© Foto by Peter Knechtli, OnlineReports.ch
"Übereuphorisch lanciert": Gescheiterter Medien-Versuch "Tageswoche"

Ein absehbarer Niedergang: Die "Tageswoche" stellt ihren Betrieb ein

Sieben  Jahre nach ihrem Start erwies sich das Medien-Projekt als nicht finanzierbar


Von Peter Knechtli


Sieben Jahre nach ihrem ersten Erscheinen stellt die Basler "Tageswoche" ihren Betrieb ein. Weder Printausgabe noch die Online-Plattform erwiesen sich als marktfähig.


Die "Stiftung für Medienvielfalt" als Herausgeberin der "Tageswoche" gab den Schliessungs-Entscheid heute Montagabend bekannt. Die bestehenden Arbeitsverhältnisse werden aufgehoben. Betroffen sind 30 Mitarbeitende. Ein "grosszügiger Sozialplan" soll die Härten abfedern. Die Betreiberin der TagesWoche, die "Neue Medien Basel AG", wird liquidiert.

Die Online-Plattform verschwindet im Lauf dieses Monats, während die Printausgabe am 16. November zum letzten Mal erscheint.

Defizit immer noch weit über einer Million

Zum Start im Oktober 2011 war die "Tageswoche" von der Stiftung mit mindestens vier Millionen Franken – genaue Zahlen wurden nie genannt – unterstützt worden. 2016 reduzierte die Stiftung ihre Unterstützung auf jährlich eine Million Franken, "da sie nicht auf Dauer die bisherige Finanzierung aufrechterhalten kann", wie es in der Medienmitteilung heisst.

Doch den Betreibern gelang es trotz Stellenabbau, neuem Businessplan, nur noch zweiwöchigem Erscheinen der Printausgabe und abgespecktem Online-Auftritt nicht, innerhalb von drei Jahren neue Einnahmequellen zu finden und letztlich eine langfristige marktwirtschaftliche Finanzierung zu schaffen. Noch immer bleibt ein Defizit, das eine Million Franken "bei weitem übersteigt". Somit sei die Schliessung "unvermeidlich" geworden.

Ein neues Medienprojekt in der Pipeline

Die Stiftung für Medienvielfalt möchte zudem im Rahmen ihrer finanziellen Möglichkeiten eine neue Initiative unterstützen mit dem Ziel, dass im besten Fall schon im Jahre 2019 ein neues Medienprodukt für die Region Basel lanciert werden kann. Zurzeit werden verschiedene Optionen näher geprüft.

Die "Tageswoche", lanciert als Antwort auf die BaZ-Übernahme durch Christoph Blocher,  hatte mehrere Geburtsfehler. Das von den Redaktoren der ersten Stunde euphorisch gefeierte "Hybrid-Modell" – die Tagesaktualitäten online, die Hintergründe dazu in der wöchentlichen Printausgabe – war eine Fantasterei, die weder formal noch inhaltlich und finanziell Früchte tragen konnte.

Die Publikation war eine Fehlkonstruktion, die Personalpolitik teilweise verheerend: Kein Chefredaktor war angesichts der vielen Wechsel in der Lage, das Projekt zu stabilisieren. Den grössten Glaubwürdigkeitverlust erlitt die "Tageswoche" durch die mit an Flughäfen aufliegenden Gratisexemplaren geschönten Auflagezahlen. "Telebasel" hatte die Trickserei aufgedeckt. Die BaZ-gegnerische Aktion "Rettet Basel!" mit ihren urspränglich rund 18'000 Sympathisanten vermochte nichts zum Überleben der "Tageswoche" beizutragen. Der Niedergang war seit längerem absehbar.

Unsichere Basler Medienvielfalt

Ohne Zweifel hat die zugesicherte grösszügige Finanzierung duch Beatrice Oeri zu einem gewissen Realitätsverlust geführt, der das absehbare Ende der Anfangsfinanzierung nicht wahrhaben wollte. Vor allem in der Anfangsphase war eine Vollmundigkeit in der Ansage nicht zu übersehen. Teilweise gute journalistische Einzelleistungen konnten nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Inhalte insgesamt eher beliebig blieben. Dank generösen Finanzspritzen war die Belegschaft mit 30 Mitarbeitenden beachtlich ausgestattet. Zum Vergleich: OnlineReports verfügt über einen Festangestellten.

