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"Immer hingehalten": Vereinbarung, Posten-Partner Dieter Spiess, Elisabeth Schneider

Geheimvereinbarung soll SVP-Leaderposition festigen

Richterwahlen: CVP geht mit SVP Päckli ein / Freisinnigen unterschrieben die Vereinbarung nicht


Von Peter Knechtli


Der Baselbieter SVP geht es mit der Besetzung wichtiger Posten entsprechend ihrer Stärke zu wenig schnell voran. Darauf lässt der Entwurf einer Vereinbarung schliessen, den die SVP mit CVP und FDP abschliessen wollte. Doch die Freisinnigen machten nicht mit.


Der Trend ist seit längerer Zeit unübersehbar: Seit die Baselbieter SVP zur wählerstärksten bürgerlichen Kraft im Kanton avanciert ist, versucht sie auch, wichtigte Posten von Staat und Verbänden, die bisher andern Parteien vorbehalten blieben, mit Repräsentanten ihrer Couleur zu besetzen.

SVP lancierte "Vereinbarung"

Das neuste Beispiel ist die am Donnerstag kommender Woche bevorstehende Wahl des Kantonsgerichts-Präsidenten, nachdem der freisinnige Peter Meier seinen Rücktritt infolge Pensionierung Ende Jahr angekündigt hat. Die SVP will ihren bisher nebenamtlichen Kantonsrichter Dieter Eglin auf den Sessel des höchsten Baselbieter Richters hieven (OnlineReports berichtete). Doch die Freisinnigen mit ihrem während Jahrzehnten gepflegen Selbstverständnis der führenden staatstragenden Partei zeigen keinerlei Anzeichen, ihren Status zügig preiszugeben.

Der SVP geht der Paradigmawechsel an hohen Posten aber deutlich zu zähflüsig voran, wie auch Kantonalpräsident Dieter Spiess gegenüber OnlineReports bestätigte. Dies zeigt der Entwurf einer "Vereinbarung betreffend der durch den Landrat zu wählenden Richterinnen und Richter an den kantonalen Gerichten", die auf Initiative der SVP zustande kam und auch inhaltlich ihrem Duktus entspricht. Dieses Papier, das OnlineReprts vorliegt, hätte einen geschlossenen Schulterschluss der BüZa-Parteien SVP, FDP und CVP besiegeln sollen, um die für CVP und SVP günstigere Verteilung der Richterposten und insbesondere die Wahl des SVP-Kandidaten zum neuen Kantonsgerichts-Präsidenten abzusichern.

"Stillschweigen gegenüber der Öffentlichkeit"

Ziel dieser Vereinbarung hätte sein sollen, "am Kantonsgericht eine bürgerliche Mehrheit nach Massgabe des aktuellen Proporzes sicherzustellen". Das Papier, das die SVP implizit als "stärkste bürgerliche Kraft" nennt, sollte nicht nur für die zweistufige Umsetzung des Gerichtsorganisations-Dekrets gelten, sondern sinngemäss "auch für künftige Wahlgeschäfte des Landrates". Es folgt eine ausführliche Tabelle über die geplante Verteilung der Richterposten per Anfang 2009 und 2010. Vorgesehen war, dass die Parteien ihre Kandidaten "jeweils selbst" bestimmen, aber sicherstellen, dass die Kandidaturen "die Anforderungen des jeweiligen Amtes bezüglich persönlicher Integrität, fachlicher Qualifikation, beruflicher Erfahren und politischer Sensibilität erfüllen".

Pikant: Die parteipolitische Unabhängigkeit - eines der FDP-Argumente gegen Eglin - ist nicht ausdrücklich erwähnt. Schliesslich sollten sich die drei Parteien zu "Stillschweigen" über das Zustandekommen den Inhalt und den Abschluss dieser Vereinbarung gegenüber Drittpersonen, Medien oder der Öffentlichkeit" verpflichten.

