© Foto by Peter Knechtli, OnlineReports.ch
"Ich war damals schon liberal eingestellt": Basler Erziehungsdirektor Cramer

"Das Problem der Klima-Erwärmung ist ausgesprochen dringend"

Wie der liberale Basler Erziehungsdirektor Conradin Cramer mit dem Klima-Schulstreik umgeht


Von Peter Knechtli


Der Basler Klima-Schulstreik stösst auf breite öffentliche Sympathie. Selbst der liberale Erziehungsdirektor Conradin Cramer bringt ihm gouvernementales Wohlwollen entgegen. Im OnlineReports-Interview bringt er aber zum Ausdruck, wo er die Grenzen zieht – etwa dort, wo der Neutralitäts-Grundsatz der Schule verletzt würde.


OnlineReports: Herr Cramer, Sie waren auch einmal Gymnasiast. Haben Sie in Ihrem bürgerlichen Leben je an einer öffentlichen Demonstration teilgenommen?

Conradin Cramer: (überlegt lange) Nein, ich habe nie an einer Demo teilgenommen.

OnlineReports: Womit hat das zu tun: Waren Sie mit sich und der Welt so zufrieden, dass es keinen Grund gab, aufzubegehren?

Cramer: Die politischen Aktionen, die es in meiner Schulzeit gab, kamen oft von sehr links. Ich war damals schon liberal eingestellt und fühlte mich deshalb nicht so zugehörig.

OnlineReports: Wären Sie heute Gymnasiast – hätten Sie an Schulstreiks und Klimakundgebungen teilgenommen und den Zeugnis-Eintrag unentschuldigter Absenzen in Kauf genommen?

Cramer: Wenn ich gespürt hätte, dass keine Instrumentalisierung durch eine bestimmte politische Strömung vorliegt und es sich um ein diskussionswürdiges Anliegen handelt, hätte ich mitgemacht. Ich bin ziemlich sicher, dass die Absenz meinen Entscheid nicht stark beeinflusst hätte.


"Die Art, wie diese Aktion
aufgezogen wurde, war sympathisch."


OnlineReports:
Was ging Ihnen im ersten Moment durch den Kopf, als Sie im Dezember vom Klima-Schulstreik der Basler Schüler am Freitagmorgen von 11 bis 12 Uhr erfuhren?

Cramer: Ich fand toll und war von Anfang an beeindruckt , dass junge Leute so engagiert sind und sich in ganz Europa für konkrete Anliegen einsetzen. Die Art, wie diese Aktion aufgezogen wurde, war sympathisch.

OnlineReports: Kam bei Ihnen nie der Gedanke auf, da könnte politisch Brisantes auf Sie zukommen?

Cramer: Nein, denn es war ja von Anfang an ein Protest, der sich nicht gegen die Schule richtet, sondern für griffigere Massnahmen gegen die Klimaerwärmung.

OnlineReports: Wie stark beschäftigt Sie momentan die Frage des Klima-Schulstreiks?

Cramer: Sie beschäftigt mich und meine Leute, weil wir die Frage der Absenzen, die in der Schule im Vordergrund steht, sehr seriös klären wollen. Wir sind bereit, zusammen mit den Schülerinnen und Schülern Kompensationslösungen zu suchen, damit sie ihr Engagement weiterführen können. Wir möchten dieses Engagement nicht ausbremsen.

OnlineReports: Welche Prämissen müssen dabei erfüllt werden?

Cramer: Ein ganz wesentlicher Grundsatz ist, dass die Neutralität der Schule und die Gleichbehandlung der Schülerinnen und Schüler – ob sie demonstrieren oder den Unterricht besuchen – unbedingt gewahrt werden müssen.

OnlineReports: Das ist eine neue Dimension: Schüler lassen eine Schulstunde sausen, um für eine für die Menschheit überlebenswichtige Sache auf die Strasse zu gehen. Lehrer ermunterten sie oder nahmen selbst teil. Stehen Sie als Erziehungsdirektor da nicht vor einer besonderen Herausforderung?

Cramer: Doch, das ist eine Herausforderung, weil die Jugendlichen Anliegen vertreten, die vielen Menschen sehr sympathisch sind. Gerade deshalb aber müssen gewisse Grundsätze wie die Neutralität von Schule und Staat in solchen Fragen aufrecht erhalten werden. Gleichzeitig möchte ich vermeiden, dass die Absenzen-Diskussion die inhaltlichen Anliegen der jungen Leute überlagert.