Der Verlust der "Tageswoche" ist nach der Pleite von "Barfi.ch" dennoch zu bedauern: Er bestätigt die instabile Basler Medienvielfalt, nachdem auch die "Basler Zeitung" ihre Souveränität an den Zürcher "Tamedia"-Verlag abgegeben hat.

Mehr über den Autor erfahren

5. November 2018

Weiterführende Links:


 Ihre Meinung zu diesem Artikel
(Mails ohne kompletten Absender werden nicht bearbeitet)
https://www.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/echo.gif

"Sinnlose Verschleuderung von Ressourcen"

Auch ein mit Idealismus gegründetes Medienprojekt kommt eben nicht drumherum, sich an markwirtschaftlichen Verhältnissen zu orientieren. Bei allen guten Absichten der Stifterin: Weniger Geld und mehr knallharte Vorgaben, innert nützlicher Frist selbsttragend zu werden, wären besser gewesen. Das Projekt hätte durchaus vom Anti-Blocher-BaZ-Momentum profitieren können, wenn ein vernünftiges Konzept bestanden hätte. Stattdessen haben sich die Macher vollmundig selbst gefeiert und in personellen Grabenkämpfen verzettelt.

Ich habe mein TagesWoche-Abo gekündigt, als zu Werbezwecken grüne Minifähnchen mit Bleifuss verschickt wurden - eine total sinnlose Verschleuderung von Ressourcen! Dazu ein Brief mit Ansprache auf Pfadfinderniveau, passend zum Pfadi-Fähnchen. Wobei ich nichts gegen Pfadi sagen will, aber die sind nun mal kein Medienunternehmen. Auch inhaltlich hat mich die TagesWoche nicht überzeugt, eine klare Linie war nicht erkennbar.

Wenn nun tatsächlich ein neues Medienprojekt in der Pipeline ist, kann frau nur hoffen, dass es die Fehler der TagesWoche nicht wiederholt, sondern sich von Anfang an auf die schwierigen Gegebenheiten des Medienmarktes einstellt. Realismus in der Finanzierung, Idealismus und Kompetenz in der redaktionellen Leistung – das wäre vielleicht eine gangbare Leitlinie.


Esther Murbach, Basel



Was Sie auch noch interessieren könnte

Meriangärten: Event-Zone
statt Pflanzen-Paradies?

27. August 2020

Botanischer Garten Vorderbrüglingen
steht vor grossen Veränderungen.


Murdoch soll den
Untergang verhindern

10. Juli 2020

MCH Group-CEO Bernd Stadlwieser:
"Sanierung statt Transformation".


"Aktion Abutille" machte
Basler Mediengeschichte

10. Juni 2020

Seine Affäre löste Unruhe vor dem
Sturm
der Zeitungs-Fusion aus.


Reaktionen

Messe will mehr Einfluss
für privaten Investor

3. Juni 2020

Öffentliche Beteiligungen sollen
künftig ein Drittel nicht überschreiten.


"Eine Kerosinsteuer ist
vollkommen falsch am Platz"

27. Mai 2020

Handelskammer beider Basel will
eine Wirtschaft, die durchstartet.


Grosspeter: Gute Architektur
wird Abbruchobjekt

20. Mai 2020

Markantes Swisscom-Bürogebäude soll
schon nach dreissig Jahren ersetzt werden.


Plexiglas-Branche erlebt
einen Spuckschutz-Boom

18. Mai 2020

Transparente Trenn-Scheiben überall:
Es drohen bereits Liefer-Engpässe.


Basler Arzt bietet "Zertifikat"
für Corona-Immunität an

12. Mai 2020

Aber der Kantonsarzt und Fachleute warnen vor falscher Sicherheit.


Trotz Kooperations-Absicht
getrennte Trambestellungen

30. April 2020

BLT und BVB gehen bei Bestellungen
neuer Trams eigene Wege.


Ein Machtfaktor treibt
"Telebasel" ins Abseits

25. April 2020

Rüpelhafter Moderations-Auftritt von
Stiftungsrat Michael Bornhäusser.


