Sarah Bühler: "Und übrigens ..."

<< [ 1 | (...) | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | (...) | 27 ] >>

Familie, Haus und AHV: Neue Sorgen mit 30

Ich finde den Sommer immer ganz wundervoll, weil es da am meisten Möglichkeiten für viele gute Treffen mit Freunden gibt. Man kann endlich zusammen Schwimmen, Glace à discretion essen, zu Konzerten gehen, Wandern über 2000 m.ü.M., draussen Filme schauen und bei einem Glas Wein nächtelang über Gott und die Welt reden. Nur: In diesem Sommer verspüre ich ein gewisses Unbehagen. Ich widme ihm deshalb diese Kolumne.

Bis vor kurzem haben ich und meine Freunde – wir werden alle langsam aber sicher 30 Jahre alt – ziemlich intensiv in der Gegenwart gelebt. Mal unbeschwert, mal besorgt, aber eigentlich immer in der Gegenwart. Wenn genug Pasta für die nächsten Tage in der Küche lag, war alles in Ordnung. Das hat sich in diesem Sommer verändert.

Quasi über Nacht drehen sich die Gespräche nur noch um die nahe und (noch schlimmer), die ferne Zukunft. Diskussionen werden gerne existentiell, nichts darf mehr belanglos sein. Job, Familie, Haus, Vorsorge, Altersheimplatz – wie aus dem Nichts ist das Gefühl aufgetaucht, wir müssten jetzt alle grossen Lebensentscheidungen fällen.

Der Partner beispielsweise, den man sich aussucht – da sind sich viele einig – muss plötzlich für immer sein. Wer den perfekten Kandidaten noch nicht gefunden hat, galt eben noch als cool, ist jetzt aber ziemlich gestresst. Damit zusammen hängt die nächste grosse Frage, die sich auch nicht mehr aufschieben lässt: Wollen wir eigentlich Kinder? Wenn ja, wie viele? Und wann?


"Kind oder Karriere?
Wäre es einfacher, wenn wir heiraten?"


D
iejenigen, die bereits Kinder haben oder erwarten treiben die nächsten Fragen um: Was sind die schönsten Namen? Wäre es einfacher, wenn wir heiraten? Wo wollen wir in den nächsten Jahren leben? In welchem Land, welcher Stadt, welcher Wohnung? Sind Kitas gut oder Tagesmütter besser? Wer soll nach der Geburt arbeiten, wann, und wie viel?

Das führt jeweils zu einem weiteren Punkt: Während wir uns das früher flexibler und fliessender vorgestellt haben, fühlt man sich in meinem Umfeld neuerdings verpflichtet, sich endlich auf einen Beruf festzulegen. Es soll uns zwar jetzt noch einmal so richtig schwindlig werden vor lauter Möglichkeiten und Optionen, aber dann ist Schluss mit wählen oder unsicher sein. Im besten Fall folgen in ein paar Jahren noch ein, zwei Karriereschritte, aber die grossen Sprünge sind dann vorbei – und damit die Zeit der mutigen und lustvollen Entscheidungen.

Mein Unbehagen gründet aber vor allem darin, dass jetzt – in dieser verdichteten Entscheidungszeit – Probleme auftauchen, die ich für längst überwunden gehalten habe. Während beispielsweise die Kinderfrage für meinen Partner oder für meine männlichen Kollegen zweifellos eine grosse Herausforderung ist, hat sie für mich immer noch eine ganz andere Dimension.

Jetzt beginnt die Zeit, in der potentielle Arbeitgeber beim Einstellungsgespräch ungeniert nach Kinderwünschen fragen. Oder die Zeit, in der ich mich dauernd dafür rechtfertigen muss, (noch) keine Kinder zu wollen oder einer Karriere – und erst noch im Ausland! – nachzugehen.

Es ist aber nicht nur das Geschlecht, das uns mit 30 so unmittelbar in gewisse Schranken weist, auch der soziale Hintergrund wird spürbar. Bis jetzt – das ist das Phantastische an der Schweiz – hatten wir alle mehr oder weniger vergleichbare Chancen; es wird versucht, den Zugang zu Bildung nicht vom finanziellen Hintergrund der Eltern abhängig zu machen. Mit 30 haben wir aber den Punkt erreicht, an dem einige ein Haus (oder noch viel mehr) erben – und andere nicht. Das hat einen massgeblichen Einfluss auf die oben genannten Entscheidungen; plötzlich können Millionen den Unterschied zwischen ehemaligen Klassenkollegen ausmachen.