"Das Erziehungsdepartement spielt hier
nicht die Polizei."


OnlineReports:
Offenbar ist die Praxis von Lehrperson zu Lehrperson unterschiedlich: Die einen geben eine unentschuldigte Absenz, andere verzichten darauf.

Cramer: Wer unentschuldigt nicht zur Schule kommt, erhält eine unentschuldigte Absenz. Ich gehe davon aus, dass dies einheitlich so gehandhabt wird. Das Erziehungsdepartement spielt hier aber nicht die Polizei, sondern zählt auf die Verantwortung unserer Schulleitungen und unserer Lehrpersonen.

OnlineReports: Wer hat in Basel-Stadt die Kompetenz, Schülern eine entschuldigte Freistunde zu geben?

Cramer: Ob eine Entschuldigung akzeptiert wird oder nicht, liegt an der einzelnen Lehrperson.

OnlineReports: Sie erscheinen in dieser Frage verständnisvoll und sind mit den Schülern im Gespräch. Wie oft haben Sie sich mit ihnen schon ausgetauscht?

Cramer: Letzte Woche war eine Delegation bei mir. Kommenden Dienstag wird es ein Gespräch mit den Schulleitungen und Vertretern der Demonstrierenden jedes Schulstandorts geben. Dabei werden wir die Vorschläge der Schülerinnen und Schüler diskutieren und Kompensations-Möglichkeiten konkret ausloten.

OnlineReports: Wie haben Sie die Schüler-Delegation erlebt?

Cramer: Als sehr engagiert und reflektierend. Sie brachte auch zum Ausdruck, dass nicht einfach bequem eine Stunde Unterricht geschwänzt werden soll. Die Demonstrierenden wollen ihre Kundgebung jeweils am Freitag von 11 bis 12 Uhr durchführen, weil das die internationale Bewegung so vorsieht. Gleichzeitig sind sie bereit, den Stoff in der Freizeit nachzuholen und damit die Gleichbehandlung der nichtdemonstrierenden Schüler zu wahren. Das hat mich beeindruckt.


"Die Lösung einer gemeinnützigen
Ersatzleistung ist diskutabel."


OnlineReports:
Die Schüler haben eine gemeinnützige Ersatzleistung angeboten. Halten Sie diese Lösung für machbar?

Cramer: Diskutabel ist sie auf jeden Fall. Ob sie letztlich machbar ist, ist noch offen. Man kann natürlich nicht irgendeine beliebige Ersatztätigkeit leisten. Ich finde es aber toll, dass die Schülerinnen und Schüler diese Idee von sich aus einbrachten.

OnlineReports: Worin sollen diese Ersatzleistungen bestehen? Einsatz im Altersheim oder im Spital? Rheinputzete?

Cramer: Genau, solche Ideen kamen im ersten Gespräch vor. Die Säuberung des Rheinbords finde ich eine sehr gute Idee. Die Frage ist, wie diese Arbeit inhaltlich in den Schulunterricht eingebettet werden kann, und ob die Lehrpersonen bereit sind, mitzuwirken.

OnlineReports: Welches ist nun Ihr aktueller Standpunkt? Gibt es "unentschuldigte Absenzen" in den Zeugnissen für die Stunden, die streikshalber ausgefallen sind?

Cramer: Ja. Das ist der Grundsatz, der ändert sich nicht, sonst gäben wir die Schule frei. Man darf auch nicht vergessen, dass Lehrlinge die Möglichkeit nicht haben, am Freitag den Lehrbetrieb während einer Stunde einfach zu verlassen.

OnlineReports: Wie wäre die Lage, wenn Schüler während der Schulzeit nun plötzlich gegen Rassismus auf die Strasse gehen wollten? Gegen die Datensammel-Maschine Facebook? Gegen die Plastic-Vermüllung der Meere und ihrer Tiere?

Cramer: Das ist genau der Punkt. Was Sie aufzählen, sind Thematiken, die praktisch alle gut finden. Es ist deshalb wichtig, dass diese Themen in der Schule behandelt werden – auch kreativ. Was aber, wenn eine Gruppe von Schülern findet, es gebe zu viel Einwanderung in der Schweiz oder die Todesstrafe gegen Schwerverbrecher müsse wieder eingeführt werden? Solche Themen sind der Mehrheit – und auch mir – weniger sympathisch. Es kann nicht sein, dass wir für politisches Engagement eine Inhaltskontrolle machen und der Staat sagt, welches Engagement gut und welches nicht gut ist.  

