© Fotos by OnlineReports.ch
"Die Schwelle ist zu tief": EVP-Exponenten Pfeifer, Studer

Hegenheimerstrasse 37: Seltsamer Fall einer Suizid-Beihilfe

Italienischer Richter wollte sterben und täuschte Syphilis-Endstadium vor: EVP fordert standesrechtliche Konsequenzen


Von Peter Knechtli


Einen ebenso bizarren wie Aufsehen erregenden Fall von Sterbe-Tourismus präsentierte heute Montagmorgen die EVP: Ein italienischer Richter brachte sich mit dem Support einer Ärztin in Basel um. Seine Angehörigen wussten von nichts. Die EVP fordert jetzt politische Konsequenzen.


Es geschah am 9. April dieses Jahres in der Hegenheimerstrasse 37 in Basel. Die Ärztin E. P., die in Biel-Benken eine Praxis betreibt und für die von ihr geführte Sterbehilfe-Organisation "Eternal Spirit" arbeitet, stellt als Suizid-Begleiterin das Rezept für das Tödliche Medikament aus. Erst am Tag danach schreibt der Arzt J. R. das Zweitgutachten, das den begleitenden Suizid bestätigt. Am 11. April begeht der Lebensmüde in den Räumlichkeiten der Stiftung "Eternal Spirit" Suizid – in der Hegenheimerstrasse 37.

Syphilis im Endstadium vorgetäuscht

Der Kunde, für den das Leben aus eigenem Wunsch an jenem Tag endete, hiess Pietro D'Amico, 62-jährig. Er war Richter in der kalabresischen Stadt Catanzaro, vermutlich geschieden. Sein Abschiedsbrief (Ausriss) richtete sich nur an seine Tochter ("Francesca mia, figlia mia"). Er wollte schon vor drei Jahren sterben. Also bat er erst die Organisation "Dignitas" um Suizid-Beihilfe. Er zahlte ihr 8'500 Euro, liess aber den Termin zur Verabreichung des todbringenden Cocktails ungenutzt verstreichen.

Am 11. April dieses Jahres aber war sein Entschluss endgültig. Offenbar hatte sich der Jurist ein beträchtliches Lügengebilde zusammen gezimmert, um durch Ärzte und Gutachter glaubhaft darstellen zu lassen, dass er sich dem Tod geweiht, im Tertialstadium einer Syphilis-Krankheit befinde, in der das Hirn angegriffen wird.

Kremation im letzten Moment gestoppt

Seine Angehörigen im Süden wussten von nichts – weder von einer Geschlechtskrankheit noch von Absichten, sich mit Hilfe einer schweizerischen Organisation aus dem Leben zu verabschieden. Sein Leichnam lag schon auf dem Friedhof "Hörnli", als die Trauerfamilie "die Kremation in letzter Minute verhindert hat", wie die Basler Grossrätin Annemarie Pfeiffer heute Morgen an einer Medienkonferenz erklärte.

Im Juni kam es im Institut für Rechtsmedizin der Universität zu einer Obduktion der Leiche. Befund: Es konnten die typischen Befunde eines Tertialstadiums der Syphilis-Infektion "nicht erhoben werden". Der Obduktions-Bericht ist unterschrieben von Volker Dittmann, dem Leiter der Rechtsmedizin.

Fazit: Die Syphilis-Diagnose war falsch oder gar gefälscht. Denn im Abschiedsbrief bat er seine Tochter, den italienischen Ärzten dafür nicht gram zu sein. "Vieles davon" (vermutlich Diagnosen und Bestätigungen) "habe ich selbst geschrieben". EVP-Politikerin Pfeifer, selbst psychologische Beraterin, diagnostizierte aus der Distanz: "Er hatte wahrscheinlich nur eine einfache Depression."

