© Fotos by OnlineReports.ch / Melanie Vogel
"Keine Querschläger": Verkäufer Hagemann, Käufer Wagner

Familie Hagemann verkauft BaZ-Gruppe an Tettamanti und Wagner

Das Ende einer fast sechzigjährigen Unternehmens-Geschichte / Neue Besitzer betonen Unabhängigkeit und Basler Charakter


Von Peter Knechtli


Jetzt ist der lange erwartete Entscheid gefällt: Die Familie Hagemann verkauft ihrem Medienkonzern "Basler Zeitung Medien" (BZM). Käufer sind – überraschend – der Tessiner Investor Tito Tettamanti und der Basler Medienanwalt Martin Wagner.


"Erleichtert" fühlte sich Matthias Hagemann, der Verwaltungsratspräsident der "Basler Zeitung Medien" nach eigenem Bekunden heute Montagmorgen, nachdem der jüngste Schweizer Zeitungsdeal an einer Medienkonferenz bekannt gegeben war. Letzten Freitagabend kurz nach 18 Uhr war im Büro des Basler Anwalts Oscar Battegay der Verkauf der BZM an den Tessiner Financier Tito Tettamanti (79) und an Martin Wagner (49) besiegelt worden.

Wagner, der erst vor kurzer Zeit sein "Radio Basilisk" an die Familie Hagemann verkaufte, ist Verwaltungsratspräsident der "Weltwoche" und Verwaltungsrat der Springer Schweiz AG. Ausserdem firmierte er in den letzten Jahren als Konzernanwalt der "Basler Zeitung".

Auch Burgener an Bord

Laut einer ersten Medienmitteilung übernimmt Tettamanti – er war an der heutigen Medienkonferenz nicht anwesend, da er sich in Dubai aufhält – 75 Prozent der "Basler Zeitung Medien" (BZM), wie der Konzern mit seinen 14 Tochtergesellschaften und zwei namhaften Beteiligungen offiziell heisst, Wagner 25 Prozent. Wagner übernimmt aber die Funktion des Verwaltungsratspräsidenten. Matthias Hagemann, der bisherige BZM-Präsident bleibt Mitglied des Verwaltungsrates. Dem neuen, derzeit vierköpfigen Verwaltungsrat gehören ausserdem der Basler Medienunternehmer Bernhard Burgener ("Constantin Film", "Highlight Communications") und der Basler Notar Pascal Berger an. Matthias Geering bleibt Chefredaktor der BaZ. Über den Verkaufspreis wurde Stillschweigen vereinbart.

"Es war von allem Anfang an unsere Absicht, die Basler Zeitung als unabhängige Tageszeitung für Basel zu erhalten", wird Wagner als neuer Herausgeber der BaZ zitiert. "Wir wollten erneut ein Zeichen gegen die Medienkonzentration in unserem Land setzen." Wagner hatte erst vor wenigen Wochen sein "Radio Basilisk" an die Familie Hagemann verkauft. Dieser Sender ist vom BZM-Verkauf nicht tangiert.

59-jährige Hagemann-Ära zu Ende

Mit dem Verkauf ihres Anteils von 63 Prozent an der BZM durch die Familie Hagemann endet ein markantes Stück Basler Pressegeschichte. Die Familie hatte die Mehrheit am Druckerei- und Verlagsunternehmen vor 59 Jahren übernommen. Weitere 37 Prozent des Aktienkapitals, die dem Werbekonzern Publigroupe gehörte, wurden im gleichen Schritt ebenfalls an Tettamanti und Wagner verkauft.

An der Spitze der BZM wird es zu einem Führungswechsel kommen: CEO Beat Meyer wird die BZM verlassen, sofern nicht, was diskutiert werde, ein Wechsel in die Leitung der Print-Tochter Birkhäuser in Reinach erfolge. Der bisherige Finanzchef Jürgen Hunscheidt wird dessen Funktion übernehmen. Gleichzeitig übernimmt der bisherige Verlagsleiter Roland Steffen konzernweit die Funktion als Chief Operating Officer und Nachfolger Hunscheits. Beide Manager seien "langjährige Leistungsträger des Unternehmens" und wie der neue Verleger Martin Wagner mit diesem eng verbunden.

Weder NZZ noch Tamedia

Mit der Änderung der Besitzverhältnisse geht eine lange Ära der wilden Spekulationen zu Ende. Letzten Dezember noch verkündete der "Tages-Anzeiger" fälschlicherweise, der BaZ-Konzern werde an die NZZ verkauft. Aber auch Tamedia war immer wieder als mögliche Käuferin genannt worden.

