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"Bedauerlicherweise versäumt": Basler Gesundheitsdirektor Carlo Conti

Carlo Conti: Rücktritt wegen kritischen 111'000 Franken

Der Basler Gesundheitsdirektor zahlte fragliche Beträge zurück und entschuldigte sich


Von Peter Knechtli


Der Basler Gesundheitsdirektor Carlo Conti macht reinen Tisch: Er zahlte falsch verbuchte und nicht an den Kanton abgelieferte Honorare in die Staatskasse zurück – und gibt unter Übernahme der Verantwortung seinen Rücktritt bekannt.


Weiterer politischer Paukenschlag in der Region Basel: Der Basler CVP-Gesundheitsdirektor Carlo Conti und das Gesundheitsdepartement haben seit dem Jahr 2005 Honorare in Höhe von insgesamt 111'000 Franken nicht korrekt verbucht – der Departementsvorsteher steckte fünfstellige Beträge teilweise in die eigene Tasche. Heute Dienstagnachmittag um 16 Uhr erklärte er an einer kurzfristig einberufenen Medienkonferenz seinen Rücktritt auf kommenden Sommer. Damit erfasst die im Baselbiet ruchbar gewordene Affäre um nicht abgelieferte Honorare auch den Stadtkanton.

Honorare für Referate "falsch verbucht"

An der Medienkonferenz in der "Safran-Zunft" verlas Conti eine persönliche Erklärung. Über die Feiertage habe er im Gefolge der Diskussionen im Baselbiet "eine detaillierte Überprüfung meiner derartigen Entschädigungen" vorgenommen. Diese Überprüfung habe ergeben, "dass seit dem Jahr 2005 im Gesundheitsdepartement bei der Verbuchung von Entschädigungen für Referate aufgrund von unklaren Anweisungen Fehler im Betrag von insgesamt rund 52'000 Franken passiert" seien. Zudem sollen seit seinem Amtsantritt im Jahr 2000 Entschädigungen von Mandaten in Höhe von insgesamt rund 59'000 Franken "nicht korrekt abgerechnet" worden sein.

Die Entschädigungen für zahlreiche Referate wurden in der zuständigen Dienststelle "aufgrund von missverständlichen Anweisungen leider nicht korrekt verbucht", sagte Conti. Im Laufe der Zeit wurden die Referat-Honorare "fälschlicherweise" auch auf ein Kontokorrent-Konto des Departementsvorstehers verbucht. "Durch dieses Vermischen ging die Übersicht verloren und entsprechend habe ich zu wenige Ausgleichszahlungen auf das Konto überwiesen." Der ausstehende Betrag sei inzwischen von ihm überwiesen worden. Das Kontokorrent-Konto wird nun im Rahmen des Jahresabschlusses 2013 bereinigt und geschlossen.

Ablieferung der Mandats-Entschädigung "unterlassen"

Geschnitzert hat Conti auch bei der Abgabe von Honoraren, die die jährlich erlaubten 20'000 Franken überschritten. Bei "einzelnen Mandaten", so Conti, habe es "Unterlassungen" gegeben.

• Als Vertreter des Kantons in zwei Wasserkraftwerken habe er zwar die Nebeneinkünfte korrekt abgerechnet. Während vier Jahren wurde aber auch je eine Tochtergesellschaft geführt, an welchen der Kanton nicht direkt beteiligt war. Auch diese Entschädigungen hätte er aber korrekterweise abliefern müssen. Diese Unterlassung habe er der zuständigen kantonalen Stelle nachgemeldet und die Summe von 19'000 Franken einbezahlt.

• Für die Mitwirkung in der Gesundheitsdirektoren-Konferenz gibt es Entschädigungen pro Vorstandssitzung oder Sitzung einer speziell mandatierten Kommission. Conti habe es "bedauerlicherweise versäumt, diese Entschädigungen in Höhe von insgesamt rund 40'000 Franken während der Jahre 2000 bis und mit 2012 zu melden". Auch dieser Betrag sei mittlerweile in die Staatskasse einbezahlt worden. Eine detaillierte Berechung müsse durch die zuständige Stelle noch erfolgen.

Contis entschuldigt sich und zahlte sofort zurück

Die übrigen Mandate – so betonte Conti – seien korrekt abgerechnet worden. Dies gelte auch für sein Engagement beim Heilmittelinstitut Swissmedic – ein Mandat des Bundes, das als Nebenbeschäftigung gilt und nicht abgabepflichtig ist.

Contis Erklärung endete mit den Sätzen: "Ich habe die Situation nach bestem Wissen bereinigt. Mit dieser persönlichen Erklärung stehe ich zu meinen Fehlern und entschuldige mich in aller Form."

Regierung beauftragt Finanzkontrolle

Carlo Conti informierte heute Dienstag seine Kolleginnen und Kollegen in der Regierung über die Situation rund um seine Nebeneinkünfte und über seinen Rücktritt. Die Regierung bedauert diesen Entscheid "ausserordentlich und spricht seinen grössten Respekt vor diesem persönlichen Entscheid aus". Als Folge von Contis Schritt beauftragte die Regierung heute sogleich die Finanzkontrolle, "die Deklaration der Nebeneinkünfte sämtlicher Mitglieder des Regierungsrates zu überprüfen".

