© Foto by OnlineReports.ch
"Radikal lösen": Ehemaliger Finanzdirektor Ballmer

Regierungsräte steckten Honorare in die eigene Tasche

320'000 Franken müssen zurückbezahlt werden – Regierung reichte Strafanzeige gegen ehemalige Regierungsräte ein


Von Peter Knechtli


Baselbieter Regierungsräte und Chefbeamte haben vermutlich in den eigenen Sack gewirtschaftet: Sie sollen jetzt Verwaltungsrats-Honorare in Höhe von 320'000 Franken aus den letzten fünf Jahren in die Staatskasse zurückzahlen. Dies ergab eine Routine-Untersuchung der staatlichen Finanzkontrolle.


Die kurzfristig anberaumten Medienkonferenzen, an denen Wichtiges oder Dramatisches verkündet wird, häufen sich. Heute Donnerstagmorgen trommelte dir Baselbieter Regierung die Medien in Liestal zusammen. Eingeladen hatte Regierungspräsident Urs Wüthrich (SP). Anwesend war die gesamte Baselbieter Exekutive. Gestern Mittwoch fand zu diesem Medientermin noch eine ausserordentliche Regierungssitzung statt: Der Anlass musste gewichtig sein.

Ballmer bezog am meisten Honorare

Es ging um die "Entschädigungen im Rahmen von Beteiligungsmandaten". Die Mitglieder der Regierung gehören über ihre Funktion zahlreichen Verwaltungsräten an – vom Bankrat über die Messe und den Flughafen bis zur Baselland Transport AG. Als solche beziehen sie Verwaltungsratshonorare, die eigentlich in die Staatskasse gehören. Doch teilweise gingen die Honorare in die Säcke der Regierungsräte und eines Chefbeamten. Die Finanzkontrolle untersuchte die zwanzig wichtigsten Beteiligungen, davon blieben zwölf problematische Fälle hängen.

Es geht um einen Honorar-Betrag von 320'000 Franken, bei denen die Finanzkontrolle davon ausgeht, dass eine mögliche Verletzung des Personaldekrets vorliegt. Der Betrag teilt sich auf vier Personen auf. Klar die höchsten Bezüge werden dem früheren FDP-Finanzdirektor Adrian Ballmer zugeordnet. Er bezog 153'000 Franken. Der verstorbene Volkswirtschafts- und Gesundheitsdirektor Peter Zwick (CVP) bezog 79'000 Franken, der ehemalige Landschreiber Walter Mundschin 56'000 Franken für seine Einsitznahme im Universitätsrat (jährlich 20'000 Franken) und der Baselbieter Kultur-Chef Niggi Ullrich 32'000 Franken für seine Funktion als Staatsvertreter der SRG Region Basel.

Sabine Pegoraro lieferte ab

Dem Bericht der Finanzkontrolle kann entnommen werden, dass der frühere Finanzdirektor Adrian Ballmer als Mitglied des Bankrates der Basellandschaftlichen Kantonalbank die durchschnittlichen jährlichen Verwaltungsratshonorare von 24'500 Franken an den Kanton ablieferte, aber die sogenannte "variable Entschädigung" in Höhe von 32'000 und die Vorzugskonditionen der BLKB-Zertifikate "privat vereinnahmt" und nicht der Staatskasse abgeliefert hat.

Von der Basellandschaftlichen Gebäudeversicherung bezog Mandatsträger Ballmer zwischen 2009 und 2012 jährlich 7'560 Franken Sitzungsgelder und Pauschalspesen von jährlich 5'000 Franken. Ballmer nahm auch das Honorar als Verwaltungsrat des EuroAirport in Höhe von jährlich 1'000 Franken privat ein. Seine Nachfolgerin Sabine Pegoraro hingegen lieferte den Betrag der Staatskasse ab.

Ablieferungspflicht "nicht bewusst"

Bei Wirtschaftsminister Peter Zwick stammten die Privat-Einnahmen von jährlich knapp 20'000 Franken aus seiner Funktion als Vizepräsident der Schweizerischen Rheinhäfen. Die Verwaltungsrats-Honorare hätten an den Kanton abgeliefert werden müssen. Kleinere Einnahmen erzielte Zwick aus seiner Tätigkeit als Verwaltungsrat der Messe Basel.

