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"Immer in Marken investiert": Unterhaltungs-Unternehmer Burgener

"Ich suchte immer Leute, die den Job besser machen als ich"

Bernhard Burgener, designierter neuer FCB-Besitzer, über Aufstieg, Vermarktung und Sex im Fernsehen


Von Peter Knechtli


Bernhard Burgener (59), der designierte neue Besitzer des FC Basel, ist daran, seinen Einfluss auf neue Geschäftsfelder wie das weltweite Boxen auszudehnen. Im OnlineReports-Interview sagt er aber, er wisse, "wie das Fussball-Geschäft und wie ein Unternehmen funktioniert".


OnlineReports: Erinnern Sie sich an den Club "Manhattan" in Rheinfelden?


Bernhard Burgener: Ja, klar.

OnlineReports: Wovon träumten Sie damals, als Sie dort als Disc Jockey Platten auflegten?

Burgener: Ich hatte während meiner kaufmännischen Ausbildung drei Hobbies: Eine Rockband, ich war Leadgitarrist, dann Fussball und schliesslich das Kino. In einem dieser Bereiche wollte ich Unternehmer werden.

OnlineReports: Durch den Kauf Ihrer in der Schweiz und Österreich tätigen "Rainbow Home Entertainment" und dem exklusiven Vertrieb aller Filme von "Paramount" machte das Verlagshaus "Ringier" Sie zum mehrfachen Millionär. Sie waren damals 29-jährig.

Burgener: "Ringier" machte ein Angebot, zu dem wir nicht Nein sagen konnten. Später kauften wir die Firma von "Ringier" zurück, zu einem sehr fairen Preis, wie ich attestieren darf.

OnlineReports: In der Zwischenzeit sind Sie ein steinreicher Mann ...

Burgener: ... ich bin nicht steinreich ...

OnlineReports: ... und zu fast 30 Prozent am deutschen Medienkonzern "Constantin Medien" beteiligt. Sie haben die "Highlight Communications" gegründet, deren Tochtergesellschaft "Team" im Auftrag der Uefa die Champions League und die Europa League vermarktet.

Burgener: Ich hatte immer in Marken investiert. Marken funktionieren immer, in guten wie in schlechten Zeiten. Eine der grossen Chancen war dann, dass wir die "Team" von zwei erfolgreichen deutschen Unternehmern erwerben konnten. An der "Highlight Communication" war ich bis Februar 2016 direkt beteiligt.


"Bei 'Radio Raurach' bin ich mit zwei
dunkelblauen Augen davon gekommen."


OnlineReports:
Mehrheitlich gehört Ihnen seither die "Highlight Event and Entertainment AG", die mit der weltweiten TV- und Sponsorenvermarktung der Rechte der Sommernachts- und Neujahrskonzerte der Wiener Philharmoniker und die Vermarktung des "Eurovision Song Contests" geschäftet. Wie haben Sie diesen Aufstieg geschafft?

Burgener: Das Wichtigste sind immer die Mitarbeiter, die Kunden und die Banken. Die Champions League-Vermarktung hatte bei der Übernahme ein Volumen von rund 280 Millionen Euro. Jetzt liegen wir bei 1,9 Milliarden Euro. Ich glaube auch an die Marke Champions League, die viel stärker ist als jene der einzelnen Clubs.

OnlineReports:
Ihnen hat vor vielen Jahren einmal eine Mehrheit des Baselbieter Lokalradios "Raurach" gehört. Aber eigentlich sind Sie nicht Medien-, sondern Vermarktungs-Unternehmer.


Burgener: Ich bin Unternehmer in der Entertainment-Branche. "Radio Raurach" ging es damals sehr schlecht, als ich um Hilfe gebeten wurde. Da bestellte ich zum Preis von 20'000 Franken eine Umfrage, die zeigte, dass 65 Prozent des Publikums wegen der guten Musik und 30 Prozent wegen der lokalen Nachrichten Radio hören. Da brachten wir viel gute Musik, beschränkten uns auf lokale News und erhöhten den Umsatz von 600'000 auf über drei Millionen Franken. Gleichzeitig tauften wir den Sender in "Radio Edelweiss" um – und alle sprachen darüber.

