Ein Klimmzug in rauhere Sphären

Der 34jährige Matthias Hagemann wird in einer heiklen Phase Chef des drittgrössten Schweizer Medienkonzerns


Von Peter Knechtli


Markanter Generationenwechsel an der Spitze des drittgrössten Schweizer Verlagshauses: Mathias Hagemann wird nächsten Mittwoch als Nachfolger seines Vaters neuer Präsident der "Basler Zeitung". Das Familienunternehmen erwarten grosse Herausforderungen: Der Zürcher Medienbereich verschlingt Millionen.


Locker sitzt er auf seinem Bürostuhl, liegt viel eher, in Blue Jeans und offenem Jeans-Hemd, die Daumen seiner kräftigen Hände lässig in die Hosentaschen gehakt. So zeigt eines der seltenen publizierten Photos den Spross aus der Basler Verlegerfamilie Hagemann, der demnächst das Erbe in dritter Generation weiterführen soll: Matthias Hagemann, 34jährig, Dr. iur., parteilos.

Doch jetzt wird er unerbittlich zur öffentlichen Person: Am 27. November wird der leidenschaftliche Hochgebirgs-Kletterer zum wohl entscheidendsten Klimmzug seiner weitgehend vorbestimmten Karriere ansetzen und im Direttissimo vom Verlags-Stagiaire zum Verwaltungsratspräsidenten des Medienkonzerns "Basler Zeitung" (BaZ) mutieren. Er wird dann einem Gremium vorsitzen, dem Leute wie Gaudenz Staehelin (SKA, UTC), Publicitas-Chef Jean-Jacques Zaugg oder Beat Curti angehören.

Blauäugig steigt der Jungverleger aber nicht in die laufenden Geschäfte ein: Seit Jahren führt er die Verwaltungsratsprotokolle, mit den Traktanden ist er eng vertraut. Zudem sitzt seine Cousine Ruth Ludwig-Hagemann bereits im Verwaltungsrat, sein Vater und Vorgänger will dem Gremium noch zwei weitere Jahre angehören. Bereits seit Sommer fungiert der Verlegerspross in einem polnischen Joint Venture mit Edipresse als Präsident.

"Aber auf Mathias Hagemann", glaubt eine mit seiner Familie eng vertraute Basler Quelle, "lastet ein grosser Druck". Behütet aufgewachsen in einem wohlhabenden Milieu wurde das Einzelkind sorgsam begleitet bis hin zu seiner preisgekrönten Dissertation ("Die Entwicklung der Iniuria von den zwölf Tafeln bis zur Justinianischen Kodifikation"). Zwar pfeift es dem begnadeten Hockeyspieler auf dem Eisfeld mal um die Ohren, aber "der kalte Wind der Realität blieb ihm bisher erspart."

Immerhin hat er am Luftzug schon tüchtig geschnuppert - in den Betrieben seines Unternehmens, in der San Diego Tribune und zuvor auch während eines Jahres im TA-Media-Verlag, vor allem bei der SonntagsZeitung. Dort leistete er Knochenarbeit, schlug sich mit der Mehrwertsteuer, der Organisation von PR-Anlässen oder der praktischen Umsetzung von Sponsoring-Vereinbarungen herum.

"Ein Mann mit klarer Lebenshaltung"

TA-Verlagsleiter Tobias Trevisan hat Mathias Hagemann als "ganz tolle Persönlichkeit" mit ausserordentlicher Intelligenz und "klarer integrer Lebenshaltung" erlebt: "Er verfügt über Voraussetzungen, die ihn befähigen, eine gute Verlegerpersönlichkeit zu werden." Als zurückhaltend wie sein Vater, begeisterungsfähig, analytisch stark und mit trockenem Humor ausgestattet wird Mathias Hagemann geschildert. Für's Bier nach Feierabend in Zürich reichte die Zeit meist nicht, die teilt Mathis, wie ihn die Seinen nennen, lieber mit Frau und seinen beiden Kindern.

Künftig dürfte ihn das Geschäft allerdings stärker beanspruchen. Sein Vater, der bald siebzigjährige Rechts-Professor Hans-Rudolf Hagemann, übergibt ihm die Verantwortung über den 530-Millionen-Konzern zu einem Zeitpunkt, an dem die grösste Expansionsphase der Firmengeschichte weder finanziell noch organisatorisch verdaut ist.