CVP hatte schon unterschrieben

Diese hochvertrauliche, wenn nicht geheime Vereinbarung zirkulierte Anfang Juni im Landrat. Unterschrieben werden sollte sie von den Präsidenten der drei bürgerlichen Parteien - Nuance: Für die CVP war Vizepräsidenten Remo Franz und nicht Parteipräsidentin Kathrin Amacker zur Unterzeichnung vorgesehen - sowie die drei Vorsitzenden der Landratsfraktionen. Die Papier-Absprache trug bereits die Unterschriften von CVP-Fraktionspräsidentin Elisabeth Schneider sowie SVP-Fraktionspräsident Thomas de Courten und SVP-Kantonalpräsident Dieter Spiess. Nicht zur Signatur bereit waren hingegen FDP-Präsident Michael Herrmann und seine Fraktions-Chefin Christine Mangold.

Ob die beiden FDP-Exponenten nur unter Druck oder aus Überzeugung die Unterschrift verweigerten, lässt eine Aussage von SVP-Präsident Spiess offen: Gegenüber OnlineReports sagte er, die Vereinbarung sei "eine Idee aller drei Partei- und Fraktionspräsidenten" gewesen.

Diese Interpretation ist in ihrer allgemeinen Aussage zutreffend: CVP-Frau Schneider bestätigte gegenüber OnlineReports die Spiess-Aussage. Die Vereinbarung habe auch die "Sicherung eines allfälligen späteren Anspruchs  der Freisinnigen" zum Ziel. Doch zunächst müsse die FDP nun eben einmal Federn lassen, "und damit hat sie Mühe". FDP-Präsident Herrmann bestätigte, dass die grundsätzliche Bereitschaft zu einer Abmachung bestanden habe. Es sei aber nie von einem solch verpflichtenden Detaillierungsgrad - wie beispielsweise dem "Blankocheck", dass die Parteien die Kandidaturen selbst bestimmen - ausgegangen: "Als es um die konkreten Namen ging, war die Vereinbarung für uns nicht mehr relevant."

FDP verweigert Gefolgschaft

Nachdem die FDP-Faktion aber vorgestern Donnerstagabend an einer stürmischen Sitzung nach einem Votum des amtierenden Kantonsgerichts-Präsidenten Peter Meier deutliche Zeichen gegen die Wahl Eglins als Meiers Nachfolger gesetzt und damit faktisch die Unterstützung des Sozialdemokraten Andreas Brunner offenbart hatten, sei die Verteilschlüssel-Vereinbarung, so Spiess, "obsolet" oder zumindest "bis jetzt" nicht zustande gekommen.

Auffällig ist an dieser Absprache ist, dass ausgerechnet die CVP, die auf nationaler Ebene massgeblich zum Sturz Christoph Blochers beigetragen hat, auf Baselbieter Ebene offenbar geschlossen ein Richter-Päckli mit der SVP einzugehen bereit ist und die Wahl Eglins unterstützt. Der Grund ist naheliegend: Die SVP gibt der CVP geschlossenen Support bei der Wahl ihrer Kandidatin Franzika Preiswerk als neue Präsidentin der Abteilung Verfassungs- und Verwaltungsrecht des Kantonsgerichts. Kommt dazu: Will die CVP in drei Jahren ihren einzigen Regierungssitz verteidigen, ist sie auf den Sukkurs der SVP, aber auch der FDP angewiesen.

Kommenden Donnerstag entscheidet sich im Landrat, welche Koalition obsiegt. Inzwischen werden, wie zu vernehmen ist, Landrätinnen und Landräte einzeln abgerieben und auf die gewünschte Person eingeschworen. SVP-Kapitän Spiess signalisiert Ungeduld: "Wir werden von den Freisinnigen immer hingehalten, wir werden von ihr nie unterstützt."

14. Juni 2008

Weiterführende Links:


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"Kompatibel mit christlichen Grundwerten?"

Unabhängig von parteipolitischen Ueberlegungen stellt sich die Frage, inwieweit die CVP-Spitze Baselland die Politik der SVP als ohne Weiteres kompatibel mit den christlichen Grundwerten ihrer Partei betrachtet.

Hauptsache: "bürgerlich", was immer man darunter verstehen mag. Man streiche einige offenbar besonders anrüchige Stellen aus dem Elaborat und schon ist der Kandidat gleichsam "einer von uns", unabhängig davon, ob es nicht auch andere geben könnte, deren Rechtssprechung vielleicht ebenso "christlich" ist.