Bildungsdirektor Urs Wüthrich bezog als Universitätsrat jährlich 20'000 Franken. Davon lieferte er je 10'000 Franken an die Landeskanzlei ab. Die 10'000 Franken, die Wüthrich privat bezog, waren als Sitzungsgelder und Spesenabgeltung deklariert – bei jährlich acht Sitzungen. Die Finanzkontrolle befand aber, dass dem Kanton "ein zu geringer Anteil abgeliefert" worden sei.

Die mit der Aufarbeitung der Untersuchung beauftragte landrätliche Spezial-Subkommission errechnete, dass Ballmer und Zwick teilweise Sitzungsgelder und Spesen in Höhe von 400 bis 500 Franken pro Stunde bezogen.

Im Bericht der Finanzkontrolle steht als Erklärungsversuch immer wieder der nun doch etwas erstaunliche Satz: Den Mandatsträgern sei "nicht bewusst " gewesen, dass die Verwaltungsratshonorare an den Staat abzuliefern waren. Für die privat einkassierten Honorare im Gesamtumfang von 320'000 Franken schlägt die Finanzkontrolle eine Rückerstattungs-Forderung vor. Zwei Experten sollen laut Regierungsbeschluss von gestern Mittwoch jetzt die Ansprüche des Kantons prüfen.

Regierung reichte Strafanzeige ein

Regierungsprässient Urs Wüthrich und Justizdirektor Isaac Reber betonten, es sei der Regierung ein Anliegen, "jetzt reinen Tisch zu machen" und die nicht sauber geklärten Entschädigungs-Probleme "in radikaler Weise zu lösen". Unter anderem wurden durch die Regierung die Akten an die Staatsanwaltschaft überwiesen, verbunden mit einer Strafanzeige, weil es sich um strafrechtlich relevante Vorgänge handeln könnte. Wüthrich wollte aber nicht erklären, auf welche möglichen Tatbestände sich die Strafanzeige bezieht. Es sei aus Rücksicht auf die Betroffenen, die noch keine Gelegenheit zur Stellungnahme hatten, noch zu früh, dazu Stellung zu nehmen.

Ingesamt waren aus den zwanzig untersuchten Gesellschaften in den letzten fünf Jahren 682'000 Franken an Honoraren, Sitzungsgeldern und Spesenentschädigungen ausgezahlt worden: An Adrian Ballmer 288'000 Franken, Peter Zwick 161'000 Franken, Urs Wüthrich 50'000 Franken, Bau- und Umweltschutzdirektorin Sabine Pegoraro 18'300 Franken, Isaac Reber 2'100 Franken, den ehemaligen Bau- und Umweltschutzdirektor Jörg Krähenbühl 68'400 Franken, den ehemaligen Landschreiber Walter Mundschin 56'600 Franken und Niggi Ullrich 36'400 Franken. Doch diese Bezüge werden – von jenen der oben erwähnten 320'000 Franken abgesehen – durch die Finanzkontrolle nicht beanstandet.

Eine rundumweisse Weste haben die Mitte Jahr neu gewählten Regierungsräte Anton Lauber (CVP, jetzt Finanzdirektor) und Thomas Weber (SVP, jetzt Volkswirtschafts- und Gesundheitsdirektor): Ihr Privat-Konti sind frei von Mandats-Allmosen.

4'000 Franken-Reisegutschein

Nach seiner Abwahl erhielt Krähenbühl als Verwaltungsrat der Kraftwerk Birsfelden AG zum Abschied einen Reisegutschein im Wert von 4'000 Franken und eine Auszahlung von weiteren 4'000 Franken – für eine bloss vierjährige Amtszeit.

Es besteht ausserdem der Verdacht, dass staatlichen Mandatsträger zu hohe Spesen ausbezahlt wurden, die faktisch Honorarbestandteile wären. Eine durch eine Subkommission der landrätlichen Finanzkommission unter dem Vorsitz des Grünen Klaus Kirchmayr durchgeführte Modellrechnung ergab, dass Adrian Ballmer, Peter Zwick, Urs Wüthrich, Sabine Pegoraro und Jörg Krähenbühl über fünf Jahre hinweg 148'000 Franken an "potenziell zu hohen Spesen" (so Kirchmayr) ausbezahlt wurden.

