© Fotos by Hoffmann-La Roche
"Stilvolle Zurückhaltung": Geplanter Roche-Neubau

"Nr. 1": Roche will höher hinaus als alle Andern

Das 163 Meter hohe Büroturm wird zweieinhalb mal so hoch wie das heutige Roche-Hochhaus


Von Peter Knechtli


Der Basler Pharmakonzern Hoffmann-La Roche wird unübersehbar: Spätestens im Jahr 2011 soll unmittelbar neben dem heutigen Stammsitz-Hochhaus das höchste Gebäude der Schweiz entstehen. 163 Meter misst der neue Büroturm, der mit seiner futuristischen Architektur ein neues Basler Wahrzeichen werden dürfte und die schlichte, aber botschaftsträchtige Bezeichnung "Bau 1" trägt.


Novartis machte mit dem Campus von sich reden, die Messe Schweiz und Swiss Prime Site mit dem "höchsten Gebäude der Schweiz" (105 Meter). Jetzt ist Roche dran. Die Neustrukturierung des Werkareals am Basler Stammsitz ergab einen Flächenbedarf, der sich mit einem knapp 163 Meter hohen Büro-Turm decken lässt. Dieser Wolkenkratzer mit seinen 43 Geschossen ist zweieinhalb mal so hoch wie das bisherige Roche-Hochhaus (62 Meter) und dereinst mit Abstand das höchste Gebäude der Schweiz. Spätestens im Jahr 2011 soll der Bau, der im Minergie-Standard konzipiert wird und 2'400 Arbeitsplätze bietet, bezogen werden können. 1'700 in der Stadt verstreute Arbeitsplätze können damit an einem Ort zusammengefasst werden. Investitionssumme: 550 Millionen Franken.

Der Name ist auch Anspruch

Bei der Präsentation legte Roche Basel-Leiter Matthias M. Baltisberger dar, dass in keiner Weise darum gegangen sei, andere Superlativ-Bauwerke zu übertreffen. Vielmehr sei der "Bau 1" (so der schlichte Name des Wolkenkratzers) das Ergebnis der Raumbedürfnis-Formulierung, und damit entspreche er ganz der "stilvollen Zurückhaltung von Roche". Nun gut, wer ein neues Wahrzeichen baut, das von ungefähr jedem Basler Winkel aus einsehbar ist und aus jeder erdenklichen Perspektive die Basler Silhouette beherrscht, kann sich eine Architektur leisten, "ohne aufdringlich zu sein und nach aussen zu schreien".

Nun dürfte es aber nicht nur die hohe Zahl an Werksgebäuden sein, die Roche veranlasste, ausgerechnet beim neuen Büroturm wieder bei "1" zu beginnen. Der "Bau 1" ist unausweichlich auch Programm, Anspruch und Selbstverständnis zugleich.

Riesiger "Wrapped Tree" am Rhein-Ufer

Der allererste Anblick der Montagen der Architekten Herzog & de Meuron irritiert: Das soll ein Bürobau sein? Ein aus den kubischen Werkbauten in den Himmel ragende gedrehte Schichtung von Geschoss-Blöcken in der sinnreichen Form einer Doppelhelix, wie wir sie zumindest in Basel, ja in der ganzen Schweiz noch nie gesehen haben. Doch dann, wenn Pierre de Meuron (Bild) eine Animation präsentiert, wird klar: Die in zwei gegenläufige Spiralen gekleidete Form zeigt von jedem Standort aus ein neues Gesicht. "Viele Elemente" hätten zu dieser Lösung geführt, so de Meuron zu OnlineReports, nicht nur funktionale, auch "plastische und skulpturelle". Dazu gehört auch die Anlehnung an die berühmte spiralförmige Treppe von Otto Salvisberg in der Fazilität der Konzernleitung. Trotz klarer Struktur vermittle der Bau eine weiche Anmutung: "Es muss nicht alles rechteckig sein." Das Gebäude weckt schnell Assoziationen an die "Wrapped Trees", die eingehüllten Bäume, wie sie uns Christo und Jeanne-Claude 1998 in Riehen zu bestaunen gaben. Und dann weckt sie die Neugier, wie sich der Spiralbau dereinst in Wirklichkeit präsentieren könnte.