Reaktionen

www.onlinereports.ch - Das unabhängige News-Portal der Nordwestschweiz

© Das Copyright sämtlicher auf dem Portal www.onlinereports.ch enthaltenen multimedialer Inhalte (Text, Bild, Audio, Video) liegt bei der OnlineReports GmbH sowie bei den Autorinnen und Autoren. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Veröffentlichungen jeder Art nur gegen Honorar und mit schriftlichem Einverständnis der Redaktion von OnlineReports.ch.

Die Redaktion bedingt hiermit jegliche Verantwortung und Haftung für Werbe-Banner oder andere Beiträge von Dritten oder einzelnen Autoren ab, die eigene Beiträge, wenn auch mit Zustimmung der Redaktion, auf der Plattform von OnlineReports publizieren. OnlineReports bemüht sich nach bestem Wissen und Gewissen darum, Urheber- und andere Rechte von Dritten durch ihre Publikationen nicht zu verletzen. Wer dennoch eine Verletzung derartiger Rechte auf OnlineReports feststellt, wird gebeten, die Redaktion umgehend zu informieren, damit die beanstandeten Inhalte unverzüglich entfernt werden können.

Auf dieser Website gibt es Links zu Websites Dritter. Sobald Sie diese anklicken, verlassen Sie unseren Einflussbereich. Für fremde Websites, zu welchen von dieser Website aus ein Link besteht, übernimmt OnlineReports keine inhaltliche oder rechtliche Verantwortung. Dasselbe gilt für Websites Dritter, die auf OnlineReports verlinken.

https://www.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/gelesen.gif
"Man sollte nie kurz vor Mitternacht noch eine Medienmitteilung verfassen und versckicken."

Brigitte Gysin
Geschäftsführerin
der EVP Basel-Stadt
in einer Parolen-Korrektur
vom 25. August 2020
https://www.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/gelesen.gif

Stimmt, sowas sckickt sich einfach nicht.

Frisch pubertiert

Bitte so lange wie möglich

RückSpiegel

 

In ihrem Kommentar über staatliche Medienförderung geht Prime News auf das über zwanzigjährige Bestehen von OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung und die BZ zitierten in ihren Berichten über das Velobahn-Amigo-Geschäft von Klaus Kirchmayr und Isaac Reber ausführlich aus OnlineReports.

In ihrem Bericht über die Umgestaltung der Basler Meriangärten nimmt die BZ auf eine zuvor erschienene OnlineReports-Recherche Bezug.

Die Badische Zeitung zitierte in ihrer Vorwahl-Analyse der Basler Regierungs-Wahlen aus einem OnlineReports-Kommentar.

In der BZ-Kolumne nahm Daniel Wiener Bezug auf den OnlineReports-Kommentar über den Macht-Poker um die Basler Regierungspräsidentin Elisabeth Ackermann.

In ihrem Leitartikel über den Zustand des Kantons Basel-Stadt zitierte die BZ aus dem OnlineReports-Interview mit Michael Hug.

Die BZ nahm die OnlineReports-Geschichte über den Abbruch des Hauses an der Basler Rufacherstrasse 73 auf. Die Basler Zeitung verzichtete auf eine Quellennennung.

Die BZ nahm die OnlineReports-Story über eine umstrittene Eichen-Fällung auf.

In ihrer News über das Debakel um die Wahl des Gemeindepräsidenten in Schönenbuch nahm die Basler Zeitung auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung bezog sich in ihrem Artikel über die Kandidatensuche der Basler SVP auf ein Interview in OnlineReports.

In ihrem Beitrag über den Protest gegen das "General Sutter"-Denkmal in Rünenberg nahm die BZ auf OnlineReports Bezug.

Die BZ zog die OnlineReports-News über den Rücktritt von Beat Jans als IWB-Verwaltungsrat nach.

Auch das Regionaljournal zog die OnlineReports-Geschichte über Probleme in den Familiengärten nach, verzichtete aber vornehm auf eine Quellenangabe.

Die BZ nahm die OnlineReports-Recherche über die erneute Schliessung der Familiengärten an der Landesgrenze auf.

Die BZ nahm die OnlineReports-Nachricht über die Berufung des Staatsanwalts im Fall der FCZ-Schlägerei im Lehenmattquartier auf.

