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"Im Dunkel der Hinterzimmer": Streitobjekt Stromleitung

Luzerner Stromrebellen machten sich im Baselbiet schlau

Wettbewerbskommission bestätigt: Gemeinden müssen Verträge über Stromkonzessionen öffentlich ausschreiben


Von Marc Gusewski


Eher verschwören sich Gemeinde- und Kantonspolitiker mit den Strom-Gewaltigen, als für ihre Kommunen zu kämpfen. So wie im Laufental mit der BKW und im Fricktal mit der AEW. OnlineReports hat darauf schon vor Jahren hingewiesen. Damit könnte jetzt nach einem Entscheid der Wettbewerbskommission Schluss sein.


Raus aus der Dunkelkammer des Stromkartells: Seit einem Jahr kämpft die "Interessengemeinschaft Glasfaser und Energie Luzern" (IGEL) dafür, dass die Luzerner Gemeinden ihre Stromversorgungsnetze öffentlich ausschreiben müssen. Die Gemeinden sind autonom, wie sie mit ihrem öffentlichen Grund  und Boden umgehen. Deshalb sind Energieversorger auf Konzessionsverträge mit den Gemeinden – in der Regel auf 20 bis 30 Jahren abgeschlossen – angewiesen. Bisher aber blitzte IGEL an einem Kartell von desinteressierten Kantons- und Gemeindepolitikern ab, die vorab ihre Beziehung zur bisherigen Stromversorgerin CKW in Luzern schützen.

Oppositionelle als Querulanten bezeichnet

So liess der Verband der Luzerner Gemeinden zwar Gutachten anfertigen. Die Fragen waren aber immer so formuliert, dass die Antworten den Interessen der Stromversorgerin, nicht aber den Gemeinden dienten. Selbst der Gemeinderat von Emmen, wo der Widerstand gegen die neuen Konzessionsverträge besonders ausgeprägt ist, stellte sich gegen die Bevölkerung. Die Exekutive operiert mit juristischen Gutachten der Universität Bern, die dem Stimmvolk jegliche Mitwirkungsmöglichkeit absprechen.

Trotz Vorgehensmängeln stimmten, geleitet von den jeweiligen Gemeinderäten, 85 Prozent der luzernischen Kommunen den Konzessionsverträgen zu. Zwar lagen auch hier juristische Gutachten vor, aber diese beschäftigen sich jeweils nur mit Aspekten, die die Interessen der Stromversorgerin und der zuständigen Gemeinderäte schützten. Die lokale Opposition wurde durchwegs kleingeredet, als uninformiert abgekanzelt oder gar als Querulanten bezeichnet.

Bürgerinitiative gegen Schweige-Kartell

Die IGEL-Leute setzten sich jetzt dennoch teilweise durch, auch wenn bereits abgeschlossene Verträge nicht mehr geändert werden müssen, wie die CKW in einer Pressemitteilung sogleich feststellte. Grund für den Teilerfolg: Seit einigen Jahren gilt in der Schweiz das revidierte Binnenmarktgesetz, das eine zwingende Ausschreibungspflicht für Stromnetzverträge vorsieht. Aber kein Gemeinderat fühlte sich bisher je daran gebunden – ein einmaliger Tatbestand im Schweizer Wirtschaftsrecht.

Damit ist nun Schluss. Heute Freitag sorgte die Wettbewerbskommission (Weko) für Klarheit. Sie klärte mit einem juristischen Gutachten die nötigen, offenen Fragen. Zwar sind noch nicht alle Sachverhalte restlos geklärt, aber zentral ist: Konzessionsverträge müssen öffentlich ausgeschrieben werden. Die Wettbewerbskommission regt ferner beim Bundesrat an, bei der laufenden Revision des Stromversorgungsgesetzes den umstrittenen Sachverhalt explizit zu klären. Ausserdem sollen den Gemeinden Übergangsfristen von drei, respektive fünf Jahren eingeräumt werden.

Weshalb die Weko erst jetzt tätig wurde ist auch interessant: Niemand hatte bisher diese Instanz angerufen, um den Sachverhalt zu klären. Lieber sollte alles im Dunkel der Gemeinderats-Hinterzimmer bleiben.

Kleine OnlineReports-Storys - grosse Wirkung

Ein Teil ihres juristischen Rüstzeugs für die Stromvertrags-Kritik hatten sich die IGEL-Leute bei OnlineReports geholt. Seit den Vertragsverhandlungen über die Gemeindekonzessionen Ende der achtziger Jahre ist das Problem der Konzessionsverleihung im Baselbiet bekannt – bisher aber ohne nennenswerte Wirkung in den übrigen Landesteilen.

