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"Ungeheure Kraft": Oeko-Strom-Promotoren Eduard Schumacher, Urs Steiner

IWB und EBL bringen gemeinsam "Bio-PS auf die Strom-Schiene"

Möglicherweise folgenträchtige Kooperations-Vereinbarung auf dem Gebiet der erneuerbaren Energie


Von Peter Knechtli


Die beiden Stromversorgungs-Unternehmen Industrielle Werke Basel-Stadt (IWB) und die Elektra Baselland (EBL) rücken zusammen: Heute Nachmittag unterzeichneten die beiden Firmenchefs eine Vereinbarung, die sich vor allem auf erneuerbare Energie bezieht.


Eduard Schumacher, Direktor des staatlichen Basler Regiebetriebs, und Urs Steiner, Direktor der in Liestal domizilierten Genossenschaft EBL, trafen sich heute Nachmittag im Kraftwerk Birsfelden zu einem symbolträchtigen Händeschütteln: Traktandiert war die Unterzeichnung der "Rahmenvereinbarung bezüglich Zusammenarbeit". Ausgangspunkt ist die Öffnung der Energiemärkte, die von den Unternehmen nicht nur mehr Effizienz fordert, sondern ebenso Wettbewerbsfähigkeit und nachfragegerechte wie umweltfreundliche Angebote. Die beiden Chef-Stromer beteuerten, dass beiden Unternehmen wirtschaftlich autonom blieben, es gehe also nicht um eine Fusion oder einen Beginn dazu.

Der Kooperationsvertrag ist zeitlich unbefristet, beschränkt sich aber auf "strategische Geschäftsfelder", die beide Unternehmen als besonders Erfolg versprechend identifiziert haben: Die Entwicklung von Bio-Energie im grossen Stil. Gleichzeitig sollen mit gemeinsamer Vermarktung von Aktionen im Bereich der Energie-Effizienz Synergien genutzt und die Kosten gesenkt werden. Geplant ist auch eine Zusammenarbeit bei der Lehrlings-Ausbildung.

Eine ganz Bio-Projekt-Kaskade

Insbesondere wollen die beiden traditionellen Stromversorger in einem Joint venture ("BioPower Nordwestschweiz AG") in der Region Basel drei bis vier Biomasse-Vergärungsanlagen erstellen. Bereits fest geplant sind Standorte in Pratteln, Ormalingen und Riehen. Mit dem Bau der Anlage in Pratteln, die jährlich 12'000 Tonnen Biomasse verwertet und daraus Erde und Biogas gewinnt, soll noch vor den Sommerferien begonnen werden. Die Investitionen betragen laut EBL-Energiechef Beat Andrist 10 Millionen Franken, die jährlichen Betriebskosten 1,7 Millionen Franken. Partner im Bereich der Biomasse-Beschaffung, des Anlagebetriebs und der Gärreste-Verwertung ist das erfahrene Laufenburger Kompostwerk Leureko AG.

Wie weit die Stadt Basel mit der Organisation einer eigenen Grünabfuhr auch zu den künftigen Biomasse-Zulieferern der Region gehören wird, liess IWB-Chef Schumacher vielsagend offen. Derzeit hält die EBL 70 Prozent am "BioPower"-Kapital von insgesamt einer Million Franken. Bei einem allfälligen verstärkten Basler Engagement soll durch Aufstockung Parität erreicht werden.

80 Millionen für Geothermie

Nicht weniger als 80 Millionen Franken - davor 40 Millionen Franken Risikokapital - will die "GeoPower Basel AG" in ein technologisch hochinnovatives, aber nicht risikoloses Erdwärme-Projekt nach dem so genannten "Hot Dry Rock"-Verfahren auf dem IWB-Werkhof in Kleinhüningen investieren. Neben den Hauptaktionären IWB und EBL beteiligen sich an diesem Pilotprojekt verschiedene weitere Partner, darunter die beiden Basler Halbkantone, aber auch die Azienda Elettrica Ticinese (AET).

Das Geothermie-Kraftwerk wird laut IWB-Geschäftsleitungsmitglied Heinrich Schwendener 14 Megawatt elektrischer Leistung und 10 Megawatt Fernwärme erzeugen und "den künftigen Energie-Mix vielfältiger machen". Exploration und Projektierung dauern hier beträchtlich länger: Mit dem Kraftwerks-Bau soll im Jahr 2009 begonnen werden. Rekurse gegen abgewiesene Beschwerden sind denkbar.

Ein weiterer Aspekt der Zusammenarbeit betrifft Projekte in Gemeinden, die mit Erdgas versorgt werden. IWB-Chef Schumacher liess überdies durchblicken, dass er sich in Basel-Stadt mit dem Gedanken an ein Holzkraftwerk trägt.