Die ganz grundsätzlichen Fragen stellen sich aber meiner ganzen Generation, unabhängig von Herkunft und Geschlecht. Was verspricht denn eigentlich mehr Freiheit: Geld und Stabilität – oder unsichere, aber dafür spannende Jobs? Was verspricht mehr Glück: Kind oder Karriere? Im Grunde sind das alles sehr aufregende Entscheidungen. Ich wünsche mir nur etwas mehr Mut und Gelassenheit; von mir und meinen Freunden und von der Gesellschaft. Ich weiss allerdings auch, dass das alte Fragen sind, auf die es vermutlich keine abschliessende Antwort gibt. Wenn Sie trotzdem gute Ratschläge haben, freue ich mich über jede Zuschrift.

14. August 2017
 Ihre Meinung zu dieser Kolumne
(Mails ohne kompletten Absender werden nicht bearbeitet)
Sarah Bühler, geboren 1988, studierte Geschichte an der Universität Basel, an der sie bis August 2016 einen Lehrauftrag innehatte. Sie schreibt derzeit ihre Dissertation zum Ende des Römischen Reiches an der Universität Tübingen. Aufgewachsen in Gelterkinden präsidierte sie bis 2015 die lokale Sektion der Grünen Baselland. Sarah Bühler lebt inzwischen in Tübingen und Strassburg. Seither beschränkt sich ihre politische Aktivität auf die Beobachtung der gesellschaftlichen Entwicklung der Schweiz.

sarah.buehler@unibas.ch

(Die Kolumnisten sind in ihrer Meinung frei;
sie braucht sich nicht mit jener der Redaktion zu decken.)
https://www.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/echo.gif

"Lächelnd den Weg der Wahl"

Liebe Sarah Bühler, diese Themen beschäftigen auch unsere Kinder und es gelüstet mich, Ihnen das Folgende mitzugeben (ohne Gewähr). Ich staune immer, wie sehr sich die heutigen jungen Menschen über alles Gedanken machen. Man überlegt und überlegt und überlegt – und verpasst damit Chancen. Man entscheidet nur, wenn man eine angebliche Sicherheit hat über einen Entscheid – wobei diese Sicherheit trügerisch ist, denn oft kommt es anders, als man denkt.

Vor 43 Jahren haben mein Mann und ich geheiratet. Wir wussten, wir wollen Kinder. Ok, dann schauen wir mal: Gibt es Kinder ist es toll, gibt es vorläufig keine, ist das auch toll. Es ist klar, dass ziemlich schnell Kinder kamen. Wir haben uns zwar immer wieder das Eine oder Andere vorgenommen und sind auch immer wieder an Kreuzungen des Lebens gestanden, hielten aber die Devise "lieber entscheiden, statt stillstehen" für die gewinnbringende Strategie und konnten doch auch da und dort Erfolge – oder was man dafür hält – verbuchen. Wir sind nicht blauäugig und gedankenlos durchs Leben, aber wir sind losmarschiert, haben Klippen umschifft, mussten ständig flexibel auf neue Situationen reagieren (was als Schule des Lebens nur vorteilhaft ist!) und haben gemerkt, eine absolute Sicherheit gibt es einfach überhaupt nicht.

Meiner Meinung nach ist viel wichtiger, dass man nicht weinend auf einen Weg zurück schaut, den man nicht gewählt hat, sondern lächelnd den Weg der Wahl geht, denn dort warten weitere und immer wieder weitere Kreuzungen auf uns. "Hätte ich doch...", "Was wäre wenn..." oder "war das falsch?" nützt nichts. Man weiss nie, was gewesen wäre, man weiss nie, was noch kommt, deshalb ist ein wenig Pragmatismus am Platz. Statt überlegen, gut überlegt gehen. Denn in zwanzig Jahren sieht sowieso wieder alles vollkommen anders aus.

Genug doziert! Ich wünsche Ihnen gute Entscheidungen und hohe Flexiblität sowie Glück und Gesundheit.