OnlineReports: Später verkauften Sie den Sender an die "Basler Zeitung".

Burgener: Allerdings ohne Gewinn. Bei diesem Engagement kam ich mit zwei dunkelblauen Augen davon.


"In meinem Elternhaus hatten wir
weder Auto noch Fernseher."


OnlineReports:
Sie könnten Ihre Steuern auch in Zug und nicht in Zeiningen zahlen. Doch Sie scheinen mit der Region Basel eng verwurzelt.
 
Burgener: Ich wurde in Basel geboren und bin an der Lehenmattstrasse 236 aufgewachsen. Hier bin ich verankert. Mein Herz schlägt für Basel. Ich komme aus ganz einfachen Verhältnissen. Meine Eltern kamen in den fünfziger Jahren aus dem Wallis nach Basel, mein Vater war Hilfsangestellter in einem Architekturbüro. Wir hatten weder Auto noch Fernseher. Aber unsere Eltern gaben alles für uns drei Kinder.

OnlineReports: Sie scheinen nie genug zu bekommen. Jetzt planen Sie, in der weltweiten Box-Vermarktung goss einzusteigen. Mit der Firma "Comosa AG", die soeben in New York an die Öffentlichkeit getreten ist, lancieren Sie die "World Boxing Super Series", eine Champions League der Fäuste sozusagen.

Burgener: Im kommerziell hochinteressanten Boxen gibt es keine Premium-Marke, obwohl ein grosses globales Interesse an dieser Sportart besteht. Im Fussball gibt es die Champions League, im Motorsport die Formel 1 oder im Tennis Wimbledon. Im Boxen ist der Veranstaltungs-Kalender völlig intransparent.

OnlineReports: Worin besteht in dieser "Comosa" das Geschäfts-Modell?

Burgener: Wir konnten als Partner Kalle Sauerland oder als USA-Chairmen den ehemaligen Schweizer Banker und erfolgreichen Boxpromoter Richard Schaefer begeistern, die mit der Boxwelt engstens venetzt sind. Gemeinsam bauten wir ein Format auf, das einen verbindlichen Event-Kalender über ein Jahr mit Viertelfinal, Halbfinal und Final um die Muhammad Ali-Trophäe enthält. Wir besitzen die Exklusivrechte und vermarkten diese Rechte an Dritte.

OnlineReports: Wem gehört die "Comosa AG"?

Burgener: Die "Highlight Event and Entertainment" besitzt 51 Prozent. 39 Prozent hält die "Modern Times Group MTG AB", ein schwedischer Medienkonzern, der in Skandinavien und den baltischen Ländern aktiv ist, und 10 Prozent Kalle Sauerland.


"Ich wurde vertraulich angefragt.
Bisher gab es nur Gespräche."


OnlineReports:
Als designierter Nachfolger von FC Basel-Präsident Bernhard Heusler steigen Sie jetzt auch im Schweizer Club-Fussball ganz oben ein. Was reizt Sie daran?

Burgener: Bis jetzt gab es nur Gespräche, morgen Donnerstag findet eine Präsentation statt. Ich wurde vertraulich angefragt, ob ich Interesse habe, rund 90 Prozent der Aktien der Gruppe um Bernhard Heusler an der FCB-Holding zu erwerben, die wiederum 75 Prozent am Club "FCB 1893 AG" kontrolliert. Ja, mein Interesse besteht, weil der FCB eine der wichtigsten Marken in der Region Basel ist.

OnlineReports: Sie würden dadurch als Einzelperson eine beträchtliche Machtfülle erlangen.

Burgener: Die Gruppe um Bernhard Heusler will geschlossen verkaufen und sucht eine Basler Lösung.

