© Foto by OnlineReports.ch
Mario Fontana, Konzernchef Bon appétit Group

"Vielleicht stehen wir plötzlich im Technologie-Geschäft"

Bon-appétit-Chef Mario Fontana über den Umbau des Lebensmittelhandels durch E-Commerce


Von Peter Knechtli


Er ist im Geschäft mit Informations-Technologie (IT) gross geworden. Jetzt führt Mario Fontana als Chef der Bon appétit Group das drittgrösste Schweizer Detailhandelsunternehmen. Doch der frühere Top-Manager der Computerbranche will mit seinem technischen Know how den Konzern umbauen: Was mit der Beteiligung an Le Shop begann, soll mit "net-tissimo.com" weiter entwickelt werden. E-Commerce und das Geschäft mit entsprechenden Plattformen sollen zu einem zentralen zukunftsgerichteten Merkmal des Lebensmittelkonzerns werden.


ONLINE REPORTS: Herr Fontana, Sie als Beispiel: Übernehmen jetzt die IT-Topmanager die Kontrolle über die Wirtschaft?

Mario Fontana: Nein, es geht allein darum, sich den Einsatz der Informations-Technologie für das Geschäft zunutze zu machen.

ONLINE REPORTS: Dennoch ist unbestritten, dass der Informatik in Gross-Unternehmen eine immer entscheidendere strategische Schlüsselrolle zukommt.

Fontana: Das stimmt. Die IT-Industrie als Business-Modell ist den herkömmlichen Industrien um einige Jahre voraus. Anderseits hat die Bedeutung der Informatik mit E-Commerce in den Unternehmen eine ganz neue Dimension erhalten.

ONLINE REPORTS: Immer häufiger ist auch die Forderung zu hören, die Firmenchefs sollen das Geschäft wieder in die Hand nehmen und sich nicht von den IT-Leuten auf der Nase herumtanzen lassen.

Fontana: Entscheide über Online-Handel dürfen nicht den Technikern überlassen werden, das ist Chefsache. Aber E-Commerce und Internet erfordern einen neuen Typus Geschäftsführer. Es braucht E-Leaders, E-Marketingleute, E-Logstistiker und E-Managers, denn in der elektronischen Welt sind die Aufgaben völlig anders als in der herkömmlichen physischen Welt.

ONLINE REPORTS: Dann ist es also doch ein Richtungs-Entscheid, wenn ein E-Manager an die Spitze der Bon appétit Group gestellt wird.

Fontana: Das ist richtig.

ONLINE REPORTS: Wie wird der E-Commerce die Schweizer Branchen-Landschaft verändern?

Fontana: Es wird schon in ein paar Jahren selbstverständlich sein, dass die Leute Flugbillets, Kinotickets oder eine Bank-Transaktion ab Internet organisieren. Auch das Retail-Banking und die herkömmlichen Reservations-Dienstleistungen werden sich vollkommen verändern.

ONLINE REPORTS: Die Bon appétit Group ist zu 33 Prozent am virtuellen Einkaufsladen "Le Shop" beteiligt. An wen richtet er sich ?

Fontana: "Le Shop" richtet sich an das wachsende Marktsegment der ambitiösen berufstätigen jungen Frauen mit Kindern. Jene Frauen wissen wirklich, was ein Mehrwert ist, wenn sie sich mit Lebensmitteln beliefern lassen können. Zudem weiss man, dass Frauen zwischen 60 und 70 Prozent ihres Geldes im Erstladen ausgeben. Da das Internet eine grosse Treue produziert, kann man hier 70 bis 80 Prozent der Lebensmittel-Ausgaben sichern.

ONLINE REPORTS: Bestellen die Kundinnen aber wirklich auch per Computer?

Fontana: Umsatzzahlen geben wir nicht bekannt. Aber der Umsatz von "Le Shop" wächst monatlich um 20 Prozent. Wir haben in der ganzen Schweiz einige tausend Kunden. Wir gehen davon aus, dass zwischen 10'000 und 50'000 Kunden diesen Kanal regelmässig für ihre Grosseinkäufe verwenden werden.

