© Foto by Peter Knechtli, OnlineReports.ch
"Ich habe viel falsch gemacht": Vorbild-Politiker Cramer, Mutter Meret*

Conradin Cramer, der supergeplante Selbst-Optimierer

Der Basler Erziehungsdirektor schrieb einen Ratgeber für den Politik-Nachwuchs – und outet sich dabei spektakulär


Von Peter Knechtli


Es lohnt sich, das Buch "In die Politik gehen – Tipps für den Nachwuchs" nicht nur zu besprechen, sondern es von A bis Z zu lesen, die Bildungsfundus belegenden Fussnoten inklusive.

 

Das politische Basel kennt Conradin Cramer als seltenes Exemplar eines liberalen Rechten, der alles mit links macht: Präsident der Jungliberalen, Lokalpolitiker, Grossrat, Regierungsrat. Der einst jüngste Grossrats-Präsident seit hundert Jahren ist konsequent "grundbürgerlich gescheitelt" (Cramer) und perfekt gestylt, sozusagen schon mit der Krawatte zur Welt gekommen. Aus Wahlkampf-Jux liess er sich im August 2016 in der Badehose fotografieren. Seine Idee dürfte das nicht gewesen sein.

Cramer gegen Cramer: Durch und durch sozialisiert in einem Milieu von Bourgeoisie, Zunft und "Zofingia" widersetzte er sich als Grünschnabel der Warnung seiner fürsorglichen Mutter Meret, geborene Vischer, in das "Drecksgeschäft" (wie sie meinte) der Politik einzusteigen.

 

Er stieg dennoch ein und alles lief am Schnürchen. Im Rekrutenschul-Alter schrieb er unter der Führung des Juristen und Politologen Dieter Chenaux-Repond den Entwurf einer neuen Basler Kantonsverfassung. Mittlerweise Dr. iur., Wirtschaftsanwalt und Regierungsrat scheint der 42-Jährige schon seit einer Ewigkeit erwachsen zu sein, dass man sich seiner Jugend kaum erinnert. Schon mehr als die Hälfte seines Lebens hat er im Politik-Betrieb verbracht.

Jetzt hält er sich, vier Jahre nach Eintritt in die Kantonsregierung, für so erfahren, dass er den Zeitpunkt gekommen sah, sein gesammeltes strategisches Arsenal als Vermächtnis in Buchform dem deutschsprachigen Politik-Nachwuchs zu hinterlassen.

"Parteiwechsler haben den Ruf von Windfahnen,
ja von Fahnenflüchtigen."

Ans Schreiben seines 172-seitigen Werks machte sich Cramer vor drei Jahren, also gerade ein Jahr als Basler Erziehungsdirektor im Amt. "Fast jeden Wochentag" habe er "von sieben bis acht Uhr morgens eine Stunde recherchiert, nachgedacht und geschrieben", sagte er zu OnlineReports. Auch an seinem Regierungspult tippte er gelegentlich Absätze: "Ich ging einfach eine Stunde früher ins Büro. Und wenn viel Arbeit war, bin ich auch eine Stunde länger geblieben."

 

Aus dem Klappentext geht hervor, er habe "das Buch geschrieben, das er vor 20 Jahren selbst gerne gelesen hätte". Wie sein Beispiel allerdings zeigt, machte er auch ohne Ratgeber geschmeidig politische Karriere, ohne bisher zu grösserem öffentlichem Aufschrei Anlass gegeben zu haben.

 

Auf die Frage, ob er sich dabei selbst an seine eigenen Ratschläge gehalten, entgegnet er: "Nein, im Gegenteil – ich habe viel falsch gemacht: zu wenig zugehört, zu wenig nachgefragt oder Kritik ausgeblendet."