Sie zogen schon lange die Fäden

Wagner und Tettamanti haben in den letzten Jahren verschiedene Fäden in der Unternehmensgeschichte der "Basler Zeitung" gezogen. So war es Wagner, der den spektakulären Verkauf der damals zur BaZ gehörenden Züricher Jean Frey-Gruppe ("Weltwoche", "Bilanz", "Beobachter", Druckerei Winterthur) über die – inzwischen nach Turbulenzen verschwundene – Swissfirst-Bank an Tettamanti und weitere Investoren orchestrierte, worauf er selbst das Verwaltungsratspräsidium der Jean Frey-Gruppe übernahm. Die "Weltwoche", welche Wagner immer noch präsidiert, wurde an Roger Köppel verkauft, mit dem Wagner auch im Verwaltungsrat der Radio Basilisk AG sass. Den verbliebenen Teil von Jean Frey übernahm der deutsche Springer-Verlag.

Wagner ist von Beruf zwar Anwalt und er führt auch eine Kanzlei (der TeleBasel-Moderator Jascha Schneider unter anderem angehört), faktisch aber dürfte er professioneller Verwaltungsrat sein. So sind derzeit gegen 60 Verbindungen Wagners bekannt – unter anderem auch Verwaltungsratsmandate in Burgeners Firmenimperium.

Konservativer Stil breitet sich aus

Mehrheitsaktionär Tito Tettamanti gilt als rechtskonservativer Investor, der regelmässig in der Liste der reichsten Schweizer figuriert und in Konzernleitungen für Zittern sorgte, wenn er mit einem massgeblichen Aktienpaket einstieg. Erinnert sei an sein Engagement bei Rieter, SIG, Saurer oder Ascom. Tettamanti verkörpert eine neoliberale Haltung, wobei fraglich ist, ob sich dieser Stil, der jenem von Köppel und Christoph Blocher nicht fremd ist, auf die Redaktionslinie der "Basler Zeitung" durchschlagen kann. Massgeblich wird Minderheitsaktionär Martin Wagner den Kurs der "Basler Zeitung" bestimmen. Wagner lässt sich politisch weniger zuverlässig auf eine bestimmte Position fixieren. Er ist der Mann der guten geschäftlichen Gelegenheiten, ein zielgerichteter Aufsteiger.

Die BZM beschäftigt derzeit gegen 1'200 Mitarbeiter und erzielte im Geschäftsjahr 2008/09 einen Umsatz von 263 Millionen Franken. Die "Basler Zeitung" als Flaggschiff des Unternehmens hält eine Auflage von noch 88'000 Exemplaren (so die letzten WEMF-Erhebungen).

Online-Portale bedrängen die Tageszeitung

Der abtretender BaZ-Verleger Matthias Hagemann begründete den Verkauf mit der harten Rezession und einem "andauernden Strukturwandel". Grund sei das Internet, das "das Geschäftsmodell der regionalen Tageszeitung ernsthaft bedroht". Inserate wanderten in Online-Portale ab, die Gratisinhalte online und im Printbereich schmälerten zudem den Abonnentenstamm. Laut Hagemann habe der Verkauf der Aktienmehrheit "zum bestmöglichen Zeitpunkt" erfolgen können. Hagemann meinte damit, dass "intakte Wettbewerbsverhältnisse" bestünden und innerhalb einer möglichen familieninternen Nachfolgeregelung die "generationsübergreifende Perspektive" fehle. Was den Erlös betrifft wäre ein Verkauf des Unternehmens noch zehn Jahren aber sicherlich deutlich lukrativer gewesen.

Der Entscheid, für das Unternehmen eine Käuferin zu suchen, sei letzten Herbst "einstimmig" erfolgt. Hagemann betonte, der Wirtschaftsstandort Basel habe mit den neuen Besitzern "Gewähr, weiterhin mit einer gut gemachten, eigenständigen regionalen Tageszeitung mit Qualitätsanspruch bedient zu werden".