Laut Roche fügt sich die "Nummer 1" gut ins Stadtbild ein. Das neue Basler Wahrzeichen soll "nicht nur geduldet werden, sondern das Stadtbild bereichern", sagte Baltisberger. Sein Standort liegt zwischen Grenzacherstrasse und dem Rhein, zwischen der Solitude und dem bestehenden grünen Hochhäuslein, wo heute Laborgebäude vom südlichen Rheinufer her den Eindruck einer Wand vermitteln. Da diese Laborgebäude ins Nordareal verlegt werden, entsteht am Standort des neuen Hochhauses Freiraum zum Rhein hin, der öffentlich einsehbar, aber aus Sicherheitsgründen nicht begehbar ist.

Stadtbildkommission redete ein Wörtchen mit

Wie Kantonsbaumeister Fritz Schumacher ausführte, steht das Projekt im Einklang mit den gesetzlichen Vorschriften, insbesondere auch mit jenen des Schattenwurfs. Die Schatten-Frage sei indes nicht von der üblichen Brisanz, weil vor allem Werkgelände und nicht Wohnlagen betroffen sind. Der enge Mitarbeiter von Baudirektorin Barbara Schneider enthüllte auch, dass frühere Entwürfe - mehrere nebeneinander gestellte, weniger hohe Gebäude, die zu "Scheiben mutierten" - nicht die Gunst der Stadtbildkommission fanden. Am vorgestellt Entwurf dagegen scheinen die Stadtbild-Wächter Gefallen zu finden.

Der Turm ist zwar die spektakulärste, aber nicht die einzige Veränderung auf dem Roche-Werkgelände. Mit einem Aufwand von 250 Millionen Franken wird im Nord-Areal zwischen Grenzacherstrasse und Wettsteinallee ein neues Forschungs- und Entwicklungsgebäude ("Bau 97") erstellt, das eine alte Anlage an der Wettsteinallee ersetzt. Beide Projekte erfordern einen Bebauungsplan, der die Debatten in Regierung und Grossem Rat überstehen muss.

Klares Bekenntnis zum Standort Basel

Mehr als einmal betonte Roche-Kadermann Baltisberger, dass die Gesamtinvestition von 800 Millionen Franken nur getätigt werde, "weil wir von der Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Basel zu hundert Prozent überzeugt sind". Baltisberger: "Basel ist für uns immer noch eine gute Adresse." Allerdings muss jetzt die Swiss Prime Site AG als Besitzerin des Messeturms auf Mietersuche gehen: Mit der Eröffnung der "Nummer 1" am Rhein werden Messeturm neun Geschosse frei.

Unmittelbar nach der heutigen Medienorientierung nahm die Basler Regierung "mit Freude die Absicht des Pharmakonzerns zur Kenntnis, zusätzliche Arbeitsplätze zu schaffen und den Wirtschaftsstandort Basel langfristig zu stärken". Die Exekutive "unterstützt die Arealentwicklungsabsichten und wird für die kommenden Arbeiten für optimale Rahmenbedingungen sorgen". Für die mittel- bis langfristigen städtebaulichen Veränderungen werde das Baudepartement "zusammen mit den Verantwortlichen der Hoffmann-La Roche die notwendigen Planungsmassnahmen erarbeiten". Die ersten Schritte seien bereits eingeleitet worden.

Video: Statement von Architekt Jacques Herzog

Weitere Ansichten:


Sicht vom Rhein-Südufer



Sicht von der Pfalz/Münster



Sicht von Wettsteinbrücke



Sicht von Schwarzwaldbrücke

14. September 2006

Weiterführende Links:


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"Dieses Projekt strotzt vor Eitelkeit"

Wer sich die Statements genauer anschaut, bemerkt: Schreibende, die nicht in Basel wohnen, sind begeistert. Und: Wer davon betroffen ist, ist empört. Dieses Projekt strotzt vor Eitelkeit. Nebst den erwähnten Übernamen kursiert auch dieser: "Schrumpf-Phallus".

 

 

 

Wie wird das aber mit den Verantortlichen in Bezug gebracht? Einmal mehr haben die Entscheidungsträger gezeigt, dass sie keinen echten Bezug zu Basel haben. Der spanische Architekt Moreno (unter anderem in Bezug auf seinen unspektakulären Entwurf eines Baus in Zürich): "Nur die Provinz, die keine Geschichte und Kultur aufzeigen kann, braucht spektakuläre

 

Wahrzeichen."

