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"Basel grösser denken": Neuer Basler Regierungsrat Hans-Peter Wessels

Stadterneuerer Hans-Peter Wessels: Ein knallharter Softy

Der Nachfolger von Barbara Schneider ist lustvoll und überzeugend in sein Basler Regierungs-Amt eingestiegen


Von Peter Knechtli


Seit knapp einem Jahr ist Hans-Peter Wessels neuer Basler Bau- und Verkehrsdirektor. Er nahm seine Aufgabe schwungvoll in Angriff, musste aber auch schon Niederlagen einstecken. Von Rückschlägen lässt sich der leichtfüssige Politiker aber nicht beeinflussen: Auffällig locker, aber knallhart geht er seinen Weg.


Aufgeräumt schreitet Hans-Peter Wessels über den Basler Münsterplatz, an dem sich der Sitz des Basler Bau- und Verkehrsdepartements befindet. Eine spontane Begegnung: Ihm wird die erwachsene Tochter eines engen Mitarbeiters vorgestellt. Er macht keine langen Tänze: "Ich bin der Hans-Peter", stellt sich der Regierungsrat locker und in keiner Weise anbiedernd vor. Das Beispiel zeigt: Selten hat ein regionaler Exekutiv-Politiker so viel spontane Nähe gezeigt wie Wessels, seit 1981 Sozialdemokrat und seit 1. Februar 2009 Mitglied der Basler Kantonsregierung.

Ohne Vater aufgewachsen

Anders als seine Vorgängerin und Parteikollegin Barbara Schneider, die nicht nur ihrer Fraktion zunehmend unnahbar erschien, ist bei Wessels mit Händen zu greifen, wie er die Menschen mag. Trendy logisch, dass er sich, bei zweifelhaftem Nutzen, auf "Facebook" zeigt. Klagt dem 47-Jährigen im Vorbeigehen auf der Strasse eine Bürgerin ihr Baubewilligungs-Leid, so hört er aufmerksam zu – und weiss hinterher auch noch, was ihm die Dame mitteilen wollte.

Keine Spur von Dünkel umwebt den Bau- und Verkehrsdirektor, wenn er sich im Tenü der Abfall-Equipen medienwirksam aufs Trittbrett des Abfuhrwagens schwingt und eine Runde lang Berufsalltag seiner Männer der Stadtreinigung schnuppert.

Wessels kommt selbst von unten. Aufgewachsen in Kanada verlor er im Alter von vier Jahren seinen Vater, einen Südafrikaner, an einem Unfall. Seine Mutter, eine Schweizer Damenschneiderin und Textildesignerin, kehrte mit ihren beiden Söhnen in die Ostschweiz zurück, wo sie knapp durch musste. Die ersten "Gschpönli" des sechsjährigen Hans-Peter, der kein Wort Schweizerdeutsch sprach, waren italienischer und spanischer Herkunft. Später ermöglichten Stipendien dem heutigen Basler Magistraten ein ETH-Studium.

Leichtfüssig, aber knallhart

Doch der leichtfüssige, in seiner Unkompliziertheit und jovialen Art kaum zu überbietende SP-Softy ist alles andere als ein Trittbrettfahrer: Das dürften jene schon erfahren haben, die hinter der dem unprätentiösen Habitus bereits die günstige Gelegenheit witterten, ihre Interessen besonders einfach durchsetzen zu können. Wessels hört zwar hingebungsvoll zu, doch er verfolgt seine eigenen klaren Vorstellungen von Bau- und Verkehrspolitik – knallhart.

Obschon resultatorientiert, fand die Frohnatur – kaum vorstellbar, dass Wessels wütet – im ersten Amtsjahr nicht immer die Gnade des Parlaments. Mitte Dezember sah er sich gegenüber seinen rot-grünen Genossinnen und Genossen erst zur Mahnung veranlasst, etwas "über die Nasenspitze hinaus zu denken". Dann verweigerten sie zusammen mit der SVP einen Kredit von gerade mal 120'000 Franken an die direkte Buslinie "48" vom Allschwiler Bachgraben zum Basler Bahnhof SBB. Situations-Pech für Wessels: Er war so stark erkältet, dass er sich für die vorgängige Fraktionssitzung entschuldigen musste – und schon war es geschehen. Wessels Kommentar danach: "Ein Betriebsunfall."

Kurz darauf stand Wessels erneut im Regen: Die Linke schmetterte die Aufnahme des Anschlusses Allschwil an die Nordtangente in die Basler Raumplanung gegen seinen Willen ab.