ONLINE REPORTS: Welches sind die Folgen dieser Umschichtung?

Fontana: Der Markt wird sich vollkommen neu positionieren. Beispielsweise könnte plötzlich ein in der physischen Welt unbekannter Anbieter im E-Commerce Marktführerschaft entwickeln.

ONLINE REPORTS: "Le Shop" könnte so ein Anbieter sein.

Fontana: Ja, aber "Le Shop" braucht noch mehr Know-how und Kompetenzen, die Bon appétit in Einkaufsbereich, Sortimentsgestaltung und im ganzen Auftritt einbringen kann.

ONLINE REPORTS: Wo liegen die Schwachstellen von "Le Shop"?

Fontana: Seine Gründer stammen nicht aus der Lebensmittelbranche, jetzt braucht es ein breites Sortiment und gute Konditionen, aber auch gute Verträge mit Partnerunternehmen wie der Post.

ONLINE REPORTS: Was hat die Bon appétit Group bezüglich E-Commerce der Gastronomie zu bieten?

Fontana: Wenn ein Schweizer Restaurant seine Lebensmittel bei unserer Firma Howeg einkaufen will, kann es dies seit einem Jahr über das Internet tun. Bereits sind es annähernd tausend Gastronomie-Betriebe, die bei uns online bestellen.

ONLINE REPORTS: Welche Pläne haben Sie auf dem Gastronomie-Sektor?

Fontana: Wir möchten diesen Markt noch viel stärker durchdringen. Unsere Strategie besteht aber nicht darin, ein integriertes Online-Projekt zu lancieren, sondern wir wollen verschiedene einzelne Internet-Initiativen mit ganz speziellem Fokus und Marktsegment starten. Das grosse Thema im Gastronomie-Geschäft ist die ineffiziente Belieferung. Heute lässt sich ein einziges Restaurant von 15 bis 20 Lieferanten beliefern. Dies wird sich mit den neuen Technologien bald ändern.

ONLINE REPORTS: Noch diesen November wollen Sie dem Vernehmen nach das mit der amerikanischen Firma "Artifical life" im April gegründete Internet-Joint-Venture "net-tissimo.com" lancieren. Welcher Plan steckt dahinter?

Fontana: Wir werden nach nur sechs Monaten Entwicklungszeit mit einem ganz neuen Verkaufsmodell und einer Technologie an den Markt kommen, die meines Wissens in ganz Europa erstmalig ist. Wir wollen den Beweis erbringen, dass wir mit dieser Technologie in der Lage sind, attraktive Produkte sehr schnell und sehr zuverlässig zu verkaufen.

ONLINE REPORTS: Um welche Art Produkte geht es?

Fontana: Es werden jeden Tag wechselnde, hoch angesiedelte Produkte sein - von Zigarren über Luxus-Uhren bis zu Reiseangeboten. Stellen Sie sich vor: Ein Lieferant in Europa hat einen Restposten, von dem er nicht weiss, wie er ihn verkaufen will. Er kann uns das sagen. Wir haben eine Maschine entwickelt, von der wir wissen, dass diese Produkte innerhalb von 24 Stunden verkauft sind. Einzigartig ist auch die Beschränkung: Wir werden jeweils höchstens dreissig Produkte im Portfolio halten.

ONLINE REPORTS: Sind Sie da nicht einer unter unzähligen Anbietern?

Fontana: Nein, wir konzipieren ein Netz über dem Netz. Heute wächst das Internet täglich um mehrere tausende Websites und wird völlig unübersichtlich. Es wird deshalb ein neues übergeordnetes Netz geben. Wir verwenden darauf, vom Begriff "Robots" ausgehend, die "Bots-Technologie". Es handelt sich um kleine Figuren, die wie Menschen aussehen, mit denen man auch sprachlich kommunizieren kann. Diese Bots gehen dann auf die Suche nach dem, was der Konsument oder die Konsumentin in Auftrag gegeben haben.

ONLINE REPORTS: Wie antworten diese Bots?

