© Foto by OnlineReports.ch
Will Internet-Buchhändler Nummer eins in Europa werden: BOL-Chef Heinz Wermelinger

Die Amazonen vermehren sich

Im Online-Pioniergeschäft Buchhandel werden jetzt die Marktplätze verteilt: Bertelsmann und ein Schweizer Top-Manager sind ganze vorne mit dabei


Von Peter Knechtli


Beinahe hätten die Europäer den Einstieg in den digitalen Bücherhandel verschlafen. Doch jetzt, aufgeschreckt durch den Grosserfolg des US-Pioniers Amazon, setzt der Multimedia-Konzern Bertelsmann mit einer Investition von gegen einer Milliarde Franken zu einer Grossoffensive gegen den amerikanischen Pionier an. Chef des Online-Geschäfts von Bertelsmann ist ein Schweizer.


Heinz Wermelinger macht sich nichts vor: "Vor drei Jahren verstand ich von diesem Business nichts." Heute muss der 52jährige Zürcher in diesem Business einen transatlantischen Wirtschaftsangriff führen: Für Bertelsmann, mit 400 Profitcenters das grösste Verlagshaus der Welt, muss er gegen den amerikanischen Internet-Buchhändler Amazon den Kampf um die weltweite Vorherrschaft im Cyber-Geschäft aufnehmen.

Das explosionsartige Wachstum des amerikanischen Startup-Distributors rüttelte den 163jährigen Verlagskoloss auf: Entweder gegen den Pionier den Kampf aufnehmen oder von ihm besiegt zu werden. "In Europa gibt es niemand ausser Bertelsmann, der die Fährte aufnimmt", beschreibt Wermelinger den digitalen Tiefschlaf zahlreicher Medienhäuser auf dem alten Kontinent.

"In Europa schnell Fuss fassen"

Das Stadium der Spurensuche hat Wermelinger bereits hinter sich: Seit Jahresbeginn Chef von Bertelsmann Online International (BOL), ging er am 4. Februar in Berlin und Paris an den Start.

Das Ziel: "In Europa möglichst schnell Fuss fassen und eine führende Position einnehmen." Mit Deutschland, Frankreich und Grossbritannien sollen die drei Kernmärkte des europäischen E-Commerce mit insgesamt 11 Millionen modemgerüsteten Haushalten als erste erschlossen werden. Später sollen die Niederlande und Spanien und schliesslich die Schweiz folgen.

Mit Brötchen wird sich Wermelinger nicht zufrieden geben: "Egal, was wir machen - wir wollen der führende Medienshop sein", gibt er den Tarif vor. "In zehn Jahren wollen wir überall präsent sein". Der nordamerikanische Markt wird bereits durch Joint-Venture-Partner "barnesandnoble.com" bearbeitet. Die Expansionspläne wind weltumspannend: "In den nächsten zwei Jahren wollen wir Südamerika und den Fernen Osten aufbauen. Wir wollen Leuchtfeuer und Trendsetter sein."

Die rasante Tempo-Vorgabe hat nicht nur damit zu tun, dass auch Bertelsmann "fast einen Mega-Trend verschlafen" hätte (so das deutsche "Handelsblatt"). Vielmehr sehen sich Wermelinger und sein Team einem "wahnsinnig schnell wachsenden Umfeld" konfrontiert. In Europa verzeichnet der E-Commerce dreistellige Wachstumsraten. Zu den führenden Segmenten zählt der Buchhandel: Um 100 Millionen Dollar lag der Umsatz im Geschäfsjahr 1997/98, im Jahr 2001 sollen es bereits zwei Milliarden sein. Obschon US-Konkurrent Amazon mit Deutschland und Grossbritannien schon in Europa Fuss gefasst hat, soll eine schöne Tranche davon auf das Bertelsmann-Konto gehen.

