© Screenshot by OnlineReports.ch
"Zum Business Man mutiert": BaZ-Chef-Darsteller Rohr

Chef der "besten Zeitung" Marcel Rohr: "Nun sitzt der Krawattenknopf"

Der Erstling des neuen Chefredaktors des "Tagi"-Kopfblatts "Basler Zeitung" überzeugt noch nicht


Von Peter Knechtli


Marcel Rohr war ein kenntnisreicher und ein aggressiver Sportredaktor der "Basler Zeitung". Eine regelrechte Instanz. Dreissig Jahre lang war das Rasen-Rechteck des Fussballstadions St. Jakob seine Welt. Jetzt, drei Tage bevor er auch formell Chefredaktor der "Basler Zeitung" ist, hat er auf der edlen Seite drei, wo kürzlich noch ein PR-Artikel über einen Innerschweizer Hotelkomplex stand ("Diese Reise wurde unterstützt durch das Bürgenstock Resort"), seinen Erstling veröffentlicht. Es ist auch ein PR-Artikel: in eigener Sache.

Wer mag es ihm verdenken. Wer heute auffallen will, muss ein bisschen auf die Tube drücken, ein bisschen dick auftragen, ein bisschen in die Wortschublade der Abteilung "Wunschkonzert" greifen. Er darf vor Ego-Marketing nicht zurückschrecken. Vor allem, wenn einer in die Fussstapfen vom Markus Somm tritt, der seine Zeitung und ihre Macher stets als Inbegriff schweizweit unerreichter journalistischer Brillanz vermarktete und seinen Basis-Arbeitern am Aeschenplatz  mindestens das Prädikat "fantastisch" applizierte. Rohr folgt in seinem ersten längeren Chef-Text dieser Spur der Selbstvermarktung.

Es ist offenkundig: Dieser Text ist sicherlich nicht preisverdächtig. Erstens muss er das auch nicht sein, und zweitens lohnt es sich, ihn gerade deshalb sorgfältig zu lesen. Eines hat Rohr damit schon erreicht. Mit dem unbescheidenen Titel "Die beste Zeitung der Welt" (ohne Anführungszeichen) hat er die Aufmerksamkeit auf sich gelenkt – ob er nun zum Nennwert oder als blosse Unterhaltung genommen werden soll.


"Zu dick aufzutragen kann gefährlich sein,
wie das Beispiel der 'Tageswoche' zeigt."


S
chon pfeifen ihm aus den Schützengräben der Online-Foren Kommentare um die Ohren, dieser Slogan sei "ebenso lächerlich" wie die Aussage des damaligen Verteidigungsminister Ueli Maurer, der aus seiner Truppe die "beste Armee der Welt" schmieden wollte.

Neu ist diese imperative Wortschöpfung aus den Vermarktungsbüros der grössten Basler Regionalzeitung nicht. Jahrzehntelang blickten in Basel einfahrende Zugpassagiere an einer den Schienen zugewandten Hausfassade auf den Slogan "Basler Zeitung – die Regionalzeitung von Weltformat." Der Rest ist bekannt.

Etwas Eigenlob mag's ertragen, doch zu dick aufzutragen kann gefährlich sein, wie das Beispiel der "Tageswoche" zeigt, deren Macher sich bei ihrem Start vor acht Jahren vor Selbst-Begeisterung fast überschlugen und dann doch ein jähes Ende nahmen. So weit wird es mit der "Basler Zeitung" auch in acht Jahren kaum kommen. Ob dann allerdings Marcel Rohr immer noch der Steuermann sein wird, steht auf einem anderen Blatt.

Schon musste er sich die Frage gefallen lassen, ob ein Sportressort-Leiter, der seinen Berufsalltag in Fussballstadien und nie in Parlamentssälen verbracht hat, der "Basler Zeitung" als Untersektion des Zentralorgans aus dem Zürcher Medienkonglomerat Tamedia jenes unverwechselbare Marken-Profil verpassen kann, das sie vom Konkurrenzblatt "BZ Basel" hinreichend abhebt.

Der Sport-Teil, davon ist auszugehen, wird seine unter Rohr forcierte Dynamik beibehalten. Dafür wird der Chef schon selbst sorgen. Offen ist schon, wie und in welche Richtung sich das Feuilleton und die regionale Wirtschaft entwickeln. Beide Ressorts bedürften der Verstärkung. Im Lesermarkt matchentscheidend ist aber nicht der Sport, sondern die Lokalberichterstattung, in der die BaZ sowohl einige erfahrene und tief verwurzelte Profis wie auch einige begabte Jung-Schreiber vorzuweisen hat.