Der spektakuläre Griff der Basler auf den Medienplatz Zürich in Form einer 65-Prozent-Beteiligung am Verlagshaus Curti Medien/Jean Frey AG zum Preis von 70 Millionen Franken zahlt sich noch längst nicht aus: Der "Sport" kostet die Basler jährlich mehrere Millionen, die "Weltwoche" schreibt rote Zahlen und verliert Abonnenten, und die "Bilanz" wirft keinen Ertrag mehr ab.

"Dem Jean-Frey-Verlag fehlen die innovativen Kräfte. Er fukussierte sich zu lange darauf, dass gutes Schreiben allein genüge", glaubt ein Vertrauter. Das Rey-geschädigte Medienhaus lähmte zudem der Bestechungsvorwurf, der im Zusammenhang mit der Affäre um den Zürcher Chefbeamten Huber zeitweise auf Beat Curti lastete. Schliesslich traumatisierte die Belegschaft seit zwanzig Jahren eine Gruppenleitung, die sich jeweils schon bei Stellenantritt zu verabschieden schien: Nicht weniger als zwölf Namen zieren die Ahnengalerie - von Basilio Riesco über Martin Ungerer und Hannes Hinnen bis zu Curti-Schwager Hans-Erich Fischer. Der jüngste GL-Vorsitzende Erich Hirschi musste letzte Woche gehen.

Angst, die "Zürcher Filiale" zu sein

Zum Verhängnis wurde dem Curti-Mann laut Insidern das Ansinnen, das Curti-Medien-Haus "nicht zur Zürcher Filiale der Basler Zeitung werden zu lassen". Zu diesem Zweck reiste Hirschi - zu Sigrists geringer Begeisterung - eigens zu Patron Hagemann nach Basel. Als Sigrist darauf den 33jährigen Fredy Gsteiger zum neuen "Weltwoche"-Chef machte, war es um Hirschi geschehen: Er hatte auf den langjährigen Inlandchef Felix A. Müller gesetzt.

Als sich der Geschasste einige Tages später in einem Weinkeller im Zürcher Niederdorf beim Umtrunk verabschiedete, fühlte sich ein langjähriger Jean-Frey-Mann an einer "Versammlung von abgelöschten Zynikern": "Ich hatte das Gefühl, da ist keine Loyalität mehr vorhanden."

Dem disparaten, jeglicher Unternehmenskultur entfremdeten Journalisten-Biotop will nun vorübergehend jener Mann eine veritable Portion Stallgeruch verpassen, der demnächst auf dem Zenit seiner Kompetenzfülle steht: Peter Sigrist, Delegierter des BaZ-Verwaltungsrates und, nach der Generalversammlung vom 12. Dezember, künftiger Präsident der Jean-Frey-Gruppe, dem bedeutendsten Teil des Zürcher Medienbereichs.

Der agile Wachstums-Architekt verkennt mit seinem sicheren Instinkt für die Mechanismen der Macht die lauernden Gefahren nicht. Doch auch auf Peter Sigrist lastet bleischwerer Erwartungsdruck: Nachdem er sein Stammhaus in den vergangenen Jahren konsequent fit getrimmt hat, muss er als Feldmarschall der Zürcher Verlangs-Akquisition das Gesellenstück seiner Karriere vor der Besitzerfamilie Hagemann zum Erfolg führen.

Am Samstag nach dem Hirschi-Abgang bestellte er die Zürcher Redaktions- und Verlagsspitzen auf 11 Uhr in sein privates Anwesen nach Riehen, um die Hintergründe und Folgen der Entlassung zu kommentieren. Die Orientierung geriet aber zum eigentlichen "Rütli-Rapport", in dessen Verlauf Sigrist seine Kader eindringlich darauf einschwor, die Aermel hochzukrempeln und bessere Ergebnisse vorzulegen.

Nur weiss keiner, wie. Die Produkte sind schon so schlank, dass sie höchstens noch eine Feinjustierung ertragen, das Synergie-Potential ist begrenzt. Derweil setzt der BaZ-Chef auf Köpfe seiner Wahl: Der neue operative Vorsitzende der Zürcher Geschäftsleitung ("man wird staunen") werde ein Mann sein, der "nicht aus dem Wurstkessel der Medienbranche ist" - aber Sigrists Gunst geniesst.