 

 

 

Hors-sol-Spezialisten sind bei Roche und Herzog & de Meuron tätig. Letztere mit ihrer Public-Relations-Abteilung. Dass hier einmal mehr Kantonsbaumeister Fritz Schumacher von der Partie ist, ist wohl klar. Ihm geht es nie um Basel, die Stadt und ihre Menschen, vielmehr um sein eigenes Renomee. Schade.


Jean-Luc Aeby, Base




"Sensationell schöner Bau"

Ein wunderschönes Design. Nur sollte sich die Roche überlegen, was mit den alten Gebäuden zum Rhein hin geschieht. Diese nehmen die Sicht auf das neue Prunkstück und stören doch erheblich durch ihre klotzige Art.


Urs Klimmeck, Oberdorf




"Dieser Bau wird Basel noch mehr Glanz verleihen"

Endlich wird auch in den Schweizer Städten begonnen, städtisch zu bauen. Der Turm gefällt mir sehr gut. Er setzt auch ein positives Zeichen für die Stadt Basel: Historische Alstadt und moderne Geschäftslandschaft ans Rheinknie gebracht. Auch aus Platzgründen sehr positiv, denn jener ist ja in unserem Land nicht in Hülle und Fülle vorhanden, trotzden bauen wir wie die Weltmeister weiter - in die Breite versteht sich. Dieser Bau wird der Stadt Basel noch mehr glanz verleihen, und von der "Bar Rouge" wird man zukünftig eine noch spektakulärere Aussicht geniessen können, besonders bei Nacht.


Tobias Hirt, Remigen




"ein echtes wahrzeichen für basel"

finde ich sehr mutig und gelungen. ein echtes wahrzeichen für basel, das von der europäischen verkehrsachse aus direkt wahrgenommen wird.


sacha roche, basel




"Dieses Projekt ist masslos in jeder Beziehung"

Architekten unterwegs in Greisenalter sollten mit ihrem speziellen Problem besser einen Urologen zu Rate ziehen, anstatt ihre pornographische Fantasie zu Lasten einer historisch gewachsenen Stadtstruktur auszuleben. Dieses Projekt ist masslos in jeder Beziehung. Maja Sacher und Vera Oeri würden diese Gigantomanie mit Sicherheit sofort stoppen.


Heinz Moll, Prag




"Kompetenteste Fachleute müssen Projekt prüfen"

Wir werden in der Stadt Basel in diesen Wochen überhäuft mit Riesenprojekten: 750 Federn am Steinenberg, "Stücki"-Areal, Erlenmatt, Casino-Neubau und nun der Roche Tower! Wer kann sich diese Veränderungen noch plastisch vorstellen? Ich empfinde jedenfalls den Eingriff in gewachsene Strukturen jedes einzelnen der obigen Projekte sehr problematisch und äusserst prüfenswert. Wir dürfen nicht einfach zum Alltag übergehen, sondern wir müssen die Gewissheit haben, dass kompetenteste Fachleute die Auswirkungen der Neubauprojekte auf alle möglichen (Umwelt-)Aspekte genauestens prüfen.


Reto von Bidder, Basel




"Die Schwebebahn zwischen Basel und Davos fehlt noch"

Macht wirklich Freude, einmal ein solch schönes Gebäude in Basel bestaunen zu können. Die Architekten geben sich ja wirklich Mühe, möglichst hohe Gebäude in der Schweiz zu verwirklichen. In Davos (Schatzalp) ist ja von den selben Architekten ebenfalls ein hoher Turm geplant. So könnte man in ferner Zukunft gleich noch eine Schwebebahn zwischen Basel und Davos verwirklichen, was die Attraktivität von Basel noch mehr Impulse verleiht und den gleichzeitig den Tourismus fördert.


Samuel Wehrli, Pratteln, z. Zt. Malta




"Erinnert an ein Zahntransplantat"

Erinnert irgendwie an ein Zahnimplantat. Trotzdem toll. Immer schön die Zähne putzen.


