© Fotos by OnlineReports.ch
"Basel grösser denken": Neuer Basler Regierungsrat Hans-Peter Wessels

Stadterneuerer Hans-Peter Wessels: Ein knallharter Softy

Der Nachfolger von Barbara Schneider ist lustvoll und überzeugend in sein Basler Regierungs-Amt eingestiegen


Von Peter Knechtli


Seit knapp einem Jahr ist Hans-Peter Wessels neuer Basler Bau- und Verkehrsdirektor. Er nahm seine Aufgabe schwungvoll in Angriff, musste aber auch schon Niederlagen einstecken. Von Rückschlägen lässt sich der leichtfüssige Politiker aber nicht beeinflussen: Auffällig locker, aber knallhart geht er seinen Weg.


Aufgeräumt schreitet Hans-Peter Wessels über den Basler Münsterplatz, an dem sich der Sitz des Basler Bau- und Verkehrsdepartements befindet. Eine spontane Begegnung: Ihm wird die erwachsene Tochter eines engen Mitarbeiters vorgestellt. Er macht keine langen Tänze: "Ich bin der Hans-Peter", stellt sich der Regierungsrat locker und in keiner Weise anbiedernd vor. Das Beispiel zeigt: Selten hat ein regionaler Exekutiv-Politiker so viel spontane Nähe gezeigt wie Wessels, seit 1981 Sozialdemokrat und seit 1. Februar 2009 Mitglied der Basler Kantonsregierung.

Ohne Vater aufgewachsen

Anders als seine Vorgängerin und Parteikollegin Barbara Schneider, die nicht nur ihrer Fraktion zunehmend unnahbar erschien, ist bei Wessels mit Händen zu greifen, wie er die Menschen mag. Trendy logisch, dass er sich, bei zweifelhaftem Nutzen, auf "Facebook" zeigt. Klagt dem 47-Jährigen im Vorbeigehen auf der Strasse eine Bürgerin ihr Baubewilligungs-Leid, so hört er aufmerksam zu – und weiss hinterher auch noch, was ihm die Dame mitteilen wollte.

Keine Spur von Dünkel umwebt den Bau- und Verkehrsdirektor, wenn er sich im Tenü der Abfall-Equipen medienwirksam aufs Trittbrett des Abfuhrwagens schwingt und eine Runde lang Berufsalltag seiner Männer der Stadtreinigung schnuppert.

Wessels kommt selbst von unten. Aufgewachsen in Kanada verlor er im Alter von vier Jahren seinen Vater, einen Südafrikaner, an einem Unfall. Seine Mutter, eine Schweizer Damenschneiderin und Textildesignerin, kehrte mit ihren beiden Söhnen in die Ostschweiz zurück, wo sie knapp durch musste. Die ersten "Gschpönli" des sechsjährigen Hans-Peter, der kein Wort Schweizerdeutsch sprach, waren italienischer und spanischer Herkunft. Später ermöglichten Stipendien dem heutigen Basler Magistraten ein ETH-Studium.

Leichtfüssig, aber knallhart

Doch der leichtfüssige, in seiner Unkompliziertheit und jovialen Art kaum zu überbietende SP-Softy ist alles andere als ein Trittbrettfahrer: Das dürften jene schon erfahren haben, die hinter der dem unprätentiösen Habitus bereits die günstige Gelegenheit witterten, ihre Interessen besonders einfach durchsetzen zu können. Wessels hört zwar hingebungsvoll zu, doch er verfolgt seine eigenen klaren Vorstellungen von Bau- und Verkehrspolitik – knallhart.

Obschon resultatorientiert, fand die Frohnatur – kaum vorstellbar, dass Wessels wütet – im ersten Amtsjahr nicht immer die Gnade des Parlaments. Mitte Dezember sah er sich gegenüber seinen rot-grünen Genossinnen und Genossen erst zur Mahnung veranlasst, etwas "über die Nasenspitze hinaus zu denken". Dann verweigerten sie zusammen mit der SVP einen Kredit von gerade mal 120'000 Franken an die direkte Buslinie "48" vom Allschwiler Bachgraben zum Basler Bahnhof SBB. Situations-Pech für Wessels: Er war so stark erkältet, dass er sich für die vorgängige Fraktionssitzung entschuldigen musste – und schon war es geschehen. Wessels Kommentar danach: "Ein Betriebsunfall."