Wagner will "keine Brunnenvergifter"

Martin Wagner, der neue starke Mann in der "Basler Zeitung", trat in seiner eloquenten, aber auch scharfen Art auf und signalisierte sogleich entschlossen, wo es unter seiner Ägide durchgeht: "Wir können keine Querschläger und Brunnenvergifter brauchen", umschrieb der die neue Unternehmensdevise, dass die Mitarbeiter vor allem in Redaktion und Verlag "enger zusammenrücken" müssten: "Ich verlange, dass in diesen für jedes Verlagshaus schwierigen wirtschaftlichen Zeiten alle am gleichen Strick ziehen."

Der neue BaZ-Verleger legte Wert auf die Feststellung, das die "Basler Zeitung" ihre bisherige redaktionelle Unabhängigkeit bewahren werde. Er habe sich zusammen mit Tettamanti schon beim Kauf der Jean Frey an die "Zielsetzung der Medienfreiheit" gehalten: "Ein Land ohne Medienvielfalt – und darunter verstehe ich Eigentümervielfalt – verarmt intellektuell. Unser demokratisches System funktioniert nur  mit einem Meinungswettbewerb unabhängiger Medien." Unabhängigkeit bedeute aber vor allem "einen raschen Abbau der Fremdverschuldung".

Wagner erteilte auch dem Modell einer Mantellösung, wie sie beispielsweise die "Basellandschaftliche Zeitung" innerhalb der Mittelland-Zeitung darstellt, eine Absage. Eine Zeitung, von der nichts anderes übrig bleibt als der Titel "Basler Zeitung" sei ein "Etikettenschwindel".

Auf die Frage von OnlineReports, was er den besser machen könne als sein Vorgänger Matthias Hagemann, antwortete Wagner ausweichend (siehe Audio-Statement unten).

 

Das Foto im Text zeigt Fritz (links) und Hans-Rudolf Hagemann (rechts), der Vater des abtretenden Matthias Hagemann

Kommentar

8. Februar 2010

Weiterführende Links:


Zitat: Milch mit Spänen

Von Fritz Hagemann (auf dem Bild oben links), dem Grossvater von Matthias Hagemann, ist folgendes Zitat aus den sechziger oder siebziger Jahren über die National-Zeitung, die 1978 mit den "Basler Nachrichten" fusionierte, überliefert: "Die National-Zeitung ist eine so gesunde Kuh. Der kann man Stahlspäne zu fressen geben, sie gibt immer noch Milch."



 Ihre Meinung zu diesem Artikel
(Mails ohne kompletten Absender werden nicht bearbeitet)

Was Sie auch noch interessieren könnte

Waldenburgertal: In zwei
Monaten wird umgepflügt

5. Februar 2021

Schmalspurbahn ade: Mit Projektleiter
Fredi Schödler auf Inspektionsfahrt.


Das grosse Aufräumen
bei "Telebasel" beginnt

28. Januar 2021

André Moesch wird neuer Geschäftsführer,
Philippe Chappuis neuer Chefredaktor.


Reaktionen

Solarstrom: IWB investiert
in Glarner Staumauer

21. Januar 2021

Investition zusammen mit AxpoDenner nimmt Strom langfristig ab.


Reaktionen

"Offensichtliche Verkennung
der Interessenlage"

15. Oktober 2020

"Grün 80": Peter Knechtli über den Sprachrohr-Anspruch an die Info-Medien.


Reaktionen

Rangierbahnhof Muttenz,
Lange Erlen und Hard

9. Oktober 2020

"Gateway Basel Nord"-Chef Martin Haller enthüllt Standorte für Ersatzflächen.


Reaktionen

Meriangärten: Event-Zone
statt Pflanzen-Paradies?

27. August 2020

Botanischer Garten Vorderbrüglingen
steht vor grossen Veränderungen.


Murdoch soll den
Untergang verhindern

10. Juli 2020

MCH Group-CEO Bernd Stadlwieser:
"Sanierung statt Transformation".


"Aktion Abutille" machte
Basler Mediengeschichte

10. Juni 2020

Seine Affäre löste Unruhe vor dem
Sturm
der Zeitungs-Fusion aus.


Reaktionen

Messe will mehr Einfluss
für privaten Investor

3. Juni 2020

Öffentliche Beteiligungen sollen
künftig ein Drittel nicht überschreiten.


"Eine Kerosinsteuer ist
vollkommen falsch am Platz"

27. Mai 2020

Handelskammer beider Basel will
eine Wirtschaft, die durchstartet.


www.onlinereports.ch - Das unabhängige News-Portal der Nordwestschweiz

© Das Copyright sämtlicher auf dem Portal www.onlinereports.ch enthaltenen multimedialer Inhalte (Text, Bild, Audio, Video) liegt bei der OnlineReports GmbH sowie bei den Autorinnen und Autoren. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Veröffentlichungen jeder Art nur gegen Honorar und mit schriftlichem Einverständnis der Redaktion von OnlineReports.ch.