OnlineReports: Sie allein würden dann auch den Verein kontrollieren.

Burgener: Das ist nichts Neues. Bernhard Heusler ist auch der grösste Aktionär seiner Gruppe.

OnlineReports: Können Sie uns verraten, wie viel Sie für die FCB-Holding-Anteile zu zahlen bereit wären?

Burgener: Dazu kann ich gar nichts sagen.

OnlineReports: Nach unseren Informationen wird der Verkauf vor allem für Bernhard Heusler ein gutes Geschäft, weil er seine Aktien von Gigi Oeri geschenkt bekommen haben soll.

Burgener: Fragen Sie dazu Herrn Heusler. Dazu darf ich mich nicht äussern. Ich habe eine Vertraulichkeits-Erklärung abgegeben.


"Falls ich den FCB kaufe, werde ich aus
dem 'Team'-Verwaltungsrat zurücktreten."


OnlineReports:
Dabei können sich auch schöne Synergien mit der Champions League-Vermarkterin "Team" ergeben, die unter Ihrem Einfluss steht und deren Verwaltungsrat Sie angehören.

Burgener: Nein, das ist nicht der Fall. Sollten sich die Gespräche über den Verkauf des FCB in eine positive Richtung entwickeln, werde ich aus dem "Team"-Verwaltungsrat zurücktreten.

OnlineReports: Aber an den Besitzverhältnissen ändert sich dadurch nichts.

Burgener: Nein, "Team" gehört zu "Highlight Communications" ...

OnlineReports: ... aber Ihr persönlicher Anwalt Martin Wagner bleibt geschäftsführender Präsident des "Team"-Verwaltungsrates. In dieser Funktion wird er Ihre Interessen vertreten.

Burgener: Sie können davon ausgehen, dass ich den FCB niemals übernähme, wenn die Uefa diesem Kauf nicht zustimmte.

OnlineReports: Das heisst, die Uefa hat Ihnen schon freie Hand gegeben?

Burgener: Das müssen Sie Herrn Wagner fragen.

OnlineReports: Welche Vorzüge, welches Knowhow bringen Sie dem FCB?

Burgener: Ich war schon Mitte der neunziger Jahre im FCB-Vorstand und durfte in den letzten 18 Jahren bei "Team" viel über Fussball lernen. Zusammengefasst: Ich weiss, wie das Fussball-Geschäft und wie ein Unternehmen funktioniert.


"Ich bin ein Verfechter der dezentralen
Führung und lokalen Verantwortung."


OnlineReports:
Im Gegensatz zu Bernhard Heusler sind Sie in der Öffentlichkeit sehr zurückhaltend – ein guter Vertrauter von Ihnen hat Sie als "Anti-Heusler" bezeichnet ...

Burgener: ... Was? ...

OnlineReports: Heusler tanzt elegant im Lichte der Öffentlichkeit. Worin unterscheiden Sie sich von ihm?

Burgener: Ich will mich gar nicht mit Bernhard Heusler vergleichen. Er und sein Team haben Geschichte geschrieben. Ich kann nur für mich reden. Und zentral für mich sind das Produkt FCB, die Spieler und die Fans. Die stehen im Zentrum, nicht der Verwaltungsrat.

OnlineReports: Wie stark werden sie ins Tagesgeschäft eingreifen?

Burgener: Ich vertraue auf die Kompetenz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Eines der Erfolgsrezepte ist der föderalistische Aufbau. Die Kompetenzen und die Verantwortung liegen dort, wo die Entscheidungen gefällt werden. Jedes Geschäft hat seine eigene Dynamik und ihr muss man gerecht werden. Ich bin ein Verfechter der dezentralen Führung und lokalen Verantwortung. Jedes Profit Center ist für sich selbst verantwortlich. Ich bin auch einer, der auch loslässt.

OnlineReports: Das heisst, Sie gäben sich als FCB-Besitzer nur eine beschränkte Zeit.

