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"Stutz und giftige Abfälle": Podium* über Basler Tourismus-Profil

Basel: Ein Städtchen wie Hamm oder ein provinzielles Kultur-Bijou?

Kontroverse Debatte über das Profil des Basler Tourismus: Selbstbewussteres Auftreten gefordert


Von Ruedi Suter


Das Basler Tourismus-Profil hat Schwachstellen, doch der Wille sie zu beseitigen, ist vorhanden. Weitere Anstrengungen zur Integration der Dreiländer-Region Basel sind nötig. Dies ist das Fazit eines Podiumsgesprächs mit Ständerätin Anita Fetz, Gewerbedirektor Peter Malama, Basel-Tourismus-Direktor Daniel Egloff, Hoteliervereins-Präsident Raeto Steiger und dem Journalisten Martin Alioth gestern Donnerstagabend in Basel.


Wie wird Basel wahrgenommen? Wird es von der Restwelt überhaupt wahrgenommen? So viel oder so wenig wie etwa die gleich grossen Städte Hamm in Deutschland oder Preston in England? Existentielle Fragen, die einer vom Nordwestrand Europas zu beantworten wagte, an der gestrigen Podiums-Veranstaltung «Hat Basel ein klares Profil im Tourismusbereich?», getragen vom Efficiency Club, der Regio Basiliensis und der Vereinigung Starke Region Basel/Nordwestschweiz. Einer, der seit 20 Jahren in Irland lebt und ehrlich bemüht ist, Basel nicht aus den Augen zu verlieren. Weil er selbst ein Basler ist, kein sauglatter, nur ein kritischer, mit einem noch reinen Akzent, wie sein in wunderbarem Baseldytsch gehaltener Vortrag bewies: Martin Alioth, Korrespondent für England und Irland für Schweizer Radio DRS.

Als Journalist «googelt» er zuweilen im Englisch sprachigen Google. Die Suchmaschine spucke da beim Begriff «Basel» vor allem die Basler Konvention für toxische Abfälle und das BIZ-Abkommen Basel 2 aus - also «Stutz und giftigi Abfäll» (Geld + Giftmüll). Erst unter «Basle» reagiere sie mit Erfreulicherem: Basler Konzil und Kammerorchester.

Basel oder Basle? - die alte Frage

Ein weiteres Problem bei der Ortung der Rheinstadt in den ausländischen Medien sei, dass Basel beim gängigen Cliché über die Schweiz nichts zu bieten hat. Keine Hudigäägeler, kein Matterhorn, keine Schoggi, kein Emmedaaler. Natürlich kam Alioth auf den wohl bald auch im "Vater unser" eingebauten FCB zu sprechen. Es sei ihm verziehen, wurde er doch in Irland vor dem Länderspiel mit Manchester United von seinem «unersetzlichen Briefträger Gerry» gefragt, ob man nun Basel oder Basle ("Beisel") sage?

"Basel" habe er natürlich geantwortet. Und er flehe hier und bei dieser Gelegenheit alle Verantwortlichen an, doch beim Deutsch zu bleiben und nicht alles in Englisch ausdrücken zu wollen. "Hört auf mit den englischen Werbeslogans! Die Schweiz braucht keine fünfte Landessprache." Jedenfalls solle man sich nichts vormachen: «Basel neigt zur Selbstüberschätzung und zur pathologischen Nabelschau». Denn abgesehen von der Chemieindustrie, den Banken und der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich BIZ, falle Basel nur sehr sporadisch wirklich auf: Picasso-Fest, das Stadttheater unter Düggeli und Hollmann, der Brand von Schweizerhalle, das Beyeler-Museum und die Familie Sacher.

Basel: "Glänzend organisierte Provinz"

«Basel ist Provinz. Gepflegte Provinz, meinetwegen, glänzend organisierte Provinz, kultivierte Provinz, und sicher reiche Provinz, aber immer noch Provinz.» Es genüge ein Blick in die grösste Tageszeitung der Agglomeration, die ihre anspruchsvolle Wochenendbeilage mit einem englischen Internet-Fenster ersetzte, wo der Grosse Rat mit "Great Council" statt "City Council" übersetzt sei. "Darum sage ich provinziell. Mit Ambitionen, sicher, aber ohne Fernglas für die obskuren Gegenden, die jenseits des Tellerrands liegen. - Mehr BaZ statt BIZ."