Eine Kapitalerhöhung soll bevorstehen

Unklar erscheint den Zürcher Redaktionen auch die Zweckmässigkeit der Gruppenstruktur. Während sie eine "nahe Führung" mit stärkerer Fukussierung auf die Verlagsobjekte sehen und eine übergreifende Geschäftsleitung eher für überflüssig halten, will Sigrist aus Gründen der übergreifenden Steuerung an einem solchen Gremium festhalten: "Aber die Unternehmen bleiben nach aussen unabhängig und haben einen eigenen Auftritt."

Nach innen allerdings wächst der Basler Einfluss auf die Zürcher Objekte dauernd. Am 12. Dezember wird Mathias Hagemann nicht nur Verwaltungsrat der Jean Frey AG und der Curti Medien Holding AG. Nach unbestätigten Informationen der SonntagsZeitung steht bei der Curti Medien AG auch eine Kapitalerhöhung bevor, bei der Minderheitsaktionär Beat Curti, so ein Insider über den schwindenden Einfluss des früheren Eigentümers, "nicht mitzieht". Der Kapitalzufluss könnte zwei praktische Motive haben: Die kränkelnden Titel mit Investitionen zu forcieren oder das Verlagshaus schlicht mit flüssigen Mitteln zu versorgen.

Für Curti, der weiter in den Verwaltungsräten von BaZ, Curti Medien und Jean Frey bleibt, dürfte die Rechnung aufgegangen sein. Peter Sigrist (61) dagegen bleibt nicht mehr allzu viel Zeit, seine Sorgen teilt er mit andern Verlegern: Die Medienmärkte sind gesättigt, das Geschäft ist nach Jahrzehnten des grossen Geldverdienens pickelhart geworden, internationale Einflüsse wie ausländische TV-Werbefenster könnten die Anzeigentarife gefährlich ins Rutschen bringen. Propheten sagen der Schweizer Printmedienszene auch in den nächsten Jahren Kooperationen, Fusionen und Strukturbereinigungen im grossen Stil voraus.

Er meidet die Öffentlichkeit wie sein Vater

Wie Mathias Hagemann mit solchen Fragen umgeht, will er vorläufig nicht verraten. Der "sensationelle junge Mann" (Sigrist über Hagemann jr.) versprach der SonntagsZeitung, er würde dies "gern zu einem späteren Zeitpunkt" nachholen. Nichts drängt ihn ans Licht der Oeffentlichkeit, eher sucht er den Schutz vor ihr. Kein Zweifel: Mit bestimmten Gesetzmässigkeiten der Publizistik hat der angehende Publizitätsunternehmer Mühe. Beispielsweise kann er gar nichts damit anfangen, "dass immer versucht wird, ein Thema an der Person aufzuhängen".

Beobachter glauben dennoch, dass sich Mathias Hagemann im Hintergrund mit den wesentlichen Fragen des Unternehmens befassen und kaum aktiv in die publizistischen Belange eingreifen wird. Denn dafür, so die Aufgabenteilung, ist Front-Mann Sigrist mit seiner Seilschaft zuständig. Dem Nachrichtenmagazin "Facts" gewährte Mathias Hagemann letztes Jahr einen ersten Eindruck seiner verlegerischen Inspiration: Visionen hege er keine, er möchte seinen Job einfach so machen wie sein Vater, "so intelligent, so belesen und so bescheiden".

22. November 1996

Weiterführende Links:


 Ihre Meinung zu diesem Artikel
(Mails ohne kompletten Absender werden nicht bearbeitet)

Was Sie auch noch interessieren könnte

Solarstrom: IWB investiert
in Glarner Staumauer

21. Januar 2021

Investition zusammen mit AxpoDenner nimmt Strom langfristig ab.


Reaktionen

"Offensichtliche Verkennung
der Interessenlage"

15. Oktober 2020

"Grün 80": Peter Knechtli über den Sprachrohr-Anspruch an die Info-Medien.


Reaktionen

Rangierbahnhof Muttenz,
Lange Erlen und Hard

9. Oktober 2020

"Gateway Basel Nord"-Chef Martin Haller enthüllt Standorte für Ersatzflächen.


