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"Heimatglocken beschworen": Öffentliches Verkehrsmittel

"Läufelfingerli" darf weiter durch das Homburgertal tuckern

In einer harten Debatte verweigerte der Landrat die Abschaffung der S9


Von Peter Knechtli


Die Bewohnerinnen und Bewohner des Homburgertals können aufatmen: Die Regionalzugs-Verbindung S9 zwischen Sissach und Olten bleibt bestehen und wird nicht durch einen Bus ersetzt. Diesen Entscheid fällte heute Nachmittag der Baselbieter Landrat nach einer über zweieinhalbstündigen Debatte. Es war eine teils heftige Diskussion zwischen Sparauftrag und Förderung des öffentlichen Verkehrs.


Der Landrat fällte den Entscheid, bei dem es formell um die Ergänzung des Generellen Leistungsauftrages im Bereich des öffentlichen Verkehrs für die Jahre 2006 bis 2009 ging, in der Schlussabstimmung mit 54 Ja zu 26 Nein und 7 Enthaltungen. Die Regierung hatte dem Parlament im Rahmen ihres Sparauftrags beantragt, die S9 durch das Homburgertal stillzulegen und sie durch einen Busbetrieb zu ersetzen. Dadurch könnten jährlich 820'000 Franken eingespart werden. Mit 6 zu 5 Stimmen bekannte sich auch die landrätliche Bau- und Planungskommission unter dem Vorsitz von Peter Holinger (SVP) zum Bus-Konzept - allerdings mit dem Antrag, am Freitag und Samstag je zwei und unter der Woche noch einen zusätzlichen Bus nach Mitternacht anzubieten, was die Einsparungen um 50'000 Franken reduziert hätte.

Eine Spagat-Debatte

In der heutigen Debatte wurden verschiedene Widersprüche deutlich. So übertrug sich die eigentliche Sympathiewelle der betroffene Talbevölkerung - zumal unmittelbar vor den kantonalen Wahlen - unüberhörbar auch auf sparsame Volksvertreter, die sonst mit dem öffentlichen Verkehr nicht allzu viel am Hut haben. Anderseits wurde einmal mehr klar, dass im Homburgertal zwischen Angebotsanspruch und Benutzungsrealität eine grosse Lücke klafft: Der Bahnbetrieb rentiert mit einem Kostendeckungsgrad von 19 Prozent so schlecht, das jedes Billet mit 3.50 Franken subventioniert wird.

So bekannte sich Tomi Jourdan (EVP) auch als klarer OeV-Verfechter als Befürworter der Bahn-Stilllegung. Auch der grüne Regierungsratskandidat Isaac Reber lehnte das "Läufelfingerli" im heutigen Stil ab: "Das Tal hat im Alltag den Tatbeweis verpasst, das Bähnchen zu benützen."

FDP und CVP hinter Bus-Lösung

Am meisten Widerspruch löste der freisinnige Rolf Richterich ("Es ist die Zeit des Showndowns") mit seinem Votum zugunsten der Bus-Variante aus. Die FDP stehe "zu unseren Prinzipien" und sie sei sich bewusst, dass die Abschaffung der Regionalzugslinie zwischen Sissach und Olten "ein unangenehmer Entscheid" sei. Die FDP unterstütze den Regierungsantrag vorbehaltlos. Angesichts der eher "Läufelfingerli"-günstigen Stimmung im Ratssaal stellte Richterin den Antrag, das Geschäft an die Regierung zurück zu weisen mit dem Auftrag, die Gemeinden des Homburgertals zu verpflichten, die zusätzlichen Kosten selbst zu tragen. Der Antrag wurde mit 17 Ja gegen 68 Nein klar verworfen.

Hinter ihre Bau- und Umweltschutzdirektorin Elsbeth Schneider stellte sich die CVP, deren Sprecher Remo Franz sich überrascht zeigte, wie angesicht voll besetzter Tribüne und nationaler Medien-Präsenz "bei gewissen Parlamentariern die Heimatglocken beschworen werden". Franz: "Der Bus hat eine mindestens ebenbürtige oder bessere Leistung und wir sparen erst noch 800'000 Franken. Wir müssen dort sparen, wo wir können und den Mut haben, öffentlichen Verkehr dort abzulehnen, wo Aufwand und Ertrag nicht mehr stimmen."