Der Kommentar

7. Januar 2014

Weiterführende Links:


Reaktionen


Mit grösstem Bedauern nimmt die CVP Basel-Stadt Kenntnis vom Rücktritt ihres langjährigen Regierungsrats. "Die Partei hat jedoch Verständnis und höchsten Respekt für diesen Entscheid von Regierungsrat Conti. Indem er gemachte Fehler aus eigenem Antrieb aufgearbeitet, ausstehende Beträge beglichen und die vollen persönlichen Konsequenzen gezogen hat, stellt Regierungsrat Conti seine Gradlinigkeit und Glaubwürdigkeit eindrücklich unter Beweis."

"Die SVP nimmt vom Rücktritt von Regierungsrat Carlo Conti Kenntnis und bedankt sich beim Gesundheitsdirektor für die geleisteten Dienste für unseren Kanton. Mit Carlo Conti verliert die Basler Politik eine starke Stimme in Bern. Die SVP, als zweitstärkste Kraft im Kanton wird sich eine Kandidatur für den vakanten Sitz überlegen und an der kommenden Vorstandssitzung das weitere Vorgehen definieren."


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"Charakter einer Massenhysterie"

Die Affairen um Honorare von Mandatsträgern und Exekutivmitgliedern in den Kantonen Basel-Landschaft und Basel-Stadt nimmt langsam aber sicher den Charakter einer Massenhysterie und einer Hexenjagd an. Nun desertiert bereits ein amtierender Gesundheitsdirektor mit einem grossen Erfahrungshintergrund in einer absolut kritischen Lage der schweizerischen Gesundheitspolitik. Und das Volk klatscht und belügt sich dabei selbst. Machen wir uns doch nichts vor: Wenn nun scharfe Massnahmen gegen solche (offenbar ungenügend genau geregelte) Praktiken eingeleitet werden, wird das nur scheinbar zu mehr Transparenz, aber sicher zu (noch) mehr Verlogenheit und zu mehr Korruption führen. Es werden dann nicht mehr berechenbare und nachverfolgbare und AHV-pflichtige Honorare, über deren Berechtigung natürlich diskutiert werden kann, sondern Bestechungsgelder bezahlt.


Hans-Ulrich Iselin, Riehen




"Endlich einer, der reinen Tisch macht"

Respekt

 

vor diesem Regierungsrat. Endlich einer der sein Tun hinterfragt und auch sofort reinen Tisch macht. Diesem Mann würde auch ich wieder mein Vertrauen schenken, wenn er zu einer allfälligen Wiederwahl zur Verfügung steht. Herr Wessels und den baselbieter Regierungsräten kommt solche Offenheit wohl nicht in den Sinn und hier wird eben der Stimmbürger beim nächsten Urnengang Koffekturen erzwingen müssen.


Jakob Weber, Riehen




"Ich würde Conti sofort wiederwählen"

Respekt – das spricht für sich. Diesen Mann würde ich sofort wiederwählen – ungeachtet der Parteizugehörigkeit.


br. Christoph Wilden, Kloster Beinwil




"Sauberer Tisch"

Vielen Dank, Carlo Conti. Endlich ein Regierungsrat, der wirklich aufräumt und sauberen Tisch macht. Wäre schön, wenn die Baselbieter Regierungsräte Wüthrich, Reber und Pegoraro dem Beispiel folgen und sich entschuldigen und die gesamten Honorare und Spesen dem Kanton zurückerstatten und sich entschuldigen würden.


Gerhard Schafroth, Landrat Grünliberale, Liestal



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Theater Basel

"Un sentiment de vie"
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"Häxegässli"

Regionaljournal
von Radio SRF
am 5. Oktober 2021
https://www.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/gehort.gif

Klingt nacht Altstadt. Wir wussten offen gestanden auch nicht, dass es ein "Hexenweglein" gibt.

RückSpiegel


20 Minuten nahm die OnlineReports-Geschichte über einen FCB-Hooligan und vor Appellationsgericht erfolglosen DNA-Verweigerer auf.

Die BZ Basel, Telebasel, Bajour und Prime News nahmen zum Rücktritt des Basler Nationalrats Christoph Eymann Bezug auf ein OnlineReports-Interview.

Die BZ Basel zog die OnlineReports-News über die Polizei-Kontrolle von Rechtsextremen in Bubendorf nach.

Telebasel nahm den OnlineReports-Primeur über die Sichtung einer Waschbären-Familie in Gelterkinden auf.

20 Minuten nahm die OnlineReports-Meldung über die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens gegen den Basler Grossrat Eric W. auf.

20 Minuten, Telebasel und die BZ Basel nahmen die OnlineReports-News über die Durchführung der Basler Herbstmesse auf. Die Basler Zeitung kam einen Tag später und unterliess die Quellennennung.

Bajour nahm im Artikel über die Basler Nano-Forschung auf eine OnlineReports-Meldung Bezug.