Fontana: Zum Beispiel, indem sie Ihnen das Such-Ergebnis auf Ihr Natel übermitteln und fragen, ob bestimmte Artikel gekauft oder gehandelt werden sollen.

ONLINE REPORTS: Ein virtuelles Outlet-Konzept?

Fontana: Ja, von der Preisgestaltung her. Wir werden aber auch eine Art Club aufbauen. Die Mitglieder können uns sagen, was sie von uns wünschen und uns mit der Suche eines bestimmten Produkts beauftragen.

ONLINE REPORTS: Wie definierten Sie die Aufgabenteilung für Konzept und Aufbau dieser Software?

Fontana: Die Basis-Technologie wird von den hochkarätigen Wissenschaftern in St. Petersburg entwickelt, das Geschäfts-Modell wird von Bon appétit vorgegeben. Ich bin jedenfalls ganz begeistert von dem, was wir hier entwickeln.

ONLINE REPORTS: Ist Bon appétit dabei, von der Lebensmittelfirma zum Wissens- und Technologiekonzern zu mutieren?

Fontana: Ja, es geht im Bereich E-Commerce in diese Richtung. Wenn uns das eben beschriebene Modell gelingt, werden wir diese Technologie auch in andern E-Commerce-Aktivitäten einsetzen. Unsere Struktur wird ein sehr flexibles Netz werden. Denkbar sind auch Spin-Offs von E-Commerce-Firmen an der Börse unter Beibehaltung einer Beteiligung.

ONLINE REPORTS: Verändert sich dabei auch die Firmen-Kultur?

Fontana: Die Zeiten, in denen man ein Geschäft kontrollieren und beherrschen will, sind vorbei. Wir betrachten Partnerschaften als etwas ganz Wichtiges. Wir möchten Know-how und Interessen bündeln. Das Internet hat einen sauberen, klaren Standard gesetzt, wie die Welt miteinander elektronisch kommunizieren kann. Diese Entwicklung stellt alles, was bisher gemacht wurde, in Frage. Die Beziehungen zwischen Menschen, aber auch zwischen Sachen werden vollkommen verändert.

ONLINE REPORTS: Welches ist die Schlüsselgrösse zum erfolgreichen Einstieg in den E-Commerce - Kapital, Vertrauen, Know-how-Vorsprung?

Fontana: Sie brauchen zunächst ein ganz klares Business-Modell, zudem eine solide Organisation und beträchtliches Startkapital. Die Zeiten, in denen Sie mit 500'000 Franken und einem Kollegen als Partner starten konnten, sind vorbei. Wir überlegen uns eine E-Commerce-Aktivität sehr detailliert, und wenn das Geschäft läuft, schauen wir uns das nächste an...

ONLINE REPORTS: ...und bringen das eben gestartete an die Börse?

Fontana: Es sind alle Möglichkeiten offen. Mit E-Commerce beginnen sich die Unternehmen zu atomisieren. Man kann beispielweise aus einem Geschäft zwei Geschäfte generieren.

ONLINE REPORTS: Ist "Le Shop" eine Aktivität, die nächstens aufgeteilt wird?

Fontana: Wir haben im Moment grosse Diskussionen, was bei "Le Shop" überhaupt das Geschäft ist. Denn Firmen aus verschiedene andern europäischen Ländern interessieren sich neuerdings stark an der Plattform. Somit stellt sich für uns die Frage, ob wir künftig Lebensmittel oder Technologie verkaufen wollen.

ONLINE REPORTS: Bisher erkennen wir noch nicht, wie Sie auf breiter Ebene online gehen.

Fontana: "Le Shop" beliefert bereits die ganze Schweiz. Erweiterungen sind geplant bezüglich Sortiment und Lieferfrequenz.

ONLINE REPORTS: Aber die Konkurrenz schläft auch nicht.

Fontana: Coop hat eine sehr schöne Plattform für den Wein, aber keine im Bereich Lebensmittel. Migros hat eine sehr schöne Plattform für Lebensmittel, die ähnlich ist wie jene von "Le Shop"...

