Sarah Bühler: "Und übrigens ..."

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Familie, Haus und AHV: Neue Sorgen mit 30

Ich finde den Sommer immer ganz wundervoll, weil es da am meisten Möglichkeiten für viele gute Treffen mit Freunden gibt. Man kann endlich zusammen Schwimmen, Glace à discretion essen, zu Konzerten gehen, Wandern über 2000 m.ü.M., draussen Filme schauen und bei einem Glas Wein nächtelang über Gott und die Welt reden. Nur: In diesem Sommer verspüre ich ein gewisses Unbehagen. Ich widme ihm deshalb diese Kolumne.

Bis vor kurzem haben ich und meine Freunde – wir werden alle langsam aber sicher 30 Jahre alt – ziemlich intensiv in der Gegenwart gelebt. Mal unbeschwert, mal besorgt, aber eigentlich immer in der Gegenwart. Wenn genug Pasta für die nächsten Tage in der Küche lag, war alles in Ordnung. Das hat sich in diesem Sommer verändert.

Quasi über Nacht drehen sich die Gespräche nur noch um die nahe und (noch schlimmer), die ferne Zukunft. Diskussionen werden gerne existentiell, nichts darf mehr belanglos sein. Job, Familie, Haus, Vorsorge, Altersheimplatz – wie aus dem Nichts ist das Gefühl aufgetaucht, wir müssten jetzt alle grossen Lebensentscheidungen fällen.

Der Partner beispielsweise, den man sich aussucht – da sind sich viele einig – muss plötzlich für immer sein. Wer den perfekten Kandidaten noch nicht gefunden hat, galt eben noch als cool, ist jetzt aber ziemlich gestresst. Damit zusammen hängt die nächste grosse Frage, die sich auch nicht mehr aufschieben lässt: Wollen wir eigentlich Kinder? Wenn ja, wie viele? Und wann?


"Kind oder Karriere?
Wäre es einfacher, wenn wir heiraten?"


D
iejenigen, die bereits Kinder haben oder erwarten treiben die nächsten Fragen um: Was sind die schönsten Namen? Wäre es einfacher, wenn wir heiraten? Wo wollen wir in den nächsten Jahren leben? In welchem Land, welcher Stadt, welcher Wohnung? Sind Kitas gut oder Tagesmütter besser? Wer soll nach der Geburt arbeiten, wann, und wie viel?

Das führt jeweils zu einem weiteren Punkt: Während wir uns das früher flexibler und fliessender vorgestellt haben, fühlt man sich in meinem Umfeld neuerdings verpflichtet, sich endlich auf einen Beruf festzulegen. Es soll uns zwar jetzt noch einmal so richtig schwindlig werden vor lauter Möglichkeiten und Optionen, aber dann ist Schluss mit wählen oder unsicher sein. Im besten Fall folgen in ein paar Jahren noch ein, zwei Karriereschritte, aber die grossen Sprünge sind dann vorbei – und damit die Zeit der mutigen und lustvollen Entscheidungen.

Mein Unbehagen gründet aber vor allem darin, dass jetzt – in dieser verdichteten Entscheidungszeit – Probleme auftauchen, die ich für längst überwunden gehalten habe. Während beispielsweise die Kinderfrage für meinen Partner oder für meine männlichen Kollegen zweifellos eine grosse Herausforderung ist, hat sie für mich immer noch eine ganz andere Dimension.

Jetzt beginnt die Zeit, in der potentielle Arbeitgeber beim Einstellungsgespräch ungeniert nach Kinderwünschen fragen. Oder die Zeit, in der ich mich dauernd dafür rechtfertigen muss, (noch) keine Kinder zu wollen oder einer Karriere – und erst noch im Ausland! – nachzugehen.

