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"Wo zieht man die Grenze?": Führerlose Combino-Kabine

Personal-Alarm bei den BVB: Engpässe führten zu Kurs-Ausfällen

Die Chauffeure der Basler Verkehrsbetriebe arbeiten am Limit: In Spitzenzeiten sind über elf Prozent des Fahrpersonals krank geschrieben


Von Fabian Schwarzenbach


"Drämmli, Drämmli, uf di wart y nämmli." Der bekannte, vom "Anggebliemli" 1973 an der Basler Fasnacht gesungene Schnitzelbangg ist wieder aktuell: Bei den Basler Verkehrsbetrieben (BVB) ist in Spitzenzeiten jeder zehnte Tramführer oder Bus-Chauffeur krankgeschrieben. Es kommt zu Kursausfällen.


"Im 2014 ist es neun Mal zu Kursausfällen von jeweils wenigen Stunden wegen kurzfristigen Personalengpässen gekommen", erklärt Stephan Appenzeller, Kommunikations-Chef der Basler Verkehrs-Betriebe (BVB). Kurz: Das "Drämmli" fuhr nicht, weil schlicht kein Personal mehr zur Verfügung stand. Bei der BVB waren an Spitzentagen 70 von gegen 600 Fahrdienstangestellten krank gemeldet, im Durchschnitt sind es mit 35 bis 40 deutlich weniger. Rund die Hälfte davon sind Langzeitkranke wegen schweren Erkrankungen oder Unfällen, wie Appenzeller bestätigt.

Die BVB setzen bei Krankheitsfällen Mitarbeitende aus dem Netzservice oder der Verwaltung in die Führerstände. "Bei grösseren Engpässen besteht auch die Praxis, Personal von Partnerunternehmen der ÖV-Branche einzusetzen", nennt Appenzeller eine weitere Massnahme. Als Kundenlenker, der Fahrgästen bei Baustellen oder Messen vor Ort weiterhilft, wird aktuell auch ein pensionierter Fahrdienstmitarbeiter eingesetzt, was langjähriger und vom Personal geschätzter Praxis entspreche, wie Appenzeller betont.

Der Kanton wartet ab

Der Kanton Basel-Stadt, der die Leistungen für den öffentlichen Verkehr im Sinne eines Transportauftrags bei den Basler Verkehrsbetrieben bestellt, hält sich zurück. "Wir gehen heute davon aus, dass die BVB keine Schwierigkeiten haben, ihren Leistungsauftrag zu erfüllen", bilanziert Marc Keller, Mediensprecher des Bau- und Verkehrsdepartements, und schiebt nach: "Falls doch, müssten sie nach Rücksprache mit dem Besteller umgehend nach Lösungen suchen." Beschwerden seien bisher keine eingegangen.

Darüber, weshalb die Krankheitsquote und mit ihr die Unzufriedenheit unter den BVB-Mitarbeitenden so hoch ist, gehen die Meinungen auseinander. Aus Sicht des VPOD sei die Belastung durch die Dienstpläne einer der Gründe. Die Mitarbeitenden erführen die konkreten Dienste erst fünf Tage vor dem Einsatz. Dies verunmögliche eine Abstimmung von Arbeitseinsätzen und Privatleben, so VPOD-Regionalsekretär Matthias Scheurer zu OnlineReports.

Diesem Missstand soll abgeholfen werden: Zusammen mit allen Sozialpartnern wollen die BVB ab dem Winterfahrplan Optimierungen einführen. Neben verbesserten Dienstplänen geht es auch um Arbeitszeiten oder Rückzugs-Möglichkeiten in den Pausen.  

Angst vor Psycho-Tauglichkeitstests

"Mit dieser Unzufriedenheit ist die Belegschaft auch anfälliger auf Krankheiten", meint Christoph Steinmann. Der Sekretär des Personalverbandes städtischer Verkehrsbetriebe (PSVB) meint, dass "die Wertschätzung nicht immer so ist, wie es sich die Fahrdienst-Mitarbeitenden wünschten". Es sei "ein Kreisen von Geiern", beschreibt eine Wagenführerin, wie sie sich von den Vorgesetzten beobachtet fühle. "Kaum mache ich einen Fehler, stürzen sie sich auf mich."

Angst macht dem Fahrpersonal, dass Teamleiter und Personalabteilung psychologische Tauglichkeitstests anordnen können. Scheurer bestätigt, dass mit einem solchen Test eine grosse psychische Belastung einhergehe.

Scheinbar willkürlich würden solche Tests angeordnet, empfinden einige Wagenführer, vor allem stört sie, dass Teamleiter diese ohne Rücksprache mit ihren Vorgesetzten durchführen dürfen. "Ja, ein Teamleiter darf eine psychologische Tauglichkeitsprüfung anordnen", sagt Olivia Ebinger. Die Mediensprecherin des Bundesamtes für Verkehr (BAV) fügt ein wichtiges "aber" an: "Der Entscheid muss begründet werden und aus sicherheitsrelevanten Motiven erfolgen." Gerade den Begriff "sicherheitsrelevant" betont Ebinger mehrmals, da dieser Begriff für die Aufsicht des BAV zentral ist.