Erwin Zbinden, Basel




"endlich einmal ein tolles hochhaus"

endlich einmal mal ein tolles hochhaus. und komme mir keiner mit schattenwurf. es ist gut, dass einer in diese stadt investiert als aus baselland immer über basel-stadt schimpft. da werden viele einen tollen arbeitsplatz erhalten und der stadt leben einhauchen.


karl stöcklin, basel




"Ein gutes Gegengewicht zur Industrie im Westen"

Gott sei Dank gibt es in Basel noch Unternehmen, die ohne Inanspruchnahme von Allmend und ohne staatliche Beiträge insgesamt 550 Millionen investieren und damit Arbeitsplätze und Steuereinnahmen generieren. Das futuristische Projekt steht dazu auch noch in der passenden Industrieumgebung und stört weder den Blick von der Pfalz in den Schwarzwald noch eine historische Nachbarschaft. Das neue Hochhaus im Osten von Basel gibt ein gutes Gegengewicht zur Industrie im Westen.


Bruno Honold, Basel




"wir sind fast sprachlos"

wo bleibt basel mit seiner sprichwörtlichen bescheidenheit er mäzene? fusilli sind italienische pasta in gedrehter schraubenform. hoffentlich bleibt uns diese chemische grossmauligkeit erspart! wir sind fast sprachlos.


familie hilbe, riehen




"bravo für diesen mut"

hoffentlich kommts dann auch so wie jetzt geplant. ist super für den standort basel und ein positives zeichen für die zukunft. bravo an die planer für diesen mut!


markus müller, binningen




"Nicht für die Ewigkeit gebaut"

Ein Trost überkommt mich beim Anblick dieses Projekts eines Turms zu Basel: Auch der wird - wie der Palast der Republik am Barfüsserplatz und das geplante Clara-Gate - nicht für die Ewigkeit gebaut sein. Vielleicht verstehe ich aber einfach auch nicht, wie heutzutage Planer, Architekten und Bauherren mit Raum und Landschaft umgehen.


Claude Mutz, Arisdorf




"Meine Fantasie schlägt Purzelbäume"

Meine erste Meinung von den Hochhausbildli? Na, ja, etwas gar viel Selbstdarstellung des Architekten. Meine Fantasie darüber, was sich da wohl in den Himmel schraubt, schlägt Purzelbäume!


Beatrice Alder, Basel




"Darf ruhig etwas Futuristisches sein"

Gefällt mir sehr gut. Besonders am dortigen Standort darf es etwas Futuristisches sein im Gegensatz zum fürchterlichen Casino-Neubau am jetzt noch schönen Barfi.


Rolf Thaler, Adelboden



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Machen Sie/du von dieser Möglichkeit Gebrauch.

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Der Bart nach dem Maskenball

RückSpiegel


Die Basler Zeitung nahm die OnlineReports-News über einen geplatzten Baselbieter Strafprozess auf.

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Die BZ zieht den OnlineReports-Report über den Verzicht auf das Muttenzer Multiplex-Kino der "Kitag AG" nach.

Die OnlineReports-News über die Schliessung eines Tanzlokals in der Basler Innenstadt nahm die BZ auf.

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Die BZ kritisierte den designierten Basler SP-Regierungsrat Beat Jans für seinen Twitter-Tweet: "Wieso muss man in unserer Region eigentlich 'Onlinereports' lesen, wenn man sich umfassend informieren, statt belehren lassen will?"
 

Bajour.ch zitiert OnlineReports in einem Interview mit der Basler Regierungsrats-Kandidatin Stephanie Eymann.

Das SRF-Regionaljournal, die BZ, fasnacht.ch sowie LDP-Grossrat Michael Hug (Interpellation) nahmen die OnlineReports-Recherche über Lärmprobleme durch Trommler, Pfeifer und Gugge in Kleinhüningen auf.

Bajour schreibt, die Berichte von OnlineReports zur Baselbieter Velobahn-Affäre gefielen ihr "am besten".

In ihrem Kommentar über staatliche Medienförderung geht Prime News auf das über zwanzigjährige Bestehen von OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung und die BZ zitierten in ihren Berichten über das Velobahn-Amigo-Geschäft von Klaus Kirchmayr und Isaac Reber ausführlich aus OnlineReports.

In ihrem Bericht über die Umgestaltung der Basler Meriangärten nimmt die BZ auf eine zuvor erschienene OnlineReports-Recherche Bezug.

Die Badische Zeitung zitierte in ihrer Vorwahl-Analyse der Basler Regierungs-Wahlen aus einem OnlineReports-Kommentar.

