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"Überlebens-Pragmatismus angesagt": Printtitel-Auswahl des Tamedia-Verlags

Die hohle Hand beim Staat ist kein Rezept gegen die Medienkrise

Eine Entgegnung an BaZ-Verleger Matthias Hagemann, Verwaltungsratspräsident der "Basler Zeitung Medien"


Von Peter Knechtli


In der Schweiz schreitet die Medienkonzentration in horrendem Tempo voran. Mit Abstand markantestes Beispiel ist die kürzliche Übernahme des Westschweizer Verlagsriesen "Edipresse" durch den wuchtig expandierenden Zürcher "Tamedia"-Konzern ("Tages-Anzeiger", "SonntagsZeitung", "Berner Zeitung", "20 Minuten", "TeleZüri"), der vor zwei Jahren schon die Berner Espace Media-Gruppe einverleibte.

Man erinnert sich: Als im November 1976 die Fusion der "National-Zeitung" und der "Basler Nachrichten" zur "Basler Zeitung" bekannt wurde, erhob sich in Basel ein Sturm des Protests, der sich unter anderem in einer Demonstration "gegen Pressekonzentration und Verlegerwillkür" auf dem Barfüsserplatz und Auftritten prominenter Politiker äusserte. Wo die Citoyens und Citoyennes linker und rechter Couleur vor mehr als dreissig Jahren für Presse- und Meinungsvielfalt noch auf Strasse gingen, herrscht heute bei Übernahmen und Fusionen, von hilflosen Protest-Communiqués der Journalistenverbände abgesehen, resigniertes Sesselsitzen.

Was 1976 in Basel die Medienkonzentration einläutete, wird auch im Jahr 2009 nicht einmal die Wettbewerbskommission zu verhindern wissen: Sie wird die "Edipresse"-Übernahme durch "Tamedia" absegnen. Denn mit welcher Glaubwürdigkeit sollten die Hüter des bald nur noch in Spuren vorhandenen Medien-Wettbewerbs weniger Grosser eine wirtschaftlich motivierte "Schweizer Lösung" verhindern, wo ausländische Verlagsriesen schon mehr als ein Auge auf helvetische Verlagshäuser werfen.

 

"Vor den printlastigen Verlagshäusern
türmen sich düstere Wolken auf."


Matthias Hagemann, Herausgeber der "Basler Zeitung" (BaZ) und Verwaltungsratspräsident der "Basler Zeitung Medien", nahm nun dieser Tage Stellung zum "Tamedia"-Deal und zur Qualität der schweizerischen Medienpolitik. Allmählich komme man sich "als relativ unabhängiger Regionalverlag einsam vor", "ein bisschen klein", aber auch "ein bisschen stolz", schreibt der BaZ-Verleger, um sich dann – ohne das Wörtchen "relativ" vor "unabhängig" – doch wieder Mut zuzusprechen: "Wer zu den letzten unabhängigen Regionalverlagen gehört, kann nicht ganz alles falsch gemacht haben."

Nein, Matthias Hagemann, ein scharfer Analytiker, hat sicherlich "nicht ganz alles falsch" gemacht: Als einer der geistreichsten Schreiber in seinem Medienhaus hat er immer wieder klar zu Position bezogen und den Willen seines Familienunternehmens zur unternehmerischen Selbständigkeit glaubwürdig bekräftigt. Dieses Bekenntnis habe ich persönlich ihm immer als wahrhaftig abgenommen. Denn aus welchem Grund soll die Familie Hagemann ihr am Juranordfuss klar dominantes Unternehmen beispielsweise an die "Tamdia" verkaufen – wie heute fast alle wissen wollen, die es nicht wissen –, solange damit schönes Geld zu verdienen ist.

Anders sieht die Sache aber aus, wenn sich angesichts der Verschiebung der Werbegelder und der Leserströme hin zu Onlinemedien oder Pendlerzeitungen – von der allgemeinen Wirtschafts-Baisse gar nicht zu sprechen – vor printlastigen Zeitungsunternehmen zunehmend düstere Wolken auftürmen. Vielleicht hat die "Basler Zeitung" die Nase nicht rechtzeitig im Wind gehabt – ein Anspruch, der um ein Vieles leichter gefordert als umgesetzt ist.