OnlineReports: Wir möchten unsere Frage konkretisieren: Geraten Sie nicht in Teufels Küche, wenn Sie sich im Fall der Klima-Demos tolerant verhalten und damit einen Präzedenzfall für zahlreiche andere mögliche Streikthemen schaffen?

Cramer: Doch. Ich bin mir sicher, dass es mit Demonstrationen zu andern Themen schwieriger würde. Gerade deshalb müssen wir Grundsätze wie die politische Neutralität der Schule hochhalten. Und gleichzeitig versuchen wir jetzt, auf eine spezifische Situation angemessen zu reagieren.


"Wir diskutieren über ein
sehr enges Fenster an Möglichkeiten."


OnlineReports:
Wo ist er Punkt erreicht, an dem Sie entschlossen "Stopp!" sagen?

Cramer: Im Fall des Klimastreiks zeige ich eine grosse Bereitschaft, auf die Anliegen der Schülerinnen und Schüler einzugehen, auch weil eine grosse Anzahl diese Themen artikuliert und diese Anliegen nicht fernab von der Schule sind. Sie müssen ja auch im Sinne der Vermittlung von Problembewusstsein und von politischen Rechten im Unterricht thematisiert werden. Aber bei der Absenzenfrage diskutieren wir über ein sehr enges Fenster an Möglichkeiten.

OnlineReports: Sind Klima-Demos nicht eine Möglichkeit der angewandten staatspolitischen Betätigung, die Politiker teilweise ja als Fach in den Unterricht integrieren wollen?

Cramer: Doch, auf jeden Fall. Aber entscheidend ist, dass die Schule das ganze Spektrum eines Themas behandelt. Im konkreten Fall muss auch beleuchtet werden, was die Forderung nach Netto-Null-Emissionen bis 2030 auch für die Wirtschaft und Unternehmen, die Mobilität und die Arbeitsplätze oder die Freizeitgestaltung bedeutet.

OnlineReports: Warum ist der Streik denn derzeit eine so starke Bewegung?

Cramer: Weil er global organisiert ist und in einem gewissen Widerspruch zum System steht.

OnlineReports: Haben Sie erwartet, dass so viele Demonstrierende dem ersten Demonstrationszug gefolgt sind?

Cramer: Es war tatsächlich eine beeindruckende Menge an jungen Leuten, die auf dem Marktplatz, fröhlich, friedlich und sehr entschlossen für ihre Anliegen demonstriert hat. Ich glaube, hier besteht ein harter Kern, der die Aktionen weiter tragen will. Meine Hoffnung ist, dass diese Anliegen in den Medien und in der Politik den Raum erhalten, den sie verdienen.

OnlineReports: Erwachsene Sympathisanten der Klima-Demos zweifeln, dass die Schüler langen Atem zeigen werden. Stimmt Sie diese Einschätzung zuversichtlich?

Cramer: Nein, gar nicht. Im Gegenteil. Man soll die Leidenschaft und Hartnäckigkeit der jungen Leute nicht unterschätzen. Ich wünsche mir aber, dass sich diese Jugendbewegung nicht zu fest umarmen lässt, sondern dass sie ihre Unabhängigkeit bewahrt.

OnlineReports: Für wie dringlich halten Sie persönlich das Mega-Problem der Klimaerwärmung?

Cramer: Ich halte das Problem für ausgesprochen dringend, bin aber nicht ganz damit einverstanden, dass die Schweiz bezüglich Senkung der Schadstoff-Emissionen gar nichts unternimmt. Die Fortschritte im Bereich der Problemlösungen in den letzten fünf Jahren sind markant. Wir müssen aber noch einen Zacken zulegen. Die Maximalforderungen wie Null-Emissionen sind hingegen fernab jeder Realität.

OnlineReports: Weshalb?

Cramer: Wir müssten dann auf unseren ganzen Wohlstand verzichten. Und ich meine hier nicht nur fünf Langstreckenflüge pro Jahr, sondern ich denke an die Auswirkungen auf Forschung und Produktion sowie den Verlust an Arbeitsplätzen.

Mehr über den Autor erfahren

Das aktuelle OnlineReports-Bild: Klima-Demo II

23. Januar 2019

Weiterführende Links:


Gesprächspartner



Regierungsrat Conradin Cramer ist seit zwei Jahren als Nachfolger von Christoph Eymann Basler Erziehungsdirektor. Der promovierte Jurist und Anwalt feiert am 17. Februar seinen 40. Geburtstag. Er ist verheiratet und lebt in Basel.