Verjährungsverzichts-Erklärung der Regierung

Laut dem Baselbieter Personaldekret müssen Mitarbeitende, die durch die Regierung in einen Verwaltungsrat gewählt werden, "die ihnen aus dieser Tätigkeit zukommenden Verwaltungsratshonorare an die Staatskasse abliefern". Dies haben die vier betroffenen Personen nicht getan. Im Dekret nicht geregelt sind Sitzungsgelder und Spesen. Laut Regierungsratsbeschluss aus dem Jahr 1999 dürfen Sitzungsgelder und Spesen durch die Mandatsträger behalten werden. Allerdings geht der damalige Beschluss von "betragsmässig wesentlich geringeren Sitzungsgeldern im Sinne einer Inkonvenienzentschädigung" aus. Dasselbe gilt für die "effektiv getätigten Spesen" – und nicht als Spesen deklarierte Honorare.

Von der aktuellen Regierung ist kein Mitglied von Rückerstattungs-Forderungen betroffen. Um nicht den Eindruck zu erwecken, sich aus der Verantwortung zu stehlen, erklärten alle fünf Regierungs-Angehörige persönlich ihren Verzicht der Verjährungseinrede bis Ende Jahr für den Fall, dass weitere Erkenntnisse der Finanzkontrolle auch an sie zu Rückforderungsansprüchen führen sollten.

Keine Spezial-Gelder mehr für Regierungsräte

Die dramatischen Erkenntnisse der Finanzkontrolle veranlasste die Regierung gestern Mittwoch zu weitreichenden Beschlüssen. Der wichtigste Punkt: Künftig sollen sämtliche Entschädigungen – egal ob Honorare oder Spesen – in die Staatskasse fliessen. Diese Lösung will die Regierung auch rückwirkend für das Jahr 2013 anwenden.

Honorare, Spesen und Sitzungsgelder vom 2009 bis 2013:

Adrian Ballmer288'700
Peter Zwick161'200
Urs Wüthrich50'000
Sabine Pegoraro18'300
Isaac Reber2'160
Jörg Krähenbühl68'400
Walter Mundschin56'600
Niggi Ullrich36'400


Kommentar: Die Gier erfasste auch Diener des Staates

19. Dezember 2013

Weiterführende Links:


Reaktionen


Die Baselbieter Freisinnigen, die durch die Privat-Bezüge ihres früheren Finanzdirektors Ballmer am stärksten betroffen sind, nehmen "mit Befremden" von den "mutmasslichen Verfehlungen auch eigener Parteimitglieder" Kenntnis. Das Zurückbehalten von Honoraren sei "eine grobe Verfehlung und nicht zu tolerieren". Diese Gelder seien "ohne Wenn und Aber der Staatskasse zuzuführen".

In Bezug auf die zu hohen Sitzungsgelder und Spesenvergütungen – so die FDP weiter – sei die bisherige stossende Regelung sofort zu ändern. "Auch diese Gelder gehören dem Staat. Nicht ohne Grund erhalten die von Amtes wegen in den Verwaltungsräten sitzenden Mitglieder bereits eine angemessene Entschädigung in Form ihres regulären Lohns."

In ihrer Stellungnahme zeigen sich die Grünen Baselland "schockiert über die gravierenden Ergebnisse der Oberaufsichtsprüfung". Sie begrüssen die Sofortmassnahmen, die die Subkommission der landrätlichen Finanzkommission empfiehlt, und die Tatsache, dass diese rasch umgesetzt und Folgeprüfungen erteilt werden. Damit werde "ein verlässlicher Rahmen vereinbart, um unangemessene Entschädigungen klar zu definieren und eine persönliche Bereicherung durch politische Mandate zu verhindern".

Ähnlich äussern sich die Juso. Sie sind froh, dass die "parlamentarische Oberaufsicht funktioniert", und sie kommentieren: "Ausgerechnet Sparapostel Adrian Ballmer soll dem Kanton allein in fünf Jahren 150'000 nicht abgeliefert haben. Das ist ein schwerer Schlag für die Glaubwürdigkeit der alten Garde." Sie fragen sich auch, wie es mit den entsprechenden Zahlungen in den Jahren vor 2009 stehe, und ob "all diese Zahlungen durch die Betroffenen ordnungsgemäss versteuert" worden seien.