Das Regionaljournal griff die OnlineReports-Geschichte über Kurzarbeit bei BaZ und BZ auf.

Die BZ nahm die OnlineReports-Nachricht über die Stadtpräsidenten-Ambition von Kantonsspital-CEO Jürg Aebi auf.

Die Volksstimme nahm die OnlineReports-Story über den anstehenden Gerichtsfall zum Rothenflüher Blechpolizisten-Sprenger auf.

In ihrem Basler Medien-Epos nahm die Medienwoche auch auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung, Prime News und die BZ berichteten unter Berufung auf OnlineReports über Adrian Plachesis Abgang bei Telebasel.

In ihren Bericht über den Abbruch des einstigen Kutscherhauses an der Rufacherstrasse in Basel bezogen sich 20 Minuten und die Basler Zeitung auf OnlineReports.

Die BZ nahm auf die OnlineReports-Recherche zum Konkurs der "Gallenacher"-Schule Bezog.

Die BZ nahm die OnlineReports-Meldung über die Beton-Elemente auf dem Basler Centralbahnplatz auf.

Die OnlineReports-News über die technische Panne bei Swisslos wurde von der BZ aufgenommen.

In ihrem Bericht über die Bereitschaft zur Regierungskandidatur von Beatriz Greuter zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Die BZ online bezog sich in ihrem Bericht über den Tod des Baselbieter Lehrerverbands-Geschäftsführers Michael Weiss auf OnlineReports.

Die Volksstimme zitierte in ihrem Bericht über den Konkurs von "Die Medienmacher" aus OnlineReports.

Telebasel bezog sich im Bericht über den Widerstand gegen die Basler IBA-Rheinterrassen auf einen Bericht von OnlineReports.

Die Basler Zeitung nimmt in ihrem Bericht über den Neujahrs-Empfang der Handelskammer beider Basel auf OnlineReports Bezug.

Die BZ schrieb in derselben Ausgabe zwei OnlineReports-Meldungen ab, ohne die Quelle zu deklarieren. Wiederholungstat!

In ihrem Bericht über Verkehrsprobleme am Aeschenplatz zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Die OnlineReports-Nachricht vom Tod des ersten Baselbieter Kantonsgerichtspräsidenten Peter Meier wurde von der BZ, Telebasel, der Basler Zeitung und vom SRF-Regionaljournal nachgezogen.

Telebasel, die BZ und die Badische Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die technisch bedingte Umkehr einer "Austrian Airlines"-Maschine nach Wien auf

Die Basler Zeitung und die BZ nahmen die OnlineReports-Nachricht zum Tod des Konjunkturforschers Christoph Koellreuter auf.

20 minuten online, Blick, nau.ch, das SRF-Regionaljournal und Telebasel nahmen den OnlineReports-Primeur über den Unfalltod des Basler Umweltschützers Martin Vosseler auf.

nau.ch schrieb die OnlineReports-Recherche über den FDP-Wahlversand an Basler Neu- und Jungwähler zu einem eigenen Artikel um und verwertete auch die OnlineReports-Illustration dazu.

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz

 

Dem Enkeltrickgewerbe fielen in Basel kürzlich Beträge von 15'000 und 4'000 Franken in die Hände, während ein happiger Beutezug von 80'000 Franken misslang.

Der FC Basel und sein Captain Valentin Stocker verlängern den Vertrag vorzeitig um zwei weitere Jahre bis im Sommer 2023 – mit einer Option auf ein weiteres Jahr.

Im vergangenen Sommer lagen die Ozon-Konzentrationen in der Region Basel zwar tiefer als im Vorjahr, aber immer noch deutlich über den Grenzwerten der Luftreinhalte-Verordnung.

Mit zusätzlichen Städtepartnerschaften mit Abidjan (Elfenbeinküste) und einer Stadt in einem Erstfluchtland im Nahen Osten will die Basler Regierung "ein Zeichen der Solidarität setzen".

Teilerwerbstätigen Beziehenden von Ergänzungsleistungen und Beziehenden von Ergänzungsleistungen, die zu einer medizinischen Behandlung fahren, werden im Baselbiet die Kosten für Schutzmasken mit pauschal 30 Franken vergütet.