SVP in der Oeko-Koalition

Von der grünen Seite zeigte sich für einmal die SVP - und insbesondere ihre Vertreter aus dem Oberbaselbiet. "Bei Stilllegung wird die Verbindung ins Mittelland entscheidend verschlechtert", meinte Gerhard Hasler. Seine Fraktion sei "grossmehrheitlich für Bahn". Dennoch stellte die SVP den Antrag, das Geschäft an die Regierung zurückzuweisen mit dem Auftrag, eine neue Vorlage zu Erhaltung der Bahn vorzulegen. Der Rückweisungsantrag wurde zurückgezogen zugunsten eines Antrags der SP, die Regierung mögen für die Modernisierung der Bahninfrastruktur dem Landrat eine separate Vorlage unterbreiten.

Unterstützung für das "Läufelfingerli" zeigten die Grünen. Allerdings müsse die S9 sauber in das regionale S-Bahn-Netz eingebunden werden und dazu gehöre auch das dritte Geleise zwischen Sissach und Liestal, meinte Philipp Schoch. Auch müsse "in die Bahnlösung investiert" werden. Vehement setzte sich auch SD-Landrat Rudolf Keller (" Ich möchte nicht als Bähnli-Killer in die Geschichte eingehen wollen) für die Schienen-Variante ein. Eine Stilllegung sei angesichts der eben getätigten Millionen-Investitionen der SBB und der Kosten des Chienberg-Strassentunnels ein Schildbürgerstreich. Eindringlich forderte Keller die zuständige Regierungsrätin auf, das Umwelt-Abo von der heutigen Endstation "nach Olten auszudehnen".

Die SP-Abgeordneten Annemarie Marbet und Andreas Helfenstein bezeichneten die Regio-S-Bahn als "eine Erfolgsgeschichte". Die S-Bahn habe in zehn Jahren 40 Prozent Zuwachs verzeichnen können, der Kostendeckungsgrad sei um 37 Prozent gestiegen, sagte Helfenstein (in der Debatte in Freudscher Abwandlung auch als "Helfenfinger" benannt): "Wenn das Angebot stimmt, kann ein gewaltiger Umsteige-Effekt erzeugt werden."

Die Mahnung der Frau Regierungsrätin

Die vom Landrat unter Spardruck gesetzte Regierungsrätin Elsbeth Schneider ("von mir aus kann man nicht genug in den öffentlichen Verkehr investieren") erinnerte das Parlament daran, dass bei Erhaltung des Bahnangebots "die Stunde der Wahrheit bei den Investitionen noch kommen wird". Ebenso rief sie die Bevölkerung des Homburgertals auf, auch "die S9 zur Erfolgsgeschichte zu machen". Gegenüber Richterich und Reber zollte sie ausdrücklich "Anerkennung" für ihre standhafte Haltung.

16. November 2006


REAKTIONEN

Erleichterung signalisiert der VCS beider Basel. "Mit dem Entscheid gegen die Einstellung der S9 hat der Landrat ein Zeichen für den öffentlichen Verkehr gesetzt und anerkennt, dass Qualität und Netzfunktion zentral für ein attraktives öffentliches Verkehrssystem sind. Der VCS beider Basel sieht im Landratsentscheid die Basis für eine Politik, welche den öffentlichen Verkehr auch in den städtisch geprägten Teilen des Kantons fördert. Die im Agglomerationsprogramm enthaltenen ÖV-Massnahmen tragen zu einem attraktiven und zukunftsfähigen Verkehrssystem bei und verdienen Unterstützung. Es ist dem VCS beider Basel Recht, wenn der Entscheid zur S9 auch Begehrlichkeiten in anderen Kantonsteilen auslöst und verstärkt. Der VCS beider Basel fordert, dass der Ausbau der Haltestellen im Homburgertal nun zügig umgesetzt wird. Zudem ist vor dem Hintergrund des heutigen Entscheides zu prüfen, wie der Ast der S9 mit dem neuen Generellen Leistungsauftrag ab 2010 noch besser in die Regio-S-Bahn eingebunden werden kann.