Denn schon vor mehr als neun Jahren kam es auf dem internationalen Parkett zu einer bis dahin nicht vorstellbaren multinationalen Fusion, die den Schweizer Print-Verlegern jäh die Augen hätte öffnen müssen. Der damals junge Internet-Dienstanbieter "America Online" (AOL) übernahm zum grossen Erstaunen der Branche faktisch den Printriesen "Time Warner" ("Time", "Life", "Fortune", CNN). Spätestens dieser Mega-Merger hätte als Fanal der neuen Medienentwicklung wahrgenommen werden müssen.

 

"Tageszeitungen können mit dem Tempo des Internet nicht mehr Schritt halten."

 

In einem Kommentar im Januar 2000 hielt der Schreibende fest, dass den gedruckten Informationsmedien "ein weiterer Anpassungsschritt bevorsteht – vermutlich der einschneidenste seit Jahrzehnten. Insbesondere die Tageszeitungen vermögen mit dem Tempo des Internet nicht mehr Schritt zu halten. Sie müssen einen neuen Weg in einem neuen Entfaltungsraum finden". So werde das Erscheinungsbild der Tageszeitung "umfangmässig abspecken, den Anspruch auf thematische Vollabdeckung aufgeben und mit kleineren, aber hochqualifizierten und motivierten Redaktionen arbeiten".


Matthias Hagemann entgegnete damals, er halte diese Option nur "als eine mögliche Variante der Zukunft". Weiter schrieb der BaZ-Verleger aber: "Persönlich glaube ich, dass die bedeutenderen Tageszeitungen auch in Zukunft Vollzeitungen sein werden. In den USA wird heute mehr gedruckt denn je, allen Online-Angeboten zum Trotz."

So sehr wir es der "Basler Zeitung" und den übrigen Regional- und Kleinverlagen wünschten – ob dieser zukunftsgläubige Satz heute noch uneingeschänkt Gültigkeit hat, darf bezweifelt werden: Die "Basler Zeitung" befindet sich erst und gerade jetzt in einem äusserst heftigen Abspeck- und Transformationsprozess, der sich im Personal- und Angebotsabbau manifestiert und der noch lange nicht abgeschlossen sein wird. Denn einen (physischen) Print- in einen (virtuellen) Onlinekonzern umzubauen, ist etwa dasselbe, wie einen Graureiher in einen Paradiesvogel zu verwandeln. Die Langfrist-Perspektive fehlt, die Gültigkeit von Sach- und Personalentscheiden – die kürzliche Beseitigung der BaZ-Online-Spitze belegt es – sinkt auf eine Verbindlichkeitsdauer von Wochen oder Monaten. Überlebens-Pragmatismus pur ist angesagt.

 

"Die Halbwertszeit von Entscheiden
ist im freien Fall."


Diese Tatsache sollte ganz offen transparent gemacht werden. Doch wie in Kommunikationsabteilungen üblich, pflegt auch die "Basler Zeitung" in eigener Sache einen recht selektiven Informations-Stil: Die Verpflichtung von Manfred Messmer als Online-Strategiechef und jene von BaZ-Online-Chefredaktor Andrea Müller wurden vor weniger als einem Jahr offensiv kommuniziert – ihre diskrete Entlassung aber so gut wie möglich verschwiegen.

Ins gleiche Kapitel gehören die Beziehungen der "Basler Zeitung" zur "Tamedia": Kämpferisch tönte es während Jahren aus der BaZ-Chefetage gegen den dynamischen Zürcher Verlag. Eindringlich warnte der BaZ-Verleger die Leserschaft (und die Inserenten) davor, dass die privaten Basler Medien dereinst von fernen Zürcher Kapitänen gesteuert werden könnten. Diese Wahrscheinlichkeit ist gewiss nicht aus der Luft gegriffen. Aber der BaZ-Präsident müsste seinem Publikum schonungslos offen begründen, weshalb sich sein Unternehmen und die "Tamedia" über mehrere strategische Kooperationen schon näher gekommen sind als nach einem ersten Tête-à-tête.