 

Der Ratgeber ist flüssig und in kurzen, pointierten Sätzen süffig geschrieben: an ein junges Emoji-getrimmtes Zielpublikum, das er mit "du" anspricht und zum Einstieg in die aktive Mandats-Politik animiert. Er spricht vom "inneren Feuer", warnt aber auch von der ätzenden "Ochsentour" und auf die Wahl der "richtigen Partei", die am ehesten den Weg an die Schalthebel der Macht ebnet.

Aber Vorsicht! Eine Ehe könne geschieden werden, aber "einer Partei beitreten ist endgültig", mahnt er. Denn "Parteiwechsler" hätten den Ruf von "Windfahnen", ja von "Fahnenflüchtigen". Einer der bekanntesten Basler Parteiwechsler ist Cramers enger Freund und früherer Parteibruder Baschi Dürr. Er trat 2005 aus Karriere-Ambitionen von der LDP zum Freisinn über, in dessen Kreis er es tatsächlich zum Regierungsrat brachte. Doch seine Rechnung ging nicht auf: Letzten November wurde er abgewählt.

 

Doch dieses bittere Schicksal blendet Cramer wohl aus freundschaftlicher Loyalität aus. Vielmehr löst er sich aus dem Dilemma, indem er Dürrs Namen erst in einer Fussnote unter dem Parteiwechsler-Stichwort "erfolgreiche Ausnahmen" erwähnt, aber seine Nichtwiederwahl verschweigt, obschon der Redaktionsschluss eine Aktualisierung ermöglicht hätte.

 

Davon abgesehen lässt Cramer in seinem Erstling jegliche Namen aus der Basler Lokalpolitik in wohlweislicher Vorsicht aussen vor. Dagegen nennt er die Namen von Parteien, die sich für Neueinsteiger als attraktiv erweisen können – jene mit Wähleranteilen von mehr als sechs Prozent in mindestens drei zurückliegenden Wahlen. Nicht zur Freude etwa von EVP und GLP.

"Cramer muss einen enormen Aufwand
zur Selbstoptimierung betrieben haben."

Und dann legt Ratgeber Cramer ein ganzes Füllhorn an Tipps, Kriterien und Voraussetzungen offen, die seiner Meinung nach Wahlerfolg und Karriere sichern – von der "Kommunikation als in der Politik einzig gültigen Währung" über die Fähigkeit des glaubwürdigen Zuhörens ("einfach mal Klappe halten") bis zum akkuraten, auf authentische Wirkung ausgelegten Redeauftritt.

 

Vorausgesetzt, der Autor hat sich selbst an die zahlreichen empfohlenen Techniken und Hilfsmittel gehalten, dann muss er doch einen enormen Übungsaufwand zur Selbstoptimierung betrieben haben. Ein zielgerichtet der institutionellen Politik-Karriere dienender Aufwand, der durchaus dem bürgerlichen Bildungsideal entspricht, in das er hineingeboren wurde.

 

Dass gesellschaftliche Betätigung auch in Bürgerinitiativen und Nichtregierungs-Organisationen oder Bewegungen wie der Klimajugend durchaus befriedigende Alternativen zum traditionell hierarchischen Politikbetrieb sein können, ist nicht Cramers Thema: Wer – wie er – persönlich Verantwortung übernehmen und Politik reformieren wolle, dem bleibe "nur der Weg durch die Institutionen".

 

Dieses Vademekum bietet Neueinsteigern, die sich nicht blindlings in ein Amts-Abenteuer stürzen wollen, fraglos einen sehr grosszügig ausgestatteten Werkzeugkasten mit Tipps, Tricks und Kniffen. So wie es Inspiration und Motivation vermittelt, warnt es aber auch vor dem leichten Weg aufwärts: Er ist ein Kampf, der bis ins Detail geht. Es drohen Fallstricke und Meinungshochstapler. Die Gesichtsmemory-App schützt vor der Peinlichkeit entgangener Namen bei erhofften und unverhofften Begegnungen.