Expansion im Buch- und Online-Bereich

"Mit Büchern fangen wir an, weil das Buchgeschäft das A und O von Bertelsmann ist", streicht Wermelinger die Tatsache heraus, dass Bertelsmann mit sieben Milliarden Franken einen Drittel des Umsatzes mit diesem Produkt verdient - und seine weltweit mit Abstand führende Stellung im Verlagsbereich durch die Uebernahme der amerikanischen Verlagsgruppe Random House letztes Jahre weiter festigte.

Die grösste Akquisition der Firmengeschichte ist auf die führende Position des Konzerns unter dem digitalen Distributions-Regime des 21. Jahrhunderts angelegt. "Der E-Commerce ist das Einkaufs-Tool der nächsten Generationen. Das müssen sich Firmen und Distributoren hinter die Ohren schreiben", sagt Wermelinger warnend an alle, die die glauben, sich dem neuen Trend verschliessen zu können.

"Wer jetzt nicht einsteigt", glaubt Wermelinger, "wird mit Verdrängung und hohen Kosten ein grosses Problem haben". Die Fachleute - Screen-Designer, IT-Programmierer und Marketingspezialisten - werden knapp und teuer, viele Top-Kräfte sind schon verpflichtet.

Bertelsmann - strategisch vernetzt

Bertelsmann, konzeptionell auf dem Weg der strategischen Vernetzung, hat entschlossen vorgesorgt und 800 Millionen Franken in die Online-Strategie investiert. Allein über 400 Millionen Franken flossen schon vor dem BOL-Start in den ersten fünf Ländern.

Was sich dort dem Internet-Nutzer präsentiert, hat weltweit einheitliches Design, ist aber inhaltlich flexibel auf die Bedürfnisse der einzelnen Ländermärkte abgestimmt. Steht im deutschen BOL-Schaufenster derzeit Martin Walser, wird es auf der Schweizer Seite beispielsweise Thomas Hürlimann sein. "Unsere Plattform ist darauf ausgerichtet, den Weltmarkt zu erobern", sagt Heinz Wermelinger.

Dass ausgerechnet er zum virtuellen Eroberer auserkoren wurde, ist kein Zufall: Er durchlief in seiner Karriere alle traditionellen Gefechtsfelder, auf denen der Onlinehandel basiert. Das Verlagsgeschäft, den Cyberspace und das Directmarketing, sein unternehmerisches Kredo: "Da kann man Erfolg oder Flop sofort messen."

Den Ursprung seines Verkaufstalents kann sich der Topmanager nicht so genau erklären: "In der ganzen Wermelinger-Verwandtschaft gibt es keinen einzigen Marketing-Mann". Einzig von seinem Vater, einem im Wertschriftenhandel tätigen Bankangestellten, habe er nach eigenem Bekunden "das Zahlen- und Analysenverständnis" geerbt, das ihn auf seinem Weg aufwärts begleitete.

Wermelinger brachte AOL nach Europa

Nach seiner KV-Lehre bei Juvena bearbeitete er während zehn Jahren die Kosmetik-Branche, bei Readers Digest Schweiz stieg er zum Marketingmanager und damit zur Nummer zwei auf. "Noch nie in meinem Leben habe ich eine Bewerbung geschrieben", beschreibt Wermelinger seine Karriere, in der auch spontane Wendungen nicht fehlen: Mit einem Kind und einer schwangeren Frau wanderte er nach Toronto aus und verhalf Harlequin, dem weltgrössten Paperbackkonzern für Liebesromane, mit dem Aufbau von Niederlassungen von Bulgarien bis Taiwan zu weltweiter Entwicklung.

Mittlerweile hat es Wermelinger auf die Titelseite des "Wallstreet Journal" gebracht. Denn seit 1996 Chef von AOL Bertelsmann Europa, machte er aus dem Joint Venture mit America Online und 60'000 Kunden innerhalb von zweieinhalb Jahren den "führenden paneuropäischen Internet-Provider" mit 2,3 Millionen Mitgliedern. Zu diesem Wachstum hat auch die Uebernahme des Pionier-Providers CompuServe beigetragen.