 Ihre Meinung zu diesem Artikel
(Mails ohne kompletten Absender werden nicht bearbeitet)
https://www.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/echo.gif

"Das sind keine Einzelfälle"

Adrian Ballmer und weitere Baselbieter Regierungsräte scheinen sich wiederholt und skrupellos persönlich auf Kosten der Steuerzahler bereichert zu haben. Nach meiner Wahrnehmung als Landrat sind das nicht Einzelfälle, sondern Teil einer weit verbreiteten politischen Verfilzung mit persönlicher Bereicherungsmentalität in diesem Kanton. Ohne uneingeschränkte Transparenz und Aufarbeitung der nachfolgenden Themen werden wir diesen Filz nicht los und bekommen wir das Baselbiet nicht auf einen grünen Zweig:

 

Gibt es:

a) politische Begünstigungen durch überhöhte Honorare an Landräte, Chefbeamte oder denen nahestehende Personen und politische Organisationen (z.B. Parteien, Wirtschaftskammer, Gewerkschaften usw.) durch den Kanton und dessen Unternehmen?

b) politische Begünstigungen durch die Verteilung gut bezahlter Ämter (Bankrat BLKB, Arbeitgebervertreter BLPK, Verwaltungskommission GBV usw.)?

c) politische Begünstigungen durch die Zuwendung von Lotteriefonds-Geldern?

d) politische Begünstigungen durch Sponsoring durch kantonsnahe Organisationen?

 

Die Baselbieter haben den Regierungsrat und das Parlament, die sie verdienen. Sie haben sie selber gewählt.


Gerhard Schafroth, Landrat Grünliberale, Liestal



Was Sie auch noch interessieren könnte

Jans setzt seinen ersten
Basler Klima-Akzent

4. August 2021

Die Stadt Basel bewirbt sich für den

"European Green Capital Award".


Nicole Hoffmeister-Kraut
macht in Basel Dampf

23. Juli 2021

Baden-württembergische Ministerin
wirbt für Schweizer Europa-Annäherung.


Reaktionen

Was sagt Jans? Wo ist
sein "Klima-Departement"?

15. Juli 2021

Peter Knechtli über Klima-Management
im Sprühregen der Basler Lokalpolitik.


"Agro-Gentechnik war bisher
ein phänomenaler Misserfolg"

5. Juli 2021

Florianne Koechlin wirbt in ihrem neuen
Buch für eine Natürliche Landwirtschaft.


Bundesgesetz: mit Millionen
gegen die Medienvielfalt

30. Juni 2021

Onlinemedien-Förderung: Peter Knechtli
über Alternativen zur Subvention.


Reaktionen

Wettbewerbs-Kommission
ermittelt gegen Deponie "Höli"

8. Juni 2021

Verdacht des Marktmissbrauchs gegen
Betreiber des Liestaler Lagerplatzes.


Ein System mit
Rundum-Profitgarantie

5. Juni 2021

Peter Knechtli: Der Leitartikel nach dem Gerichtsurteil in der ZAK-Affäre.


Reaktionen

Post: Massiver Abbau bei
der Briefkasten-Leerung

4. Juni 2021

Am Nachmittag eingeworfene A-Post bleibt
einen Tag in der gelben Box liegen.


Reaktionen

ZAK-Strafprozess: Weber
und Keller schwiegen

2. Juni 2021

Ungetreue Amtsführung: Staatsanwalt fordert zwölf Monate für den Regierungsrat.


Umgeleiteter Rhein,
ausgeräumter Andreasplatz

19. Mai 2021

Nicht realisierte Visionen und Projekte
aus der Basler Planungsgeschichte.


www.onlinereports.ch - Das unabhängige News-Portal der Nordwestschweiz

© Das Copyright sämtlicher auf dem Portal www.onlinereports.ch enthaltenen multimedialer Inhalte (Text, Bild, Audio, Video) liegt bei der OnlineReports GmbH sowie bei den Autorinnen und Autoren. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Veröffentlichungen jeder Art nur gegen Honorar und mit schriftlichem Einverständnis der Redaktion von OnlineReports.ch.