Auffälligerweise beschwört die "Basler Zeitung" die Gefahr einer Zürcher Medien-Dominanz heute nicht mehr mit der früheren Intensität. Wird die Gruppe der "Basler Zeitung Medien" bald auch von Tamedia geschluckt? Matthias Hagemann wirds nicht von Herzen wünschen – aber ausschliessen wird er es auch nicht können: Er weiss es vermutlich selbst nicht. Entscheidend dürften die nächsten ein, zwei Jahre sein.

Hagemann macht sodann für die "schwierige Lage der privaten Verlagshäuser in den vergangenen Jahrzehnten" massgeblich auch die schweizerische Medienpolitik verantwortlich: Die Zufuhr von jährlich 1,1 Milliarden Gebühren-Franken an die SRG, die Zulassung der SRG zum Werbemarkt und die Zustimmung zu Schweizer Werbefenstern auf ausländischen Privatsendern wie RTL, die jährlich ohne redaktionelle Gegenleistung 400 Millionen Franken Werbegelder über die Grenzen fliessen lassen. Hagemann plädiert deshalb für ein duales System: "Gebühren für das Staatsfernsehen, Werbung für die Privaten."

Diese Analyse ist aus der Optik eines privten Verlegers nachvollziehbar – zumal die SRG nun auch noch versucht, ihre Online-Plattform über Werbung mitzufinanzieren, und darüber hinaus allmählich auch privatsendertaugliche Klatsch-Formate wie "Glanz&Gloria" unter dem Service public-Auftrag subsummiert.

Doch ganz uneigennützig argumentieren auch die Zeitungsverleger nicht. So beklagt Hagemann, dass die Verlagshäuser "durch die Einführung der Mehrwertsteuer getroffen" wurden, was weitere 150 Millionen Franken koste. Zudem sei den Verlegern die Vergünstigung der Posttaxen von 90 auf 30 Millionen Franken gekürzt worden. Schliesslich profitierten "bestimmte Lokalradios und alle Lokalfernsehen" vom Gebühren-Splitting.

Deutlicher als mit diesen Worten kann kaum belegt werden, dass über Jahrzehnte auch die privaten Verlagshäuser massiv von staatlichen Privilegien profitiert haben. Nun lässt sich allerdings mit Fug fragen, wie weit sich Steuer- und Posttaxen-Reduktionen mit privatwirtschaflichem Unternehmertum vereinbaren lässt in einer Zeit, da die Medienvielfalt aus Technologie- und Markt-Gründen erodiert – von vergangenen goldenen Zeiten der Zeitungsverleger gar nicht zu reden. Mit andern Worten: Die Verleger haben auch in wirtschaftlich prosperierenden Jahrzehnten die hohle Hand beim Staat gemacht. Dies erst recht, als erste Anzeichen das mögliche Ende einer bestimmten Zeitungsgattung ankündigten: Vor allem Regionalzeitungen begannen sich immer mehr anzugleichen, weil sie ihre Seiten mit identischen Agenturstoffen abfüllten und zunehmend auf die Dienste von Korrespondenten und Freien Journalisten verzichteten.

 

"Stiftungen könnten
Qualitäts-Journalismus im Internet sichern."


Es darf in diesem Zusammenhang einmal festgehalten werden: Im Vergleich zu den meisten Medien auf dem Platz Basel bezieht OnlineReports keinen Rappen staatlicher Subvention, Vergünstigung oder (für Online-Medien gar noch nicht vorgesehenes) Gebühren-Splitting. Dies ist zwar nicht ganz so komfortabel, garantiert aber im Rahmen des bestehenden Mediensystems ein Maximum an Freiheit und Unabhängigkeit. Im Idealfall müsste sich (auch staatlich) unabhängiger Qualitäts-Journalismus auf konstant hohem Niveau marktwirtschaftlich finanzieren lassen. Derzeit lässt sich aber eine zunehmende Zahl an öffentlich mitfinanzierten elektronischen Medien feststellen, was nicht zwangsläufig im Interesse einer demokratisch verfassten Gesellschaft liegen muss.