"Der Chef muss nicht nur Manager, sondern
auch publizistisches Paradepferd sein."


I
hre Recherchen und Analysen werden auch weiterhin gefragt sein. Doch ein personeller Ausbau wird erforderlich sein, wenn nicht nur der Online-Auftritt überarbeitet und modernisiert, sondern auch die Konkurrenz durch die "BZ Basel" in Schach gehalten werden soll. Es wird aber nicht genügen, den Ressorts allein die Verantwortung für die Umsetzung der ambitiösen Ziele des Chefredaktors zu übertragen. Der Chef selbst muss ran: Er wird sich nicht begnügen können, allein Management-Qualitäten und Budgettreue auszuspielen. Er muss gleichwertig ebenso das publizistische Paradepferd sein.

So bleibt am Vorabend des Neubeginns die grosse Frage, inwieweit Rohr fähig ist, seiner Grundaufgabe gerecht zu werden und auch journalistisch markant in Erscheinung zu treten mit allem, was dazu gehört: intime Kenntnisse der aktuellen und früheren Lokalpolitik und ihrer Akteure, die Fähigkeit, hinreissende Kommentare und spektakuläre Analysen vorzulegen, die Wechselwirkung von Basel und Bundes-Bern zu verstehen, und dies alles in einer geschichtsbewussten Präzision zu formulieren, die den besten Chef der "besten Zeitung" als leuchtendes Beispiel über die Grenzen der Region hinaus wahrnehmen lässt.

In seiner Ouvertüre ist ihm dies nicht geglückt – das war wohl auch weder möglich noch vom Inhalt her erforderlich. Die Sportberichterstattung kennt ihre eigene, manchmal etwas gar kreative Sprache. Das ist halt so. Dennoch steht Marcel Rohrs Formulierungsgabe unter erhöhter Beobachtung, wenn er seine Wettkampfbeobachtungs-"Allwetterjacke" beiseite legt und konfektionell zum Business Man mutiert. Beispiel aus seinem Artikel von gestern Samstag: "Nun sitzt der Krawattenknopf", schreibt Rohr und zeigt sich im Aufmacherbild stolz über der Grossraum-Redaktion thronend – krawattenlos.

Dass Rohr in der Vorstellung der "neuen BaZ" seinen 101'000 verbliebenen Lesern nicht nur dankt, sondern "aufrichtig dankt", lässt fragen, ob er auch anders dankt als aufrichtig. Und anders als er schreibt, hat sich die BaZ in den letzten Jahren nicht "angreifbar gemacht", weil sie "den Mächtigen und Einflussreichen dieser Stadt auf den Schlips gestanden" ist, sondern weil sie sich im Lokalteil zu viele individuelle Fehlleistungen erlaubt hat.

Die Rede ist da auch romantisch von einem "blühenden Feld der Demokratie", auf dem "nicht gekuschelt" werde. Viel eher wäre wohl die kritische Frage angebracht, wie weit und durch welche Einflüsse – etwa die amtliche Behinderung von Recherchen – die Demokratie Schaden nimmt. Ob die BaZ, wie Rohr schreibt, mit Tamedia "einen starken Partner im Rücken" hat, darf insofern hinterfragt werden, als die in Basel sitzende Redaktion wohl eher im Schlepptau der Tamedia-Zentralredaktion fährt und den Direktiven aus Zürich zu folgen hat.

Marcel Rohr steht vor einer Herkules-Aufgabe. Frühe Urteile über ihn, der seine Welt nun zum Raum "zwischen Rheinknie, Jura-Nordfuss und dem Fricktal" geweitet hat, sind nicht am Platz. Nach einem, zwei Jahren kann Bilanz gezogen werden. Dann wird er allerdings am Anspruch gemessen, den er damals in seinem Erstling als Ziel formulierte: die "beste Zeitung der Welt" zu machen.

Lieber Marcel, wir drücken Dir die Daumen und rufen Dir, wie beim Start von Markus Somm vor acht Jahren, ein festes "viel Glück!" entgegen.

Mehr über den Autor erfahren

30. Dezember 2018

Weiterführende Links:


 Ihre Meinung zu diesem Artikel
(Mails ohne kompletten Absender werden nicht bearbeitet)
https://www.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/echo.gif

"Marcel Rohr als Fährimaa"

Marcel Rohr leidet da offensichtlich an ein bisschen an Realitätsverlust. Die einst eigenständige BaZ ist jetzt nur noch ein Ableger des "Tagi". Der Anspruch, die beste Zeitung der Welt zu werden ist genauso unrealistisch, wie wenn ein Tennisspieler mit Regionalstärke ohne die nötigen Voraussetzungen zu besitzen, zum Ziel hat, der beste Tennisspieler der Welt werden zu wollen. Um es bildlich zu erklären: Markus Somm war der Kapitän eines grossen Flaggschiffes auf dem Rhein. Uebrig bleibt die Grösse und Bedeutung eines Fährischiffes mit Marcel Rohr als Fährimaa!