Aufsichtsbeschwerde gegen die BVB

Das Bundesamt im Departement von Doris Leuthard beschäftigt sich derzeit mit einer Aufsichtsbeschwerde gegen die BVB: "Wir prüfen im Zusammenhang mit dieser Beschwerde alle Fragen, die im Hoheitsgebiet des BAV liegen", erläutert Ebinger. Kurz, alles, was für "Bähnler" speziell ist, jedoch nichts, was das Arbeitsgesetz angeht.

"Im Jahr 2014 haben die BVB keine entsprechenden Abklärungen beim Institut für angewandte Psychologie in Zürich (IAP) in Auftrag gegeben", sagt Appenzeller. Dieser Aussage stehen zwei Aufgebote der BVB zur psychologischen Tauglichkeitsprüfung an einen Wagenführer von April und September dieses Jahres, die OnlineReports vorliegen, entgegen.

Simon Hardegger, Leiter des Zentrums für Diagnostik, Verkehrs- und Sicherheitspsychologie, wollte mit Verweis auf das Amtsgeheimnis des Kantons Zürich, dem das IAP unterstehe, dazu keinen Kommentar abgeben. Er ergänzte einzig, dass ein solcher Test je nach Fragestellung variieren kann, aber rund 7,5 Stunden dauert. "Diese grosse Belastung ist unerträglich", beschreibt Matthias Scheuerer die Gefühlslage der Getesteten.

Ärzte-Empfehlungen werden hinterfragt

Zu weiteren Diskussionen in der BVB-Belegschaft führen die Arztzeugnisse, welche die erkrankten Mitarbeitenden dem Arbeitgeber einreichen müssen. Diese würden von den BVB nicht mehr anerkannt, sind einige Wagenführerinnen und Chauffeure überzeugt. "Selbstverständlich respektiert die BVB ärztliche Zeugnisse vollumfänglich und ohne Nachteile für den oder die Betroffenen", widerspricht Appenzeller. "Arztzeugnisse werden akzeptiert", verteidigt sogar Gewerkschafter Scheurer die BVB.

Man habe lediglich Empfehlungen von Ärzten hinterfragt, präzisiert der Gewerkschafter und bringt ein Beispiel: "Ein Wagenführer leidet unter Schlafapnoe. Der Arzt empfiehlt den BVB, den Mitarbeitenden nicht mehr für Frühdienste einzuteilen." Nach einer gewissen Zeit müssen diese ärztlichen Empfehlungen überprüft werden.

Steinmann schätzt die Zahl solcher Sonderregelungen aufgrund ärztlicher Bescheinigung auf zwischen 20 und 50. "Das macht es schwer, interessante Dienste normal arbeitenden Angestellten abzugeben", sagt der PSVB-Sekretär. Mit den "Anderen" meint er das "Stammpersonal", das zu hundert Prozent arbeitet und zurzeit mehr gefordert ist. "Es handelt sich um Härtefälle, aber wo zieht man die Grenze?", fragt Steinmann. Es gelte ja der Grundsatz "gleicher Lohn für gleiche Arbeit".

Mängel werden immer wieder gemeldet

Wie die BVB mit den Befunden von Arztzeugnissen umgehen, wird auch die Ombudsstelle beschäftigen. Ombudsfrau Beatrice Inglin bestätigte in einem Mail an einen Wagenführer, dass sie sich der Sache Ende November annehmen werde. Die Mitarbeitenden tragen die Personalkonflikte auch durch die weiteren Instanzen. Rebecca Mühlebach, juristische Sekretärin der Personalrekurs-Kommission Basel-Stadt, bestätigt, dass 2012 einer und 2013 vier Fälle verhandelt wurden. Zu 2014 mochte sie sich nicht äussern, da es sich um "laufende Verfahren" handle. Damit bestätigt sie indirekt, dass mindestens ein Fall anhängig ist.

Skeptisch äussern sich Drämmler und Busfahrer auch zu Fällen, in denen es um die Behebung praktischer Mängel geht. Es würden immer wieder dieselben Feststellungen gemeldet, aber es gehe sehr lange, bis etwas getan werde – wenn überhaupt, tönt es.

Erkennt der Lenker eines Busses oder die Lenkerin eines Trams auf der Strecke einen Mangel an einem Signal oder einen Defekt am Fahrzeug, so wird dies in ein Meldebuch eintragen oder der Leitstelle gemeldet. "An beiden Stellen wird diese Meldung elektronisch durch Fachpersonal aufgenommen und je nach Priorisierung bearbeitet", erklärt BVB-Sprecher Appenzeller den Ablauf. Ist die Ursache eruiert, werde der Mangel schnellstmöglich behoben. "Sicherheitsrelevante Mängel haben dabei selbstverständlich Priorität", betont Appenzeller.