Ralph Lewin und Andreas Sturm stellen sich nach über zehnjähriger Amtszeit nicht mehr für eine Wiederwahl für die nächste Amtsperiode im Bankrat der Basler Kantonalbank zur Verfügung.

Die auslaufenden Verträge von Cheftrainer Marcel Koller und den Assistenztrainern Thomas Janeschitz und Carlos Bernegger mit dem FC Basel werden "im gemeinsamen Einvernehmen" nicht verlängert.

Die auf Gebäudetechnik und Energiekonzepte spezialisierte Rapp Gebäudetechnik AG plant die Konzentration ihrer Geschäftstätigkeit am Standort Münchenstein und erwägt die Schliessung ihrer beiden Filialen in Lausanne und Genf.

Der Baselbieter Landrat wird vorläufig – mindestens bis zu den Herbstferien – weiterhin im Basler Kongresszentrum tagen, wie die Geschäftsleitung beschlossen hat.

Der Kanton Basel-Stadt unterstützt über den Pendlerfonds das Veloverleihsystem Basel mit 2,15 Millionen Franken.

Wegen der Corona-Situation haben der Gewerbeverband und das Erziehungsdepartement entschieden, die 8. Basler Berufs- und Weiterbildungsmesse  vom 15. bis 17. Oktober nicht durchzuführen.

Auf der A2 bei Birsfelden wurde in der Nacht des 3. August ein in der Region wohnhafter Italiener als Raser erwischt, der bei erlaubten 80 mit 140 Stundenkilometern in Richtung Bern/Luzern unterwegs war.

Der Kanton Basel-Stadt, die IWB und Pro Innerstadt Basel gaben heute den offiziellen Startschuss für die Erneuerung der Freien Strasse und der angrenzenden Gassen.

Weil bei Bauarbeiten am Hochbergerplatz ein Stromkabel durchtrennt wurde, kam es am 30. Juli kurz vor 7.30 Uhr in Teilen von Kleinhüningen zu einem Stromunterbruch.

Die Friedhöfe Basel schreiben die Dienstleistungen für die Einsargung und die Überführung von Verstorbenen im Rahmen der unentgeltlichen Bestattung neu aus.

Die Universität Basel hat entschieden, ihren Dies academicus auf Grund der Corona-Pandemie nicht durchzuführen.

Die Baselbieter Corona-Abklärungs- und Teststation befindet sich neuerdings im Spenglerpark in Münchenstein.

Daniela Martin wird neue Geschäftsführerin der Basel Sinfonietta.

Am 8. Juli wurde im Basler Rathaus die Initiative für echten Wohnschutz und das Referendum gegen das "mieterfeindliche Nichtwohnschutzgesetz" eingereicht.

Mit über 4'000 Unterschriften ist in Basel-Stadt das Referendum gegen den umstrittenen Bau des Hafenbeckens 3 zustande gekommen, so dass es am 29. November zur Volksabstimmung kommt.

2. Juli: Einreichung der Initiative "Basel baut Zukunft", die 50 Prozent gemeinnützigen Wohn- und Gewerberaum auf Transformations-Arealen verlangt.

Niggi Rechsteiner übernimmt die Geschäftsführung der Basler "Stiftung Sucht" und folgt damit auf Francesco Castelli, der die Stiftung während neun Jahren geführt hat.

Jeanne Locher, seit 2016 Vizepräsidentin des Gemeinderates, ist mit 1'276 Stimmen neue Gemeindepräsidentin von Münchenstein, während Herausforderer Daniel Altermatt (GLP) auf 906 Stimmen kam.

Eveline Sprecher (SP) wurde in Aesch mit 1'087 Stimmen zur Gemeindepräsidentin gewählt, wobei FDP-Gemeinderat Stephan Hohl 726 Stimmen und Andreas Spindler (SVP) 305 stimmen erzielte.

In Allschwil setzte sich FDP-Gemeindepräsidentin Nicole Nüssli mit 2'989 Stimmen klar gegen Gemeinderat Christoph Morat (SP) durch, der 1'696 Stimmen erzielte.

Mike Keller (FDP) bleibt mit 2'162 Stimmen Binninger Gemeindepräsident; seine grüne Herausforderin, Landrätin Rahel Bänziger Keel, kam auf 1'140 Stimmen.