Hoffnung auf Technologie-Vorsprung im Wettbewerb

Auf die Frage von OnlineReports, weshalb der zweite Baselbieter Stromversorger Elektra Birseck Münchenstein (EBM) nicht Teil der Kooperationsvereinbarung sei, erklärte EBL-Direktor Urs Steiner, die EBM verfolge bezüglich erneuerbarer Energie eine "andere strategische Stossrichtung".

Die beiden Kooperationspartner zeigten sich überzeugt, um nicht zu sagen euphorisch, mit ihrer Strategie des Zusammenrückens die richtige Richtung eingeschlagen zu haben. Laut EBL-Chef Steiner soll der Energiebedarf der Schweiz mittelfristig bis zu 10 Prozent aus Biomasse und zu 30 Prozent aus Erdwärme gedeckt werden. Sei den Projekten Erfolg beschieden, würden die beiden Unternehmen "einen nicht zu unterschätzenden Technologie- und Knowhow-Vorsprung erzielen". Steiner: "Diese Projekte geben uns ungeheure Kraft, die Energiewende zu schaffen."

29. März 2005

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Das Maskulin.

RückSpiegel

 

Die BZ nahm die OnlineReports-Geschichte über den Abbruch des Hauses an der Basler Rufacherstrasse 73 auf. Die Basler Zeitung verzichtete auf eine Quellennennung.

Die BZ nahm die OnlineReports-Story über eine umstrittene Eichen-Fällung auf.

In ihrer News über das Debakel um die Wahl des Gemeindepräsidenten in Schönenbuch nahm die Basler Zeitung auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung bezog sich in ihrem Artikel über die Kandidatensuche der Basler SVP auf ein Interview in OnlineReports.

In ihrem Beitrag über den Protest gegen das "General Sutter"-Denkmal in Rünenberg nahm die BZ auf OnlineReports Bezug.

Die BZ zog die OnlineReports-News über den Rücktritt von Beat Jans als IWB-Verwaltungsrat nach.

Auch das Regionaljournal zog die OnlineReports-Geschichte über Probleme in den Familiengärten nach, verzichtete aber vornehm auf eine Quellenangabe.

Die BZ nahm die OnlineReports-Recherche über die erneute Schliessung der Familiengärten an der Landesgrenze auf.

Die BZ nahm die OnlineReports-Nachricht über die Berufung des Staatsanwalts im Fall der FCZ-Schlägerei im Lehenmattquartier auf.

Das Regionaljournal griff die OnlineReports-Geschichte über Kurzarbeit bei BaZ und BZ auf.

Die BZ nahm die OnlineReports-Nachricht über die Stadtpräsidenten-Ambition von Kantonsspital-CEO Jürg Aebi auf.

Die Volksstimme nahm die OnlineReports-Story über den anstehenden Gerichtsfall zum Rothenflüher Blechpolizisten-Sprenger auf.

In ihrem Basler Medien-Epos nahm die Medienwoche auch auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung, Prime News und die BZ berichteten unter Berufung auf OnlineReports über Adrian Plachesis Abgang bei Telebasel.

In ihren Bericht über den Abbruch des einstigen Kutscherhauses an der Rufacherstrasse in Basel bezogen sich 20 Minuten und die Basler Zeitung auf OnlineReports.

Die BZ nahm auf die OnlineReports-Recherche zum Konkurs der "Gallenacher"-Schule Bezog.

Die BZ nahm die OnlineReports-Meldung über die Beton-Elemente auf dem Basler Centralbahnplatz auf.

Die OnlineReports-News über die technische Panne bei Swisslos wurde von der BZ aufgenommen.

In ihrem Bericht über die Bereitschaft zur Regierungskandidatur von Beatriz Greuter zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Die BZ online bezog sich in ihrem Bericht über den Tod des Baselbieter Lehrerverbands-Geschäftsführers Michael Weiss auf OnlineReports.

Die Volksstimme zitierte in ihrem Bericht über den Konkurs von "Die Medienmacher" aus OnlineReports.

Telebasel bezog sich im Bericht über den Widerstand gegen die Basler IBA-Rheinterrassen auf einen Bericht von OnlineReports.

Die Basler Zeitung nimmt in ihrem Bericht über den Neujahrs-Empfang der Handelskammer beider Basel auf OnlineReports Bezug.

Die BZ schrieb in derselben Ausgabe zwei OnlineReports-Meldungen ab, ohne die Quelle zu deklarieren. Wiederholungstat!

In ihrem Bericht über Verkehrsprobleme am Aeschenplatz zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Die OnlineReports-Nachricht vom Tod des ersten Baselbieter Kantonsgerichtspräsidenten Peter Meier wurde von der BZ, Telebasel, der Basler Zeitung und vom SRF-Regionaljournal nachgezogen.