Burgener: In meinen bisherigen Tätigkeiten war ich immer selbstkritisch und suchte Leute, die den Job besser machen als ich.

OnlineReports: Einmal im Monat, sonntags um 19 Uhr, treffen Sie sich mit Martin Wagner und Urs Siegenthaler im "Löwen" in Rünenberg bei Rindsfilet und Erdbeer-Glacé mit roten Beeren zu einer Strategie-Sitzung. Was wird dort ausgeheckt?

Burgener: Ich treffe mich dort regelmässig zu strategischen und privaten Themen mit Martin Wagner. Manchmal ist auch Urs Siegenthaler als Eigentümer des "Löwen" im Restaurant und dann reden wir zusammen. Vor allem über Fussball.
 
OnlineReports: Da besteht doch eine gewisse Seilschaft. Wird Urs Siegenthaler, ein ehemaliger FCB-Spieler und Jogi Löws Chef-Scout, in der neuen Organisation irgend eine Rolle spielen?

Burgener: Wo denken Sie hin. Darüber haben wir uns wirklich nie unterhalten. Urs Siegenthaler hat bei Löw einen Traumjob und macht den auch hervorragend.


"Schauen Sie sich das Kiosk-Angebot an.
Da gehören Erotik-Magazine dazu."


OnlineReports:
Der Basler "Basta"-Grossrat Beat Leuthardt wirft Ihnen in einem Vorstoss vor, eine FCB-Nachfolge könnte Ihnen dazu dienen, "sich aus laufenden Finanzverstrickungen zu befreien und sich gleichsam in ein neues Finanzkonstrukt einzubringen". Was sagen Sie dazu?

Burgener: Wenn die Basler Regierung dazu Fragen an mich hat, bin ich gern bereit, diese zu beantworten. Im übrigen teile ich die Auffassung, die Martin Wagner gegenüber OnlineReports schon geäussert hat.

OnlineReports: Gemeint ist wohl ihr erbitterter Streit um Firmenanteile der "Constantin Medien AG" mit Dieter Hahn, der wie Sie und Ihre Gruppe knapp 30 Prozent hält.

Burgener: Da müssen wir das Gespräch suchen und eine Lösung finden. Zum Glück läuft die "‎Highlight"-Gruppe, bestehend aus "Constantin Film" und der "Team"-Gruppe sehr gut, aber für die Aktionäre, die Mitarbeiter und die Kunden ist diese Auseinandersetzung schlecht – auch weil sie mit Kosten verbunden ist. Ich will Frieden.

OnlineReports: Grossrat Leuthardt kritisiert auch, dass Sie den deutschen Privatsender "Sport1" mitkontrollieren, der ab Mitternacht frauenfeindliche Sex-Filme und "Sex-Talkshows mit Pornodarstellerinnen" zeigt. Können Sie mit dieser Kritik etwas anfangen?

Burgener: Schauen Sie sich das Angebot an einem Kiosk an. Da gehören Erotik-Magazine dazu. Schauen Sie sich private Sender wie RTL, Sat1, Pro 7, die haben alle diese Angebote, die Dritte bei ihnen buchen. So ist das auch bei "Sport1".

OnlineReports: Was sagen sie Medienbehörden zu diesen schlüpfrigen Nacht-Sendungen?

Burgener: Die Landesmedienanstalten sind rigoros. Wenn da etwas zu beanstanden wäre, schritten sie ein. Aber unsere Angebote sind legal.

OnlineReports: Schauen Sie diese Sendungen?

Burgener: Nein. Aber soll man sie jetzt verbieten? Wir sind doch liberal.


"Im Moment bin ich bei der 'Blick'-Offerte
noch nicht dabei gewesen."


OnlineReports:
Kürzlich machte Martin Wagner von sich reden, als er "Ringier" im Auftrag einer Investoren-Gruppe 200 Millionen Franken für die "Blick"-Gruppe bot. Kann sein, dass Sie auch zu den potenziellen Investoren zählen?