Claudio Bachmann, Basel




"Selbstgefällige Vollmundigkeit"

Ich gehöre zu denen, die die BaZ in den letzten Jahren wirklich boykottiert haben. Und ich kenne viele Gleichgesinnte. Marcel Rohrs Kolumne vom 29.12. hingegen habe ich gelesen, voller Hoffnung auf den Aufbruch in eine würdigere Ära in der Geschichte der BaZ. Doch weder Rohrs Retrospektive noch seine Absichtserklärungen haben mich überzeugt.

Er erwähnt zum Beispiel mit keinem Wort den statistisch hinlänglich belegten, extremen Auflagenschwund während der Blocher/Somm-Ära, bedingt unter Anderem durch den gescheiterten Versuch, die Schweiz publizistisch von rechts her aufzurollen. Da ging es nicht nur darum, den "Mächtigen auf den Schlips" zu treten, sondern auch um unverhohlene politische Demagogie.

Peter Knechtlis Analyse dieses ersten Auftritts des neuen BaZ-Chefredaktors kann ich mich nur anschliessen. Ich formuliere es gerne noch ein wenig deutlicher: Die selbstgefällige Vollmundigkeit dieser Kolumne mutet geradezu späpubertär an. Schon der Titel "Die beste Zeitung der Welt" … Voller Begeisterung über seine neue Stellung als Leithammel trump(f)t da einer gehörig auf. Wäre der Schreiber siebzehn Jahre alt, könnte frau ihm das noch nachsehen.


Esther Murbach, Basel



Was Sie auch noch interessieren könnte

Waldenburgertal: In zwei
Monaten wird umgepflügt

5. Februar 2021

Schmalspurbahn ade: Mit Projektleiter
Fredi Schödler auf Inspektionsfahrt.


Das grosse Aufräumen
bei "Telebasel" beginnt

28. Januar 2021

André Moesch wird neuer Geschäftsführer,
Philippe Chappuis neuer Chefredaktor.


Reaktionen

Solarstrom: IWB investiert
in Glarner Staumauer

21. Januar 2021

Investition zusammen mit AxpoDenner nimmt Strom langfristig ab.


Reaktionen

"Offensichtliche Verkennung
der Interessenlage"

15. Oktober 2020

"Grün 80": Peter Knechtli über den Sprachrohr-Anspruch an die Info-Medien.


Reaktionen

Rangierbahnhof Muttenz,
Lange Erlen und Hard

9. Oktober 2020

"Gateway Basel Nord"-Chef Martin Haller enthüllt Standorte für Ersatzflächen.


Reaktionen

Meriangärten: Event-Zone
statt Pflanzen-Paradies?

27. August 2020

Botanischer Garten Vorderbrüglingen
steht vor grossen Veränderungen.


Murdoch soll den
Untergang verhindern

10. Juli 2020

MCH Group-CEO Bernd Stadlwieser:
"Sanierung statt Transformation".


"Aktion Abutille" machte
Basler Mediengeschichte

10. Juni 2020

Seine Affäre löste Unruhe vor dem
Sturm
der Zeitungs-Fusion aus.


Reaktionen

Messe will mehr Einfluss
für privaten Investor

3. Juni 2020

Öffentliche Beteiligungen sollen
künftig ein Drittel nicht überschreiten.


"Eine Kerosinsteuer ist
vollkommen falsch am Platz"

27. Mai 2020

Handelskammer beider Basel will
eine Wirtschaft, die durchstartet.


www.onlinereports.ch - Das unabhängige News-Portal der Nordwestschweiz

© Das Copyright sämtlicher auf dem Portal www.onlinereports.ch enthaltenen multimedialer Inhalte (Text, Bild, Audio, Video) liegt bei der OnlineReports GmbH sowie bei den Autorinnen und Autoren. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Veröffentlichungen jeder Art nur gegen Honorar und mit schriftlichem Einverständnis der Redaktion von OnlineReports.ch.