Die "kleine Mannschaft mit Top-Spezialiten", mit dem er aus Baar schon an AOL-Europa-Geschäft aufbaute, wechselte zu Jahresbeginn grösstenteils zu Arbeitgeber BOL, ebenfalls in der Zuger Gemeinde domiziliert. Nach dem Ausbau wird das internationale Management, das die Ländergesellschaften betreut, gegen 30 Mitarbeiter umfassen. Für die Schweiz ist dereinst eine eigene Gesellschaft mit einem 10köpfigen Team vorgesehen.

Dass Amazon über vier Jahre Vorsprung hat, stört Wermelinger wenig: "Europa profitiert von den amerikanischen Fehlern, holt schneller auf und macht es dann besser."

Tankstelle für's digitale Buch

Befinden sich gleich nach Aktivierung der ersten fünf Länder 4,5 Milllionen Bücher-Titel im BOL-Sortiment, sollen später weitere Kernprodukte des Konzerns online angeboten werden: Zeitschriften, Musik, Videos, Pay-TV-Abonnemente. Später sollen auf der Plattform auch Hardware und Spiel-Software angeboten werden - selbst Kosmetika will der frühere Juvena-Manager nicht à tout prix ausschliessen. "Im entferntesten Sinn wird ein virtuelles Warenhaus entstehen", bestätigt Wermelinger die ambitiösen Pläne des Verlagskonzerns.

Auch sieht sich BOL dereinst als digitale Tankstelle: Elektronische Medieninhalte - von Buchtext über Musiktitel bis zu Filmen - sollen direkt aus dem Netz aufs "Rocket eBook" oder auf den heimischen PC geladen werden können.

Kundenbindung und Erlebnisorientierung wird gross geschrieben. Neben reinen Bestellmöglichkeiten sollen BOL-Interessenten auch Hintergrundinformationen zu bevorzugten Namen oder gar Online-Chats mit den Starautoren der Welt angeboten werden. Dass die Kundenstämme massgschneidert bewirtschaftet werden und über Bannerwerbung auf wichtigen Portalen hinreichend Verkehr auf die virtuelle Ladentür gelenkt wird, versteht sich von selbst.

Auf der Suche nach Partnern verschmäht Wermelinger selbst die kleine Schweiz nicht: "Es gibt Möglichkeiten, dass wir mit und für Ringier etwas machen könnten", sagt er ohne konkreter zu werden.

Preis und Kundennutzen müssen stimmen

Sicher ist nur: Das Geschäft im Online-Handel machen jene, die frühzeitig einen Top-Brand aufbauen. "Die Schnellen fressen die Langsamen", rezitiert Heinz Wermelinger einen klassischen Lehrsatz der Postindustrie. Wer Erfolg haben wolle, müsse aber grundlegende Regeln beachten: Das Werkzeug muss "einfach zu bedienen sein", der Interessent muss schnell an gesuchte Informationen herankommen und schliesslich müssen Kundennutzen und Preis stimmen.

Wenn Wermelinger aus seinem neuen Geschäft erzählt, leuchten die Augen plötzlich auf - als hätte der Wein-Connaisseur eben einen schönen Cabernet-Sauvignon entdeckt: "Es hat mich immer fasziniert, was man aus einem Produkt machen kann, wenn man es richtig verpackt." Allerdings, schränkt er ein, "ein bisschen Bauchgefühl gehört auch dazu".

Auch Bauchgefühl kann er nachweisen: In jüngeren Jahren war Heinz Wermelinger die Nummer zwei der Schweizer Nationalmannschaft in lateinamerikanischen Tänzen. "Das Tanzen gab mir viel. Ich lernte, vor die Leute zu stehen."

Damals, bei Finaltänzen, schauten 3'000 Leute zu. Heute, auf dem Online-Parkett, holt er Millionen ab.