Burgener: (lacht) Ich kann Ihnen Folgendes sagen ...

OnlineReports: ... haben wir Sie jetzt auf dem falschen Fuss erwischt?

Burgener: Nein, Nein. Die Gruppe wollte die Idee weiter verfolgen, die in Frankreich schon existiert und in Form der Tages-Sportzeitung "L’equipe" ein Riesenerfolg ist. Dieses Konzept, auf die Schweiz adaptiert, hat Herr Wagner "Ringier" vorgeschlagen. Es hiess dann, Christoph Blocher stehe hinter dieser Idee. Doch damit hat Blocher nichts zu tun ...

OnlineReports: ... aber vielleicht mit Ihnen?

Burgener: Im Moment bin ich noch nicht dabei gewesen.

OnlineReports: Da hätten Sie mit Ihrer "Comosa AG" doch elegant das Box-Ressort bestreiten können.

Burgener: Ja, aber Boxen ist global. Das ist eine andere Liga. Hier geht es um eine weltweite Vermarktung.

15. März 2017

Weiterführende Links:


Bernhard Burgener persönlich


Zeiningen (AG)
Dort bezog er 1991 sein Eigenheim.
 
Alter
59

Wie er lebt
War an allen Elterngesprächen in der Schule seiner Kinder dabei. Meidet aber öffentliche Anlässe. Familie und Beziehungen zu Freunden sind ihm wichtig.

Seine Kinder
Robin (18) und Ramona (14)

Marmor
Ist beteiligt an einem exklusiven Marmor-Bruch in Südtirol, dessen licht- und wetterresistenter weisser Lasa Marmor weltweit von Bildhauern und Architekten verwendet wird.

Geschäft/Privat
Geschäftlich nüchterner unprätentiöser Zweckbau. Privat: Auffällig grosses Anwesen, das dem Namen Burgener alle Ehre macht. Nennt mehrere exklusive Luxus-Autos sein Eigen.


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https://www.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/gelesen.gif
"Karli Odermatt ist (...) heute Verwaltunsgrat der FC Basel Holding"

BZ Basel
wiederholt, diesmal
in einer Bildlegende
am 22. April 2021
https://www.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/gelesen.gif

Die BZ liebt offenbar Fischgräte in den Verwaltungsräten.

Alles mit scharf

Immer wieder Neulinge

RückSpiegel


20 Minuten nahm in der Nachricht über einen Hacker-Angriff auf die Basler Gewerbeschule auf OnlineReports Bezug.

In ihrem Report über die Basler LDP nimmt die WochenZeitung (WoZ) Bezug auf ein OnlineReports-Interview mit LDP-Grossrat Michael Hug.

20 Minuten nahm die OnlineReports-Recherche über den Psychoterror in einem Arlesheimer Wohnblock auf.

Die BZ greift in ihrem Artikel "Bikini-Gate im Schrebergarten" einen Artikel von OnlineReports auf.

Den OnlineReports-Bericht über Masken-Sicherheit an Spital-Porten nahm die Konsumenten-Sendung "Espresso" von Radio SRF zum Anlass, das Thema vertieft zu untersuchen.

Blick, Telebasel, 20 Minuten und die BZ nahmen die OnlineReports-News über die Strafanzeigen gegen den ausländerfeindlichen Basler Grossrat E. W. auf.

Die BZ, die zu Recht die Intransparenz der Baselbieter Steuer(ab)rechnungen kritisierte, nahm in ihren Nachzug auf einen bestätigenden OnlineReports-Kommentar Bezug.

Prime News ging in der Kritik an "Weltwoche"-Kolumnist Christoph Mörgeli auf einen satirischen OnlineReports-Text über Lukas Engelberger ein.

Der Tages-Anzeiger bezog sich in einem Artikel über Impf-Privilegien auch auf einen OnlineReports-Artikel über UKBB-CEO Marco Fsicher.