Pro Bahn NWCH freut sich über den Entscheid des Landrates des Kantons Basel-Landschaft für den weiteren Bahnbetrieb im Homburgertal; dieser wird sich als zukunftssicher und richtig erweisen! Zudem ist er ein Bekenntnis zur Regio S-Bahn Basel. Die Fachinstanzen des Kantons (Besteller) und der SBB (Betreiber) sind aufgerufen, die Linie durch kluge Massnahmen im Interesse der Benützer des öffentlichen Verkehrs weiter zu entwickeln. Insbesondere soll baldmöglichst neues und komfortables Rollmaterial mit Niederflureinstieg eingesetzt werden. Als Nebeneffekt würden damit auch die Trassekosten gesenkt.


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"Bitte Spar-Proportionen wahren"

Herr Schäfli beklagt das hohe Defizit dieser Bahn und verlangt vernünftiges Sparen. Was meint Herr Schläfli zu den 100 Millionen Franken Kostenüberschreitungen beim Chienbergtunnel oder zu den jährlichen 1,6 Millionen Franken Unterhaltskosten für energieintensive Lüftung und Beleuchtung sowie das kostspielige Federsystem für den Tunnel in diesem maroden Gestein?

 

Mit den halben Chienberg-Unterhaltskosten kann das "Läufelfingerli", später die S9 von Olten nach Basel-Badischer Bahnhof, betrieben werden, mit den 100 Millionen Franken gar während 120 Jahren. Mann sollte die Proportionen beachten beim Sparen.


Jörg Vitelli, Basel




"was fehlt, ist das u-abo bis olten"

jetzt fehlt nur noch die ausdehnung des umweltschutz-abos bis olten. das brächte einbussen auf der einen aber vermutlich grössere einnahmen auf der anderen seite bzw. grösseren umweltschutz. mehr abonnenten auf der solothurner seite.


michael przewrocki, basel




"Danke an die Lobby dieser einmaligen Bahn"

Ein kluger Entscheid des Landrats, den viele Benützerinnen und Benützer des "Läufelfingerlis" erwartet haben. Die Schienen für die weiteren Fahrten bestehen bereits. Der milde Fussmarsch zu den einzelnen Bahnhöfen an der Strecke ist jedes Mal ein wertvoller Beitrag zur Förderung der eigenen Gesundheit. Vielen Dank an die Lobby dieser einmaligen Bahn.


Ruedi Graf, Sissach




"Landrat hat klug und zukunftsfreudig entschieden"

Spontan und erfreut stelle ich - nach Anwesenheit auf der Tribüne - gerne fest: Der Landrat hat klug, unabhängig und zukunftsfreudig in einer Sternstunde entschieden, was wohl noch jahrelang gute Früchte tragen wird. Nichts von mulmigen Überlegungen darnach! In bester Baselbieter Art wurde eine längst fällige virulente Angelegenheit "ausgemarcht", "z' Bode gredt" und mit klaren Fakten versehen.

 

Ein ganz wesentlicher Faktor, welcher die kritisierten Passagier-Frequenzen sowohl im Homburgertal (Sissach-Läufelfingen-Olten) als auch auf der Linie Basel-Tecknau-Olten rasch steigern dürfte, wurde erstaunlicherweise erst jetzt im Landrat von Rudolf Keller erstmals betont: Die Regierung möge sich ungesäumt bei ihrer Solothurner Kollegin dafür verwenden, dass endlich die Gültigkeit unseres Baselbieter Umweltschutz-Abos bis zum Knotenpunkt Olten erweitert werde.

 

Ich konnte mich längst davon überzeugen, dass die Homburgertal-Gemeinden, einschliesslich Thürnen, die Gunst der Stunde zu nutzen und diesen Landratsentscheid zu würdigen wissen werden. Mit der bisherigen negativen Ho-Ruck-Politik unserer Baselbieter Regierung in dieser besonderen Sache war das aber gar nicht möglich, umso weniger, als die von ihr behauptete jährliche Einsparungssumme von rund 800'000 Franken bei Umstellung auf Busbetrieb nie offengelegt und bewiesen wurde.