"Gar nicht so grün wie versprochen"

Wer glaubte, Wessels ("Man darf sich nicht ärgern, wenn man Politik macht") ziehe sich nun in den Schmollwinkel zurück, sah sich getäuscht: Nichts Besseres konnte ihm widerfahren. Was zunächst wie ein kräftiger Nasenstüber seines eigenen Lagers aussah, weckte in der Region so viel Unverständnis und Druck, dass der Verkehrsminister bereits zuversichtlich einem Sinneswandel im Grossen Rat entgegenblickt: Dass der "48-er"-Bus ins ÖV-Programm 2010-2013 aufgenommen wird und "erste Fakten" zu Linienführung und Kosten eines Nordtangente-Zubringers Allschwil gesammelt werden. Dies, so Wessels, sei Basel-Stadt dem Partner Baselbiet schuldig.

Schon wird der eine oder andere Vorwurf laut, der linke Hoffnungsträger sei gar nicht so grün wie er als Kandidat versprochen habe. Vor der Wahl habe er in der Quartierzeitung gefordert, die Lebensqualität in den von Fluglärm geplagten Quartieren dürfte "nicht gefährdet" werden. Nach der Wahl habe er erklärt, "punktuelle Beeinträchtigungen durch Fluglärm" müssten "in Kauf" genommen werden.

Die Vorwürfe richten sich an einen Zeitgenossen, der weder ein Auto besitzt noch den Führerschein, der sich vorzugsweise radelnd durch die Stadt bewegt und mit seiner Familie ein Reihenhaus im durchaus gehobenen Neubadquartier bewohnt und besitzt. Wessels ("Ich wohne ziemlich direkt in der Flug-Schneise") gibt zu bedenken, dass der Fluglärm "im zweiten Halbjahr 2008 massiv abgenommen" habe. "Selbstverständlich" aber, bekräftigt er, sei er dafür, dass die Lärmschutz-Abmachungen mit Frankreich eingehalten werden.

Als sich jüngst ein ehemaliger Basler Regierungsrat, Mitglied der Liberalen Partei, im Basler Tram nicht allzu diskret über seinen Mitquartierbewohner Wessels äusserte, mündete die Einschätzung in den Worten: "Der gefällt mir ganz gut. Er ist kein richtiger Linker."

Erste Akzente in der Verkehrspolitik

Wohl vermochte der Vater zweier Kinder im Alter von 13 und 16 Jahren im Wahlkampf seine SP-Basis mit einer gewissen Kampf-Romantik zu beflügeln, doch weder ist Wessels ein Fundi, noch lässt er sich leicht in eine Ecke stellen. Von Berufs wegen Befürworter der Gentechnologie und als früherer Wirtschaftsförderer mit den Erfordernissen der unternehmerischen Standort-Attraktivität eng vertraut, verfolgt der promovierte Biochemiker eine Grundstrategie des Sowohl-als-auch: Flexibel vorgehen, das Eine tun, ohne das Andere zu lassen. Kein Wunder, bringt die OnlineReports-Frage, wo er in seinem ersten Regierungs-Jahr seine "linke Handschrift" hinterlassen habe, den Pragmatiker etwas in Verlegenheit. "Ein gute Frage – (Pause) ich muss mehrheitsfähige Entscheide zustande bringen!", verschaffte er sich rhetorisch Nachdenk-Zeit.

Flugs ortet Wessels den Nachweis seiner politischen Heimat im Verkehrsbereich: Als bisher grössten Erfolg wertet er  die – äusserst knappe – Annahme des Rückbaus von Wasgen- und Luzernerring durch das Stimmvolk. Als eine der ersten Amtshandlungen schaffte Wessels die als bürokratische Schikane empfundene Bewilligungspflicht für Velounterstände vor Wohnhäusern ab. Ausserdem will er Radfahrenden und Fussgängern das Leben angenehmer machen: Einbahnstrassen für Velos öffnen, schnelle und sichere Fahrrad-Verbindungen, mehr Tempo 30-Zonen in Wohnquartieren und eine Erweiterung der Fussgängerzone in der Innenstadt.

Architekt des Erneuerungs-Projekts Basel

Keinerlei Berührungsängste zeigte Wessels auch vergangenen August, als die Jungen Grünen 80 Velo-Ärgernisse öffentlich anprangerten: Der neue Regierungsrat zeigte sich an der Medienkonferenz als gut gelaunter geladener Gast – und versprach Besserung.