Sterbehilfe-Begleiterin hinterher "desillusioniert"

Die Baselbieter Ärztin, die Richter D'Amico bei der Reise ins Jenseits entscheidend behilflich war, schien sich durch die Berichte in ihrer Bereitschaft zur Beihilfe bestätigt. Hinterher zeigte sie sich gegenüber der Tochter des Verstorbenen "desillusioniert" über die Tatsache, dass der Kunde, der "Eternal Spirit" nochmals 8'500 Euro zahlte, "mich während drei Jahren angelogen hat". Und weiter: "Ich konnte nicht glauben, dass der nur depressiv ist." D'Amico habe "den Bericht von Dr. L. so gut nachgemacht oder den Doktor bezahlt, der den Bericht geschrieben hat".

Die hier wiedergegebene Schilderung des Falles beruht auf umfangreichem Dokumentations-Material, das der EVP vorliegt. Danach erstattete die Trauerfamilie in Italien Anzeige unter anderem wegen Urkundenfälschung gegen die in den Fall verwickelten Ärzte. In der Schweiz reichte ein Anwalt eine Anzeige beim Baselbieter Kantonsarzt ein zur Prüfung von aufsichtsrechtlichen Massnahmen gegen die "Eternal Spirit"-Ärztin, die auch im verbundenen Basler Verein "Lifecircle" tonangebend ist. Dafür führt er unter anderem auf:

• Der Richter befand sich nicht im Endstadium einer schweren Erkrankung. Damit seien die Voraussetzungen für einen begleiteten Freitod "nicht erfüllt".

• Selbst wenn eine Syphiliserkrankung vorgelegen hätte, hätte die Suizid-Beihilfe nicht den Richtlinien entsprochen, weshalb eine Verletzung der Standesregeln vorliege.

• Es hätten keine Laborberichte über den Zustand des Kunden vorgelegen.

• Der Verstorbene zahlte den Betrag von gut 10'000 Franken zweimal, so dass "selbstsüchtige Beweggründe" der Organisationen nicht aufgeschlossen werden könnten.

"Todesland Schweiz"

Für Christoph Wydler, den Kopräsidenten der Basler EVP, handelt es sich hier um einen "Fall von nationaler Bedeutung". Dies war auch der Grund, weshalb EVP Schweiz-Präsident Heiner Studer und die Baselbieter Landrätin Elisabeth Augstburger an der Medienkonferenz zugegen waren. In ihren Ausführungen kritisierten die christlichen Politikerinnen und Politiker die "aggressive Akquisition" von Kunden durch schweizerische Suizidbeihilfe-Organisationen. Durch den "Sterbehilfe-Tourismus" würden "die Gesetze anderer Länder umgangen. Elisabeth Augstburger: "Wollen wir das Image vom Todesland Schweiz?"

In den beiden Basel sowie in den Kantonen Aargau und Solothurn will die EVP nun ihr Kernanliegen – den "Sterbe-Tourismus" einzudämmen – mit parlamentarischen Vorstössen untermauern. So sollen die Regierungen prüfen und berichten, wie sie ihre Aufsichtspflichten über die Suizid-Hilfe ausüben wollen. Ebenso sollen die Regierungen jährlich eine Statistik der Suizid-Beihilfe durch die aktiven Organisationen vorliegen. Laut der EVP setzen diese die Todes-Schwelle zu tief. Vermehrt werde auch "bei chronisch Kranken oder Menschen mit einer psychischen Störung zum Freitod verholfen". Sicher ist für die EVP: Todesfälle wie der dokumentierte "sollen in der Schweiz nicht mehr vorkommen". Es soll "keine Zufalls-Suizide" mehr geben.

Parteipräsident Heiner Studer forderte demgegenüber einen Ausbau der Palliativmedizin-Angebote: "Es muss präventiv so viel wie möglich gemacht werden." Die EVP ist nicht fundamentalistisch gegen Sterbe-Beihilfe. Voraussetzung aber sei das absolut letzte Lebens-Stadium, der absehbare Tod und Unerträglichkeit von Schmerzen.