Kurz darauf stand Wessels erneut im Regen: Die Linke schmetterte die Aufnahme des Anschlusses Allschwil an die Nordtangente in die Basler Raumplanung gegen seinen Willen ab.

"Gar nicht so grün wie versprochen"

Wer glaubte, Wessels ("Man darf sich nicht ärgern, wenn man Politik macht") ziehe sich nun in den Schmollwinkel zurück, sah sich getäuscht: Nichts Besseres konnte ihm widerfahren. Was zunächst wie ein kräftiger Nasenstüber seines eigenen Lagers aussah, weckte in der Region so viel Unverständnis und Druck, dass der Verkehrsminister bereits zuversichtlich einem Sinneswandel im Grossen Rat entgegenblickt: Dass der "48-er"-Bus ins ÖV-Programm 2010-2013 aufgenommen wird und "erste Fakten" zu Linienführung und Kosten eines Nordtangente-Zubringers Allschwil gesammelt werden. Dies, so Wessels, sei Basel-Stadt dem Partner Baselbiet schuldig.

Schon wird der eine oder andere Vorwurf laut, der linke Hoffnungsträger sei gar nicht so grün wie er als Kandidat versprochen habe. Vor der Wahl habe er in der Quartierzeitung gefordert, die Lebensqualität in den von Fluglärm geplagten Quartieren dürfte "nicht gefährdet" werden. Nach der Wahl habe er erklärt, "punktuelle Beeinträchtigungen durch Fluglärm" müssten "in Kauf" genommen werden.

Die Vorwürfe richten sich an einen Zeitgenossen, der weder ein Auto besitzt noch den Führerschein, der sich vorzugsweise radelnd durch die Stadt bewegt und mit seiner Familie ein Reihenhaus im durchaus gehobenen Neubadquartier bewohnt und besitzt. Wessels ("Ich wohne ziemlich direkt in der Flug-Schneise") gibt zu bedenken, dass der Fluglärm "im zweiten Halbjahr 2008 massiv abgenommen" habe. "Selbstverständlich" aber, bekräftigt er, sei er dafür, dass die Lärmschutz-Abmachungen mit Frankreich eingehalten werden.

Als sich jüngst ein ehemaliger Basler Regierungsrat, Mitglied der Liberalen Partei, im Basler Tram nicht allzu diskret über seinen Mitquartierbewohner Wessels äusserte, mündete die Einschätzung in den Worten: "Der gefällt mir ganz gut. Er ist kein richtiger Linker."

Erste Akzente in der Verkehrspolitik

Wohl vermochte der Vater zweier Kinder im Alter von 13 und 16 Jahren im Wahlkampf seine SP-Basis mit einer gewissen Kampf-Romantik zu beflügeln, doch weder ist Wessels ein Fundi, noch lässt er sich leicht in eine Ecke stellen. Von Berufs wegen Befürworter der Gentechnologie und als früherer Wirtschaftsförderer mit den Erfordernissen der unternehmerischen Standort-Attraktivität eng vertraut, verfolgt der promovierte Biochemiker eine Grundstrategie des Sowohl-als-auch: Flexibel vorgehen, das Eine tun, ohne das Andere zu lassen. Kein Wunder, bringt die OnlineReports-Frage, wo er in seinem ersten Regierungs-Jahr seine "linke Handschrift" hinterlassen habe, den Pragmatiker etwas in Verlegenheit. "Ein gute Frage – (Pause) ich muss mehrheitsfähige Entscheide zustande bringen!", verschaffte er sich rhetorisch Nachdenk-Zeit.

Flugs ortet Wessels den Nachweis seiner politischen Heimat im Verkehrsbereich: Als bisher grössten Erfolg wertet er  die – äusserst knappe – Annahme des Rückbaus von Wasgen- und Luzernerring durch das Stimmvolk. Als eine der ersten Amtshandlungen schaffte Wessels die als bürokratische Schikane empfundene Bewilligungspflicht für Velounterstände vor Wohnhäusern ab. Ausserdem will er Radfahrenden und Fussgängern das Leben angenehmer machen: Einbahnstrassen für Velos öffnen, schnelle und sichere Fahrrad-Verbindungen, mehr Tempo 30-Zonen in Wohnquartieren und eine Erweiterung der Fussgängerzone in der Innenstadt.