In der BZ-Kolumne nahm Daniel Wiener Bezug auf den OnlineReports-Kommentar über den Macht-Poker um die Basler Regierungspräsidentin Elisabeth Ackermann.

In ihrem Leitartikel über den Zustand des Kantons Basel-Stadt zitierte die BZ aus dem OnlineReports-Interview mit Michael Hug.

Die BZ nahm die OnlineReports-Geschichte über den Abbruch des Hauses an der Basler Rufacherstrasse 73 auf. Die Basler Zeitung verzichtete auf eine Quellennennung.

Die BZ nahm die OnlineReports-Story über eine umstrittene Eichen-Fällung auf.

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Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz


Die Baselbieter Regierung senkt den Verzugszins 2021 bei der Staatssteuer von 6 auf 5 Prozent, während der Vergütungszins unverändert bei 0,2 Prozent bleibt.

Das Budgetdefizit 2021 in Höhe von 2,2 Millionen Franken sei "mehrheitlich coronabedingt", schreibt der Birsfelder Gemeinderat.

Sarah Thönen wird am 1. April 2021 die Leitung des Bereichs "Jugend, Familie und Sport" des Kantons Basel-Stadt übernehmen.

Die Birsfelder Gemeinderätin Regula Meschberger wird ab 1. Januar 2021 als Nachfolgerin von Bianca Maag-Streit den "Verband Basellandschaftlicher Gemeinden" (VBLG) präsidieren.

Gregor Leonhardt (52) übernimmt im Frühjahr 2021 die Leitung des Geschäftsbereichs Infrastruktur im Basler Tiefbauamt.

Der Basler Anwalt und Notar Andreas Waldmann zieht sich per 1. Januar 2021 aus der Kanzlei Waldmann Petitpierre als Partner zurück.

Der Baselbieter Landrat nahm das Gesetz über die Bekämpfung der Schwarzarbeit und das Arbeitsmarktaufsichts-Gesetz mit 71:18 Stimmen an, doch kommt es zur obligatorischen Volksabstimmung, weil die Vierfüntel-Mehrheit nicht erreicht wurde.

Der Baselbieter Polizeikommandant Mark Burkhard ist zum Präsidenten der Konferenz der kantonalen Polizeikommandanten der Schweiz (KKPKS) gewählt worden.

Die Central Real Estate Basel AG, Eigentümerin im Klybeck-Areal, tritt ab sofort unter dem neuen Namen Rhystadt AG auf.

Das Basler Marionetten Theater unterbricht per sofort seine Saison bis mindestens Ende 2020.

Die Basler FDP nominierte für den zweiten Wahlgang der Regierungsrats-Wahlen erwartungsgemäss ihr Mitglied Baschi Dürr sowie die LDP-Liberale Stephanie Eymann.

Auf der Autobahn A3 bei Eiken, wo 120 km/h erlaubt sind, wurde am frühen Morgen des 24. Oktober eine Autofahrerin mit Tempo 214 km/h als Raserin geblitzt.

Die Basler Juso bitten die Regierung in einer Petition, sich aktiv dafür einzusetzen, 100 Menschen aus dem Camp Moria in den Kanton Basel-Stadt aufzunehmen.

Der Stiftungsrat der Stiftung Brasilea hat die 37-jährige brasilianisch-schweizerische Doppelbürgerin Tatiana Andrade Vieira als neue Geschäftsführerin und Nachfolgerin von Daniel Faust gewählt.

Die Basler SP hat am 16. Oktober ihre Initiative "Kinderbetreuung für alle" mit über 3'000 Unterschriften eingereicht.

Dominik Beeler wird neuer Präsident der Grünen Liestal und damit Nachfolger von Erika Eichenberger.

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Die Stadt Liestal hat die Einführung eines Ortsbusses namentlich in den Quartieren Sichtern und Langhag/Hanro mit 2'246 Ja-Stimmen gegen 2'717 Nein-Stimmen deutlich abgelehnt.

Binningen hat die SP-Initaitive gegen den Verkauf von gemeindeeigenem Boden mit  2'823 Ja gegen 2'809 Nein hauchdünn angenommen.

Münchenstein hat der Quartierplanung "Spenglerpark" mit dem 100 Meter hohen Hochhaus mit einem Ja- Anteil von 58 Prozent zugestimmt.