5. März 1999


Der Kampf ums Buch

Der Kampf um den Büchermarkt wird künftig nicht mehr in der Buchhandlung entschieden, sondern im Internet. Dies zeigt der beispiellose Erfolg des vor knapp vier Jahren gegründeten amerikanischen Internet-Buchhändlers "amazon.com" mit einem heutigen Börsenwert von 20 Milliarden Dollar. Allein vergangenes Jahr stieg die Zahl seiner Online-Kunden von 1,7 auf 6,2 Millionen. In der gleichen Grössenordnung stieg der Umsatz auf 610 Millionen Dollar. Gleichzeitig legte der Wert der Amazon-Aktien um mehr als das Zehnfache zu.

Mit "barnesandnoble.com", im Mai 1997 gegründet, erwuchs "amazon.com" erste scharfe Konkurrenz. Laut Bertelsmann ist Barnes & Noble der grösste Internet-Buchhändler, der weltweit operiert. Im ersten Halbjahr 1998 erzielte der Internet-Bereich der weltgrössen Buchhandelskette mit 700'000 Kunden in 175 Ländern 22 Millionen Dollar Umsatz. Die vergangenen Oktober beschlossene 50-Prozent-Beteiligung von Bertelsmann an "barnesandnoble.com" soll dem deutschen-amerikanischen Multimedia-Multi den auf globaler Ebene beabsichtigten Einstieg ins Online-Business ermöglichen und sich damit als Hauptkonkurrent von Amazon zu positionieren. Konzernchef Thomas Middelhoff weiss auch schon, wie er angreifen will: "Kraftvoll."


 Ihre Meinung zu diesem Artikel
(Mails ohne kompletten Absender werden nicht bearbeitet)

Was Sie auch noch interessieren könnte

Meriangärten: Event-Zone
statt Pflanzen-Paradies?

27. August 2020

Botanischer Garten Vorderbrüglingen
steht vor grossen Veränderungen.


Murdoch soll den
Untergang verhindern

10. Juli 2020

MCH Group-CEO Bernd Stadlwieser:
"Sanierung statt Transformation".


"Aktion Abutille" machte
Basler Mediengeschichte

10. Juni 2020

Seine Affäre löste Unruhe vor dem
Sturm
der Zeitungs-Fusion aus.


Reaktionen

Messe will mehr Einfluss
für privaten Investor

3. Juni 2020

Öffentliche Beteiligungen sollen
künftig ein Drittel nicht überschreiten.


"Eine Kerosinsteuer ist
vollkommen falsch am Platz"

27. Mai 2020

Handelskammer beider Basel will
eine Wirtschaft, die durchstartet.


Grosspeter: Gute Architektur
wird Abbruchobjekt

20. Mai 2020

Markantes Swisscom-Bürogebäude soll
schon nach dreissig Jahren ersetzt werden.


Plexiglas-Branche erlebt
einen Spuckschutz-Boom

18. Mai 2020

Transparente Trenn-Scheiben überall:
Es drohen bereits Liefer-Engpässe.


Basler Arzt bietet "Zertifikat"
für Corona-Immunität an

12. Mai 2020

Aber der Kantonsarzt und Fachleute warnen vor falscher Sicherheit.


Trotz Kooperations-Absicht
getrennte Trambestellungen

30. April 2020

BLT und BVB gehen bei Bestellungen
neuer Trams eigene Wege.


Ein Machtfaktor treibt
"Telebasel" ins Abseits

25. April 2020

Rüpelhafter Moderations-Auftritt von
Stiftungsrat Michael Bornhäusser.


Reaktionen

www.onlinereports.ch - Das unabhängige News-Portal der Nordwestschweiz

© Das Copyright sämtlicher auf dem Portal www.onlinereports.ch enthaltenen multimedialer Inhalte (Text, Bild, Audio, Video) liegt bei der OnlineReports GmbH sowie bei den Autorinnen und Autoren. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Veröffentlichungen jeder Art nur gegen Honorar und mit schriftlichem Einverständnis der Redaktion von OnlineReports.ch.