Peter Baechle, Basel




"Peinlich, wie hier von 'Skandal' gesprochen wird"

Es wirkt schon etwas peinlich, dass sich bisher ausschliesslich Baselstädter zu diesem Vorgang äussern. Man stelle sich das städtische Lamento vor, wenn es die umgekehrte Richtung nähme. Ich werde mich hüten, einen Vorgang zu kommentieren, der Wahlen im Landrat betrifft. Dies bleibt unseren Freunden im Nachbarkanton vorbehalten.

 

Die wahre Peinlichkeit liegt aber darin, dass gerade die Herren Friedlin und Ueberwasser, welche jetzt von "Skandal", "Macht-Schacher" und fehlender Verantwortung gegenüber dem Staatsganzen schwadronieren, Parteien angehören, die seit Jahrzehnten nichts anderes machen: LDP und EVP sind Mitglieder eines Wahlkartells, wenn es darum geht, die Ersatzrichterposten im Kanton Basel-Stadt zu besetzen (die einzigen Richterwahlen in Basel-Stadt, die vom Grossen Rat vorgenommen werden). Bis zur Verpflichtung, die Sitze in Grossratskommissionen nach Fraktionsstärke zu besetzen, wurde das gleiche Spiel auch dort gespielt.

 

Wie Heiner Ueberwasser dann einen Konnex zu den Regierungsratswahlen herstellt, ist in seiner Chuzpe schon fast bewundernswert. Glücklicherweise wird der Regierungsrat aber vom Volk gewählt, nicht vom Parlament.


Philippe Macherel, Basel




"Kein Pöstlischacher in Basel-Stadt!"

Gibst Du mir die Wurst, lösch ich Dir den Durst! Und damit niemand vom üblen Spiel, das die SVP-Exponenten mit den Landräten im Kampf um Richterstellen spielt, etwas merken soll, wird eine Geheimvereinbarung gemacht. Daran werden sich die Stimmenden hoffentlich bei den nächsten Wahlen erinnern.

 

Was sich im Landkanton abspielt, muss auch den Stadtbaslern bei den Gross- und Regierungsratswahlen zu denken geben. Pöstlischacher lasst sich nur verhindern, wenn auch Blockbildungen verhindert werden.


Bruno Honold, Basel




"Vereinbarung ist verfassungswidrig"

Nicht inkonsistent mit ihrem tatsächlichen Verhalten ist, dass die unserer laizistischen Rechtsordnung, der

unabhängigen Dritten Gewalt sehr skeptisch begegnenden CVP und SVP in solcher Art vorgehen, dass sie - unter Anderem - den Verfassungs-, also den Kantonsgerichts-Präsidenten mit einer verfasssungswidrigen Vereinbarung installieren wollen!

 

§ 62 der Baselbieter Kantonsverfassung: Unabhängigkeit 1 Die Mitglieder des Landrates beraten und stimmen ohne Instruktionen. 2 Sie

müssen ihre Verpflichtungen gegenüber Interessenorganisationen offenlegen.

 

Ein Skandal!


Patric C. Friedlin, Basel




"Verhindert Baselbieter Zustände im Stadtkanton"

Geheimvereinbarungen, Macht-Schacher, Fraktionszwang, BüZa oder schlicht immerwährender "Mais" statt dem Staatsganzen und gegenüber kommenden Generationen verantwortliche Gewissens- und Qualitätsentscheidungen in den politischen und gerichtlichen Gremien? Die Wählerinnen und Wähler im Kanton Basel-Stadt haben es in der Hand, Baselbieter Zustände im Stadtkanton zu verhindern. Entscheidend: Gelingt es den Volk, im Regierungsrat und im Grossen Rat einen 4er-Mehrheits-Machtblock auf der linksgrünen oder der bürgerlichen Seite zu verhindern und eine starke Mitte zu wählen?


Heinrich Ueberwasser, Regierungsratskandidat EVP, Riehen



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Frisch pubertiert

Sommer: Wem gehört die Stadt?
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"Ein ukrainischer Soldat mit einer Antipanzerabwehrrakete."

BZ Basel
Bildlegende
vom 8. Juni 2022
https://www.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/gelesen.gif

(Kurz vor dem Suizid.) Das sind jene Geräte, deren Sprengsätze hinten rausgehen.