Architekt des Erneuerungs-Projekts Basel

Keinerlei Berührungsängste zeigte Wessels auch vergangenen August, als die Jungen Grünen 80 Velo-Ärgernisse öffentlich anprangerten: Der neue Regierungsrat zeigte sich an der Medienkonferenz als gut gelaunter geladener Gast – und versprach Besserung.

Bürgerliche Parteien und das gesellschaftliche Establishment erkannten schnell, dass sie es mit keinem einfach gestrickten Zweirad-Aktivisten an der Spitze des Bau- und Verkehrsdepartements zu tun haben werden. Wessels lässt sich schlecht in herkömmliche ideologische Schubladen einordnen: Er verkörpert eher den Typ des parteipolitischen Neutrums, dem es darum geht, durch Fortschritt, unternehmerische und soziale Prosperität, den unumgänglichen ökologischen Umbau und einer hohen Standortgunst seinen Beitrag zum Volks-Wohl zu leisten.

Was der Architekt des Erneuerungs-Projekts Basel weiter treiben will, kommt an: Bürgerliche halten ihn schon fast zur Hälfte als einen der ihren, seine sozialdemokratische Basis folgt "mit Freude" den parteiinternen "Super-Auftritten" (so ein SP-Mitglied), an denen er mit inhaltlichem Schwung und Überzeugungskraft - auf ungewohnte Art von Gelassenheit überlagert - seine Geschäfte vertritt und durchbringt. So empfahl die SP-Basis letzten Monat die Ablehnung der von den Grünen lancierten Initiative "Der Landhof bleibt grün". Gar mit "Begeisterung" registriert ein prominenter Basler SP-Mandatär die "gute Mischung", mit der Wessels "auf Bestehendem aufbaut, Vertrauen gewinnt und gleichzeitig erste Pflöcke einschlägt".

Markenzeichen: Das krachende Lachen

Variabel ist die Tonalität in Wessels Kommunikations-Stil: Oft fast etwas ländlich, gelegentlich ins Burschikose neigend und von krachendem Lachen – seinem Markenzeichen – unterbrochen, bei Bedarf und in offizieller Mission aber wieder betont bedächtig oder aufs mal gar zuckersüss. Wo nicht förmliche Zurückhaltung angesagt ist, äussert "Hampe" (so seine Freunde) seine Meinung ungeschminkt und fadengerade, selbst wenn er dadurch seine Parteifreunde mal vor den Kopf stösst.

"Haben Sie Ihr Departement im Griff?", wollte OnlineReports von Wessels wissen. Die Frage schien etwas überraschend zu kommen, wie Wessels eruptives Lachen vermuten lässt. "Alles und jedes" habe er "sicher nicht im Griff". Aber, so der Chef über gegen tausend Staatsangestellte, die BVB-Belegschaft nicht eingerechnet: "Ich will hervorragende Amtsleiter, die Führungs-Crew muss gut aufgestellt sein." Organisatorisch scheint ihm nach der Neuordnung des Generalsekretariats nun der Zeitpunkt gekommen zu sein, departementsintern "die eine oder andere kleine Strukturbereinigung" umzusetzen.

Mehr Tempo bei der Stadt-Erneuerung

Gleich reihenweise stehen Wessels planerische Grossbaustellen ins Haus, die er ohne starke Umgebung, aber auch ohne eigenen persönlichen Einsatz nicht durchsetzen kann. Schon an gegen zwanzig öffentlichen Auftritten zur Zonenplan-Revision übte er Bürgerdialog und Bodenhaftung. Das umstrittene Instrument ist die Grundlage eines Plans, der das städtebauliche Gesicht Basels rasanter verändert als jemals zuvor. Stichworte sind neuer, attraktiver Wohnraum, Stadtrand-Entwicklung mit Hochhauszonen, Erschliessung neuer Baugebiete. Zwar sollen auch weiterhin wertvolle historische Bauten gepflegt und erhalten sowie neue Grün- und Freizonen geschaffen werden. Aber Wessels scheut sich nicht davor, das Kind beim Namen zu nennen: die Bausubstanz "flüssig zu erneuern".
 