FEME: Kein Kommentar

OnlineReports lud im Rahmen der Recherchen auch die neue Gewerkschaft FEME zu einer Stellungnahme ein – ohne Erfolg: "FEME stellt in der Personalkommission sechs von neun Mitgliedern und den Personalvertreter im Verwaltungsrat. Mit unserer Stärke und Wissen können wir entscheidende Inputs liefern und somit aktiv mitarbeiten. Deshalb verzichten wir auf eine mediale Stellungnahme", lässt FEME-Sekretär Marc Weiss ausrichten. Pikant: Seine Antwort mailte er ebenfalls an Mitglieder der erweiterten BVB-Geschäftsleitung.

Dies stösst den Fahrdienst-Mitarbeitenden sauer auf. "Vom brüllenden Löwen zum Schosshündchen", schildert eine Fahrdienst-Mitarbeiterin die Entwicklung der jungen Gewerkschaft. Die FEME habe von der Geschäftsleitung der BVB einen Kühlschrank für einen Pausenraum erhalten. "Da hat sie gleich ein Mail an die Belegschaft gesendet", berichten mehrere Angestellte unabhängig voneinander. "Aber für mehr reicht es anscheinend nicht", so ein Wagenführer und FEME-Mitglied resigniert.

Die BVB würden noch immer unter den Nachwehen der Vorkommnisse rund um den ehemaligen Direktor Jürg Baumgartner leiden, meinen verschiedene Mitarbeitende. Sie hoffen auf die neue Führungscrew und möchten ihr eine Chance geben. Doch den neuen Direktor Erich Lagler erwartet eine schwierige Aufgabe.

30. Oktober 2014

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"Weitere Beschwerden hängig"

Man könnte noch anfügen, dass nicht nur eine Aussichtsbeschwerde beim BAV am Laufen ist, sondern auch eine Beschwerde beim Regierungsrat sowie ein Rekurs bei der Personalrekurs-Kommission Basel. Eingereicht vom Anwalt eines Fahrdienstangestellten, dem im 27. Anstellungsjahr gekündigt wurde, nur weil er kein willenloses Bienchen – wie es die Vorgesetzten gerne hätten – sein will.


Roland Nuessli, Basel



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"Basler Bauern kämpfen gegen den Dauerregen"

BaZ
in einem Titel
im Regionalteil
am 16. Juli 2024
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Zürcher Blattmacher kämpfen für die Kantonsfusion.

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Jacqueline Herrmann und Alexander Bieger lösen Brigitte Jäggi ab, die als Rektorin des Gymnasiums Muttenz in Pension geht.

Bettina Zeugin folgt als Präsidentin von insieme Baselland auf Röbi Ziegler.

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Eine Findungskommission sucht eine Nachfolge für Anna Schmid, Direktorin des Museums der Kulturen Basel, die 2025 in Pension geht.

Grünen-Politikerin Flavia Müller aus Allschwil rückt für Biljana Grasarevic in den Baselbieter Landrat nach.

Doppel-Pensionierung am Euro-Airport: Direktor Matthias Suhr geht Ende März 2025, sein Stellvertreter Marc Steuer Ende Dezember 2025 in den Ruhestand.

Jo Krebs
übergibt nach über 23 Jahren seine Stelle als Leiter Unternehmenskommunikation von Primeo Energie an Nachfolger Fabian Hildbrand.

Die Israelitische Gemeinde Basel wählt mit Steffi Bollag als Nachfolgerin von Emmanuel Ullmann erstmals eine Frau zur Präsidentin.

Sabina Brocal wird am
1. August Förderchefin der Abteilung Kultur im Präsidialdepartement Basel-Stadt.

Die Stadtreinigung des Basler Tiefbauamts wird ab 12. August neu von Markus Müller geleitet, sein Vorgänger Dominik Egli geht in Pension.

Christoph Jorns wird am 1. Juli Finanzchef der Basler Lebensversichererin Pax als Nachfolger von Alex Flückiger.

Mirjam Christ-Crain
 von der Universität Basel erhält den mit 200'000 Franken dotierten Otto-Naegeli-Preis für ihre patientenorientierte klinische Forschung.

Kimrobin Birrer übernimmt das Parteisekretariat der GLP Baselland von Yves Krebs.

Barbara Staehelin hat am
1. Mai das Verwaltungsrats-Präsidium des Kantonsspitals Baselland von Madeleine Stöckli übernommen.

Die Baselbieter Regierung hat Kathrin Choffat und Roger Müller als neue Mitglieder des Bankrats der BLKB für die laufende Amtsperiode bis Mitte 2027 gewählt. 

Der Baselbieter Regierungsrat hat Raphael Giossi zum Nachfolger des langjährigen kantonalen Bieneninspektors Marcel Strub gewählt.