Die Redaktion bedingt hiermit jegliche Verantwortung und Haftung für Werbe-Banner oder andere Beiträge von Dritten oder einzelnen Autoren ab, die eigene Beiträge, wenn auch mit Zustimmung der Redaktion, auf der Plattform von OnlineReports publizieren. OnlineReports bemüht sich nach bestem Wissen und Gewissen darum, Urheber- und andere Rechte von Dritten durch ihre Publikationen nicht zu verletzen. Wer dennoch eine Verletzung derartiger Rechte auf OnlineReports feststellt, wird gebeten, die Redaktion umgehend zu informieren, damit die beanstandeten Inhalte unverzüglich entfernt werden können.

Auf dieser Website gibt es Links zu Websites Dritter. Sobald Sie diese anklicken, verlassen Sie unseren Einflussbereich. Für fremde Websites, zu welchen von dieser Website aus ein Link besteht, übernimmt OnlineReports keine inhaltliche oder rechtliche Verantwortung. Dasselbe gilt für Websites Dritter, die auf OnlineReports verlinken.

https://www.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/gelesen.gif
"Fussballer! Virile Typen! Wollen total indivi­duell sein – und sehen aus wie alle: wie drapierte Äffchen."

Ludwig Hasler
in der "Schweiz am Wochenende"
vom 23. Januar 2021
https://www.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/gelesen.gif

Herrlich zutreffend formuliert.

Frisch pubertiert

Die Angst vor dem alten Mann

RückSpiegel


Die BZ greift in ihrem Artikel "Bikini-Gate im Schrebergarten" einen Artikel von OnlineReports auf.

Den OnlineReports-Bericht über Masken-Sicherheit an Spital-Porten nahm die Konsumenten-Sendung "Espresso" von Radio SRF zum Anlass, das Thema vertieft zu untersuchen.

Blick, Telebasel, 20 Minuten und die BZ nahmen die OnlineReports-News über die Strafanzeigen gegen den ausländerfeindlichen Basler Grossrat E. W. auf.

Die BZ, die zu Recht die Intransparenz der Baselbieter Steuer(ab)rechnungen kritisierte, nahm in ihren Nachzug auf einen bestätigenden OnlineReports-Kommentar Bezug.

Prime News ging in der Kritik an "Weltwoche"-Kolumnist Christoph Mörgeli auf einen satirischen OnlineReports-Text über Lukas Engelberger ein.

Der Tages-Anzeiger bezog sich in einem Artikel über Impf-Privilegien auch auf einen OnlineReports-Artikel über UKBB-CEO Marco Fsicher.

Die Basler Zeitung nahm in ihrem Abschiedstext über den Basler Regierungsrat Hans-Peter Wessels in Text und Bild auf OnlineReports Bezug.

Die OnlineReports-Todesnachricht über alt-Landrat Peter H. Müller wurde von der BZ aufgenommen.

Die BZ nahm die OnlineReports-News über die Schliessung des Zeitungsladens "Press&Books" auf der Basler SBB-Passerelle auf.

Telebasel, das Regionaljournal und die Basler Zeitung nahmen in ihren Nachrufen auf Corina Christen auf OnlineReports Bezug.

Der OnlineReports-Primeur über den Rücktritt das Basler Grünen-Präsidenten Harald Friedl nahmen die BZ, Prime News, das Regionaljournal, die Basler Zeitung und Telebasel auf.

Die Medienwoche berichtete bezüglich einer "Weltwoche"-Falschmeldung über den Basler Regierungsrat Lukas Engelberger darüber, dass Mörgeli die humoristische Gedankenspielerei auf Onlinereports.ch für bare Münze nahm.

In ihrer Presseschau über die Basler Regierungsratswahlen zitierete die BZ ausführlich aus OnlineReports.

Die Basler Zeitung nahm die OnlineReports-News über einen geplatzten Baselbieter Strafprozess auf.

Die Wochenzeitung ging in ihrem Bericht über den Abbau in grossen Schweizer Zeitungsredaktion auch auf "kleinere Player" wie OnlineReports ein.