 

Seit bald 20 Jahren befassen wir Itinger, Sissacher, Lausner und Liestaler uns in den vier VUB-Vereinen (VUB = Verein für eine umweltgerechte Bahn) sowie in guter Zusammenarbeit mit unserem Gemeinderat (Itingen) mit diesen gewichtigen Bahnfragen im und vom/zum Ergolztal. Mit besondem Bezug auf die schier dramatische Entwicklung der Bahn 2000 sowie der Neat-Ausbauten stehen wir alle in der akuten Phase der Dringlichkeits-Erkenntnisse für einen weiteren Jura-Durchstich (auch "Wisenberg"-Tunnel genannt). Es wird zeitlich sehr eng, das Nadelöhr Nordwestschweiz noch rechtzeitig aufzubrechen, bevor wir vom internationalen Neat/Europaverkehr - bedingt durch gültig werdende internationale Verträge - bald überrollt werden.

 

Es darf doch nicht sein, dass der hochgelobte, teure Adler-Tunnel als Planungsleiche in die Verkehrs-, bzw. Eisenbahngeschichte eingehen wird, nur weil er keine sinnvolle Fortsetzung erfährt. Zudem scheint mir der künftige Regio-Halbstundentakt gefährdet - vom Viertelstundentakt auf der Strecke Basel-Liestal ganz zu schweigen -, wenn nicht doch noch rechtzeitig und unpolitisch, dafür fachgerecht, diesen Entwicklungen im und fürs Baselbiet Rechnung getragen wird.

 

Auch in diesem Zusammenhang darf die nun zu erwartende Klärung der Verkehrsführung im Homburgertal als wichtig und positiv bezeichnet werden. Das künstliche Gerangel um das sogenannte "3. Gleis" zwischen Liestal und Sissach/Gelterkinden scheint nun ebenfalls ausgeräumt. Es bleibt die reale Hoffnung: Jetzt kann mutig, zielbewusst und mit vereinten Kräften mit Blick nach vorne der fachgerechte Ausbau unserer Transit-Strecken im Baselbiet - eingeschlossen das Laufental! - ungesäumt und professionell angegangen und durchgezogen werden.


Silvio Pitschen-Sutter, Itingen




"Die bessere, wenn auch teurere Lösung"

Der Entscheid des Landrates ist richtig, konsequent und auf jeden Fall die bessere, wenn auch teurere, Lösung als der Einsatz von Bussen.


Lothar Degen, Sissach




"Nur eine genügend frequentierte Bahn ist sinnvoll"

Über den Entscheid des Landrates kann man eigentlich nicht glücklich sein, weil er nicht davon abhängig gemacht wurde, wieviele Personen in Zukunft diese Bahn benützen werden. Sollte die Benützung sogar ab- statt zunehmen, so sollte der Landrat wieder auf seinen Entscheid zurückkommen. Eine Bahnlinie kann nur sinnvoll sein, wenn sie auch genügend frequentiert wird, was bis heute nicht nachgewiesen ist. Es scheint, dass es dem Landrat mit seinen Sparbemühungen nicht ernst ist.


Felix Schäfli, Hersberg



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"Denn die meisten Gemeinden hätten ihre Versände bereits abgepackt (...), wie die Landeskanzlei schreit."

OnlineReports.ch
vom 14. Mai 2021
über die Baselbieter
Abstimmungserläuterungen
https://www.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/gelesen.gif

Man hörte es bis nach Basel.

Alles mit scharf

Immer wieder Neulinge

RückSpiegel


20 Minuten nahm in der Nachricht über einen Hacker-Angriff auf die Basler Gewerbeschule auf OnlineReports Bezug.

In ihrem Report über die Basler LDP nimmt die WochenZeitung (WoZ) Bezug auf ein OnlineReports-Interview mit LDP-Grossrat Michael Hug.

20 Minuten nahm die OnlineReports-Recherche über den Psychoterror in einem Arlesheimer Wohnblock auf.

Die BZ greift in ihrem Artikel "Bikini-Gate im Schrebergarten" einen Artikel von OnlineReports auf.

Den OnlineReports-Bericht über Masken-Sicherheit an Spital-Porten nahm die Konsumenten-Sendung "Espresso" von Radio SRF zum Anlass, das Thema vertieft zu untersuchen.

Blick, Telebasel, 20 Minuten und die BZ nahmen die OnlineReports-News über die Strafanzeigen gegen den ausländerfeindlichen Basler Grossrat E. W. auf.

Die BZ, die zu Recht die Intransparenz der Baselbieter Steuer(ab)rechnungen kritisierte, nahm in ihren Nachzug auf einen bestätigenden OnlineReports-Kommentar Bezug.