 

Wie an Politikern auch "jede Äusserlichkeit interpretiert wird", erfuhr der Autor anhand seines "fetten goldenen Siegelrings mit einem dunkelrot leuchtenden Karneol", den er als Jungpolitiker viele Jahre lang täglich und mit edlem Motiv trug: Es war als hautnahes Schmuckstück der Ring seines ihm unbekannten Vaters, eines Diplomaten, der kurz nach der Geburt Conradins starb. Teile seines Umfelds empfanden es aber als Statusobjekt und steckten Cramer in eine Schublade, "in der ich mich nicht wohlfühlen würde", wie er schreibt. Den Ring trägt der reife Frühvierziger heute oportun "nur noch zu festlichen Gelegenheiten".

 

Cramer ist legitimiert, Ratschläge zu veröffentlichen: Er gilt in seiner Generation als Karrierepolitiker und Musterpolitiker schlechthin. Dank Intelligenz, harter Arbeit und Zielbewusstsein scheint der in seine Partei sorgsam behütete Liberale auf kantonaler Ebene alles erreichen zu können, was er für erreichenswürdig hält.

"Es geht dann nicht mehr um die Einstiegshilfe
für zweifelnde Newcomer."

Das Spektakuläre an diesem Einblick in sein Strategielabor ist aber etwas Prinzipielles. Es ist im Grunde gar kein Ratgeber oder besser: es ist vor allem eine schonungslose, mit viel Selbstironie und Witz vorgetragene Selbstreflexion des Phänomens Conradin Cramer.

 

Mit zunehmendem Verlauf beginnt die Person Cramer die Ansprache an Aspiranten zu übersteuern. Es geht dann nicht mehr um die Einstiegshilfe für zweifelnde Newcomer. Ins Zentrum rückt seine eigene professionelle Arbeitsweise als Erziehungsdirektor – und er als Person und Akteur. Er wird deshalb mit dem Vorwurf rechnen müssen, er nütze die Zuwendung zum potentiellen Nachwuchs zur Selbstbespiegelung aus.

Das Beeindruckende an dieser Passage ist aber die offene und selbstkritische Bilanz darüber, was die kantonale Politik mit ihm gemacht hat. Noch nie hat in Basel ein Cheferzieher so intim aus der Schule geplaudert wie Cramer.

Es ist die Geschichte darüber, wie er seinen "ethischen Kompass" sozusagen selbsttherapeutisch zum Besseren justiert hat und wie er seine politische Vergangenheit ungeschminkt reflektiert. So gesteht er, wie er im Umgang mit Konkurrenten an "üblen Spielen" beteiligt war oder sich an "treffend bösen Übernamen" ergötzte, bis er durch ein "Erweckungserlebnis" dazu kam, "nichts Unwahres herumzuerzählen und auch dazwischen zu gehen, wenn jemand andere grundlos schlechtredet".

 

Cramer schildert seine Mutation vom "radikal individualistischen" Libertären hin zu seiner heute "klaren Vorstellung, was Politik ist": das Austarieren von Werten über den Kompromiss als "das politische Ideal". Er spricht auch von seiner "Selbstbezogenheit", seinem "Weg in die Isolation", von der Mühe im Umgang mit öffentlicher Kritik, vom "übersteigerten Respekt" des Kopfmenschen vor gestandenen Handwerkern – und deren Überwindung.

"Cramer könnte als radikaler Bildungsreformer
in die Geschichte eingehen."

Anderseits lässt er keinen Zweifel daran, wie faszinierend er die Insignien der Macht findet und wie sehr er sie geniesst ("das Sitzen im Fonds einer Limousine mit Massagefunktion"). Er verrät auch seine Technik, wie er seine Erreichbarkeit minimiert, sich im Smalltalk bestimmt, aber nicht unhöflich von Endlosschwätzern verabschiedet oder wie er Moderatoren überlistet.