 Ihre Meinung zu diesem Artikel
(Mails ohne kompletten Absender werden nicht bearbeitet)
https://www.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/echo.gif

"Was bedeutet die CO2-neutrale Schweiz?"

Mit Interesse und grossem Verständnis lese ich von den Schülerinnen und Schülern, die für das Klima auf die Strasse gehen, Verweise für ihr Fernbleiben vom Unterricht in Kauf nehmen und Schlüsse aus ihrem naturwissenschaftlichen Wissen ziehen. Die Schweiz werde bis 2030 CO2-neutral! Doch dann überlege ich: Was würde diese Maximalforderung, wie Conradin Cramer sie nennt, tatsächlich bedeuten?

Niemand sollte künftig jemals wieder ein Mobiltelefon zur Hand nehmen, für dessen Produktion von dieselbetriebenen Maschinen und Anlagen die seltenen Erden aus dem Boden der ärmsten Länder der Welt extrahiert wurden. Per Flugzeug importierte Billigkleidung aus Fernost wäre nicht länger tolerierbar.

Unkreativer Zeitverschleiss bei Computerspielen wäre passé, erst recht natürlich das Verweilen auf sozialen Plattformen, deren Betrieb und Infrastruktur energieintensiv wie der Bitcoin und alles andere als ökologisch ist. Mit der Familie in die Ferien zu fliegen gälte als höchst verwerflich, da Linienflugzeuge ärgste Klimasünder und trotz des immensen wissenschaftlichen Fortschritts seit Solar Impulse noch immer nicht in solarbetriebener Form unterwegs sind. Mit den langweiligen Urlaubsbildern aus der Südsee wäre allerdings zum grossen Glück vieler Angehöriger auch endlich Schluss. Falls aber Treibstoff für Verbrennungsmotoren nötig wäre, so würde dieser in einer riesigen Flotte neuer Industrieanlagen produziert, welche den Strom tausender Windräder in eine chemische Form umsetzen.
 
Damit nicht genug, folgt nun der weniger ernsthaft gemeinte Teil einer düsteren Zukunftsvision:

Mit dem Kauf eines malerischen Stückchens Land in den Alpen werden ab 2030 die Schuhe aus dem Leder eigener und selbst geschlachteter Kühe genäht, und zwei oder drei Schäflein werden für die Wolle ausschliesslich selbstgestrickter Pullis gehalten. Aus dem Dung der Kühe wird nachhaltig das Biogas für den hauseigenen Gebrauch der ganzen Sippe produziert.

Verbrennungsmotoren sind wie E-Autos aus CO2-belasteter Produktion verboten, winterliche Stromimporte aus Deutschland mangels Kohlestromfilter nicht mehr tragbar. Eine von Windrädern und Speicherbatteriefarmen zugepflasterte Schweiz lässt sich aus ökologischen Gründen nicht durchsetzen. Ambulanzen kommen ab 2030 mit der Rikscha vor das Haus, die Rega fliegt aus Rücksicht auf das Klima gar nicht mehr. Alle Häuser müssen in den kommenden 11 Jahren mit wiederverwerteten Bastmatten isoliert werden, damit künftig auch im Winter kein Quäntchen ausländisches Gas fossiler Herkunft mehr für die Heizung benötigt wird; nur noch Wald darf abgeholzt werden.

Spitäler operieren bevorzugt im Sommer, wenn Solaranlagen genügend Strom liefern, im Winter erzeugen Pflegefachpersonen auf Fahrrädern den Strom, wenn der Professor im dicken Mantel mit dem Skalpell hantiert. In unterkühlten Altersheimen werden zusätzliche Bettdecken verteilt. Medizinisches Hilfsmaterial wird in Rucksäcken zu Fuss aus dem fernen Osten in die Schweiz gebracht, im Austausch gegen Schweizer Bergkäse.

Dass die Schweiz beim Verzicht auf CO2-belastete Nahrungsmittelimporte nur noch die Hälfte der Bevölkerung ernähren kann, beim Verzicht auf klimatisch problematische landwirtschaftliche Hilfsmittel wie Traktoren und Dünger noch einen Viertel: Das spielt letztlich keine Rolle, da sich die Lebenserwartung bis im Jahre 2030 auch auf einen Viertel des heutigen Werts reduziert haben wird.