Die Redaktion bedingt hiermit jegliche Verantwortung und Haftung für Werbe-Banner oder andere Beiträge von Dritten oder einzelnen Autoren ab, die eigene Beiträge, wenn auch mit Zustimmung der Redaktion, auf der Plattform von OnlineReports publizieren. OnlineReports bemüht sich nach bestem Wissen und Gewissen darum, Urheber- und andere Rechte von Dritten durch ihre Publikationen nicht zu verletzen. Wer dennoch eine Verletzung derartiger Rechte auf OnlineReports feststellt, wird gebeten, die Redaktion umgehend zu informieren, damit die beanstandeten Inhalte unverzüglich entfernt werden können.

Auf dieser Website gibt es Links zu Websites Dritter. Sobald Sie diese anklicken, verlassen Sie unseren Einflussbereich. Für fremde Websites, zu welchen von dieser Website aus ein Link besteht, übernimmt OnlineReports keine inhaltliche oder rechtliche Verantwortung. Dasselbe gilt für Websites Dritter, die auf OnlineReports verlinken.

https://www.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/gelesen.gif
"Leblose Person aus der Wiese geborgen"

Kantonspolizei Basel-Stadt
Titel einer Medienmitteilung
vom 31. Januar 2021
https://www.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/gelesen.gif

Leiche in polizeilicher Neusprech.

Frisch pubertiert

Die Angst vor dem alten Mann

RückSpiegel


Die BZ greift in ihrem Artikel "Bikini-Gate im Schrebergarten" einen Artikel von OnlineReports auf.

Den OnlineReports-Bericht über Masken-Sicherheit an Spital-Porten nahm die Konsumenten-Sendung "Espresso" von Radio SRF zum Anlass, das Thema vertieft zu untersuchen.

Blick, Telebasel, 20 Minuten und die BZ nahmen die OnlineReports-News über die Strafanzeigen gegen den ausländerfeindlichen Basler Grossrat E. W. auf.

Die BZ, die zu Recht die Intransparenz der Baselbieter Steuer(ab)rechnungen kritisierte, nahm in ihren Nachzug auf einen bestätigenden OnlineReports-Kommentar Bezug.

Prime News ging in der Kritik an "Weltwoche"-Kolumnist Christoph Mörgeli auf einen satirischen OnlineReports-Text über Lukas Engelberger ein.

Der Tages-Anzeiger bezog sich in einem Artikel über Impf-Privilegien auch auf einen OnlineReports-Artikel über UKBB-CEO Marco Fsicher.

Die Basler Zeitung nahm in ihrem Abschiedstext über den Basler Regierungsrat Hans-Peter Wessels in Text und Bild auf OnlineReports Bezug.

Die OnlineReports-Todesnachricht über alt-Landrat Peter H. Müller wurde von der BZ aufgenommen.

Die BZ nahm die OnlineReports-News über die Schliessung des Zeitungsladens "Press&Books" auf der Basler SBB-Passerelle auf.

Telebasel, das Regionaljournal und die Basler Zeitung nahmen in ihren Nachrufen auf Corina Christen auf OnlineReports Bezug.

Der OnlineReports-Primeur über den Rücktritt das Basler Grünen-Präsidenten Harald Friedl nahmen die BZ, Prime News, das Regionaljournal, die Basler Zeitung und Telebasel auf.

Die Medienwoche berichtete bezüglich einer "Weltwoche"-Falschmeldung über den Basler Regierungsrat Lukas Engelberger darüber, dass Mörgeli die humoristische Gedankenspielerei auf Onlinereports.ch für bare Münze nahm.

In ihrer Presseschau über die Basler Regierungsratswahlen zitierete die BZ ausführlich aus OnlineReports.

Die Basler Zeitung nahm die OnlineReports-News über einen geplatzten Baselbieter Strafprozess auf.

Die Wochenzeitung ging in ihrem Bericht über den Abbau in grossen Schweizer Zeitungsredaktion auch auf "kleinere Player" wie OnlineReports ein.

Die BZ zieht den OnlineReports-Report über den Verzicht auf das Muttenzer Multiplex-Kino der "Kitag AG" nach.

Die OnlineReports-News über die Schliessung eines Tanzlokals in der Basler Innenstadt nahm die BZ auf.

In ihrer Besprechung von Roland Starks Kolumne-Buch "Stark!" nimmt die Volksstimme auf OnlineReports Bezug.

Die BZ kritisierte den designierten Basler SP-Regierungsrat Beat Jans für seinen Twitter-Tweet: "Wieso muss man in unserer Region eigentlich 'Onlinereports' lesen, wenn man sich umfassend informieren, statt belehren lassen will?"