 

Die "Medien" und die "Journalisten" ziehen sich durch das ganze Buch, sie scheinen ihm wichtig: Sie gelte es mit Positiv-Botschaften zu angeln und zur Imageprägung zu nutzen. Indem Cramer seine wohl teils in Schulungen angelernten und teils selbsterworbenen Tricks zum gewinnenden Auftritt an die öffentliche Wäscheleine hängt, schafft er immerhin Transparenz und Fairness.

Im Verlauf der Lektüre baut sich die Frage auf, was wohl den Erziehungsdirektor motiviert hat, in seiner ersten Amtsperiode, in welcher der Alltag im Viertelstundentakt durchgeplant ist, neben seinem wöchentlichen Blog-Beitrag noch ein sehr persönliches Buch zu schreiben. Wozu will er sich mit der Dokumentation seiner Selbstperfektionierung empfehlen?

Der politische Ziehsohn und Parteifreund des früheren Basler Universitäts-Präsidenten Ueli Vischer könnte den "Erziehungsdirektor" als vorübergehenden Berufslebensabschnitt und Sprungbrett zu einer Professur als Krönung einer glänzenden Karriere definieren. Oder er könnte als ambitiöser Bildungsreformer analog zu den Thesen des Philosophen Richard David Precht – "Schule als Vorbereitung auf Berufe, die es in Zukunft nicht mehr geben wird" – mit entsprechenden Korrekturen in die Geschichte eingehen. Man wird sehen.


* anlässlich seiner Regierungsrats-Nomination durch die LDP am 8. März 2016

Conradin Cramer: "In die Politik gehen – Tipps für den Nachwuchs", NZZ Libro, 2021, 172 Seiten, 24 Franken.
 

Mehr über den Autor erfahren

10. März 2021

Weiterführende Links:


 Ihre Meinung zu diesem Artikel
(Mails ohne kompletten Absender werden nicht bearbeitet)

Was Sie auch noch interessieren könnte

"Er zwang mich zum Sex":
Tonband belegt Gegenteil

21. Januar 2022

Frau muss wegen falscher Anschuldigung
ihres Ex-Mannes vors Strafgericht.


Coup: Kanton Basel-Stadt
kauft das Clara-Areal

14. Januar 2022

Regierung unterstreicht ihre zunehmend
aktive Wohnbau- und Bodenpolitik.


Medienfördergesetz: Eine
Gefahr für OnlineReports

7. Januar 2022

Keine Förderung: Nur weil wir für Sie kostenlos zugänglich sind.


Reaktionen

Nett fragen, abfilmen,
schneiden und senden

5. Januar 2022

"Regio-TV plus": Aushängeschild Daniel
Wittlin
, zelebriert den Anti-Journalismus.


Abgesagt: Kein Reitsport,
keine "Queen" und Kebekus

29. Dezember 2021

Grosse Innen-Events: BL-Regierung
verschärft Bewilligungs-Kriterien.


"Wir wissen nicht, wer
geimpft ist und wer nicht"

22. Dezember 2021

BLKB-CEO John Häfelfinger führt die
2G-Pflicht in der Cafeteria ein.


Grosser Rat zündet bisher härteste Klima-Stufe

16. Dezember 2021

Ende für fossile Basler Heizungen bis 2035: SVP blieb mit Widerstand chancenlos.


Reaktionen

Hauptort Liestal erhält
eine "neue Visitenkarte"

10. Dezember 2021

Auf Lüdin-Areal geplant: 134 Wohnungen zwischen Bahnhof und Altstadt.


350 neue Parkplätze
an der Shopping-Meile

8. Dezember 2021

Basler Kunstmuseum-Parking geht
nach 38 Monaten Bauzeit in Betrieb.


Reaktionen

Depooling und Quarantäne:
Stress-Test für Eltern

4. Dezember 2021

Zusatzbelastung im Unispital: Betreuungs-
Absenzen von Ärzte- und Pflegepersonal.


www.onlinereports.ch - Das unabhängige News-Portal der Nordwestschweiz

© Das Copyright sämtlicher auf dem Portal www.onlinereports.ch enthaltenen multimedialer Inhalte (Text, Bild, Audio, Video) liegt bei der OnlineReports GmbH sowie bei den Autorinnen und Autoren. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Veröffentlichungen jeder Art nur gegen Honorar und mit schriftlichem Einverständnis der Redaktion von OnlineReports.ch.