Das Vertrauen der Behörden

Der Fall dürfte die Basler Gesundheitsbehörden nicht kalt lassen. Vergangenen Mai berichtete die "Basellandschaftliche Zeitung", die Aktivitäten von "Lifecircle" und "Eternal Spirit" seien "bei den Behörden seit deren Start ein Thema". Die Zeitung zitierte damals Philipp Waibel, Leiter Gesundheitsdienste im Basler Gesundheitsdepartement mit den Worten: "Wir gehen davon aus, dass alle gesetzlichen Regelungen wie auch die ärztlichen Standesregeln vorbehaltlos eingehalten werden."

4. November 2013


 Ihre Meinung zu diesem Artikel
(Mails ohne kompletten Absender werden nicht bearbeitet)

Was Sie auch noch interessieren könnte

Jans setzt seinen ersten
Basler Klima-Akzent

4. August 2021

Die Stadt Basel bewirbt sich für den

"European Green Capital Award".


Reaktionen

Nicole Hoffmeister-Kraut
macht in Basel Dampf

23. Juli 2021

Baden-württembergische Ministerin
wirbt für Schweizer Europa-Annäherung.


Reaktionen

Was sagt Jans? Wo ist
sein "Klima-Departement"?

15. Juli 2021

Peter Knechtli über Klima-Management
im Sprühregen der Basler Lokalpolitik.


"Agro-Gentechnik war bisher
ein phänomenaler Misserfolg"

5. Juli 2021

Florianne Koechlin wirbt in ihrem neuen
Buch für eine Natürliche Landwirtschaft.


Bundesgesetz: mit Millionen
gegen die Medienvielfalt

30. Juni 2021

Onlinemedien-Förderung: Peter Knechtli
über Alternativen zur Subvention.


Reaktionen

Wettbewerbs-Kommission
ermittelt gegen Deponie "Höli"

8. Juni 2021

Verdacht des Marktmissbrauchs gegen
Betreiber des Liestaler Lagerplatzes.


Ein System mit
Rundum-Profitgarantie

5. Juni 2021

Peter Knechtli: Der Leitartikel nach dem Gerichtsurteil in der ZAK-Affäre.


Reaktionen

Post: Massiver Abbau bei
der Briefkasten-Leerung

4. Juni 2021

Am Nachmittag eingeworfene A-Post bleibt
einen Tag in der gelben Box liegen.


Reaktionen

ZAK-Strafprozess: Weber
und Keller schwiegen

2. Juni 2021

Ungetreue Amtsführung: Staatsanwalt fordert zwölf Monate für den Regierungsrat.


Umgeleiteter Rhein,
ausgeräumter Andreasplatz

19. Mai 2021

Nicht realisierte Visionen und Projekte
aus der Basler Planungsgeschichte.


www.onlinereports.ch - Das unabhängige News-Portal der Nordwestschweiz

© Das Copyright sämtlicher auf dem Portal www.onlinereports.ch enthaltenen multimedialer Inhalte (Text, Bild, Audio, Video) liegt bei der OnlineReports GmbH sowie bei den Autorinnen und Autoren. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Veröffentlichungen jeder Art nur gegen Honorar und mit schriftlichem Einverständnis der Redaktion von OnlineReports.ch.

Die Redaktion bedingt hiermit jegliche Verantwortung und Haftung für Werbe-Banner oder andere Beiträge von Dritten oder einzelnen Autoren ab, die eigene Beiträge, wenn auch mit Zustimmung der Redaktion, auf der Plattform von OnlineReports publizieren. OnlineReports bemüht sich nach bestem Wissen und Gewissen darum, Urheber- und andere Rechte von Dritten durch ihre Publikationen nicht zu verletzen. Wer dennoch eine Verletzung derartiger Rechte auf OnlineReports feststellt, wird gebeten, die Redaktion umgehend zu informieren, damit die beanstandeten Inhalte unverzüglich entfernt werden können.

Auf dieser Website gibt es Links zu Websites Dritter. Sobald Sie diese anklicken, verlassen Sie unseren Einflussbereich. Für fremde Websites, zu welchen von dieser Website aus ein Link besteht, übernimmt OnlineReports keine inhaltliche oder rechtliche Verantwortung. Dasselbe gilt für Websites Dritter, die auf OnlineReports verlinken.