Reaktionen

Meriangärten: Event-Zone
statt Pflanzen-Paradies?

27. August 2020

Botanischer Garten Vorderbrüglingen
steht vor grossen Veränderungen.


Murdoch soll den
Untergang verhindern

10. Juli 2020

MCH Group-CEO Bernd Stadlwieser:
"Sanierung statt Transformation".


"Aktion Abutille" machte
Basler Mediengeschichte

10. Juni 2020

Seine Affäre löste Unruhe vor dem
Sturm
der Zeitungs-Fusion aus.


Reaktionen

Messe will mehr Einfluss
für privaten Investor

3. Juni 2020

Öffentliche Beteiligungen sollen
künftig ein Drittel nicht überschreiten.


"Eine Kerosinsteuer ist
vollkommen falsch am Platz"

27. Mai 2020

Handelskammer beider Basel will
eine Wirtschaft, die durchstartet.


Grosspeter: Gute Architektur
wird Abbruchobjekt

20. Mai 2020

Markantes Swisscom-Bürogebäude soll
schon nach dreissig Jahren ersetzt werden.


Plexiglas-Branche erlebt
einen Spuckschutz-Boom

18. Mai 2020

Transparente Trenn-Scheiben überall:
Es drohen bereits Liefer-Engpässe.


www.onlinereports.ch - Das unabhängige News-Portal der Nordwestschweiz

© Das Copyright sämtlicher auf dem Portal www.onlinereports.ch enthaltenen multimedialer Inhalte (Text, Bild, Audio, Video) liegt bei der OnlineReports GmbH sowie bei den Autorinnen und Autoren. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Veröffentlichungen jeder Art nur gegen Honorar und mit schriftlichem Einverständnis der Redaktion von OnlineReports.ch.

Die Redaktion bedingt hiermit jegliche Verantwortung und Haftung für Werbe-Banner oder andere Beiträge von Dritten oder einzelnen Autoren ab, die eigene Beiträge, wenn auch mit Zustimmung der Redaktion, auf der Plattform von OnlineReports publizieren. OnlineReports bemüht sich nach bestem Wissen und Gewissen darum, Urheber- und andere Rechte von Dritten durch ihre Publikationen nicht zu verletzen. Wer dennoch eine Verletzung derartiger Rechte auf OnlineReports feststellt, wird gebeten, die Redaktion umgehend zu informieren, damit die beanstandeten Inhalte unverzüglich entfernt werden können.

Auf dieser Website gibt es Links zu Websites Dritter. Sobald Sie diese anklicken, verlassen Sie unseren Einflussbereich. Für fremde Websites, zu welchen von dieser Website aus ein Link besteht, übernimmt OnlineReports keine inhaltliche oder rechtliche Verantwortung. Dasselbe gilt für Websites Dritter, die auf OnlineReports verlinken.

https://www.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/gelesen.gif
"Brillante Dossierkenntnis wird ihm attestiert, aber auch einen gewissen Hang zum Minimalismus ..."

Basler Zeitung
vom 14. Januar 2021
über den Basler
Grossrat Patrick Hafner
https://www.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/gelesen.gif

... und zum Nominativ oder Genitiv, wenn der Dativ oder Akkusativ passte.

RückSpiegel


Die BZ nahm die OnlineReports-News über die Schliessung des Zeitungsladens "Press&Books" auf der Basler SBB-Passerelle auf.

Telebasel, das Regionaljournal und die Basler Zeitung nahmen in ihren Nachrufen auf Corina Christen auf OnlineReports Bezug.

Der OnlineReports-Primeur über den Rücktritt das Basler Grünen-Präsidenten Harald Friedl nahmen die BZ, Prime News, das Regionaljournal, die Basler Zeitung und Telebasel auf.

Die Medienwoche berichtete bezüglich einer "Weltwoche"-Falschmeldung über den Basler Regierungsrat Lukas Engelberger darüber, dass Mörgeli die humoristische Gedankenspielerei auf Onlinereports.ch für bare Münze nahm.

In ihrer Presseschau über die Basler Regierungsratswahlen zitierete die BZ ausführlich aus OnlineReports.

Die Basler Zeitung nahm die OnlineReports-News über einen geplatzten Baselbieter Strafprozess auf.