Prime News ging in der Kritik an "Weltwoche"-Kolumnist Christoph Mörgeli auf einen satirischen OnlineReports-Text über Lukas Engelberger ein.

Der Tages-Anzeiger bezog sich in einem Artikel über Impf-Privilegien auch auf einen OnlineReports-Artikel über UKBB-CEO Marco Fsicher.

Die Basler Zeitung nahm in ihrem Abschiedstext über den Basler Regierungsrat Hans-Peter Wessels in Text und Bild auf OnlineReports Bezug.

Die OnlineReports-Todesnachricht über alt-Landrat Peter H. Müller wurde von der BZ aufgenommen.

Die BZ nahm die OnlineReports-News über die Schliessung des Zeitungsladens "Press&Books" auf der Basler SBB-Passerelle auf.

Telebasel, das Regionaljournal und die Basler Zeitung nahmen in ihren Nachrufen auf Corina Christen auf OnlineReports Bezug.

Der OnlineReports-Primeur über den Rücktritt das Basler Grünen-Präsidenten Harald Friedl nahmen die BZ, Prime News, das Regionaljournal, die Basler Zeitung und Telebasel auf.

Die Medienwoche berichtete bezüglich einer "Weltwoche"-Falschmeldung über den Basler Regierungsrat Lukas Engelberger darüber, dass Mörgeli die humoristische Gedankenspielerei auf Onlinereports.ch für bare Münze nahm.

In ihrer Presseschau über die Basler Regierungsratswahlen zitierete die BZ ausführlich aus OnlineReports.

Die Basler Zeitung nahm die OnlineReports-News über einen geplatzten Baselbieter Strafprozess auf.

Die Wochenzeitung ging in ihrem Bericht über den Abbau in grossen Schweizer Zeitungsredaktion auch auf "kleinere Player" wie OnlineReports ein.

Die BZ zieht den OnlineReports-Report über den Verzicht auf das Muttenzer Multiplex-Kino der "Kitag AG" nach.

Die OnlineReports-News über die Schliessung eines Tanzlokals in der Basler Innenstadt nahm die BZ auf.

In ihrer Besprechung von Roland Starks Kolumne-Buch "Stark!" nimmt die Volksstimme auf OnlineReports Bezug.

Die BZ kritisierte den designierten Basler SP-Regierungsrat Beat Jans für seinen Twitter-Tweet: "Wieso muss man in unserer Region eigentlich 'Onlinereports' lesen, wenn man sich umfassend informieren, statt belehren lassen will?"

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz


CEO Roland Heri hat sich entschieden, den FC Basel zu verlassen und sich "umzuorientieren" und sich "neuen Aufgaben zu widmen".

Josiane Tinguely Casserini wird per 1. August neue Baselbieter Kantonsapothekerin und Leiterin der Abteilung Heilmittel im Amt für Gesundheit.

Das Hafenfest Basel 2021, das vom 3. bis 5. September hätte stattfinden sollen, wurde vom Organisationskomitee aus epidemiologischen Gründen abgesagt.

Die Basler Regierung hat die kantonalen Einschränkungen für "Einrichtungen im Sportbereich" aufgehoben, so dass der Sportunterricht und die Nutzung der Garderoben auf Sekundarstufe I und II ab 3. Mai wieder möglich sind.

Marc-André Giger und Guy Lachappelle werden neue Mitglieder des Verwaltungsrats des Universitäts-Kinderspitals beider Basel (UKBB).

Das Landratspräsidentinnen-Fest zu Ehren der Grünliberalen Regula Steinemann muss aus Pandemie-Gründen vom 24. Juni auf den 26. August verschoben werden.

Rolf Borner, Geschäftsleiter Immobilien Basel-Stadt, verlässt das Finanzdepartement nach 16 Jahren per 1. August und wird Direktor "Infrastruktur und Betrieb" und Mitglied der Universitätsleitung der Universität Basel.

Ab 19. April sind die Sportanlagen im Kanton Basel-Stadt gemäss den Vorgaben des Bundes und unter Einhaltung der Schutzmassnahmen wieder zugänglich.

Salome Bessenich wird Nachfolgerin des zurücktretenden Basler SP-Grossrats Sebastian Kölliker, der Co-Generalsekretär des Basler Präsidialdepartements wird.