Damit schwenkt er auf eine konfliktträchtige Position ein, die die Liberalen schon vor über zwei Jahren einnahmen, als sie mehr Tempo bei der Stadterneuerung und den "Mut" einforderten, "gewisse Geviert oder Strassenzüge zurückzubauen und neu zu definieren".

"Gepflegter Biergarten" im Kastanienhain

Er will aber auch bestehende Nutzungen hinterfragen, den dem grünen "Landhof" ("im Moment eine geschlossene Veranstaltung") in ein Wechselspiel von genossenschaftlichem Wohnraum und Quartierpark umgestalten. Er will Orte der Stille wie den denkmalgeschützten Münsterplatz beleben, wobei er geradezu ins Schwärmen gerät: "Dieser wunderschöne Kastanienhain" wenige Meter neben der weltberühmten Galluspforte des Münsters biete sich für eine Buvette oder einen "gepflegten Biergarten" geradezu an.

Für die Einsprachen von Anwohner und der reformierten Kirche gegen eine Buvette dürfte Wessels wenig Verständnis zeigen. "Der Münsterplatz von heute hat nichts mit dem Münsterplatz im Mittelalter zu tun. Da herrschte wildes Markttreiben." Das "Chill am Rhy", das "Kulturfluss" im Rhein und die bereits bestehende Kleinbasler Buvette seien "wunderbar und tragen enorm viel zur Lebensqualität bei". Indes: Wessels will "eher weniger" sommerlichen Grossevent-Rummel auf dem Münsterplatz, dafür eine "ruhige kultivierte Nutzung".

Denkmalpflege wird neu positioniert

Angesichts dieser Einschätzung verwundert nicht, dass der oberste Stadterneuerer die kantonale Denkmalpflege, die "gute Arbeit" leiste, neu positionieren will: Diese Amtsstelle werde "zu stark als verhindernde Institution wahrgenommen", lässt der Departements-Chef auch hier eine möglicherweise nicht unbedeutende "kleine Strukturveränderung" erahnen.

Bei seiner Absicht, die Qualität des öffentlichen Raums zu verbessern, das Rheinufer aufzuwerten und "den Plätzen in der Stadt ein Gesicht zu geben", wird Wessels Dialog- und Vermittlungsfähigkeit auf die Probe gestellt werden, will er es mit ruhebedürftigen Stadtbewohnern nicht verscherzen.

Seine Haltung in Fragen der Anbindung Allschwils an den öffentlichen Verlehr durch Tram und Bus macht aber auch deutlich, dass er "vermehrt die Zusammenarbeit mit den umliegenden Gemeinden" sucht. Zentrale Funktionen müssten "vermehrt ausgelagert" werden. Kirchturmpolitik ist dem Regionalpolitiker, der bis ins Alter von zwölf Jahren die südafrikanische Staatsbürgerschaft besass, fremd: "Wir müssen die Stadt Basel grösser denken." So gehörten der Fachhochschul-Standort Muttenz oder auch Allschwil "zum Zentrum der Region".

Auch wenn Wessels über die Nasenspitze hinausschaut und unkonventionell Grenzen sprengt, lässt ihn das kleine Alltägliche – wie die von OnlineReports publik gemachte Stolperfalle am Bahnhof – nicht kalt. Als sich der Hüter über die Basler Allmend kurz vor dem Jahreswechsel zufällig in der Nähe der frisch markierten Unfallstelle aufhielt, fiel vor seinen Augen eine siebzigjährige Frau der Länge nach hin. Wessels bestürzt: "Dass hier nachgebessert werden muss, ist offensichtlich."

 

Hören Sie Hans-Peter Wessels im Original-Ton (unten klicken)

6. Januar 2010

Weiterführende Links:



 Ihre Meinung zu diesem Artikel
(Mails ohne kompletten Absender werden nicht bearbeitet)
https://www.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/echo.gif

"Der Obama vom Münsterplatz"

Kompliment zum Bericht über Hans-Peter Wessels. In der Tat zeichnen ihn drei Eigenschaften aus: Hans-Peter weiss, was er will und zieht das dann durch. Er ist vielseitig und in der Lage, sich schnell an ein neues Umfeld anzupassen. Und er ist begeisterungsfähig und mitreissend. Vielleicht waren dies die Gründe dafür, dass wir ihn nach seiner Wahl bei uns intern den "Obama vom Münsterplatz" nannten.