ONLINE REPORTS: ...aber Migros baut den Online-Rayon aus. Auch Coop-Chef Hansueli Loosli hat innovative Internet-Projekte angekündigt.

Fontana: Dass jetzt Migros und Coop in dieses Geschäft einsteigen, ist sehr zu begrüssen. So entstehen ganz neue Wettbewerbsmodelle, in denen sich alle Anbieter neu profilieren können.

ONLINE REPORTS: Aber wenn der Kunde nicht mehr in Ihrem Laden einkauft, sondern online bei der Konkurrenz, dann haben Sie doch einen Kunden verloren.

Fontana: Sie denken in sehr alten Strukturen. Stellen Sie sich vor, dass wir den heute sehr spärlich mit Informationen versorgten Schweizer Gastronomen eine neue Plattform zu Verfügung stellen und ihnen neue Dienstleistungen transparent anbieten. Stellen Sie sich vor, ein Laden unserer Gruppe würde plötzlich anfangen, die Ladenöffnung etwas zu verkürzen, um Zeit für Auslieferungen - bestellt über unsere Internet-Plattform - zu gewinnen. Stellen Sie sich vor, Sie wollen morgen Abend bei sich zu Hause eine Party geben und Sie wählen via Internet kurzfristig einen Koch, zwei Serviertöchter und das Menü aus.

ONLINE REPORTS: Werden die traditionellen Margen unter Druck kommen oder gelingt es den neuen Anbieter, die Marge sogar auszuweiten?

Fontana: Der Ausdruck "Marge" stammt auch aus einer sehr altmodischen Geschäfts-Vorstellung. Mit dem E-Commerce wird der Handel viel effizienter, Stufen in der Wertschöpfungskette werden wegfallen und die Preise werden - vor allem wegen des internationalen Drucks - fallen. Aber die Margen der einzelnen Geschäfte werden nicht unbedingt zurück gehen.

ONLINE REPORTS: 20 Prozent Ihrer heutigen Investitionen - oder fast 20 Millionen Franken - fliessen in den E-Commerce. Werden es schon bald 50 Prozent sein?

Fontana: Die Tendenz ist sicher steigend, denn die Einstiegsschwelle wird immer höher.

ONLINE REPORTS: Was kostet heute ein E-Commerce-Projekt?

Fontana: Die Spannweite liegt bei 5 unf 50 Millionen Franken. Das heisst, wir werden pro Jahr zwei oder drei Projekte starten. Weil wir diese Projekte mit Partnerschaften realisieren, sind sie gesamthaft natürlich teurer als die genannten Beträge. Wir könnten uns auch vorstellen, dass wir mit diesen Plattformen plötzlich im Technologie-Geschäft stehen. Dann müsste diese Software nicht mehr für jedes Geschäftsmodell neu entwickelt werden.

ONLINE REPORTS: Würde Bon appétit Ihre Plattformen auch der direkten Konkurrenz anbieten?

Fontana: Auch das wäre sicher denkbar. Wir haben überhaupt keine Berührungsängste. Warum sollte "Le Shop" nicht auch ausgewählte Migros- oder Coop-Produkte liefern, wenn die Kunden diese verlangen. Da muss man einfach neu denken.

ONLINE REPORTS: Darin liegt auch die Gefahr, dass Sie sich in hundert Projekt-Ideen verzetteln.

Fontana: Solche Fragen diskutieren wir in unserem E-Commerce-Beirat, in dem wir die besten Leute aus Industrie- und Dienstleistungsunternehmen vereinigen. Wenn eine Idee auch nur im Geringsten dubios ist, dann wird sie nicht weiter verfolgt.

ONLINE REPORTS: Möchten Sie Ihre Online-Konzepte auch international verbreiten?

Fontana: Das Internet hat den Vorteil, dass es nicht mehr an ein Land, sondern an ein Sprachgebiet gebunden ist. Mit "net-tissimo.com" werden wir zusätzlich Deutschland und Oesterreich abdecken. Auch mit andern Plattformen werden wir über die Grenze expandieren.