Beatrice Isler, Basel



"Darf ich Ihnen etwas sagen?"

Es ist erfrischend, was und wie Sarah Bühler schreibt. Ich habe die Kolumne ausgedruckt und werde sie in mein Mäppchen über "die neuen Frauen" legen. Die Welt ist grenzenlos, Zeit ist genügend vorhanden, Geld offenbar auch, oder die Ansprüche sind genügsam, und die Themen können beim besten Willen, bei aller Ernsthaftigkeit, nie zu Ende diskutiert werden.

Kürzlich setzte sich mir im Zug eine junge Frau gegenüber. "Darf ich Ihnen etwas sagen?" fragte ich. "Ihre Turnschuhe gefallen mir". Sie trug zwei verschiedenfarbene Schuhe, einer war weiss-pink, der andere weiss-grün, in Neonfarben, ein Augenschmaus.

"Ja", meinte sie, "es war eine Aktion und ich konnte mich nicht entscheiden. Da nahm ich eben die Pinken und die Grünen. Und habe jetzt drei Paar Schuhe." Ich wollte noch etwas loswerden. "Ich gratuliere Ihnen, dass Ihre Jeans nicht zerrissen sind. Was ist das eigentlich für eine Botschaft, mit zerrissenen Kleidern herumzulaufen?" Sie wusste es auch nicht.

Und aus diesem Paradies wird Sarah Bühler jetzt vertrieben. Da fühle ich mich angeregt, Bertolt Brecht aus der Dreigroschenoper zu zitieren: "Doch die Verhältnisse, sie sind nicht so."

Jeder Mensch muss sich seine eigenen Fragen stellen: "Will ich Geld verdienen, um gut leben zu können und welchen Standard strebe ich an?" "Will ich Karriere machen, will ich eine Position erreichen, von der aus ich Einfluss ausüben kann?"

"Kann ich Verantwortung für Kinder übernehmen? Diese vom ersten Zahnlückenlächeln bis zum Abschluss einer Ausbildung begleiten, meine eigenen Ansprüche in den Hintergrund stellen: wenn sie krank sind, "unmöglich" in der Pubertät oder ganz andere Ideen für ihre Zukunft haben als ich?"

"Was verspricht mehr Freiheit" ist die Frage von Sarah Bühler. Die ungebundene, sich nur an den eigenen Bedürfnissen ausrichtende Freiheit ist eine Lebensform. Aber mit den Entscheidungen auf dem Weg zum Erwachsenwerden geht sie "verloren". Das schleckt keine Geiss weg. Dafür warten andere Erfahrungen auf diesem Weg. Total "spannende". Sie zu schildern ist im Rahmen eines Leserbriefes aus Platzgründen nicht möglich.
 
Auf alle Fälle: ich wünsche gute Wahl!



Judith Stamm, Luzern



"Bon voyage!"

Liebe Sarah, deine ehrlichen Zeilen haben meinen immer länger werdenden Lebensfilm sofort hin und her sausen lassen. Und die Gedanken von Judith Stamm und Beatrice Isler sind so liebevoll teilnehmende Schilderungen aus anderen Blickwinkeln und Lebenserfahrungen. Euch allen Drei mein herzliches Dankeschön!

In mir sind in Sekundenschnelle eigene Stationen meines Lebens auf die innere Leinwand projiziert worden. Ich hab gesehen, dass vieles wirklich anders war, als Du es schilderst. Ich könnte heute sagen: "Es hat sich so ergeben – vieles war ungeplant und Zufälle haben mir und meiner späteren Familie immer wieder neue Wege eröffnet, welche überaus reich an guten Erfahrungen waren. Und das ein gutes halbes Jahrhundert lang." Ich möchte keine dieser vielen Richtungsänderungen missen!

Ich erinnere mich lebhaft an einzelne Momente, zum Beispiel als ich nach dem Zusammenbruch der IKRK-Luftbrücke in Biafra ohne eine Stelle zu haben in die Schweiz zurückkehrte. Oder ein paar Jahre später, als ich nach Abschluss einer Ausbildung mit gleichzeitigem Stellenverlust beschloss, aus dem anvisierten Weg auszusteigen. Da meinten meine StudienkollegInnen konsterniert, das fänden sie dumm von mir, die Aussicht auf eine so sichere Karriere aufzugeben.