Die Redaktion bedingt hiermit jegliche Verantwortung und Haftung für Werbe-Banner oder andere Beiträge von Dritten oder einzelnen Autoren ab, die eigene Beiträge, wenn auch mit Zustimmung der Redaktion, auf der Plattform von OnlineReports publizieren. OnlineReports bemüht sich nach bestem Wissen und Gewissen darum, Urheber- und andere Rechte von Dritten durch ihre Publikationen nicht zu verletzen. Wer dennoch eine Verletzung derartiger Rechte auf OnlineReports feststellt, wird gebeten, die Redaktion umgehend zu informieren, damit die beanstandeten Inhalte unverzüglich entfernt werden können.

Auf dieser Website gibt es Links zu Websites Dritter. Sobald Sie diese anklicken, verlassen Sie unseren Einflussbereich. Für fremde Websites, zu welchen von dieser Website aus ein Link besteht, übernimmt OnlineReports keine inhaltliche oder rechtliche Verantwortung. Dasselbe gilt für Websites Dritter, die auf OnlineReports verlinken.

Veranstaltungs-Hinweis


www.lightevents.ch
Kurse / Promotion / Sportevents


Inline-Skating Juli-Oktober

Montag und Donnerstag von 17.30-19.00h
Grün 80 – Treffpunkt Rest. Seegarten
Kosten für 2 Abende CHF 90.00


Nordic-Walking Kurse Juli-November

Montag und Donnerstag von 10.00-11.30h
Grün 80 – Treffpunkt Rest. Seegarten
Kosten für 2 Tage CHF 90.00
 

Bitte um eine verbindliche Anmeldung!
 

061 321 46 55 / 079 279 14 35

martin.lichtenthalergmx.ch
 

https://www.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/gelesen.gif
"Der Lieferwagenlenker musste mit unbekannten Verletzungen ins Spital überführt werden."

Kantonspolizei Aargau
in einer Medienmitteilung
vom 16. Juli 2021
https://www.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/gelesen.gif

Was ausgedeutscht bedeutet: Man nahm mal an, dass er Verletzungen haben könnte.

RückSpiegel


Telebasel und die BZ Basel nahmen die OnlineReports-News über den Grund des Tramunglücks vom Oktober 2019 auf.

Die OnlineReports-Erstmeldung über die zweite Beschwerde von ex ASE-Präsident Simon Müller vor Bundesgericht wurde von der BZ Basel aufgenommen.

Die Medienwoche nahm den OnlineReports-Leitartikel über die Förderung von Onlinemedien ohne Subventionen in ihr Monitoring auf.

Telebasel, 20 Minuten und Primenews nahmen die OnlineReports-Exklusivmeldung über den Ausnahmezustand im überfüllten Gartenbad St. Jakob auf.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-News über die Berufungen im Fall der Grellinger Kassengriff-Kassiererin auf.

Prime News nahm im Interview mit dem neuen Telebasel-Chefredaktor Philippe Chappuis Bezug auf einen Kommentar von OnlineReports.

Die OnlineReports-News über das Urteil des Aargauer Obergerichts gegen den früheren ASE-Präsidenten wurde von der Aargauer Zeitung aufgenommen.

20 Minuten nahm in der Nachricht über einen Hacker-Angriff auf die Basler Gewerbeschule auf OnlineReports Bezug.

In ihrem Report über die Basler LDP nimmt die WochenZeitung (WoZ) Bezug auf ein OnlineReports-Interview mit LDP-Grossrat Michael Hug.

20 Minuten nahm die OnlineReports-Recherche über den Psychoterror in einem Arlesheimer Wohnblock auf.

Die BZ greift in ihrem Artikel "Bikini-Gate im Schrebergarten" einen Artikel von OnlineReports auf.

Den OnlineReports-Bericht über Masken-Sicherheit an Spital-Porten nahm die Konsumenten-Sendung "Espresso" von Radio SRF zum Anlass, das Thema vertieft zu untersuchen.

Blick, Telebasel, 20 Minuten und die BZ nahmen die OnlineReports-News über die Strafanzeigen gegen den ausländerfeindlichen Basler Grossrat E. W. auf.

Die BZ, die zu Recht die Intransparenz der Baselbieter Steuer(ab)rechnungen kritisierte, nahm in ihren Nachzug auf einen bestätigenden OnlineReports-Kommentar Bezug.