Vermutlich ist vielen Bürgerinnen und Bürgern noch nicht klar, wo es geschlagen hat: Wenn sich die Medieninhalte immer stärker am Showbizz-, Beauty- und Promi-Barometer und seinem beliebigen Wahrheitsgehalt orientieren, während gleichzeitig die Mittel für tiefgründige Analysen und Recherchen fehlen, dann verlieren die Medien ihre fundamentale Funktion als Informations-Vermittlerin. Höchste gesellschaftliche Relevanz erlangt dann die Frage, ob Britney Spears einen Neuen hat oder der Mister Schweiz Vater – und vor allem: der richtige – geworden ist. Parallel dazu sind Tendenzen zunehmender journalistischer Aggression gegen Personen heute schon auf verschiedenen Ebenen und auch in seriösen Titeln festzustellen, wie die neue auftauchenden Kritik-Begriffe "Skandalisierung" oder "Rudel-Journalismus" belegen.

Möglichst freie Online-Medien könnten eine der Lösungen darstellen.

Wo liegt der Schlüssel der Lösung? Einfach zu finden ist er nicht. Aber am ehesten zu finden ist er bei den Informations-Konsumentinnen und -Konsumenten, die sich noch nicht auf sich selbst zurückgezogen haben und sich als Teil eines Ganzen verstehen. Sofern Kräfte der Gesellschaft und ihrer politischen Führung den gemeinschaftlichen Wert der journalistischen Leistung wieder erkennen, muss dringend über neue Finanzierungs-Modelle nachgedacht werden. Bloss beim Staat die hohle Hand zu machen, kann dabei nicht die Lösung sein. Denkbar wäre aber nach US-amerikanischem Vorbild die Bildung von Stiftungen, die unabhängigen und qualitativ anspruchsvollen Online-Journalismus ermöglichen und ihm beispielsweise jene Mittel zuführen, die ihm durch den kostenlosen Zugang im Internet entgehen.

Signale in diese Richtung sind hierzulande – anders als in den USA, wo die Debatte über die Entwicklung der Online-Medien und praktische Versuche bereits voll im Gange sind – derzeit noch nicht zu vernehmen: Werte-Erosion, Fun-Kult und "Facebook"-Demokratie werden zwar von hiesigen Protagonisten schon munter beklagt, doch unternahmen sie bisher noch nichts gegen den Gang der Dinge.

Kommentar vom 15. Januar 2000:
Schweizer Presse hat eine Chance: Mit neuer Qualität

12. März 2009

Weiterführende Links:


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"Wie eine letzte Verzweiflungsfruchtbarkeit"

Ich bin soweit, dass mich die Verleger selber bald soviel dauern wie die Redaktoren und Journalisten, von denen ich seit 40 Jahren viele habe "durchlaufen sehen". Was für ein Trümmerfeld für vorzeitig abgebrochene Karrieren! Die klassischen Printmedien hatten so etwas wie eine letzte "Verzweiflungsfruchtbarkeit" (wie in der Biologie) durchgemacht. Wir flüchten in alte Qualitätsmedien und ergänzen das Fehlende mit Online Angeboten. Der Letzte macht das Licht aus und bedient sich schnell beim Bahnhof mit einem Gratisblatt: "NZZ für die Gasse" oder so ähnlich. Bitter.

 

PS: in Frankreich war ich kürzlich morgens so gegen 10 Uhr in einem Strassenkaffee. Plötzlich realisierte ich, dass irgend etwas fehlte: Männer und Frauen, die eine Tageszeitung lasen. Still verschwunden, wie eine Vogelart.


Jean- Pierre Meylan, Basel




"Rückkehr zur Qualität dringed erforderlich"

O-Ton Matthias Hagemann: "Wer zu den letzten unabhängigen Regionalverlagen gehört, kann nicht ganz alles falsch gemacht haben." Was Herr Hagemann - fahrlässig oder vorsätzlich - ausblendet oder verdrängt, ist, dass das Fortbestehen der Basler Zeitung als "unabhängiger Regionalverlag" ganz gewiss sicher nicht auf seinen Handlungen respektive jenen des Verwaltungsrates der letzten Jahrzehnte fusst, sondern offenkundig eine unmittelbare Folge der Fusion von 1976 ist. Denn jene Entwicklung etablierte, was der Presserat in seiner Stellungnahme Nr. 16/2001 wie folgt umschrieb: "… 2. Medien, die sich in einer lokalen Monopol- oder Quasimonopolsituation befinden, sollten sich … grosszügig zeigen, damit der Zugang zum öffentlichen Diskurs für alle möglich bleibt." (www.presserat.ch/14750.htm). Teil auch dieses Monopols jedoch war, ist und (wie zu befürchten steht) bleibt der ideologisch motivierte selektive Umgang mit Informationen und die kongruente politische Wertung. Kurz: Genuiner, kunstvoller Journalismus - wie ihn zum Beispiel der "Spiegel", die "Zeit" und OnlineReports praktizieren – wurde von aliberaler Interessenpolitik zerstört.