ONLINE REPORTS: Was bleibt am Schluss vom traditionellen Geschäft?

Fontana: Der Druck aus dem Ausland wird so gross werden, dass wir in unserem Unternehmen eine neue Rolle definieren müssen, wenn wir in der klassischen physischen Wertschöpfungskette noch Geld verdienen wollen. Es ist keine Frage, dass in fünf Jahren das ganze Sortiment von PickPay elektronisch angeboten wird - beispielsweise über "Le Shop".

ONLINE REPORTS: Und dann schliessen Sie die Läden?

Fontana: Sie denken wieder im konventionellen Modell. Das traditionelle Geschäft mit dem klassischen Einkaufs-Erlebnis werden wir beibehalten. Wir bieten aber insbesondere neuen Gemeinschaften, die weder Zeit noch Lust zum Einkaufen im Laden haben, eine neue Dimension der Bequemlichkeit.

ONLINE REPORTS: So argumentieren auch Coop und Migros.

Fontana: Aber diese Online-Kundschaft will vielleicht auch gleich noch Apotheker-Produkte, die chemische Reinigung oder Filmentwicklung via Internet organisieren. Hier entstehen ganz neue bedürnfisorientierte Geschäftsmodelle.

ONLINE REPORTS: Was passiert mit den Läden?

Fontana: An einen Abbau von Mitarbeitern denken wir überhaupt nicht. Aber die Einkaufs-Landschaft wird sich zugunsten sehr schöner Läden mit toller Einkaufs-Ambience verändern, wie die Entwicklung in den USA mit den Shopping-Malls zeigt. Auch wir haben in jeder Gesellschaft Veränderungspläne.

ONLINE REPORTS: Welche Veränderungen zeichnen sich zum Beispiel bei PickPay ab?

Fontana: Wir werden wenig attraktive Standorte schliessen. Dafür werden wir in derselben Stadt attraktivere Zentren eröffnen.

ONLINE REPORTS: Glauben Sie, dass die Kundinnen und Kunden von dieser Entwicklung profitieren werden?

Fontana: Die grösste Wertschöpfung wird künftig in jenem Geschäft erzielt, das den direkten Kontakt zum Endkunden hat. Darum wird der Kunde künftig noch stärker umworben als heute schon.

9. November 1999


Mario Fontana, Konzernchef Bon appétit Group

"Dass ich an die Spitze eines Schweizer Grossverteilers gerückt bin, hat etwas mit meiner Person zu tun", sagt Mario Fontana (53), seit Anfang Jahr CEO und seit Juni Verwaltungsrat der Bon appétit Group. "Ich wollte weg von der Computer-Branche und wieder vermehrt in der Schweiz tätig sein." Ab 1. Juli 2000 übernimmt Fontana das Präsidium des Bon-appétit-Verwaltungsrates, während Mehrheitsaktionär Beat Curti ins Vizepräsidium zurücktritt. CEO wird Edwin A. Scherrer.

Als ausgebildeter ETH-Ingenieur und Absolvent des Georgia Institute of Technology in Atlanta war Fontana während 25 Jahren im Computergeschäft tätig – zuerst bei IBM Schweiz und später für BBC in Brasilien. Karriere machte er aber während 15 Jahren bei Hewlett-Packard. In seiner letzten Position bei HP war er als General Manager weltweit für Financial Services verantwortlich.

Mario Fontana ist in Spanien aufgewachsen, fünfsprachig und als ehemaliger Vielflieger mit jeder Ecke der Welt vertraut. Er gilt als eher trockener, rational denkender Visionär, der sehr flexibel und für Impulse von aussen offen ist.

Das private Domizil professionellen Appetit-Anregers ist das Waadtländer Weindorf Féchy, hoch über dem Genfersee. Kein Wunder heisst es, der verheiratete Vater zweier erwachsener Kinder sei den weltlichen Genüssen nicht abgeneigt.