Michael Bertram, COO BaselArea, Basel




"Wessels kommt noch besser"

Wessels hat in kürzester Zeit das jahrelange Dauernerv-Thema der Baumfällungen (bis auf einen letzten Fall) gelöst. Vor wenigen Jahren hat er als Wirtschaftsförderer innerhalb einer Stunde zwischen Investoren (einige hundert Millionen) und WWF (250 Kröten) eine Lösung hingezaubert – wozu die Verwaltung monatelang nicht fähig war. Dass er beim "Landhof" nicht meiner Meinung, mit der geplanten Beschneidung der staatlichen Kommissionen auf dem Holzweg und mit der primären Stadterweiterung in die Familiengärten falsch eingespurt ist, tut keinen Abbruch. Man darf ja anderer Meinung sein. Er ist flexibel, rasch und vor allem dünkelfrei: Und Wessels kommt noch besser, geben wir ihm Zeit und Raum und zeigen ihm (bzw. seiner Verwaltung) zuweilen, dass es auch Grenzen gibt.


Jost Müller, Basel



Was Sie auch noch interessieren könnte

Familiengarten am Ende:
Jetzt beginnt die Igeljagd

4. März 2021

Ökologisch heikle Phase bei Bau einer Wohnsiedlung am Basler Walkeweg.


Reaktionen

Am Reigoldswiler "Hörnlirain"
entsteht ein Biovielfalts-Labor

18. Februar 2021

Regenwaldschützer Lukas Straumann
baut Fettwiese in Biodiversitäts-Bijou um.


Waldenburgertal: In zwei
Monaten wird umgepflügt

5. Februar 2021

Schmalspurbahn ade: Mit Projektleiter
Fredi Schödler auf Inspektionsfahrt.


Das grosse Aufräumen
bei "Telebasel" beginnt

28. Januar 2021

André Moesch wird neuer Geschäftsführer,
Philippe Chappuis neuer Chefredaktor.


Reaktionen

Solarstrom: IWB investiert
in Glarner Staumauer

21. Januar 2021

Investition zusammen mit AxpoDenner nimmt Strom langfristig ab.


Reaktionen

Corona-Testpersonen geben
massenhaft ihre DNA preis

15. Januar 2021

Doch die Abstriche dürften nicht an Strafverfolger weitergegeben werden.


Reaktionen

Nach aussen diplomatisch,
nach innen auch mal laut

8. Januar 2021

Im OnlineReports-Interview zieht der Basler
Regierungsrat Christoph Brutschin Bilanz.


Reaktionen

Corona: Jetzt wird auch
im Baselbiet geimpft

4. Januar 2021

Ü 75 kommen zuerst dran: Krisenstabchef
Patrik Reiniger bittet um Geduld.


Reaktionen

Basler Corona-Impfzentrum
am Messeplatz im Betrieb

28. Dezember 2020

Die erste Basler Impf-Ampulle in den Händen von Kantonsapothekerin Esther Ammann.


Velobahn-Projekt: Es wimmelt
von Schnellschuss-Spuren

18. Dezember 2020

Auftrag: Linienführung Pratteln-St. Jakob,
abgeliefert wurde eine Prototyp-Studie.


www.onlinereports.ch - Das unabhängige News-Portal der Nordwestschweiz

© Das Copyright sämtlicher auf dem Portal www.onlinereports.ch enthaltenen multimedialer Inhalte (Text, Bild, Audio, Video) liegt bei der OnlineReports GmbH sowie bei den Autorinnen und Autoren. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Veröffentlichungen jeder Art nur gegen Honorar und mit schriftlichem Einverständnis der Redaktion von OnlineReports.ch.

Die Redaktion bedingt hiermit jegliche Verantwortung und Haftung für Werbe-Banner oder andere Beiträge von Dritten oder einzelnen Autoren ab, die eigene Beiträge, wenn auch mit Zustimmung der Redaktion, auf der Plattform von OnlineReports publizieren. OnlineReports bemüht sich nach bestem Wissen und Gewissen darum, Urheber- und andere Rechte von Dritten durch ihre Publikationen nicht zu verletzen. Wer dennoch eine Verletzung derartiger Rechte auf OnlineReports feststellt, wird gebeten, die Redaktion umgehend zu informieren, damit die beanstandeten Inhalte unverzüglich entfernt werden können.