 

Was die dringend erforderliche Rückkehr zu Qualität anbelangt, so scheint mir die von Peter Knechtli thematisierte Struktur vielversprechend: "Denkbar wäre … die Bildung von Stiftungen, die unabhängigen und qualitativ anspruchsvollen Online-Journalismus ermöglichen und ihm beispielsweise jene Mittel zuführen, die ihm durch den kostenlosen Zugang im Internet entgehen." Überdacht werden muss ebenso dringlich die staatliche Zwangsabgabe respektive – sollte man sie per se nicht abgeschaffen mögen – mindestens die rechtsgleiche Verteilung davon. Es geht in einer – wie man immer wieder hört – scheint's liberal disponierten Gesellschaft schlicht und ergreifend nicht an, dass im europäischen Vergleich hoch dramatisch mindere Qualität zwangssubventioniert und dadurch qualitativ hochstehende Presseprodukte, die so genannte Vierte Gewalt, existenzgefährdend diskriminiert werden.


Patric C. Friedlin, Basel



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"Man sollte nie kurz vor Mitternacht noch eine Medienmitteilung verfassen und versckicken."

Brigitte Gysin
Geschäftsführerin
der EVP Basel-Stadt
in einer Parolen-Korrektur
vom 25. August 2020
https://www.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/gelesen.gif

Stimmt, sowas sckickt sich einfach nicht.

Frisch pubertiert

Bitte so lange wie möglich

RückSpiegel

 

In ihrem Kommentar über staatliche Medienförderung geht Prime News auf das über zwanzigjährige Bestehen von OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung und die BZ zitierten in ihren Berichten über das Velobahn-Amigo-Geschäft von Klaus Kirchmayr und Isaac Reber ausführlich aus OnlineReports.

In ihrem Bericht über die Umgestaltung der Basler Meriangärten nimmt die BZ auf eine zuvor erschienene OnlineReports-Recherche Bezug.

Die Badische Zeitung zitierte in ihrer Vorwahl-Analyse der Basler Regierungs-Wahlen aus einem OnlineReports-Kommentar.

In der BZ-Kolumne nahm Daniel Wiener Bezug auf den OnlineReports-Kommentar über den Macht-Poker um die Basler Regierungspräsidentin Elisabeth Ackermann.

In ihrem Leitartikel über den Zustand des Kantons Basel-Stadt zitierte die BZ aus dem OnlineReports-Interview mit Michael Hug.

Die BZ nahm die OnlineReports-Geschichte über den Abbruch des Hauses an der Basler Rufacherstrasse 73 auf. Die Basler Zeitung verzichtete auf eine Quellennennung.

Die BZ nahm die OnlineReports-Story über eine umstrittene Eichen-Fällung auf.

In ihrer News über das Debakel um die Wahl des Gemeindepräsidenten in Schönenbuch nahm die Basler Zeitung auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung bezog sich in ihrem Artikel über die Kandidatensuche der Basler SVP auf ein Interview in OnlineReports.

In ihrem Beitrag über den Protest gegen das "General Sutter"-Denkmal in Rünenberg nahm die BZ auf OnlineReports Bezug.

Die BZ zog die OnlineReports-News über den Rücktritt von Beat Jans als IWB-Verwaltungsrat nach.

Auch das Regionaljournal zog die OnlineReports-Geschichte über Probleme in den Familiengärten nach, verzichtete aber vornehm auf eine Quellenangabe.

Die BZ nahm die OnlineReports-Recherche über die erneute Schliessung der Familiengärten an der Landesgrenze auf.

Die BZ nahm die OnlineReports-Nachricht über die Berufung des Staatsanwalts im Fall der FCZ-Schlägerei im Lehenmattquartier auf.

