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Maya Graf ist eine erprobte Wahklämpferin. Kann Sven Inäbnit mithalten?

Maya Graf zieht davon – und nimmt die Mitte mit

Die grüne Baselbieter Ständerätin ist bereits im Wahlkampfmodus. Vom freisinnigen Herausforderer Sven Inäbnit gibt es noch nicht einmal eine Wahl-Website.


Von Alessandra Paone


Das Sommerloch gähnt, und von Wahlkampf ist noch nicht viel zu spüren. Ausser bei Maya Graf. Die grüne Baselbieter Ständerätin hat in den sozialen Medien bereits das Co-Präsidium ihres Unterstützungskomitees präsentiert. Sie will bei den nationalen Gesamterneuerungswahlen im Oktober wiedergewählt werden.

Mit Ausnahme der SVP und der FDP, die mit Landrat Sven Inäbnit einen eigenen Ständeratskandidaten stellt, sind alle Parteien mit namhaften Politikerinnen und Politikern in Grafs Komitee vertreten: die SP mit Alt-Ständerat Claude Janiak und Nationalrätin Samira Marti, die EVP mit Vizepräsidentin Andrea Heger, die GLP mit Präsident Thomas Tribelhorn und die Grünen mit Präsident Michael Durrer.

 

Kathrin Amacker schwärmt

 

Mit der früheren Nationalrätin Kathrin Amacker ist sogar die Mitte dabei, obschon sich die Partei an ihrer Generalversammlung im Juni offiziell für den Freisinnigen Inäbnit ausgesprochen hat. Sie arbeite gut mit Amacker für die Regio Basiliensis zusammen und freue sich sehr, sie fürs Co-Präsidium gewonnen zu haben, sagt Graf zu OnlineReports. Überhaupt werde sie von vielen Mitte-Frauen unterstützt. Amacker ist Präsidentin des Vereins, der sich für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit am Oberrhein einsetzt. Die beiden Politikerinnen kennen sich seit Jahrzehnten, sie sassen auch zusammen im Nationalrat.

Maya Graf vertrete die Dreiländerregion hervorragend, arbeite an Projekten mit und habe auch schon wichtige Vorstösse zum Thema eingereicht, sagt Amacker. Grundsätzlich sei Graf als Politikerin und als Person sehr engagiert und sichtbar. "Es wäre schade, wenn unsere Region diese Kompetenz und dieses Charisma in der nächsten Legislatur verlieren würde", sagt Amacker.

Ob ihr Einsatz für Graf nicht im Widerspruch stehe zum Beschluss der Mitte, Inäbnit zu unterstützen? "Soviel ich weiss, darf man in der Schweiz wählen, wen man möchte", sagt Amacker. Abgesehen davon habe sie noch nie mit Sven Inäbnit zusammengearbeitet und kenne ihn nur flüchtig.

 

Inäbnit will sich "nicht irritieren lassen"

 

Mitte-Präsident Silvio Fareri sieht es ähnlich wie Amacker. Die Generalversammlung habe eine Empfehlung abgegeben und keinen Befehl. Es sei jedem Mitglied selbst überlassen, wie es sich positionieren wolle. Ausserdem bekleide Kathrin Amacker zurzeit kein Amt, sie sei ein einfaches Parteimitglied. "Ich hätte deutlich mehr Mühe gehabt, wenn ein Vorstandsmitglied Maya Grafs Komitee angehören würde", sagt Fareri.

Sven Inäbnit mag sich keine grossen Gedanken darüber machen. "Ich habe mich ehrlich gesagt nicht mit dem Komitee von Frau Graf befasst", sagt er.

Überhaupt scheint der Freisinnige noch nicht im Wahlkampfmodus zu sein. Seine Wahl-Homepage sucht man im Netz vergeblich. Es habe technische Probleme gegeben, deshalb sei seine Seite noch nicht aufgeschaltet, sagt Inäbnit.

Und wer seinem Unterstützungskomitee angehört, will der Binninger Ständeratskandidat nicht verraten. Er wolle sich vom Eifer seiner Kontrahentin "nicht irritieren lassen". Der eigentliche, inhaltliche Wahlkampf beginne zudem erst nach den Sommerferien, findet Inäbnit.

Währenddessen zieht Maya Graf davon – die umkämpfte Mitte im Schlepptau.

4. Juli 2023

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"Durchzogen"

Ob sich Maya Graf mit Kathrin Amacker im Boot einen Gefallen tut, ist fraglich. Die Berufs- und Politkarriere von Frau Amacker ist "durchzogen".


Urs Erny, Pfeffingen



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https://www.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/gelesen.gif
"Er soll mehrere Gedichtbänder veröffentlicht haben."

bz
am 16. Mai 2024
über den Attentäter
in der Slowakei
https://www.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/gelesen.gif

Das kann man auch nicht mit Schweizer-Hochdeutsch erklären.