Allerdings beweise dieser Anlass ohne Zweifel, dass man der "Versuchung vom Provinzialismus zu widerstehe probiere". So wusste Fern-Basler Alioth in seinem als "impressionistisch" deklarierten Referat ("my Sänf") vor 50 Anwesenden im "Social Club" (Aha!) des Media-Marktes in der Bahnhof-Passerelle auch Vorschläge zu artikulieren, wie dem doch nicht ganz so unattraktiven Mauerblümchen Basel mehr Aufmerksamkeit verschafft werden könnte.

Nein, den Massentourismus werde man "Gott sei Dank" nie hierher locken können. Auf die Fasnacht und den Zolli als Magnete von internationaler Qualität müsse man sich auch nichts mehr einbilden. Er stelle sich eine anspruchsvolle Kundschaft vor. Basels Attraktionen liessen sich wohl am besten "in einem Packet" mit jenen seiner Umgebung, mit dem Jura, dem Elsass und dem Schwarzwald verkaufen. Der Schlüssel hierzu liege beim Euro-Airport, diesem Symbol "für zuviel Geld und zuwenig Grips".

Martin Alioth abschliessend: "Ich würde vorschlagen, dass sich die Region geschlossen für den trinationalen Flugplatz einsetzt, mitsamt TGV-Anbindung an Strassburg und Karlsruhe. Denn Basel hat ein direktes Interesse daran, dass das EU-Parlament in Strassburg bleibt." Je leichter dieses vom Rest Europas erreicht werden könne, desto besser seien die Chancen. "Die Lage ist prekär: Das Gewicht Deutschlands und Frankreichs in der EU schrumpft, Strassburg als Symbol der Versöhnung verliert an Gewicht. Der Oberrhein würde kollektiv ärmer, wenn die EU-Parlamentarier nur noch in Brüssel tagen – was sie schon lange wollen."

"Vergrenzung und Verzettelung der Kräfte"

Ein Warnschuss, den die Mitorganisatoren dieses Podiums, Christian Walsoe, Präsident des Efficiency-Clubs Basel und Eric Jakob, Geschäftsführer der Regio Basiliensis, sehr wohl hörten. Letzterer hatte eingangs die nationale und internationale "Vergrenzung" der Region und die damit einhergehende "Verzettelung der Kräfte" beklagt. Beide bekannten sich als Anti-Nabelschauer. Sie seien entschlossen, Basel und die Region in Bern wie auch international besser bekannt zu machen, um so den Wettbewerb bestehen zu können. Jakob forderte auf politisch-strategischer Ebene eine "Vision" zu Basels Zukunft. "Über die eigene Lebenszeit hinweg."

Gesprächsleiter Peter Knechtli, Editor des News-Portals OnlineReports, versuchte während der Diskussion gedankliche Höhenflüge immer wieder auf den Boden der Realität zu holen: Wer sich auf der Autobahn Basel nähere, bekäme zurzeit keinen Schimmer, was sich hinter den grauen Industriekomplexen und hässlichen Verkehrsanlagen für eine sehenswerte Stadt verberge. Basel verstecke sich wohl bewusst, lasse sich lieber umfahren. Das zunächst bestätigende Nicken der Podiumsteilnehmenden und die Einsicht, das Basel bestimmt noch besser vermarktet werden müsse, wurde jedoch bald abgelöst durch die Darstellung von Positiv-Aspekten. Basel, so der Tenor, habe schon einiges dazu gelernt in Sachen Selbstdarstellung mit Niveau.

85 Prozent Geschäfts-Touristen

Hierzu wusste Daniel Egloff, Direktor von Basel Tourismus, einiges zu berichten. Die neusten Zahlen seien erfreulich, 25 Prozent mehr Übernachtungen, und in einer Umfrage von Swiss Tourismus Ende 2003 sei die Rheinstadt in Berlin spontan an fünfter Stelle und in London an sechster Stelle genannt worden. Rund 85 Prozent aller Besucher kämen aus geschäftlichen Gründen hierher. Klar sei, dass beim Werbetrommeln eine bessere Koordination erreicht werden muss. Einerseits müsse der Geschäfts- und Messetourismus, anderseits der Kulturtourismus betont werden. "Ich glaube an das Produkt Basel, die neuen Zahlen machen Freude: Ich denke, wir sind auf gutem Wege."

Raeto Steiger, Präsident des Basler Hoteliervereins, empfahl, sich selbst zuerst mal an den Ohren zu packen. Grund: Noch werde in dieser Region, die sehr viel zu bieten habe, zuwenig zusammengearbeitet. Typisch, dass an dieser Diskussion weder ein Franzose noch ein Deutscher zu sichten sei. «Es geht nicht um Grenzsteine, es geht um die ungenutzte Chance, die Region der drei Belchen richtig zu vermarkten. Wir haben vor unserer Haustüre Trumpfkarten, die nicht ausgespielt werden." Auch gegenüber dem Bundes-Bern. Geradezu euphorisch schlug Steiger schliesslich vor, die Dreiländerzone zum "Gourmet-Dreieck Europas" auszurufen.