An einer Wegkreuzung zu stehen und sich für eine vollkommen ungesichere Zukunft zu entscheiden hat mir etwas für mein Leben gegeben: Die Überzeugung nämlich "s’chunnt scho guet". Ich würde es wieder gleich tun, wenngleich es dann und wann Kräfte raubend ist! So bin ich auch überzeugt, dass Deine Generation diese Wegwahl auf die ihr eigene Art mit Bravour meistern wird – bon voyage!



Ueli Pfister, Gelterkinden


www.onlinereports.ch
© Das Copyright sämtlicher auf dem Portal www.onlinereports.ch enthaltenen multimedialer Inhalte (Text, Bild, Audio, Video) liegt bei der OnlineReports GmbH sowie bei den Autorinnen und Autoren. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Veröffentlichungen jeder Art nur gegen Honorar und mit schriftlichem Einverständnis der Redaktion von OnlineReports.ch.

Die Redaktion bedingt hiermit jegliche Verantwortung und Haftung für Werbe-Banner oder andere Beiträge von Dritten oder einzelnen Autoren ab, die eigenen Beiträge, wenn auch mit Zustimmung der Redaktion, auf der Plattform von OnlineReports publizieren. OnlineReports bemüht sich nach bestem Wissen und Gewissen darum, Urheber- und andere Rechte von Dritten durch ihre Publikationen nicht zu verletzen. Wer dennoch eine Verletzung derartiger Rechte auf OnlineReports feststellt, wird gebeten, die Redaktion umgehend zu informieren, damit die beanstandeten Inhalte unverzüglich entfernt werden können.

 

https://www.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/gelesen.gif
Herzenk-
lubs

BZ
vom 25. August 2020
über ex U21-Trainer Alex Frei
und den FC Basel
https://www.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/gelesen.gif

Wenn Herzen brechen, misslingen wenigstens Trennungen.

Frisch pubertiert

Bitte so lange wie möglich

Alles mit scharf

Viren- und Wahlkampf

RückSpiegel

 

In ihrem Kommentar über staatliche Medienförderung geht Prime News auf das über zwanzigjährige Bestehen von OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung und die BZ zitierten in ihren Berichten über das Velobahn-Amigo-Geschäft von Klaus Kirchmayr und Isaac Reber ausführlich aus OnlineReports.

In ihrem Bericht über die Umgestaltung der Basler Meriangärten nimmt die BZ auf eine zuvor erschienene OnlineReports-Recherche Bezug.

Die Badische Zeitung zitierte in ihrer Vorwahl-Analyse der Basler Regierungs-Wahlen aus einem OnlineReports-Kommentar.

In der BZ-Kolumne nahm Daniel Wiener Bezug auf den OnlineReports-Kommentar über den Macht-Poker um die Basler Regierungspräsidentin Elisabeth Ackermann.

In ihrem Leitartikel über den Zustand des Kantons Basel-Stadt zitierte die BZ aus dem OnlineReports-Interview mit Michael Hug.

Die BZ nahm die OnlineReports-Geschichte über den Abbruch des Hauses an der Basler Rufacherstrasse 73 auf. Die Basler Zeitung verzichtete auf eine Quellennennung.

Die BZ nahm die OnlineReports-Story über eine umstrittene Eichen-Fällung auf.

In ihrer News über das Debakel um die Wahl des Gemeindepräsidenten in Schönenbuch nahm die Basler Zeitung auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung bezog sich in ihrem Artikel über die Kandidatensuche der Basler SVP auf ein Interview in OnlineReports.

In ihrem Beitrag über den Protest gegen das "General Sutter"-Denkmal in Rünenberg nahm die BZ auf OnlineReports Bezug.

Die BZ zog die OnlineReports-News über den Rücktritt von Beat Jans als IWB-Verwaltungsrat nach.

Auch das Regionaljournal zog die OnlineReports-Geschichte über Probleme in den Familiengärten nach, verzichtete aber vornehm auf eine Quellenangabe.

Die BZ nahm die OnlineReports-Recherche über die erneute Schliessung der Familiengärten an der Landesgrenze auf.

Die BZ nahm die OnlineReports-Nachricht über die Berufung des Staatsanwalts im Fall der FCZ-Schlägerei im Lehenmattquartier auf.