Das Regionaljournal griff die OnlineReports-Geschichte über Kurzarbeit bei BaZ und BZ auf.

Die BZ nahm die OnlineReports-Nachricht über die Stadtpräsidenten-Ambition von Kantonsspital-CEO Jürg Aebi auf.

Die Volksstimme nahm die OnlineReports-Story über den anstehenden Gerichtsfall zum Rothenflüher Blechpolizisten-Sprenger auf.

In ihrem Basler Medien-Epos nahm die Medienwoche auch auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung, Prime News und die BZ berichteten unter Berufung auf OnlineReports über Adrian Plachesis Abgang bei Telebasel.

In ihren Bericht über den Abbruch des einstigen Kutscherhauses an der Rufacherstrasse in Basel bezogen sich 20 Minuten und die Basler Zeitung auf OnlineReports.

Die BZ nahm auf die OnlineReports-Recherche zum Konkurs der "Gallenacher"-Schule Bezog.

Die BZ nahm die OnlineReports-Meldung über die Beton-Elemente auf dem Basler Centralbahnplatz auf.

Die OnlineReports-News über die technische Panne bei Swisslos wurde von der BZ aufgenommen.

In ihrem Bericht über die Bereitschaft zur Regierungskandidatur von Beatriz Greuter zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Die BZ online bezog sich in ihrem Bericht über den Tod des Baselbieter Lehrerverbands-Geschäftsführers Michael Weiss auf OnlineReports.

Die Volksstimme zitierte in ihrem Bericht über den Konkurs von "Die Medienmacher" aus OnlineReports.

Telebasel bezog sich im Bericht über den Widerstand gegen die Basler IBA-Rheinterrassen auf einen Bericht von OnlineReports.

Die Basler Zeitung nimmt in ihrem Bericht über den Neujahrs-Empfang der Handelskammer beider Basel auf OnlineReports Bezug.

Die BZ schrieb in derselben Ausgabe zwei OnlineReports-Meldungen ab, ohne die Quelle zu deklarieren. Wiederholungstat!

In ihrem Bericht über Verkehrsprobleme am Aeschenplatz zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Die OnlineReports-Nachricht vom Tod des ersten Baselbieter Kantonsgerichtspräsidenten Peter Meier wurde von der BZ, Telebasel, der Basler Zeitung und vom SRF-Regionaljournal nachgezogen.

Telebasel, die BZ und die Badische Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die technisch bedingte Umkehr einer "Austrian Airlines"-Maschine nach Wien auf

Die Basler Zeitung und die BZ nahmen die OnlineReports-Nachricht zum Tod des Konjunkturforschers Christoph Koellreuter auf.

20 minuten online, Blick, nau.ch, das SRF-Regionaljournal und Telebasel nahmen den OnlineReports-Primeur über den Unfalltod des Basler Umweltschützers Martin Vosseler auf.

nau.ch schrieb die OnlineReports-Recherche über den FDP-Wahlversand an Basler Neu- und Jungwähler zu einem eigenen Artikel um und verwertete auch die OnlineReports-Illustration dazu.

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz

 

Dem Enkeltrickgewerbe fielen in Basel kürzlich Beträge von 15'000 und 4'000 Franken in die Hände, während ein happiger Beutezug von 80'000 Franken misslang.

Der FC Basel und sein Captain Valentin Stocker verlängern den Vertrag vorzeitig um zwei weitere Jahre bis im Sommer 2023 – mit einer Option auf ein weiteres Jahr.

Im vergangenen Sommer lagen die Ozon-Konzentrationen in der Region Basel zwar tiefer als im Vorjahr, aber immer noch deutlich über den Grenzwerten der Luftreinhalte-Verordnung.

Mit zusätzlichen Städtepartnerschaften mit Abidjan (Elfenbeinküste) und einer Stadt in einem Erstfluchtland im Nahen Osten will die Basler Regierung "ein Zeichen der Solidarität setzen".

Teilerwerbstätigen Beziehenden von Ergänzungsleistungen und Beziehenden von Ergänzungsleistungen, die zu einer medizinischen Behandlung fahren, werden im Baselbiet die Kosten für Schutzmasken mit pauschal 30 Franken vergütet.

