Werbung

© Foto by OnlineReports.ch
"Um Schadensbeteiligung bestrebt": BKB-CEO Matter, Präsident Albrecht

BKB-Chef Hans Rudolf Matter stolpert über ASE-Skandal

Untersuchungsbericht geht von 100 Millionen Franken Verlust für ASE-Kunden allein bei der Basler Kantonalbank aus


Von Peter Knechtli


Jetzt fordert der ASE-Anlage-Skandal auch ein prominentes Opfer im Bankenbereich: Hans Rudolf Matter, CEO der Basler Kantonalbank (BKB), übernimmt die Verantwortung und tritt Ende Jahr zurück. Allein bei der BKB verloren ASE-Kunden rund 100 Millionen Franken.


Der 59-jährige Basler Kantonalbank-Chef Matter tritt bereits per Ende Jahr vorzeitig in den Ruhestand. Er übernimmt damit die Veranwortung für die Auswirkungen, die der Anlage-Skandal um die ASE-Investment auf sein Unternehmen hat: Allein die ASE-Kunden, deren Konten die Basler Kantonalbank führte, verloren rund 100 Millionen Franken. Matter zieht damit die Konsequenzen aus den Ergebnissen eines unabhängigen Untersuchungsberichts der Zürcher Anwaltskanzlei Bär & Karrer AG, der heute Dienstag in Auszügen veröffentlicht wurde.

ASE fälschte Bescheinigungen

Auslöser des Rücktritts Matter ist die Affäre rund um die Firma "ASE Investment AG", die ihren juristischen Sitz in Engelberg, die operative Basis aber in Frick unterhielt. Mit Devisen-Transaktionen und Traumrenditen bis 18 Prozent brachte sie gutgläubige Anleger dazu, teils ihre gesamten Vermögen oder gar BVG-Guthaben in der ASE anzulegen. Laut Angaben der Finanzmarktaufsicht (Finma) müssen mindestens 500 Investoren um ihr Geld bangen. Ein Teil davon war auf Konten der BKB angelegt.

Ins Rollen kam der Fall, als ein BKB-Kunde eine von der ASE ausgestellte Steuerbescheinigung vorlegte, die nicht mit den von der Bank erstellten Dokumenten übereinstimmte. Darauf reichte die BKB Strafanzeige wegen Urkundenfälschung ein. Seither ermittelt die Aargauer Staatsanwaltschaft gegen den damaligen ASE-Geschäftsführer Martin Schlegel wegen Urkundenfälschung und Vermögensdelikten. Schlegel befindet sich seit Monaten in Untersuchungshaft. Auf freiem Fuss befindet sich ex-ASE-Präsident Simon Müller, gegen den auch ermittelt wird. Für beide gilt die Unschuldsvermutung.

Weil vermutlich kriminelle Handlungen vorlagen, verfügte die Finma Ende Mai dieses Jahres die Liquidation der ASE. Im Juni wurde der Konkurs über die Firma verfügt. OnlineReports machte den ASE-Skandal als erstes Medium publik.

BKB verdiente Millionen an ASE-Kunden

Aus dem Untersuchungsbericht geht hervor, dass die ASE bis dieses Frühjahr 620 Kunden mit einer Kontenbeziehung zur BKB-Niederlassung Zürich betreute. Das Anlagevolumen betrug zwischen 100'000 und 200'000 Franken. Die BKB erzielte aus den Geschäften mit der ASE und ihren Kunden seit 2007 einen Nettoerfolg von 12,8 Millionen Franken. Als Konsequenz aus dem Bericht werden drei Mitarbeitende der BKB-Filiale Zürich entlassen, vier Mitarbeitende wurden verwarnt. Der Bereich Private Banking in Zürich wurde mit René Bürgisser neu besetzt.

Die Niederlassung Zürich steht laut Matter – entgegen er Forderung der linken Organisation "Basta" – nicht in Frage. 35 Mitarbeitende verwalten ein Vermögen von fünf Milliarden Franken.

Die bedeutendste Änderung aber ergibt sich an der Konzernspitze: Als direkte Folge aus dem ASE-Skandal tritt Konzernchef Hans Rudolf Matter schon per Ende Jahr in den vorzeitigen Ruhestand. Dazu habe er sich "vor ein paar Wochen" entschieden. Zu seinem interimistischen Nachfolger ernannte der Bankrat Guy Lachappelle, bisher stellvertretender Konzernchef und Leiter des Bereichs "Firmenkunden und Institutionelle".