Die Redaktion bedingt hiermit jegliche Verantwortung und Haftung für Werbe-Banner oder andere Beiträge von Dritten oder einzelnen Autoren ab, die eigene Beiträge, wenn auch mit Zustimmung der Redaktion, auf der Plattform von OnlineReports publizieren. OnlineReports bemüht sich nach bestem Wissen und Gewissen darum, Urheber- und andere Rechte von Dritten durch ihre Publikationen nicht zu verletzen. Wer dennoch eine Verletzung derartiger Rechte auf OnlineReports feststellt, wird gebeten, die Redaktion umgehend zu informieren, damit die beanstandeten Inhalte unverzüglich entfernt werden können.

Auf dieser Website gibt es Links zu Websites Dritter. Sobald Sie diese anklicken, verlassen Sie unseren Einflussbereich. Für fremde Websites, zu welchen von dieser Website aus ein Link besteht, übernimmt OnlineReports keine inhaltliche oder rechtliche Verantwortung. Dasselbe gilt für Websites Dritter, die auf OnlineReports verlinken.

Frisch pubertiert

Kontroverse am Weihnachtstisch
https://www.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/gelesen.gif
"Warum keine überirdische Ringbahn?"

Basler Zeitung
vom 19. Januar 2022
https://www.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/gelesen.gif

... für alle, die mit dem Himmelfahrts-Kommando unterwegs sind.

Alles mit scharf

Kleider machen Leute
Reaktionen Reaktionen

RückSpiegel


Die Badische Zeitung bezieht sich in ihrem Bericht über den Kauf das Kleinbasler Clara-Areals durch den Staat auf OnlineReports.

Im Interview mit dem Medienökonomen Matthias Künzler stellt Bajour die Frage, ob es fair sei, dass OnlineReports, da kostenlos zugänglich, von der Medienförderung nicht profitieren könnte.

Prime News nimmt im Kommentar gegen das "Medienförderungsgesetz" auf die Position von OnlineReports Bezug.

Die BZ Basel und Happy Radio bezogen sich in ihrer Meldung über die Kündgung der Gelterkinder Schulleitung auf eine OnlineReports-News.

Die Badische Zeitung bezog sich in ihrem Bericht über die Absage des internationalen Reitsport-Turniers "CHI Classics" in der St. Jakobshalle auf OnlineReports.

In ihrer Meldung über den Widerstand gegen ein Kirchenglocken-Läutverbot geht die BZ Basel auf OnlineReports ein.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-Meldung über die Traiferhöhung auf den Basler Fähren auf.

Bajour interviewt OnlineReports-Gründer Peter Knechtli zu seiner Ablehnung des vor der Volksabstimmung stehenden "Medienförderungsgesetzes". Die Medienwoche nimmt das Interview auf.

Den OnlineReports-Primeur über tödliche Heizungsgase in Binningen nahmen der Tages-Anzeiger, 20 Minuten, das SRF-Regionaljournal und Telebasel auf.

In ihrer Story über die amtliche Schliessung des Bistro "Cheesmeyer" in Sissach nahm die BZ auf OnlineReports Bezug.

Die BZ, Telebasel und Happy Radio nahmen die OnlineReports-Meldung über den Tod des Kleinbasler "Modezars" Roland Vögtli auf.

Die Medienwoche verlinkt auf den OnlineReports-Kommentar über das Medienrechts-Urteil des Baselbieter Kantonsgerichts zum Fall Wirtschaftskammer Baselland vs. "Basler Zeitung".

Der Tages-Anzeiger geht in seinem Bericht über die neue Post-Strategie auf OnlineReports-Nachrichten über die Verteuerung der Vereinspostfächer und die allgemeine Kostenpflicht für Postfächer ein.