Ralph Lewin und Andreas Sturm stellen sich nach über zehnjähriger Amtszeit nicht mehr für eine Wiederwahl für die nächste Amtsperiode im Bankrat der Basler Kantonalbank zur Verfügung.

Die auslaufenden Verträge von Cheftrainer Marcel Koller und den Assistenztrainern Thomas Janeschitz und Carlos Bernegger mit dem FC Basel werden "im gemeinsamen Einvernehmen" nicht verlängert.

Die auf Gebäudetechnik und Energiekonzepte spezialisierte Rapp Gebäudetechnik AG plant die Konzentration ihrer Geschäftstätigkeit am Standort Münchenstein und erwägt die Schliessung ihrer beiden Filialen in Lausanne und Genf.

Der Baselbieter Landrat wird vorläufig – mindestens bis zu den Herbstferien – weiterhin im Basler Kongresszentrum tagen, wie die Geschäftsleitung beschlossen hat.

Der Kanton Basel-Stadt unterstützt über den Pendlerfonds das Veloverleihsystem Basel mit 2,15 Millionen Franken.

Wegen der Corona-Situation haben der Gewerbeverband und das Erziehungsdepartement entschieden, die 8. Basler Berufs- und Weiterbildungsmesse  vom 15. bis 17. Oktober nicht durchzuführen.

Auf der A2 bei Birsfelden wurde in der Nacht des 3. August ein in der Region wohnhafter Italiener als Raser erwischt, der bei erlaubten 80 mit 140 Stundenkilometern in Richtung Bern/Luzern unterwegs war.

Der Kanton Basel-Stadt, die IWB und Pro Innerstadt Basel gaben heute den offiziellen Startschuss für die Erneuerung der Freien Strasse und der angrenzenden Gassen.

Weil bei Bauarbeiten am Hochbergerplatz ein Stromkabel durchtrennt wurde, kam es am 30. Juli kurz vor 7.30 Uhr in Teilen von Kleinhüningen zu einem Stromunterbruch.

Die Friedhöfe Basel schreiben die Dienstleistungen für die Einsargung und die Überführung von Verstorbenen im Rahmen der unentgeltlichen Bestattung neu aus.

Die Universität Basel hat entschieden, ihren Dies academicus auf Grund der Corona-Pandemie nicht durchzuführen.

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Daniela Martin wird neue Geschäftsführerin der Basel Sinfonietta.

Am 8. Juli wurde im Basler Rathaus die Initiative für echten Wohnschutz und das Referendum gegen das "mieterfeindliche Nichtwohnschutzgesetz" eingereicht.

Mit über 4'000 Unterschriften ist in Basel-Stadt das Referendum gegen den umstrittenen Bau des Hafenbeckens 3 zustande gekommen, so dass es am 29. November zur Volksabstimmung kommt.

2. Juli: Einreichung der Initiative "Basel baut Zukunft", die 50 Prozent gemeinnützigen Wohn- und Gewerberaum auf Transformations-Arealen verlangt.

Niggi Rechsteiner übernimmt die Geschäftsführung der Basler "Stiftung Sucht" und folgt damit auf Francesco Castelli, der die Stiftung während neun Jahren geführt hat.

Jeanne Locher, seit 2016 Vizepräsidentin des Gemeinderates, ist mit 1'276 Stimmen neue Gemeindepräsidentin von Münchenstein, während Herausforderer Daniel Altermatt (GLP) auf 906 Stimmen kam.

Eveline Sprecher (SP) wurde in Aesch mit 1'087 Stimmen zur Gemeindepräsidentin gewählt, wobei FDP-Gemeinderat Stephan Hohl 726 Stimmen und Andreas Spindler (SVP) 305 stimmen erzielte.

In Allschwil setzte sich FDP-Gemeindepräsidentin Nicole Nüssli mit 2'989 Stimmen klar gegen Gemeinderat Christoph Morat (SP) durch, der 1'696 Stimmen erzielte.

Mike Keller (FDP) bleibt mit 2'162 Stimmen Binninger Gemeindepräsident; seine grüne Herausforderin, Landrätin Rahel Bänziger Keel, kam auf 1'140 Stimmen.