Prime News ging in der Kritik an "Weltwoche"-Kolumnist Christoph Mörgeli auf einen satirischen OnlineReports-Text über Lukas Engelberger ein.

Der Tages-Anzeiger bezog sich in einem Artikel über Impf-Privilegien auch auf einen OnlineReports-Artikel über UKBB-CEO Marco Fischer.

Die Basler Zeitung nahm in ihrem Abschiedstext über den Basler Regierungsrat Hans-Peter Wessels in Text und Bild auf OnlineReports Bezug.

Die OnlineReports-Todesnachricht über alt-Landrat Peter H. Müller wurde von der BZ aufgenommen.

Die BZ nahm die OnlineReports-News über die Schliessung des Zeitungsladens "Press&Books" auf der Basler SBB-Passerelle auf.

Telebasel, das Regionaljournal und die Basler Zeitung nahmen in ihren Nachrufen auf Corina Christen auf OnlineReports Bezug.

Der OnlineReports-Primeur über den Rücktritt das Basler Grünen-Präsidenten Harald Friedl nahmen die BZ, Prime News, das Regionaljournal, die Basler Zeitung und Telebasel auf.

Die Medienwoche berichtete bezüglich einer "Weltwoche"-Falschmeldung über den Basler Regierungsrat Lukas Engelberger darüber, dass Mörgeli die humoristische Gedankenspielerei auf Onlinereports.ch für bare Münze nahm.

In ihrer Presseschau über die Basler Regierungsratswahlen zitierete die BZ ausführlich aus OnlineReports.

Die Basler Zeitung nahm die OnlineReports-News über einen geplatzten Baselbieter Strafprozess auf.

Die Wochenzeitung ging in ihrem Bericht über den Abbau in grossen Schweizer Zeitungsredaktion auch auf "kleinere Player" wie OnlineReports ein.

Die BZ zieht den OnlineReports-Report über den Verzicht auf das Muttenzer Multiplex-Kino der "Kitag AG" nach.

Die OnlineReports-News über die Schliessung eines Tanzlokals in der Basler Innenstadt nahm die BZ auf.

In ihrer Besprechung von Roland Starks Kolumne-Buch "Stark!" nimmt die Volksstimme auf OnlineReports Bezug.

Die BZ kritisierte den designierten Basler SP-Regierungsrat Beat Jans für seinen Twitter-Tweet: "Wieso muss man in unserer Region eigentlich 'Onlinereports' lesen, wenn man sich umfassend informieren, statt belehren lassen will?"

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz


Der 30-jährige Rechtsverteidiger Michael Lang wechselt per sofort von Borussia Mönchengladbach zurück zum FC Basel.

Barbara Rentsch wird neue Geschäftsleiterin der staatlichen Liegenschafts-Verwaltung Immobilien Basel-Stadt (IBS) und Nachfolgerin von Rolf Borner, der das Finanzdepartement per Ende Juli verlassen wird.

Christoph Gloor wird per 1. Juli neuer Präsident der Stiftung des Kunstmuseums Basel als Nachfolger von Markus Altwegg.

Sämtliche Nacht-S-Bahnen, Nachttrams und Nachtbusse des TNW-Nachtnetzes verkehren ab dem ersten Wochenende im Juli wieder gemäss Fahrplan.

Hptm Pascal Geiger wird per 1. Juli 2021 die Leitung der Sicherheitspolizei Ost von Hptm Armin Reichenstein übernehmen, der intern in die Verkehrspolizei wechselt.

Das Basler Gesundheitsdepartement hebt die befristete Verfügung "Allgemeine Maskentragpflicht und Konsumationsverbot von Speisen und Getränken auf Allmend in der Steinenvorstadt" per Samstag, 26. Juni, auf.

Corinne Hügli wird per 1. Oktober neue Leiterin des Statistischen Amts Baselland und Nachfolgerin von Johann Christoffel, der Ende September in den Ruhestand tritt.

Als Nachfolger von Felix Keller übernimmt am 1. Juli Simon Oberbeck das Präsidium der Baselbieter CVP/GLP-Fraktion.

Der diplomierte Ingenieur Florian Kaufmann wird per 1. September im Baselbieter Amt für Raumplanung die Leitung der Abteilung Öffentlicher Verkehr übernehmen (Nachfolge von Eva Juhasz).