RückSpiegel


Die BZ Basel nahm in ihrem Bericht über den Protest gegen entwässerte Basler Brunnen auf OnlineReports Bezug.

Die OnlineReports-News über stehengelassene BVB-Buspassagiere wurde von der BZ Basel aufgenommen.

Die BZ Basel und die Basler Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die Aufnahme von Frauen in die drei Kleinbasler Ehrengesellschaften auf.

Die BZ Basel zog die OnlineReports-News über Login-Probleme bei der Basler Kantonalbank (BKB) nach. Ebenso das Regionaljournal, das aber keine Quelle nannte.

Die BZ Basel und das SRF-Regionaljournal nahmen die OnlineReports-Meldung vom Tod des ehemaligen Baselbieter LdU-Nationalrats Claudius Alder auf.

In ihrem Bericht über den Störungs-Aufruf von "Basel nazifrei" zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Der Tages-Anzeiger bezog sich in seinem Artikel über das "Russengrab" auf dem Friedhof "Hörnli" auf die vorausgegangene OnlineReports-Recherche.

In ihrem Bericht über die Forderung nach einer Neudiskussion über ein Windkrafwerk im Muttenzer Hardacker nimmt die Basler Zeitung auf OnlineReports Bezug.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-News über den Abgang von BLT-Direktor Andreas Büttiker kommendes Jahr auf.

In ihren Bericht über den Streit um öffentliche Wege durch Basler Schrebergärten zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Der SF-Bericht von Schweiz aktuell zitiert OnlineReports mit der Erstmeldung über die defekten Gummieinlagen in Basler Tramschienen.

Die BZ Basel zog die OnlineReports-News über den Wegzug der Bank Vontobel aus der Basler Rittergasse nach.

Die BZ Basel, die Basler Zeitung, das Regionaljournal und 20 Minuten nahmen die OnlineReports-News über beschädigte Gummiprofile auf der Tram-Teststrecke im Gundeldingerquartier auf.

Das Regionaljournal bezog sich in seinem Bericht über die gescheiterte Ausschreibung zum Betrieb des Gärtnerhauses auf OnlineReports.

Die Basler Zeitung thematisiert den Flächenmiete-Vorschlag von OnlineReports zu einer kantonalen Medienförderung.

Im Bericht über den Ausstieg der BKB aus dem FCB-Sponsoring bezieht sich 20 Minuten auf OnlineReports.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-Erstmeldung über die Planung von fünf Kraftwerken an Birs und Ergolz auf.

In ihrem Artikel über die hohe "Swisslos"-Vergabung an "Primeo Energie" bezieht sich die BZ Basel auf OnlineReports.

Die OnlineReports-Forderung nach kantonaler Medienhilfe nahmen Bajour, das Regionaljournal und die BZ Basel auf.

Die Basler Zeitung beruft sich in ihrem Bericht über den Zubringer Bachgraben auf eine Erstmeldung in OnlineReports.

Die BZ Basel bezieht sich in ihrem Bericht über Gemeindewahlen in Riehen auf OnlineReports.

Im Einspieler zum "Sonntagstalk" nahm Telebasel Bezug auf eine OnlineReports-Kolumne von Andrea Strahm.

Die OnlineReports-News über die Beschwerde gegen "Tempo 30" auf Teilen der Kantonsstrassen wird von der BZ Basel aufgenommen.

Die Badische Zeitung bezieht sich in ihrem Bericht über den Kauf das Kleinbasler Clara-Areals durch den Staat auf OnlineReports.

Im Interview mit dem Medienökonomen Matthias Künzler stellt Bajour die Frage, ob es fair sei, dass OnlineReports, da kostenlos zugänglich, von der Medienförderung nicht profitieren könnte.

Prime News nimmt im Kommentar gegen das "Medienförderungsgesetz" auf die Position von OnlineReports Bezug.

Die BZ Basel und Happy Radio bezogen sich in ihrer Meldung über die Kündgung der Gelterkinder Schulleitung auf eine OnlineReports-News.

Die Badische Zeitung bezog sich in ihrem Bericht über die Absage des internationalen Reitsport-Turniers "CHI Classics" in der St. Jakobshalle auf OnlineReports.

In ihrer Meldung über den Widerstand gegen ein Kirchenglocken-Läutverbot geht die BZ Basel auf OnlineReports ein.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-Meldung über die Traiferhöhung auf den Basler Fähren auf.