Das Regionaljournal griff die OnlineReports-Geschichte über Kurzarbeit bei BaZ und BZ auf.

Die BZ nahm die OnlineReports-Nachricht über die Stadtpräsidenten-Ambition von Kantonsspital-CEO Jürg Aebi auf.

Die Volksstimme nahm die OnlineReports-Story über den anstehenden Gerichtsfall zum Rothenflüher Blechpolizisten-Sprenger auf.

In ihrem Basler Medien-Epos nahm die Medienwoche auch auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung, Prime News und die BZ berichteten unter Berufung auf OnlineReports über Adrian Plachesis Abgang bei Telebasel.

In ihren Bericht über den Abbruch des einstigen Kutscherhauses an der Rufacherstrasse in Basel bezogen sich 20 Minuten und die Basler Zeitung auf OnlineReports.

Die BZ nahm auf die OnlineReports-Recherche zum Konkurs der "Gallenacher"-Schule Bezog.

Die BZ nahm die OnlineReports-Meldung über die Beton-Elemente auf dem Basler Centralbahnplatz auf.

Die OnlineReports-News über die technische Panne bei Swisslos wurde von der BZ aufgenommen.

In ihrem Bericht über die Bereitschaft zur Regierungskandidatur von Beatriz Greuter zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Die BZ online bezog sich in ihrem Bericht über den Tod des Baselbieter Lehrerverbands-Geschäftsführers Michael Weiss auf OnlineReports.

Die Volksstimme zitierte in ihrem Bericht über den Konkurs von "Die Medienmacher" aus OnlineReports.

Telebasel bezog sich im Bericht über den Widerstand gegen die Basler IBA-Rheinterrassen auf einen Bericht von OnlineReports.

Die Basler Zeitung nimmt in ihrem Bericht über den Neujahrs-Empfang der Handelskammer beider Basel auf OnlineReports Bezug.

Die BZ schrieb in derselben Ausgabe zwei OnlineReports-Meldungen ab, ohne die Quelle zu deklarieren. Wiederholungstat!

In ihrem Bericht über Verkehrsprobleme am Aeschenplatz zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Die OnlineReports-Nachricht vom Tod des ersten Baselbieter Kantonsgerichtspräsidenten Peter Meier wurde von der BZ, Telebasel, der Basler Zeitung und vom SRF-Regionaljournal nachgezogen.

Telebasel, die BZ und die Badische Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die technisch bedingte Umkehr einer "Austrian Airlines"-Maschine nach Wien auf

Die Basler Zeitung und die BZ nahmen die OnlineReports-Nachricht zum Tod des Konjunkturforschers Christoph Koellreuter auf.

20 minuten online, Blick, nau.ch, das SRF-Regionaljournal und Telebasel nahmen den OnlineReports-Primeur über den Unfalltod des Basler Umweltschützers Martin Vosseler auf.

nau.ch schrieb die OnlineReports-Recherche über den FDP-Wahlversand an Basler Neu- und Jungwähler zu einem eigenen Artikel um und verwertete auch die OnlineReports-Illustration dazu.

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz

 

Dem Enkeltrickgewerbe fielen in Basel kürzlich Beträge von 15'000 und 4'000 Franken in die Hände, während ein happiger Beutezug von 80'000 Franken misslang.

Der FC Basel und sein Captain Valentin Stocker verlängern den Vertrag vorzeitig um zwei weitere Jahre bis im Sommer 2023 – mit einer Option auf ein weiteres Jahr.

Im vergangenen Sommer lagen die Ozon-Konzentrationen in der Region Basel zwar tiefer als im Vorjahr, aber immer noch deutlich über den Grenzwerten der Luftreinhalte-Verordnung.

Mit zusätzlichen Städtepartnerschaften mit Abidjan (Elfenbeinküste) und einer Stadt in einem Erstfluchtland im Nahen Osten will die Basler Regierung "ein Zeichen der Solidarität setzen".

Teilerwerbstätigen Beziehenden von Ergänzungsleistungen und Beziehenden von Ergänzungsleistungen, die zu einer medizinischen Behandlung fahren, werden im Baselbiet die Kosten für Schutzmasken mit pauschal 30 Franken vergütet.