In ihrem Beitrag über den Prozess der Wirtschaftskammer Baselland gegen einen ehemaligen Journalisten der "Basler Zeitung" nahm die Medienwoche auf OnlineReports Bezug.

20 Minuten nahm die OnlineReports-Geschichte über einen FCB-Hooligan und vor Appellationsgericht erfolglosen DNA-Verweigerer auf.

Die BZ Basel, Telebasel, Bajour und Prime News nahmen zum Rücktritt des Basler Nationalrats Christoph Eymann Bezug auf ein OnlineReports-Interview.

Die BZ Basel zog die OnlineReports-News über die Polizei-Kontrolle von Rechtsextremen in Bubendorf nach.

Telebasel nahm den OnlineReports-Primeur über die Sichtung einer Waschbären-Familie in Gelterkinden auf.

20 Minuten nahm die OnlineReports-Meldung über die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens gegen den Basler Grossrat Eric W. auf.

20 Minuten, Telebasel und die BZ Basel nahmen die OnlineReports-News über die Durchführung der Basler Herbstmesse auf. Die Basler Zeitung kam einen Tag später und unterliess die Quellennennung.

Bajour nahm im Artikel über die Basler Nano-Forschung auf eine OnlineReports-Meldung Bezug.

Im Beitrag von Prime News über die "zunehmende Missachtung der Aufgabentrennung zwischen Staat und Medien" wird OnlineReports zitiert.

Telebasel und die BZ Basel nahmen die OnlineReports-News über den Grund des Tramunglücks vom Oktober 2019 auf.

Die OnlineReports-Erstmeldung über die zweite Beschwerde von ex ASE-Präsident Simon Müller vor Bundesgericht wurde von der BZ Basel aufgenommen.

Die Medienwoche nahm den OnlineReports-Leitartikel über die Förderung von Onlinemedien ohne Subventionen in ihr Monitoring auf.

Telebasel, 20 Minuten und Primenews nahmen die OnlineReports-Exklusivmeldung über den Ausnahmezustand im überfüllten Gartenbad St. Jakob auf.

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz


In Birsfelden ist das Referendum gegen den Quartierplan "Zentrum" zustande gekommen, so dass die Volksabstimmung am 27. März stattfindet.

Nach zwanzig Jahren im Amt wird die Oberwiler Gemeinderätin und Vizepräsidentin Rita Schaffter (Die Mitte) per Ende Juni aus dem Oberwiler Gemeinderat zurücktreten.

Der Kanton Basel-Stadt und Allschwil haben sich darauf geeinigt, die ÖV-Anbindung des Bachgrabengebiets durch Verlängerung der Buslinie 64 voraussichtlich im zweiten Quartal zu verbessern.

Weil im Reinacher Einwohnerrat die Stimmen bei der Abstimmung über den diesjährigen Steuerfuss nicht vollständig ausgezählt wurden und somit das Zweidrittel-Mehr nicht korrekt erfasst wurde, muss das Gemeindeparlament im Februar nochmals über dieses Geschäft abstimmen.

Der abgewählte Basler Regierungsrat Baschi Dürr (FDP) stösst ab Jahresbeginn zum "Sonntalk"-Moderatoren-Team von Telebasel.

Der Schweizer Dirigent Titus Engel wird ab der Saison 2023/24 als Principal Conductor der Basel Sinfonietta die Leitung des weltweit einzigen grossen Orchesters für zeitgenössische Musik übernehmen.

Die Baselbieter Regierung bewilligt den unterstützenden Einsatz von 29 Polizei-Mitarbeitenden vom 14. bis 22. Januar zur der Gewährleistung der Sicherheit anlässlich des World Economic Forums (WEF) in Davos.

Alexander Suter (36) wird als Nachfolger von Fleur Jaccard, die die Geschäftsführung der Zürcher "Age Stiftung" übernimmt, neuer Leiter der Abteilung Soziales  und GL-Mitglied der Christoph Merian Stiftung.