Die Redaktion bedingt hiermit jegliche Verantwortung und Haftung für Werbe-Banner oder andere Beiträge von Dritten oder einzelnen Autoren ab, die eigene Beiträge, wenn auch mit Zustimmung der Redaktion, auf der Plattform von OnlineReports publizieren. OnlineReports bemüht sich nach bestem Wissen und Gewissen darum, Urheber- und andere Rechte von Dritten durch ihre Publikationen nicht zu verletzen. Wer dennoch eine Verletzung derartiger Rechte auf OnlineReports feststellt, wird gebeten, die Redaktion umgehend zu informieren, damit die beanstandeten Inhalte unverzüglich entfernt werden können.

Auf dieser Website gibt es Links zu Websites Dritter. Sobald Sie diese anklicken, verlassen Sie unseren Einflussbereich. Für fremde Websites, zu welchen von dieser Website aus ein Link besteht, übernimmt OnlineReports keine inhaltliche oder rechtliche Verantwortung. Dasselbe gilt für Websites Dritter, die auf OnlineReports verlinken.

https://www.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/gelesen.gif
Herzenk-
lubs

BZ
vom 25. August 2020
über ex U21-Trainer Alex Frei
und den FC Basel
https://www.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/gelesen.gif

Wenn Herzen brechen, misslingen wenigstens Trennungen.

Frisch pubertiert

Bitte so lange wie möglich

Alles mit scharf

Viren- und Wahlkampf

RückSpiegel

 

In ihrem Kommentar über staatliche Medienförderung geht Prime News auf das über zwanzigjährige Bestehen von OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung und die BZ zitierten in ihren Berichten über das Velobahn-Amigo-Geschäft von Klaus Kirchmayr und Isaac Reber ausführlich aus OnlineReports.

In ihrem Bericht über die Umgestaltung der Basler Meriangärten nimmt die BZ auf eine zuvor erschienene OnlineReports-Recherche Bezug.

Die Badische Zeitung zitierte in ihrer Vorwahl-Analyse der Basler Regierungs-Wahlen aus einem OnlineReports-Kommentar.

In der BZ-Kolumne nahm Daniel Wiener Bezug auf den OnlineReports-Kommentar über den Macht-Poker um die Basler Regierungspräsidentin Elisabeth Ackermann.

In ihrem Leitartikel über den Zustand des Kantons Basel-Stadt zitierte die BZ aus dem OnlineReports-Interview mit Michael Hug.

Die BZ nahm die OnlineReports-Geschichte über den Abbruch des Hauses an der Basler Rufacherstrasse 73 auf. Die Basler Zeitung verzichtete auf eine Quellennennung.

Die BZ nahm die OnlineReports-Story über eine umstrittene Eichen-Fällung auf.

In ihrer News über das Debakel um die Wahl des Gemeindepräsidenten in Schönenbuch nahm die Basler Zeitung auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung bezog sich in ihrem Artikel über die Kandidatensuche der Basler SVP auf ein Interview in OnlineReports.

In ihrem Beitrag über den Protest gegen das "General Sutter"-Denkmal in Rünenberg nahm die BZ auf OnlineReports Bezug.

Die BZ zog die OnlineReports-News über den Rücktritt von Beat Jans als IWB-Verwaltungsrat nach.

Auch das Regionaljournal zog die OnlineReports-Geschichte über Probleme in den Familiengärten nach, verzichtete aber vornehm auf eine Quellenangabe.

Die BZ nahm die OnlineReports-Recherche über die erneute Schliessung der Familiengärten an der Landesgrenze auf.

Die BZ nahm die OnlineReports-Nachricht über die Berufung des Staatsanwalts im Fall der FCZ-Schlägerei im Lehenmattquartier auf.

Das Regionaljournal griff die OnlineReports-Geschichte über Kurzarbeit bei BaZ und BZ auf.

Die BZ nahm die OnlineReports-Nachricht über die Stadtpräsidenten-Ambition von Kantonsspital-CEO Jürg Aebi auf.

Die Volksstimme nahm die OnlineReports-Story über den anstehenden Gerichtsfall zum Rothenflüher Blechpolizisten-Sprenger auf.

