alten Gewerbeareals, wo heute aber der motorisierte Verkehr dominiert. Wann und ob der Rückbau des sogenannten "Gleisbogens" zum "M Parc" erfolgt, hängt laut Schürmann mit der Gesamtwirtschaftlichkeit für Migros und CMS bei der "angedachten Entwicklung" der Nordspitze zusammen. Dagegen ist die teilweise unterirdisch geführte Gleisverbindung zwischen der Migros-Betriebszentrale auf Münchensteiner Boden und der Birstal-Bahnlinie "weiterhin sichergestellt".
 
Hochhäuser und Hochhausprojekte rund um den Dreispitz

Es ist nicht auszuschliessen, dass an der "Dreispitz"-Nordspitze der bauliche Trend auch in die Höhe gehen wird. Der nie in Kraft getretene Bebauungsplan liess für die Verdichtungsgebiete Bauhöhen bis 60 Meter zu. Rund um die Bahn- und Gewerbeareale werden auf jeden Fall Hochhäuser gebaut oder sind in Projektierung.

Im Bereich der Freilager steht seit zwei Jahren das Hochhaus der Fachhochschule für Kunst und Gestaltung (48 Meter). In Sichtweite des "M Parc" befindet sich der bald bezugsbereite, aber noch nicht fertig vermietete Grosspeter-Tower (78 Meter). Im Baurecht lässt Immobilien Basel an der Ecke Walkeweg / Münchensteinerstrasse einen 43 Meter hohen Akzent setzen. Die Ausschreibung für Investoren soll bis Mitte Jahr erfolgen, war von Immobilien Basel zu erfahren. Der unansehnliche und beengte Ort soll zum Irène-Zurkinden-Platz aufgewertet werden. Das Gestatungsprojekt wurde vom Grossen Rat kürzlich gebilligt.

Der Turmbau zu Münchenstein

Wesentlich höher hinaus will das baufreudige Münchenstein, wie Mitte Februar bekannt wurde. Auf dem "Spengler"-Areal, in unmittelbarer Nachbarschaft der Migros-Betriebszentrale und des Schaulagers, soll ein 100 Meter hoher Turm zu stehen kommen, zu dem bereits eine Projektskizze vorliegt und ein Investor ("Credit Suisse Real Estate") gefunden wurde.

Das Vorhaben muss aber noch einige Planungsschritte überwinden und dürfte zu reden geben. Denn mit dem voluminösen "Spengler"-Gebäude, das zum Untergang des gleichnamigen Bekleidungs-Unternehmens beitrug, ist das Areal schon jetzt dicht bebaut. Ein Gebäude von der Höhe des Messseturms würde auch das Orts- und Landschaftsbild völlig verändern.

Noch völlig offen ist die Zukunft des südlichsten Dreispitz-Abschnitts, wo Bauten der alten Stahlindustrie abgebrochen werden und für das die CMS eine neue Nutzung sucht.

20. Februar 2017

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Kaspar Sutter
Ökonom und Basler
SP-Regierungsrats-Kandidat
im Telebasel-Wahltalk
vom 1. September 2020
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Neunerprobe!

RückSpiegel

 

Das SRF-Regionaljournal, die BZ, fasnacht.ch sowie LDP-Grossrat Michael Hug (Interpellation) nahmen die OnlineReports-Recherche über Lärmprobleme durch Trommler, Peiffer und Gugge in Kleinhüningen auf.

Bajour schreibt, die Berichte von OnlineReports zur Baselbieter Velobahn-Affäre gefielen ihr "am besten".

In ihrem Kommentar über staatliche Medienförderung geht Prime News auf das über zwanzigjährige Bestehen von OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung und die BZ zitierten in ihren Berichten über das Velobahn-Amigo-Geschäft von Klaus Kirchmayr und Isaac Reber ausführlich aus OnlineReports.

In ihrem Bericht über die Umgestaltung der Basler Meriangärten nimmt die BZ auf eine zuvor erschienene OnlineReports-Recherche Bezug.

Die Badische Zeitung zitierte in ihrer Vorwahl-Analyse der Basler Regierungs-Wahlen aus einem OnlineReports-Kommentar.

In der BZ-Kolumne nahm Daniel Wiener Bezug auf den OnlineReports-Kommentar über den Macht-Poker um die Basler Regierungspräsidentin Elisabeth Ackermann.

In ihrem Leitartikel über den Zustand des Kantons Basel-Stadt zitierte die BZ aus dem OnlineReports-Interview mit Michael Hug.

Die BZ nahm die OnlineReports-Geschichte über den Abbruch des Hauses an der Basler Rufacherstrasse 73 auf. Die Basler Zeitung verzichtete auf eine Quellennennung.

Die BZ nahm die OnlineReports-Story über eine umstrittene Eichen-Fällung auf.

In ihrer News über das Debakel um die Wahl des Gemeindepräsidenten in Schönenbuch nahm die Basler Zeitung auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung bezog sich in ihrem Artikel über die Kandidatensuche der Basler SVP auf ein Interview in OnlineReports.

In ihrem Beitrag über den Protest gegen das "General Sutter"-Denkmal in Rünenberg nahm die BZ auf OnlineReports Bezug.

Die BZ zog die OnlineReports-News über den Rücktritt von Beat Jans als IWB-Verwaltungsrat nach.

Auch das Regionaljournal zog die OnlineReports-Geschichte über Probleme in den Familiengärten nach, verzichtete aber vornehm auf eine Quellenangabe.