Im Beitrag von Prime News über die "zunehmende Missachtung der Aufgabentrennung zwischen Staat und Medien" wird OnlineReports zitiert.

Telebasel und die BZ Basel nahmen die OnlineReports-News über den Grund des Tramunglücks vom Oktober 2019 auf.

Die OnlineReports-Erstmeldung über die zweite Beschwerde von ex ASE-Präsident Simon Müller vor Bundesgericht wurde von der BZ Basel aufgenommen.

Die Medienwoche nahm den OnlineReports-Leitartikel über die Förderung von Onlinemedien ohne Subventionen in ihr Monitoring auf.

Telebasel, 20 Minuten und Primenews nahmen die OnlineReports-Exklusivmeldung über den Ausnahmezustand im überfüllten Gartenbad St. Jakob auf.

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz


Die grünliberale Fraktion wählt Grossrat Bülent Pekerman ins Büro des Basler Grossen Rates und nominiert ihn damit im kommenden Jahr für das Amt des Statthalters und im 2023 zum ersten Grossratspräsidenten der GLP.

Das Basler Silvester-Feuerwerk kann auch dieses Jahr wegen der Corona-Pandemie nicht stattfinden.

Die frühere Baselbieter SP-Landrätin und Landrats-Präsidentin Heidy Strub ist am 21. September im Alter von 83 Jahren gestorben.

Die Birsfelder EVP-Landrätin Sara Fritz tritt nach zwölf Jahren zurück, um ihren Muttenzer Parteikollegen Thomas Buser nachrücken zu lassen.

Der Kanton Basel-Stadt budgetiert für das Jahr 2022 einen Überschuss von 78 Millionen Franken.

Ab dem 1. Oktober übernimmt Jonathan Koellreuter die Leitung des Portfolio-Managements bei Immobilien Basel-Stadt (IBS).

Raffael Kubalek wird per 1. Oktober neuer stellvertretender Generalsekretär in der Baselbieter Sicherheitsdirektion und Nachfolger von Katrin Bartels, die Gemeindeverwalterin von Arlesheim wird.

Laut Beschluss der Mitgliederversammlung stehen Patricia von Falkenstein als Präsidentin und Michael Hug als Vize "für (mindestens) vier weitere Jahre" (so die offizielle Medienmitteilung) der Basler LDP vor.

Der 52-jährige Museumsfachmann Werner Hanak übernimmt auf 15. Oktober 2021 die stellvertretende Leitung der Abteilung Kultur Basel-Stadt.

Die Basler Regierung beantragt für die Weiterführung der kantonalen Entwicklungs-Zusammenarbeit für die Jahre 2022 bis 2025 Ausgaben in der Höhe von acht Millionen Franken.

Im Baselbiet sinkt der Leerwohnungsbestand auf 1 Prozent, was einem noch tieferen Wert entspricht, der derzeit in Basel-Stadt gilt.

Die Baselbieter Juso haben am 16. August über 2’100 Unterschriften für ihre Initiative "ÖV für alle" eingereicht, die das U-Abo für alle im Kanton wohnhaften Personen gebührenfrei machen will.

Die imposante Kanada-Pappel auf dem Basler Wiesendamm steht nicht mehr stabil und ihr Stammfuss ist teilweise faul, weshalb sie am 16. August gefällt und durch einen Jungbaum ersetzt wird.

Der 30-jährige Rechtsverteidiger Michael Lang wechselt per sofort von Borussia Mönchengladbach zurück zum FC Basel.

Barbara Rentsch wird neue Geschäftsleiterin der staatlichen Liegenschafts-Verwaltung Immobilien Basel-Stadt (IBS) und Nachfolgerin von Rolf Borner, der das Finanzdepartement per Ende Juli verlassen wird.

Christoph Gloor wird per 1. Juli neuer Präsident der Stiftung des Kunstmuseums Basel als Nachfolger von Markus Altwegg.

Sämtliche Nacht-S-Bahnen, Nachttrams und Nachtbusse des TNW-Nachtnetzes verkehren ab dem ersten Wochenende im Juli wieder gemäss Fahrplan.

Hptm Pascal Geiger wird per 1. Juli 2021 die Leitung der Sicherheitspolizei Ost von Hptm Armin Reichenstein übernehmen, der intern in die Verkehrspolizei wechselt.

Das Basler Gesundheitsdepartement hebt die befristete Verfügung "Allgemeine Maskentragpflicht und Konsumationsverbot von Speisen und Getränken auf Allmend in der Steinenvorstadt" per Samstag, 26. Juni, auf.

Corinne Hügli wird per 1. Oktober neue Leiterin des Statistischen Amts Baselland und Nachfolgerin von Johann Christoffel, der Ende September in den Ruhestand tritt.

Als Nachfolger von Felix Keller übernimmt am 1. Juli Simon Oberbeck das Präsidium der Baselbieter CVP/GLP-Fraktion.

Der diplomierte Ingenieur Florian Kaufmann wird per 1. September im Baselbieter Amt für Raumplanung die Leitung der Abteilung Öffentlicher Verkehr übernehmen (Nachfolge von Eva Juhasz).