Es ist aber nicht nur das Geschlecht, das uns mit 30 so unmittelbar in gewisse Schranken weist, auch der soziale Hintergrund wird spürbar. Bis jetzt – das ist das Phantastische an der Schweiz – hatten wir alle mehr oder weniger vergleichbare Chancen; es wird versucht, den Zugang zu Bildung nicht vom finanziellen Hintergrund der Eltern abhängig zu machen. Mit 30 haben wir aber den Punkt erreicht, an dem einige ein Haus (oder noch viel mehr) erben – und andere nicht. Das hat einen massgeblichen Einfluss auf die oben genannten Entscheidungen; plötzlich können Millionen den Unterschied zwischen ehemaligen Klassenkollegen ausmachen.

Die ganz grundsätzlichen Fragen stellen sich aber meiner ganzen Generation, unabhängig von Herkunft und Geschlecht. Was verspricht denn eigentlich mehr Freiheit: Geld und Stabilität – oder unsichere, aber dafür spannende Jobs? Was verspricht mehr Glück: Kind oder Karriere? Im Grunde sind das alles sehr aufregende Entscheidungen. Ich wünsche mir nur etwas mehr Mut und Gelassenheit; von mir und meinen Freunden und von der Gesellschaft. Ich weiss allerdings auch, dass das alte Fragen sind, auf die es vermutlich keine abschliessende Antwort gibt. Wenn Sie trotzdem gute Ratschläge haben, freue ich mich über jede Zuschrift.

14. August 2017
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Sarah Bühler, geboren 1988, studierte Geschichte an der Universität Basel, an der sie bis August 2016 einen Lehrauftrag innehatte. Sie schreibt derzeit ihre Dissertation zum Ende des Römischen Reiches an der Universität Tübingen. Aufgewachsen in Gelterkinden präsidierte sie bis 2015 die lokale Sektion der Grünen Baselland. Sarah Bühler lebt inzwischen in Tübingen und Strassburg. Seither beschränkt sich ihre politische Aktivität auf die Beobachtung der gesellschaftlichen Entwicklung der Schweiz.

sarah.buehler@unibas.ch

(Die Kolumnisten sind in ihrer Meinung frei;
sie braucht sich nicht mit jener der Redaktion zu decken.)
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"Lächelnd den Weg der Wahl"

Liebe Sarah Bühler, diese Themen beschäftigen auch unsere Kinder und es gelüstet mich, Ihnen das Folgende mitzugeben (ohne Gewähr). Ich staune immer, wie sehr sich die heutigen jungen Menschen über alles Gedanken machen. Man überlegt und überlegt und überlegt – und verpasst damit Chancen. Man entscheidet nur, wenn man eine angebliche Sicherheit hat über einen Entscheid – wobei diese Sicherheit trügerisch ist, denn oft kommt es anders, als man denkt.

Vor 43 Jahren haben mein Mann und ich geheiratet. Wir wussten, wir wollen Kinder. Ok, dann schauen wir mal: Gibt es Kinder ist es toll, gibt es vorläufig keine, ist das auch toll. Es ist klar, dass ziemlich schnell Kinder kamen. Wir haben uns zwar immer wieder das Eine oder Andere vorgenommen und sind auch immer wieder an Kreuzungen des Lebens gestanden, hielten aber die Devise "lieber entscheiden, statt stillstehen" für die gewinnbringende Strategie und konnten doch auch da und dort Erfolge – oder was man dafür hält – verbuchen. Wir sind nicht blauäugig und gedankenlos durchs Leben, aber wir sind losmarschiert, haben Klippen umschifft, mussten ständig flexibel auf neue Situationen reagieren (was als Schule des Lebens nur vorteilhaft ist!) und haben gemerkt, eine absolute Sicherheit gibt es einfach überhaupt nicht.