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz


Lina Arti hat heute als 10'000. Baslerin im Impfzentrum die Corona-Zweitimpfung und von Gesundheitsdirektor Lukas Engelberger einen grossen Blumenstrauss erhalten.

Der Kanton Basel-Stadt hat bis 2. März gesamthaft 25,2 Millionen Franken A-fonds-perdu-Beiträge aus dem Härtefall-Programm an Unternehmen ausbezahlt und 4,9 Millionen Franken Bürgschaften für KMU-Kredite bewilligt.

Dominik Scherrer wird als Nachfolger von Titus Hell neuer Präsident der Jungfreisinnigen Basel-Stadt.

Die Fluxdock AG wird den Kasernen-Hauptbau betreiben, in dem Anfang 2022 das Kultur- und Kreativzentrum seine Tore öffnet.

Marcus Vetter ist neuer Chefarzt für Onkologie und Hämatologie des Kantonsspitals Baselland.

Alexa Ipen-Providoli wird ab 1. April neue Leiterin des Amtes für Beistandschaften und Erwachsenenschutz und damit Nachfolgerin von Sarah Thönen an, die ins Erziehungsdepartement wechselt.

Bis 1. Februar erhielten in Basel-Stadt über 9'800 Personen eine erste Impfdosis gegen das Coronavirus, über 3'700 weitere Personen haben bereits zwei Dosen erhalten.

Das Kantonale Laboratorium Basel-Stadt hat bei 36 Haarfärbemittel-Proben neun Produkte mit einem Verkaufsverbot belegt.

Die Wahlvorbereitungs-Kommission beantragt dem Grossen Rat, am 10. März Staatsanwalt Urs Jürg Müller-Egli zum Leitenden Staatsanwalt und Leiter der Allgemeinen Abteilung zu wählen.

Elisabeth Simon wird am 1. August neue Rektorin des Gymnasiums Bäumlihof und somit Nachfolgerin von Anna-Katharina Schmid, die auf diesen Zeitpunkt in Pension geht.

Mit einer Mehrheit von 89,4 Prozent beschlossen die Mitglieder der CVP Basel-Stadt am 25. Januar den Namenswechsel in "Die Mitte Basel-Stadt".

Gegen die Kreditbewilligung des Landrates in Höhe von 17,15 Millionen Franken für die Verlängerung der Tramlinie 14 von Pratteln nach Augst reichte am 25. Januar die Aktionsgruppe "aapacke" Pratteln das Referendum ein.

Mark Eichner (Präsident), Carol Baltermia, Liselotte Henz, Isabelle Mati und Karin Sartorius bilden die Findungskommission zur Evaluation eines neuen Basler FDP-Präsidiums.

Medbase und das Kantonsspital Baselland (KSBL) werden das "Regionale Gesundheitszentrum Laufen" im "Birs Center" betreiben und damit ein breites ambulantes Angebot mit Notfallversorgung anbieten.

Am 18. Januar reichte in Basel das überparteiliche Komitee seine Volksinitiative zur Abschaffung des Präsidialdepartements und Reduktion der Anzahl der Regierungs-Mitglieder von 7 auf 5 mit 3'524 beglaubigten Unterschriften ein.

Am 1. April 2021 tritt Thomas Wenk (48) die neu geschaffene Stelle des Leiters der zentralisierten Informatik des Erziehungsdepartements an.

Der Basler SP-Grossrat Christian von Wartburg übernimmt für das Jahr 2021 die Präsidentschaft des Oberrheinrats.

Über das Referendum gegen den Allschwiler Quartierplan ALBA wid am 13. Juni abgestimmt.

Seit dem 4. Januar werden die Schülerinnen und Schüler der Sekundarschule Laufental in einem Neubau unterrichtet.

Raphael Kissling (29) wird zum Jahresbeginn neuer Geschäftsführer der Luftseilbahn Reigoldswil–Wasserfallen und Nachfolger von Johannes Sutter, der Stiftungsrat bleibt.

Die Muttenzer Gemeindeversammlung vom 9. Januar, 14 Uhr, wird auf Beschluss des Gemeinderates Corona-bedingt in der St. Jakob-Halle durchgeführt.

Für das Herbstsemester 2020 hat sich die Rekordzahl von 13'139 Studierenden und Doktorierenden für ein Studium an der Universität Basel eingeschrieben.

In Allschwil ist das Referendum gegen den Quartierplan "Alba" mit 601 gültigen Unterschriften zustande gekommen.

Michael Rolaz, derzeit Chief Development Officer CDO am Kantonsspital Baselland, wird neuer CEO der Universitären Psychiatrischen Kliniken Basel (UPK).