Auf eine Frage an der Medienkonferenz erklärten Bankrats-Präsident Andreas Albrecht und CEO Matter, dass Lachappelle schon in seiner bisherigen Funktion als BKB-Geschäftsleitungsmitglied mit dem Kundendossier ASE befasst war und im Rahmen der Durchsetzung von Auflagen auch an Besprechungen mit Schlegel teilnahm.

Matter übte Selbstkritik

Es sei die "Pflicht und Verantwortung" der BKB, die sich mit dem Brand "fair banking" schmückt, offen über die Vorfälle und die sich daraus ergebenden Massnahmen zu kommunizieren, sagte Albrecht. In der Begründung seines Rücktritts (vergleiche auch Audio-File) sagte Matter, er habe seinen Untergebenen vor allem in der Zürcher Niederlassung "zu stark vertraut", er habe angesichts der Zahl seiner zu betreuenden Einheiten "zu viel delegiert" und ihm habe schlicht "die Fantasie für die kriminelle Energie eines externen Kunden" gefehlt.

Die BKB, so gestand Matter aufgrund des Untersuchungsberichts offen ein, habe "Fehler gemacht". So sei der ASE zu stark vertraut worden, interne Anordnungen seien "nicht rasch genug umgesetzt" worden, und ausserdem hätte die Bank "erkannte Risiken besser erfassen und begrenzen müssen". Der zuständige Kundenbetreuer habe – auf Verlangen einer "Gesamtbetrachtung von ASE" – die Unterlagen nicht geliefert. Offenbar aber unterliess es der Kreditausschuss auch, auf der Beschaffung der Unterlagen zu insistieren. Als sich Soll-Zinsen auf Minus-Konti bemerkbar machten, verlangte die BKB als Auflage zur Fortführung der Geschäftsbeziehung Kreditverträge, die allerdings "nicht rasch genug umgesetzt" (Report) wurden.

Vermutung: Gefälschte Zahlungsauftrage

Wie Matter ausführte, sind offensichtlich mehr Anleger vom ASE-Skandal betroffen als die 500 von der Finma genannten. Gemäss dem abtretenden CEO verzeichnete allein die BKB 620 ASE-Kunden. Als die Bank dieses Frühjahr Strafanzeige einreichte, seien es immer noch 550 Kunden gewesen. Weitere ASE-Investoren wurden von andern Banken betreut, vermutlich von der UBS, der Swissquote und der Luzerner Kantonalbank.

Möglich wurde der Anlage-Schwindel schon früh, als die Kunden der ASE eine Vollmacht erteilten, keine Beratung und keine Überwachung der Konten durch die BKB wünschten, und die Zustellung von Konto-Informationen durch die ASE verlangten. Dies habe der ASE Investment AG ermöglicht, den Informationsfluss zu den Kunden zu kontrollieren und ihnen "allfällige kriminelle Handlungen" zu verheimlichen.

Anlage in dubiose Firmen?

So eröffnete die ASE für ihre Kunden mehrere Währungskonten, darunter auch eines für kanadische Dollars. Gelder dieses Kontos wurden – mit der angeblichen Unterschrift der Kunden – meist an die ASE transferiert. Durch Überträge aus dem Franken-Konto wurden knapp bestückte Kanada-Dollar-Konti wieder "aufgebessert". Viele Kunden hätten indes geltend gemacht, solche Zahlungsaufträge gar nie unterschrieben zu haben. Es müsse vermutet werden, so Matter, "dass etliche gefälscht waren".

Im Untersuchungs-Report heisst es: Wenn die Ausführungen der Kunden zutreffen, "dann hat die ASE so ihren Kunden – in vertragswidriger und vermutlich krimineller Weise – vorgespiegelt, eine erhebliche Rendite erzielt zu haben, während sie in der Tat keinen oder nur einen geringen Gewinn erwirtschaftet hat".

"Nicht geklärt" ist nach Matters Aussagen, was mit den an ASE zurück transferierten Kundengeldern geschah. Möglich sei, dass sie teils bei Devisenspekulationen verloren gingen oder heute weitgehend wertlose Aktien investiert wurden. Die Vermutung steht im Raum, dass ASE-Geschäftsführer Schlegel in die konkursite "Max Entertainment" oder in die "Cyclon" investiert haben könnte.