Die Basler Zeitung nahm in ihrem Abschiedstext über den Basler Regierungsrat Hans-Peter Wessels in Text und Bild auf OnlineReports Bezug.

Die OnlineReports-Todesnachricht über alt-Landrat Peter H. Müller wurde von der BZ aufgenommen.

Die BZ nahm die OnlineReports-News über die Schliessung des Zeitungsladens "Press&Books" auf der Basler SBB-Passerelle auf.

Telebasel, das Regionaljournal und die Basler Zeitung nahmen in ihren Nachrufen auf Corina Christen auf OnlineReports Bezug.

Der OnlineReports-Primeur über den Rücktritt das Basler Grünen-Präsidenten Harald Friedl nahmen die BZ, Prime News, das Regionaljournal, die Basler Zeitung und Telebasel auf.

Die Medienwoche berichtete bezüglich einer "Weltwoche"-Falschmeldung über den Basler Regierungsrat Lukas Engelberger darüber, dass Mörgeli die humoristische Gedankenspielerei auf Onlinereports.ch für bare Münze nahm.

In ihrer Presseschau über die Basler Regierungsratswahlen zitierete die BZ ausführlich aus OnlineReports.

Die Basler Zeitung nahm die OnlineReports-News über einen geplatzten Baselbieter Strafprozess auf.

Die Wochenzeitung ging in ihrem Bericht über den Abbau in grossen Schweizer Zeitungsredaktion auch auf "kleinere Player" wie OnlineReports ein.

Die BZ zieht den OnlineReports-Report über den Verzicht auf das Muttenzer Multiplex-Kino der "Kitag AG" nach.

Die OnlineReports-News über die Schliessung eines Tanzlokals in der Basler Innenstadt nahm die BZ auf.

In ihrer Besprechung von Roland Starks Kolumne-Buch "Stark!" nimmt die Volksstimme auf OnlineReports Bezug.

Die BZ kritisierte den designierten Basler SP-Regierungsrat Beat Jans für seinen Twitter-Tweet: "Wieso muss man in unserer Region eigentlich 'Onlinereports' lesen, wenn man sich umfassend informieren, statt belehren lassen will?"

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz


Das Hafenfest Basel 2021, das vom 3. bis 5. September hätte stattfinden sollen, wurde vom Organisationskomitee aus epidemiologischen Gründen abgesagt.

Die Basler Regierung hat die kantonalen Einschränkungen für "Einrichtungen im Sportbereich" aufgehoben, so dass der Sportunterricht und die Nutzung der Garderoben auf Sekundarstufe I und II ab 3. Mai wieder möglich sind.

Marc-André Giger und Guy Lachappelle werden neue Mitglieder des Verwaltungsrats des Universitäts-Kinderspitals beider Basel (UKBB).

Das Landratspräsidentinnen-Fest zu Ehren der Grünliberalen Regula Steinemann muss aus Pandemie-Gründen vom 24. Juni auf den 26. August verschoben werden.

Rolf Borner, Geschäftsleiter Immobilien Basel-Stadt, verlässt das Finanzdepartement nach 16 Jahren per 1. August und wird Direktor "Infrastruktur und Betrieb" und Mitglied der Universitätsleitung der Universität Basel.

Ab 19. April sind die Sportanlagen im Kanton Basel-Stadt gemäss den Vorgaben des Bundes und unter Einhaltung der Schutzmassnahmen wieder zugänglich.

Salome Bessenich wird Nachfolgerin des zurücktretenden Basler SP-Grossrats Sebastian Kölliker, der Co-Generalsekretär des Basler Präsidialdepartements wird.

Der 615. Liestaler Banntag vom 10. Mai ist durch einen Beschluss der vier Rottenchefs aus pandemischen Gründen abgesagt worden.

Innerhalb von zwei Wochen sind über 3’000 Unterschriften gegen die vom Grossen Rat beschlossene Abschaffung der Parkplätze beim Friedhof Hörnli zusammengekommen.