Die BZ zieht den OnlineReports-Report über den Verzicht auf das Muttenzer Multiplex-Kino der "Kitag AG" nach.

Die OnlineReports-News über die Schliessung eines Tanzlokals in der Basler Innenstadt nahm die BZ auf.

In ihrer Besprechung von Roland Starks Kolumne-Buch "Stark!" nimmt die Volksstimme auf OnlineReports Bezug.

Die BZ kritisierte den designierten Basler SP-Regierungsrat Beat Jans für seinen Twitter-Tweet: "Wieso muss man in unserer Region eigentlich 'Onlinereports' lesen, wenn man sich umfassend informieren, statt belehren lassen will?"

Bajour.ch zitiert OnlineReports in einem Interview mit der Basler Regierungsrats-Kandidatin Stephanie Eymann.

Das SRF-Regionaljournal, die BZ, fasnacht.ch sowie LDP-Grossrat Michael Hug (Interpellation) nahmen die OnlineReports-Recherche über Lärmprobleme durch Trommler, Pfeifer und Gugge in Kleinhüningen auf.

Bajour schreibt, die Berichte von OnlineReports zur Baselbieter Velobahn-Affäre gefielen ihr "am besten".

In ihrem Kommentar über staatliche Medienförderung geht Prime News auf das über zwanzigjährige Bestehen von OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung und die BZ zitierten in ihren Berichten über das Velobahn-Amigo-Geschäft von Klaus Kirchmayr und Isaac Reber ausführlich aus OnlineReports.

In ihrem Bericht über die Umgestaltung der Basler Meriangärten nimmt die BZ auf eine zuvor erschienene OnlineReports-Recherche Bezug.

Die Badische Zeitung zitierte in ihrer Vorwahl-Analyse der Basler Regierungs-Wahlen aus einem OnlineReports-Kommentar.

In der BZ-Kolumne nahm Daniel Wiener Bezug auf den OnlineReports-Kommentar über den Macht-Poker um die Basler Regierungspräsidentin Elisabeth Ackermann.

In ihrem Leitartikel über den Zustand des Kantons Basel-Stadt zitierte die BZ aus dem OnlineReports-Interview mit Michael Hug.

Die BZ nahm die OnlineReports-Geschichte über den Abbruch des Hauses an der Basler Rufacherstrasse 73 auf. Die Basler Zeitung verzichtete auf eine Quellennennung.

Die BZ nahm die OnlineReports-Story über eine umstrittene Eichen-Fällung auf.

In ihrer News über das Debakel um die Wahl des Gemeindepräsidenten in Schönenbuch nahm die Basler Zeitung auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung bezog sich in ihrem Artikel über die Kandidatensuche der Basler SVP auf ein Interview in OnlineReports.

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz


Dominik Scherrer wird als Nachfolger von Titus Hell neuer Präsident der Jungfreisinnigen Basel-Stadt.

Die Fluxdock AG wird den Kasernen-Hauptbau betreiben, in dem Anfang 2022 das Kultur- und Kreativzentrum seine Tore öffnet.

Marcus Vetter ist neuer Chefarzt für Onkologie und Hämatologie des Kantonsspitals Baselland.

Alexa Ipen-Providoli wird ab 1. April neue Leiterin des Amtes für Beistandschaften und Erwachsenenschutz und damit Nachfolgerin von Sarah Thönen an, die ins Erziehungsdepartement wechselt.

Bis 1. Februar erhielten in Basel-Stadt über 9'800 Personen eine erste Impfdosis gegen das Coronavirus, über 3'700 weitere Personen haben bereits zwei Dosen erhalten.

Das Kantonale Laboratorium Basel-Stadt hat bei 36 Haarfärbemittel-Proben neun Produkte mit einem Verkaufsverbot belegt.

Die Wahlvorbereitungs-Kommission beantragt dem Grossen Rat, am 10. März Staatsanwalt Urs Jürg Müller-Egli zum Leitenden Staatsanwalt und Leiter der Allgemeinen Abteilung zu wählen.

Elisabeth Simon wird am 1. August neue Rektorin des Gymnasiums Bäumlihof und somit Nachfolgerin von Anna-Katharina Schmid, die auf diesen Zeitpunkt in Pension geht.

Mit einer Mehrheit von 89,4 Prozent beschlossen die Mitglieder der CVP Basel-Stadt am 25. Januar den Namenswechsel in "Die Mitte Basel-Stadt".