"Jeder soll ein kleiner Stadtvermarkter sein"

"Wenn ich als Politikerin unterwegs bin, rede ich über Basel und versuche die Leute zu überzeugen, hierher zu kommen", machte sich die Basler Ständerätin Anita Fetz für mehr Eigeninitiative stark. Alle könnten so locker etwas zum Ruhme Basels beitragen. "Jeder soll ein kleiner Stadtvermarkter sein!" Selbst in der Bundeshauptstadt Bern müsse sie sich immer wieder für ihre Heimatstadt einsetzen, weil diese in der übrigen Schweiz nicht richtig wahrgenommen werde. Abgesehen davon habe sie den Eindruck, Basel sei international wesentlich bekannter als national. Als Pharma-Metropole, als Kultur-Mekka, als Forschungs-, Messe- und Wirtschaftsstandort.

Das war der Startschuss für Gewerbeverbands-Direktor Peter Malama. Ob man sich eigentlich nicht bewusst sei, dass Basel "im internationalen Kontext eine Messestadt von Weltruf" und im deutschen Sprachraum eine sehr bekannte Kulturstadt sei? Ein Pappenstiel, wenn die berühmte Uhren- und Schmuckmesse eine Milliarde Franken an Wertschöpfung abwerfe und Heerscharen von Journalisten ans Rheinknie strömen lasse? Ein Klacks, wenn im aufstrebenden China sage und schreibe ein 100-seitiger Bericht über die Basler Messe erscheint und in Schanghai für Uhren- und Schmuck-Interessierte ein Wolkenkratzer namens "Basel" gen Himmel getrieben wird? So übel könne es ja nicht um den Bekanntheitsgrad dieser Stadt stehen, verteidigte Malama "seinen" Wirtschaftsstandort.

Basel - "kein Weltmeister der Kommunikation"

Wohl sei man "nicht Weltmeister in der Kommunikation", eher dann im Understatement, aber es gehe jetzt spürbar vorwärts. Allerdings komme die Bevölkerung nicht um eine Standortbestimmung herum: Will man ruhig und gemütlich in einer Schlaf- und Arbeitsstadt leben oder will man eine pulsierende Wirtschafts- und Kulturstadt? "Wir müssen das Mal ausdiskutieren und uns einigen."

Doch hierzu reichte der Abend nicht aus. Die Diskutierenden trennten sich im Bewusstsein, dass sich die Stadt schon viel besser verkauft als noch vor einigen Jahren. Und mit dem Versprechen, sich noch mehr für das gemeinsame Ziel zusammenzuraffen. Im Ohr klangen die Schlussworte des dritten Mitorganisators dieser Veranstaltung nach. Der Baselbieter SVP-Landrat Peter Holinger, Präsident der Vereinigung für eine Starke Region Basel/Nordwestschweiz: "Wir haben ein grosses Potential – das noch besser genutzt werden kann.» Fragt sich jetzt nur – wie genau? Und wann?

Alioth-Rede in vollem Wortlaut

 

* von links: Martin Alioth, Daniel Egloff, Peter Knechtli, Anita Fetz, Peter Malama, Raeto Steiger

5. November 2004

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"Basel kennt me in de-n-USA im Allgemeine wenig"

Asso, so ganz unraecht het dr Martin Alioth nit -- uff d'Distanz gseh isch's Basler Imitsch nit sehr dytligg. Do won ich syt zwanzig Joor laeb, in San Francisco, isch Basel fascht nit bekannt. Drby bsitzt d'Roche jo do die greeschti Biotech-Firma, d'Genentech, und d'Novartis het 49% an dr zweitgreeschte, dr Chiron. Die het zwor grad e zimligg Probleem: dr Grippe-Impfstoff vo dr Chiron isch vo dr FDA nit agnoo worde - im Waergg in Aengland syg nit suuber gnueg gschafft worde und die ganzi Produktion het miesse vernichtet waerde. Uss daem Grund hets jetzt z'Amerika z'wenig Impstoff - ych kennt mr guet voorstelle, ass d'Dealer in Height-Ashbury naebenem LSD jetzt au Grippenimpfige aabiete - nit wirgligg, dasch nur e Witzli, het aber au mit Basel z'due...