Meiner Meinung nach ist viel wichtiger, dass man nicht weinend auf einen Weg zurück schaut, den man nicht gewählt hat, sondern lächelnd den Weg der Wahl geht, denn dort warten weitere und immer wieder weitere Kreuzungen auf uns. "Hätte ich doch...", "Was wäre wenn..." oder "war das falsch?" nützt nichts. Man weiss nie, was gewesen wäre, man weiss nie, was noch kommt, deshalb ist ein wenig Pragmatismus am Platz. Statt überlegen, gut überlegt gehen. Denn in zwanzig Jahren sieht sowieso wieder alles vollkommen anders aus.

Genug doziert! Ich wünsche Ihnen gute Entscheidungen und hohe Flexiblität sowie Glück und Gesundheit.


Beatrice Isler, Basel



"Darf ich Ihnen etwas sagen?"

Es ist erfrischend, was und wie Sarah Bühler schreibt. Ich habe die Kolumne ausgedruckt und werde sie in mein Mäppchen über "die neuen Frauen" legen. Die Welt ist grenzenlos, Zeit ist genügend vorhanden, Geld offenbar auch, oder die Ansprüche sind genügsam, und die Themen können beim besten Willen, bei aller Ernsthaftigkeit, nie zu Ende diskutiert werden.

Kürzlich setzte sich mir im Zug eine junge Frau gegenüber. "Darf ich Ihnen etwas sagen?" fragte ich. "Ihre Turnschuhe gefallen mir". Sie trug zwei verschiedenfarbene Schuhe, einer war weiss-pink, der andere weiss-grün, in Neonfarben, ein Augenschmaus.

"Ja", meinte sie, "es war eine Aktion und ich konnte mich nicht entscheiden. Da nahm ich eben die Pinken und die Grünen. Und habe jetzt drei Paar Schuhe." Ich wollte noch etwas loswerden. "Ich gratuliere Ihnen, dass Ihre Jeans nicht zerrissen sind. Was ist das eigentlich für eine Botschaft, mit zerrissenen Kleidern herumzulaufen?" Sie wusste es auch nicht.

Und aus diesem Paradies wird Sarah Bühler jetzt vertrieben. Da fühle ich mich angeregt, Bertolt Brecht aus der Dreigroschenoper zu zitieren: "Doch die Verhältnisse, sie sind nicht so."

Jeder Mensch muss sich seine eigenen Fragen stellen: "Will ich Geld verdienen, um gut leben zu können und welchen Standard strebe ich an?" "Will ich Karriere machen, will ich eine Position erreichen, von der aus ich Einfluss ausüben kann?"

"Kann ich Verantwortung für Kinder übernehmen? Diese vom ersten Zahnlückenlächeln bis zum Abschluss einer Ausbildung begleiten, meine eigenen Ansprüche in den Hintergrund stellen: wenn sie krank sind, "unmöglich" in der Pubertät oder ganz andere Ideen für ihre Zukunft haben als ich?"

"Was verspricht mehr Freiheit" ist die Frage von Sarah Bühler. Die ungebundene, sich nur an den eigenen Bedürfnissen ausrichtende Freiheit ist eine Lebensform. Aber mit den Entscheidungen auf dem Weg zum Erwachsenwerden geht sie "verloren". Das schleckt keine Geiss weg. Dafür warten andere Erfahrungen auf diesem Weg. Total "spannende". Sie zu schildern ist im Rahmen eines Leserbriefes aus Platzgründen nicht möglich.
 
Auf alle Fälle: ich wünsche gute Wahl!


Judith Stamm, Luzern



"Bon voyage!"

Liebe Sarah, deine ehrlichen Zeilen haben meinen immer länger werdenden Lebensfilm sofort hin und her sausen lassen. Und die Gedanken von Judith Stamm und Beatrice Isler sind so liebevoll teilnehmende Schilderungen aus anderen Blickwinkeln und Lebenserfahrungen. Euch allen Drei mein herzliches Dankeschön!