Bürgerliche Parteien und das gesellschaftliche Establishment erkannten schnell, dass sie es mit keinem einfach gestrickten Zweirad-Aktivisten an der Spitze des Bau- und Verkehrsdepartements zu tun haben werden. Wessels lässt sich schlecht in herkömmliche ideologische Schubladen einordnen: Er verkörpert eher den Typ des parteipolitischen Neutrums, dem es darum geht, durch Fortschritt, unternehmerische und soziale Prosperität, den unumgänglichen ökologischen Umbau und einer hohen Standortgunst seinen Beitrag zum Volks-Wohl zu leisten.

Was der Architekt des Erneuerungs-Projekts Basel weiter treiben will, kommt an: Bürgerliche halten ihn schon fast zur Hälfte als einen der ihren, seine sozialdemokratische Basis folgt "mit Freude" den parteiinternen "Super-Auftritten" (so ein SP-Mitglied), an denen er mit inhaltlichem Schwung und Überzeugungskraft - auf ungewohnte Art von Gelassenheit überlagert - seine Geschäfte vertritt und durchbringt. So empfahl die SP-Basis letzten Monat die Ablehnung der von den Grünen lancierten Initiative "Der Landhof bleibt grün". Gar mit "Begeisterung" registriert ein prominenter Basler SP-Mandatär die "gute Mischung", mit der Wessels "auf Bestehendem aufbaut, Vertrauen gewinnt und gleichzeitig erste Pflöcke einschlägt".

Markenzeichen: Das krachende Lachen

Variabel ist die Tonalität in Wessels Kommunikations-Stil: Oft fast etwas ländlich, gelegentlich ins Burschikose neigend und von krachendem Lachen – seinem Markenzeichen – unterbrochen, bei Bedarf und in offizieller Mission aber wieder betont bedächtig oder aufs mal gar zuckersüss. Wo nicht förmliche Zurückhaltung angesagt ist, äussert "Hampe" (so seine Freunde) seine Meinung ungeschminkt und fadengerade, selbst wenn er dadurch seine Parteifreunde mal vor den Kopf stösst.

"Haben Sie Ihr Departement im Griff?", wollte OnlineReports von Wessels wissen. Die Frage schien etwas überraschend zu kommen, wie Wessels eruptives Lachen vermuten lässt. "Alles und jedes" habe er "sicher nicht im Griff". Aber, so der Chef über gegen tausend Staatsangestellte, die BVB-Belegschaft nicht eingerechnet: "Ich will hervorragende Amtsleiter, die Führungs-Crew muss gut aufgestellt sein." Organisatorisch scheint ihm nach der Neuordnung des Generalsekretariats nun der Zeitpunkt gekommen zu sein, departementsintern "die eine oder andere kleine Strukturbereinigung" umzusetzen.

Mehr Tempo bei der Stadt-Erneuerung

Gleich reihenweise stehen Wessels planerische Grossbaustellen ins Haus, die er ohne starke Umgebung, aber auch ohne eigenen persönlichen Einsatz nicht durchsetzen kann. Schon an gegen zwanzig öffentlichen Auftritten zur Zonenplan-Revision übte er Bürgerdialog und Bodenhaftung. Das umstrittene Instrument ist die Grundlage eines Plans, der das städtebauliche Gesicht Basels rasanter verändert als jemals zuvor. Stichworte sind neuer, attraktiver Wohnraum, Stadtrand-Entwicklung mit Hochhauszonen, Erschliessung neuer Baugebiete. Zwar sollen auch weiterhin wertvolle historische Bauten gepflegt und erhalten sowie neue Grün- und Freizonen geschaffen werden. Aber Wessels scheut sich nicht davor, das Kind beim Namen zu nennen: die Bausubstanz "flüssig zu erneuern".
 
Damit schwenkt er auf eine konfliktträchtige Position ein, die die Liberalen schon vor über zwei Jahren einnahmen, als sie mehr Tempo bei der Stadterneuerung und den "Mut" einforderten, "gewisse Geviert oder Strassenzüge zurückzubauen und neu zu definieren".