In ihrem Basler Medien-Epos nahm die Medienwoche auch auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung, Prime News und die BZ berichteten unter Berufung auf OnlineReports über Adrian Plachesis Abgang bei Telebasel.

In ihren Bericht über den Abbruch des einstigen Kutscherhauses an der Rufacherstrasse in Basel bezogen sich 20 Minuten und die Basler Zeitung auf OnlineReports.

Die BZ nahm auf die OnlineReports-Recherche zum Konkurs der "Gallenacher"-Schule Bezog.

Die BZ nahm die OnlineReports-Meldung über die Beton-Elemente auf dem Basler Centralbahnplatz auf.

Die OnlineReports-News über die technische Panne bei Swisslos wurde von der BZ aufgenommen.

In ihrem Bericht über die Bereitschaft zur Regierungskandidatur von Beatriz Greuter zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Die BZ online bezog sich in ihrem Bericht über den Tod des Baselbieter Lehrerverbands-Geschäftsführers Michael Weiss auf OnlineReports.

Die Volksstimme zitierte in ihrem Bericht über den Konkurs von "Die Medienmacher" aus OnlineReports.

Telebasel bezog sich im Bericht über den Widerstand gegen die Basler IBA-Rheinterrassen auf einen Bericht von OnlineReports.

Die Basler Zeitung nimmt in ihrem Bericht über den Neujahrs-Empfang der Handelskammer beider Basel auf OnlineReports Bezug.

Die BZ schrieb in derselben Ausgabe zwei OnlineReports-Meldungen ab, ohne die Quelle zu deklarieren. Wiederholungstat!

In ihrem Bericht über Verkehrsprobleme am Aeschenplatz zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Die OnlineReports-Nachricht vom Tod des ersten Baselbieter Kantonsgerichtspräsidenten Peter Meier wurde von der BZ, Telebasel, der Basler Zeitung und vom SRF-Regionaljournal nachgezogen.

Telebasel, die BZ und die Badische Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die technisch bedingte Umkehr einer "Austrian Airlines"-Maschine nach Wien auf

Die Basler Zeitung und die BZ nahmen die OnlineReports-Nachricht zum Tod des Konjunkturforschers Christoph Koellreuter auf.

20 minuten online, Blick, nau.ch, das SRF-Regionaljournal und Telebasel nahmen den OnlineReports-Primeur über den Unfalltod des Basler Umweltschützers Martin Vosseler auf.

nau.ch schrieb die OnlineReports-Recherche über den FDP-Wahlversand an Basler Neu- und Jungwähler zu einem eigenen Artikel um und verwertete auch die OnlineReports-Illustration dazu.

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz

 

Dem Enkeltrickgewerbe fielen in Basel kürzlich Beträge von 15'000 und 4'000 Franken in die Hände, während ein happiger Beutezug von 80'000 Franken misslang.

Der FC Basel und sein Captain Valentin Stocker verlängern den Vertrag vorzeitig um zwei weitere Jahre bis im Sommer 2023 – mit einer Option auf ein weiteres Jahr.

Im vergangenen Sommer lagen die Ozon-Konzentrationen in der Region Basel zwar tiefer als im Vorjahr, aber immer noch deutlich über den Grenzwerten der Luftreinhalte-Verordnung.

Mit zusätzlichen Städtepartnerschaften mit Abidjan (Elfenbeinküste) und einer Stadt in einem Erstfluchtland im Nahen Osten will die Basler Regierung "ein Zeichen der Solidarität setzen".

Teilerwerbstätigen Beziehenden von Ergänzungsleistungen und Beziehenden von Ergänzungsleistungen, die zu einer medizinischen Behandlung fahren, werden im Baselbiet die Kosten für Schutzmasken mit pauschal 30 Franken vergütet.

Ralph Lewin und Andreas Sturm stellen sich nach über zehnjähriger Amtszeit nicht mehr für eine Wiederwahl für die nächste Amtsperiode im Bankrat der Basler Kantonalbank zur Verfügung.