In mir sind in Sekundenschnelle eigene Stationen meines Lebens auf die innere Leinwand projiziert worden. Ich hab gesehen, dass vieles wirklich anders war, als Du es schilderst. Ich könnte heute sagen: "Es hat sich so ergeben – vieles war ungeplant und Zufälle haben mir und meiner späteren Familie immer wieder neue Wege eröffnet, welche überaus reich an guten Erfahrungen waren. Und das ein gutes halbes Jahrhundert lang." Ich möchte keine dieser vielen Richtungsänderungen missen!

Ich erinnere mich lebhaft an einzelne Momente, zum Beispiel als ich nach dem Zusammenbruch der IKRK-Luftbrücke in Biafra ohne eine Stelle zu haben in die Schweiz zurückkehrte. Oder ein paar Jahre später, als ich nach Abschluss einer Ausbildung mit gleichzeitigem Stellenverlust beschloss, aus dem anvisierten Weg auszusteigen. Da meinten meine StudienkollegInnen konsterniert, das fänden sie dumm von mir, die Aussicht auf eine so sichere Karriere aufzugeben.

An einer Wegkreuzung zu stehen und sich für eine vollkommen ungesichere Zukunft zu entscheiden hat mir etwas für mein Leben gegeben: Die Überzeugung nämlich "s’chunnt scho guet". Ich würde es wieder gleich tun, wenngleich es dann und wann Kräfte raubend ist! So bin ich auch überzeugt, dass Deine Generation diese Wegwahl auf die ihr eigene Art mit Bravour meistern wird – bon voyage!


Ueli Pfister, Gelterkinden


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Frisch pubertiert

Kontroverse am Weihnachtstisch
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"Unser Land ist bildschön"

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Schwachsinn kann nie bildhübsch werden.

Alles mit scharf

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RückSpiegel


Die OnlineReports-News über die Beschwerde gegen "Tempo 30" auf Teilen der Kantonsstrassen wird von der BZ Basel aufgenommen.

Die Badische Zeitung bezieht sich in ihrem Bericht über den Kauf das Kleinbasler Clara-Areals durch den Staat auf OnlineReports.

Im Interview mit dem Medienökonomen Matthias Künzler stellt Bajour die Frage, ob es fair sei, dass OnlineReports, da kostenlos zugänglich, von der Medienförderung nicht profitieren könnte.

Prime News nimmt im Kommentar gegen das "Medienförderungsgesetz" auf die Position von OnlineReports Bezug.

Die BZ Basel und Happy Radio bezogen sich in ihrer Meldung über die Kündgung der Gelterkinder Schulleitung auf eine OnlineReports-News.

Die Badische Zeitung bezog sich in ihrem Bericht über die Absage des internationalen Reitsport-Turniers "CHI Classics" in der St. Jakobshalle auf OnlineReports.

In ihrer Meldung über den Widerstand gegen ein Kirchenglocken-Läutverbot geht die BZ Basel auf OnlineReports ein.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-Meldung über die Traiferhöhung auf den Basler Fähren auf.

Bajour interviewt OnlineReports-Gründer Peter Knechtli zu seiner Ablehnung des vor der Volksabstimmung stehenden "Medienförderungsgesetzes". Die Medienwoche nimmt das Interview auf.

Den OnlineReports-Primeur über tödliche Heizungsgase in Binningen nahmen der Tages-Anzeiger, 20 Minuten, das SRF-Regionaljournal und Telebasel auf.

In ihrer Story über die amtliche Schliessung des Bistro "Cheesmeyer" in Sissach nahm die BZ auf OnlineReports Bezug.

Die BZ, Telebasel und Happy Radio nahmen die OnlineReports-Meldung über den Tod des Kleinbasler "Modezars" Roland Vögtli auf.

Die Medienwoche verlinkt auf den OnlineReports-Kommentar über das Medienrechts-Urteil des Baselbieter Kantonsgerichts zum Fall Wirtschaftskammer Baselland vs. "Basler Zeitung".

Der Tages-Anzeiger geht in seinem Bericht über die neue Post-Strategie auf OnlineReports-Nachrichten über die Verteuerung der Vereinspostfächer und die allgemeine Kostenpflicht für Postfächer ein.