"Gepflegter Biergarten" im Kastanienhain

Er will aber auch bestehende Nutzungen hinterfragen, den dem grünen "Landhof" ("im Moment eine geschlossene Veranstaltung") in ein Wechselspiel von genossenschaftlichem Wohnraum und Quartierpark umgestalten. Er will Orte der Stille wie den denkmalgeschützten Münsterplatz beleben, wobei er geradezu ins Schwärmen gerät: "Dieser wunderschöne Kastanienhain" wenige Meter neben der weltberühmten Galluspforte des Münsters biete sich für eine Buvette oder einen "gepflegten Biergarten" geradezu an.

Für die Einsprachen von Anwohner und der reformierten Kirche gegen eine Buvette dürfte Wessels wenig Verständnis zeigen. "Der Münsterplatz von heute hat nichts mit dem Münsterplatz im Mittelalter zu tun. Da herrschte wildes Markttreiben." Das "Chill am Rhy", das "Kulturfluss" im Rhein und die bereits bestehende Kleinbasler Buvette seien "wunderbar und tragen enorm viel zur Lebensqualität bei". Indes: Wessels will "eher weniger" sommerlichen Grossevent-Rummel auf dem Münsterplatz, dafür eine "ruhige kultivierte Nutzung".

Denkmalpflege wird neu positioniert

Angesichts dieser Einschätzung verwundert nicht, dass der oberste Stadterneuerer die kantonale Denkmalpflege, die "gute Arbeit" leiste, neu positionieren will: Diese Amtsstelle werde "zu stark als verhindernde Institution wahrgenommen", lässt der Departements-Chef auch hier eine möglicherweise nicht unbedeutende "kleine Strukturveränderung" erahnen.

Bei seiner Absicht, die Qualität des öffentlichen Raums zu verbessern, das Rheinufer aufzuwerten und "den Plätzen in der Stadt ein Gesicht zu geben", wird Wessels Dialog- und Vermittlungsfähigkeit auf die Probe gestellt werden, will er es mit ruhebedürftigen Stadtbewohnern nicht verscherzen.

Seine Haltung in Fragen der Anbindung Allschwils an den öffentlichen Verlehr durch Tram und Bus macht aber auch deutlich, dass er "vermehrt die Zusammenarbeit mit den umliegenden Gemeinden" sucht. Zentrale Funktionen müssten "vermehrt ausgelagert" werden. Kirchturmpolitik ist dem Regionalpolitiker, der bis ins Alter von zwölf Jahren die südafrikanische Staatsbürgerschaft besass, fremd: "Wir müssen die Stadt Basel grösser denken." So gehörten der Fachhochschul-Standort Muttenz oder auch Allschwil "zum Zentrum der Region".

Auch wenn Wessels über die Nasenspitze hinausschaut und unkonventionell Grenzen sprengt, lässt ihn das kleine Alltägliche – wie die von OnlineReports publik gemachte Stolperfalle am Bahnhof – nicht kalt. Als sich der Hüter über die Basler Allmend kurz vor dem Jahreswechsel zufällig in der Nähe der frisch markierten Unfallstelle aufhielt, fiel vor seinen Augen eine siebzigjährige Frau der Länge nach hin. Wessels bestürzt: "Dass hier nachgebessert werden muss, ist offensichtlich."

 

Hören Sie Hans-Peter Wessels im Original-Ton (unten klicken)

6. Januar 2010

Weiterführende Links:



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"Der Obama vom Münsterplatz"

Kompliment zum Bericht über Hans-Peter Wessels. In der Tat zeichnen ihn drei Eigenschaften aus: Hans-Peter weiss, was er will und zieht das dann durch. Er ist vielseitig und in der Lage, sich schnell an ein neues Umfeld anzupassen. Und er ist begeisterungsfähig und mitreissend. Vielleicht waren dies die Gründe dafür, dass wir ihn nach seiner Wahl bei uns intern den "Obama vom Münsterplatz" nannten.


Michael Bertram, COO BaselArea, Basel




"Wessels kommt noch besser"

Wessels hat in kürzester Zeit das jahrelange Dauernerv-Thema der Baumfällungen (bis auf einen letzten Fall) gelöst. Vor wenigen Jahren hat er als Wirtschaftsförderer innerhalb einer Stunde zwischen Investoren (einige hundert Millionen) und WWF (250 Kröten) eine Lösung hingezaubert – wozu die Verwaltung monatelang nicht fähig war. Dass er beim "Landhof" nicht meiner Meinung, mit der geplanten Beschneidung der staatlichen Kommissionen auf dem Holzweg und mit der primären Stadterweiterung in die Familiengärten falsch eingespurt ist, tut keinen Abbruch. Man darf ja anderer Meinung sein. Er ist flexibel, rasch und vor allem dünkelfrei: Und Wessels kommt noch besser, geben wir ihm Zeit und Raum und zeigen ihm (bzw. seiner Verwaltung) zuweilen, dass es auch Grenzen gibt.