Veranstaltungs-Hinweis


www.lightevents.ch
Kurse / Promotion / Sportevents


Inline-Skating Juli-Oktober

Montag und Donnerstag von 17.30-19.00h
Grün 80 – Treffpunkt Rest. Seegarten
Kosten für 2 Abende CHF 90.00


Nordic-Walking Kurse Juli-November

Montag und Donnerstag von 10.00-11.30h
Grün 80 – Treffpunkt Rest. Seegarten
Kosten für 2 Tage CHF 90.00
 

Bitte um eine verbindliche Anmeldung!
 

061 321 46 55 / 079 279 14 35

martin.lichtenthalergmx.ch
 

https://www.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/gelesen.gif
"Der Lieferwagenlenker musste mit unbekannten Verletzungen ins Spital überführt werden."

Kantonspolizei Aargau
in einer Medienmitteilung
vom 16. Juli 2021
https://www.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/gelesen.gif

Was ausgedeutscht bedeutet: Man nahm mal an, dass er Verletzungen haben könnte.

RückSpiegel


Telebasel und die BZ Basel nahmen die OnlineReports-News über den Grund des Tramunglücks vom Oktober 2019 auf.

Die OnlineReports-Erstmeldung über die zweite Beschwerde von ex ASE-Präsident Simon Müller vor Bundesgericht wurde von der BZ Basel aufgenommen.

Die Medienwoche nahm den OnlineReports-Leitartikel über die Förderung von Onlinemedien ohne Subventionen in ihr Monitoring auf.

Telebasel, 20 Minuten und Primenews nahmen die OnlineReports-Exklusivmeldung über den Ausnahmezustand im überfüllten Gartenbad St. Jakob auf.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-News über die Berufungen im Fall der Grellinger Kassengriff-Kassiererin auf.

Prime News nahm im Interview mit dem neuen Telebasel-Chefredaktor Philippe Chappuis Bezug auf einen Kommentar von OnlineReports.

Die OnlineReports-News über das Urteil des Aargauer Obergerichts gegen den früheren ASE-Präsidenten wurde von der Aargauer Zeitung aufgenommen.

20 Minuten nahm in der Nachricht über einen Hacker-Angriff auf die Basler Gewerbeschule auf OnlineReports Bezug.

In ihrem Report über die Basler LDP nimmt die WochenZeitung (WoZ) Bezug auf ein OnlineReports-Interview mit LDP-Grossrat Michael Hug.

20 Minuten nahm die OnlineReports-Recherche über den Psychoterror in einem Arlesheimer Wohnblock auf.

Die BZ greift in ihrem Artikel "Bikini-Gate im Schrebergarten" einen Artikel von OnlineReports auf.

Den OnlineReports-Bericht über Masken-Sicherheit an Spital-Porten nahm die Konsumenten-Sendung "Espresso" von Radio SRF zum Anlass, das Thema vertieft zu untersuchen.

Blick, Telebasel, 20 Minuten und die BZ nahmen die OnlineReports-News über die Strafanzeigen gegen den ausländerfeindlichen Basler Grossrat E. W. auf.

Die BZ, die zu Recht die Intransparenz der Baselbieter Steuer(ab)rechnungen kritisierte, nahm in ihren Nachzug auf einen bestätigenden OnlineReports-Kommentar Bezug.

Prime News ging in der Kritik an "Weltwoche"-Kolumnist Christoph Mörgeli auf einen satirischen OnlineReports-Text über Lukas Engelberger ein.

Der Tages-Anzeiger bezog sich in einem Artikel über Impf-Privilegien auch auf einen OnlineReports-Artikel über UKBB-CEO Marco Fischer.

Die Basler Zeitung nahm in ihrem Abschiedstext über den Basler Regierungsrat Hans-Peter Wessels in Text und Bild auf OnlineReports Bezug.