Tatsächlich ist es so, dass Länder wie China, Indien und Russland den Forderungen nach CO2-Reduktion durch einen massiven Ausbau der Kernenergie nachkommen. Es wird zwar stark in Sonnen- und Windenergie investiert, gemessen aber an der jeweils riesigen Bevölkerung sind die Bemühungen in China viel geringer als in Deutschland, und ein massiverer Ausbau der Erneuerbaren wird von der politischen Führung gar nicht in Betracht gezogen. Der Verkauf der Solarzellen nach Europa ist für China aber ein sehr lukratives Geschäft.


Andreas Aste, Basel




"Die sogenannte Klimaerwärmung"

Wie Conradin Cramer feststellt, ist die Gefahr einer Instrumentalisierung von Schüler/innen gross. Eine Reihe von verwöhnten Grossstadtkinder ohne Sorgen laden zu einem Happening ein um gross herauszukommen. Dabei wäre es vielleicht einmal auch in ihrem Alter an der Zeit, zu hinterfragen, was eigentlich hinter der sogenannten Klimaerwärmung steckt und wer die Strippen zieht, wenn man schon brav hinter den Anführer/innen hinterher trottet und mitschreit ohne viel zu überlegen. Sie benutzen Facebook um sich auszutauschen. Haben sie schon einmal überlegt, dass die Herstellung eines Handys viel schädlicher ist als das CO2, das zur Synthese von Pflanzen benötigt wird? Weiter sind für Handys Aufladegeräte, Antennen und Kühlaggregate notwendig, alles vielleicht nicht so umweltfreundlich, wie man das gerne für sein Weltbild hätte.

Dann würde ich den betreffenden Demonstrant/innen einmal einen Besuch im Naturhistorischen Museum vorschlagen, das jetzt in den hintersten Winkel von Basel verbannt werden soll. Dort können sie nämlich Dinosaurier bestaunen, die vor Millionen Jahren in der Regio basiliensis lebten, wohlgemerkt mit einem tropischen Meer und Mangrovensümpfen; und das alles ohne Autos oder sonstiges menschliches Zutun.

Wer hat also ein Interesse, an der sogenannten Klimaerwärmung? Diese wurde schon vor Jahrzehnten von der Denkfabrik Chatham House beschlossen und von den Politikern begeistert aufgenommen, denn es winkten zusätzliche Einnahmen in Form von Steuern und Abgaben (die Folgen sieht man jetzt in Frankreich). Al Gore machte damit ein Millionenvermögen. Aber auch wir in Basel dürfen sehr viel an Abgaben zahlen; dazu kommen noch Steuern für die Bildungskosten genau dieser Schüler/innen, die jetzt streiken.


Alexandra Nogawa, Basel



Was Sie auch noch interessieren könnte

Jans setzt seinen ersten
Basler Klima-Akzent

4. August 2021

Die Stadt Basel bewirbt sich für den

"European Green Capital Award".


Nicole Hoffmeister-Kraut
macht in Basel Dampf

23. Juli 2021

Baden-württembergische Ministerin
wirbt für Schweizer Europa-Annäherung.


Reaktionen

Was sagt Jans? Wo ist
sein "Klima-Departement"?

15. Juli 2021

Peter Knechtli über Klima-Management
im Sprühregen der Basler Lokalpolitik.


"Agro-Gentechnik war bisher
ein phänomenaler Misserfolg"

5. Juli 2021

Florianne Koechlin wirbt in ihrem neuen
Buch für eine Natürliche Landwirtschaft.


Bundesgesetz: mit Millionen
gegen die Medienvielfalt

30. Juni 2021

Onlinemedien-Förderung: Peter Knechtli
über Alternativen zur Subvention.


Reaktionen

Wettbewerbs-Kommission
ermittelt gegen Deponie "Höli"

8. Juni 2021

Verdacht des Marktmissbrauchs gegen
Betreiber des Liestaler Lagerplatzes.


Ein System mit
Rundum-Profitgarantie

5. Juni 2021

Peter Knechtli: Der Leitartikel nach dem Gerichtsurteil in der ZAK-Affäre.


Reaktionen

Post: Massiver Abbau bei
der Briefkasten-Leerung

4. Juni 2021

Am Nachmittag eingeworfene A-Post bleibt
einen Tag in der gelben Box liegen.


Reaktionen

ZAK-Strafprozess: Weber
und Keller schwiegen

2. Juni 2021

Ungetreue Amtsführung: Staatsanwalt fordert zwölf Monate für den Regierungsrat.