"Bon appétit Group"

Im Schweizer Lebensmittelgeschäft werden jährlich 50 Milliarden Franken umgesetzt. Die Bon appétit Group mit Sitz in Moosseedorf bei Bern und insgesamt fast 6'000 Mitar-beitenden ist nach Migros und Coop der drittgrösste Detailhändler der Schweiz. Das Unternehmen ist in fünf Bereiche aufgeteilt: Lebensmittel-Grosshandel ("Usego", "Coraviso"), Detailhandel ("Primo", "visavis", "PickPay"), Gastro-Grosshandel ("Prodega", "Howeg", "Ewoco"), Verkehrsgastronomie ("Schweizerische Speisewagen-Gesellschaft") und E-Commerce ("net-tissimo.com").


 Ihre Meinung zu diesem Artikel
(Mails ohne kompletten Absender werden nicht bearbeitet)

Was Sie auch noch interessieren könnte

"Offensichtliche Verkennung
der Interessenlage"

15. Oktober 2020

"Grün 80": Peter Knechtli über den Sprachrohr-Anspruch an die Info-Medien.


Reaktionen

Rangierbahnhof Muttenz,
Lange Erlen und Hard

9. Oktober 2020

"Gateway Basel Nord"-Chef Martin Haller enthüllt Standorte für Ersatzflächen.


Reaktionen

Meriangärten: Event-Zone
statt Pflanzen-Paradies?

27. August 2020

Botanischer Garten Vorderbrüglingen
steht vor grossen Veränderungen.


Murdoch soll den
Untergang verhindern

10. Juli 2020

MCH Group-CEO Bernd Stadlwieser:
"Sanierung statt Transformation".


"Aktion Abutille" machte
Basler Mediengeschichte

10. Juni 2020

Seine Affäre löste Unruhe vor dem
Sturm
der Zeitungs-Fusion aus.


Reaktionen

Messe will mehr Einfluss
für privaten Investor

3. Juni 2020

Öffentliche Beteiligungen sollen
künftig ein Drittel nicht überschreiten.


"Eine Kerosinsteuer ist
vollkommen falsch am Platz"

27. Mai 2020

Handelskammer beider Basel will
eine Wirtschaft, die durchstartet.


Grosspeter: Gute Architektur
wird Abbruchobjekt

20. Mai 2020

Markantes Swisscom-Bürogebäude soll
schon nach dreissig Jahren ersetzt werden.


Plexiglas-Branche erlebt
einen Spuckschutz-Boom

18. Mai 2020

Transparente Trenn-Scheiben überall:
Es drohen bereits Liefer-Engpässe.


Basler Arzt bietet "Zertifikat"
für Corona-Immunität an

12. Mai 2020

Aber der Kantonsarzt und Fachleute warnen vor falscher Sicherheit.


www.onlinereports.ch - Das unabhängige News-Portal der Nordwestschweiz

© Das Copyright sämtlicher auf dem Portal www.onlinereports.ch enthaltenen multimedialer Inhalte (Text, Bild, Audio, Video) liegt bei der OnlineReports GmbH sowie bei den Autorinnen und Autoren. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Veröffentlichungen jeder Art nur gegen Honorar und mit schriftlichem Einverständnis der Redaktion von OnlineReports.ch.

Die Redaktion bedingt hiermit jegliche Verantwortung und Haftung für Werbe-Banner oder andere Beiträge von Dritten oder einzelnen Autoren ab, die eigene Beiträge, wenn auch mit Zustimmung der Redaktion, auf der Plattform von OnlineReports publizieren. OnlineReports bemüht sich nach bestem Wissen und Gewissen darum, Urheber- und andere Rechte von Dritten durch ihre Publikationen nicht zu verletzen. Wer dennoch eine Verletzung derartiger Rechte auf OnlineReports feststellt, wird gebeten, die Redaktion umgehend zu informieren, damit die beanstandeten Inhalte unverzüglich entfernt werden können.

Auf dieser Website gibt es Links zu Websites Dritter. Sobald Sie diese anklicken, verlassen Sie unseren Einflussbereich. Für fremde Websites, zu welchen von dieser Website aus ein Link besteht, übernimmt OnlineReports keine inhaltliche oder rechtliche Verantwortung. Dasselbe gilt für Websites Dritter, die auf OnlineReports verlinken.

https://www.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/gelesen.gif
"Leiche in Kiste verstaut und gefoltert"

Basler Zeitung online
Zwischentitel
vom 23. September 2020
https://www.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/gelesen.gif

Eine Leiche foltern – aber sowas!