Daniel Urech, Gemeinderat der Freien Wähler Dornach und Kantonsrat der Grünen Solothurn, tritt für das Gemeindepräsidium Dornach an.

Mit einer Geschwindigkeit von 124 km/h statt der erlaubten 60 km/h erwischte die Polizei am 29. März auf der Oristalstrasse in Liestal einen 33-jährigen italienischen PW-Lenker, der in Richtung Büren raste und es jetzt mit der Justiz zu tun bekommt.

Die neugewählten Basler Regierungsmitglieder Esther Keller (GLP) und Kaspar Sutter (SP) wurden zu neuen Verwaltungsratsmitgliedern des EuroAirport ernannt.

Das Referendum gegen eine flächendeckende Parkraum-Bewirtschaftung in Allschwil ist mit über 800 Unterschriften zustande gekommen; das Quorum beträgt 500 Unterschriften.

Waltraud Parisot wird neue Verwaltungs-Chefin an der Musik-Akademie Basel und damit Nachfolgerin von Marc de Haller, der nach 18 Dienstjahren regulär pensioniert wird.

Lina Arti hat heute als 10'000. Baslerin im Impfzentrum die Corona-Zweitimpfung und von Gesundheitsdirektor Lukas Engelberger einen grossen Blumenstrauss erhalten.

Der Kanton Basel-Stadt hat bis 2. März gesamthaft 25,2 Millionen Franken A-fonds-perdu-Beiträge aus dem Härtefall-Programm an Unternehmen ausbezahlt und 4,9 Millionen Franken Bürgschaften für KMU-Kredite bewilligt.

Dominik Scherrer wird als Nachfolger von Titus Hell neuer Präsident der Jungfreisinnigen Basel-Stadt.

Die Fluxdock AG wird den Kasernen-Hauptbau betreiben, in dem Anfang 2022 das Kultur- und Kreativzentrum seine Tore öffnet.

Marcus Vetter ist neuer Chefarzt für Onkologie und Hämatologie des Kantonsspitals Baselland.

Alexa Ipen-Providoli wird ab 1. April neue Leiterin des Amtes für Beistandschaften und Erwachsenenschutz und damit Nachfolgerin von Sarah Thönen, die ins Erziehungsdepartement wechselt.

Bis 1. Februar erhielten in Basel-Stadt über 9'800 Personen eine erste Impfdosis gegen das Coronavirus, über 3'700 weitere Personen haben bereits zwei Dosen erhalten.

Das Kantonale Laboratorium Basel-Stadt hat bei 36 Haarfärbemittel-Proben neun Produkte mit einem Verkaufsverbot belegt.

Die Wahlvorbereitungs-Kommission beantragt dem Grossen Rat, am 10. März Staatsanwalt Urs Jürg Müller-Egli zum Leitenden Staatsanwalt und Leiter der Allgemeinen Abteilung zu wählen.

Elisabeth Simon wird am 1. August neue Rektorin des Gymnasiums Bäumlihof und somit Nachfolgerin von Anna-Katharina Schmid, die auf diesen Zeitpunkt in Pension geht.

Mit einer Mehrheit von 89,4 Prozent beschlossen die Mitglieder der CVP Basel-Stadt am 25. Januar den Namenswechsel in "Die Mitte Basel-Stadt".

Gegen die Kreditbewilligung des Landrates in Höhe von 17,15 Millionen Franken für die Verlängerung der Tramlinie 14 von Pratteln nach Augst reichte am 25. Januar die Aktionsgruppe "aapacke" Pratteln das Referendum ein.

Mark Eichner (Präsident), Carol Baltermia, Liselotte Henz, Isabelle Mati und Karin Sartorius bilden die Findungskommission zur Evaluation eines neuen Basler FDP-Präsidiums.

Medbase und das Kantonsspital Baselland (KSBL) werden das "Regionale Gesundheitszentrum Laufen" im "Birs Center" betreiben und damit ein breites ambulantes Angebot mit Notfallversorgung anbieten.