Die OnlineReports-Todesnachricht über alt-Landrat Peter H. Müller wurde von der BZ aufgenommen.

Die BZ nahm die OnlineReports-News über die Schliessung des Zeitungsladens "Press&Books" auf der Basler SBB-Passerelle auf.

Telebasel, das Regionaljournal und die Basler Zeitung nahmen in ihren Nachrufen auf Corina Christen auf OnlineReports Bezug.

Der OnlineReports-Primeur über den Rücktritt das Basler Grünen-Präsidenten Harald Friedl nahmen die BZ, Prime News, das Regionaljournal, die Basler Zeitung und Telebasel auf.

Die Medienwoche berichtete bezüglich einer "Weltwoche"-Falschmeldung über den Basler Regierungsrat Lukas Engelberger darüber, dass Mörgeli die humoristische Gedankenspielerei auf Onlinereports.ch für bare Münze nahm.

In ihrer Presseschau über die Basler Regierungsratswahlen zitierete die BZ ausführlich aus OnlineReports.

Die Basler Zeitung nahm die OnlineReports-News über einen geplatzten Baselbieter Strafprozess auf.

Die Wochenzeitung ging in ihrem Bericht über den Abbau in grossen Schweizer Zeitungsredaktion auch auf "kleinere Player" wie OnlineReports ein.

Die BZ zieht den OnlineReports-Report über den Verzicht auf das Muttenzer Multiplex-Kino der "Kitag AG" nach.

Die OnlineReports-News über die Schliessung eines Tanzlokals in der Basler Innenstadt nahm die BZ auf.

In ihrer Besprechung von Roland Starks Kolumne-Buch "Stark!" nimmt die Volksstimme auf OnlineReports Bezug.

Die BZ kritisierte den designierten Basler SP-Regierungsrat Beat Jans für seinen Twitter-Tweet: "Wieso muss man in unserer Region eigentlich 'Onlinereports' lesen, wenn man sich umfassend informieren, statt belehren lassen will?"

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz


Der 30-jährige Rechtsverteidiger Michael Lang wechselt per sofort von Borussia Mönchengladbach zurück zum FC Basel.

Barbara Rentsch wird neue Geschäftsleiterin der staatlichen Liegenschafts-Verwaltung Immobilien Basel-Stadt (IBS) und Nachfolgerin von Rolf Borner, der das Finanzdepartement per Ende Juli verlassen wird.

Christoph Gloor wird per 1. Juli neuer Präsident der Stiftung des Kunstmuseums Basel als Nachfolger von Markus Altwegg.

Sämtliche Nacht-S-Bahnen, Nachttrams und Nachtbusse des TNW-Nachtnetzes verkehren ab dem ersten Wochenende im Juli wieder gemäss Fahrplan.

Hptm Pascal Geiger wird per 1. Juli 2021 die Leitung der Sicherheitspolizei Ost von Hptm Armin Reichenstein übernehmen, der intern in die Verkehrspolizei wechselt.

Das Basler Gesundheitsdepartement hebt die befristete Verfügung "Allgemeine Maskentragpflicht und Konsumationsverbot von Speisen und Getränken auf Allmend in der Steinenvorstadt" per Samstag, 26. Juni, auf.

Corinne Hügli wird per 1. Oktober neue Leiterin des Statistischen Amts Baselland und Nachfolgerin von Johann Christoffel, der Ende September in den Ruhestand tritt.

Als Nachfolger von Felix Keller übernimmt am 1. Juli Simon Oberbeck das Präsidium der Baselbieter CVP/GLP-Fraktion.

Der diplomierte Ingenieur Florian Kaufmann wird per 1. September im Baselbieter Amt für Raumplanung die Leitung der Abteilung Öffentlicher Verkehr übernehmen (Nachfolge von Eva Juhasz).

Laurent Métraux wird per 1. August neuer Leiter der Baselbieter Finanzverwaltung und Nachfolger von Tobias Beljean, der nach drei Jahren eine neue Herausforderung in der Privatwirtschaft angenommen hat.