Bis die IGEL-Leute im Internet (siehe weiterführende Links unten) nach vergleichbaren Vorgängen forschten und fündig wurden: OnlineReports forderte schon im Jahr 2004, dass die laufenden Verhandlungen über die Konzessionsverträge der Laufentaler Gemeinden mit der Berner Stromversorgerin BKW öffentlich ausgeschrieben werden müssten. Manche Laufentaler Gemeinden wollten gar einen Anschluss ans Netz der Elektra Birseck (EBM) prüfen, aber nichts geschah. Weder half die damit befasste Baselbieter Baudirektion unter der damaligen Regierungsrätin Elsbeth Schneider den Gemeinden, noch konnten sich die betroffenen Gemeinden selbst organisieren. Auch die EBM bot den Kommunen keine Hilfe an – wie Geschäftsführer Hans Büttiker später einräumte, weil die "kleine" EBM die "grosse" BKW im damaligen Schacher um Atel-Aktien "nicht verärgern" wollte und deshalb eine Prüfung der Laufentaler Netzanschlüsse ablehnte.

Die BKW selbst handelten die neuen Konzessionsverträge mit einer Handvoll Politiker des Verbands Bernischer Gemeinden – vertreten unter anderem durch die heutige Berner SVP-Bundesratshoffnung Adrian Amstutz – im stillen Kämmerchen aus. Für ein paar zusätzliche Millionen Franken banden sich darauf die Gemeinden für die Dauer einer weiteren Generation nahezu unauflöslich an die BKW. Wettbewerb, der Gewinn des Fähigsten und Tüchtigsten, sieht anders aus.

Fricktal umging das Gesetz bewusst

Die Eile der BKW, mit der die neuen Konzessionsverträge durchgepeitscht und missliebige Gemeinderäte unter Druck gesetzt wurden, hatte gute Gründe: Im Gegensatz zu den Kommunalpolitikern, hatte die BKW die Brisanz des neuen Binnenmarktgesetzes erkannt. Darum wollte sie ihre Verträge unbedingt unter Dach und Fach haben, bevor das Gesetz Wirkungskraft erlangt.

Der gleiche Umstand trieb auch Aargauer Politiker und Gemeinderäte an, mit der Stromversorgerin AEW möglichst rasch neue Verträge auszuhandeln. Vertreter von AEW, aber auch der Aargauer Regierungsrat und einflussreiche Axpo-Verwaltungsrat (die AEW zählt zu den Axpo-Eigentümerinnen) Peter C. Beyeler engagierten sich im Sinne der AEW im Jahr 2006 für neue Verträge. Beyeler räumte im Verlauf der OnlineReports-Recherchen offen ein, dass es darum ging, möglichst das Binnenmarktgesetz – und den damit verbundenen "Papierkram" – zu umgehen und die Verträge "speditiv" unter Dach und Fach zu bringen. Dies ganz im Sinne der AEW und der Axpo, die übrigens auch die Eigentümerin der CKW ist, die heute nach demselben Muster ihre Verträge zu erneuern sucht.

Vom öffentlichen Radar nicht bemerkt

Die kleine Opposition in Rheinfelden, die für pluralistische Konzessionverträge mit umweltpolitischer Rahmengestaltung kämpfte, hatte gegen die Wucht der Aargauer Verbände und Kantonspolitik – wie im Luzernischen – nicht den Hauch einer Chance. Da sich überdies praktisch keine Medienschaffende – ausser OnlineReports – kritisch dem Thema annahmen, ging das Thema praktisch unter dem Radar der öffentlichen Diskussion durch. Nun stehen die Chancen gut, dass sich das ändert.

Zumindest, wenn es nach der Wettbewerbskommission geht. Aber auch diese Instanz wurde bezüglich fairer Strommarktöffnung bereits mehr als einmal von Bundesrat und Kantonen zurückgepfiffen. Ob es aber den Weko-Gegnern in diesem krassen Fall gelingt, sich durchzusetzen, dürfte aber durchaus offen sein.

16. April 2010

Weiterführende Links:


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"Erneuerbare Energie – kein Kriterium der Konzessionsvergabe?"

Ein wegweisendes Gutachten der Weko, welches den Gemeinden in der Ausschreibung ermöglichen würde, auch eine umweltgerechte Energieversorgung zu einem Zuschlagskriterium zu machen. Neue Beteiligungen an Kohle- und Atomkraftwerken und andere überkommenen Pläne von Elektra-CEOs könnten endlich vom Markt sanktioniert werden.