Jost Müller, Basel



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"Für viele war in Liestal die Lösung, sich im Orisbach zu erleichtern."

BZ Basel
vom 3. September 2022
über Toiletten-Probleme
https://www.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/gelesen.gif

Motto: Lieber nasse Füsse als nasse Hosen.

RückSpiegel


In ihrer Analyse über die unklare Gesundheitsversorgung des Laufentals ging die Basler Zeitung auf eine OnlineReports-Recherche ein.

Telebasel konfrontierte die SVP-Regierungsrats-Kandidatin Sandra Sollberger mit einem Kommentar aus OnlineReports (worauf sie die Stellungnahme verweigerte).

Die BZ Basel und die Basler Zeitung nahmen den OnlineReports-Bericht über Pläne zum Abbruch des Spitals Laufen auf.

Die OnlineReports-News über den Wechsel des Telefon-Anbieters durch die Basler Verwaltung wurde von der BZ Basel und Happy Radio aufgenommen.

In seiner Aufstellung über "Politiker, die Wasser predigen und Wein trinken", nahm der Nebelspalter auch auf einen Artikel in OnlineReports Bezug.

20 Minuten griff die OnlineReports-Meldung über einen Autolenker, der bei der verbotenen Fahrt durch eine Einbahnstrasse in Birsfelden eine Radfahrerin schwer verletzte, auf.

Die OnlineReports-Nachricht vom Tod des früheren Baselbieter Regierungsrats Urs Wüthrich nahmen Telebasel, die BZ Basel, die Basler Zeitung, das SRF-Regionaljournal, Prime News, die Nachrichtenagentur SDA, 20 Minuten und Happy Radio auf.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-Recherche über Lärm-Überschreitungen im Osten des Gundeldinger-Quartiers auf.

Auf die OnlineReports-News über den Rücktritt der Laufener Finanzkommission reagierte die BZ Basel mit einem Nachzug.

Die Basler Zeitung nahm in ihrer Analyse der Basler FDP auf einen OnlineReports-Artikel aus dem Jahr 2005 Bezug.

Die BZ Basel nahm in ihrem Bericht über den Protest gegen entwässerte Basler Brunnen auf OnlineReports Bezug.

Die OnlineReports-News über stehengelassene BVB-Buspassagiere wurde von der BZ Basel aufgenommen.

Die BZ Basel und die Basler Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die Aufnahme von Frauen in die drei Kleinbasler Ehrengesellschaften auf.

Die BZ Basel zog die OnlineReports-News über Login-Probleme bei der Basler Kantonalbank (BKB) nach. Ebenso das Regionaljournal, das aber keine Quelle nannte.

Die BZ Basel und das SRF-Regionaljournal nahmen die OnlineReports-Meldung vom Tod des ehemaligen Baselbieter LdU-Nationalrats Claudius Alder auf.

In ihrem Bericht über den Störungs-Aufruf von "Basel nazifrei" zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz


Das Bau- und Verkehrsdepartement erteilt der Wyniger Gruppe den Zuschlag für den Betrieb der Flora-Buvette ab 2023; es soll sich um die "erste klimaneutrale Buvette" handeln.

Per 1. Januar 2023 übernimmt Christopher Henry Tütsch (49) die Geschäftsleitung des Ausländerdienstes Baselland als Nachfolger von Oliver Bolliger, der zum selben Zeitpunkt die Geschäftsleitung der Stiftung Wohnhilfe in Basel übernimmt.

Die Delegierten des Gewerbeverbandes Basel-Stadt haben am 20. September Hansjörg Wilde zum neuen Präsidenten gewählt.

Nach einjährigem Studium am Basler Gymnasium Kirschgarten konnten dieses Jahr 65 junge Erwachsene ihre Passerelle-Ausweise entgegennehmen, die ihnen nach der Berufs- oder Fachmatur den Zugang zu sämtlichen Studiengängen an den Schweizer Hochschulen ermöglichen.

In Muttenz beim Hallenbad beginnen im September /Oktober die Bohrarbeiten zur Erkundung des Untergrundes, da es dort zu Dolineneinstürzen und grossflächigen Absenkungen gekommen ist.