Auf dieser Website gibt es Links zu Websites Dritter. Sobald Sie diese anklicken, verlassen Sie unseren Einflussbereich. Für fremde Websites, zu welchen von dieser Website aus ein Link besteht, übernimmt OnlineReports keine inhaltliche oder rechtliche Verantwortung. Dasselbe gilt für Websites Dritter, die auf OnlineReports verlinken.

https://www.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/gesehen.gif
Coop Kaiseraugst
Preis-Etikette für
20 Portionen Tee
https://www.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/gesehen.gif

100g nur für Oligarchen.

Frisch pubertiert

Die Angst vor dem alten Mann

RückSpiegel


Die BZ greift in ihrem Artikel "Bikini-Gate im Schrebergarten" einen Artikel von OnlineReports auf.

Den OnlineReports-Bericht über Masken-Sicherheit an Spital-Porten nahm die Konsumenten-Sendung "Espresso" von Radio SRF zum Anlass, das Thema vertieft zu untersuchen.

Blick, Telebasel, 20 Minuten und die BZ nahmen die OnlineReports-News über die Strafanzeigen gegen den ausländerfeindlichen Basler Grossrat E. W. auf.

Die BZ, die zu Recht die Intransparenz der Baselbieter Steuer(ab)rechnungen kritisierte, nahm in ihren Nachzug auf einen bestätigenden OnlineReports-Kommentar Bezug.

Prime News ging in der Kritik an "Weltwoche"-Kolumnist Christoph Mörgeli auf einen satirischen OnlineReports-Text über Lukas Engelberger ein.

Der Tages-Anzeiger bezog sich in einem Artikel über Impf-Privilegien auch auf einen OnlineReports-Artikel über UKBB-CEO Marco Fsicher.

Die Basler Zeitung nahm in ihrem Abschiedstext über den Basler Regierungsrat Hans-Peter Wessels in Text und Bild auf OnlineReports Bezug.

Die OnlineReports-Todesnachricht über alt-Landrat Peter H. Müller wurde von der BZ aufgenommen.

Die BZ nahm die OnlineReports-News über die Schliessung des Zeitungsladens "Press&Books" auf der Basler SBB-Passerelle auf.

Telebasel, das Regionaljournal und die Basler Zeitung nahmen in ihren Nachrufen auf Corina Christen auf OnlineReports Bezug.

Der OnlineReports-Primeur über den Rücktritt das Basler Grünen-Präsidenten Harald Friedl nahmen die BZ, Prime News, das Regionaljournal, die Basler Zeitung und Telebasel auf.

Die Medienwoche berichtete bezüglich einer "Weltwoche"-Falschmeldung über den Basler Regierungsrat Lukas Engelberger darüber, dass Mörgeli die humoristische Gedankenspielerei auf Onlinereports.ch für bare Münze nahm.

In ihrer Presseschau über die Basler Regierungsratswahlen zitierete die BZ ausführlich aus OnlineReports.

Die Basler Zeitung nahm die OnlineReports-News über einen geplatzten Baselbieter Strafprozess auf.

Die Wochenzeitung ging in ihrem Bericht über den Abbau in grossen Schweizer Zeitungsredaktion auch auf "kleinere Player" wie OnlineReports ein.

Die BZ zieht den OnlineReports-Report über den Verzicht auf das Muttenzer Multiplex-Kino der "Kitag AG" nach.

Die OnlineReports-News über die Schliessung eines Tanzlokals in der Basler Innenstadt nahm die BZ auf.

In ihrer Besprechung von Roland Starks Kolumne-Buch "Stark!" nimmt die Volksstimme auf OnlineReports Bezug.

Die BZ kritisierte den designierten Basler SP-Regierungsrat Beat Jans für seinen Twitter-Tweet: "Wieso muss man in unserer Region eigentlich 'Onlinereports' lesen, wenn man sich umfassend informieren, statt belehren lassen will?"

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz


Lina Arti hat heute als 10'000. Baslerin im Impfzentrum die Corona-Zweitimpfung und von Gesundheitsdirektor Lukas Engelberger einen grossen Blumenstrauss erhalten.