RückSpiegel

 

Die bz berichtet, dass Landrat Hannes Hänggi das Mitte-Präsidium übernehmen will, und verweist dabei auf OnlineReports.

Das Portal kath.ch nimmt die OnlineReports-Recherche über die Pläne der Basler Hicret-Moschee in Reinach im Medienspiegel auf.

Baseljetzt nimmt die Recherche von OnlineReports über den "Fuck SVP"-Schriftzug am Nebiker-Turm in Sissach auf.

In ihrem Bericht über die Wahl des neuen Baelbieter SVP-Präsidenten zitiert die Basler Zeitung aus einem OnlineReports-Kommentar.

 

Das Regionaljournal Basel veweist in einem Beitrag über die Probleme der Kitas im Baselbiet auf OnlineReports.

Der Klein Report nimmt die Recherche von OnlineReports über Roger Blums Buch über die Basellandschaftliche Zeitung auf.

Die BaZ bezieht sich in einem Artikel über die Zerwürfnisse in der Baselbieter SVP auf OnlineReports.

Die bz verweist in einem Bericht über die Kita-Krise im Baselbiet auf OnlineReports.

BaZ, Baseljetzt und Happy Radio nehmen die OnlineReports-News über das geplante Ministertreffen in Basel auf.

Der Sonntagsblick zitiert OnlineReports in einer grossen Recherche über die Baselbieter SVP-Politikerin Sarah Regez.

Baseljetzt verweist im Bericht über Basler Schiffsunfälle auf ein OnlineReports-Video.

Die Volksstimme greift die OnlineReports-Recherche über das Aus des Textildruck-Unternehmens Permatrend auf.
 

Weitere RückSpiegel







In einem Satz


Die Stadtreinigung des Basler Tiefbauamts wird ab 12. August neu von Markus Müller geleitet, sein Vorgänger Dominik Egli geht in Pension.

Christoph Jorns wird am 1. Juli Finanzchef der Basler Lebensversichererin Pax als Nachfolger von Alex Flückiger.

Mirjam Christ-Crain
 von der Universität Basel erhält den mit 200'000 Franken dotierten Otto-Naegeli-Preis für ihre patientenorientierte klinische Forschung.

Kimrobin Birrer übernimmt das Parteisekretariat der GLP Baselland von Yves Krebs.

Barbara Staehelin hat am
1. Mai das Verwaltungsrats-Präsidium des Kantonsspitals Baselland von Madeleine Stöckli übernommen.

Die Baselbieter Regierung hat Kathrin Choffat und Roger Müller als neue Mitglieder des Bankrats der BLKB für die laufende Amtsperiode bis Mitte 2027 gewählt. 

Der Baselbieter Regierungsrat hat Raphael Giossi zum Nachfolger des langjährigen kantonalen Bieneninspektors Marcel Strub gewählt.

Cyril Bleisch übernimmt bei den Jungfreisinnigen Baselland das Präsidium von Lucio Sansano.

Die Basler Sozialdemokraten haben die SP queer Basel-Stadt gegründet und als neues Organ in den Statuten der Partei verankert.

Eiskunstläuferin Kimmy Repond und Wasserfahrer Adrian Rudin sind Basler Sportlerin beziehungsweise Basler Sportler des Jahres.

Jean-Luc Nordmann übergibt das Präsidium der Stiftung Tierpark Weihermätteli per 1. Januar 2024 an Martin Thommen.

Iris Graf steigt von der Projektleiterin und akademischen Mitarbeiterin der Baselbieter Fachstelle für die Gleichstellung von Frauen und Männern zur Leiterin auf.  

Sonja Kuhn,
ehemalige Co-Leiterin der Abteilung Kultur Basel-Stadt, ist neu Präsidentin der SRG Region Basel.

Florian Nagar-Hak und Saskia Bolz übernehmen die Leitung des Gesundheitszentrums Laufen, das zum Kantonsspital Baselland gehört.

Mohamed Almusibli übernimmt ab März 2024 die Direktion der Kunsthalle Basel von Elena Filipovic.

Marilena Baiatu ist neue Kommunikationsbeauftragte der Staatsanwaltschaft im Kanton Baselland und ersetzt Thomas Lyssy, der Ende November pensioniert wird.

 

Mitte-Landrat Simon Oberbeck folgt am 1. August 2024 als Geschäftsführer der Schweizerischen Vereinigung für Schifffahrtund Hafenwirtschaft auf André Auderset.

Die Junge SVP Basel-Stadt hat Demi Hablützel (25) einstimmig für zwei weitere Jahre als Präsidentin wiedergewählt.