Der Verein "Treffpunkt Arlesheim" (ehemals "Verkehrsverein Arlesheim") beschloss bei einer Gegenstimme und einer Enthaltung, sich aufzulösen.

Gleichzeitig mit dem Start der Bundeskampagne zum Energiesparen senkt die Basler Regierung die Heiztemperatur in seinen Verwaltungsgebäuden auf 19 Grad Celsius.

Der Liestaler Stadtrat hat beschlossen, den "Engel-Saal" unter dem Namen "Stadtsaal" in eigener Regie zu betreiben, womit er den Liestaler Vereinen zukünftig zu vergünstigten Konditionen angeboten werden kann.

Die Baumann & Cie übernimmt rückwirkend per 30. Juni 100 Prozent der Aktien der Vögeli Vermögensverwaltung AG.

In Basel-Stadt ist am 19. August die aus Lehrerkreisen angeregte Initiative zur Erweiterung der Integrativen Schule durch heilpädagogisch geführte Förderklassen eingereicht worden.

Die beiden Ludotheken Bläsi und St. Johann der Robi-Spiel-Aktionen werden nach 2022 nicht weiter betrieben.

Anouk Feurer, die Co-Präsidentin des "Jungen grünen Bündnisses Nordwest", ist Nachrückende für die zurücktretende grüne Basler Grossrätin Michelle Lachenmeier.

Die grosse Silberlinde im Riehener Solitude-Park musste durch die Stadtgärtnerei gefällt werden, weil sich aufgrund der lang anhaltenden Trockenheit zwei gefährliche Risse im Kronenansatz gebildet haben und der Baum zusätzlich stark in Schieflage geraten ist.

Auch die Gemeinden Arisdorf, Bubendorf, Frenkendorf, Füllinsdorf, Hersberg, Itingen, Lausen, Liestal, Lupsingen, Seltisberg und Ziefen haben per sofort das Feuerwerksverbot beschlossen.

Der Kanton Basel-Stadt unterstützt mit 118'000 Franken aus dem Pendlerfonds den Bau einer Mobilitätsdrehscheibe in Lörrach-Brombach, die dazu beitragen soll, den Pendler- und Besucherverkehr nach Basel auf umweltfreundliche Verkehrsmittel zu verlagern.

Der Landrat hat am 30. Juni Lucia Mikeler Knaack (SP) mit 68 von insgesamt 78 abgegebenen Stimmen zur neuen Präsidentin gewählt.

Die Volksinitiative "Sichere Velorouten in Basel-Stadt" ist am 24. Juni mit 3'176 beglaubigten Unterschriften bei der Basler Staatskanzlei eingereicht worden.

Claraspital-Direktor Peter Eichenberger wird per Jahresende Nachfolger von Fritz Jenny als Präsident des Verwaltungsrats der "Rehab Basel".

Nach 12 Jahren als Delegierte des Vorstands trat Ruth Ludwig-Hagemann an der GGG-Mitgliederversammlung vom 16. Juni zurück; als Nachfolger wurde David Andreetti gewählt.

Markus Leuenberger wird ab  August 2023 neuer Rektor des Gymnasiums Laufental-Thierstein und damit Nachfolger von Isidor Huber, der in Pension gehen wird.

Andreas Eggimann, Chief Digital & Information Officer (CDIO) und Mitglied des Executive Board der MCH Group verlässt das Unternehmen im Verlaufe des Sommers.

Der Liestal Gymnasiums-Rektor Thomas Rätz wird im Sommer 2023 in Pension gehen, worauf die bisherigen Konrektoren Urban Kessler und Andreas Langlotz seine Nachfolge als Co-Rektoren antreten werden.

Die Basler Regierung hat die Wohnschutzkommission gewählt: Rico Michael Maritz (vorsitzender Präsident), Béatrice Elisabeth Müller Schnürle, Piotr Franciszek Brzoza (Präsidium); Vera Gruber, Felix Spiegel, und Markus Anderegg (Vermietende); Beat Leuthardt (Mieterschaft); Martin Schlatter (Schreiber).

Die Kommission für Wirtschaft und Abgaben (WAK) des Basler Grossen Rates unterstützt die Beteiligung des Kantons Basel-Stadt an einer Kapitalerhöhung der MCH Group AG, wie es die Regierung vorschlägt.

Die künftige Direktorin des Basler Waisenhauses ist Anita Conrad, die auf den Ende November 2023 pensionierten Uli Hammler folgt.