Der 615. Liestaler Banntag vom 10. Mai ist durch einen Beschluss der vier Rottenchefs aus pandemischen Gründen abgesagt worden.

Innerhalb von zwei Wochen sind über 3’000 Unterschriften gegen die vom Grossen Rat beschlossene Abschaffung der Parkplätze beim Friedhof Hörnli zusammengekommen.

Daniel Urech, Gemeinderat der Freien Wähler Dornach und Kantonsrat der Grünen Solothurn, tritt für das Gemeindepräsidium Dornach an.

Mit einer Geschwindigkeit von 124 km/h statt der erlaubten 60 km/h erwischte die Polizei am 29. März auf der Oristalstrasse in Liestal einen 33-jährigen italienischen PW-Lenker, der in Richtung Büren raste und es jetzt mit der Justiz zu tun bekommt.

Die neugewählten Basler Regierungsmitglieder Esther Keller (GLP) und Kaspar Sutter (SP) wurden zu neuen Verwaltungsratsmitgliedern des EuroAirport ernannt.

Das Referendum gegen eine flächendeckende Parkraum-Bewirtschaftung in Allschwil ist mit über 800 Unterschriften zustande gekommen; das Quorum beträgt 500 Unterschriften.

Waltraud Parisot wird neue Verwaltungs-Chefin an der Musik-Akademie Basel und damit Nachfolgerin von Marc de Haller, der nach 18 Dienstjahren regulär pensioniert wird.

Lina Arti hat heute als 10'000. Baslerin im Impfzentrum die Corona-Zweitimpfung und von Gesundheitsdirektor Lukas Engelberger einen grossen Blumenstrauss erhalten.

Der Kanton Basel-Stadt hat bis 2. März gesamthaft 25,2 Millionen Franken A-fonds-perdu-Beiträge aus dem Härtefall-Programm an Unternehmen ausbezahlt und 4,9 Millionen Franken Bürgschaften für KMU-Kredite bewilligt.

Dominik Scherrer wird als Nachfolger von Titus Hell neuer Präsident der Jungfreisinnigen Basel-Stadt.

Die Fluxdock AG wird den Kasernen-Hauptbau betreiben, in dem Anfang 2022 das Kultur- und Kreativzentrum seine Tore öffnet.

Marcus Vetter ist neuer Chefarzt für Onkologie und Hämatologie des Kantonsspitals Baselland.

Alexa Ipen-Providoli wird ab 1. April neue Leiterin des Amtes für Beistandschaften und Erwachsenenschutz und damit Nachfolgerin von Sarah Thönen, die ins Erziehungsdepartement wechselt.

Bis 1. Februar erhielten in Basel-Stadt über 9'800 Personen eine erste Impfdosis gegen das Coronavirus, über 3'700 weitere Personen haben bereits zwei Dosen erhalten.

Das Kantonale Laboratorium Basel-Stadt hat bei 36 Haarfärbemittel-Proben neun Produkte mit einem Verkaufsverbot belegt.

Die Wahlvorbereitungs-Kommission beantragt dem Grossen Rat, am 10. März Staatsanwalt Urs Jürg Müller-Egli zum Leitenden Staatsanwalt und Leiter der Allgemeinen Abteilung zu wählen.

Elisabeth Simon wird am 1. August neue Rektorin des Gymnasiums Bäumlihof und somit Nachfolgerin von Anna-Katharina Schmid, die auf diesen Zeitpunkt in Pension geht.

Mit einer Mehrheit von 89,4 Prozent beschlossen die Mitglieder der CVP Basel-Stadt am 25. Januar den Namenswechsel in "Die Mitte Basel-Stadt".

Gegen die Kreditbewilligung des Landrates in Höhe von 17,15 Millionen Franken für die Verlängerung der Tramlinie 14 von Pratteln nach Augst reichte am 25. Januar die Aktionsgruppe "aapacke" Pratteln das Referendum ein.

Mark Eichner (Präsident), Carol Baltermia, Liselotte Henz, Isabelle Mati und Karin Sartorius bilden die Findungskommission zur Evaluation eines neuen Basler FDP-Präsidiums.

Medbase und das Kantonsspital Baselland (KSBL) werden das "Regionale Gesundheitszentrum Laufen" im "Birs Center" betreiben und damit ein breites ambulantes Angebot mit Notfallversorgung anbieten.