BKB strebt "Schadensbeteiligung" an

Die BKB beteuerte heute Dienstag, sie wolle im Sinne ihres "Fair Banking"-Verständnisses Verantwortung übernehmen, sich gegenüber ihren Kunden "kulant" zu zeigen und bestrebt zu sein, "eine Einigung über eine Schadensbeteiligung zu finden". Es geht also nicht um eine Schadensdeckung, da das Investment in den Verantwortungsbereich der Kunden fällt. Vertrauliche Gespräche seien bereits im Gange. Wie Matter auf eine OnlineReports-Frage erklärte, handle es sich um rund 50 Personen.

Auf die Frage, in welchem Millionen-Umfang sich die BKB engagieren wolle, wollte Matter keine konkrete Antwort geben. Die Jahresrechnung 2012 werde jedenfalls nicht belastet, da die Kosten für die Schadensbeteiligung aus den Reserven für allgemeine Bankrisiken gedeckt würden. Eine Einigung mit den Kunden – so schätzte Albrecht – werde sich ums Jahresende konkretisieren.

23. Oktober 2012

Weiterführende Links:


ASE-Präsident war Fonds-Direktor


pkn. Der Bericht von Bär & Karrer geht auch auf die Entstehung des ASE-Devisenfonds ein. Nach der von der Eidgenössischen Bankenkommission scheinbar verfügten Liquidation von Sammelkonten sein für kleinere Kunden mit Vermögen unter 100'000 US-Dollars einen Devisenfonds geschaffen worden. "Die ASE war Investment-Beraterin dieses Fonds. Bis Mitte 2010 amtete der Verwaltungsratspräsident der ASE als Direktor dieses Fonds." Die Untersuchungen hätten ergeben, "dass die ASE trotz ihrer Verbindungen zum Fonds bestrebt war, gegen aussen hin nicht als mit diesem verbunden in Erscheinung zu treten". Der Grund dafür könnte gewesen sein, "dass der Devisenfonds mit Sitz auf den Cayman Islands kein in der Schweiz zum Vertrieb zugelassener Fonds war und es der ASE damit trotz der Vertriebsträgerbewillging untersagt gewesen wäre, diesen Fonds öffentlich anzubieten oder zu vertreiben".



 Ihre Meinung zu diesem Artikel
(Mails ohne kompletten Absender werden nicht bearbeitet)
https://www.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/echo.gif

"Eigentlich hätten alle Alarmglocken läuten müssen"

Man darf Herrn Rudolf Matter zugute halten, dass er nach diesem Debakel die einzig richtige Konsequenz gezogen hat. Erstaunlich hingegen ist, dass es diesmal nicht eine der "Grossbanken von Zürich" ist, die es "erwischt" hat, sondern eine Kantonalbank. Wenn im heutigen Umfeld Anlageberater von "Traumrenditen um die 18 Prozent" schwadronieren, so müssten eigentlich, auch bei einer seriösen Kantonalbank, alle Alarmglocken läuten. Aber offenbar hat die Geldgier auch auf der Chefetage der BKB das Denkvermögen gewisser Banker vernebelt.


Albert Augustin, Gelterkinden



Was Sie auch noch interessieren könnte

Frühkirschen fallen Wetter
und Import-Politik zum Opfer

12. Juli 2024

Dauerregen verzögert Ernte, Grosshändler weichen auf ausländische Ware aus.


Franz Vogt führt den Kampf gegen Novartis & Co. weiter

10. Juli 2024

Deponie Roemisloch: Allschwil findet erneut Benzidin und andere Schadstoffe.


Viele Journalisten verlassen
die Branche – wir bleiben

18. Juni 2024

Das erste Jahr OnlineReports mit
Alessandra Paone und Jan Amsler.


Reaktionen

Salzabbau im Röserental:
Grillparty gegen Widerstand

13. Juni 2024

Die Schweizer Salinen gehen proaktiv
auf die Öffentlichkeit zu.


Eine Jahrzehnt-Abstimmung,
als Konsens inszeniert

31. Mai 2024

Der Kommentar über die merkwürdig lange
Stille
um das Baselbieter Energiegesetz.


Reaktionen

Aus nach sieben Jahren
für Basler Unverpackt-Laden

28. Mai 2024

Ivo Sprunger und seine Abfüllerei an der Güterstrasse haben zu wenig Kundschaft.