Die BZ nahm die OnlineReports-Recherche über die erneute Schliessung der Familiengärten an der Landesgrenze auf.

Die BZ nahm die OnlineReports-Nachricht über die Berufung des Staatsanwalts im Fall der FCZ-Schlägerei im Lehenmattquartier auf.

Das Regionaljournal griff die OnlineReports-Geschichte über Kurzarbeit bei BaZ und BZ auf.

Die BZ nahm die OnlineReports-Nachricht über die Stadtpräsidenten-Ambition von Kantonsspital-CEO Jürg Aebi auf.

Die Volksstimme nahm die OnlineReports-Story über den anstehenden Gerichtsfall zum Rothenflüher Blechpolizisten-Sprenger auf.

In ihrem Basler Medien-Epos nahm die Medienwoche auch auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung, Prime News und die BZ berichteten unter Berufung auf OnlineReports über Adrian Plachesis Abgang bei Telebasel.

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz


Die Basler SP hat am 16. Oktober ihre Initiative "Kinderbetreuung für alle" mit über 3'000 Unterschriften eingereicht.

Dominik Beeler wird neuer Präsident der Grünen Liestal und damit Nachfolger von Erika Eichenberger.

Die Volksinitiative "für ein klimagerechtes Basel", die die Treibhausgas-Emissionen in Basel-Stadt bis 2030 auf Null senken will, ist am 8. Oktober mit über 3'700 Unterschriften bei der Staatskanzlei eingereicht worden.

Die Stadt Liestal hat die Einführung eines Ortsbusses namentlich in den Quartieren Sichtern und Langhag/Hanro mit 2'246 Ja-Stimmen gegen 2'717 Nein-Stimmen deutlich abgelehnt.

Binningen hat die SP-Initaitive gegen den Verkauf von gemeindeeigenem Boden mit  2'823 Ja gegen 2'809 Nein hauchdünn angenommen.

Münchenstein hat der Quartierplanung "Spenglerpark" mit dem 100 Meter hohen Hochhaus mit einem Ja- Anteil von 58 Prozent zugestimmt.

Der Deutsche Florian Röthlingshöfer wird neuer Direktor der Schweizerischen Rheinhäfen und Nachfolger von Hans-Peter Hadorn, der Ende Jahr abtreten wird.

Patricia von Falkenstein, die Präsidentin der Liberalen LDP, wird als Nachfolgerin von Helmut Hersberger neue Präsidentin des Hauseigentümer-Verbandes Basel-Stadt.

Roman Brunner (Muttenz) wird per 1. November 2020 neuer Präsident der Baselbieter SP-Landratsfraktion als Nachfolger von Miriam Locher, die sich für das Amt der Parteipräsidentin bewirbt.

Dem Enkeltrickgewerbe fielen in Basel kürzlich Beträge von 15'000 und 4'000 Franken in die Hände, während ein happiger Beutezug von 80'000 Franken misslang.

Der FC Basel und sein Captain Valentin Stocker verlängern den Vertrag vorzeitig um zwei weitere Jahre bis im Sommer 2023 – mit einer Option auf ein weiteres Jahr.

Im vergangenen Sommer lagen die Ozon-Konzentrationen in der Region Basel zwar tiefer als im Vorjahr, aber immer noch deutlich über den Grenzwerten der Luftreinhalte-Verordnung.

Mit zusätzlichen Städtepartnerschaften mit Abidjan (Elfenbeinküste) und einer Stadt in einem Erstfluchtland im Nahen Osten will die Basler Regierung "ein Zeichen der Solidarität setzen".

Teilerwerbstätigen Beziehenden von Ergänzungsleistungen und Beziehenden von Ergänzungsleistungen, die zu einer medizinischen Behandlung fahren, werden im Baselbiet die Kosten für Schutzmasken mit pauschal 30 Franken vergütet.

Ralph Lewin und Andreas Sturm stellen sich nach über zehnjähriger Amtszeit nicht mehr für eine Wiederwahl für die nächste Amtsperiode im Bankrat der Basler Kantonalbank zur Verfügung.

Die auslaufenden Verträge von Cheftrainer Marcel Koller und den Assistenztrainern Thomas Janeschitz und Carlos Bernegger mit dem FC Basel werden "im gemeinsamen Einvernehmen" nicht verlängert.

Die auf Gebäudetechnik und Energiekonzepte spezialisierte Rapp Gebäudetechnik AG plant die Konzentration ihrer Geschäftstätigkeit am Standort Münchenstein und erwägt die Schliessung ihrer beiden Filialen in Lausanne und Genf.

Der Baselbieter Landrat wird vorläufig – mindestens bis zu den Herbstferien – weiterhin im Basler Kongresszentrum tagen, wie die Geschäftsleitung beschlossen hat.

Der Kanton Basel-Stadt unterstützt über den Pendlerfonds das Veloverleihsystem Basel mit 2,15 Millionen Franken.

Wegen der Corona-Situation haben der Gewerbeverband und das Erziehungsdepartement entschieden, die 8. Basler Berufs- und Weiterbildungsmesse  vom 15. bis 17. Oktober nicht durchzuführen.

Auf der A2 bei Birsfelden wurde in der Nacht des 3. August ein in der Region wohnhafter Italiener als Raser erwischt, der bei erlaubten 80 mit 140 Stundenkilometern in Richtung Bern/Luzern unterwegs war.