In ihrem Beitrag über den Prozess der Wirtschaftskammer Baselland gegen einen ehemaligen Journalisten der "Basler Zeitung" nahm die Medienwoche auf OnlineReports Bezug.

20 Minuten nahm die OnlineReports-Geschichte über einen FCB-Hooligan und vor Appellationsgericht erfolglosen DNA-Verweigerer auf.

Die BZ Basel, Telebasel, Bajour und Prime News nahmen zum Rücktritt des Basler Nationalrats Christoph Eymann Bezug auf ein OnlineReports-Interview.

Die BZ Basel zog die OnlineReports-News über die Polizei-Kontrolle von Rechtsextremen in Bubendorf nach.

Telebasel nahm den OnlineReports-Primeur über die Sichtung einer Waschbären-Familie in Gelterkinden auf.

20 Minuten nahm die OnlineReports-Meldung über die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens gegen den Basler Grossrat Eric W. auf.

20 Minuten, Telebasel und die BZ Basel nahmen die OnlineReports-News über die Durchführung der Basler Herbstmesse auf. Die Basler Zeitung kam einen Tag später und unterliess die Quellennennung.

Bajour nahm im Artikel über die Basler Nano-Forschung auf eine OnlineReports-Meldung Bezug.

Im Beitrag von Prime News über die "zunehmende Missachtung der Aufgabentrennung zwischen Staat und Medien" wird OnlineReports zitiert.

Telebasel und die BZ Basel nahmen die OnlineReports-News über den Grund des Tramunglücks vom Oktober 2019 auf.

Die OnlineReports-Erstmeldung über die zweite Beschwerde von ex ASE-Präsident Simon Müller vor Bundesgericht wurde von der BZ Basel aufgenommen.

Die Medienwoche nahm den OnlineReports-Leitartikel über die Förderung von Onlinemedien ohne Subventionen in ihr Monitoring auf.

Telebasel, 20 Minuten und Primenews nahmen die OnlineReports-Exklusivmeldung über den Ausnahmezustand im überfüllten Gartenbad St. Jakob auf.

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz


In Birsfelden ist das Referendum gegen den Quartierplan "Zentrum" zustande gekommen, so dass die Volksabstimmung am 27. März stattfindet.

Nach zwanzig Jahren im Amt wird die Oberwiler Gemeinderätin und Vizepräsidentin Rita Schaffter (Die Mitte) per Ende Juni aus dem Oberwiler Gemeinderat zurücktreten.

Der Kanton Basel-Stadt und Allschwil haben sich darauf geeinigt, die ÖV-Anbindung des Bachgrabengebiets durch Verlängerung der Buslinie 64 voraussichtlich im zweiten Quartal zu verbessern.

Weil im Reinacher Einwohnerrat die Stimmen bei der Abstimmung über den diesjährigen Steuerfuss nicht vollständig ausgezählt wurden und somit das Zweidrittel-Mehr nicht korrekt erfasst wurde, muss das Gemeindeparlament im Februar nochmals über dieses Geschäft abstimmen.

Der abgewählte Basler Regierungsrat Baschi Dürr (FDP) stösst ab Jahresbeginn zum "Sonntalk"-Moderatoren-Team von Telebasel.

Der Schweizer Dirigent Titus Engel wird ab der Saison 2023/24 als Principal Conductor der Basel Sinfonietta die Leitung des weltweit einzigen grossen Orchesters für zeitgenössische Musik übernehmen.

Die Baselbieter Regierung bewilligt den unterstützenden Einsatz von 29 Polizei-Mitarbeitenden vom 14. bis 22. Januar zur der Gewährleistung der Sicherheit anlässlich des World Economic Forums (WEF) in Davos.

Alexander Suter (36) wird als Nachfolger von Fleur Jaccard, die die Geschäftsführung der Zürcher "Age Stiftung" übernimmt, neuer Leiter der Abteilung Soziales  und GL-Mitglied der Christoph Merian Stiftung.