Umgeleiteter Rhein,
ausgeräumter Andreasplatz

19. Mai 2021

Nicht realisierte Visionen und Projekte
aus der Basler Planungsgeschichte.


www.onlinereports.ch - Das unabhängige News-Portal der Nordwestschweiz

© Das Copyright sämtlicher auf dem Portal www.onlinereports.ch enthaltenen multimedialer Inhalte (Text, Bild, Audio, Video) liegt bei der OnlineReports GmbH sowie bei den Autorinnen und Autoren. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Veröffentlichungen jeder Art nur gegen Honorar und mit schriftlichem Einverständnis der Redaktion von OnlineReports.ch.

Die Redaktion bedingt hiermit jegliche Verantwortung und Haftung für Werbe-Banner oder andere Beiträge von Dritten oder einzelnen Autoren ab, die eigene Beiträge, wenn auch mit Zustimmung der Redaktion, auf der Plattform von OnlineReports publizieren. OnlineReports bemüht sich nach bestem Wissen und Gewissen darum, Urheber- und andere Rechte von Dritten durch ihre Publikationen nicht zu verletzen. Wer dennoch eine Verletzung derartiger Rechte auf OnlineReports feststellt, wird gebeten, die Redaktion umgehend zu informieren, damit die beanstandeten Inhalte unverzüglich entfernt werden können.

Auf dieser Website gibt es Links zu Websites Dritter. Sobald Sie diese anklicken, verlassen Sie unseren Einflussbereich. Für fremde Websites, zu welchen von dieser Website aus ein Link besteht, übernimmt OnlineReports keine inhaltliche oder rechtliche Verantwortung. Dasselbe gilt für Websites Dritter, die auf OnlineReports verlinken.

Veranstaltungs-Hinweis


www.lightevents.ch
Kurse / Promotion / Sportevents


Inline-Skating Juli-Oktober

Montag und Donnerstag von 17.30-19.00h
Grün 80 – Treffpunkt Rest. Seegarten
Kosten für 2 Abende CHF 90.00


Nordic-Walking Kurse Juli-November

Montag und Donnerstag von 10.00-11.30h
Grün 80 – Treffpunkt Rest. Seegarten
Kosten für 2 Tage CHF 90.00
 

Bitte um eine verbindliche Anmeldung!
 

061 321 46 55 / 079 279 14 35

martin.lichtenthalergmx.ch
 

https://www.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/gelesen.gif
"Der Lieferwagenlenker musste mit unbekannten Verletzungen ins Spital überführt werden."

Kantonspolizei Aargau
in einer Medienmitteilung
vom 16. Juli 2021
https://www.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/gelesen.gif

Was ausgedeutscht bedeutet: Man nahm mal an, dass er Verletzungen haben könnte.

RückSpiegel


Telebasel und die BZ Basel nahmen die OnlineReports-News über den Grund des Tramunglücks vom Oktober 2019 auf.

Die OnlineReports-Erstmeldung über die zweite Beschwerde von ex ASE-Präsident Simon Müller vor Bundesgericht wurde von der BZ Basel aufgenommen.

Die Medienwoche nahm den OnlineReports-Leitartikel über die Förderung von Onlinemedien ohne Subventionen in ihr Monitoring auf.

Telebasel, 20 Minuten und Primenews nahmen die OnlineReports-Exklusivmeldung über den Ausnahmezustand im überfüllten Gartenbad St. Jakob auf.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-News über die Berufungen im Fall der Grellinger Kassengriff-Kassiererin auf.

Prime News nahm im Interview mit dem neuen Telebasel-Chefredaktor Philippe Chappuis Bezug auf einen Kommentar von OnlineReports.

Die OnlineReports-News über das Urteil des Aargauer Obergerichts gegen den früheren ASE-Präsidenten wurde von der Aargauer Zeitung aufgenommen.

20 Minuten nahm in der Nachricht über einen Hacker-Angriff auf die Basler Gewerbeschule auf OnlineReports Bezug.

In ihrem Report über die Basler LDP nimmt die WochenZeitung (WoZ) Bezug auf ein OnlineReports-Interview mit LDP-Grossrat Michael Hug.

20 Minuten nahm die OnlineReports-Recherche über den Psychoterror in einem Arlesheimer Wohnblock auf.

Die BZ greift in ihrem Artikel "Bikini-Gate im Schrebergarten" einen Artikel von OnlineReports auf.

Den OnlineReports-Bericht über Masken-Sicherheit an Spital-Porten nahm die Konsumenten-Sendung "Espresso" von Radio SRF zum Anlass, das Thema vertieft zu untersuchen.