Die Wochenzeitung ging in ihrem Bericht über den Abbau in grossen Schweizer Zeitungsredaktion auch auf "kleinere Player" wie OnlineReports ein.

Die BZ zieht den OnlineReports-Report über den Verzicht auf das Muttenzer Multiplex-Kino der "Kitag AG" nach.

Die OnlineReports-News über die Schliessung eines Tanzlokals in der Basler Innenstadt nahm die BZ auf.

In ihrer Besprechung von Roland Starks Kolumne-Buch "Stark!" nimmt die Volksstimme auf OnlineReports Bezug.

Die BZ kritisierte den designierten Basler SP-Regierungsrat Beat Jans für seinen Twitter-Tweet: "Wieso muss man in unserer Region eigentlich 'Onlinereports' lesen, wenn man sich umfassend informieren, statt belehren lassen will?"

Bajour.ch zitiert OnlineReports in einem Interview mit der Basler Regierungsrats-Kandidatin Stephanie Eymann.

Das SRF-Regionaljournal, die BZ, fasnacht.ch sowie LDP-Grossrat Michael Hug (Interpellation) nahmen die OnlineReports-Recherche über Lärmprobleme durch Trommler, Pfeifer und Gugge in Kleinhüningen auf.

Bajour schreibt, die Berichte von OnlineReports zur Baselbieter Velobahn-Affäre gefielen ihr "am besten".

In ihrem Kommentar über staatliche Medienförderung geht Prime News auf das über zwanzigjährige Bestehen von OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung und die BZ zitierten in ihren Berichten über das Velobahn-Amigo-Geschäft von Klaus Kirchmayr und Isaac Reber ausführlich aus OnlineReports.

In ihrem Bericht über die Umgestaltung der Basler Meriangärten nimmt die BZ auf eine zuvor erschienene OnlineReports-Recherche Bezug.

Die Badische Zeitung zitierte in ihrer Vorwahl-Analyse der Basler Regierungs-Wahlen aus einem OnlineReports-Kommentar.

In der BZ-Kolumne nahm Daniel Wiener Bezug auf den OnlineReports-Kommentar über den Macht-Poker um die Basler Regierungspräsidentin Elisabeth Ackermann.

In ihrem Leitartikel über den Zustand des Kantons Basel-Stadt zitierte die BZ aus dem OnlineReports-Interview mit Michael Hug.

Die BZ nahm die OnlineReports-Geschichte über den Abbruch des Hauses an der Basler Rufacherstrasse 73 auf. Die Basler Zeitung verzichtete auf eine Quellennennung.

Die BZ nahm die OnlineReports-Story über eine umstrittene Eichen-Fällung auf.

In ihrer News über das Debakel um die Wahl des Gemeindepräsidenten in Schönenbuch nahm die Basler Zeitung auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung bezog sich in ihrem Artikel über die Kandidatensuche der Basler SVP auf ein Interview in OnlineReports.

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz


Mit einer Mehrheit von 89,4 Prozent beschlossen die Mitglieder der CVP Basel-Stadt am 25. Januar den Namenswechsel in "Die Mitte Basel-Stadt".

Gegen die Kreditbewilligung des Landrates in Höhe von 17,15 Millionen Franken für die Verlängerung der Tramlinie 14 von Pratteln nach Augst reichte am 25. Januar die Aktionsgruppe "aapacke" Pratteln das Referendum ein.

Mark Eichner (Präsident), Carol Baltermia, Liselotte Henz, Isabelle Mati und Karin Sartorius bilden die Findungskommission zur Evaluation eines neuen Basler FDP-Präsidiums.

Medbase und das Kantonsspital Baselland (KSBL) werden das "Regionale Gesundheitszentrum Laufen" im "Birs Center" betreiben und damit ein breites ambulantes Angebot mit Notfallversorgung anbieten.

Am 18. Januar reichte in Basel das überparteiliche Komitee seine Volksinitiative zur Abschaffung des Präsidialdepartements und Reduktion der Anzahl der Regierungs-Mitglieder von 7 auf 5 mit 3'524 beglaubigten Unterschriften ein.

Am 1. April 2021 tritt Thomas Wenk (48) die neu geschaffene Stelle des Leiters der zentralisierten Informatik des Erziehungsdepartements an.

Der Basler SP-Grossrat Christian von Wartburg übernimmt für das Jahr 2021 die Präsidentschaft des Oberrheinrats.