Weil bei der Baselbieter Polizei Beat Krattiger, Chef Sicherheitspolizei, in etwa zwei Jahren vorzeitig in Pension gehen will, kommt es ab 1. Januar aus Gründen der Kontinuität zu einem Stellen-Tausch mit Reto Zuber, dem bisherigen Chef Planung und Einsatz.

Aufgrund der aktuellen pandemischen Lage und der damit verbundenen Unsicherheiten wird die Basler Museumsnacht am 21. Januar abgesagt und voraussichtlich auf den Freitag, 20. Mai 2022 verschoben.

Wegen der stark zunehmenden Corona-Fallzahlen, der hohen Belastung des Gesundheitssystems und der aktuellen Entwicklung setzte die Baselbieter Regierung den Kantonalen Krisenstab wieder ein und reaktivierte den Pandemieplan.

Zum 125-Jahre-Jubiläum schenkt die Basler Regierung der F. Hoffmann-La Roche AG einen originalen Basilisken-Brunnen, der 2023 am künftigen Science Square auf dem Roche-Gelände an der Ecke Peter Rot-Strasse / Chrischonastrasse montiert werden soll.

Die Ost-West-Piste des EuroAirports wird ab 2. Dezember aufgrund der Verschiebung des magnetischen Nordpols von "08/26" zu "07/25" umbenannt.

Die Geschäftsleitung des Landrats hat angesichts der stark steigenden Corona-Fallzahlen beschlossen, dass an den Landratssitzungen per sofort wieder Maskenpflicht gilt.

24 Mitarbeitende der Baselbieter Polizei kommen auf Ersuchen der Genfer Regierung für Aufgaben bei der Durchführung der 12. WTO-Ministerkonferenz zum Einsatz.

Der Basler Journalist, Historiker und langjährige Grossbritannien- und Irlandkorresponent von Radio SRF, Martin Alioth, ist am 18. November nach schwerer Krankheit im Alter von 67 Jahren gestorben.

Der FC Basel überträgt der Rennbahnklinik in Muttenz per sofort die medizinische Versorgung der 1. Mannschaft, der Frauen- und der Nachwuchsabteilung.

Als Nachfolger der in Pension gehenden Yvonne Aellen wird Simon Leuenberger per 1. März 2022 die Leitung der Abteilung Grünflächen-Unterhalt der Stadtgärtnerei Basel.

Die Mitglieder des Schutzverbandes EuroAirport wählten am 11. November die Reinacher Einwohnerrätin Katrin Joos Reimer als neue Präsidentin und Nachfolgerin von Landrätin Rahel Bänziger.

Die Pharma-Firma Bachem AG hat am 11. November in Bubendorf den Grundstein für den Bau des bisher grössen Produktionsgebäudes gelegt, das bis zu 150 neue meist hochqualifizierte Arbeitsplätze bieten wird.

Die Fassade der Synagoge der Israelitischen Kultusgemeinde in Lörrach wurde am 8. November in der Dunkelheit mit zwei Eiern beworfen.

Für die demissionierenden Daniela Dolci Reidemeister, Gottlieb A. Keller und Sibylle Schürch treten Bernhard Berger, Annette Luther und Hans-Peter Wessels in Basler Universitätsrat ein.

Für die erstmalige Besetzung des Stiftungsrats der neuen Wohnbaustiftung und die Amtsdauer vom 1. Dezember 2021 bis 30. November 2025 wählte die Basler Regierung Sarah Barth, Agnes Dormann (Präsidentin), Manuela Jessica Scarpellino, Jürg Steiner und Felix Suter.

Eine klare Mehrheit der Justiz-, Sicherheits- und Sportkommission des Basler Grossen Rates folgt der Regeirung und empfiehlt die kantonale Volksinitiative "Grundrechte für Primaten" ohne Gegenvorschlag zur Ablehnung.