Telebasel, die BZ und die Badische Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die technisch bedingte Umkehr einer "Austrian Airlines"-Maschine nach Wien auf

Die Basler Zeitung und die BZ nahmen die OnlineReports-Nachricht zum Tod des Konjunkturforschers Christoph Koellreuter auf.

20 minuten online, Blick, nau.ch, das SRF-Regionaljournal und Telebasel nahmen den OnlineReports-Primeur über den Unfalltod des Basler Umweltschützers Martin Vosseler auf.

nau.ch schrieb die OnlineReports-Recherche über den FDP-Wahlversand an Basler Neu- und Jungwähler zu einem eigenen Artikel um und verwertete auch die OnlineReports-Illustration dazu.

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz

 

Wegen der Corona-Situation haben der Gewerbeverband und das Erziehungsdepartement entschieden, die 8. Basler Berufs- und Weiterbildungsmesse  vom 15. bis 17. Oktober nicht durchzuführen.

Auf der A2 bei Birsfelden wurde in der Nacht des 3. August ein in der Region wohnhafter Italiener als Raser erwischt, der bei erlaubten 80 mit 140 Stundenkilometern in Richtung Bern/Luzern unterwegs war.

Der Kanton Basel-Stadt, die IWB und Pro Innerstadt Basel gaben heute den offiziellen Startschuss für die Erneuerung der Freien Strasse und der angrenzenden Gassen.

Weil bei Bauarbeiten am Hochbergerplatz ein Stromkabel durchtrennt wurde, kam es am 30. Juli kurz vor 7.30 Uhr in Teilen von Kleinhüningen zu einem Stromunterbruch.

Die Friedhöfe Basel schreiben die Dienstleistungen für die Einsargung und die Überführung von Verstorbenen im Rahmen der unentgeltlichen Bestattung neu aus.

Die Universität Basel hat entschieden, ihren Dies academicus auf Grund der Corona-Pandemie nicht durchzuführen.

Die Baselbieter Corona-Abklärungs- und Teststation befindet sich neuerdings im Spenglerpark in Münchenstein.

Daniela Martin wird neue Geschäftsführerin der Basel Sinfonietta.

Am 8. Juli wurde im Basler Rathaus die Initiative für echten Wohnschutz und das Referendum gegen das "mieterfeindliche Nichtwohnschutzgesetz" eingereicht.

Mit über 4'000 Unterschriften ist in Basel-Stadt das Referendum gegen den umstrittenen Bau des Hafenbeckens 3 zustande gekommen, so dass es am 29. November zur Volksabstimmung kommt.

2. Juli: Einreichung der Initiative "Basel baut Zukunft", die 50 Prozent gemeinnützigen Wohn- und Gewerberaum auf Transformations-Arealen verlangt.

Niggi Rechsteiner übernimmt die Geschäftsführung der Basler "Stiftung Sucht" und folgt damit auf Francesco Castelli, der die Stiftung während neun Jahren geführt hat.

Jeanne Locher, seit 2016 Vizepräsidentin des Gemeinderates, ist mit 1'276 Stimmen neue Gemeindepräsidentin von Münchenstein, während Herausforderer Daniel Altermatt (GLP) auf 906 Stimmen kam.

Eveline Sprecher (SP) wurde in Aesch mit 1'087 Stimmen zur Gemeindepräsidentin gewählt, wobei FDP-Gemeinderat Stephan Hohl 726 Stimmen und Andreas Spindler (SVP) 305 stimmen erzielte.

In Allschwil setzte sich FDP-Gemeindepräsidentin Nicole Nüssli mit 2'989 Stimmen klar gegen Gemeinderat Christoph Morat (SP) durch, der 1'696 Stimmen erzielte.

Mike Keller (FDP) bleibt mit 2'162 Stimmen Binninger Gemeindepräsident; seine grüne Herausforderin, Landrätin Rahel Bänziger Keel, kam auf 1'140 Stimmen.

"Teufelhof"-Chef Raphael Wyniger wird neuer Präsident des Basler Hotelier-Vereins und Nachfolger von Felix W. Hauser, der dieses Amt seit 2014 ausübte.

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Mit Carmen Kolp übernimmt zum 1. Juli erstmals eine Frau die Geschäftsführung der IG Kleinbasel (IGK), als Nachfolger von Benny Zeuggin.

An seiner Sitzung vom 22. Juni wählte der Vorstand der CVP Basel-Stadt Marco Natoli zum neuen Vizepräsidenten.

Nachdem die Baselbieter Polizei ihren Postenbetrieb aufgrund der Corona-Pandemie vorübergehend an einigen zentralen Standorten konzentriert hat, wird sie per 29. Juni alle Polizeiposten wieder öffnen.

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