Berto Dünki macht nach
neun Jahren Schluss

23. Mai 2024

BackwarenOutlet im Gundeli: Die Gründer hören auf. Wie geht es weiter?


BGV: Der neue Chef ist schon wieder weg

21. Mai 2024

Marcel Allemann war nur wenige Wochen Vorsitzender der Gebäudeversicherung.


Reaktionen

Basler Hicret-Moschee zieht ins Reinacher Kägen-Gebiet ein

14. Mai 2024

Der Verein will aus der Gewerbefläche einen Raum fürs Gebet machen. 


IWB: Konkurrenziert die Solaroffensive die Fernwärme?

7. Mai 2024

CEO Claus Schmidt präsentiert Ergebnis 2023 und nimmt im Interview Stellung.


Reaktionen

www.onlinereports.ch - Das unabhängige News-Portal der Nordwestschweiz

© Das Copyright sämtlicher auf dem Portal www.onlinereports.ch enthaltenen multimedialer Inhalte (Text, Bild, Audio, Video) liegt bei der OnlineReports GmbH sowie bei den Autorinnen und Autoren. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Veröffentlichungen jeder Art nur gegen Honorar und mit schriftlichem Einverständnis der Redaktion von OnlineReports.ch.

Die Redaktion bedingt hiermit jegliche Verantwortung und Haftung für Werbe-Banner oder andere Beiträge von Dritten oder einzelnen Autoren ab, die eigene Beiträge, wenn auch mit Zustimmung der Redaktion, auf der Plattform von OnlineReports publizieren. OnlineReports bemüht sich nach bestem Wissen und Gewissen darum, Urheber- und andere Rechte von Dritten durch ihre Publikationen nicht zu verletzen. Wer dennoch eine Verletzung derartiger Rechte auf OnlineReports feststellt, wird gebeten, die Redaktion umgehend zu informieren, damit die beanstandeten Inhalte unverzüglich entfernt werden können.

Auf dieser Website gibt es Links zu Websites Dritter. Sobald Sie diese anklicken, verlassen Sie unseren Einflussbereich. Für fremde Websites, zu welchen von dieser Website aus ein Link besteht, übernimmt OnlineReports keine inhaltliche oder rechtliche Verantwortung. Dasselbe gilt für Websites Dritter, die auf OnlineReports verlinken.

https://www.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/gelesen.gif
"Basler Bauern kämpfen gegen den Dauerregen"

BaZ
in einem Titel
im Regionalteil
am 16. Juli 2024
https://www.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/gelesen.gif

Zürcher Blattmacher kämpfen für die Kantonsfusion.

RückSpiegel

 

20 Minuten und zentralplus zitieren die OnlineReports-Recherche über die Baselbieter Obstbauern, die ihre Kirschen nicht verkaufen können.

Die BaZ und 20 Minuten beziehen sich in einem Artikel über den tödlichen Unfall im St. Johann auf einen Bericht aus dem OnlineReports-Archiv.

Die bz nimmt die OnlineReports-Recherche über den Kunst-Coup der Stiftung Im Obersteg auf.

Die bz vermeldet den Tod von Aurel Schmidt und bezieht sich dabei auf OnlineReports.

Baseljetzt, bz, Volksstimme, SDA und Happy Radio nehmen die Recherche von OnlineReports über den geschassten CEO Marcel Allemann auf.

Die bz berichtet, dass Landrat Hannes Hänggi das Mitte-Präsidium übernehmen will, und verweist dabei auf OnlineReports.

Das Portal kath.ch nimmt die OnlineReports-Recherche über die Pläne der Basler Hicret-Moschee in Reinach im Medienspiegel auf.

Baseljetzt nimmt die Recherche von OnlineReports über den "Fuck SVP"-Schriftzug am Nebiker-Turm in Sissach auf.

In ihrem Bericht über die Wahl des neuen Baelbieter SVP-Präsidenten zitiert die Basler Zeitung aus einem OnlineReports-Kommentar.

 

Das Regionaljournal Basel veweist in einem Beitrag über die Probleme der Kitas im Baselbiet auf OnlineReports.

Der Klein Report nimmt die Recherche von OnlineReports über Roger Blums Buch über die Basellandschaftliche Zeitung auf.

Die BaZ bezieht sich in einem Artikel über die Zerwürfnisse in der Baselbieter SVP auf OnlineReports.

Die bz verweist in einem Bericht über die Kita-Krise im Baselbiet auf OnlineReports.