Über das Referendum gegen den Allschwiler Quartierplan ALBA wid am 13. Juni abgestimmt.

Seit dem 4. Januar werden die Schülerinnen und Schüler der Sekundarschule Laufental in einem Neubau unterrichtet.

Raphael Kissling (29) wird zum Jahresbeginn neuer Geschäftsführer der Luftseilbahn Reigoldswil–Wasserfallen und Nachfolger von Johannes Sutter, der Stiftungsrat bleibt.

Die Muttenzer Gemeindeversammlung vom 9. Januar, 14 Uhr, wird auf Beschluss des Gemeinderates Corona-bedingt in der St. Jakob-Halle durchgeführt.

Für das Herbstsemester 2020 hat sich die Rekordzahl von 13'139 Studierenden und Doktorierenden für ein Studium an der Universität Basel eingeschrieben.

In Allschwil ist das Referendum gegen den Quartierplan "Alba" mit 601 gültigen Unterschriften zustande gekommen.

Michael Rolaz, derzeit Chief Development Officer CDO am Kantonsspital Baselland, wird neuer CEO der Universitären Psychiatrischen Kliniken Basel (UPK).

Für die zurückgetretenen Ralph Lewin und Andreas Sturm wurden neu Kristyna Ters und Mathis Büttiker in den BKB-Bankrat gewählt, während das Präsidium und die bisherigen Mitglieder durch die Regierung bestätigt wurden.

Die Basler Regierung beschloss zur Unterstützung von Unternehmen in der zweiten Corona-Welle, das Kreditbürgschafts-Programm wiederaufzunehmen.

Urs Bühler wird per 1. März 2021 neuer Leiter der "Zentralen Informatik" des Kantons Baselland.

Die Baselbieter Regierung senkt den Verzugszins 2021 bei der Staatssteuer von 6 auf 5 Prozent, während der Vergütungszins unverändert bei 0,2 Prozent bleibt.

Das Budgetdefizit 2021 in Höhe von 2,2 Millionen Franken sei "mehrheitlich coronabedingt", schreibt der Birsfelder Gemeinderat.

Sarah Thönen wird am 1. April 2021 die Leitung des Bereichs "Jugend, Familie und Sport" des Kantons Basel-Stadt übernehmen.

Die Birsfelder Gemeinderätin Regula Meschberger wird ab 1. Januar 2021 als Nachfolgerin von Bianca Maag-Streit den "Verband Basellandschaftlicher Gemeinden" (VBLG) präsidieren.

Gregor Leonhardt (52) übernimmt im Frühjahr 2021 die Leitung des Geschäftsbereichs Infrastruktur im Basler Tiefbauamt.

Der Basler Anwalt und Notar Andreas Waldmann zieht sich per 1. Januar 2021 aus der Kanzlei Waldmann Petitpierre als Partner zurück.

Der Baselbieter Landrat nahm das Gesetz über die Bekämpfung der Schwarzarbeit und das Arbeitsmarktaufsichts-Gesetz mit 71:18 Stimmen an, doch kommt es zur obligatorischen Volksabstimmung, weil die Vierfüntel-Mehrheit nicht erreicht wurde.

Der Baselbieter Polizeikommandant Mark Burkhard ist zum Präsidenten der Konferenz der kantonalen Polizeikommandanten der Schweiz (KKPKS) gewählt worden.

Die Central Real Estate Basel AG, Eigentümerin im Klybeck-Areal, tritt ab sofort unter dem neuen Namen Rhystadt AG auf.

Das Basler Marionetten Theater unterbricht per sofort seine Saison bis mindestens Ende 2020.

Die Basler FDP nominierte für den zweiten Wahlgang der Regierungsrats-Wahlen erwartungsgemäss ihr Mitglied Baschi Dürr sowie die LDP-Liberale Stephanie Eymann.

Auf der Autobahn A3 bei Eiken, wo 120 km/h erlaubt sind, wurde am frühen Morgen des 24. Oktober eine Autofahrerin mit Tempo 214 km/h als Raserin geblitzt.

Die Basler Juso bitten die Regierung in einer Petition, sich aktiv dafür einzusetzen, 100 Menschen aus dem Camp Moria in den Kanton Basel-Stadt aufzunehmen.