 

Gemäss kantonalem Energiegesetz ist der Regierungsrat übrigens Genehmigungsinstanz für die kommunalen Konzessionsverträge. Obwohl das BL-Energiegesetz in § 1 unter anderem die Substitution nicht erneuerbarer Energie durch erneuerbare Energie bezweckt, habe ich noch nie etwas davon gehört, dass unser Kanton in diesem Sinne Einfluss auf die Konzessionsvergabe genommen hätte. Gut zu wissen, dass Druck von unten entsteht!


Lukas Ott, Liestal



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Theater Basel

"Verlorene Illusionen"
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"Zeiglingen: Heute Wolf gesuchtet"

OnlineReports.ch
Titel einer Meldung
vom 22. November 2021
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Er wurde dann in Zeglingen auch gefindet. Wenn schon falsch, dann richtig!

RückSpiegel


In ihrer Story über die amtliche Schliessung des Bistro "Cheesmeyer" in Sissach nahm die BZ auf OnlineReports Bezug.

Die BZ, Telebasel und Happy Radio nahmen die OnlineReports-Meldung über den Tod des Kleinbasler "Modezars" Roland Vögtli auf.

Die Medienwoche verlinkt auf den OnlineReports-Kommentar über das Medienrechts-Urteil des Baselbieter Kantonsgerichts zum Fall Wirtschaftskammer Baselland vs. "Basler Zeitung".

Der Tages-Anzeiger geht in seinem Bericht über die neue Post-Strategie auf OnlineReports-Nachrichten über die Verteuerung der Vereinspostfächer und die allgemeine Kostenpflicht für Postfächer ein.

In ihrem Beitrag über den Prozess der Wirtschaftskammer Baselland gegen einen ehemaligen Journalisten der "Basler Zeitung" nahm die Medienwoche auf OnlineReports Bezug.

20 Minuten nahm die OnlineReports-Geschichte über einen FCB-Hooligan und vor Appellationsgericht erfolglosen DNA-Verweigerer auf.

Die BZ Basel, Telebasel, Bajour und Prime News nahmen zum Rücktritt des Basler Nationalrats Christoph Eymann Bezug auf ein OnlineReports-Interview.

Die BZ Basel zog die OnlineReports-News über die Polizei-Kontrolle von Rechtsextremen in Bubendorf nach.

Telebasel nahm den OnlineReports-Primeur über die Sichtung einer Waschbären-Familie in Gelterkinden auf.

20 Minuten nahm die OnlineReports-Meldung über die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens gegen den Basler Grossrat Eric W. auf.

20 Minuten, Telebasel und die BZ Basel nahmen die OnlineReports-News über die Durchführung der Basler Herbstmesse auf. Die Basler Zeitung kam einen Tag später und unterliess die Quellennennung.

Bajour nahm im Artikel über die Basler Nano-Forschung auf eine OnlineReports-Meldung Bezug.

Im Beitrag von Prime News über die "zunehmende Missachtung der Aufgabentrennung zwischen Staat und Medien" wird OnlineReports zitiert.

Telebasel und die BZ Basel nahmen die OnlineReports-News über den Grund des Tramunglücks vom Oktober 2019 auf.

Die OnlineReports-Erstmeldung über die zweite Beschwerde von ex ASE-Präsident Simon Müller vor Bundesgericht wurde von der BZ Basel aufgenommen.

Die Medienwoche nahm den OnlineReports-Leitartikel über die Förderung von Onlinemedien ohne Subventionen in ihr Monitoring auf.

Telebasel, 20 Minuten und Primenews nahmen die OnlineReports-Exklusivmeldung über den Ausnahmezustand im überfüllten Gartenbad St. Jakob auf.

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz


Die Baselbieter Regierung bewilligt den unterstützenden Einsatz von 29 Polizei-Mitarbeitenden vom 14. bis 22. Januar zur der Gewährleistung der Sicherheit anlässlich des World Economic Forums (WEF) in Davos.

Alexander Suter (36) wird als Nachfolger von Fleur Jaccard, die die Geschäftsführung der Zürcher "Age Stiftung" übernimmt, neuer Leiter der Abteilung Soziales  und GL-Mitglied der Christoph Merian Stiftung.

Weil bei der Baselbieter Polizei Beat Krattiger, Chef Sicherheitspolizei, in etwa zwei Jahren vorzeitig in Pension gehen will, kommt es ab 1. Januar aus Gründen der Kontinuität zu einem Stellen-Tausch mit Reto Zuber, dem bisherigen Chef Planung und Einsatz.

Aufgrund der aktuellen pandemischen Lage und der damit verbundenen Unsicherheiten wird die Basler Museumsnacht am 21. Januar abgesagt und voraussichtlich auf den Freitag, 20. Mai 2022 verschoben.