Gegen die Kreditbewilligung des Landrates in Höhe von 17,15 Millionen Franken für die Verlängerung der Tramlinie 14 von Pratteln nach Augst reichte am 25. Januar die Aktionsgruppe "aapacke" Pratteln das Referendum ein.

Mark Eichner (Präsident), Carol Baltermia, Liselotte Henz, Isabelle Mati und Karin Sartorius bilden die Findungskommission zur Evaluation eines neuen Basler FDP-Präsidiums.

Medbase und das Kantonsspital Baselland (KSBL) werden das "Regionale Gesundheitszentrum Laufen" im "Birs Center" betreiben und damit ein breites ambulantes Angebot mit Notfallversorgung anbieten.

Am 18. Januar reichte in Basel das überparteiliche Komitee seine Volksinitiative zur Abschaffung des Präsidialdepartements und Reduktion der Anzahl der Regierungs-Mitglieder von 7 auf 5 mit 3'524 beglaubigten Unterschriften ein.

Am 1. April 2021 tritt Thomas Wenk (48) die neu geschaffene Stelle des Leiters der zentralisierten Informatik des Erziehungsdepartements an.

Der Basler SP-Grossrat Christian von Wartburg übernimmt für das Jahr 2021 die Präsidentschaft des Oberrheinrats.

Über das Referendum gegen den Allschwiler Quartierplan ALBA wid am 13. Juni abgestimmt.

Seit dem 4. Januar werden die Schülerinnen und Schüler der Sekundarschule Laufental in einem Neubau unterrichtet.

Raphael Kissling (29) wird zum Jahresbeginn neuer Geschäftsführer der Luftseilbahn Reigoldswil–Wasserfallen und Nachfolger von Johannes Sutter, der Stiftungsrat bleibt.

Die Muttenzer Gemeindeversammlung vom 9. Januar, 14 Uhr, wird auf Beschluss des Gemeinderates Corona-bedingt in der St. Jakob-Halle durchgeführt.

Für das Herbstsemester 2020 hat sich die Rekordzahl von 13'139 Studierenden und Doktorierenden für ein Studium an der Universität Basel eingeschrieben.

In Allschwil ist das Referendum gegen den Quartierplan "Alba" mit 601 gültigen Unterschriften zustande gekommen.

Michael Rolaz, derzeit Chief Development Officer CDO am Kantonsspital Baselland, wird neuer CEO der Universitären Psychiatrischen Kliniken Basel (UPK).

Für die zurückgetretenen Ralph Lewin und Andreas Sturm wurden neu Kristyna Ters und Mathis Büttiker in den BKB-Bankrat gewählt, während das Präsidium und die bisherigen Mitglieder durch die Regierung bestätigt wurden.

Die Basler Regierung beschloss zur Unterstützung von Unternehmen in der zweiten Corona-Welle, das Kreditbürgschafts-Programm wiederaufzunehmen.

Urs Bühler wird per 1. März 2021 neuer Leiter der "Zentralen Informatik" des Kantons Baselland.

Die Baselbieter Regierung senkt den Verzugszins 2021 bei der Staatssteuer von 6 auf 5 Prozent, während der Vergütungszins unverändert bei 0,2 Prozent bleibt.

Das Budgetdefizit 2021 in Höhe von 2,2 Millionen Franken sei "mehrheitlich coronabedingt", schreibt der Birsfelder Gemeinderat.

Sarah Thönen wird am 1. April 2021 die Leitung des Bereichs "Jugend, Familie und Sport" des Kantons Basel-Stadt übernehmen.

Die Birsfelder Gemeinderätin Regula Meschberger wird ab 1. Januar 2021 als Nachfolgerin von Bianca Maag-Streit den "Verband Basellandschaftlicher Gemeinden" (VBLG) präsidieren.

Gregor Leonhardt (52) übernimmt im Frühjahr 2021 die Leitung des Geschäftsbereichs Infrastruktur im Basler Tiefbauamt.

Der Basler Anwalt und Notar Andreas Waldmann zieht sich per 1. Januar 2021 aus der Kanzlei Waldmann Petitpierre als Partner zurück.

Der Baselbieter Landrat nahm das Gesetz über die Bekämpfung der Schwarzarbeit und das Arbeitsmarktaufsichts-Gesetz mit 71:18 Stimmen an, doch kommt es zur obligatorischen Volksabstimmung, weil die Vierfüntel-Mehrheit nicht erreicht wurde.