Laurent Métraux wird per 1. August neuer Leiter der Baselbieter Finanzverwaltung und Nachfolger von Tobias Beljean, der nach drei Jahren eine neue Herausforderung in der Privatwirtschaft angenommen hat.

CEO Roland Heri hat sich entschieden, den FC Basel zu verlassen und sich "umzuorientieren" und sich "neuen Aufgaben zu widmen".

Josiane Tinguely Casserini wird per 1. August neue Baselbieter Kantonsapothekerin und Leiterin der Abteilung Heilmittel im Amt für Gesundheit.

Das Hafenfest Basel 2021, das vom 3. bis 5. September hätte stattfinden sollen, wurde vom Organisationskomitee aus epidemiologischen Gründen abgesagt.

Die Basler Regierung hat die kantonalen Einschränkungen für "Einrichtungen im Sportbereich" aufgehoben, so dass der Sportunterricht und die Nutzung der Garderoben auf Sekundarstufe I und II ab 3. Mai wieder möglich sind.

Marc-André Giger und Guy Lachappelle werden neue Mitglieder des Verwaltungsrats des Universitäts-Kinderspitals beider Basel (UKBB).

Das Landratspräsidentinnen-Fest zu Ehren der Grünliberalen Regula Steinemann muss aus Pandemie-Gründen vom 24. Juni auf den 26. August verschoben werden.

Rolf Borner, Geschäftsleiter Immobilien Basel-Stadt, verlässt das Finanzdepartement nach 16 Jahren per 1. August und wird Direktor "Infrastruktur und Betrieb" und Mitglied der Universitätsleitung der Universität Basel.

Ab 19. April sind die Sportanlagen im Kanton Basel-Stadt gemäss den Vorgaben des Bundes und unter Einhaltung der Schutzmassnahmen wieder zugänglich.

Salome Bessenich wird Nachfolgerin des zurücktretenden Basler SP-Grossrats Sebastian Kölliker, der Co-Generalsekretär des Basler Präsidialdepartements wird.

Der 615. Liestaler Banntag vom 10. Mai ist durch einen Beschluss der vier Rottenchefs aus pandemischen Gründen abgesagt worden.

Innerhalb von zwei Wochen sind über 3’000 Unterschriften gegen die vom Grossen Rat beschlossene Abschaffung der Parkplätze beim Friedhof Hörnli zusammengekommen.

Daniel Urech, Gemeinderat der Freien Wähler Dornach und Kantonsrat der Grünen Solothurn, tritt für das Gemeindepräsidium Dornach an.

Mit einer Geschwindigkeit von 124 km/h statt der erlaubten 60 km/h erwischte die Polizei am 29. März auf der Oristalstrasse in Liestal einen 33-jährigen italienischen PW-Lenker, der in Richtung Büren raste und es jetzt mit der Justiz zu tun bekommt.

Die neugewählten Basler Regierungsmitglieder Esther Keller (GLP) und Kaspar Sutter (SP) wurden zu neuen Verwaltungsratsmitgliedern des EuroAirport ernannt.

Das Referendum gegen eine flächendeckende Parkraum-Bewirtschaftung in Allschwil ist mit über 800 Unterschriften zustande gekommen; das Quorum beträgt 500 Unterschriften.

Waltraud Parisot wird neue Verwaltungs-Chefin an der Musik-Akademie Basel und damit Nachfolgerin von Marc de Haller, der nach 18 Dienstjahren regulär pensioniert wird.

Lina Arti hat heute als 10'000. Baslerin im Impfzentrum die Corona-Zweitimpfung und von Gesundheitsdirektor Lukas Engelberger einen grossen Blumenstrauss erhalten.

Der Kanton Basel-Stadt hat bis 2. März gesamthaft 25,2 Millionen Franken A-fonds-perdu-Beiträge aus dem Härtefall-Programm an Unternehmen ausbezahlt und 4,9 Millionen Franken Bürgschaften für KMU-Kredite bewilligt.

Dominik Scherrer wird als Nachfolger von Titus Hell neuer Präsident der Jungfreisinnigen Basel-Stadt.

Die Fluxdock AG wird den Kasernen-Hauptbau betreiben, in dem Anfang 2022 das Kultur- und Kreativzentrum seine Tore öffnet.