Blick, Telebasel, 20 Minuten und die BZ nahmen die OnlineReports-News über die Strafanzeigen gegen den ausländerfeindlichen Basler Grossrat E. W. auf.

Die BZ, die zu Recht die Intransparenz der Baselbieter Steuer(ab)rechnungen kritisierte, nahm in ihren Nachzug auf einen bestätigenden OnlineReports-Kommentar Bezug.

Prime News ging in der Kritik an "Weltwoche"-Kolumnist Christoph Mörgeli auf einen satirischen OnlineReports-Text über Lukas Engelberger ein.

Der Tages-Anzeiger bezog sich in einem Artikel über Impf-Privilegien auch auf einen OnlineReports-Artikel über UKBB-CEO Marco Fischer.

Die Basler Zeitung nahm in ihrem Abschiedstext über den Basler Regierungsrat Hans-Peter Wessels in Text und Bild auf OnlineReports Bezug.

Die OnlineReports-Todesnachricht über alt-Landrat Peter H. Müller wurde von der BZ aufgenommen.

Die BZ nahm die OnlineReports-News über die Schliessung des Zeitungsladens "Press&Books" auf der Basler SBB-Passerelle auf.

Telebasel, das Regionaljournal und die Basler Zeitung nahmen in ihren Nachrufen auf Corina Christen auf OnlineReports Bezug.

Der OnlineReports-Primeur über den Rücktritt das Basler Grünen-Präsidenten Harald Friedl nahmen die BZ, Prime News, das Regionaljournal, die Basler Zeitung und Telebasel auf.

Die Medienwoche berichtete bezüglich einer "Weltwoche"-Falschmeldung über den Basler Regierungsrat Lukas Engelberger darüber, dass Mörgeli die humoristische Gedankenspielerei auf Onlinereports.ch für bare Münze nahm.

In ihrer Presseschau über die Basler Regierungsratswahlen zitierete die BZ ausführlich aus OnlineReports.

Die Basler Zeitung nahm die OnlineReports-News über einen geplatzten Baselbieter Strafprozess auf.

Die Wochenzeitung ging in ihrem Bericht über den Abbau in grossen Schweizer Zeitungsredaktion auch auf "kleinere Player" wie OnlineReports ein.

Die BZ zieht den OnlineReports-Report über den Verzicht auf das Muttenzer Multiplex-Kino der "Kitag AG" nach.

Die OnlineReports-News über die Schliessung eines Tanzlokals in der Basler Innenstadt nahm die BZ auf.

In ihrer Besprechung von Roland Starks Kolumne-Buch "Stark!" nimmt die Volksstimme auf OnlineReports Bezug.

Die BZ kritisierte den designierten Basler SP-Regierungsrat Beat Jans für seinen Twitter-Tweet: "Wieso muss man in unserer Region eigentlich 'Onlinereports' lesen, wenn man sich umfassend informieren, statt belehren lassen will?"

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz


Der 30-jährige Rechtsverteidiger Michael Lang wechselt per sofort von Borussia Mönchengladbach zurück zum FC Basel.

Barbara Rentsch wird neue Geschäftsleiterin der staatlichen Liegenschafts-Verwaltung Immobilien Basel-Stadt (IBS) und Nachfolgerin von Rolf Borner, der das Finanzdepartement per Ende Juli verlassen wird.

Christoph Gloor wird per 1. Juli neuer Präsident der Stiftung des Kunstmuseums Basel als Nachfolger von Markus Altwegg.

Sämtliche Nacht-S-Bahnen, Nachttrams und Nachtbusse des TNW-Nachtnetzes verkehren ab dem ersten Wochenende im Juli wieder gemäss Fahrplan.

Hptm Pascal Geiger wird per 1. Juli 2021 die Leitung der Sicherheitspolizei Ost von Hptm Armin Reichenstein übernehmen, der intern in die Verkehrspolizei wechselt.

Das Basler Gesundheitsdepartement hebt die befristete Verfügung "Allgemeine Maskentragpflicht und Konsumationsverbot von Speisen und Getränken auf Allmend in der Steinenvorstadt" per Samstag, 26. Juni, auf.

Corinne Hügli wird per 1. Oktober neue Leiterin des Statistischen Amts Baselland und Nachfolgerin von Johann Christoffel, der Ende September in den Ruhestand tritt.

Als Nachfolger von Felix Keller übernimmt am 1. Juli Simon Oberbeck das Präsidium der Baselbieter CVP/GLP-Fraktion.