Weil bei der Baselbieter Polizei Beat Krattiger, Chef Sicherheitspolizei, in etwa zwei Jahren vorzeitig in Pension gehen will, kommt es ab 1. Januar aus Gründen der Kontinuität zu einem Stellen-Tausch mit Reto Zuber, dem bisherigen Chef Planung und Einsatz.

Aufgrund der aktuellen pandemischen Lage und der damit verbundenen Unsicherheiten wird die Basler Museumsnacht am 21. Januar abgesagt und voraussichtlich auf den Freitag, 20. Mai 2022 verschoben.

Wegen der stark zunehmenden Corona-Fallzahlen, der hohen Belastung des Gesundheitssystems und der aktuellen Entwicklung setzte die Baselbieter Regierung den Kantonalen Krisenstab wieder ein und reaktivierte den Pandemieplan.

Zum 125-Jahre-Jubiläum schenkt die Basler Regierung der F. Hoffmann-La Roche AG einen originalen Basilisken-Brunnen, der 2023 am künftigen Science Square auf dem Roche-Gelände an der Ecke Peter Rot-Strasse / Chrischonastrasse montiert werden soll.

Die Ost-West-Piste des EuroAirports wird ab 2. Dezember aufgrund der Verschiebung des magnetischen Nordpols von "08/26" zu "07/25" umbenannt.

Die Geschäftsleitung des Landrats hat angesichts der stark steigenden Corona-Fallzahlen beschlossen, dass an den Landratssitzungen per sofort wieder Maskenpflicht gilt.

24 Mitarbeitende der Baselbieter Polizei kommen auf Ersuchen der Genfer Regierung für Aufgaben bei der Durchführung der 12. WTO-Ministerkonferenz zum Einsatz.

Der Basler Journalist, Historiker und langjährige Grossbritannien- und Irlandkorresponent von Radio SRF, Martin Alioth, ist am 18. November nach schwerer Krankheit im Alter von 67 Jahren gestorben.

Der FC Basel überträgt der Rennbahnklinik in Muttenz per sofort die medizinische Versorgung der 1. Mannschaft, der Frauen- und der Nachwuchsabteilung.

Als Nachfolger der in Pension gehenden Yvonne Aellen wird Simon Leuenberger per 1. März 2022 die Leitung der Abteilung Grünflächen-Unterhalt der Stadtgärtnerei Basel.

Die Mitglieder des Schutzverbandes EuroAirport wählten am 11. November die Reinacher Einwohnerrätin Katrin Joos Reimer als neue Präsidentin und Nachfolgerin von Landrätin Rahel Bänziger.

Die Pharma-Firma Bachem AG hat am 11. November in Bubendorf den Grundstein für den Bau des bisher grössen Produktionsgebäudes gelegt, das bis zu 150 neue meist hochqualifizierte Arbeitsplätze bieten wird.

Die Fassade der Synagoge der Israelitischen Kultusgemeinde in Lörrach wurde am 8. November in der Dunkelheit mit zwei Eiern beworfen.

Für die demissionierenden Daniela Dolci Reidemeister, Gottlieb A. Keller und Sibylle Schürch treten Bernhard Berger, Annette Luther und Hans-Peter Wessels in Basler Universitätsrat ein.

Für die erstmalige Besetzung des Stiftungsrats der neuen Wohnbaustiftung und die Amtsdauer vom 1. Dezember 2021 bis 30. November 2025 wählte die Basler Regierung Sarah Barth, Agnes Dormann (Präsidentin), Manuela Jessica Scarpellino, Jürg Steiner und Felix Suter.

Eine klare Mehrheit der Justiz-, Sicherheits- und Sportkommission des Basler Grossen Rates folgt der Regeirung und empfiehlt die kantonale Volksinitiative "Grundrechte für Primaten" ohne Gegenvorschlag zur Ablehnung.