Die auslaufenden Verträge von Cheftrainer Marcel Koller und den Assistenztrainern Thomas Janeschitz und Carlos Bernegger mit dem FC Basel werden "im gemeinsamen Einvernehmen" nicht verlängert.

Die auf Gebäudetechnik und Energiekonzepte spezialisierte Rapp Gebäudetechnik AG plant die Konzentration ihrer Geschäftstätigkeit am Standort Münchenstein und erwägt die Schliessung ihrer beiden Filialen in Lausanne und Genf.

Der Baselbieter Landrat wird vorläufig – mindestens bis zu den Herbstferien – weiterhin im Basler Kongresszentrum tagen, wie die Geschäftsleitung beschlossen hat.

Der Kanton Basel-Stadt unterstützt über den Pendlerfonds das Veloverleihsystem Basel mit 2,15 Millionen Franken.

Wegen der Corona-Situation haben der Gewerbeverband und das Erziehungsdepartement entschieden, die 8. Basler Berufs- und Weiterbildungsmesse  vom 15. bis 17. Oktober nicht durchzuführen.

Auf der A2 bei Birsfelden wurde in der Nacht des 3. August ein in der Region wohnhafter Italiener als Raser erwischt, der bei erlaubten 80 mit 140 Stundenkilometern in Richtung Bern/Luzern unterwegs war.

Der Kanton Basel-Stadt, die IWB und Pro Innerstadt Basel gaben heute den offiziellen Startschuss für die Erneuerung der Freien Strasse und der angrenzenden Gassen.

Weil bei Bauarbeiten am Hochbergerplatz ein Stromkabel durchtrennt wurde, kam es am 30. Juli kurz vor 7.30 Uhr in Teilen von Kleinhüningen zu einem Stromunterbruch.

Die Friedhöfe Basel schreiben die Dienstleistungen für die Einsargung und die Überführung von Verstorbenen im Rahmen der unentgeltlichen Bestattung neu aus.

Die Universität Basel hat entschieden, ihren Dies academicus auf Grund der Corona-Pandemie nicht durchzuführen.

Die Baselbieter Corona-Abklärungs- und Teststation befindet sich neuerdings im Spenglerpark in Münchenstein.

Daniela Martin wird neue Geschäftsführerin der Basel Sinfonietta.

Am 8. Juli wurde im Basler Rathaus die Initiative für echten Wohnschutz und das Referendum gegen das "mieterfeindliche Nichtwohnschutzgesetz" eingereicht.

Mit über 4'000 Unterschriften ist in Basel-Stadt das Referendum gegen den umstrittenen Bau des Hafenbeckens 3 zustande gekommen, so dass es am 29. November zur Volksabstimmung kommt.

2. Juli: Einreichung der Initiative "Basel baut Zukunft", die 50 Prozent gemeinnützigen Wohn- und Gewerberaum auf Transformations-Arealen verlangt.

Niggi Rechsteiner übernimmt die Geschäftsführung der Basler "Stiftung Sucht" und folgt damit auf Francesco Castelli, der die Stiftung während neun Jahren geführt hat.

Jeanne Locher, seit 2016 Vizepräsidentin des Gemeinderates, ist mit 1'276 Stimmen neue Gemeindepräsidentin von Münchenstein, während Herausforderer Daniel Altermatt (GLP) auf 906 Stimmen kam.

Eveline Sprecher (SP) wurde in Aesch mit 1'087 Stimmen zur Gemeindepräsidentin gewählt, wobei FDP-Gemeinderat Stephan Hohl 726 Stimmen und Andreas Spindler (SVP) 305 stimmen erzielte.

In Allschwil setzte sich FDP-Gemeindepräsidentin Nicole Nüssli mit 2'989 Stimmen klar gegen Gemeinderat Christoph Morat (SP) durch, der 1'696 Stimmen erzielte.

Mike Keller (FDP) bleibt mit 2'162 Stimmen Binninger Gemeindepräsident; seine grüne Herausforderin, Landrätin Rahel Bänziger Keel, kam auf 1'140 Stimmen.