Wegen der stark zunehmenden Corona-Fallzahlen, der hohen Belastung des Gesundheitssystems und der aktuellen Entwicklung setzte die Baselbieter Regierung den Kantonalen Krisenstab wieder ein und reaktivierte den Pandemieplan.

Zum 125-Jahre-Jubiläum schenkt die Basler Regierung der F. Hoffmann-La Roche AG einen originalen Basilisken-Brunnen, der 2023 am künftigen Science Square auf dem Roche-Gelände an der Ecke Peter Rot-Strasse / Chrischonastrasse montiert werden soll.

Die Ost-West-Piste des EuroAirports wird ab 2. Dezember aufgrund der Verschiebung des magnetischen Nordpols von "08/26" zu "07/25" umbenannt.

Die Geschäftsleitung des Landrats hat angesichts der stark steigenden Corona-Fallzahlen beschlossen, dass an den Landratssitzungen per sofort wieder Maskenpflicht gilt.

24 Mitarbeitende der Baselbieter Polizei kommen auf Ersuchen der Genfer Regierung für Aufgaben bei der Durchführung der 12. WTO-Ministerkonferenz zum Einsatz.

Der Basler Journalist, Historiker und langjährige Grossbritannien- und Irlandkorresponent von Radio SRF, Martin Alioth, ist am 18. November nach schwerer Krankheit im Alter von 67 Jahren gestorben.

Der FC Basel überträgt der Rennbahnklinik in Muttenz per sofort die medizinische Versorgung der 1. Mannschaft, der Frauen- und der Nachwuchsabteilung.

Als Nachfolger der in Pension gehenden Yvonne Aellen wird Simon Leuenberger per 1. März 2022 die Leitung der Abteilung Grünflächen-Unterhalt der Stadtgärtnerei Basel.

Die Mitglieder des Schutzverbandes EuroAirport wählten am 11. November die Reinacher Einwohnerrätin Katrin Joos Reimer als neue Präsidentin und Nachfolgerin von Landrätin Rahel Bänziger.

Die Pharma-Firma Bachem AG hat am 11. November in Bubendorf den Grundstein für den Bau des bisher grössen Produktionsgebäudes gelegt, das bis zu 150 neue meist hochqualifizierte Arbeitsplätze bieten wird.

Die Fassade der Synagoge der Israelitischen Kultusgemeinde in Lörrach wurde am 8. November in der Dunkelheit mit zwei Eiern beworfen.

Für die demissionierenden Daniela Dolci Reidemeister, Gottlieb A. Keller und Sibylle Schürch treten Bernhard Berger, Annette Luther und Hans-Peter Wessels in Basler Universitätsrat ein.

Für die erstmalige Besetzung des Stiftungsrats der neuen Wohnbaustiftung und die Amtsdauer vom 1. Dezember 2021 bis 30. November 2025 wählte die Basler Regierung Sarah Barth, Agnes Dormann (Präsidentin), Manuela Jessica Scarpellino, Jürg Steiner und Felix Suter.

Eine klare Mehrheit der Justiz-, Sicherheits- und Sportkommission des Basler Grossen Rates folgt der Regeirung und empfiehlt die kantonale Volksinitiative "Grundrechte für Primaten" ohne Gegenvorschlag zur Ablehnung

Trotz Steuerfuss von 65 Prozent rechnet das Budget 2022 der Stadt Liestal mit einem Defizit von 4,7 Millionen Franken.

Tom Wiederkehr und Andrea Schäfer erhielten von der Basler Regierung den Zuschlag für den Betrieb des Pavillon-Cafés im Schützenmattpark ab 2023.

Bettina Buomberger (40) wechselt von der Baselbieter Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion in die Finanz- und Kirchendirektion und übernimmt die Leitung des Personalamts an Stelle von Martin Lüthy, der den Kanton per 30. Oktober 2021 verlässt.

1'500 Unterschriften trägt die Petition an die Vertreter der Leimentaler Gemeinden, die mehr Velostrassen im Leimental fordert.

Die baselstädtische EVP nominiert Gemeinderätin Christine Kaufmann für das Riehener Gemeindepräsidium und gleichzeitig für den Gemeinderat, und Bürgerrat Daniele Agnolazza als Gemeinderat.

Flavio Casanova und Thomas Schneider werden neue Verwaltungsräte der Basler Verkehrs-Betriebe anstelle von Sibylle Oser und Kurt Altermatt, die nicht mehr zur Wiederwahl antreten.

Die SP Riehen nominierte den bereits amtierenden Gemeinderat Guido Vogel zusammen mit Grossrätin Edibe Gölgeli für den Gemeinderat.