RückSpiegel

 

Das SRF-Regionaljournal, die BZ, fasnacht.ch sowie LDP-Grossrat Michael Hug (Interpellation) nahmen die OnlineReports-Recherche über Lärmprobleme durch Trommler, Peiffer und Gugge in Kleinhüningen auf.

Bajour schreibt, die Berichte von OnlineReports zur Baselbieter Velobahn-Affäre gefielen ihr "am besten".

In ihrem Kommentar über staatliche Medienförderung geht Prime News auf das über zwanzigjährige Bestehen von OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung und die BZ zitierten in ihren Berichten über das Velobahn-Amigo-Geschäft von Klaus Kirchmayr und Isaac Reber ausführlich aus OnlineReports.

In ihrem Bericht über die Umgestaltung der Basler Meriangärten nimmt die BZ auf eine zuvor erschienene OnlineReports-Recherche Bezug.

Die Badische Zeitung zitierte in ihrer Vorwahl-Analyse der Basler Regierungs-Wahlen aus einem OnlineReports-Kommentar.

In der BZ-Kolumne nahm Daniel Wiener Bezug auf den OnlineReports-Kommentar über den Macht-Poker um die Basler Regierungspräsidentin Elisabeth Ackermann.

In ihrem Leitartikel über den Zustand des Kantons Basel-Stadt zitierte die BZ aus dem OnlineReports-Interview mit Michael Hug.

Die BZ nahm die OnlineReports-Geschichte über den Abbruch des Hauses an der Basler Rufacherstrasse 73 auf. Die Basler Zeitung verzichtete auf eine Quellennennung.

Die BZ nahm die OnlineReports-Story über eine umstrittene Eichen-Fällung auf.

In ihrer News über das Debakel um die Wahl des Gemeindepräsidenten in Schönenbuch nahm die Basler Zeitung auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung bezog sich in ihrem Artikel über die Kandidatensuche der Basler SVP auf ein Interview in OnlineReports.

In ihrem Beitrag über den Protest gegen das "General Sutter"-Denkmal in Rünenberg nahm die BZ auf OnlineReports Bezug.

Die BZ zog die OnlineReports-News über den Rücktritt von Beat Jans als IWB-Verwaltungsrat nach.

Auch das Regionaljournal zog die OnlineReports-Geschichte über Probleme in den Familiengärten nach, verzichtete aber vornehm auf eine Quellenangabe.

Die BZ nahm die OnlineReports-Recherche über die erneute Schliessung der Familiengärten an der Landesgrenze auf.

Die BZ nahm die OnlineReports-Nachricht über die Berufung des Staatsanwalts im Fall der FCZ-Schlägerei im Lehenmattquartier auf.

Das Regionaljournal griff die OnlineReports-Geschichte über Kurzarbeit bei BaZ und BZ auf.

Die BZ nahm die OnlineReports-Nachricht über die Stadtpräsidenten-Ambition von Kantonsspital-CEO Jürg Aebi auf.

Die Volksstimme nahm die OnlineReports-Story über den anstehenden Gerichtsfall zum Rothenflüher Blechpolizisten-Sprenger auf.

In ihrem Basler Medien-Epos nahm die Medienwoche auch auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung, Prime News und die BZ berichteten unter Berufung auf OnlineReports über Adrian Plachesis Abgang bei Telebasel.

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz


Die Basler SP hat am 16. Oktober ihre Initiative "Kinderbetreuung für alle" mit über 3'000 Unterschriften eingereicht.

Dominik Beeler wird neuer Präsident der Grünen Liestal und damit Nachfolger von Erika Eichenberger.

Die Volksinitiative "für ein klimagerechtes Basel", die die Treibhausgas-Emissionen in Basel-Stadt bis 2030 auf Null senken will, ist am 8. Oktober mit über 3'700 Unterschriften bei der Staatskanzlei eingereicht worden.