 

Aber sunscht kennt me Basel do im Allgemeine wenig und au d'"Swiss" het gfunde, si miess nimmi doo ane fliege. Es heg jo nummen ebbe 15'000 Schwyzer in der Gegend um San Francisco, und s'Pro-Kopf-Ykomme syg zwor ains vo de heggschte in Amerika, und d'Lyt wo do laebe, syge waeltoffe (drum haenn si jo au ganz fescht fir dr Kerry gschtimmt) -- aber es syg halt alles esoo wyt aewaegg, het me mr z'Basel immer wider gsait.

 

Bevor ych nach San Francisco ko bi, hanni au ab und zue fir s'Verkehrsbiro gschafft, ych ha afangs von de achtzger Joor deerfe die offizielli Doonbildschau mache. In saellere Zyt isch aber Kalifornie trotz em General Sutter (wo do ibrigens nummen e Hauptma, e Captain, isch) nie zur Diskussion gstande - wenn scho USA, den Oschtkischte, die syg neecher. Swiss Toursim het jo au gfunde, ass me in San Francisco kai Biro me bruuchi.

 

Basel waer myner Mainig noch aifach z'verkaufe - als Kulturzentrum mit eme ganz spezielle Gaschee und as Zentrum vonere drey Laender-Region: Wunderbari Musee vo Waeltgaeltigg, gueti Galerie, grossartigi Sammligge, drzue no gueti Baize und scheeni Hotel, e scheeni Altstadt und s'Minschter mit dr Galluspforte won ych jedesmool muess bsueche, wenn ych z'Basel bi - hoffedligg in zaeh Daag ebbe wider...

 

Villycht miesst men au e bizzeli meh Regio daengge und mit Fryburg, Colmar und au mit Melhuuse ebbis uffzie - ellai was do no an Musee drzue kaemti - s'Unterlinden in Colmar, d'Bugatti, d'Textilie und Ysebahne in Melhuuse oder s'Auguschtiner in Fryburg - so ebbis isch uff dr ganze Waelt zimligg aimoolig!

 

Basel isch en intymi Schtadt und muess au e so presentiert waerde - sy isch nit fir Massetourischte, eher fir Lyt, wo ebbis bsunders waenn, Lyt wo waenn e bitzli saelber entdegge, Lyt wone Gschpyri haenn fir Bsunders! Basel waer fir vyli Lyt do in San Francisco e feyni Etappe uffere Reis dur Europa. Aber me muess ebbis mache! Denn uff en Art isch Basel e bizzeli wie San Francisco und Ziri isch eher wie Los Angeles...

 

Zem Glygg duen I nimme schaffe, dorum isch das, won ych do gschribe ha, aifach mi Mainig und nit e Versuch, a Job z'kriege!


Jean-Pierre Salzmann, San Anselmo, Marin County, uff dr andere Syte vo dr Brugg (dr Golden Gate Brugg)




"Köstlicher Bericht - Bijou von Referat"

Ich habe mich selten so über einen Podiumsdiskussions-Bericht amüsiert, wie über jenen von Ruedi Suter. Köstlich! Und das Referat von Alioth ist ein echtes Bijou. Beim Lesen kam mir selbst eine hübsche Anekdote zum Thema Basel und und Nabelschau in den Sinn: Anfang der achtziger Jahre arbeitete ich während zwei Jahren als Pendler in Zürich, wo mir natürlich tagtäglich im Züri-Tram die hochdeutschen Haltestellenansagen aufgefallen sind. Ich fragte dann einmal einen BVB-Oberen, weshalb das in den Basler Drämmli nicht praktiziert werde. Seine Antwort: "Mir sinn halt ebbe nit in Ziri, sondern in Basel - und mir sinn Basler, dorum blybts bim Baseldytsch!" So wurde dann halt noch während Jahren den Baslern verkündet, wo sie sich jetzt mit dem Tram gerade befinden - was ohnehin die meisten Einheimischen wussten. Und unsere Gäste aus dem Ausland haben noch Jahre lang bei den Dialekt-Ansagen nicht einmal Bahnhof verstanden. Immerhin: Gerade "Bahnhof" wird – wie alle anderen Haltestellen und Umsteigeempfehlungen – mittlerweile nicht nur "hauchdeutsch", sondern immerhin auch englisch verkündet, gleich wie auch der Messeplatz. Wir bewegen uns tatsächlich auf dem richtigen Weg – oder doch zumindest in der richtigen Richtung.


Edi Borer, Basel



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Kontroverse am Weihnachtstisch
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"Umfreundliche Heizung soll Kosten sparen helfen"

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Sie braucht eine Umerziehung.

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