CEO Roland Heri hat sich entschieden, den FC Basel zu verlassen und sich "umzuorientieren" und sich "neuen Aufgaben zu widmen".

Josiane Tinguely Casserini wird per 1. August neue Baselbieter Kantonsapothekerin und Leiterin der Abteilung Heilmittel im Amt für Gesundheit.

Das Hafenfest Basel 2021, das vom 3. bis 5. September hätte stattfinden sollen, wurde vom Organisationskomitee aus epidemiologischen Gründen abgesagt.

Die Basler Regierung hat die kantonalen Einschränkungen für "Einrichtungen im Sportbereich" aufgehoben, so dass der Sportunterricht und die Nutzung der Garderoben auf Sekundarstufe I und II ab 3. Mai wieder möglich sind.

Marc-André Giger und Guy Lachappelle werden neue Mitglieder des Verwaltungsrats des Universitäts-Kinderspitals beider Basel (UKBB).

Das Landratspräsidentinnen-Fest zu Ehren der Grünliberalen Regula Steinemann muss aus Pandemie-Gründen vom 24. Juni auf den 26. August verschoben werden.

Rolf Borner, Geschäftsleiter Immobilien Basel-Stadt, verlässt das Finanzdepartement nach 16 Jahren per 1. August und wird Direktor "Infrastruktur und Betrieb" und Mitglied der Universitätsleitung der Universität Basel.

Ab 19. April sind die Sportanlagen im Kanton Basel-Stadt gemäss den Vorgaben des Bundes und unter Einhaltung der Schutzmassnahmen wieder zugänglich.

Salome Bessenich wird Nachfolgerin des zurücktretenden Basler SP-Grossrats Sebastian Kölliker, der Co-Generalsekretär des Basler Präsidialdepartements wird.

Der 615. Liestaler Banntag vom 10. Mai ist durch einen Beschluss der vier Rottenchefs aus pandemischen Gründen abgesagt worden.

Innerhalb von zwei Wochen sind über 3’000 Unterschriften gegen die vom Grossen Rat beschlossene Abschaffung der Parkplätze beim Friedhof Hörnli zusammengekommen.

Daniel Urech, Gemeinderat der Freien Wähler Dornach und Kantonsrat der Grünen Solothurn, tritt für das Gemeindepräsidium Dornach an.

Mit einer Geschwindigkeit von 124 km/h statt der erlaubten 60 km/h erwischte die Polizei am 29. März auf der Oristalstrasse in Liestal einen 33-jährigen italienischen PW-Lenker, der in Richtung Büren raste und es jetzt mit der Justiz zu tun bekommt.

Die neugewählten Basler Regierungsmitglieder Esther Keller (GLP) und Kaspar Sutter (SP) wurden zu neuen Verwaltungsratsmitgliedern des EuroAirport ernannt.

Das Referendum gegen eine flächendeckende Parkraum-Bewirtschaftung in Allschwil ist mit über 800 Unterschriften zustande gekommen; das Quorum beträgt 500 Unterschriften.

Waltraud Parisot wird neue Verwaltungs-Chefin an der Musik-Akademie Basel und damit Nachfolgerin von Marc de Haller, der nach 18 Dienstjahren regulär pensioniert wird.

Lina Arti hat heute als 10'000. Baslerin im Impfzentrum die Corona-Zweitimpfung und von Gesundheitsdirektor Lukas Engelberger einen grossen Blumenstrauss erhalten.

Der Kanton Basel-Stadt hat bis 2. März gesamthaft 25,2 Millionen Franken A-fonds-perdu-Beiträge aus dem Härtefall-Programm an Unternehmen ausbezahlt und 4,9 Millionen Franken Bürgschaften für KMU-Kredite bewilligt.

Dominik Scherrer wird als Nachfolger von Titus Hell neuer Präsident der Jungfreisinnigen Basel-Stadt.

Die Fluxdock AG wird den Kasernen-Hauptbau betreiben, in dem Anfang 2022 das Kultur- und Kreativzentrum seine Tore öffnet.