Die Stadt Liestal hat die Einführung eines Ortsbusses namentlich in den Quartieren Sichtern und Langhag/Hanro mit 2'246 Ja-Stimmen gegen 2'717 Nein-Stimmen deutlich abgelehnt.

Binningen hat die SP-Initaitive gegen den Verkauf von gemeindeeigenem Boden mit  2'823 Ja gegen 2'809 Nein hauchdünn angenommen.

Münchenstein hat der Quartierplanung "Spenglerpark" mit dem 100 Meter hohen Hochhaus mit einem Ja- Anteil von 58 Prozent zugestimmt.

Der Deutsche Florian Röthlingshöfer wird neuer Direktor der Schweizerischen Rheinhäfen und Nachfolger von Hans-Peter Hadorn, der Ende Jahr abtreten wird.

Patricia von Falkenstein, die Präsidentin der Liberalen LDP, wird als Nachfolgerin von Helmut Hersberger neue Präsidentin des Hauseigentümer-Verbandes Basel-Stadt.

Roman Brunner (Muttenz) wird per 1. November 2020 neuer Präsident der Baselbieter SP-Landratsfraktion als Nachfolger von Miriam Locher, die sich für das Amt der Parteipräsidentin bewirbt.

Dem Enkeltrickgewerbe fielen in Basel kürzlich Beträge von 15'000 und 4'000 Franken in die Hände, während ein happiger Beutezug von 80'000 Franken misslang.

Der FC Basel und sein Captain Valentin Stocker verlängern den Vertrag vorzeitig um zwei weitere Jahre bis im Sommer 2023 – mit einer Option auf ein weiteres Jahr.

Im vergangenen Sommer lagen die Ozon-Konzentrationen in der Region Basel zwar tiefer als im Vorjahr, aber immer noch deutlich über den Grenzwerten der Luftreinhalte-Verordnung.

Mit zusätzlichen Städtepartnerschaften mit Abidjan (Elfenbeinküste) und einer Stadt in einem Erstfluchtland im Nahen Osten will die Basler Regierung "ein Zeichen der Solidarität setzen".

Teilerwerbstätigen Beziehenden von Ergänzungsleistungen und Beziehenden von Ergänzungsleistungen, die zu einer medizinischen Behandlung fahren, werden im Baselbiet die Kosten für Schutzmasken mit pauschal 30 Franken vergütet.

Ralph Lewin und Andreas Sturm stellen sich nach über zehnjähriger Amtszeit nicht mehr für eine Wiederwahl für die nächste Amtsperiode im Bankrat der Basler Kantonalbank zur Verfügung.

Die auslaufenden Verträge von Cheftrainer Marcel Koller und den Assistenztrainern Thomas Janeschitz und Carlos Bernegger mit dem FC Basel werden "im gemeinsamen Einvernehmen" nicht verlängert.

Die auf Gebäudetechnik und Energiekonzepte spezialisierte Rapp Gebäudetechnik AG plant die Konzentration ihrer Geschäftstätigkeit am Standort Münchenstein und erwägt die Schliessung ihrer beiden Filialen in Lausanne und Genf.

Der Baselbieter Landrat wird vorläufig – mindestens bis zu den Herbstferien – weiterhin im Basler Kongresszentrum tagen, wie die Geschäftsleitung beschlossen hat.

Der Kanton Basel-Stadt unterstützt über den Pendlerfonds das Veloverleihsystem Basel mit 2,15 Millionen Franken.

Wegen der Corona-Situation haben der Gewerbeverband und das Erziehungsdepartement entschieden, die 8. Basler Berufs- und Weiterbildungsmesse  vom 15. bis 17. Oktober nicht durchzuführen.

Auf der A2 bei Birsfelden wurde in der Nacht des 3. August ein in der Region wohnhafter Italiener als Raser erwischt, der bei erlaubten 80 mit 140 Stundenkilometern in Richtung Bern/Luzern unterwegs war.