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Auf Sieg und Niederlage eingestellt: Johannes Sutter.

Johannes Sutter: "Eine Parteispaltung wäre so ziemlich das Dümmste"

Der gescheiterte Kandidat für das Präsidium der SVP Baselland sieht sich künftig vor allem als Zuschauer – ohne Verantwortung. 


Von Thomas Gubler


Herr Sutter, sind Sie sehr enttäuscht über den Ausgang dieser Präsidiumswahl?
Johannes Sutter: Die Chancen im Vorfeld standen fifty-fifty. Ich hätte also gewinnen können, musste aber auch damit rechnen, dass ich verliere. Ich habe mich daher auf beides eingestellt. Nein, riesengross ist die Enttäuschung nicht. Ich lasse mich jedenfalls davon nicht herunterziehen.

 

Wie sieht nun Ihre künftige Rolle in der SVP Baselland aus?
Ziemlich bequem. Ich werde mit meinem Kollegen Ermando Imondi auf der Bank der einfachen Parteimitglieder Platz nehmen und von dort aus zuschauen, wie sich das Ganze entwickelt.

"Die Sache wäre in eine gute Richtung gegangen."

Die Voten während der Generalversammlung haben nicht den Eindruck erweckt, dass die Zusammenarbeit der SVP mit den andern bürgerlichen Parteien künftig einfach wird. Wie beurteilen Sie die Situation nach der Wahl von Peter Riebli?
Ich kann nicht für die anderen Parteien sprechen. Aber ich kann sagen: Wäre ich gewählt worden, wäre die Sache in eine gute Richtung gegangen. Das soll nicht heissen, dass dem jetzt nicht so sein wird. Es liegt nun aber an Peter Riebli, für diese Zusammenarbeit zu sorgen. Diese Chance muss man ihm gewähren.

 

Die SVP will erklärtermassen zurück in die Regierung. Dieses Ziel ist an diesem Wahlabend wohl in die Ferne gerückt.

Zum jetzigen Zeitpunkt ist dies schwer zu beurteilen. Die nächste Gelegenheit für eine Rückkehr bietet sich bei den kommenden Wahlen in drei Jahren an. Und bis dann fällt noch fiel Schnee vom Himmel.

 

Befürchten Sie eine Spaltung der Partei?

Eine Parteispaltung wäre so ziemlich das Dümmste, was jetzt passieren könnte. Das läuft immer gleich ab: Der Teil, der sich abspaltet, ist zu klein, um wirklich Einfluss nehmen zu können. Und der zurückbleibende Teil wird geschwächt. Das bringt niemandem etwas.

26. April 2024


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"Anouk Feurer ist eine junge Grüne, Benjamin von Falken ein junger Liberaler."

bazonline.ch
am 23. Juli 2024
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Bitte tierische Nachnamen nicht verhunzen!
Gruss
Jan Amsler

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