BaZ, Baseljetzt und Happy Radio nehmen die OnlineReports-News über das geplante Ministertreffen in Basel auf.

Der Sonntagsblick zitiert OnlineReports in einer grossen Recherche über die Baselbieter SVP-Politikerin Sarah Regez.

Baseljetzt verweist im Bericht über Basler Schiffsunfälle auf ein OnlineReports-Video.

Die Volksstimme greift die OnlineReports-Recherche über das Aus des Textildruck-Unternehmens Permatrend auf.
 

Weitere RückSpiegel







In einem Satz


Markus Habegger übernimmt am 2. August die Leitung des Tageshauses für Obdachlose in Basel als Nachfolger von
Paul Rubin.

Der Basler Rechtsanwalt und Baurechtsexperte Daniel Gebhardt wird neuer Verwaltungsratspräsident der Rhystadt AG, der grössten Eigentümerin auf dem Klybeck-Areal. 

Die Baselbieter Grünen-Landrätin Erika Eichenberger tritt im September zurück, Natalie Oberholzer rückt nach.

Ass. Prof. Dr. Prisca Liberali wird für ihre Forschung auf dem Gebiet der Gewebebildung mit dem Wissenschaftspreis der Stadt Basel ausgezeichnet.

Sarah Mehler folgt am
1. Oktober als neue Geschäftsführerin der Kaserne Basel auf Eva Heller.

Markus Jordi,
langjähriges Mitglied der SBB-Konzernleitung, übernimmt am 1. Januar 2025 den Vorsitz des Fachhochschulrats der Fachhochschule Nordwestschweiz.

Karoline Sutter und Urs Berger treten nach über zehn Jahren per 31. März 2025 aus dem Bankrat der Basler Kantonalbank zurück, die Vakanzen werden demnächst ausgeschrieben.

Jacqueline Herrmann und Alexander Bieger lösen Brigitte Jäggi ab, die als Rektorin des Gymnasiums Muttenz in Pension geht.

Bettina Zeugin folgt als Präsidentin von insieme Baselland auf Röbi Ziegler.

Der frühere Baselbieter SP-Regierungsrat Peter Schmid gibt das Präsidium des Freundevereins Zoo Basel an seine Parteikollegin und Landrätin Miriam Locher ab.

Eine Findungskommission sucht eine Nachfolge für Anna Schmid, Direktorin des Museums der Kulturen Basel, die 2025 in Pension geht.

Grünen-Politikerin Flavia Müller aus Allschwil rückt für Biljana Grasarevic in den Baselbieter Landrat nach.

Doppel-Pensionierung am Euro-Airport: Direktor Matthias Suhr geht Ende März 2025, sein Stellvertreter Marc Steuer Ende Dezember 2025 in den Ruhestand.

Jo Krebs
übergibt nach über 23 Jahren seine Stelle als Leiter Unternehmenskommunikation von Primeo Energie an Nachfolger Fabian Hildbrand.

Die Israelitische Gemeinde Basel wählt mit Steffi Bollag als Nachfolgerin von Emmanuel Ullmann erstmals eine Frau zur Präsidentin.

Sabina Brocal wird am
1. August Förderchefin der Abteilung Kultur im Präsidialdepartement Basel-Stadt.

Die Stadtreinigung des Basler Tiefbauamts wird ab 12. August neu von Markus Müller geleitet, sein Vorgänger Dominik Egli geht in Pension.

Christoph Jorns wird am 1. Juli Finanzchef der Basler Lebensversichererin Pax als Nachfolger von Alex Flückiger.

Mirjam Christ-Crain
 von der Universität Basel erhält den mit 200'000 Franken dotierten Otto-Naegeli-Preis für ihre patientenorientierte klinische Forschung.

Kimrobin Birrer übernimmt das Parteisekretariat der GLP Baselland von Yves Krebs.

Barbara Staehelin hat am
1. Mai das Verwaltungsrats-Präsidium des Kantonsspitals Baselland von Madeleine Stöckli übernommen.

Die Baselbieter Regierung hat Kathrin Choffat und Roger Müller als neue Mitglieder des Bankrats der BLKB für die laufende Amtsperiode bis Mitte 2027 gewählt. 

Der Baselbieter Regierungsrat hat Raphael Giossi zum Nachfolger des langjährigen kantonalen Bieneninspektors Marcel Strub gewählt.