Bajour interviewt OnlineReports-Gründer Peter Knechtli zu seiner Ablehnung des vor der Volksabstimmung stehenden "Medienförderungsgesetzes". Die Medienwoche nimmt das Interview auf.

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz


Die Volksinitiative "Sichere Velorouten in Basel-Stadt" ist am 24. Juni mit 3'176 beglaubigten Unterschriften bei der Basler Staatskanzlei eingereicht worden.

Claraspital-Direktor Peter Eichenberger wird per Jahresende Nachfolger von Fritz Jenny als Präsident des Verwaltungsrats der "Rehab Basel".

Nach 12 Jahren als Delegierte des Vorstands trat Ruth Ludwig-Hagemann an der GGG-Mitgliederversammlung vom 16. Juni zurück; als Nachfolger wurde David Andreetti gewählt.

Markus Leuenberger wird ab  August 2023 neuer Rektor des Gymnasiums Laufental-Thierstein und damit Nachfolger von Isidor Huber, der in Pension gehen wird.

Andreas Eggimann, Chief Digital & Information Officer (CDIO) und Mitglied des Executive Board der MCH Group verlässt das Unternehmen im Verlaufe des Sommers.

Der Liestal Gymnasiums-Rektor Thomas Rätz wird im Sommer 2023 in Pension gehen, worauf die bisherigen Konrektoren Urban Kessler und Andreas Langlotz seine Nachfolge als Co-Rektoren antreten werden.

Die Basler Regierung hat die Wohnschutzkommission gewählt: Rico Michael Maritz (vorsitzender Präsident), Béatrice Elisabeth Müller Schnürle, Piotr Franciszek Brzoza (Präsidium); Vera Gruber, Felix Spiegel, und Markus Anderegg (Vermietende); Beat Leuthardt (Mieterschaft); Martin Schlatter (Schreiber).

Die Kommission für Wirtschaft und Abgaben (WAK) des Basler Grossen Rates unterstützt die Beteiligung des Kantons Basel-Stadt an einer Kapitalerhöhung der MCH Group AG, wie es die Regierung vorschlägt.

Die künftige Direktorin des Basler Waisenhauses ist Anita Conrad, die auf den Ende November 2023 persionierten Uli Hammler folgt.

In der Gemeinderats-Ersatzwahl in Füllinsdorf wurde Christoph Keigel als Kandidat der Ortspartei "Pro Füllinsdorf" und Nachfolger des verstorbenen Beat Keller gewählt.

Die Initiative zum Bau einer neuen Stadthalle für Liestal ist bei einer Stimmbeteiligung von 44 Prozent mit einer Mehrheit von fast 69 Prozent Nein-Stimmen abgelehnt worden.

Einen Unterstützungsbeitrag in Höhe von 25'000 Franken aus dem Swisslos-Fonds hat die Basler Regierung dem türkisch-islamischen Sozial- und Kulturverein an die Infrastruktur von Küche und Aufenthaltsraum am Leimgrubenweg bewilligt.

Lukas Fischler wird neuer Chefarzt Anästhesie, Chief Medical Officer und Mitglied der Geschäftsleitung der Merian Iselin Klinik.

Der bei der Basler Zeitung in Ungnade gefallene Lokalredaktor Daniel Wahl ist in Markus Somms Nebelspalter untergekommen.

Die Gemeinde Reinach budgetierte war ein Defizit von 9,2 Millionen Franken, herausgekommen ist ein Verlust von 440'000 Franken.

Samuel Meyer, Leiter des Geschäftsbereichs Vertrieb der Bank Cler, wird per 1. Mai neuer CEO und Nachfolger von Mariateresa Vacalli.

Bei einem budgetierten Defizit von 5,7 Millionen Franken schliesst die Liestaler Rechnung 2021 nun ausgeglichen ab "dank höherer Steuereinnahmen und tieferen Sozialhilfekosten als erwartet".


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Die Findungskommission für die Direktion des Historischen Museums Basel ab 1. Mai 2024 ist konstituiert und nimmt ihre Arbeit auf, während der Vertrag mit dem interimistischen Direktor Marc Zehntner bis Ende April 2024 verlängert wurde.

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