Ralph Lewin und Andreas Sturm stellen sich nach über zehnjähriger Amtszeit nicht mehr für eine Wiederwahl für die nächste Amtsperiode im Bankrat der Basler Kantonalbank zur Verfügung.

Die auslaufenden Verträge von Cheftrainer Marcel Koller und den Assistenztrainern Thomas Janeschitz und Carlos Bernegger mit dem FC Basel werden "im gemeinsamen Einvernehmen" nicht verlängert.

Die auf Gebäudetechnik und Energiekonzepte spezialisierte Rapp Gebäudetechnik AG plant die Konzentration ihrer Geschäftstätigkeit am Standort Münchenstein und erwägt die Schliessung ihrer beiden Filialen in Lausanne und Genf.

Der Baselbieter Landrat wird vorläufig – mindestens bis zu den Herbstferien – weiterhin im Basler Kongresszentrum tagen, wie die Geschäftsleitung beschlossen hat.

Der Kanton Basel-Stadt unterstützt über den Pendlerfonds das Veloverleihsystem Basel mit 2,15 Millionen Franken.

Wegen der Corona-Situation haben der Gewerbeverband und das Erziehungsdepartement entschieden, die 8. Basler Berufs- und Weiterbildungsmesse  vom 15. bis 17. Oktober nicht durchzuführen.

Auf der A2 bei Birsfelden wurde in der Nacht des 3. August ein in der Region wohnhafter Italiener als Raser erwischt, der bei erlaubten 80 mit 140 Stundenkilometern in Richtung Bern/Luzern unterwegs war.

Der Kanton Basel-Stadt, die IWB und Pro Innerstadt Basel gaben heute den offiziellen Startschuss für die Erneuerung der Freien Strasse und der angrenzenden Gassen.

Weil bei Bauarbeiten am Hochbergerplatz ein Stromkabel durchtrennt wurde, kam es am 30. Juli kurz vor 7.30 Uhr in Teilen von Kleinhüningen zu einem Stromunterbruch.

Die Friedhöfe Basel schreiben die Dienstleistungen für die Einsargung und die Überführung von Verstorbenen im Rahmen der unentgeltlichen Bestattung neu aus.

Die Universität Basel hat entschieden, ihren Dies academicus auf Grund der Corona-Pandemie nicht durchzuführen.

Die Baselbieter Corona-Abklärungs- und Teststation befindet sich neuerdings im Spenglerpark in Münchenstein.

Daniela Martin wird neue Geschäftsführerin der Basel Sinfonietta.

Am 8. Juli wurde im Basler Rathaus die Initiative für echten Wohnschutz und das Referendum gegen das "mieterfeindliche Nichtwohnschutzgesetz" eingereicht.

Mit über 4'000 Unterschriften ist in Basel-Stadt das Referendum gegen den umstrittenen Bau des Hafenbeckens 3 zustande gekommen, so dass es am 29. November zur Volksabstimmung kommt.

2. Juli: Einreichung der Initiative "Basel baut Zukunft", die 50 Prozent gemeinnützigen Wohn- und Gewerberaum auf Transformations-Arealen verlangt.

Niggi Rechsteiner übernimmt die Geschäftsführung der Basler "Stiftung Sucht" und folgt damit auf Francesco Castelli, der die Stiftung während neun Jahren geführt hat.

Jeanne Locher, seit 2016 Vizepräsidentin des Gemeinderates, ist mit 1'276 Stimmen neue Gemeindepräsidentin von Münchenstein, während Herausforderer Daniel Altermatt (GLP) auf 906 Stimmen kam.

Eveline Sprecher (SP) wurde in Aesch mit 1'087 Stimmen zur Gemeindepräsidentin gewählt, wobei FDP-Gemeinderat Stephan Hohl 726 Stimmen und Andreas Spindler (SVP) 305 stimmen erzielte.

In Allschwil setzte sich FDP-Gemeindepräsidentin Nicole Nüssli mit 2'989 Stimmen klar gegen Gemeinderat Christoph Morat (SP) durch, der 1'696 Stimmen erzielte.

Mike Keller (FDP) bleibt mit 2'162 Stimmen Binninger Gemeindepräsident; seine grüne Herausforderin, Landrätin Rahel Bänziger Keel, kam auf 1'140 Stimmen.