Der Kanton Basel-Stadt hat bis 2. März gesamthaft 25,2 Millionen Franken A-fonds-perdu-Beiträge aus dem Härtefall-Programm an Unternehmen ausbezahlt und 4,9 Millionen Franken Bürgschaften für KMU-Kredite bewilligt.

Dominik Scherrer wird als Nachfolger von Titus Hell neuer Präsident der Jungfreisinnigen Basel-Stadt.

Die Fluxdock AG wird den Kasernen-Hauptbau betreiben, in dem Anfang 2022 das Kultur- und Kreativzentrum seine Tore öffnet.

Marcus Vetter ist neuer Chefarzt für Onkologie und Hämatologie des Kantonsspitals Baselland.

Alexa Ipen-Providoli wird ab 1. April neue Leiterin des Amtes für Beistandschaften und Erwachsenenschutz und damit Nachfolgerin von Sarah Thönen, die ins Erziehungsdepartement wechselt.

Bis 1. Februar erhielten in Basel-Stadt über 9'800 Personen eine erste Impfdosis gegen das Coronavirus, über 3'700 weitere Personen haben bereits zwei Dosen erhalten.

Das Kantonale Laboratorium Basel-Stadt hat bei 36 Haarfärbemittel-Proben neun Produkte mit einem Verkaufsverbot belegt.

Die Wahlvorbereitungs-Kommission beantragt dem Grossen Rat, am 10. März Staatsanwalt Urs Jürg Müller-Egli zum Leitenden Staatsanwalt und Leiter der Allgemeinen Abteilung zu wählen.

Elisabeth Simon wird am 1. August neue Rektorin des Gymnasiums Bäumlihof und somit Nachfolgerin von Anna-Katharina Schmid, die auf diesen Zeitpunkt in Pension geht.

Mit einer Mehrheit von 89,4 Prozent beschlossen die Mitglieder der CVP Basel-Stadt am 25. Januar den Namenswechsel in "Die Mitte Basel-Stadt".

Gegen die Kreditbewilligung des Landrates in Höhe von 17,15 Millionen Franken für die Verlängerung der Tramlinie 14 von Pratteln nach Augst reichte am 25. Januar die Aktionsgruppe "aapacke" Pratteln das Referendum ein.

Mark Eichner (Präsident), Carol Baltermia, Liselotte Henz, Isabelle Mati und Karin Sartorius bilden die Findungskommission zur Evaluation eines neuen Basler FDP-Präsidiums.

Medbase und das Kantonsspital Baselland (KSBL) werden das "Regionale Gesundheitszentrum Laufen" im "Birs Center" betreiben und damit ein breites ambulantes Angebot mit Notfallversorgung anbieten.

Am 18. Januar reichte in Basel das überparteiliche Komitee seine Volksinitiative zur Abschaffung des Präsidialdepartements und Reduktion der Anzahl der Regierungs-Mitglieder von 7 auf 5 mit 3'524 beglaubigten Unterschriften ein.

Am 1. April 2021 tritt Thomas Wenk (48) die neu geschaffene Stelle des Leiters der zentralisierten Informatik des Erziehungsdepartements an.

Der Basler SP-Grossrat Christian von Wartburg übernimmt für das Jahr 2021 die Präsidentschaft des Oberrheinrats.

Über das Referendum gegen den Allschwiler Quartierplan ALBA wid am 13. Juni abgestimmt.

Seit dem 4. Januar werden die Schülerinnen und Schüler der Sekundarschule Laufental in einem Neubau unterrichtet.

Raphael Kissling (29) wird zum Jahresbeginn neuer Geschäftsführer der Luftseilbahn Reigoldswil–Wasserfallen und Nachfolger von Johannes Sutter, der Stiftungsrat bleibt.

Die Muttenzer Gemeindeversammlung vom 9. Januar, 14 Uhr, wird auf Beschluss des Gemeinderates Corona-bedingt in der St. Jakob-Halle durchgeführt.

Für das Herbstsemester 2020 hat sich die Rekordzahl von 13'139 Studierenden und Doktorierenden für ein Studium an der Universität Basel eingeschrieben.

In Allschwil ist das Referendum gegen den Quartierplan "Alba" mit 601 gültigen Unterschriften zustande gekommen.

Michael Rolaz, derzeit Chief Development Officer CDO am Kantonsspital Baselland, wird neuer CEO der Universitären Psychiatrischen Kliniken Basel (UPK).