Der diplomierte Ingenieur Florian Kaufmann wird per 1. September im Baselbieter Amt für Raumplanung die Leitung der Abteilung Öffentlicher Verkehr übernehmen (Nachfolge von Eva Juhasz).

Laurent Métraux wird per 1. August neuer Leiter der Baselbieter Finanzverwaltung und Nachfolger von Tobias Beljean, der nach drei Jahren eine neue Herausforderung in der Privatwirtschaft angenommen hat.

CEO Roland Heri hat sich entschieden, den FC Basel zu verlassen und sich "umzuorientieren" und sich "neuen Aufgaben zu widmen".

Josiane Tinguely Casserini wird per 1. August neue Baselbieter Kantonsapothekerin und Leiterin der Abteilung Heilmittel im Amt für Gesundheit.

Das Hafenfest Basel 2021, das vom 3. bis 5. September hätte stattfinden sollen, wurde vom Organisationskomitee aus epidemiologischen Gründen abgesagt.

Die Basler Regierung hat die kantonalen Einschränkungen für "Einrichtungen im Sportbereich" aufgehoben, so dass der Sportunterricht und die Nutzung der Garderoben auf Sekundarstufe I und II ab 3. Mai wieder möglich sind.

Marc-André Giger und Guy Lachappelle werden neue Mitglieder des Verwaltungsrats des Universitäts-Kinderspitals beider Basel (UKBB).

Das Landratspräsidentinnen-Fest zu Ehren der Grünliberalen Regula Steinemann muss aus Pandemie-Gründen vom 24. Juni auf den 26. August verschoben werden.

Rolf Borner, Geschäftsleiter Immobilien Basel-Stadt, verlässt das Finanzdepartement nach 16 Jahren per 1. August und wird Direktor "Infrastruktur und Betrieb" und Mitglied der Universitätsleitung der Universität Basel.

Ab 19. April sind die Sportanlagen im Kanton Basel-Stadt gemäss den Vorgaben des Bundes und unter Einhaltung der Schutzmassnahmen wieder zugänglich.

Salome Bessenich wird Nachfolgerin des zurücktretenden Basler SP-Grossrats Sebastian Kölliker, der Co-Generalsekretär des Basler Präsidialdepartements wird.

Der 615. Liestaler Banntag vom 10. Mai ist durch einen Beschluss der vier Rottenchefs aus pandemischen Gründen abgesagt worden.

Innerhalb von zwei Wochen sind über 3’000 Unterschriften gegen die vom Grossen Rat beschlossene Abschaffung der Parkplätze beim Friedhof Hörnli zusammengekommen.

Daniel Urech, Gemeinderat der Freien Wähler Dornach und Kantonsrat der Grünen Solothurn, tritt für das Gemeindepräsidium Dornach an.

Mit einer Geschwindigkeit von 124 km/h statt der erlaubten 60 km/h erwischte die Polizei am 29. März auf der Oristalstrasse in Liestal einen 33-jährigen italienischen PW-Lenker, der in Richtung Büren raste und es jetzt mit der Justiz zu tun bekommt.

Die neugewählten Basler Regierungsmitglieder Esther Keller (GLP) und Kaspar Sutter (SP) wurden zu neuen Verwaltungsratsmitgliedern des EuroAirport ernannt.

Das Referendum gegen eine flächendeckende Parkraum-Bewirtschaftung in Allschwil ist mit über 800 Unterschriften zustande gekommen; das Quorum beträgt 500 Unterschriften.

Waltraud Parisot wird neue Verwaltungs-Chefin an der Musik-Akademie Basel und damit Nachfolgerin von Marc de Haller, der nach 18 Dienstjahren regulär pensioniert wird.

Lina Arti hat heute als 10'000. Baslerin im Impfzentrum die Corona-Zweitimpfung und von Gesundheitsdirektor Lukas Engelberger einen grossen Blumenstrauss erhalten.

Der Kanton Basel-Stadt hat bis 2. März gesamthaft 25,2 Millionen Franken A-fonds-perdu-Beiträge aus dem Härtefall-Programm an Unternehmen ausbezahlt und 4,9 Millionen Franken Bürgschaften für KMU-Kredite bewilligt.

Dominik Scherrer wird als Nachfolger von Titus Hell neuer Präsident der Jungfreisinnigen Basel-Stadt.

Die Fluxdock AG wird den Kasernen-Hauptbau betreiben, in dem Anfang 2022 das Kultur- und Kreativzentrum seine Tore öffnet.